Solidarisch zum Sieg

Marie Eggeling aus Potsdam spielt in der deutschen Bridge-Nationalmannschaft

In der World Bridge Federation sind inzwischen mehr als 120 nationale Verbände organisiert, die rund 700 000 Aktive vertreten. Allein in Deutschland gilt Bridge Außenstehenden als ein wenig aus der Zeit gefallen. Dafür, dass das Spiel künftig anders wahrgenommen wird, setzt sich die U 25-Europameisterin Marie Eggeling aus Potsdam ein. Die 25-Jährige erläutert nd-Autor René Gralla ihre tiefe Zuneigung zu den Karten.

nd: Ältere Damen, die sich am Nachmittag zu Tee und Kuchen und Karten treffen - dieses Klischee wird oft mit Bridge verbunden. Ärgert Sie das?
Eggeling: Früher, als ich mit dem Spiel begonnen habe, war mir das ziemlich egal. In der Orientierungsstufe meiner Schule wurde Bridge nämlich angeboten; ich war damals elf Jahre alt und sofort begeistert. Außerdem bin ich rasch in Kontakt gekommen mit anderen jungen Leuten, die meinen Sport betreiben, die gibt es übrigens auch! Trotzdem will ich nicht abstreiten: Der Altersdurchschnitt in der Szene ist relativ hoch, und das finde ich wirklich schade.

Warum?
Weil Bridge besonders gut geeignet für Heranwachsende ist. Es erfordert und fördert Durchhaltevermögen. Und es schult kognitive Fähigkeiten. Du musst die passende Situation identifizieren, in der Abwarten oder Angriff zum Erfolg führen. Das Wichtigste aber: In der Viererrunde am Tisch messen sich die Teilnehmer im Doppel. Und um in ei...

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