Sanders’ sozialistisches Amerika

Bernies Botschaft lautet, dass wir eine politische Revolution brauchen. Ethan Earle über den Wahlkampf des linken Demokraten, das Parteiestablishment und die Linke in den USA

  • Von Ethan Earle
  • Lesedauer: ca. 16.0 Min.
Ethan Earle ist Projektmanager im New Yorker Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung, auf deren Website der hier gekürzte Beitrag zuerst veröffentlicht wurde. Die Übersetzung besorgte Karl D. Bredthauer. Earle hat zuvor für die Organisation »The Working World« in Buenos Aires und New York gearbeitet. Er studierte Internationale Beziehungen, in seiner Abschlussarbeit untersuchte er die US-Außenpolitik gegenüber Bolivien unter Evo Morales. Von ihm ist unter anderem erschienen: Eine kurze Geschichte von Occupy Wall Street (2012).

Mein Geburtsort liegt in North Carolina, aber meine Eltern stammen aus Vermont. In meiner Jugend fuhr ich deshalb in vielen Sommerferien die Ostküste entlang nordwärts, um unsere Familie in Burlington zu besuchen, der mit etwa 40 000 Einwohnern größten Stadt dieses Bundesstaats. Auf einem dieser Ausflüge, irgendwann Anfang der 1990er Jahre, hörte ich zum ersten Mal von Bernie Sanders und seiner spezifisch amerikanischen Vorstellung von einem demokratischem Sozialismus.

Vermont ist ein eigenartiges Fleckchen. Seine gerade mal 626 000 Einwohner, die es zum zweitkleinsten der 50 US-Bundesstaaten machen, wohnen ganz überwiegend in kleinen, über die Green Mountains verstreuten Landstädtchen. Die Vermonter gelten als selbstbewusste, entschieden auf ihre Unabhängigkeit bedachten und gelegentlich revolutionär aufbegehrenden Leute. Gegründet wurde ihr Staat während des Unabhängigkeitskrieges durch Milizionäre, die auf eigene Faust handelte...

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