Informationshoheit im Auto

Industrie und Datenschutzbehörden einigen sich auf Eckpunkte / Koalition verfasst Antrag

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Elektronik im Auto kann für mehr Verkehrssicherheit und Komfort sorgen - oder den gläsernen Fahrer schaffen. Autoindustrie, Datenschutzbehörden und die Regierung arbeiten nun an einem Rahmen.

Autos emittieren nicht nur jede Menge Umweltgifte, sondern auch große Mengen an Daten. Aber kaum ein Fahrer weiß, welche Informationen an wen weitergegeben werden. Eine Umfrage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) ergab sogar, dass 56 Prozent der Befragten nicht wusste, dass moderne Autos überhaupt Daten sammeln.

Dabei sind vernetzte Fahrzeuge nicht etwa Zukunftsmusik in den Visionen vom autonomen Fahren, sondern längst Realität: Steuergeräte und Sensoren kommunizieren untereinander, aber auch mit Autoherstellern, Werkstätten, Ersatzteilproduzenten oder Versicherungen. »Diese Masse an anfallenden Daten ermöglicht einerseits viele neue Anwendungen und Geschäftsmodelle. Andererseits birgt dies neue Risiken und große Datenschutzprobleme«, warnt das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT). Beispielsweise verrieten Daten zu Bremsverhalten oder Fahrgeschwindigkeit viel über Vorlieben des Fahrers. Versicher...

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