Haiti kommt aus der Wahlkrise nicht heraus

Noch ist kein Nachfolger für den scheidenden Präsidenten Martelly gewählt / Organisation Amerikanischer Staaten und CELAC sollen vermitteln

  • Von Martin Ling
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Amtszeit von Haitis Präsident Michel Martelly läuft am 7. Februar ab. Einen Nachfolger gibt es nicht, da die Stichwahl mehrfach verschoben und dann abgesagt wurde. Nun soll die OAS vermitteln.

Die Befürchtung von Haitis Informationsminister Mario Dupuy ist erst mal vom Tisch: »Wenn wir weiter Signale aussenden, dass wir nicht in der Lage sind, unser Land zu handhaben, werden das andere für uns machen (...) Wir sind dabei, uns zu einem Risiko für unsere Nachbarstaaten in der Hemisphäre zu entwickeln.« Ausländische Militärinterventionen hat Haiti, das sich mit der Dominikanischen Republik die Insel Hispaniola teilt, in seiner Geschichte häufig erlebt, von 1915 bis 1934 übernahmen die USA direkt als Besatzer die Kontrolle und auch danach ging nichts gegen die USA.

Nun soll die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in der Wahlkrise vermitteln. Die Organisation mit Sitz in Washington beschloss die Entsendung einer Mission in den verarmten Karibikstaat, die in Dialog mit allen Parteien um das Präsidentenamt treten soll. Am vergangenen Wochenende war die Stichwahl nach zweifacher Verschiebung fürs Erste abgeblasen worden. Einen ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 597 Wörter (4049 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.