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Putins Gegenangriff

Für Kräfte der extremen Rechten ist ein Bündnis mit der Macht im Osten verlockend

  • Von Jörg Kronauer
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Seit geraumer Zeit versuchen westliche Staaten, den Einfluss Russlands in Mitteleuropa zurückzudrängen. Das will Moskau sich nicht länger gefallen lassen.

Sergej Lawrow gab nicht nach. Die Flüchtlingsdebatte in Deutschland dürfe »nicht zum Versuch« führen, »die Realität aus innenpolitischen Gründen politisch korrekt zu übermalen«. Mit diesen Worten hatte Russlands Außenminister denjenigen Teilen der russlanddeutschen Community den Rücken gestärkt, die am vergangenen Wochenende teils gemeinsam mit Aktivisten der extremen Rechten auf die Straße gegangen waren, um nach dem mutmaßlichen sexuellen Missbrauch an einer 13-jährigen Berlinerin gegen angeblich kriminelle Flüchtlinge zu protestieren. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat sich am Mittwoch gegen Lawrows direkte Einmischung verwahrt: Es gehe nicht an, dass sein Amtskollege »auf eine ohnehin schwierige innerdeutsche Migrationsdebatte Einfluss« nehme, sie sogar anheize. Lawrow jedoch gibt nicht klein bei. Die deutschen Behörden sollten Moskau endlich besser über den Fall informieren, verlangte er. Der Streit um die russische I...


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