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Ausgabe vom 20.12.2004

Diesel statt Schweröl

Die Umweltschutzorganisation WWF fordert, Schweröl, das derzeit aus dem havarierten Frachter vor den Aleuten in Alaska ausläuft, weltweit durch weniger toxisches Dieselöl zu ersetzen und die Schiffe entsprechend umzurüsten. Damit könnte bei einer Havarie der Bergungs- und Abbauprozess beschleunigt und, bei geringen Mengen auslaufenden Öls, das Leben vieler Seevögel gerettet werden. Das Schweröl, ...

ndPlusMartin Koch

Krank durch Handywellen?

Das Risiko, durch Mobilfunkstrahlung zu erkranken, ist nach heutigem Erkenntnisstand gering. Das ergab eine Auswertung der internationalen wissenschaftlichen Literatur.

Effizienz

Mit einem Budget von 1,2 Millionen Euro wurde Mitte Dezember von der Bundesregierung eine Kampagne »Energieeffiziente System in Industrie und Gewerbe - Einsparpotenziale in Pumpensystem« gestartet. Die vom Bundeswirtschaftsministerium, dem Verband des Deutschen Maschinen- und Anlagenbaus sowie der Deutschen Energieagentur (dena) getragene Kampagne soll bis 2007 durch zielgruppengenaue Informatione...

ndPlusJulia Wolf

Energie und Klima an Trittin

Ein Konzept für eine neue Energiepolitik legten die deutschen Umweltverbände dem Kanzleramt vergangene Woche vor. Im Februar 2005 ist ein Treffen zwischen Umweltverbänden und der Regierungszentrale geplant.

Thomas Klein, Wiesbaden

Hessen verkauft Uni-Kliniken

Geht es nach dem Willen der CDU-Landesregierung in Hessen, sollen die beiden Universitätskliniken in Gießen und Marburg fusionieren und privatisiert werden.

ndPlusAnna Guhl, Peking

Investitionen statt Ratschläge

China entdeckt seine Wiege der Schwerindustrie wieder. Nach Jahren der Stagnation sollen die Ressourcen im Nordosten des Riesenreiches für neue Branchen eingesetzt werden.

Reimar Paul

Atommüllgesetz stört Wahlen

Ende 2004 wollte Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) einen Gesetzentwurf vorlegen, der das Verfahren für die Suche nach einem Endlager für Atommüll regelt. Die Novelle, so heißt es im Umweltministerium, sei auch »so gut wie fertig«. Doch jetzt stockt das Verfahren.

Stefanie Stadel

Das »Goldene Jenseits«

Die Spannung steigt, und Howard Carter schweigt. Der Blick durch ein Guckloch in das Grab hat dem Archäologen die Sprache verschlagen. Erwartungsvoll lauern seine Begleiter. Dann endlich wagt Carters Geldgeber, Lord Carnarvon, eine Frage: »Können Sie etwas sehen?« »Ja, wunderbare Dinge«, mehr bringt Carter zunächst nicht über die Lippen in diesem berühmten Dialog. Erst später kann er seine sagenha...

Kneplers Nachlass

Kurz bevor der bedeutende Musikwissenschaftler und überzeugte Marxist Georg Knepler im Januar 2003 starb, schickte er Freunden und Kollegen Auszüge aus einem Buch, das er, 96-jährig, gerade fertig stellte. Den scharfen Blick stets auf die Gegenwart gerichtet, analysierte er darin die Revolutionen seit 1789. Unter dem Titel »Macht ohne Herrschaft« ist der Band nun posthum im Kai Homilius Verlag ers...

Gunnar Decker

Nur für Nervenmenschen

Lese ich ihre Texte, denke ich, der Untergang der k.u.k. Monarchie vollzieht sich jetzt, gerade in diesem Augenblick. Ein Trugbild von heiler Welt springt auseinander. Die Überlebenden des Untergangs sind seine Zeugen. Splitter, lauter herrenlose Worte, desorientiert und scharfkantig, mäandern wie ein endloser Gefangenenzug. Verletzte auf dem Weg ins Lazarett, da, wo Erinnerung die neuen Wunden he...

ndPlusGitta Düperthal

Sünder am Buffett

Was hat das NDR-Fernsehen da bloß in seinem Nachtprogramm versteckt? Um 23.30 Uhr läuft heute »Propaganda«, ein ebenso finsterer wie spannender Politthriller, der die Verkommenheit der Medienwelt wiederspiegelt. Nach dem Vorbild von Jean-Paul Sartres existenzialistischem Drama »Bei geschlossenen Türen« ist der Film gestaltet. Sartres Romanidee kommt in Horst Königsteins Film »Propaganda« sehr sinn...

Hans-Dieter Schütt

Dialektiker und Asket

Ein Jahrhundert ist nicht zu Ende, wenn die Kalenderdaten umspringen. Der Wechsel vollzieht sich im stillen Drama der Biografien, die einander überlagern, einander beobachten; und natürlich wird das Alte schwächer, leiser - aber in der Abkehr vom Fluss der Dinge wird es auch unangreifbarer. Das Theater des Peter Palitzsch, tief im vergangenen Jahrhundert verwurzelt, war immer ein Theater der fast ...

Laura Naumburg

Vom ersten Ton an Krieg

Im Abstand von nur 14 Tagen hatte die populärste aller Opern an zwei Fünf-Sterne-Häusern des deutschen Opernbetriebes Premiere, an der Staatsoper in Berlin und in der Dresdener Semperoper. Das fordert natürlich zum Vergleich heraus. In Berlin dirigerte Daniel Barenboim, Regisseur war Martin Kusej, in Dresden stand Jacques Delacôte am Pult der Staatskapelle, und Konstanze Lauterbach verantwortete d...

ndPlusHans-Dieter Schütt

Führer-Scheine

A ls jüngst das Wort des Jahres bekannt gegeben wurde, kündigte die ZDF-Sprecherin an, es beginne mit H, dann sagte sie: »Hartz IV«. Das war gelogen, so, wie alle gelogen haben. Niemand traute sich, das wahre deutsche Wort des Jahres auszusprechen. Es lautet, seit Jahren, »Hitler«. Er boomt. Überall. Beweise? Präsenter denn je war er 2004. Im »Untergang« trat er endlich wieder live vor die Kamera...

Michaela von der Heydt

Lähmende Debatte

Die flächendeckende Debatte um Arbeitszeitverlängerungen ohne Lohnausgleich lähmt dieses Land. Und sie verdirbt die Laune. Demotivierend wirkt sie auf jene, die Arbeit haben. Denn die Sorge vor dem Verlust des Jobs ist häufig Tagesthema in Betrieben wie auch im Öffentlichen Dienst. Bei jenen, die mangels Arbeit aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen sind, könnte die Stoßrichtung »mehr Arb...

ndPlusMartin Ling

Koalition des Friedens?

Der israelische Abzug aus dem Gaza-Streifen rückt näher. Nicht mehr und nicht weniger bedeutet die neu gebildete Regierung der nationalen Einheit zwischen der Likud-Partei Ariel Scharons und der Arbeitspartei von Schimon Peres. Scharon hat immer deutlich gemacht, dass er den Abzug aus dem Gaza-Streifen durchziehen will - zur Not auch gegen den Willen einer Mehrheit seiner Partei. Selbst die Gründu...

Tom Strohschneider

Das System Merkel wackelt

Sie wolle künftig mehr an sich denken, ließ Angela Merkel gestern verlauten. Wenn es so weiter geht, dürfte sie dazu bald mehr Zeit haben, als ihr lieb sein kann. Denn die RWE-Affäre ist für die CDU-Chefin mehr als nur eine unangenehme Angelegenheit auf dem Weg zur Kanzlerschaft. Genau fünf Jahre ist es her, da stellte sich die einstige Generalsekretärin als erste an der Parteispitze gegen Helmut...

ndPlusRalf Klingsieck, Paris

FKP bleibt bei »Non« zur EU-Verfassung

Die französischen Kommunisten sammeln ihre Kräfte und konzentrieren sich in den nächsten Monaten darauf, beim Referendum 2005 über die EU-Verfassung dem Nein zum Durchbruch zu verhelfen.

Karin Leukefeld, Bagdad

Die gute Nachricht: Ein Kind wird erwartet

Unsere Korrespondentin, durch mehrere Irak-Aufenthalte mit dem Land vertraut, kehrte letzte Woche nach längerem Deutschland-Aufenthalt wieder nach Bagdad zurück. In ihrem Bericht schildert sie erste Eindrücke.

Kein Friede in Darfur

Abuja/Khartum (AFP). Die Bemühungen um Frieden in der sudanesischen Region Darfur sind abermals in eine Krise geraten. Die Regierung in Khartum ließ eine Frist der Afrikanischen Union (AU) verstreichen, die den Rückzug sudanesischer Truppen aus unlängst besetzten Gebieten in Darfur bis Sonnabend 18 Uhr (MEZ) verlangt hatte. Das sagte ein AU-Sprecher in der nigerianischen Hauptstadt Abuja. AU-Beoba...

Jukos-Tochter kam unter den Hammer

Moskau (AFP). Eine bislang völlig unbekannte Firma hat am Sonntag ein Tochterunternehmen des russischen Ölkonzerns Jukos ersteigert. Die in der zentralrussischen Stadt Twer registrierte Firma Baikalfinansgroup bekam für umgerechnet 7,03 Milliarden Euro den Zuschlag für die Jukos-Tochter Juganskneftegas. Beobachter rätselten, ob hinter der Firma der Erdgasgigant Gasprom oder Jukos-Konkurrent Surgut...

ndPlusMarina Mai

Solidaritätsaktion für Agent-Orange-Opfer

Fast 700000 Menschen haben sich bisher einer Petition angeschlossen, die sich für die späte Entschädigung vietnamesischer Opfer des Einsatzes von Agent Orange während des Vietnam-Kriegs einsetzt.

Peter Liebers, Gera

Sächsische Bäume blockieren Ryanair

Das Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr hat den Flugplatz Altenburg-Nobitz mit sofortiger Wirkung für Instrumentenflüge mit mehr als zwölf Tonnen schweren Maschinen gesperrt und damit dem irischen Billigflieger Ryanair seine Thüringen Landebasis entzogen. Ryanair fliegt täglich von Altenburg-Nobitz nach London-Stansted und setzt dafür seit einigen Wochen größere Maschinen vom Typ Boeing 737-...

Jürgen Seidel, Schwerin

Modell-Experiment gegen die Bürokratie

In einem bundesweiten Modellprojekt, ins Leben gerufen vom Bundeswirtschaftsministerium, probt Westmecklenburg neben Bremen und der Region Ostwestfalen Lippe ein Leben mit weniger Bürokratie. Ausgewählt wurde unter 80 Bewerbern.

ndPlusUwe Witt

Mini-Kompromiss in Buenos Aires

Die zweiwöchigen Verhandlungen in der argentinischen Hauptstadt drohten noch am Freitag, an der Blockadehaltung der USA und Saudi Arabiens zu scheitern.

Lorenz Matzat

Richtige Antworten auf falsche Fragen gesucht

Bundesweit stimmten bis Ende letzter Woche die 6000 Mitglieder der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit über die geplante Parteigründung ab. In Berlin gab es dazu Glühwein und schwungvolle Reden.

CDU-General Meyer vor dem Sturz?

Wegen der Zahlungen des Energiekonzerns RWE gerät CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer immer stärker unter Druck. Im Schatten der Affäre wählte die NRW-CDU ihren Landeschef Rüttgers zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im Mai 2005.

Matthias Koch

Himmelblaue wieder vorn

Humor ist, wenn man trotzdem lacht. »Asozialer Chemnitzer FC«, sangen die Chemnitzer Spieler, während ein gutes Dutzend Fotografen Aufnahmen von ihnen machte. Die am Sonnabend in Riesa beim Super-Regio-Cup siegreichen »Himmelblauen« nahmen damit sich selbst, aber vor allem die minutenlangen Schmähgesänge der Dresdner Dynamo-Fans auf die Schippe. Denn den Dresdner Kickern half die gewaltige Masse i...

Bisherige Titelträger

2003 Zinedine Zidane (Frankreich/Real Madrid) Birgit Prinz (Deutschland/1. FFC Frankfurt) 2002 Ronaldo (Brasilien/Real Madrid) Mia Hamm (USA/Washington Freedom 2001 Luis Figo (Portugal/Real Madrid) Mia Hamm (USA/Washington Freedom (vorher keine Frauenwertung) 2000 Zinedine Zidane (Frankreich/Juventus Turin) 1999 Rivaldo (Brasilien/FC Barcelona) 1998 Zinedine Zidane (Frankreich/Juventus Turin) 1997...

Jirka Grahl

»Keine politische Richtung«

Die hundertjährige FIFA feiert heute ihr letztes Fest im Jahr 2004. Der Fußballweltverband ehrt am Abend in Zürich auf der »World Player Gala 2004« die diesjährigen Weltfußballer des Jahres 2004. Birgit Prinz aus Frankfurt am Main, Marta aus Brasilien und Mia Hamm aus den USA bilden das Finaltrio bei den Frauen. Der Ukrainer Andrej Schewtschenko, der Brasilianer Ronaldinho und der Franzose Thierry...

ndPlusWilfried Neiße

Am PC sind oftmals Lehrer die Schüler

Fast alle Schulen im Land verfügen inzwischen über Internetanschlüsse und lassen ihre Schüler im Netz surfen. Kontrollen sind angesichts problematischer Internet-Angebote am Platze. Aber darf diese Überwachung allumfassend sein? Größtenteils haben Schüler die Möglichkeit, für schulische und zugleich für private Zwecke das Internet zu nutzen, sagt Landes-Datenschutzbeauftragter Alexander Dix. Sein...

Almut Schröter

TuD spielt groß mit

Viel Beachtung auch in Fachkreisen fanden in diesem Jahr Produktionen aus dem kommunalen kleinen Theater unterm Dach (TuD) in der Danziger Straße 101 in Prenzlauer Berg. Das erfolgreiche Jahr begann damit, berichtet Theaterchefin Liesel Dechant, dass im Februar die Produktion »Johanna« am »IMPULSE Festival« - mit herausragenden Aufführungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz - in Nordrhei...

ndPlusTom Mustroph

Suche, da Mangel an Gelegenheit...

Mit unserer Serie gehen wir bis zum Jahresende auf Zeitreise in den Alltag von 1989. Kleine wie große Ereignisse in der damals noch geteilten Stadt spielen eine Rolle. An die Atmosphäre im Wendejahr wollen wir erinnern und an Courage. Verschwundene Orte tauchen wieder auf. Von anderen wird erzählt, die erst 1989 entstanden. Auch Zeitzeugen kommen zu Wort. So soll sich übers Jahr ein Porträt unserer Stadt über die spannende Zeit vor 15 Jahren fügen.

Terminbörse

Bernau20.12., 16.30 bis 18 Uhr, Öffentliche Sprechstunde von Dagmar Enkelmann (MdL) auf dem Bernauer Marktplatz. Halle21.12., 17 Uhr, Bürgerhaus »alternative«, Gustav-Bachmann-Str. 33, Vortrag und Diskussion: »Das demokratische Wertebewusstsein in Russland nach der Perestroika«, Frau Prof. Dr. Jutta Scherrer, EHESS Universität Paris. Leipzig21.12., 18 Uhr, Antifaschistischer Widerstand und Verantw...

Berlin-TIPPS

Die URANIA, An der Urania 17, bietet heute folgende Veranstaltungen an: 15.30 Uhr: Wie entstand eigentlich die Bibel? Gespräch mit Dr. Andreas Meier in der Reihe »Religion und Weltanschauung«; 17 und 20 Uhr: Naturfilm »Faszination Natur 3 - Seven Seasons«; 17.30 Uhr: Alexander von Humboldts Blick auf Amerika und die europäische Antike. Vortrag von Dr. Oliver Lubrich. Kinder »Die Weihnachtsgans Aug...

Wolfgang Carst

Gefahrengut durch Kleingärten?

In den Kleingartenkolonien Wilhelmstrand und Oberspree im Köpenicker Ortsteil Oberschöneweide machen sich Unsicherheit und Unruhe breit. Das idyllisch gelegene Areal zwischen Rummelsburger Landstraße und der Spree gilt seit Jahrzehnten für hunderte Berliner als ein Ort der Ruhe und der Erholung. Doch damit könnte es bald vorbei sein. Planungen des Treptow-Köpenicker Baustadtrates Dieter Schmitz (...

In Mitte neue Straßennamen

(ND). Die Bezirksverordnetenversammlung Mitte hat auf ihrer jüngsten Sitzung Straßenbenennungen im Bezirk beschlossen und das Bezirksamt ersucht, diese Benennungen vorzunehmen. Am Lehrter Bahnhof: Nördlicher Bahnhofsvorplatz: Europaplatz; nördliche Viaduktstraße: Emma-Herwegh-Straße; Südliche Viaduktstraße: Agnes-Zahn-Harnack-Straße; südliche Bahnhofsstraße: Ilse-Schaeffer-Straße: Straße am ULAP i...

Wolfgang Rex

Zum Weinen

Alle Jahre wieder hofft der Glühweintrinker, der Markt werde es schon richten. Leider fließt auch dieser Spruch weit an realer Wirklichkeit vorbei. Monopolartig dekretierten die zugelassenen Berliner Glühweinverteiler, dass das Getränk dieses Jahr mindestens zwei Euro kosten müsse, mit dem Zusatz von Amaretto oder Rum gar drei. Monopol-Nischen wurden trotzdem aufgefunden. So bei einem Stand auf d...

ndPlusRainer Funke

Auto-Jagd durch den wilden Osten

Startpunkte sind jeweils in den Abendstunden eines Donnerstags oder Sonntags diverse Fastfood-Kneipen. Mal versammeln sich bis zu 100 Jugendliche mit etwa 25 Autos, dann wieder bis zu 200 mit bis zu 80 Pkw. Die Stunde der illegalen Autorennen ist da. Und die Polizei hat alle Mühe, bereits die Starts zu unterbinden, damit die getunten Kisten gar nicht erst über eine der Ausfallstraßen Berlins in di...

Knut Henkel, Hamburg

Wechsel auf eine bessere Zukunft

Der Gang ins Pfandhaus, um kurzfristige Finanzprobleme zu überbrücken, wird für immer mehr Bundesbürger zur Normalität. Mittelständische Unternehmer decken genauso wie kleine Gewerbetreiber Finanzlücken durch den Gang zum Leihhaus. Dieses hat sein ehemals schmuddeliges Image längst abgelegt. Moderne Leihhäuser ähneln eher Banken oder Juweliergeschäften und machen steigende Umsätze.