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Bayern ist ein Phänomen

Bayern war, ist und bleibt ein Phänomen. Ihre ursprünglich für regionale Belange gegründete Volkspartei taucht in den Koalitionsverhandlungen in gleicher Personenstärke auf wie die große Schwester, die in allen anderen 15 Ländern vertreten ist.

ndPlusHaidy Damm

Tal der Tränen

Seit dem früheren RWE-Chef Jürgen Großmann im Jahr 2010 erstmals vom Umweltverband NABU der Negativ-Preis »Dinosaurier des Jahres« verliehen wurde, wird der Stromkonzern diesen Titel nicht mehr los. Zu passend scheint das Bild eines schwerfälligen Riesen.

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Jürgen Vogt, Santiago de Chile

Bachelet weiß Kommunisten hinter sich

Die Kommunistische Partei Chiles hat sich dieses Mal entschlossen, die Kandidatur Michelle Bachelets mitzutragen. 2005 war dies noch nicht der Fall.

Alles ist dem Markt unterworfen

Francisco Figueroa war als Vizepräsident der FECH (Federación de Estudiantes de la Universidad de Chile) in den Jahren 2010 und 2011 einer der wichtigsten Köpfe der 
Studentenbewegung. Der 27-Jährige gehört der Izquierda Autónoma an, einem unabhängigen linken Studentenbündnis, und kandidiert für einen Sitz im Abgeordnetenhaus in den Stadtvierteln Ñuñoa und Providencia in der Hauptstadt Santiago de Chile. Mit ihm sprach für »nd«
 Jürgen Vogt.

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ndPlusKarlen Vesper, Barcelona

Der Ring der Spanienkämpfer

Vor 75 Jahren ging eine der verlustreichsten Schlachten des Spanienkrieges zu Ende. Aus diesem Anlass luden spanische Antifaschisten Nachfahren von Interbrigadisten nach Barcelona ein.

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ndPlusKatja Herzberg

Antieuropäische Allianz

Organisationen wie Geert Wilders’ Partei für die Freiheit und Marine Le Pens Front National teilen zwar den Hass auf alles vermeintlich Fremde, doch bedienen zuvorderst ihre nationale Klientel, wenn sie den Stopp jeglicher Zuwanderung fordern.

Uwe Kalbe

Denunziation von Amts wegen

Ein Lieblingswert dieser Gesellschaft ist die individuelle Freiheit. Wer mit Hartz IV gestraft ist, verliert neben der materiellen auch noch jene Freiheit, die angeblich so identitätsstiftend für diese Gesellschaft ist.

ndPlusGuido Speckmann

Negativer Meilenstein

Fracking sei Dank: Erstmals seit 1995 fördern die USA wieder mehr Erdöl, als aus anderen Ländern eingeführt wurde. Laut aktueller Prognose der Internationalen Energie-Agentur (IEA) werden die USA übernächstes Jahr sogar der weltgrößte Erdölproduzent sein

Kurt Stenger

Offerte Tatar

Es könnte ernst werden mit dem Verkauf der Volkswerft in Stralsund: Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann empfing einen Gast aus Russland: Rustam Minnichanow, Präsident der autonomen Republik Tatarstan.

ndPlusRudolf Walther

Konservative Kreuzzüge

Dass »political correctness« eine ironische Übernahme von Mao Tse-tungs Redeweise »Über die richtige Behandlung von Widersprüchen im Volk« (1966) ist, ist nur eine Spekulation. Zum linken Slang gehörte der Begriff nie.

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Hendrik Lasch, Leipzig

Magenkrämpfe und fehlende Nervenenden

Sieben Wochen nach der Pleite bei der Bundestagswahl redet die SPD in Leipzig über Gründe - und rüstet sich für die Große Koalition.

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ndPlusJohanna Treblin

Kinder wollen mitbestimmen

Je gerechter sie sich behandelt fühlen, desto wohler fühlen sich Kinder, heißt es in der World-Vision-Untersuchung. Darunter verstehen sie auch, Entscheidungen beeinflussen zu können.

USA steuern Tod aus Deutschland

Folter, Entführung, Kampfdrohnen-Einsätze - laut NDR und »Süddeutscher Zeitung« haben die USA ihren sogenannten Anti-Terror-Kampf auch von Deutschland aus gesteuert.

Morde, nicht Mörder bestrafen

»Mörder ist«, so beginnt der zweite Absatz des § 211 des Strafgesetzbuchs (StGB), und fährt fort: »wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet.« So heißt es seit 1941 - und die angekündi...

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Katja Herzberg

Schutz von Flüchtlingen in EU gestärkt

Laut dem Europäischen Gerichtshof ist nicht zwangsläufig nur das Land für einen Asylantrag zuständig, in dem ein Flüchtling zuerst ankommt.

ndPlusVon John Dyer, Boston

Obamacare auf der Rutschbahn

Gerade mal 100 000 US-Amerikaner haben sich in den ersten Wochen für Obamacare, der Gesundheitsreform, angemeldet. Kritik an Obamas Umgang mit seinem wichtigsten Reformprojekt kommt längst aus eigenen Reihen.

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ndPlusAnna Maldini, Rom

Roms Befreiungsmuseum in Gefahr

Das Historische Museum der Befreiung in Rom droht zu schließen. Der Gedenkstätte fehlen ganze 37 000 Euro zur Rettung vor dem Konkurs.

Jindra Kolar, Prag

Prager Parteien streiten um Kirchengüter

Sozialdemokraten und Christdemokraten - mögliche Partner einer künftigen Regierungskoalition in Prag - kommen in der Frage des Gesetzes zur Rückgabe von Kircheneigentum nicht auf einen Nenner.

ndPlusManfred Schünemann

Noch immer keine »Lex Timoschenko«

Das ukrainische Parlament hat die Abstimmung über eine Ausreise der inhaftierten früheren Regierungschefin Timoschenko vertagt. Der Abschluss eines Assoziierungsabkommens mit der EU ist gefährdet.

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Tacheles kostet 200 Millionen

Das Gelände des Ex-Kunsthauses Tacheles soll verkauft werden. Die Jagdfeld-Gruppe führe derzeit Verhandlungen mit einem Dutzend Investoren, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag. Laut »Berliner Morgenpost« werden als Einstiegspreis 200 Millionen Euro aufgerufen - dies wollte der Sprecher aber weder bestätigen noch dementieren. dpa...

Mehr Kontrolle in Heimen

Nach wiederholten Beschwerden von ehrenamtlichen Helfern über die Zustände in einigen Flüchtlingsnotunterkünften hat die Sozialsenatsverwaltung offenbar reagiert. Wie eine Sprecherin von Sozialsenator Mario Czaja (CDU) erklärte, hat das für die Unterbringung zuständige Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) in den letzten Wochen eine ständige Heimaufsicht eingerichtet. Alle zehn Noteinr...

Henkels Reflex

Eins ist der Vorschlag von Innensenator Frank Henkel (CDU) bestimmt: eine begriffliche Meisterleistung. Denn was, fragt man sich, soll denn bitte schön ein »zeitlich befristeter Sperrbezirk« sein? Misst man den in Quadratmetern oder Stunden?

Innensenator fordert Sperrbezirke

Innensenator Frank Henkel (CDU) will die Prostitution in Berlin durch zeitlich befristete Sperrbezirke eindämmen. Prostituierte dürften dann tagsüber nicht an besonders betroffenen Straßen in der Hauptstadt arbeiten.

Malene Gürgen

Messerattacke in Kreuzberg

Ein schwer verletzter 20-Jähriger wurde in der Nacht zu Donnerstag auf dem Gehweg vor dem Gelände der von Flüchtlingen besetzten Schule in Kreuzberg von der Feuerwehr aufgegriffen und ins Krankenhaus gebracht.

ndPlusBernd Kammer

Wiedersehen vor Gericht

»Kein Geld für Schwarz«: Der gefeuerte BER-Geschäftsführer Rainer Schwarz klagt auf Gehaltsfortzahlung. Der Prozess wurde vertagt. Von der BER-Baustelle gibt’s neue Hiobsbotschaften.

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ndPlusMatthias Bruck

Weltgeschichte vor der Haustür

Ein Prenzlauer Lehrer bringt seinen Schülern nicht nur Theorie bei. Er baut mit ihnen zum Beispiel auch die Mauer des jüdischen Friedhofs wieder auf.

Tom Mustroph

Sioux und Mönche ziehen ins Schloss

Ein Werkstattgespräch der Stiftung Berliner Schloss zeigt, wie skeptisch viele Bürger, aber auch Kunstdirektoren den Plänen für das Humboldtforum gegenüberstehen.

ndPlusStephan Fischer

Strom sparen im Stundenplan

Seit 2010 läuft das »Köpfchen statt Kohle«-Projekt an mittlerweile 17 Pankower Schulen. Das Robert-Havemann-Gymnasium in Karow wird nun mit der Lernwerkstatt »Energie« zum Zentrum des Projekts.

Was hat die LINKE falsch gemacht?

Thomas Nord, von 2005 bis 2012 Landesvorsitzender der Sozialisten in Brandenburg, ließ sich 1983 als IM des MfS verpflichten. Er fand nach 1989 »den Weg zum demokratischen Sozialisten«. Er stellt sich den Fragen von »nd«.

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Carolin Eckenfels, Frankfurt

Aufräumen nach dem Knall

Wie geht es weiter im hessischen Krisen-Bistum Limburg? Und wie mit der katholischen Kirche? Auf der Suche nach Antworten stehen die Gläubigen Schlange: In Scharen kamen sie in dieser Woche zu einem Diskussionsforum ins »Haus am Dom« in Frankfurt am Main.

ndPlusHendrik Lasch

Rauswurf per Umlauf besiegelt

Der Abschied wurde ohne Debatte besiegelt: Im »Umlaufverfahren« entschied sich der Stiftungsrat der Stiftung Bauhaus Dessau Mitte Oktober dafür, die Direktorenstelle bei der international angesehenen Kultureinrichtung auszuschreiben. Amtsinhaber Phillip Oswalt soll demnach keine direkte Verlängerung für seine im Februar 2014 auslaufende Amtszeit gewährt werden. Die Entscheidung sorgt für viel W...

ndPlusDoris Weilandt, Jena

Abstimmung unter Polizeischutz

In Jena verhinderten Proteste zunächst einen umstrittenen Bebauungsbeschluss, der OB spracht von »Gesetzlosigkeit«. Nun ist der Plan, der das Aus für ein soziokulturelles Zentrum bedeutet, bestätigt.

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Grevesmühlener Büro der LINKEN attackiert

Grevesmühlen. Zwei Unbekannte haben in der Nacht zu Donnerstag das Parteibüro der LINKEN in Grevesmühlen (Landkreis Nordwestwestmecklenburg) beschädigt. Mit einem Nothammer schlugen die beiden Männer dreimal auf die Fensterscheiben des Parteibüros ein und beschädigten sie, teilte die Polizei mit. Die Täter konnten fliehen. Zum Hintergrund der Tat in der Kleinstadt konnten die Ermittler zunächst...

Velten Schäfer

Technotanzen gegen rechts

Monika Kruse ist eine auf elektronische Tanzmusik spezialisierte D-Jane und Plattenlabelbesitzerin mit großem Renommee. 2013 etwa trat sie gleich dreimal beim »Burning Man«-Festival in der Wüste des US-Bundesstaats Nevada in Erscheinung - jenem Hippiefest, das jährlich Zehntausende anzieht. Sie bespielte berühmte Klubs in San Francisco, Barcelona, Rom und Ibiza. Ein Auftritt beim »Timewarp« in ...

Spur ins Erzgebirge

Der Wolf breitet sich in Sachsen immer weiter aus - erstmals gibt es Spuren im Osterzgebirge. Ende Oktober wurden in Obercarsdorf sieben Schafe mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Wolf getötet beziehungsweise verletzt.

ndPlusSilvia Becker

Mord in der Oberschicht, pfui Teufel!

Die Berliner Krimiszene hat einen neuen Hauptkommissar: Eberhard Dahlberg, mittelgroß, mittelschwer, mittelblond. Raucher, Brubbler, Profi, Schmalzstullenesser, Kneipengast und Um-die-Ecke-Denker. Genannt Hardy.

Frank Bretschneider, Wuppertal

Wuppertals Lindwurm schwächelt

Seit fast einem Monat steht die berühmte Wuppertaler Schwebebahn wegen eines Unfalls still. Wann die Wuppertaler wieder schweben, statt sich im Bus durch ihre Stadt zu quälen, ist nach wie vor unklar.

ndPlusJohannes Hartl

Wenn die Dienstgeheimnis-Keule zuschlägt

Jahrelang stand der Passauer Journalist Hubert Denk im Fokus der Ermittlungsbehörden, nachdem er über eine umstrittene Parteispende berichtet hatte. Allmählich wird der Fall in Bayern zum Politikum.

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Was darf ein Musiker kosten?

Sachsen-Anhalts Kultusminister Stefan Dorgerloh (SPD) hat mehrere Kultureinrichtungen im Land scharf angegriffen. Bei der Staatskapelle in Halle etwa koste ein Musiker im Durchschnitt 80 200 Euro pro Jahr, beim Orchester in Weimar seien es dagegen nur 61 800 Euro, sagte Dorgerloh am Donnerstag im Magdeburger Landtag. Zudem würden die selbstgesteckten Zielvorgaben bei den Besucherzahlen seit Jah...

Subventionen erweitert

Filme dürfen in der EU künftig umfassender gefördert werden. Fortan dürften in der Filmbranche »Beihilfen für eine größere Bandbreite an Tätigkeiten gewährt werden«, erklärte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel. Demnach sind Subventionen nicht nur für die eigentliche Produktion von der EU-Erlaubnis abgedeckt, sondern beispielsweise auch der Verleih. Auch die Modernisierung von Kinos, etw...

ndPlusGeorg Pichler

Vererbte Geschichten

Auf den ersten Blick scheint es Lyrik. Doch ist der neue, schmale Band von Erich Hackl mit dem von Bettina von Arnim »ausgeborgten« Titel »Dieses Buch gehört meiner Mutter« trotz seiner Versform Prosa, auf ihren präzisesten Ausdruck reduziert.

Gabi Oertel

In diesem Netz bin ich die Spinne

Unlängst wurde in der Bildzeitung »Das Trio hinter Angela Merkel« vorgestellt. Nachdem die seit Wochen anhaltende Berichterstattung über das mühsame Gerangel zwischen Union und SPD um eine regierungsfähige Koalition in gähnende Langeweile überzugehen droht, war das kein ungeschickter Kunstgriff, um die Leser mit vorgeblichen »Enthüllungen« bei der Stange zu halten. Referentin Beate Baumann und ...

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ndPlusChristian Stappenbeck

Wer erschoss Kennedy?

Aus der Fülle der neuen Bücher zur Ermordung John F. Kennedys seien zwei völlig gegensätzliche vorgestellt. Das dümmste stammt von Bill O'Reilly: »Killing Kennedy«. Das klügste Buch verfasste Mathias Bröckers.

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Jürgen Amendt

Deutscher Boulevard

Seit einigen Wochen ist die deutschsprachige »Huffington Post« online. Die Internet-Zeitung sah sich von Anfang an Kritik ausgesetzt. Vor allem das Geschäftsmodell, die Beiträge von Bloggern für lau zu übernehmen, stieß auf Protest.

ndPlusJan Freitag

Fortschreitende Verwahrlosung

So seelenwund und elend wie sein Kommissar Kessel durch Lars Beckers Drama »Unter Feinden« stolpert - das kann nicht bloß gespielt sein. Ist es aber. Der Österreicher ist einer der besten Schauspieler deutscher Zunge.

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Politik, Streik, Solidarität

Die Ereignisse passen manchmal einfach perfekt zueinander. Hier das Hören einer Platte, um beim Schreiben dem Lärm eines Großraumbüros zu entgehen und der Auftrag, einen Kommentar zum politischen Streik zu schreiben: Mit der Ton-Steine-Scherben-Scheibe »Warum geht es mir so dreckig« lassen sich sehr schön die Unzulänglichkeit des Streikrechts der Bundesrepublik und die Schwierigkeiten des organ...

Anja Krüger

Kölner Kündigungen

»Die Schwarze Muttergottes« hat den Beschäftigten des Kölner Medienhauses M. DuMont Schauberg (MDS) nicht geholfen, vorerst jedenfalls nicht. Rund 50 Beschäftige waren dem katholischen Brauch zu Beginn der Woche gefolgt.

ndPlusJörn Boewe

Keine Angst vorm Konflikt

Die Unia, mit 200 000 Mitgliedern größte Gewerkschaft der Schweiz, verbindet erfolgreich Basisarbeit am Arbeitsplatz mit gesellschaftspolitischen Kampagnen.

Jörg Meyer

Mit »NGG-Schwung« aus Berlin

Nach vier Tagen endete am Donnerstag der NGG-Gewerkschaftstag. Alters- und alternsgerechte Arbeitsplätze standen oben auf der Agenda, die Mindestlohnhöhe wurde hitzig debattiert.

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ndPlusSimon Poelchau

Deutschland dümpelt vor sich hin

Deutschlands Wirtschaft tritt auf der Stelle. Zwischen Juli und September stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit.

Uwe Sievers

Privates Oligopol statt Staatsmonopol

Der Wettbewerb auf dem Telekommarkt ist längst eine Selbstverständlichkeit. Die Vielfalt ist für den Verbraucher freilich auch mit Nachteilen verbunden.

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ndPlusDagobert Kohlmeyer

Ende der Aufwärmphase

Im Duell um die Schachkrone ist die Aufwärmphase vorbei. Heute geht die Schach-WM in die fünfte Runde. Das vierte Remis in war ein erstes Anzeichen, wie spannend es noch werden könnte.

Frank Hellmann und Nina Jeglinski, Kiew

Das betrogene Volk

Seit der EM 2012 hat das Nationalteam der Ukraine Fortschritte gemacht und hofft auf eine zweite WM-Teilnahme nach 2006. Das Land aber hat sich seit dem Fußball-Großereignis eher rückwärts entwickelt.

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Günter Bork

Island spielt verrückt

Hoffen auf den großen Coup: Erstmals in ihrer 67-jährigen Geschichte bietet sich für die Nationalmannschaft Islands die Chance, sich für eine Fußball-WM zu qualifizieren.

Der DDR-Fußball hat sich’s schwergemacht

Eduard Geyer (69) ist einer der erfolgreichsten Fußballtrainer der DDR. Als letzter Nationalcoach des Landes erreichte er acht Siege bei zwei Unentschieden und nur zwei Niederlagen. Mit ihm sprach Stephan Fischer.

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Ariane Mann

Vom Zauber des Wassers

Aquafitness ist ein idealer Sport, ob Sie nun wenige Monate, einige Jahre oder einige Jahrzehnte alt sind. Ohne oder mit Hilfsmittel sich 45 Minuten zur Musik zu bewegen - das ist für alle Kursteilnehmer jeden Alters wohltuend.

Es gibt Demenzen, die sind gar keine

Dr. Thomas Giese ist Facharzt für Neurologie und Gesundheitsökonom. Er berät die Leitungsebene in medizinischen und gesundheitsökonomischen Fragen. Martin Hardt sprach mit ihm für »nd extra«.

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Weltmeister Ostfriesland

mwh Laut dem Deutschen Teeverband e.V. ist Ostfriesland mit seiner über dreihundertjährigen Teetradition weltweit die Region mit dem höchsten Teeverbrauch. Im Durchschnitt kämen die Ostfriesen in den vergangenen Jahren auf einen Teeverbrauch von 300 Litern pro Kopf. Damit würden sie noch vor Kuwait und Irland den ersten Platz belegen. Schwarzer Tee steht bei den Deutschen am höchsten im Kurs. D...

Vor der ersten Schussfahrt

Ob Abfahrt oder Loipe, wer sich dem Skisport verschrieben hat, achtet auch auf ausreichenden Schutz, so der Deutsche Skiverband e. V. (DSV). Das belegten die sinkenden Zahlen der Unfallstatistiken. Seit der Wintersaison 1979/1980 hat sich die Anzahl der jährlichen Skiverletzungen halbiert. Ausgewertet wurden dabei alle im In- und Ausland erfassten Unfälle der 300.000 Mitglieder der Freunde des ...