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Elefantenpulverisieren ist schlimmer

Die Naturschutzbehörde der USA geht gegen den illegalen Handel mit Elfenbein vor und hat kürzlich rund sechs Tonnen Elfenbein zerstört. Stoßzähne, Schnitzereien und Schmuck wurden pulverisiert. Da sind Naturschützer und Elefanten dankbar.

ndPlusMarkus Drescher

Der besorgte Rassist

In der Bundesrepublik bildet sich zurzeit eine ebenso breite wie widerliche Front gegen Asylbewerber: Vom Politiker, der über »Asylmissbrauch« schwadroniert, über den NPD-Nazi bis hinunter zum »einfachen besorgten Bürger«.

Gabriel: Mehr Rot von den Schwarzen

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel nannte auf dem Leipziger Parteitag insbesondere einen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro und die Hinnahme der doppelten Staatsbürgerschaft als Bedingungen für ein schwarz-rotes Regierungsbündnis.

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Erwischt! Na und?

Im vergangenen Jahr wurde in China eine bislang unbekannte militärische Cyberwar-Einheit ausgemacht. Sie betrieb in großem Umfang Industriespionage. In NATO-Kreisen gab man der in Shanghai angesiedelten Truppe den Codenamen »APT-1«. Man machte deren Treiben in Fachkreisen öffentlich. Die Einheit stellte daher ihre Spionagearbeit ein, der Westen wähnte sich als Sieger. Bis sich »APT-1« erneut me...

Interneterpressung nach Franchise-Modell

Betrug beim Online-Banking, Identitätsdiebstahl in Datenbanken, Internetspionage in jeglicher Form, Cyberterrorismus - das World Wide Web bietet kleinen wie großen Kriminellen unzählige Angriffspunkte.

René Heilig

Eine neue Art von Luftwaffe

Wer von »Abhöraktivitäten« der NSA spricht, verharmlost das Problem. Denn längst ist ein unerklärter Krieg eröffnet, in dem auch Deutschland schon seine Cybergeschütze in Stellung gebracht hat.

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Im Schafspelz

In Schneeberg trägt derzeit eine Taktik besonders reichlich Früchte, die von der NPD in zunehmendem Maße genutzt wird: Sie versteckt ihre Kampagnen gegen »Asylmissbrauch« oder gegen »Islamisierung« hinter vermeintlich neutralen Bürgerinitiativen.

ndPlusHendrik Lasch, Schneeberg

Den Schneebergern geht ein Lichtel auf

Weil in Schneeberg Flüchtlinge untergebracht sind, bringt die NPD Hunderte auf die Straße. Gegen deren dritten »Lichtellauf« protestierten neben der Antifa erstmals auch Bürger der Erzgebirgsstadt.

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ndPlusMartin Ling

Somalia als Warnung

Somalia dient als mahnendes Beispiel: Nach dem Sturz des Langzeitdiktators Siad Barre 1991 folgte ein bis heute andauernder Staatszerfall. Ganz so weit ist Libyen noch nicht, aber gewisse Parallelen sind offensichtlich.

ndPlusIngolf Bossenz

Dunkler Horizont

Blinder Hass? Mitnichten. Hass weiß, womit er trifft. Die auf Pfähle gespießten Schweineköpfe an der Baustelle einer Moschee in Leipzig trafen genau die religiösen Gefühle, auf die gezielt worden war.

René Heilig

Gabriel arbeitet

Anfangs sah es nicht danach aus, doch zum Ende des SPD-Parteitages hat Sigmar Gabriel die Delegierten mit markigen Wir-Sprüchen noch einmal ins Joch spannen können. Allein: Losungsblabla ersetzt keine Politik.

ndPlusRoland Etzel

Anglo-islamisch

Was tut Hamas gegen den Ruf, von religiösen Fanatikern gesteuert zu werden? Zum Beispiel eine junge Frau, geschieden, mit vierjähriger Tochter, zur Pressesprecherin zu ernennen. Genau das ist Israa al-Mudallal seit Monatsbeginn.

Christoph Butterwegge

Wohlfahrtsstaat am Scheideweg

Außer der LINKEN hat keine Partei die Sozialreformen des letzten Jahrzehnts problematisiert, schon gar nicht grundsätzlich in Frage gestellt. Noch weniger im Mittelpunkt der Diskussion stand die Zukunft der Sozialsysteme.

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Hermannus Pfeiffer

Die große Unbekannte

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wurde 1948 gegründet, um die Mittel aus dem Marshallplan zu verteilen. Heute verteilt sie Studienkredite oder unterstützt die energetische Gebäudesanierung.

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ndPlusRené Heilig

Links auch gespitzelt?

»Mitmachen - neue Mitglieder für eine starke LINKE!« Mit diesem Slogan versucht die Partei in Niedersachsen an Kraft zu gewinnen. Bisweilen geht das nach hinten los - wie man im niedersächsischen Leer erkennen kann. Dort gibt es den »Fall Lenzen«. Die Kreistagsabgeordnete Charlotte Lenzen hat vor gut einer Woche ihren Austritt aus der Linkspartei und den Eintritt bei der Alternative für Deutsch...

ndPlusFabian Lambeck

Wenn Väter zu wenig Geld verdienen

Viele Frauen im Osten der Republik erziehen ihre Kinder ohne Mann. Da die Väter oft wenig Geld haben, fordert die LINKE, den Unterhaltsvorschuss zu erhöhen und länger als bisher zu zahlen.

»Rotes Wunder« in Sachsen

Die Linkspartei hat am Wochenende auf mehreren Parteitagen neues Spitzenpersonal für Landesverbände gewählt. Die LINKE in Sachsen geht mit Rico Gebhardt an der Spitze in den Wahlkampf zur Landtagswahl 2014.

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OSZE: Viele Verbrechen aus Hass

Warschau. Fremdenhass und Antisemitismus, Gewalt gegen Minderheiten und rassistische Pöbeleien bleiben in den Ländern der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) eine Gefahr. »Obwohl die OSZE und einzelne Mitgliedsstaaten eine Reihe von Maßnahmen gegen das Problem von Verbrechen aus Hass ergriffen haben, gibt das Ausmaß von Gewalt aufgrund von Vorurteilen in der Region A...

Eskalation der Gewalt in Libyen

Nach der Gewalteskalation in Tripolis mit blutigen Milizenangriffen hat das öffentliche Leben in der libyschen Hauptstadt am Sonntag weitgehend stillgestanden.

ndPlusJan Keetman

Erdogan spielt die kurdische Karte

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat am Sonnabend den Kurdenführer in Irak, Massud Barsani, erstmals im südosttürkischen Diyarbakir zu einem Gespräch empfangen.

Anna Maldini, Rom

Berlusconi setzt auf die »Kraft Italiens«

Es war ein entscheidendes Wochenende für Italiens: Der rechte Block von Silvio Berlusconi hat sich gespalten und im Zentrum zerbrach die Partei »Scelta Civica« des ehemaligen Ministerpräsidenten Mario Monti.

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ndPlusHarald Neuber

Drohnen drohen Lateinamerika

Washington denkt daran, seine Flotte unbemannter Flugkörper im Süden des Kontinents zu verstärken, um den schwindenden Einfluss dort zu kompensieren.

Hilmar König, Delhi

Rückkehr zur alten »Ordnung«

Die Malediven haben seit Sonntag einen neuen Präsidenten: Abdulla Yameen von der Progressiven Partei. Nach einer Reihe von Manövern gelang damit den Konservativen die Rückkehr an die Macht.

ndPlusKarin Leukefeld, Beirut

Bürgerkrieg und Schokolade

In Aleppo haben Regierungstruppen den Anführer der radikalislamischen Brigade Liwa al-Fatah, Jussef al-Abbas, getötet. Diese rächte sich mit dem Kidnapping von Zivilisten. Der Krieg geht weiter.

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Guido Speckmann

Eine Welt ohne Geld ist möglich

Selten wurde es so konkret wie in Heinrich Harbachs Ausführungen: Wie man sich denn eine nachkapitalistische Gesellschaft ohne Geld vorstellen müsse? Digitale Netzwerk- und Computertechnik sei ein Ansatzpunkt, um das Geld abzuschaffen,

ndPlusMax Böhnel, New York

Plötzlich schuldenfrei

Viele US-Amerikaner haben Schulden - Arztrechnungen und das private Bildungssystem sind die Hauptgründe. Eine Initiative hat sich nun vorgenommen, möglichst viele Bürger davon zu befreien.

Susanne Schwarz, Warschau

Die Luft ist raus

Den Platz vor dem Warschauer Wissenschaftspalast kann man am Samstag kaum noch betreten. Drinnen halten Politiker Reden über das Weltklima, draußen demonstrieren Aktivisten. Große Erfolge haben beide nicht.

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Pünktlich: U6 fährt wieder

Endlich kein Pendelverkehr mehr. Nach 16 Monaten fahren die Züge der Berliner U-Bahnlinie 6 seit Sonntag wieder ohne Unterbrechung. Wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mitteilten, rollte der durchgehende Verkehr um 7 Uhr an.

Lametta ist out

Es gibt bekanntlich Themen, die lassen sich mit schöner Regelmäßigkeit kommentieren. Jahresrückblicke, die puderzuckrige Verherrlichung eines Festes, das in Schokolade gestanzt und in Lebkuchen gepresst zur fünften Jahreszeit zwangskapitalisiert wird.

Robert D. Meyer

Oranienplatz zittert weiter

Die Verhandlungen über ein Winterquartier für die Flüchtlinge ziehen sich weiter hin. Ein von der Sozialverwaltung vorgeschlagenes früheres Hostel steht noch nicht zur Verfügung.

ndPlusStephan Fischer

Barrierefreiheit ist nicht alles

Im Alter ab ins Altenheim? Das Konzept »Servicewohnen« versucht, selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen. Die Wohnungen sind den Bedürfnissen von Senioren angepasst und barrierefrei erreichbar.

Christin Odoj

Nie mehr allein mit den Erinnerungen

Für lesbische Frauen gibt es in Berlin kaum Angebote, wenn es darum geht, Leben und Wohnen im Alter zu organisieren. Der Verein RuT will das mit einem stadtweit bisher einzigartigen Projekt ändern.

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Budke neue Grünen-Chefin

Falkenberg/Elster. Die Grünen haben mit Petra Budke eine neue Landesvorsitzende gewählt. Bei einem Parteitag in Falkenberg/Elster erhielt die 55-Jährige am Sonnabend 79 Prozent der Stimmen. Budke ist Lehrerin am Goethe-Institut Berlin und lebt in Dallgow-Döberitz. Die bisherige Landesvorsitzende Annalena Baerbock hatte im September ein Bundestagsmandat gewonnen und konnte deswegen nach den Regu...

ndPlusGioia Forster

Pissoir aus Marmor

Öffentliche WCs bestechen in der Regel durch Geruch und funktionale Fliesenoptik. Doch ob historische Schmuckstückchen oder funktionale Automaten - bei den öffentlichen Toiletten bietet Berlin einige Abwechslung.

Rainer Funke

Der Kondom-Fall von Bernau

Misstöne auf dem Marktplatz: Eine im Verdacht des Rechtspopulismus stehende Fraktion betreibt die Abwahl des umstrittenen CDU-Bürgermeisters, die NPD klinkte sich ein. Die LINKE ging auf Distanz.

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Kulturerbe interessiert nur wenige

Ob Tänze oder Handwerkstechniken - Alltagskultur kann sogenanntes immaterielles Kulturerbe sein. Noch bis Ende des Monats kann man sich um Anerkennung bewerben.

ndPlusHagen Jung

Besinnung und Bregenwurst

Der Buß- und Bettag soll in Niedersachsen wieder arbeitsfrei sein und der Reformationstag am 31. Oktober ebenfalls gesetzlicher Feiertag werden. Das möchte Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU).

Christoph Ruf

Geburtstagsfeier für Ruhrpott-Nazi

Am Samstag fand im »Rössle« in Söllingen ein hochkarätig besetztes Nazikonzert statt, das zuvor in Dortmund verboten worden war. Die Gaststätte gilt längst als Treffpunkt der Naziszene.

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ndPlusMarlene Göring

Kultur im Bezirk: Masse schlägt Qualität

Der »Raum der Menge« soll schäbig aussehen - er ist eine satirische Ausstellung, durchgeplant bis zum Catering, das aus Leitungswasser und trocken Brot besteht. Hier geht es um die Zeit, die der Raum geöffnet hat.

Thomas Blum

Nich’ ßum Vajnüjen untawegs

Auf dem Bahnsteig des Neuköllner U-Bahnhofs Karl-Marx-Straße, den man vor über 20 Jahren vergessen hat, in U-Bahnhof Eberhard-Diepgen-Straße umzubenennen, streifen zwei Angestellte der Berliner Verkehrsbetriebe umher.

Niklas Wuchenauer, Weimar

Pläne schmieden für eine ungewisse Zukunft

Die Menschen im »Hababusch« verstehen ihr Gebäude seit bald 20 Jahren als kulturellen Freiraum. Sanierungspläne des Besitzers bedrohen nun die Zukunft des Projekts in der Weimarer Altstadt.

Volkmar Draeger

Annährungen an ein verlorenes Original

Zum verstörend ungewohnten Klang der musikalischen Vorlage, Igor Strawinskys knapp 40-minütigem »Le Sacre du Printemps«, hatte Vaslav Nijinsky, alles Balletthafte getilgt und ein Antiballett kreiert.

ndPlusPaul Winterer, München

Ganz langsam auf die Zielgerade

Schon 36 Verhandlungstage dauert die Auseinandersetzung um den Bau der dritten Startbahn am Münchner Flughafen. Das Prozessende indes ist offen.

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Wolfgang Hübner

Mosekunds Montag

In seinem Wohngebiet hatte Herr Mosekund eine neue Gastwirtschaft entdeckt und näherte sich ihr interessiert. »Hier schmeckt's wie zu Hause!« las er auf einem glänzenden Werbeschild.

Auszeichnung für Theater

Die Schauspielerin Constanze Becker, der Opernsänger Christian Gerhaher und der Regisseur Luk Perceval gehören zu den Gewinnern des Faust-Theaterpreises. In insgesamt zehn Kategorien wurde die Auszeichnung im Berliner Schillertheater vergeben. Becker wurde damit für die Titelrolle in Michael Thalheimers »Medea«-Inszenierung vom Schauspiel Frankfurt geehrt, Regisseur Luk Perceval für seine Adapt...

»Ich gebe nichts zurück«

Der Besitzer der in München sichergestellten Kunstsammlung, Cornelius Gurlitt, hat sich im Magazin »Der Spiegel« zum ersten Mal zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen geäußert. Auf die Frage nach einer möglichen Rückübertragung umstrittener Kunstwerke an die ursprünglichen Eigentümer erklärte er demnach: »Freiwillig gebe ich nichts zurück.« Er habe der Staatsanwaltschaft bereits »genug« Belege ge...

ndPlusPeter H. Feist

Mit höchstem Anspruch

Er trug wesentlich zur Eigenart und zum hohen Rang der in der DDR entstandenen Bildhauerkunst bei: Siegfried Krepp. Vor Kurzem wurde der Künstler, Ende Oktober 83-jährig gestorben, in Berlin, wo er seit Jahrzehnten gelebt hatte, beigesetzt. Arbeiten von Siegfried Krepp aus Lauchhammer wirken im öffentlichen Raum vieler Städte weiter. Voll innerer Spannung suggerieren sie Bewegung und Aktivität ...

ndPlusMartin Hatzius

Alltags Geschichten

Am Ende ihres letzten Gesprächs will Hans-Dieter Schütt von Andreas Dresen wissen, ob »man als Regisseur mit fünfzig eine Ahnung vom bevorstehenden Alterswerk« bekomme. »Na Hilfe!«, antwortet der. »Was unmittelbar oder mittelfristig vor mir liegt, das möge genügen, um mich nach jetzigen Maßgaben glücklich zu machen. Auch ich besitze kein Fernglas für die Zukunft und möchte auch keines haben. We...

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ndPlusIzabela Dabrowska-Diemert

Kunsthass als Kunstkritik

Kunst hassen«. Das ist der Titel eines Pamphlets der Kunsthistorikerin Nicole Zepter. Hinter ihm verbirgt sich eine umfassende Kritik des Kunstsystems, das zur Spielwiese weniger einflussreicher Auktionshäuser, Galeristen und Sammler geworden ist.

ndPlusGeorg Leisten

Durch die Hölle des Fleisches

Fünfzehn überlebten. Von hundertfünfzig. Aus dem Untergang einer Fregatte vor Westafrika und dem Schicksal derer, die gerettet wurden, machte Théodore Géricault das Gemälde seines Lebens - das »Floß der Medusa«.

Christina Matte

Sei unbesorgt. Du kommst nicht vor

In dem Buch »Traumsammler« verbinden sich Lebensgeschichten, auch von Menschen, die sich nie begegneten. Die verschiedenen, über die Welt verstreuten Handlungsorte verweisen auf ein übergreifendes, allgemeineres Thema.

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Jan Freitag

Hamsterrad der Hölle

Er ist zurück: Christian Wulff. Zum Glück nicht als Politiker, geschweige denn Bundespräsident, aber als Medienthema. Ein beherrschendes sogar - auch wenn es sein Fall anders 2012 bloß zu zwei Talkshowthemen gebracht hat statt zu 17.

Liesel Markowski

Klanggesten eines Großen

In Erinnerung an seine sieben Gastkonzerte am Berliner Konzerthaus wurde vom 7. bis zum 16. November ein Festival für Leonard Bernstein veranstaltet: Das erste Mal kam Bernstein zur Neueröffnung des heutigen Konzerthauses im Oktober 1984.

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ndPlusRainer Kalb

Weltspiele ohne Weltbesten?

Frank Ribery ist Europas Fußballer des Jahres und kann Weltfußballer werden. Die WM 2014 findet aber vielleicht ohne ihn statt. Superstar oder Sündenbock? An Franck Ribery scheiden sich in Frankreich die Geister.

Oliver Händler

Zwangsarbeit laut Amnesty in Katar an der Tagesordnung

Nach Berichten über Todesfälle und unmenschliche Bedingungen auf Baustellen in Katar hat Amnesty Internation mit hunderten betroffenen Bauarbeitern gesprochen. Das Ergebnis: Zwangsarbeit ist im Golfstaat Routine.

Stephan Fischer

Spielfeld für europäische Machtkämpfe

Mehr Startplätze für Asien und Afrika bei einer WM? Wie könnte man dagegen sein. Aber warum genau ist Sepp Blatter dafür? FIFA-Präsident Sepp Blatter (77) gibt sich gern als Freund des Fußballs in Afrika und Asien.

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ndPlusDagobert Kohlmeyer

Carlsen bringt Doppelschlag an

Nach vier Remis-Partien im Kampf um die WM-Krone im Schach sorgte Herausforderer Magnus Carlsen (Norwegen) gegen Titelverteidiger Viswanathan Anand (Indien) für einen Doppelschlag mit zwei Siegen.

ndPlusRené Gralla

Der Norden zu Gast bei der 8. nd-Damen-Schachgala

Zum achten Mal findet wird die nd-Damen-Schachgala statt. Norwegen schreibt in diesen Tagen Schachgeschichte: Die Fans hoffen auf den WM-Herausforderer Magnus Carlsen, der den amtierenden Weltmeister vom Thron stoßen will.

Kurznachrichten:

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Barbara Munker, San Francisco

Batkid rettet Gotham »San Francisco« City

Drei Jahre lang kämpfte der fünfjährige Miles gegen Krebs. Jetzt nimmt er es als »Batkid« auch noch mit Bösewichten auf. Sein größter Wunsch, ein Superheld zu sein, ging in San Francisco in Erfüllung.

ndPlusToms Ancitis, Riga

Lenin als Geldanlage

Ein lettischer Unternehmer sammelt Devotionalien, um die Geschichte des Landes zu bewahren, als es noch Teil der Sowjetunion war. Es kostet ihn ein Vermögen, denn die Preise explodieren.