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Eingesperrt in kalten Kasernen

Seit Jahren plagen mich des Nachts fiese Militärträume. Kaum schließe ich die Augen, finde ich mich eingesperrt in kalten Kasernen, eingereiht in müffelnde Marschkolonnen, eingesetzt in sturmreifen Stellungen.

Andreas Fritsche

Rote Umleitung

Das Scheitern von Brandenburgs Justizminister Volkmar Schöneburg (LINKE) zeigt es einmal ganz deutlich: Es reicht nicht aus, wenn die Sozialisten über rote Haltelinien bei einer Regierungsbeteiligung debattieren.

Dinofriedhof unterm Hammer

Das Areal des einstigen Kultur- und Freizeitparks im Südosten Berlins ist hoch verschuldet. Über Jahre hinweg fand das Land Berlin keinen neuen Betreiber, mit der Konsequenz, dass der Spreepark vor sich hin rottet.

ndPlusJohanna Treblin

Opposition sieht Bündnis des Stillstands

Der Bundestag wählt heute erneut Angela Merkel (CDU) zur Bundeskanzlerin. Anschließend werden die neuen Minister vereidigt. Die Große Koalition steht, im Laufe des Montags wurden weitere Personalien bekannt.

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Martin Koch

Eine »unmögliche« Entdeckung

Was wir heute Kernspaltung nennen, galt zunächst als Verstoß gegen die tradierte Physik und blieb daher unverstanden. Erst die Kooperation zweier Chemiker mit einer Physikerin brachte Klärung.

»Atoms for Peace« war auch Machtpolitik

Ausgerechnet eine ins Exil vertriebene jüdische Physikerin lieferte 1938 
die Erklärung für die Kernspaltungsversuche ihrer in Hitler-Deutschland 
gebliebenen Kollegen. Die Erkenntnis, dass bei dieser Spaltung große Energiemengen frei werden, setzte im Nazireich und in den USA die Entwicklung der Atombombe in Bewegung. Heute bedrohen uns aber nicht nur Tausende Nuklearsprengköpfe weltweit, sondern auch riesige Mengen von Atommüll, der noch Hunderttausende von Jahren strahlt. Joachim Radkau (Jahrgang 1943) ist Professor für Geschichte in Bielefeld. Er verfasste zahlreiche Bücher u.a. zur Technik- und Umweltgeschichte und ist Autor des 2013 komplett überarbeiteten Standardwerks »Aufstieg und Fall der deutschen Atomwirtschaft«. Mit ihm sprach Reimar Paul.

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Marina Mai

Dort, wo die Gerüchte sprießen

Das Gelände ist hoch verschuldet, über Jahre hinweg fand das Land Berlin keinen neuen Betreiber: Der Spreepark rottet vor sich hin.

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ndPlusAert van Riel

Mut zur Minderheitenmeinung

Während des Mitgliederentscheids verstummten auf einmal viele Sozialdemokraten, die vormals die Große Koalition noch skeptisch gesehen hatten. In der Bundestagsfraktion gibt es nun allerdings einen bekennenden Abweichler.

ndPlusOlaf Standke

Fatale »Ertüchtigungspolitik«

Ausfuhrgenehmigungen für Rüstungsgüter im Wert von neun Milliarden Euro hat die scheidende Bundesregierung erteilt. Hiesige Waffenschmieden kompensieren dabei die sinkende Nachfrage durch neue Kunden auf dem Weltmarkt.

Martin Ling

Chile braucht einen echten Wandel

Chiles neue Präsidentin Michelle Bachelet setzte die richtigen Themen: Bildungsreform, Steuerreform und neue Verfassung. Diese Punkte brennen einem Großteil der Chilenen aus der Mitte der Gesellschaft auf den Nägeln.

ndPlusKatja Herzberg

Affrontierend

Es war kein Vulkanausbruch, der in der Linken Europas für eine Zäsur sorgte, sondern eher eine kaum messbare Eruption im Mikrokosmos der linken EU-Politik - die aber bald zu gehörigen Verschiebungen führen könnte.

Andreas Koristka

Venceremos!

Nicht mehr die Unterschiede zwischen Arm und Reich teilen unsere Gesellschaft, sondern jene zwischen den Generationen. Jugend und Alter stehen sich antagonistisch gegenüber. Evident wird dies im neuen Koalitionsvertrag.

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Guido Speckmann

Manager der Datenautobahn

Ein Teil der sogenannten Netzgemeinde ergeht sich in Spott. Bislang habe der bisherige CSU-Generalsekretär und neue Minister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alex-ander Dobrindt, keinen Twitter- Account.

ndPlusJörg Meyer

Spitzenbeamter im Bundesarbeitsministerium

Der Karriereweg von Jörg Asmussen kannte seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Nun ist der »Spitzenbeamte« (Handelsblatt) zurück in Berlin - als Staatssekretär der designierten Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles.

Aert van Riel

Osten bleibt unterrepräsentiert

Ostdeutsche Politiker konnten sich mit ihrer Forderung, den Einfluss des Ostbeauftragten für die neuen Bundesländer zu stärken, nicht durchsetzen. Nun wird die SPD-Politikerin Iris Gleicke den Job übernehmen.

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ndPlusTom Strohschneider

Die Tafel und das unaufkündbare Leitmotiv

Am Dienstag wird am Berliner Karl-Liebknecht-Haus eine Tafel im Gedenken an die linken Opfer stalinistischer Verfolgung enthüllt. Umstritten ist jedoch der Ort, das Karl-Liebknecht-Haus, an dem diese enthüllt wird.

Günter Platzdasch

Am Feindbild Mandela gebastelt

Es gibt Abgeordnete, die Nelson Mandela bewundern - und sich zugleich von dessen Feinden für Kampagnen einspannen lassen. Unionsabgeordnete, SPD und Grüne geben für Kampagnen gegen den Iran und Kuba ihre Namen.

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China sieht »Bedrohung« der Sicherheit

Peking. China hat den Zwischenfall mit einem US-Kriegsschiff im Südchinesischen Meer Anfang des Monats als »Bedrohung« seiner Sicherheit bezeichnet. In der chinesischen Zeitung »The Global Times« hieß es am Montag, wenn die Marine und die Luftwaffe der USA stets »in die Nähe von Chinas Haustür« vordringen, werde es zu einer »Konfrontation« kommen. Die Zeitung fuhr fort: »Angesichts Chinas wachs...

Luftbrücke nach Syrien

Nach tagelanger Verzögerung hat die UNO eine Luftbrücke für Zehntausende notleidende Bürgerkriegsflüchtlinge in Syriens entlegener kurdischer Region gestartet.

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Kinder als Kriegsopfer

Millionen Kinder leiden unter der Gewalt und den Kämpfen in Zentralafrika. Und für Millionen Menschen werden die Nahrungsmittel knapp. UN-Organisationen fordern dringend Hilfe.

Putschversuch vereitelt

Regierungstruppen haben in Südsudan nach Angaben von Präsident Salva Kiir einen Staatsstreich vereitelt. Ein Armeesprecher sagte, die regierungstreuen Truppen hätten die Lage wieder unter Kontrolle.

Irak erlebte weiteren Tag des Terrors

Bagdad. Eine Serie von Terroranschlägen hat am Montag Irak erschüttert. Bis zum Nachmittag sprachen die Behörden in verschiedenen Landesteilen von insgesamt 53 Toten und 70 Verletzten. Allein in Bagdad detonierten nach Angaben von Augenzeugen und Polizisten sieben Sprengsätze. In der irakischen Hauptstadt starben zwölf Menschen, 32 weitere erlitten Verletzungen. Eine der Bomben explodierte in d...

ndPlusJulian Bartosz, Wroclaw

Wie viel Linkes steckt in Polens Linker?

In den Jahren 2014 und 2015 stehen Polen vier Wahlen bevor. Das Bündnis der Demokratischen Linken (SLD) stellt sich dafür anspruchsvolle Ziele. Die Linksdemokraten werden Stärke zeigen, versicherte SLD-Chef Leszek Miller.

Klaus Joachim Herrmann

Streit um Kiew mit Moskau in Brüssel

28 EU-Außenminister beraten in Brüssel über die bilateralen Beziehungen zwischen der EU und Russland. Zum Mittagessen standen die Ukraine und ein Gespräch mit Sergej Lawrow, dem Amtskollegen aus Russland, auf dem Programm.

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Zu wenig nachhaltiger Fisch im Regal

Nur ein knappes Viertel des Fischsortiments im deutschen Einzelhandel stammt nach Angaben von Greenpeace aus nachhaltiger Fischerei und Aquakultur. Seit 2010 hat sich die Nachhaltigkeit von 16 auf 22 Prozent verbessert.

ndPlusSimon Poelchau

Der Arbeitsmarkt ist gespalten

Nächstes Jahr wird der Export dank der Erholung der Eurozone wieder zulegen, so die Einschätzung des IMK. Für Krisenentwarnung ist es jedoch noch zu früh.

ndPlusHaidy Damm

Mindestlohn - früher oder später

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten will endlich Mindestlöhne und bessere Bedingungen in den Schlachthöfen. Die Arbeitgeber bieten 8,50 Euro Mindestlohn nur im Westen an.

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Martin Ling

Fehlbesetzung

In einem Kabinett, indem Fachkompetenz bestenfalls zu den Nebenbedingungen der Besetzung gehörte, fällt Gerd Müller fast positiv auf. Im Agrarministerium hat er sich viel mit Welternährung und Entwicklungspolitik beschäftigt.

ndPlusCarey L. Biron, Washington

Kapitalflucht im Aufwind

Durch illegale Finanzströme aus kriminellen Geschäften verlieren Entwicklungsländer neuen Schätzungen zufolge jährlich mehr als eine Billion US-Dollar. Der rasch weiter ansteigende Betrag übersteigt die gesamten ausländischen Hilfen für diese Staaten bereits um das Zehnfache. Zwischen 2002 und 2011 verloren die Regierungen in den Ländern des Südens vermutlich insgesamt fast sechs Billione...

Willi Volks

Mit dem Rotationsprinzip aus der Armut

Seit drei Jahren kämpft eine Frauengruppe am Fuße des Vulkans San Miguel in El Salvador darum als gemeinnütziger Verein anerkannt zu werden. Der rechte Bürgermeister will das verhindern.

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Milieuschutz für Prenzlberg

Als Antwort auf explodierende Wohnungspreise und Luxussanierungen in Berlin will der Stadtbezirk Pankow offenbar weite Teile des Prenzlauer Bergs unter Milieuschutz stellen.

Was lange währt, ...

... wird selten gut. 20 Jahre hat es gedauert, bis man im Bezirk Pankow auf die Idee gekommen ist, den Bezirk Pankow unter Milieuschutz zu stellen.

Jüdische Gemeinde steht vor Neuwahl

Die umstrittene Führung der Jüdischen Gemeinde hat einen schweren Dämpfer erhalten. Die Opposition legte am Montag etwas mehr als 1900 Unterschriften für eine Neuwahl des Gemeindeparlaments vor. Sollten alle Unterschriften gültig sein, müsse laut Satzung spätestens im Sommer 2014 neu gewählt werden, wie Micha Guttmann von der »Initiative Neuwahl« am Montag sagte. Guttmann und seine Unterstützer...

ndPlusMartin Kröger

Saleh fordert Hallenbad für den Tierpark

Um eigene Vorschläge ist Raed Saleh selten verlegen. Der ambitionierte SPD-Fraktionschef im Abgeordnetenhaus prescht gerne mit Ideen vor. Am Montag war es wieder so weit: »Der Tierpark soll ein Hallenschwimmbad bekommen«, verkündete Saleh. Damit will der Politiker dem schwächelnden Tierpark unter die Arme greifen. Denn durch den Neubau sollen Schulklassen, Familien und Jugendgruppen angelockt w...

ndPlusChristin Odoj

Sei kreativ, sei hip und bring Geld mit

Braucht Berlin eigentlich noch eine Imagekampagne? »be berlin« hat im letzten Jahr laut eigener Aussage sieben Millionen Menschen weltweit erreicht. Im Jahr 2014 will man mit dem 25. Mauerfalljubiläum punkten.

Martin Kröger

Unter Spannung setzen

Um die Energiedebatte am Köcheln zu halten, haben Bürgerinitiativen und Opposition eine Petition freigeschaltet. Im Abgeordnetenhaus soll zudem eine Enquetekommission eingesetzt werden.

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Geld für Schlaglochsanierung reicht nicht aus

Rumpel, knirsch, krach: Wer über Berliner Straßen fährt, braucht oft gute Stoßdämpfer. Das Schlaglochprogramm des Senats sollte Abhilfe bringen, aber es fehlt weiterhin am Geld.

Andreas Fritsche

Neuer Justizminister, neuer Finanzminister

Linksfraktionschef Christian Görke wusste, was kommen würde: Der Vorwurf fehlender fachlicher Eignung. Dabei ist der ursprüngliche Beruf noch nie ein Kriterium gewesen, wenn es um Besetzung von Ministerposten ging.

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ndPlusFolke Havekost, Hamburg

Wände mit Schrecken

Die umstrittenen »Esso-Häuser« an der Reeperbahn wurden wegen Einsturzgefahr geräumt. Die Mieter der maroden Bauten übernachten in Schulturnhallen, der Streit um die Zukunft des Areals geht weiter.

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Weltpremiere im »neuen« Zoo Palast

Im Berliner Zoo Palast wurde am gestrigen Montag die Weltpremiere des Historiendramas »Der Medicus« gefeiert. Auf dem roten Teppich vor dem erst kürzlich wiedereröffneten Traditionskino standen neben Regisseur Philipp Stölzl (»Nordwand«) auch die Schauspieler Tom Payne, Stellan Skarsgard und Elyas M’Barek sowie Bestsellerautor Noah Gordon. Der Film nach dem erfolgreichen Roman von US-Auto...

»Sponsoring in der Kultur überschätzt«

Der Intendant des Deutschen Theaters Berlin, Ulrich Khuon, warnt vor einer Überschätzung des Sponsorings in der Kultur. Während der Staat bundesweit rund acht Milliarden Euro jährlich aus Steuergeldern für Kultur ausgebe, kämen von Sponsoren aus der Wirtschaft 0,5 Milliarden Euro, sagte Khuon in Duisburg. Viele Unternehmen, die über Sponsorentum nachdenken, beteiligten sich lieber bei bekannten...

Berlin stellt Ersten Weltkrieg aus

100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges werden im kommenden Jahr zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen an das historische Ereignis erinnern. »Die große europäische Katastrophe, die zwischen 1914 und 1918 Millionen von Menschenleben forderte, bedeutete den endgültigen Abschied vom ›langen 19. Jahrhundert‹ des Aufbruchs und des Fortschritts«, sagte der Präsident der Stiftung Preußisch...

Oliver Hilt, Saarbrücken

Frauendoppel an der Saar

Der überraschende Wechsel von Heiko Maas (SPD) ins Bundeskabinett hat in der Koalition im Saarland eine Regierungsumbildung erforderlich gemacht. Nun stehen zwei Frauen an der Landesspitze.

Leberwerte für alle!

Der Liedermacher, Kabarettist und Regisseur Rainald Grebe wurde 1971 in Köln geboren. Anfang der 90er Jahre zog er nach Berlin. Er wude mit dem Deutschen Kabarett-Preis ausgezeichnet. Im Interview sprach er mit Söhnke Callsen.

ndPlusHendrik Lasch, Dresden

Sachsen erklärt Deutschland

Die Zahl der Flüchtlinge steigt, auch in Sachsen. Eine Broschüre soll helfen, Streit zwischen Einheimischen und Zuwanderern zu minimieren und Stolpersteine aus dem Weg zu räumen.

ndPlusVolkmar Draeger

Der Mensch macht Blitz und Donner

Glanzpunkt und Zentrum der Ausstellung ist der Nachbau einer barocken Bühne. Lehrlinge vom Bühnenservice der Stiftung Oper und Studenten der Dresdner Kunsthochschule bemalten in einer konzertierten Aktion den Hauptvorhang mit Ornamenten nach dem Vorbild des Theaters im schwedischen Drottningholm, eines der wenigen erhaltenen Opernhäuser aus dieser Ära. Hebt sich der Vorhang von Hand, schmücken ...

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Zum 116. ist das Chaos aufgebraucht

Das Augsburger Brechtfestival beschäftigt sich Anfang 2014 mit dem Wirken des Schriftstellers in den 1920er Jahren. Dies sei die »vielleicht innovativste und avantgardistischste Zeit« von Bertolt Brecht (1898-1956) gewesen, meint der künstlerische Leiter Joachim Lang. Seine damaligen Werke seien eine »Verbindung von anspruchsvollen Texten, Musik und einem neuen Theater mit radikaler Gesellschaf...

ndPlusHans-Dieter Schütt

So weit die Füße klagen

Wo der Pestkerl Tod uns die Sprache raubt, da mühen sich erklärende Stimmen am eifrigsten; wo dieser Teufel in unserem Lebenskreis wühlt, da jagen sich die Versuche, das Unbegreifliche mit Begriffsmustern zu fassen.

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Werner Liersch

Verfolgte Kunst hatte ihre Profiteure

Erich Maria Remarques Antikriegsroman »Im Westen nichts Neues« löste beim Erscheinen im Januar 1929 ein Erdbeben aus. Remarque entzauberte den patriotischen Mythos des Ersten Weltkriegs. Die Rechte lief Sturm.

ndPlusStefan Amzoll

So ändert sich das

Das Programmheft aufgeklappt, fällt der Schönberg-Spruch ins Auge: »Es gibt keine sackere Gasse als ›Sacre‹.« Formuliert vor Zeiten, als sich die beiden »Lager« konstituierten: Schönbergianer und Anhänger Strawinskys.

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Hitchcocks »Rebecca«

Ein Millionenpublikum zitterte mit Joan Fontaine, als die blutjunge Filmschönheit unter Alfred Hitchcocks Regie Todesängste zeigte. Der Grusel-Klassiker »Rebecca« machte die Schauspielerin 1940 über Nacht berühmt. Am Sonntag starb die 96-Jährige in ihrem Haus in Carmel. Mit 23 Jahren nahm Fontaine ihren einzigen Oscar für die Hauptrolle in Hitchcocks Thriller »Verdacht« (1941) entgegen. D...

Jürgen Amendt

Die Kraft der Einbildung

Eine besondere Variante des Theaterspiels führte am Wochenende die deutsche Sozialdemokratie auf. Gegeben wurde das Stück »Mitgliederentscheid« in Berlin. Die Darsteller: Ein Vorsitzender und rund 400 Statisten.

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ndPlusFlorian Lütticke und Christian Kunz, Nyon

Dortmund hat’s leicht - und muss doch zittern

Attraktive Aufgaben gibt es für die deutschen Klubs im Achtelfinale der Fußball-Champions-League. Der FC Bayern trifft auf Arsenal, Schalke auf Madrid, Leverkusen auf Paris. Nur der BVB erwischte es leichter.

ndPlusJirka Grahl

Wettlauf der Absager

Sie sind nicht die Hauptdarsteller bei Olympia, aber ihr Fehlen sorgt für Aufmerksamkeit - Regierungschefs und gekrönte Häupter. Auch Frankreichs Präsident Hollande will 2014 nicht nach Sotschi fahren.

Hajo Obuchoff

Eiserne Bibel für Weihnachten

Matthias Koch begleitet seit vielen Jahren als Journalist den Fußballklub 1. FC Union in Berlin-Köpenick. Nun stellt er historisches und neue Fundstücke über den Köpenicker Kiezklub in die Bücherregale.

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Tote bei Wintersturm im Nahen Osten

Der heftige Wintereinbruch mit Regenfällen im Nahen Osten hat etwa 10 000 Menschen im palästinensischen Gazastreifen zum Verlassen der Häuser gezwungen. Regen hatte etwa 3000 Häuser im blockierten Gebiet überschwemmt.

»Yutu« sendet erste Bilder

Das chinesische Mondfahrzeug »Yutu« (Jadehase) hat die ersten Bilder vom Mond zur Erde geschickt. Der ferngesteuerte Rover und die Raumsonde »Chang'e-3« begannen am Sonntagabend damit, Fotos voneinander zu machen.

ndPlusRalf Streck, Madrid

Wäscht Vater Messi Drogengeld?

Die Familie des Fußballstars Lionel Messi rückt erneut in die Schlagzeilen. Vater Jorge soll angeblich Drogengeld gewaschen haben. Dazu sollen auch Benefizspiele des Kickers missbraucht worden sein.