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UNTEN LINKS

Da hat er wieder einen rausgehauen, der Seehofer Horst. »Wer betrügt, der fliegt« war allerdings keine spontane Eingebung, sondern das Ergebnis langfristiger Denkarbeit. Schließlich hat die CSU ausgewiesenes Fachpersonal an der Hand. Beispielsweise den hochbegabten Steuervermeider Uli Hoeneß, der sich jetzt wahrscheinlich Gedanken darüber macht, warum die CSU, die ihn bisher mit Milde betrachte...

Blutige Nähe

700 Kilometer sind in Russland keine Entfernung. Das ist Nähe, nur eine Nacht mit dem Zug - von Wolgograd nach Sotschi. Dort wird bald Olympia ausgetragen. Die Winterspiele gelten als liebstes Spielzeug des russischen Präsidenten. Als dessen Hauptfeinde sind die Islamisten im Kaukasus ausgemacht - zu allererst und sogar historisch die Tschetschenen. Deren Terroristenanführer drohte mit Anschläg...

31 Terrortote in Wolgograd

Zwei blutige Terroranschläge in der südrussischen Stadt Wolgograd forderten 31 Tote und Dutzende zum Teil schwer Verletzte innerhalb von 20 Stunden. Am Montagmorgen riss ein Selbstmordattentäter 14 Menschen in den Tod.

Keine Gefahr durch Migration

Berlin. Während die CSU weiter versucht, mit der populistischen Mär von der »Armutszuwanderung« zu punkten, sieht laut dpa die Bundesregierung keinen Bedarf für schärfere Regeln gegen Sozialmissbrauch. Es sollten zunächst die Erfahrungen mit der vollen Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts zum 1. Januar abgewartet werden, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Er betonte, d...

ndPlusDetlef D. Pries

Streiks gegen Armutslöhne in Kambodscha

Kambodscha erlebt einen unruhigen Jahreswechsel: Im Schatten des politischen Streits im benachbarten Thailand bildet sich auch am Mekong ein explosives Konfliktgemisch.

Böllerslalom und freie U-Bahnplätze

Zwischen den Jahren ist Berlin im Ausnahmezustand. Die einen fliehen, die anderen reisen begeistert an, um es an Silvester auf allen Ebenen krachen zu lassen. Ein Für und Wider.

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Irina Wolkowa, Moskau

Kein Neujahrsfest in Wolgograd

Die Opferzahlen der Anschläge von Wolgograd drohten am Montag weiter zu steigen. Während Menschen um ihr Leben kämpften, lief die fieberhafte Suche nach Tätern und Motiven.

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ndPlusMartin Zint

Kein Frieden in der Casamance

Im Süden von Senegal, in der Casamance, kämpft seit 1982 die Bewegung der Demokratischen Kräfte der Casamance (MFDC) für die Unabhängigkeit der Region vom Senegal. Leidtragende sind die Menschen, die zwischen den beiden Konfliktparteien steht.

Martin Zint, Weltfriedensdienst

»Lehm muss man formen, solange er noch feucht ist«

Guédé ist ein typisches ländliches Dorf in Senegal. Der Einsatz von Pestiziden brachte zuerst höhere Erträge und danach Gesundheitsschäden. Inzwischen ist der traditionelle Anbau wieder im Aufwind.

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Zeit der Anfänge

Die CSU lässt nicht ab von populistischen Parolen. In Widerspruch zur Faktenlage wiederholt sie die Forderung nach einem harten Kurs gegen Einwanderer aus osteuropäischen EU-Staaten. Für den sozialen Zusammenhalt der finanzkrisengeschüttelten Europäischen Union könnten sich derlei Äußerungen als äußerst gefährlich erweisen. Die volkstümelnden Bayern agieren auch im Kontext des beginnenden...

Vielleicht am Ende dann schon auch

In den Restbeständen des alten Jahres hat sich ein Satz angefunden, der aufhorchen lässt. Er stammt zwar schon vom Frühjahr, aber er verfügt über einen nachhaltigen Nachhall. Ende Mai wollte ein Reporter von Fußball-Bundestrainer Joachim Löw wissen, ob Bayern München das Champions-League-Finale gegen Borussia Dortmund verdient gewonnen habe. Eine gemeine Frage an den Bundestrainer, der es sich ...

Hoffnungsschimmer Bischofferode

Heute vor 20 Jahren wurde in Bischofferode der Kalischacht »Thomas Müntzer« dicht gemacht. Silvester 1993 war das traurige Ende eines mehrmonatigen Hoffnungsschimmers zumindest für den Osten des einig Vaterlandes. Und das teure Ende einer ganz offensichtlichen Gefahr für die Herrschenden. Erinnern wir uns: Es gab vor zwei Jahrzehnten kaum einen Tag, da nicht Schicksale von Betrieben und B...

ndPlusTobias Riegel

Unterwanderer

Durch den in den 60er Jahren von linken Aktivisten angekündigten »Marsch durch die Institutionen« sollte das System mit kritischen Geistern durchsetzt und so von innen heraus zum Besseren transformiert werden. Die Idee war gut, musste aber schiefgehen, wurden doch »das System« und seine korrumpierenden Kräfte maßlos unterschätzt. Wer sich in die Höhle des Löwen traut, wird unter Umständen gefre...

ndPlusBernd Zeller

Rückblicksvorschau

Unser heutiger Bericht befasst sich mit den Aussichten auf das anstehende Jahr. Die letzte Woche des Dezembers wird auch als »zwischen den Jahren« bezeichnet, weil die Jahresrückblicke vorüber sind.

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ndPlusReinhard Schwarz, Hamburg

Erneuter Angriff auf Davidwache

Etwa 30 bis 40 Vermummte riefen am Samstagabend vor der Davidwache im Hamburger Stadtteil St. Pauli Parolen. Als zunächst nur vier Beamte aus der Polizeiwache kamen, wurden diese mit Flaschen und Steinen beworfen.

René Heilig

Mehr als ein Zwei-Büchsen-Bier-Problem

Seit 13 Jahren kämpfen und sterben NATO-Soldaten in Afghanistan. Auch deutsche. Sie konnten das Land nicht befrieden, es droht in neuem Chaos zu versinken, warnen US-Geheimdienste.

ndPlusFolke Havekost, Hamburg

Gelassen gegen Widerstände

Die Parolen des Occupy-Protestcamps im winterlichen Hamburg wirken zwar etwas verwittert - doch das Camp besteht auch schon drei Jahre. An guten Vorsätzen indes mangelt es den Aktivisten vor Silvester nicht.

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ndPlusUwe Kalbe

Keine Spur von Sollbruchstellen

Noch ist sich die Große Koalition uneins, was bestimmte Formulierungen in ihrem Regierungsprogramm eigentlich bedeuten. SPD und Union beharren jeweils auf ihren Ursprungsforderungen.

Marcus Meier

Kapitalismus, ganz unten

Der Hetze der CSU über Arbeitnehmerfreizügigkeit zum Trotz: Im realen Leben werden die Einwanderer aus den Armutshäusern Europas schon heute massiv ausgebeutet. Das Geschäft mit dem Elend rechnet sich.

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Vorstoß aufs Jordantal

Jerusalem. Vor der Freilassung einer weiteren Gruppe palästinensischer Häftlinge ist es zu neuen Spannungen zwischen Israel und den Palästinensern gekommen. Die Autonomiebehörde in Ramallah reagierte zornig auf einen Vorstoß rechtsorientierter Koalitionsmitglieder zur Annektierung des Jordantals. Der Chefunterhändler der Palästinenser, Saeb Erekat, übte scharfe Kritik an den israelischen ...

Unruhen in Xinjiang

Peking. Bei einem blutigen Zwischenfall hat die Polizei acht mutmaßliche Terroristen in der nordwestchinesischen Region Xinjiang erschossen. Die Angreifer warfen am Montagmorgen Sprengsätze auf eine Polizeistation und steckten Polizeiautos in Brand, wie die amtliche Tianshan-Webseite berichtete. Die Beamten sollen einen Angreifer in Shache nahe Kaschgar festgenommen haben. Die Polizei wollte si...

Oliver Eberhardt

Zwischenerfolg für Flüchtlinge vor Gericht

Am Ende scheint sich auch das Innenministerium nicht mehr so sicher gewesen zu sein. Israels Regierung wird wohl 180 inhaftierte Flüchtlinge frei lassen müssen. Bis jetzt wollte kein Richter die Haftanordnung bestätigen.

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Jürgen Vogt, Buenos Aires

Energienotstand in Buenos Aires

Die anhaltende Hitze in Buenos Aires treibt empörte Anwohner auf die Straßen. Sie protestieren dagegen, dass die Stromversorgung nur schleppend wiederhergestellt wird.

Markus Schönherr, Kapstadt

Neues EU-Territorium im Indischen Ozean

Ab 1. Januar 2014 reichen die Grenzen der EU bis nach Ostafrika. Die Inselgruppe Mayotte erhält den Status eines »Gebiets in äußerster Randlage« (OMR) und zählt damit offiziell zum EU-Territorium.

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ndPlusNicolai Hagedorn

Wer regiert das Geld?

Wer die energische kleine Frau live erlebt hat, weiß, dass Margrit Kennedy es mit ihrem Engagement ernst meinte. Seit Anfang der 1980er Jahre kämpfte sie gegen die Auswüchse des Zinssystems.

Hermannus Pfeiffer

Das Jahr der Reichen

Trotz mäßiger Wirtschaftsdaten findet die Börsen-Rallye noch immer kein Ende. Schuld ist die Zentralbanken-Politik des billigen Geldes.

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Martin Ling

Weltbank ohne Wandel

Die Symbolkraft war unübersehbar: Ein gelernter Arzt wird an die Spitze der kränkelnden Weltbank berufen. Einer, der vor 20 Jahren noch für die Abschaffung der Institution demonstriert hatte.

ndPlusEstrella Gutiérrez, Caracas

Räder erobern die Städte Südamerikas

In der am zweitstärksten urbanisierten Weltregion wird der Siegeszug der Fahrräder durch althergebrachte Vorurteile abgebremst. Für viele Lateinamerikaner sind sie Symbol für einen niedrigen sozioökonomischen Status.

ndPlusAlbert Oppong-Ansah, Accra

Flucht aus der einstigen Kornkammer Ghanas

In Ghana ziehen immer mehr Mädchen und Frauen vom Norden in den Süden, da der Klimawandel im Norden das Überleben immer schwieriger macht. In Accra besteht der Job der Frauen darin, Waren auf dem Kopf zu transportieren.

Gemeinden wollen gehört werden

Bischof Álvaro Ramazzini ist 65 Jahre alt und seit 16 Monaten in Huehuetenango tätig. Der Kirchenmann gilt als Vertreter der Kirche an der Seite der Armen, hat immer wieder die Landverteilung in Guatemala zum Thema gemacht und erst kürzlich in einem Wasserkonflikt zwischen Regierung, Unternehmen und der Bevölkerung vermittelt. Mit ihm sprach Knut Henkel.

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ndPlusRobert D. Meyer

Das Jahr der Flüchtlinge

Flüchtlingsproteste gab es 2013 nicht nur auf dem Oranienplatz. Neonazis versuchen, die gescheiterte Asylpolitik des Senates im Wahlkampf zu nutzen. Das misslingt, doch Probleme bleiben.

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Die Isolation durchbrechen

Robert Schulz ist Mitglied in der unabhängigen Organisation »Anarchist Black Cross Berlin« (ABC). Über die »Knastdemo«, staatliche Repression und das Gefängnissystem sprach mit dem 29-Jährigen Jérôme Lombard.

Riesiger Reformstau

Anita Tack (LINKE) ist seit November 2009 brandenburgische Gesundheitsministerin. Im zurückliegenden Jahr war sie Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz der Bundesländer. Das Interview mit ihr führt Andreas Fritsche.

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Ruhe am Teepott

Rostock. Blick auf die Silhouette von Warnemünde in Mecklenburg-Vorpommern: links Häuser in Bäderarchitektur, rechts der im Jahr 1968 gebaute Teepott, dahinter der Leuchtturm. Am Wochenende ging für den Warnemünder Kreuzfahrthafen die bislang erfolgreichste Saison zu Ende. Mit 198 Anläufen von 41 Passagierschiffen habe sich Warnemünde im dritten Jahr hintereinander als beliebtester deutscher Kr...

Jörg Taron, Warstein

Tödliche Tröpfchen aus Kläranlagen

Man kann sie nicht sehen, nicht riechen, nicht schmecken - aber Legionellen können lebensbedrohliche Erkrankungen auslösen. In Warstein (Nordrhein-Westfalen) erkrankten im August und September mehr als 160 Menschen an einer durch die Bakterien ausgelösten Lungenentzündung, zwei Infizierte starben. Auch nach mehr als einem Vierteljahr ist die Ursache der Erkrankungswelle noch nicht geklärt. Die ...

ndPlusAlice Bachmann, Bremen

Das Lazarus-Prinzip

Bremen nimmt unter den Bundesländern einen Spitzenplatz bei den Stiftungen ein. Sie tun oft Gutes, sind aber auch Steuersparmodelle. Und die Probleme der Stadt können sie nicht lösen.

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Gropius-Bau würdigt 2014 Pasolini

Mit einer großangelegten Ausstellung wird der Martin-Gropius-Bau in Berlin vom 11. September 2014 bis 5. Januar 2015 den italienischen Filmemacher Pasolini (1922-1975) würdigen. Die Schau wurde als europäisches Projekt gemeinsam mit der Cinémathèque Française in Paris, dem Centre de Cultura Contemporània in Barcelona und dem Palazzo delle Esposizioni in Rom realisiert. Pier Paolo Pasolini...

Zehn Jahre Zirkus mit dem Orchester

Bereits zum zehnten Mal kommt zum Jahresausklang das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) zusammen mit Artisten des Circus Roncalli. In dieser ungewöhnlichen Kombination geben die Künstler am Silvestertag zwei gemeinsame Vorstellungen im Tempodrom (15 und 19 Uhr). Am Pult des Orchesters, das Werke von Bizet, Chatschaturjan, Dvorák, Gershwin, Grieg, Rimski-Korsakow, Saint-Saëns, Schostakowi...

»Peinliches Eigenlob der Ministerin«

Die Zahl der Asylbewerber in Bayern ist im Jahr 2013 erneut kräftig gestiegen - um rund 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Rund 17 600 Asylbewerber seien bis kurz vor Jahresende neu in den Freistaat gekommen.

Bettina Grachtrup

Der Herr des Nebels zieht Bilanz

2013 war ein schwieriges Jahr für Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann. Auf der bundespolitischen Bühne musste er Federn lassen. Im Land aber ist sein Ansehen nahezu ungebrochen. Bleibt dies bis zur Wahl 2016 so?

ndPlusDoris Weilandt

Weimarer Nachbarschaftsstreit

Vor mehr als einem Jahr gewann Heike Hanada den Wettbewerb für das Neue Bauhausmuseum Weimar. Doch die Diskussion um den Entwurf hält bis heute an.

ndPlusGunnar Decker

Zweifel contra Euphorie

Den Menschen in »einem faschistischen Staate« habe er in »Jugend ohne Gott« geschildert, schreibt Ödön von Horváth 1937 in einem Brief, anscheinend von sich selbst überrascht. Tatsächlich ist es gar nicht leicht, den alltäglichen Faschismus zu bemerken: die starken Ideale, die patriotischen Akte, die jedes Opfer erfordernde große Mission, die fraglose Unterordnung unter Autoritäten, das Prinzip...

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Türkei fordert Auslieferung

Die Türkei fordert von Frankreich eine Auslieferung der in einem umstrittenen Verfahren zu lebenslanger Haft verurteilten Schriftstellerin Pinar Selek. Das Justizministerium in Ankara habe sich mit einem entsprechenden Antrag an französische Behörden gewandt, berichteten türkische Medien am Montag. Die im Exil lebende Soziologin, die zeitweise auch in Deutschland Unterschlupf gefunden hat...

Gut für kleine Buchläden

Ein starker Endspurt hat dem stationären Buchhandel das Weihnachtsgeschäft gerettet. Trotz eines durchwachsenen Advents kam der Einzelhandel in den vergangenen Wochen im Schnitt auf 1,2 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. Besonders stark war der Andrang unmittelbar vor Heiligabend am 23. Dezember, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Montag in Frankfurt am Main mitteilte. Der...

Martin Hatzius

Ist das Englisch? Nee, Deutsch

Wenn ein Film als »deutsche Komödie« etikettiert wird, ist das als ernst zu nehmender Warnhinweis zu verstehen: Wer noch alle Tassen im Schrank hat, möge sich hüten, ins Kino zu gehen! Denkt man.

ndPlusSabine Neubert

Als rühre die Zeit ihr »furchtbares Räderwerk«

Unter den Linden »auf und ab zu wandeln, mag sonst ganz angenehm sein, nur nicht in der Silvester-Nacht bei tüchtigem Frost und Schneegestöber ... Für den Silvester-Abend spart sich der Teufel ein ganz besonderes Feststück auf.« Solchen Betrachtungen zu Beginn der Erzählung »Die Abenteuer der Silvester-Nacht« lässt Ernst Theodor Amadeus Hoffmann alsbald die seltsamsten »Erscheinungen« folgen, u...

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Manfred Loimeier

Ein Sensibler im Alltag, der Tatkraft will

Erinnerungen» lautet zwar der Untertitel, aber dennoch ist das Buch «Eines Tages werde ich über diesen Ort schreiben» des Kenianers Binyavanga Wainaina weniger eine autobiografische Schrift als vielmehr eine Darstellung der jüngeren Geschichte Ost- wie Südafrikas. An seiner eigenen Biografie hangelt sich der Autor lediglich entlang, wenn er Kolonialismus, Unabhängigkeitskampf, Autokratie und De...

ndPlusJürgen Schön

Zugehörigkeit und Ausgrenzung

Kleider machen Leute - das weiß man nicht erst seit der Novelle von Gottfried Keller. Wie das in der Zeit des Nationalsozialismus aussah, zeigt jetzt das Kölner NS-Dokumentationszentrum.

Velten Schäfer

Vom Schweigen der Deutschen

Frank Walter Steinmeier hat den Knall dann doch noch gehört. Doch hatte es nach der ersten Bombe über 24 Stunden gedauert, bis Deutschland reagierte. Noch Montag früh gab es beim Berliner Außenministerium keine Stellung.

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ndPlusChristoph Leuchtenberg

Bratpfanne, Vogelhaus, Rollator

Duften wie Topstar Hamsik vom SSC Neapel? Ein Leichtes mit dem Parfüm »Marek« aus dem Napoli-Shop (29,95 Euro). Bei der Grünpflege seine Verehrung für Manchester City zeigen? Kein Problem mit der Citizens-Gartenkralle (10,95 Pfund). In den Internet-Shops Fußball-Europas gibt es beinahe nichts, was es nicht gibt, in der Weihnachtszeit brummte das Geschäft. Auf geschätzte acht Milliarden Eu...

Eric Dobias

»Es wird eine lange Reise«

Seit zwölf Jahren springt Simon Ammann an der Weltspitze mit. Die Tournee hat er aber noch nie gewinnen können. Nach seinem Auftaktsieg in Oberstdorf nimmt der 32-Jährige erneut Anlauf.

ndPlusThomas Dudek

Aus dem Sport ins Parlament

Boxer Vitali Klitschko ist längst nicht der einzige Weltmeister oder Olympiasieger, der sich in Richtung politische Macht begab.

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ndPlusSebastian Huld

Die Geburtstage der Miss Sophie

Die Plätze von Sir Toby und Mr. Winterbottom bleiben leer - die vor den Bildschirmen nicht: Wenn Butler James an Miss Sophies 90. volltrunken über den Tigerfellkopf stolpert, heißt es: »Dinner for One«.

Thomas Nowag und Thomas Weitekamp, Grenoble

»Wir denken von Stunde zu Stunde«

Michael Schumacher schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Der Zustand des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters ist nach dessen Ski-Unfall am Sonntag sehr ernst, teilte die Klinikleitung mit.