Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Seite 1

UNTEN LINKS

UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat für die nächsten Wochen die Einhaltung des olympischen Friedens angemahnt. Vor allem in Syrien, Südsudan und der Zentralafrikanischen Republik sollten die Waffen ruhen, damit alle ungestört zum Spektakel von Sotschi reisen können. Im Prinzip keine schlechte Idee vom Märchenonkel aus dem Debattierpalast am New Yorker East River.

Afrikanische Perspektiven

Bereits vor ihrem Aufbruch nach Westafrika hat Ursula von der Leyen kundgetan, wie sehr ihr die Menschen vor Ort am Herzen liegen. Die junge Generation in dem Krisenstaat Mali werde nur dort bleiben, wenn sie tatsächlich Perspektiven habe, erklärte die Bundesverteidigungsministerin. Was dann aber die Bundeswehr in der Region zu suchen hat, muss wohl ihr Geheimnis bleiben.

Neuer Ärger um die Mütterrente

Obwohl der Bundestag bislang noch nichts beschlossen hat, wirbt die Bundesregierung bereits auf Plakaten und in Anzeigen für das umstrittene Rentenpaket. Die millionenschwere Kampagne soll nach dem Willen der Linkspartei vom Bundesrechnungshof geprüft werden.

René Heilig

Nicht mehr jenseits von Afrika

Ursula von der Leyen hat ein straffes Programm: Am Mittwoch legte sie ihren Kabinettskollegen die Verlängerungsanträge für die Bundeswehreinsätze in Afghanistan und Mali vor, dann eilte sie zum Flughafen.

ndPlusKatharina Dockhorn

»Mit der medizinischen Versorgung werden Riesenprofite gemacht«

Den Golden Globe hat er gewonnen, der Oscar scheint Matthew McConaughey nicht zu nehmen. Der einstige Sexiest Man Alive legt in »Dallas Byuers Club« eine grandios Performance hin. Er spielt Ron Woodroof, einen Aktivisten im Kampf für die Rechte von HIV-Infizierten. Nachdem die Ärzte 1985 bei dem abgemagerten Cowboy, Lebemann und Junkie die Krankheit entdeckten, besorgt er sich noch nicht zugelassene Medikamente in Mexiko. Auch andere Infizierte profitieren von seinem Geschäftssinn, doch Polizei und Pharmaindustrie verfolgen ihn. Vergeblich kämpft Woodroof um das Recht, in den USA nicht zugelassene Medikamente zu nehmen.

Seite 2
Jirka Grahl

Ein Tag voller Appelle und Warnungen

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und IOC-Präsident Thomas Bach liefen am Donnerstag mit der Olympischen Fackel durch Sotschis Zentrum. Moon forderte den »Olympischen Frieden« ein.

ndPlusChristoph Stukenbrock

NBC schickt seine Kriegsreporter

775 Millionen Dollar hat NBC für die Übertragung der Olympischen Winterspiele 2014 bezahlt. Der amerikanische TV-Gigant schickt auch Kriegsreporter ans Schwarze Meer.

Oliver Händler, Sotschi

Winterspiele in der Sommerfrische

Die Show beginnt: Um 17 Uhr werden in Sotschi die ersten Winterspiele auf russischem Boden eröffnet – 
das größte internationale Ereignis, das Russland seit dem Ende der Sowjetunion 
ausrichtet.

Seite 3
ndPlusOliver Händler, Chosta

Bonjour, Protest in Chosta!

In einem winzigen Park in der Kleinstadt Chosta darf während der Winterspiele von Sotschi demonstriert werden. Doch nicht einmal Chostas Einwohner wissen bisher davon. Ein Besuch.

Seite 4
ndPlusMarkus Drescher

Der ganz lange Arm des Gesetzes

Pop Stolizei! Äh: Stei Polizop! Nein, öh. Stop Poliz ... Weg isser ...! Für den verpeilten Polizisten aus Gerhard Seyfrieds Cartoon ist Hilfe nah: eine Fernbedienung, mit der er zwar keinem Flüchtenden per Knopfdruck den Saft abdrehen kann, aber immerhin dessen Fluchtauto. Auch wenn es am Ende doch nicht ganz so einfach für Polizisten auszuführen ist, was da derzeit in Brüssel auf den Weg gebracht wird, stellt sich dennoch die Frage: Wie viel Polizeistaat soll es denn noch sein?

ndPlusKlaus Joachim Herrmann

Kein Vermittler

Gegen jene, die in der Ukraine für das Vorgehen gegen Demonstranten verantwortlich seien, fordert das EU-Parlament in scharfen Worten Sanktionen. Natürlich ist das offene Parteinahme für die Demonstranten und gegen die Regierung - das soll es ja auch sein.

Roland Etzel

Ein Bärendienst für Sotschi

»Sotschi wird während Olympia der sicherste Ort der Welt sein«, meint die Eisschnellläuferin Claudia Pechstein. Diese Aussage muss und wird nicht jeder teilen, zumal sie ja nicht zuletzt wegen der sehr stark verbreiteten gegenteiligen Ansicht geäußert wurde. Anlass zu Befürchtungen besteht ohne Zweifel - so wie auch vor den Spielen in London 2012.

ndPlusGuido Speckmann

Der Eiferer

In Zeiten, in denen in den Unionsparteien die konservativen Haudegen mit der Lupe zu suchen sind, ist auf Norbert Geis Verlass. Der zweifelt nun Rechercheergebnisse des UN an.

Klaus Müller

Die heile Welt der Lehrbücher

»Professoren, die sich einig sind, gibt es nicht, außer bei einer Verschwörung.« Der Satz des Gelehrten Erasmus gilt auch für Ökonomen, die über die Geldpolitik der Zentralbanken streiten.

Seite 5
ndPlusHans-Gerd Öfinger

»Dissens, Vertagung und faule Kompromisse«

Knapp drei Wochen nach ihrem Antritt hat für die neue schwarz-grüne Koalition der graue Alltag begonnen. In der ersten dreitägigen Plenardebatte der neuen Legislaturperiode, die am Donnerstag zu Ende ging, zeigten sich die drei Oppositionsparteien angriffslustig.

René Heilig

Die Daniel 
Düsentriebs 
der Polizei

Wie aus einem Science-Fiction-Krimi lesen sich die Projekte des »European Network of Law Enforcement Technology Services«. Doch die Erfahrung im Sicherheitsbereich lehrt: Was geht, das kommt.

Seite 6
ndPlusReimar Paul

Zu früh gefreut

Umweltverbände freuten sich im Juni über die Kassierung der Betriebserlaubnis für das Atommüllzwischenlager in Brunsbüttel. Doch das Urteil ist immer noch nicht rechtskräftig.

»Ein Kind im Osten ist weniger wert«

Mütterrente und Rente ab 63 – derzeit wird heftig debattiert um die geplanten Reformen. Die rentenpolitische Sprecherin der Linksfraktion Mecklenburg-Vorpommern hält das Ganze für eine »Schattendiskussion«.

Seite 7

Widersprüche um Kandidatur General Sisis

Kairo. Das ägyptische Militär hat einen Zeitungsbericht aus Kuwait zurückgewiesen, in dem Armeechef Abdel Fattah al-Sisi seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl angekündigt haben soll. Sisi sei »falsch interpretiert« worden, erklärte die Armee am Donnerstag, ohne jedoch die mögliche Absicht ihres Chefs zu einer Kandidatur zu dementieren. Wenn Sisi antreten wolle, werde er das nur »vor dem...

Zivilisten dürfen umkämpftes Homs verlassen

Beirut/Straßburg. Notleidende Zivilisten sollen die seit anderthalb Jahren belagerten Viertel der Großstadt Homs in Syrien bald verlassen können. Der Gouverneur der Stadt, Talal Barasi, sagte am Donnerstag nach Angaben der syrischen Nachrichtenagentur Sana, die Regierung in Damaskus habe sich mit der UNO auf eine entsprechende Vereinbarung verständigt. Die Zivilisten könnten »sehr bald« aus den...

Jan Keetman

Türkei: Daumenschrauben für Internetnutzer

Mit einem heftig umstrittenen Gesetz wird in der Türkei die Kontrolle des Internets verschärft. Das Parlament nahm in der Nacht zu Donnerstag einen Gesetzesvorschlag der Erdogan-Regierung an.

ndPlusKlaus Joachim Herrmann

Sanktionsdrohung und Verfassungsstreit

Keine Touristen kämen nach Kiew klagen die Stadtführer der ukrainischen Hauptstadt. Wie die gesamte ukrainische Wirtschaft verweist nun besonders die Tourismusbranche auf schmerzlichen Rückgang.

Seite 8
Boglárka Szürke, Budapest

Österreicher kauft Ungarns wichtigste Oppositionszeitung

Die Meldung erregte Aufsehen: Die Medienkonzerne Ringier AG und Axel Springer SE verkaufen Teile ihres Ungarn-Portfolios, darunter die Oppositionszeitung »Népszabadság«, an Vienna Capital Partners.

ndPlusSabine Hunziker, Bern

Schweizer Bollwerk in der Festung Europa?

Die Stimmung in der Schweiz ist trotz des Winters aufgeheizt. Vor allem der Ausgang der Volksabstimmung »Gegen Masseneinwanderung« am 9. Februar wird mit Spannung erwartet. Die Entscheidung wird knapp.

Seite 9

Streit um Bankenabwicklung

Im Streit um die Abwicklung maroder Banken geht das Europaparlament auf Konfrontationskurs zu den EU-Staaten. In einer Entschließung bekräftigte die EU-Volksvertretung am Donnerstag ihre Forderung nach einem Abwicklungsmechanismus auf gemeinschaftlicher Basis.

ndPlusAnna Maldini, Rom

Ermittlungen gegen Moody's & Co

234 Milliarden Euro sollen die schlechten Bewertungen der Ratingagenturen Italien gekostet haben. Der Rechnungshof des Landes will die Agenturen deswegen nun verklagen.

Annika Graf, Stuttgart

Zeitreise in die Weltfinanzkrise

Ex-LBBW-Chef Siegfried Jaschinski und seine früheren Vorstandskollegen sollen milliardenschwere Risiken in den Bilanzen verschleiert haben. Seit Donnerstag müssen sie sich vor Gericht verantworten.

Seite 10

Positiver Nebeneffekt

Der Kampf um den Mindestlohn scheint den Gewerkschaften bei Tarifverhandlungen genutzt zu haben. Nur bei 8,50 Euro pro Monat darf dieser nicht stehen bleiben. Schon jetzt reicht dieser Satz am Ende des Monats nur knapp.

Kay Wagner

»Postliberalisierung hat ihr Ziel verfehlt«

Der Wettbewerb bei Postdienstleistungen in der EU hat nichts verbessert, aber viel verschlechtert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag eines europäischen Gewerkschaftsbundes.

ndPlusHaidy Damm

Drohung mit dem Mindestlohn

Die Zahl der Tarifverträge mit Stundenlöhnen unter 8,50 Euro ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Das ergibt eine aktuelle Auswertung des WSI-Tarifarchivs der Hans-Böckler-Stiftung.

Seite 11

Aufzüge mit Glasdecken

Der Berliner Fernsehturm bekommt neue Aufzüge - aus Messing und mit Glasdecke. Das sagte ein Sprecher am Donnerstag und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des RBB. Die Umbauten sollen zwei Monate dauern, vom kommenden Montag an ist daher nur ein Aufzug in Betrieb. Erfahrungsgemäß kämen im Winter weniger Besucher zu dem Berliner Wahrzeichen, hieß es. Die neuen Lifte sollen weniger Str...

Streiks sind möglich

An den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld entscheidet das Sicherheitspersonal bis Montag über einen neuen Tarif. Wenn es den Verhandlungsstand ablehnt, sind Streiks möglich, wie die Gewerkschaft ver.di am Donnerstag mitteilte. Der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft habe zugestanden, für Fluggastkontrolleure den Stundenlohn von 12,25 Euro schrittweise um 27,6 Prozent zu erhöhen. Bei Pe...

Henkel mit »Protestschal« in Sotschi

Protest gegen Homophobie: Der Berliner Innensenator Frank Henkel (CDU) reist mit einem Regenbogenschal zu den Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi. Auch Sportstaatssekretär Andreas Statzkowski (CDU) werde dort das Symbol der Homosexuellenbewegung tragen, sagte ein Sprecher der Senatsinnenverwaltung am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Berlin.

Martin Kröger

Nicht nur Klaus wär’ raus

Wirklich ernsthaft fordert bisher kein Politiker in Berlin den Rücktritt des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) nach dem Fall Schmitz - mal abgesehen von der Führungsriege einer untergegangenen neoliberalen Partei. Auch die Erfolgsaussichten des geplanten Volksbegehrens einiger Bürger, die damit eine Abwahl Wowereits erzwingen wollen, sind eher als gering einzuschätzen.

Streit um Skulpturen

Potsdam macht sich weiter stark für eine Rückkehr der Attika-Skulpturen von der Berliner Humboldt-Universität zum neuen Stadtschloss. Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD), Landtagspräsident Gunter Fritsch und der Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG), Hartmut Dorgerloh, wollen in Berlin entsprechende Gespräche führen. Dies teilten sie am Donnerstag nach einer Bespre...

Martin Kröger

Der Rote Laden kann bleiben

Es ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten: Einige Abgeordneten der Sozialisten errichten ihre neuen Büros in Berlin an etablierter Stelle und die Partei kann Geschäftsstellen an diesen Orten weiter betreiben.

ndPlusBernd Kammer

Klaus, pack aus

Wenn der Regierende Bürgermeister aus dem Ulaub zurück ist, will die Opposition mit Klaus Wowereit (SPD) so richtig Schlitten fahren. Und nicht nur mit ihm.

Seite 12

Sperrung für Sprengung

Prenzlau/Angermünde. Wegen der Sprengung von Weltkriegsmunition an der Autobahnausfahrt Pfingstberg in der Uckermark war der Zugverkehr dort am Donnerstagvormittag unterbrochen. Auch die A11 musste zeitweilig zwischen Joachimsthal und Granzow gesperrt werden, wie die Polizei mitteilte. Gesprengt werden sollten 30 größere und kleinere Granaten sowie fünf Zünder. Die Bahnstrecke Berlin-Stra...

Christoph 49 1515 Mal im Noteinsatz

Bad Saarow. Der in Bad Saarow stationierte Rettungshubschrauber »Christoph 49« ist im vergangenen Jahr zu 1514 Noteinsätzen in Ostbrandenburg gestartet. Das waren fast genau so viele Flüge wie im Vorjahr (1519 Einsätze), wie die DRF Luftrettung am Donnerstag mitteilte. Der rot-weiße Hubschrauber steigt in die Luft, um den Notarzt schneller an den Einsatzort zu bringen. Wegen der zunehmend...

Raststätte mit Glockenturm

Bei mehrstündigen Autofahrten sollte auch mal Rast eingelegt werden. Zur inneren Einkehr lädt da etwa die eine oder andere Autobahnkirche ein - wie in Brandenburg.

Wolfgang Weiß

Altstadtrundgang per App

»Tourismus für Alle«. Unter diesem Motto lädt Köpenick Menschen mit und ohne Behinderung zu einem Rundgang durch die Sehenswürdigkeiten der historischen Altstadt zwischen Dahme und Spree ein.

Wilfried Neiße

»Weder Grund noch Anlass«

Zurücktreten werde er nicht, sagte Wirtschaftsminister Ralf Christoffers am Donnerstag. Die Opposition hatte ihn wegen angeblicher Verwicklungen in die Vergabe von Fördermitteln scharf kritisiert.

ndPlusPeter Kirschey

Der Plan ist oberstes Gesetz

Seit 2009 kämpfen vier Anwohner um nachträglichen Lärmschutz. Sie wohnen zwischen 350 und 19 Meter von den Schienen entfernt. Alle Proteste, Einwendungen, Beschwerden, Lokaltermine blieben bisher erfolglos.

Seite 13

Wenn ein CSU-Landrat Geburtstag feiert

Erst der Doktortitel weg, dann Vorwürfe im Zuge der Verwandtenaffäre und nun noch Fragen wegen eier 70 000-Euro-Sause - und dennoch will der Miesbacher CSU-Landrat Kreidl wiedergewählt werden.

Markus Meier

Bochums LINKE ohne Kandidaten

Bochums LINKE hat ein ernsthaftes Problem: Ein Vierteljahr vor der Kommunalwahl am 25. Mai erklären sämtliche bisherigen Ratsleute, nicht mehr für einen Sitz im Parlament der NRW-Stadt kandidieren zu wollen.

ndPlusVelten Schäfer

Erst gewürgt, dann rausgeworfen?

Eine junge Polizeibeamtin wurde des linksalternativen Zentrums in Rostock verwiesen. Nun ist an der Warnow die Aufregung groß. Einen tätlichen Angriff bestreiten die Betreiber des Hauses allerdings.

Seite 14

Kulturgut Spätverkauf

Sie sichern den Nachschub bei feuchtfröhlichen Feten oder den kleinen Snack am Sonntagabend: Spätkaufläden, in Berlin kurz Spätis genannt, prägen das Straßenbild der Hauptstadt. Doch seit die Ladenschlussgesetze 2006 zunehmend gelockert wurden, mischen auch Tankstellen, Supermärkte oder Imbisse bei den zuvor exklusiven Verkaufszeiten am Feierabend und am Wochenende mit. Wegen der Konkurrenz ist die Anzahl der Kioske in den vergangenen Jahren immer weiter gesunken.

Kunstsammler schenkt Berlin fast 400 Bilder

Egidio Marzona, einer der weltweit wichtigsten Sammler zeitgenössicher Kunst, hat den Berliner Museen 372 Werke aus seiner Kollektion geschenkt. Die Arbeiten waren bereits seit 2002 als Leihgabe in Berlin. Damals hatte der deutsch-italienische Mäzen schon einen Teil seiner Sammlung verschenkt, einen weiteren sehr günstig verkauft. Vertreten sind namhafte zeitgenössische Künstler wie Daniel Bure...

Andreas Hummel, Erfurt

Bangen um Kita-Qualität in Thüringen

In den vergangenen Jahren wurde das Personal in Thüringer Kindergärten erheblich aufgestockt, und Kinder haben seit 2010 ab dem ersten Lebensjahr Anspruch auf einen ganztägigen Kita-Platz. Nach Einschätzung von Experten hat sich dadurch die Betreuungssituation verbessert. Eine Studie im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung kommt zu dem Ergebnis, dass Thüringen »in Deutschland zu den V...

ndPlusRochus Görgen, Magdeburg

Aufstehen mit Verspätung

Erst legte ein Hacker die Internetseite des Landes Sachsen-Anhalt lahm, dann wurde die Sicherheit massiv erhöht. Doch an manchen Stellen gleicht diese »Visitenkarte« des Landes noch einer Baustelle.

Birgit Gärtner, Hamburg

Warum Ramckes Öko-Hof Hamburg fehlen würde

Der Ramcke-Hof ist der letzte noch landwirtschaftlich bewirtschaftete Hof in Hamburgs Innenstadt, seit 60 Jahren versorgt er den Tierpark Hagenbeck. Jetzt will die Stadt wichtige Pachtflächen zurück haben.

ndPlusRonald Sprafke

Als die Bürger noch im Rathaus tanzten

Die Empfehlung der Gutachter ist klar: Die Kellermauern seien nur so tief abzubrechen, wie dies zur »Regulierung des Terrains erforderlich sei, die übrigen Fundamente aber für etwaige nochmalige Aufgrabungen und Forschungen zur Festhaltung der Lage dieses alten Bauwerks liegen zu lassen und zu verschütten.« Da lacht das Denkmalpflegerherz. Bei den vielen großen Bauprojekten heutzutage und hierz...

Seite 15
ndPlusTobias Riegel

Die acht Geschworenen

Philip Seyrmour Hoffman, der jüngst verstorbene große Hollywood-Darsteller, er wird auch bei der Berlinale zugegen sein. »Keine Frage: Philip wird hier bei uns sein«, stellte Jury-Präsident James Schamus bei der Vorstellung seiner sieben Mitstreiter am Donnerstag klar.

»Hommage an die Welt von gestern«

Wes Anderson (44) gilt als einer der kreativsten Filmemacher der jüngeren Generation. Für seine Drehbücher zu seinen Filmen »The Royal Tenenbaums« und »Moonrise Kingdom« wurde er jeweils für einen Oscar nominiert.

Gunnar Decker

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Die Berlinale ist eröffnet, die Jury hat sich vorgestellt, der Zirkus kommt ins Rollen. Im Eröffnungsfilm des Berlinale Wettbewerbs entzückt Wes Anderson mit »Grand Budapest Hotel«.

Seite 16
Arno Klönne

Mit der Feder gegen nationalen Heroismus

Beim Treffen der »Freideutschen Jugend« 1913 auf dem Hohen Meißner war er dabei: Walter Hammer-Hösterey, damals Wandervogelführer, Lebensreformer und Nietzsche-Fan. Die frühe bürgerliche Jugendbewegung war das Milieu, in dem er agierte, zunächst dem »Vaterländischen« durchaus zugeneigt, aber mit gesellschaftskritischen Zwischenrufen; so setzte er sich für die »Befreiung der Presse aus der Macht...

ndPlusPeter Kirschey

Götter, wollt ihr ewig leben?

Erst an seinem Grabe erfährt der gemeine Mensch, was für ein guter und edler Typ er war. Pech nur, dass er davon rein gar nichts mehr mitkriegt. Auserwählte Häupter haben es besser.

Seite 17

Jugend voran

Die Jury hatte zu tun: 410 Titel, eingereicht von 136 Verlagen, haben sich für den Preis der Leipziger Buchmesse beworben. Daraus waren je fünf Titel aus den Bereichen Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung auszuwählen. Am Donnerstag wurde die »Shortlist« veröffentlicht - vor allem in der Belletristik mit einigen Namen, die bisher womöglich kaum einer kannte. Fabian Hischmann (Jahrg....

Jürgen Amendt

Schwarzers Schwarzkonto

Wer bei Google derzeit die Suchbegriffe »Schwarzer« und »Schweiz« eingibt, erhält mehr als drei Millionen Treffer. Die Herausgeberin der feministischen Zeitschrift »Emma« hatte über Jahrzehnte hinweg Geld auf einem Konto in der Schweiz vor dem deutschen Fiskus versteckt

ndPlusRalf Streck

Plünderung von Staatseigentum

Die Versteigerung von 85 Kunstwerken von Joan Miró kann nun stattfinden. Das Verwaltungsgericht in Lissabon hat den Antrag auf einstweilige Aussetzung der Auktion im Londoner Auktionshaus Christie’s verworfen.

Seite 18
ndPlusOliver Händler, Krasnaja Poljana

Hochglanz siegt über Streitlust

Es kam wie erwartet: Die deutsche Mannschaft wird bei der Eröffnungsfeier von einer unbelasteten Sportlerin angeführt: Maria Höfl-Riesch aus Partenkirchen.

Irina Wolkowa, Sotschi

»Ich fühle mich wie im Märchen«

In Sotschi sind derzeit 25 000 Freiwillige im Einsatz. Die meisten kommen aus Russland. Aber auch Deutsche, Spätaussiedler aus Russland und anderen ehemaligen Sowjetrepubliken, sind dabei.

Seite 19
Robert D. Meyer

Tausche Melone gegen Schapka

Außerhalb des Fernsehsessels muss niemand auf die Olympischen Winterspiele verzichten. »nd« berichtet ausführlich im Internet und blickt darauf, was rund um Sotschi im Web passiert.

ndPlusAndreas Morbach, Sotschi

Der wichtigste Wettbewerb

Besonderer Druck herrscht im russischen Team auf der Eishockey-Auswahl der Männer. Eine ganze Nation erwartet hier, dass der Ruf einer einst gefürchteten Eishockeynation aufpoliert wird.

Seite 20

Werbe-Ikone sucht Skipper

Bremerhaven. Das Segelschiff »Alexander von Humboldt« wird bei der Internet-Plattform Ebay-Kleinanzeigen angeboten. Der Besitzer des Dreimasters mit den grünen Segeln, die Reederei Heinrich Rönner, bestätigte am Dienstag die Echtheit der Anzeige. Darin wird ein Preis von 750 000 Euro (Verhandlungsbasis) für das aus einer Bierwerbung im Fernsehen bekannte Schiff genannt. »Einmalige Gelegenheit f...

Zerschlagen im Meer

Ein spanisches Frachtschiff ist bei stürmischer See vor einem Strand in Südfrankreich auf einen Damm geschleudert worden und in zwei Teile zerbrochen. Die elf Besatzungsmitglieder konnten in einer dramatischen Rettungsaktion per Hubschrauber in Sicherheit gebracht werden, wie die Behörden der Küstenstadt Anglet am Mittwoch mitteilten. Es gelangte zwar Treibstoff ins Meer, laut dem zuständigen M...

ndPlusBarbara Barkhausen, Sydney

Ein Jahr auf dem Ozean überlebt?

Ein Schiffbrüchiger soll mehr als ein Jahr auf dem Pazifik überlebt haben. Nach seiner Rettung wird seine Geschichte angezweifelt. Gerade seine gute körperliche Verfassung gibt Anlass zu Spekulationen.