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UNTEN LINKS

Bringt es die SPD noch? Diese Frage stellen sich Menschen seit vielen Jahrzehnten, und nun treibt sie auch den Chef der Unionsfraktion im Bundestag um. Nach all den Wirrungen um den Fall Edathy/Friedrich/Oppermann sieht Volker Kauder die SPD in einer Bringschuld, meldet dpa. Natürlich ist Kauder schlau genug, nicht genau zu sagen, was die Sozialdemokraten als Gegenleistung für den Rücktritt ein...

ndPlusRené Heilig

Parlamentarier aller Fraktionen, wacht auf

Die Verteidigungsministerin hat Spitzenleute gefeuert. Kein Protest - wer nicht eines der 15 wichtigsten Rüstungsprojekte aufs richtige Gleis setzen kann, hat diese Behandlung verdient. Doch ist die Erkenntnis, dass man zu viel Geld für zu spät und nicht nach den Anforderungen geliefertes Material bezahlen muss, wirklich plötzlich vom Baum der Erkenntnis gefallen? Wahrlich nicht! Wozu eig...

Roland Etzel und Klaus Joachim Herrmann

Kampf um Kiew

Die ukrainische Hauptstadt blieb am Donnerstag blutig umkämpft. Ein Waffenstillstand brach rasch. Der Konflikt um den künftigen ukrainischen Weg forderte erneut zahlreiche Todesopfer. Der Gewalt wollten Vermittler trotzen.

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Und die Truppe kann es doch!

Medaillenspiegel? Wie uncool! Jedenfalls so lange man nicht die Spitze bestimmt. Damit hat Deutschland bei den gerade im russischen Sotschi laufenden Olympischen Spielen einige Schwierigkeiten.

René Heilig

Weniger kostet eben mehr

Dezember 2013. Sie war nur einen Tag im Amt, da hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen den ersten der beiden beamteten Staatssekretäre entlassen. Rüdiger Wolf, seit 2009 im Amt, Spitzenbeamter im Verteidigungsministerium.

Ganze Geschwader von EuroHawks
ndPlusRené Heilig

Ganze Geschwader von EuroHawks

Neue Besen kehren gut. Nun ist Ursula von der Leyen wahrlich kein Besen, doch kaum 100 Tage im Amt, hat sie nun mit einer Grundreinigung in ihrem Verteidigungsministerium begonnen.

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Julian Bartosz, Wroclaw

Einig in der Schuldfrage

Seit Ablehnung der EU-Assoziierung durch Präsident Janukowitsch zeigt sich die Warschauer »Ostpolitik«, in deren Zentrum die Ukraine steht, enttäuscht. Polen war der der erste Staat, der 1991 die Ukraine anerkannt hatte.

Klaus Joachim Herrmann

Blutige Rückeroberung der Barrikaden

Das Zentrum der ukrainischen Krise ist die Hauptstadt Kiew. Hier töten Scharfschützen, hier sorgen sich die Bürger um den nächsten Tag.

Wem nützt was in Kiew?
ndPlusKai Ehlers

Wem nützt was in Kiew?

Was zu befürchten war, ist geschehen: Dutzende Tote, über Tausend Verletzte, darunter auch viele Polizeikräfte. In Kiew wird nicht eine unbewaffnete Demonstration von überlegenen Polizeikräften niedergemacht.

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Bundesrepublik in der Pflicht

Es dürfte Frank-Walter Steinmeier nicht gefallen haben, wie ihn ausgerechnet sein russischer Amtskollege in die Pflicht nahm. Am Vorabend des Abfluges nach Kiew gab ihm Sergej Lawrow mit auf den Weg, die EU solle »ihre engen und täglichen Kontakte mit der Opposition« nutzen.

Woher die Kaufkraft nehmen?

Die Wirtschaft brummt, es arbeiten mehr Menschen als je zuvor. Ganz Deutschland freut sich. Wirklich ganz Deutschland? Eher nicht. Denn die breite Bevölkerung hat eigentlich kaum Grund zur Freude. Wie das Statistische Bundesamt nämlich am Donnerstag mitteilte, sind die Reallöhne letztes Jahr um 0,2 Prozent gesunken. Der Durschnittsnormalarbeitnehmer hat also nichts vom viel gepriesenen Au...

Flüchtige Konsequenz

Konsequenzen wurden nach den verheerenden Flüchtlingstragödien vor Lampedusa gefordert. Passiert ist jedoch nichts, was die Lebensgefahr vermindert, in die sich Menschen auf der Flucht per Boot nach Europa bringen.

ndPlusJürgen Amendt

Die Sichtbare

Was machen Journalistinnen und Journalisten kurz vor dem Rentenalter? Blöde Frage, in diesem Beruf gibt es keinen Ruhestand. Wahrscheinlich gibt es deshalb diese immer wieder zu beobachtende Nähe zwischen manchen Medienvertretern - vor allem dem prominenten Teil der Zunft - und der Politik; man hat halt die Gemeinsamkeit, keine Ruhe geben zu können. Bascha Mika, Ex-Chefredakteurin der »ta...

Gegenentwurf Widerstand

Raimund Krämer, Chefredakteur der außenpolitischen Zeitschrift »Welttrends«, hat sich an dieser Stelle über die Rede des Bundespräsidenten Joachim Gauck bei der Münchner Sicherheitskonferenz empört.

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John Dyer, Boston

Freunde über Milliarden

WhatsApp-Mitgründer Jan Koum hält nichts von Äußerlichkeiten. Ihm interessiert die Arbeit. Facebook-Chef Mark Zuckerberg dto.. Dennoch haben die beiden Jung-Milliardäre eine 19-Milliarden-Dollar-Übernahme besiegelt.

ndPlusGuido Speckmann

Vernetzung der Welt in einer Konzernhand

Ein riesiger Datenmoloch zur kommerziellen Nutzung könnte mit der Übernahme des Sofortnachrichtendienstes WhatsApp durch Facebook entstehen, so die Befürchtung von Datenschützern.

ndPlusKurt Stenger

Auf dem Display dabei sein ist alles

Kopfschütteln in der Fachwelt über den Facebook-WhatsApp-Deal: Für 19 Milliarden Dollar übernimmt Facebook ein kleines rasch wachsendes Kurznachrichtenprogramm Entsteht in der weiten Welt des Internet eine Finanzblase?

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Gericht setzt Jobcentern neue Grenze

Hartz-IV-Betroffene dürfen nach einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) nicht so leicht wie bislang zum Verkauf ihrer Lebensversicherungen gezwungen werden. So kann das Jobcenter die vorzeitige Kündigung einer Lebensversicherung nicht allein von der Höhe der Verlustquote abhängig machen.

John Malamatinas, Köln

Kalle darf bleiben

Seit Monaten drohte einem Kölner Mieter die Zwangsräumung wegen der Anmeldung von Eigenbedarf. Proteste durchkreuzten diese Pläne am Donnerstag - zumindest vorerst.

ndPlusAert van Riel

Gysi soll den Mittelstand beraten

Die politischen Ansichten von Linkspartei und BVMW liegen in vielen Bereichen weit auseinander. Trotzdem nimmt der Mittelstandsverband nun Gregor Gysi in sein Beratergremium auf.

ndPlusFabian Lambeck

»Die Gefahr ist nicht gebannt«

Das Parlament stimmte fraktionsübergreifend für die schnelle Umsetzung der Empfehlungen des NSU-Untersuchungsausschusses. Die zuständigen Minister versprachen, umgehend zu handeln.

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Iran-Fahrplan steht

Erleichterung unter den Delegationen: Nach dem Zwischenabkommen von Genf hat das Wiener Folgetreffen Grundlagen für eine etwaige umfassende Lösung des Atomstreits mit Iran gelegt.

Proteste in Caracas

In Venezuela bleibt die Lage weiter angespannt. Ein Gericht der Hauptstadt Caracas entschied laut Medienberichten, dass Oppositionsführer López vorerst in Haft bleibt.

ndPlusDavid Graaff, Bogotá

Keine Freunde des Friedens

Ein massiver Korruptionsskandal in Kolumbiens Armee überschattet das Wahljahr 2014, bei dem im März der Kongress und im Mai die Präsidentschaft neu bestimmt wird.

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ndPlusRalf Klingsieck, Paris

Dassault im Polizeigewahrsam

Der Rüstungsindustrielle, Zeitungsbesitzer und Politier Serge Dassault wurde am Mittwoch in Nanterre bei Paris in Polizeigewahrsam genommen.

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Velten Schäfer

Hintertürchen gesucht

In der Frage der drohenden Zulassung der umstrittenen US-Maissorte »TC 1507« setzt auch der neue Agrarminister auf regionale Anbauverbote. Die Opposition kritisiert das als unseriös.

Ulrike Henning

Rückfallfrei bei Altersleukämie

In Sachen Krebs gibt es offenbar positive Neuigkeiten: Bei einigen Formen gibt es weniger Neupatienten als in den Jahren zuvor.

ndPlusIrina Wolkowa, Moskau

Der Rubel rollt abwärts

Der Rubel befindet sich im freien Fall. Ein Grund dafür sind Analysten zufolge die Olympischen Winterspiele in Sotschi.

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Ralf Klingsieck , Paris

Keine Schwarzen Kassen mehr

Denis Gautier-Sauvagnac, der langjährige Präsident des Unternehmerverbands der Metallindustrie, ist von einem Pariser Gericht zu drei Jahren Gefängnis - davon ein Jahr ohne Bewährung - und 375 000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Unternehmerverbandspräsident Gelder in zweistelliger Millionenhöhe unterschlagen und an der Steuer vorbei für illegale Z...

ndPlusAert van Riel

Vetorecht gegen Werkverträge

Die Hoffnung auf eine Ausweitung der Mitbestimmung ist bei vielen Betriebsräten, die im Bundestagswahlkampf die SPD unterstützt haben, inzwischen der Ernüchterung gewichen. Die Sozialdemokraten hatten vor der Bundestagswahl noch angekündigt, den Arbeitnehmervertretern in den Unternehmen mehr Einflussnahme zuzusichern - etwa durch eine Verbesserung des Zustimmungsverweigerungsrechts - um prekäre...

Marcus Meier und Jörg Meyer

Mit Mobbing und Mao gegen Mitbestimmung

Von März bis Mai stehen die Betriebsratswahlen 2014 an. Doch zu oft sehen sich Mitglieder der Arbeitnehmervertretung den Angriffen des Arbeitgebers ausgesetzt.

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Testbetrieb am BER abgesagt

Der Plan für einen Testbetrieb in einem Seitenflügel des neuen Berliner Hauptstadtflughafens ist vom Tisch. Laut dpa teilte Flughafenchef Hartmut Mehdorn dies am Donnerstag in einem Mitarbeiterbrief mit, der der Nachrichtenagentur vorliegt.

ndPlusAndreas Fritsche

Die CDU will Rot sehen

Sachpolitik ist normalerweise langweilig. Darüber zu berichten, kann sich für einen Journalisten wie eine Strafarbeit anfühlen. Aber Symbolpolitik ist prima. Darüber lässt sich leicht etwas formulieren. Historisches Beispiel: Die Auseinandersetzung um den Abriss des Palastes der Republik. Die hohen Arbeitslosenzahlen in Ostdeutschland waren seinerzeit eigentlich ein viel wichtigeres Thema. Doch...

Sarah Liebigt

Redebedarf bei 100 Prozent

Bei der Debatte zum Tempelhofer Feld versicherten sich Koalition und Opposition Gesprächsbereitschaft. Die Zeit für einen gemeinsamen Beschluss drängt.

Bernd Kammer

Alle vier Minuten kracht es

37 Menschen kamen 2013 im Straßenverkehr ums Leben, so wenige wie noch nie. Jeder vierte Tote war über 64 Jahre alt.

ndPlusChristin Odoj

Die Daten sind frei

Am Samstag treffen sich Softwareentwickler zum Open Data Hackathon in Berlin. Sie wollen an neuen Möglichkeiten tüfteln, wie das Potenzial frei verfügbarer Daten in der Stadt besser genutzt werden kann.

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Kiezmütter

Die Arbeit der Stadtteilmütter und Integrationslotsen in Berlin ist jetzt nach Angaben des Senats auf eine sichere Grundlage gestellt worden. Seit Jahresbeginn stünden in einem Rahmenprogramm pro Jahr 2,2 Millionen Euro dafür zur Verfügung, sagte Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Davon können 70 Stellen für Stadtteilmütter und Integrationslotsen unbefris...

Bild der Peinlichkeiten

Die Auseinandersetzungen in Deutschlands größter jüdischer Gemeinde nehmen immer merkwürdigere Formen an. In zwei offenen Briefen wandte sich am Donnerstag der Vorsitzende der Repräsentantenversammlung, Michael Rosenzweig, an die Öffentlichkeit. Darin verwahrte er sich unter anderem gegen Vorwürfe der Opposition wegen angeblicher Manipulationen im Zusammenhang mit der Neuwahlinitiative für das ...

Gefahrengebiete prüfen

Die Opposition verlangt von der Polizei, dass als gefährlich eingestufte Gegenden in der Hauptstadt veröffentlicht werden. Die Bürger müssten erfahren, wo sie ohne Verdacht auf eine Straftat kontrolliert werden dürften, sagten Piraten, Grüne und Linke am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Die Polizei definiert seit mehr als 20 Jahren Orte als »kriminalitätsbelastet« - hier darf sie Menschen ohne B...

Steig herab, du weißer Adler

Im neuen Potsdamer Landtag ersetzt möglicherweise noch vor der Sommerpause ein roter Adler den weißen Adler als Wappentier. Das Landtagspräsidium beschäftigte sich in nichtöffentlicher Runde am Mittwochabend mit dem Thema, wie Teilnehmer gestern bestätigten.

Andreas Fritsche

Acker und Wald für die alten Gutsherren

Die BVVG erlöste 2013 in Brandenburg 118 Millionen Euro. Jeweils knapp 220 000 Hektar Acker und Wald sind seit 1990 privatisiert worden. Zusammen rund 79 000 Hektar sind noch übrig.

ndPlusAndreas Fritsche

Acker und Wald für die alten Gutsherren

Die BVVG erlöste 2013 in Brandenburg 118 Millionen Euro. Jeweils knapp 220 000 Hektar Acker und Wald sind seit 1990 privatisiert worden. Zusammen rund 79 000 Hektar sind noch übrig.

ndPlusSteffi Bey

Regieren mit heiterer Gelassenheit

Für den Marzahn-Hellersdorfer Bürgermeister Stefan Komoß (SPD) ist 2014 ein besonderes Jahr: Der Sozialdemokrat wird 50 Jahre alt und hat gerade eine schwere Krankheit überstanden.

Wilfried Neiße

Ein Geheimdienst hat Geheimnisse

Die FDP möchte Referenten in der Parlamentarischen Kontrollkommission zulassen. Am Grundproblem des Verfassungsschutzes würde dies aber wenig ändern.

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Kontor an Kontor

Einzigartig: das Hamburger Kontorhausviertel aus den frühen 20. Jahrhundert gilt als das erste reine Büroviertel auf dem europäischen Kontinent. Eine Auflockerung erreichte man durch verschiedene Stilelemente.

Dorffeuerwehr wird zum Alarmfall

Darf ein NPD-Mitglied als Bürgermeister kandidieren? Sollte ein Rechter die Dorffeuerwehr leiten? Das wird derzeit im Kreis Vorpommern-Greifswald heiß diskutiert.

Hans-Gerd Öfinger

LINKE will Abgabengesetz wieder ändern

Ende nächster Woche wird der Thüringer Landtag zum wiederholten Male über eine Änderung des Thüringer Kommunalabgabengesetzes und der Thüringer Kommunalordnung beraten - und den Entwurf vermutlich annehmen.

Hendrik Lasch, Dresden

Die teure Fahrt zum Unterricht

Schulwege sind in Sachsen oft lang - und teuer. Auch die Eltern müssen zahlen. Das soll ein Volksantrag noch vor der Wahl ändern.

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Urteil: Bushido schlug nicht mit Schuh

Rapper Bushido (35) ist vom Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung freigesprochen worden. Der Musiker musste sich am Donnerstag in Berlin vor Gericht verantworten, weil er angeblich einen Fan mit einem Schuh geschlagen hatte. Die Vorwürfe hätten sich nicht bestätigt, erklärte das Gericht. Im Urteil hieß es, es bleibe nichts, was Bushido und einem Mitangeklagten vorzuwerfen sei. Der Rapper ha...

Blinde Guides im Jüdischen Museum

Das Jüdische Museum Berlin setzt künftig auch blinde Guides für Architekturführungen ein. Sie sollen Besuchern mit Sehbehinderungen die Architektur des Gebäudes näherbringen, teilte das Museum in Berlin mit. Für das Angebot, das am Freitag startet, sei in Kooperation mit der Berliner Universität der Künste ein spezieller 3D-Grundriss für die Teilnehmer der Führungen entworfen worden. Die Touren...

Thementage »Krieg erzählen«

Im Rahmen der noch bis Samstag stattfindenden Thementage »Krieg erzählen« lesen am heutigen Freitag um 18 Uhr Bibiana Beglau und Manfred Zapatka im Haus der Kulturen der Welt. Mit den Thementagen wollen die Kuratoren Carolin Emcke und Valentin Groebner den Blick auf die Wirklichkeit des Krieges schärfen und verändern. Wie kann man am Beginn des 21. Jahrhunderts von extremen Gewalterfahrun...

Kleiner, aber feiner?

Vom 17. bis 22. März findet in Berlin die diesjährige Linke Medienakademie statt. Nach den Auseinandersetzung mit dem Ex-Geschäftsführer des LIMA e.V. Ende letzten Jahres, war der Fortbestand der Akademie ungewiss.

Doris Weilandt

Ost-Moderne - Denkmal oder kann das weg?

Die kriegszerstörten Stadtzentren wurden in der DDR als öffentlicher Raum begriffen, der großzügig zu gestalten war. Heute gehören die Areale zu den begehrtesten Flächen und werden maximal überbaut.

ndPlusUwe Kraus, Rübeland

Kraftwerksflotten auf Elbe und Rhein

Die Idee, Energie aus Flüssen zu gewinnen, ist alt - eine Magdeburger Firma holt sie ins 21. Jahrhundert. Ihre Flusswasserkraftwerke sind umweltfreundlich und arbeiten mit gleichmäßiger Leistung.

ndPlusVolkmar Draeger

Das Musical zur Partnerfrage

Der große Brüller ist es vielleicht nicht geworden, aber streckenweise hat man sich gut amüsiert und auch was fürs Leben mitgenommen. Damit darf »DoctorDate.de«, das Theater-Musical im Schlosspark Theater als Kooperation mit artis Konzerte Hamburg, seitens seiner Zuschauer weiter auf den theatralen Ritterschlag rechnen. Jene Amüsierstrecken lagen vornehmlich im Teil nach der Pause. Die Stunde d...

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Für das Buch

Frankreich und Deutschland wollen sich gemeinsam für die Förderung des Buches einsetzen. Buchpreisbindung und ermäßigte Mehrwertsteuer auch für digitale Veröffentlichungen sollten uneingeschränkt auf Ebene der Europäischen Union (EU) gelten, erklärten Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und ihre französische Amtskollegin Aurélie Filippetti am Mittwoch nach Gesprächen in Paris. dpa/nd...

Der Meister & die Medien

In der Geburtsstadt des Komponisten Kurt Weill (1900-1950) in Sachsen-Anhalt treffen sich ab Freitag Liebhaber seiner Musik zum Festival. Das Leitthema des 22. Kurt Weill Festes in Dessau-Roßlau lautet »Aufbruch - Weill & die Medien«. Bis zum 9. März widmet sich das Festival vor allem Weills Werk für Medien, etwa für das Radio, wie die Veranstalter mitteilten. Mit den Stücken »Der Lin...

Irmtraud Gutschke

Das große Unterfangen

Den zahlreichen begeisterten Lesern im Haus am Franz-Mehring-Platz am Mittwochabend musste Eberhard Panitz das Buch signieren. Er, der mit Erik Neutsch lange schon eng befreundet war und dessen Schaffen verfolgte und dessen Schreibintentionen genau kannte, hat dem Roman sozusagen den letzten Schliff gegeben, nachdem der Autor am 20. August vorigen Jahres gestorben war. Noch an seinem letzten Ta...

ndPlusWolfgang Schmidbauer

Das Strafrecht sollte rational bleiben

Was in Russland oder Nigeria pervers sein soll und bestraft wird, führt anderswo ein buntes Leben, feiert den Christopher Street Day auf der Straße und kämpft für Vielfalt sexueller Richtungen.

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Erfindung des Wohlstands

Was ist Wohlstand? Für das Zeitalter der Aufklärung war die Antwort noch einfach. Als wohlhabend galt, wer materielle Unabhängigkeit in Form von Ländereien, Gold und Schuldscheinen erlangt und möglichst mehr davon hatte als der Nächste. Aber nicht für alle Menschen hat es sich als machbar erwiesen, diesen Zustand zu erreichen. Allgemein ergab sich das Problem, dass jede Generation, wenn sie ver...

Rainer Rilling

Welche Wege wählt das Geld?

Über »Die Reichen« und »Die Armen« reden viele, über die Ungleichheit zwischen ihnen wenige - da wird es persönlich. Persönlich aber will kaum jemand als »reich« gelten, denn das polarisiert. »Reich« sind immer die anderen. Ganz anders bei der anerkennenden Rede von den »Vermögenden« oder »Wohlhabenden«. Da schwingen Leistung, Macht und gleich der ganze Sozialstaat mit. Das Buch »Die Superreich...

ndPlusMichael Müller

Darüber wäre nur noch Gott

„Technik allein … wird uns letztlich ermöglichen, all die Probleme auszuhebeln, mit denen die menschliche Zivilisation seit vielen Generationen zu kämpfen hat.“ Sagt Ray Kurzweil. Utopismus, Fantasterei, Spinnerei?

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ndPlusJürgen Amendt

Edathy und das Persönlichkeitsrecht

Wie begann eigentlich der sogenannte Fall Edathy, der die noch junge Koalition aus Union und SPD in ihre bislang schwerste Krise stürzte? Richtig, nicht mit dem Verplappern eines Dienstgeheimnisses durch den damaligen Innenminister Hans-Peter Friedrich an den SPD-Vorsitzenden Siegmar Gabriel, auch wenn das die zeitliche Abfolge korrekt wiedergibt. Wir, d.h. die Öffentlichkeit, haben davon ja er...

ndPlusJan Freitag

»Ich bin gemütlicher als meine Eltern«

ARD-Freitagsfilme sind gemeinhin das Gegenteil von gut. Dass sie aber durchaus gut unterhalten können, zeigt ein Film mit Katharina Wackernagel als Betrogener. Mit der 35-jährigen Wahlberlinerin sprach Jan Freitag.

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Einfach mal Klappe halten

»Und wie gefällt Dir Sotschi«, fragt mich Julia, wie schon so viele Russen vor ihr. Das liegt den Menschen hier am Herzen. Auch Julia, Swetlana und Natalja. Alle drei berichten aus dem Biathlonstadion Laura für den russischen Fernsehsender »Pjerwuj Kanal«. Swetlana steht als Moderatorin vor der Kamera, Julia und Natalja als Produzenten dahinter. Kritische Distanz zu den Spielen von Sotsch...

ndPlusVolker Gundrum und Uwe Jentzsch, Krasnaja Poljana

Letzte Chance fürs Happy End

Erst die Fahnenträger-Diskussion, dann der Husten und am Ende noch ein echter Tiefschlag: Andrea Henkel hat es nicht leicht bei ihren letzten Winterspielen. Nun hofft sie mit der Damenstaffel auf ein Happy End.

ndPlusJirka Grahl

Sport und Politik: Olympischer Unfriede

Nicht das IOC hat den Ukrainern den Trauerflor verboten, sondern das eigene NOK. Generell herrscht in der ukrainischen Sotschi-Delegation derzeit eine große Nervosität. Es geht ein Riss durch die Mannschaft.

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ndPlusThomas Niklaus, London

»Er ist jetzt einer von uns«

Nach dem 0:2 des FC Arsenal gegen Bayern München, muss sich vor allem Mesut Özil viel Häme gefallen lassen. Kritik gab es nach seinem verschossenen Elfmeter sogar von den eigenen Kollegen.

Andreas Morbach, Krasnaja Poljana

Hoffnung auf das Friedensbier

Deutschlands Kombinierer haben ihr erstes Olympiagold im Teamwettbewerb seit 1988 um 0,3 Sekunden knapp verpasst. Trotz Silber ist die Schmach vom Dienstag für einige noch nicht überwunden.

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Oliver Händler, Adler

Wer als Erster oben ist

Im Olympiapark steht ein 16 Meter hoher Turm aus Eis, an dem Eiskletterer ihren Sport vorführen. Sie wollen schon bald zu Olympia dazugehören.