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Unten links

Süßer die Glocken nie klingen! Für die Weihnachtstage bieten wir an dieser Stelle einen ganz besonderen Service - Glockenklang für jeden Geschmack! Einfach die gefällige Zeile aussuchen, laut - möglichst im Chor - intonieren und fertig ist die perfekte Weihnachtsstimmung: Bim bam bim bam bim bam bim Bim bim bim bim bim bim bim Bam bam bam bam bam bam Bong bong bong bong ...

Ukraine beendet ihre Blockfreiheit

Kiew. Die Ukraine hat mit einem Gesetz über das Ende ihres blockfreien Status den Weg für einen NATO-Beitritt freigemacht. Die Abgeordneten des ukrainischen Parlaments stimmten am Dienstag erwartungsgemäß mit großer Mehrheit für ein von Präsident Petro Poroschenko eingebrachtes Gesetz über das Ende der Neutralität, wie Medien in Kiew berichteten. In einem Referendum will er die Ukrainer über di...

Wahlfieber hält Athen in Atem

Athen. Die Wahl eines neuen griechischen Staatspräsidenten ist auch im zweiten Anlauf gescheitert. Der Kandidat der Regierungskoalition, der frühere EU-Kommissar Stavros Dimas (73), verfehlte am Dienstag im Parlament die notwendige Mehrheit. Nur 168 der anwesenden 299 Abgeordneten stimmten für ihn. Notwendig wären 200 Ja-Stimmen gewesen. 131 Parlamentarier enthielten sich der Stimme, wie das Pa...

Tausende demonstrieren gegen Pegida

Berlin. Nach erneuten Aufmärschen der Pegida-Bewegung hat die Kritik daran weiter zugenommen. Der Theologe Friedrich Schorlemmer nannte es »unverschämt, frech, geschmacklos und missbräuchlich«, wenn der 1989er Ruf »Wir sind das Volk« bei Aktionen gegen Flüchtlinge und Muslime gerufen werden. Am Montagabend waren abermals Tausende in Dresden einem Aufruf »Patriotischer Europäer« gefolgt, u...

ndPlusTom Strohschneider

Kobanê und Dresden

Den Millionen, die vor Armut und Konflikten fliehen müssen, Empathie und Solidarität zu bezeugen - das ist nichts, was einer Begründung bedürfte. Es ist der Kern einer emanzipatorisch verstandenen Freiheit, die dort an ihre Grenzen stößt, wo andere nicht in sozialer Sicherheit und kultureller Selbstverwirklichung leben können.

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Frank Castorf

Frank Castorf, geb. 1951 in Ost-Berlin, studierte Theaterwissenschaft an der Berliner Humboldt Universität. Seine Laufbahn begann er 1976 als Dramaturg am Bergarbeitertheater Senftenberg. 1982 wechselte er als Oberspielleiter an das Theater Anklam. Hier entstanden mit Bühnenbildner Hartmut Meyer und einer festen Gruppe von Schauspielern, darunter Henry Hübchen und Silvia Rieger, verschiedene Pr...

ndPlusHans-Dieter Schütt

»Ich brauche das Chaos, und ich liebe das Rohe«

Das Theater von 
Frank Castorf: 
aufreizend pubertär, willentlich grob, 
augenzwinkernd 
frauenscharf, dämonisch langatmig – 
und dann plötzlich, 
inmitten des Chaos aus fortlaufenden sprachlichen und 
körperlichen Beschädigungen, erschütternd menschlich und wahrhaftig. Ein Interview mit dem ebenso 
streitbaren wie 
streitlustigen Künstler zur besinnlichen Weihnachtszeit.

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Laut, lästig, lustig

Auf Frank Castorfs Bühne dominiert der Überfall, die Detonation der szenischen Splitter, die überbordende, hyperschnelle Assoziation, die keine Gnade hat für den, der nicht gleich mitkommt - alles jagt laut, lästig, lustig in die Erschöpfung hinein, in den klaffenden Grund, ins schnappend Bodenlose. Man träumt die Welt und kommt nicht aus der Rinne. Eine Tortur. Gewalt. Gewollt. Castorf besitzt...

»Ich brauche das Chaos, und ich liebe das Rohe« ...

Herr Castorf, bedeutet Ihnen das Wort »Sieg« etwas? Oder der Erfolg? Erfolg hatte ich, und immer habe ich etwas anderes darunter verstanden als das Feuilleton. Sieg? Ich weiß, dass wir unsere Kriege verloren haben. Welche Kriege? Gegen die Gleichmütigkeit der Gesellschaft. Gegen einen Markt, der ja noch die langweiligste Inszenierung von mir beflissen verarbeitet. Und je nachd...

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ndPlusSimon Poelchau

Ungewolltes Nebenprodukt

Da wird sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) gefreut haben: Mit der Rekordsumme von über einer Milliarde Euro an verhängten Bußgeldern hat das Bundeskartellamt ein Stück zum Erreichen der lang ersehnten Schwarzen Null im Bundeshaushalt beigetragen. Dabei sind die Einnahmen für den Fiskus nur ein Nebenprodukt der Arbeit des Bundeskartellamtes und eigentlich gar nicht gewollt. ...

ndPlusRené Heilig

Mit Angara in die Zukunft

Wie lang ist die Angara? Richtige Antwort: 1179 Kilometer - wenn man den sibirischen Nebenfluss des Jenissei meint. Nun aber muss man als Antwort ebenso 55,4 Meter gelten lassen. Angara heißt auch die erste nach-sowjetische Trägerrakete, die gestern ins All geschossen wurde. Vom Weltraumbahnhof Plessezk. Sie hat die Ordnungszahl V und ist das bislang stärkste Triebwerksbündel, das auf Moskauer ...

Olaf Standke

Weihnachtsbotschaft

Viele Übel dieser Welt hat der Papst in seiner Weihnachtsbotschaft gegeißelt, der Waffenhandel gehört an vorderer Stelle dazu. Kein Wunder, sterben doch inzwischen laut Amnesty International in der Welt Jahr für Jahr etwa eine halbe Millionen Menschen durch Feuerwaffen. Aber es gebe auch ein »Zeichen der Hoffnung« für die Opfer von Gewalt und Terror, so der Weltkirchenrat: Am Mittwoch tritt der...

Olaf Standke

Unzufrieden

Alles wie geplant, ließ USA-Außenminister John Kerry wissen, als die Rücktrittserklärung von Cliff Sloan jetzt in Washington die Runde machte. Doch die »New York Times« wusste zu berichten, dass der Sondergesandte von Präsident Barack Obama für die seit seinem Amtsantritt 2009 vergeblich angestrebte Schließung des berüchtigten Gefangenenlagers Guantanamo nach 18 Monaten unzufrieden gewesen sei ...

Georg Fülberth

Merkel muss nur Wahlen fürchten

Nach Adenauer-Maßstäben hätte die Kanzlerin noch 27 Regierungsjahre vor sich. Wer über Alternativen nachdenkt, sollte nicht auf Palastrevolten setzen, sondern auf die Regeln der parlamentarischen Demokratie.

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ndPlusFabian Köhler 
und Hendrik Lasch, Dresden

Chauvinisten in Funktionswäsche

Bei ihrer letzten Kundgebung vor dem Ende des Jahres brachte die islamfeindlichen Pegida in Dresden gut 17 500 Menschen auf die Straße. 5000 Menschen protestierten.

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ndPlusAndré Jahnke, Regensburg

Gustl Mollath gibt sich nicht zufrieden

Jahrelang saß Gustl Mollath in der Psychiatrie. Zu Unrecht, so urteilte das Landgericht Regensburg und sprach ihn frei. Mollath setzt seinen juristischen Kampf fort, weil er sich mit einem Makel behaftet sieht.

René Heilig

Zollfreier Whiskey für die Deutschland-CIA

Dass US-Nachrichtendienste sich in Deutschland wie zu Hause fühlen, ist bekannt. Doch, wo die Agenten zu Hause sind, weiß die Bundesregierung angeblich nicht so genau. Doch etwas weiß sie dann doch.

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Keine Anklage nach Todesschüssen

Knapp acht Monate nach den tödlichen Schüssen eines US-Polizisten auf einen Schwarzen in Milwaukee hat sich die Staatsanwaltschaft gegen eine Anklage entschieden.

ndPlusKlaus Joachim Herrmann

Der NATO ein Stück näher

Die Mehrheit für den NATO-Kurs war groß, und den Demonstranten vor dem Parlament ging es um die innere Krise.

Anke Stefan, Athen

Athen vor »nationalem Abenteuer«

Das griechische Parlamentspoker geht weiter. Auch im zweiten Wahlgang fiel Präsidentenkandidat Stavros Dimas durch.

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ndPlusDaniel Kestenholz, Bangkok

Internet-Panne lässt Pjöngjang kalt

Die jahrzehntelange giftige Feindschaft zwischen den USA und der Volksrepublik Korea scheint sich wenigstens vorübergehend in das Internet verlagert zu haben.

Silviu Mihai, Bukarest

Trubel und Gedenken in Bukarest

Erfüllte Hoffnungen und enttäuschte Erwartungen prägen Rumänien 25 Jahre nach dem Ende der Diktatur von Nicolae Ceausescu. Das Land orientiert sich seitdem Richtung Westen.

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ndPlusChristin Odoj

Mutter Courage und ihr Kartoffelsalat

Bertolt Brechts Verhältnis zu Berliner Spezialitäten ist seit jeher ein inniges. »Mutter Courage und ihr Kartoffelsalat« sowie der »Der aufhaltsame Aufstieg des Bulettenmagnaten Arturo Ui« sind Standardwerke und Gegenstand jeder Abiturprüfung. Nun wurde eben jener Brecht, bzw. seine ihm gewidmete Statue, vor dem Berliner Ensemble von eifrigen Liebhabern seines Werkes mit Kartoffelsalat beschmie...

Martin Kröger

Berliner LINKE verstärken 
Ramelow

Die Bildung von Rot-Rot-Grün in Thüringen betrifft auch den Berliner Landesverband der LINKEN: Mehrere Sozialisten aus der Hauptstadt wechseln nach Erfurt. Unter ihnen: Die Vizebezirksbürgermeisterin in Treptow-Köpenick.

Marlene Göring

»Abfertigung heute nicht möglich«

Wer auf der Flucht vor Krieg und Gefahr nach Deutschland kommt, muss zuerst einmal warten, warten, warten. Eine Sprachschule erleichtert einigen diese ungewisse Zeit.

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Soli-Baum in Marzahn gestohlen

Mutmaßlich Rechtsextremisten haben in Marzahn in der Nacht vom 20. auf den 21. Dezember den »Weihnachtsbaum für Menschlichkeit und Toleranz« gestohlen. Aus der rechten Szene war dieses Symbol gelebter Solidarität immer wieder angefeindet worden. An dem Baum, der gegenüber der Fläche stand, auf dem demnächst ein neues Container-Flüchtlingsheim eröffnen soll, waren viele Willkommensgrüße von Anwohne...

Weihnachtspostamt bricht drei Rekorde

Himmelpfort. Heiligabend ist die Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort noch einmal von 9 bis 11 Uhr geöffnet. Dann endet die Saison. In diesem Jahr waren drei Rekorde zu verzeichnen. Bis zum 19. Dezember waren bereits rund 293 000 Briefe von Kindern mit ihren Wunschzetteln eingetroffen und mehr als 27 200 Gäste hatten persönlich vorbeigeschaut - jeweils mehr als je zuvor. Außerdem kamen etwa 37 ...

Blick auf die Milchstraße

Gülpe. Für Sternenfreude lohnt sich Weihnachten ein Ausflug in den Sternenpark Westhavelland. »Nach dem Neumond kurz vor Heiligabend gibt es über die Feiertage bei klarem Himmel einen herrlichen Blick auf die Wintermilchstraße und das Sternbild des Orion«, verspricht Astronom Andreas Hänel, der vor Jahren das kleine Gülpe als einen der dunkelsten Orte Deutschlands entdeckt hatte. »Ein Weihnacht...

230 Erzieher gefordert

Die Kitagruppen sind in Brandenburg vergleichsweise groß. Die Wohlfahrtsverbände dringen auf schnelle Abhilfe.

ndPlusChristin Odoj

Gedenken ist kein Luxus

Auf einem der wenigen noch nicht bebauten Grundstücke in Grunewald soll ein Holocaust-Gedenkort entstehen. Dem Eigentümer aber schweben andere Dinge vor. Sie sind dreistöckig, teuer und aus Beton.

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EWN beerdigt Gaswerkpläne

Lubmin. Die bundeseigenen Energiewerke Nord (EWN) geben ihre Pläne für ein Gaskraftwerk am ehemaligen Atomstandort Lubmin auf. Nach der Geschäftsführung hat jetzt auch der Aufsichtsrat beschlossen, das Projekt nicht weiter zu verfolgen. Die energiewirtschaftliche Lage und die absehbaren weiteren Kosten des Genehmigungsverfahrens rechtfertigen keine weiteren Vorleistungen der EWN GmbH, sagte Ges...

Rekord im Nordosten

Rostock. Dezemberabend mit Lagerfeuer auf Rügen: Touristen sitzen vor einer Glühweinstube am Ostseestrand von Binz. Im zu Ende gehenden Jahr haben so viele Touristen wie noch nie seit 1990 Mecklenburg-Vorpommern besucht. »Der Rekord lässt sich nicht mehr aufhalten«, sagte dieser Tage der Sprecher des Tourismusverbandes, Tobias Woitendorf. Der Verband erwarte zum Jahresende ein Ergebnis deutlich...

Geld für den Baum vom Bürgermeister

Burghausen. Sich Weihnachten kleine Geschenke und einen Baum leisten zu können, gehört für den Burghausener Bürgermeister Hans Steindl unbedingt zur gesellschaftlichen Teilhabe. »Wer das nicht hat, steht außen vor«, sagt der Sozialdemokrat. Die staatlichen Leistungen seien aber so knapp bemessen, dass für sozial Schwache ein Weihnachtsfest kaum möglich ist. »Solange es unserer Stadt finanziell ...

ndPlusHarald Lachmann

Krippenspiel mit Riesen

Die Feldsteinkirche von Polenzko in Sachsen-Anhalt beeindruckt mit drei Meter hohen hölzernen Figuren. Das hat System: Die dahinter stehende regionale Stiftung setzt auf thematische Kirchen.

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Der Weihnachtsmann

Da das Polareis taut, wird die Arktisregion zum Objekt wirtschaftlicher Interessen der Anrainerstaaten. Dänemark, Kanada und Russland beanspruchen große Teile des bisher staatenlosen Gebietes für sich. Der Weihnachtsmann beobachtet das Geschehen mit Sorgen und bereitet sich gleichzeitig auf die geostrategischen Entwicklungen vor. nd-Reporter Andreas Knudsen hat einen der heiß begehrten Intervie...

Thomas Trares

Demokratiekonformer Kapitalismus

Das neue Werk des Sozialethikers Friedhelm Hengsbach stellt Thomas Piketty und Papst Franziskus einander gegenüber und plädiert für eine neue Kultur des Teilens.

ndPlusAndreas Knudsen

Es ist aus mit der Ruhe

Da das Polareis taut, wird die Arktis zum Objekt wirtschaftlicher Interessen. Dänemark, Kanada und Russland beanspruchen große Teile des bisher staatenlosen Gebietes für sich. Der 
Weihnachtsmann sieht das Geschehen mit Sorge.

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Ehrenplatz in Wien?

Eine öffentliche Trauerfeier für Udo Jürgens soll frühestens Mitte Januar stattfinden. Dies kündigte sein Sprecher Thomas Weber am Dienstag an. »Das muss alles ohne Hektik vorbereitet werden«, sagte Weber. Der Sänger war am Sonntag im Alter von 80 Jahren in der Schweiz gestorben. Der Künstler habe eine Feuerbestattung verfügt, sagte Weber. Sie solle im engsten Familienkreis unter Ausschluss der...

ndPlusIngolf Bossenz

Stille Nacht - heilige Macht

John Webster lebte im selben Land und fast zur gleichen Zeit wie William Shakespeare. Er war ebenfalls Dramatiker und teilte mit dem Genie aus Stratford-upon-Avon auch das: Außer seinen Werken ist nichts von ihm überliefert. Die düstere, todesbesessene Sicht auf Leben, Mensch und Schicksal machen seine Stücke mit der freude- und hoffnungstrunkenen Stimmung des Heiligabends nicht gerade kompatib...

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Geplündert, zerstört

Durch den Bürgerkrieg in Syrien sind laut einem Bericht der Vereinten Nationen fast 300 Kulturstätten des Landes beschädigt, geplündert oder gänzlich zerstört worden. Uralte Kulturstädte wie Aleppo, Damaskus oder Raka sowie die römische Ausgrabungsstätte Palmyra oder die Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers hätten »bedeutende Schäden« erlitten, erklärte das UN-Institut für Ausbildung und Fors...

ndPlusChrista Weber

Weihnachtsgeschichte

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Quirinius Landpfleger von Syrien war. Und jedermann ging...

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»Dammbruch in NRW«

Der Verband Deutscher Kunsthistoriker hat bei der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) gegen weitere Verkäufe von Kunstwerken aus öffentlichem Besitz protestiert. Was sich im November mit dem Verkauf der Warhol-Werke angekündigt habe, scheine in noch weitaus erschreckenderem Rahmen mit der Kunstsammlung der Portigon AG fortgesetzt zu werden, heißt es in dem Offenen ...

Jeder Zweite misstrauisch

Eine Mehrheit der Deutschen misstraut den Medien. Wie eine am Montag veröffentlichte Umfrage des Kölner Instituts YouGov für »Zeit Online« ergab, sieht fast jeder Zweite die Berichterstattung in Deutschland äußerst kritisch. Demnach unterstützen 47 Prozent der Befragten die Aussage, dass die Medien einseitig berichten und von der Politik gelenkt würden. 40 Prozent hingegen glauben, dass sie obj...

ndPlusThomas Grossman

Keiner sang mit dieser Inbrunst

Er gehörte im August 1969 zu den größten Überraschungen des legendären Woodstock-Festivals. An diesem Montag ist der britische Blues- und Rockstar nun im Alter von 70 Jahren in Crawford einem Lungenkrebsleiden erlegen.

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ndPlusRainer Balcerowiak

Kein Veganer auf der Gästeliste

Es mag ein Relikt aus einer vergangenen Epoche sein, doch das weihnachtliche Festessen im Familien- oder auch Freundeskreis hat seine Stellung durchaus behaupten können. Das gilt auch für den traditionellen Festtagsbraten. In der Regel handelt es sich um eine Gans, aber auch Puten, Enten und Wildgerichte erfreuen sich großer Beliebtheit, ebenso ein weihnachtliches Fondue-Essen. Doch nicht...

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Jens-Eberhard Jahn

»Private Weihnacht ist Quatsch!«

Menschen aus 70 Ländern lebten schon bei Christian Herwartz, dem «Arbeiterpriester». Seit 40 Jahren steht seine Wohnung in Kreuzberg offen für Flüchtlinge, Ex-Häftlinge, Obdachlose und Gläubige.

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Alexander Ludewig

Leipziger Allerlei

Einst war die Stadt Leipzig reich. Jetzt ist wieder viel Geld in der Stadt. Die Neureichen spielen Fußball - bei RasenBallsport Leipzig. Und mussten jetzt eine herbe Niederlage auf dem Transfermarkt einstecken.

Hajo Obuchoff

Der kleine Fußballfrieden von 1914

Inmitten eines der dunkelsten Kapitel der europäischen Geschichte kam es zu Weihnachten 1914 zu einem besonderen Moment. Dort, wo zuvor noch Kugeln surrten, wurde nun einem Lederball nachgejagt.

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ndPlusSusanne Wienke, SODI

Christen sind in Nepal eine kleine Minderheit

Arbeitsfrei haben Christen an Weihnachten in Nepal erst seit 2008. Erst in diesem Jahr erklärte die nepalesische Regierung offiziell das Weihnachtsfest für die Christen zum Feiertag. Gleichzeitig wurde der Id-al-Fitr (der Schlusstag des Ramadan) für die Muslime zum Feiertag erhoben. Schließlich ist der Großteil der Bevölkerung in Nepal hinduistisch - 80 Prozent. Nur 1,4 Prozent der Nepalesen be...

Christine Wiid, INKOTA

Ein guter Tag für die Familie

Weiße Weihnachten sind in Mosambik unbekannt. Gefeiert wird Weihnachten in Mosambik trotzdem groß - was auf den ersten Blick fast ein bisschen erstaunlich ist, denn weniger als die Hälfte der Mosambikaner sind Christen. Zwar hatte in Mosambik während der portugiesischen Kolonialzeit vor allem die katholische Kirche Einfluss, und oft stehen selbst in abgelegenen Ortschaften Kirchen. Trotzdem geh...

Vanessa Silva, Weltfriedensdienst

»Papai Noel« wird immer kommerzieller

Weihnachten gehört auch in Brasilien zu den bedeutendsten Festen im Jahr. Da Brasilien von Portugal kolonialisiert und der christliche Glaube oft mit Gewalt verbreitet wurde, gibt es heute eine sehr große christliche Gemeinde. Viele Menschen haben die Tradition bewahrt, im Kreis der Familie zu sein und über die Bedeutung der Geburt Jesu zu nachzudenken. Dieser ist, nach christlichem Glauben, Go...