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Rot-Rot-Grün stoppt Kreisgebietsreform

Erfurt. Nach Brandenburg stoppt auch die Landesregierung von Thüringen ihre geplante Kreisgebietsreform. »Wir werden von uns aus keine einseitigen gesetzgeberischen Maßnahmen zur Neugliederung von Kreisen in den Vordergrund der Debatte stellen«, sagte Ministerpräsident Bodo Ramelow (LINKE) am Donnerstagabend nach einem gut fünfstündigen Koalitionsgipfel in Erfurt. Damit kippt die Regierung ihr zen...

Ende des IS tangiert Sicherheit

Berlin. Das unmittelbar bevorstehende Ende des sogenannten Islamischen Staates (IS) in Syrien und Irak hat Auswirkungen auf die Sicherheitslage hierzulande. »Für Deutschland bedeutet das aber auch, dass eine Reihe von Gefährdern, die in Syrien und Irak gekämpft haben, theoretisch zurückkommen könnten«, sagte Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) dem »neuen deutschland«. »Wir rechnen da für Ber...

Papst trifft Rohingya-Muslime

Dhaka. Papst Franziskus hat in Bangladesh mehrere Rohingya-Flüchtlinge getroffen. Bei einem interreligiösen Treffen am Freitag in der Hauptstadt Dhaka waren 16 Angehörige der in Myanmar verfolgten muslimischen Minderheit dabei, die aus einem Flüchtlingslager angereist waren. Hunderttausende Rohingya sind seit August nach Bangladesh geflohen.Franziskus hatte zuvor vor Vertretern des Islam, des Hind...

Unten links

Endlich sind sie alle wieder weg aus dem Schloss Bellevue. Denn so hatte sich das Frank-Walter Steinmeier sicherlich nicht vorgestellt, als er sich von seinem Kumpel Sigmar bequatschen ließ, den Präsidenten zu machen: dass ihm die ganze Politbagage, der er als Präsident »ein Stück weit« (wie die Bagage es gern nennt) entfliehen könnte - dass diese bucklige Verwandtschaft pausenlos bei ihm einreite...

Alexander Isele

Überhebliche Anschuldigungen

Der Papst musste bei seinem Besuch in Myanmar und Bangladesh viel Kritik einstecken, die auf einer besserwisserischen Moralität fußt. Damit werden Menschen erst überhöht, bevor sie zu Fall gebracht werden.

Bis die nächste Blase platzt

Berlin. Das Platzen der Südsee-Blase im Sommer des Jahres 1720 ließ den Naturwissenschaftler Sir Isaac Newton resignieren. »Ich kann die Bewegung eines Körpers messen, aber nicht die menschliche Dummheit«, soll der Entdecker der Schwerkraft gesagt haben, nachdem der Kurs der Handelsgesellschaft South Sea Company nach einem Höhenflug in den Keller gerauscht war. Doch nicht nur die Dummheit der Ande...

Sozialdemokratische Wünsche

Ein SPD-Parteitag soll kommende Woche darüber beraten, ob die Parteispitze mit der Union über eine Regierungsbildung spricht.

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René Heilig

Sorge um Vorsorgemängel

Terroranschläge, Atomkatastrophe, Stromausfall – und dann? René Heilig findet, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wird nur dann glaubwürdig, wenn die Regierung versucht, Gefahren tatsächlich zu beseitigen.

Sebastian Haak

Rot-Rot-Grün mit Kernprojekt gescheitert

Die Kreisgebietsreform in Thüringen ist vom Tisch. Wer sich, wie Ministerpräsident Bodo Ramelow, nicht eingestehen will, dass Rot-Rot-Grün mit ihrem Kernprojekt gescheitert ist, verliert seine Glaubwürdigkeit.

Nelli Tügel

Griechisches Versöhnungsgeschenk: Festnahme von DHKP-C

Vor dem Staatsbesuch Erdogans in Athen wurden in der griechischen Hauptstadt neun mutmaßliche Anhänger der radikal-linken türkischen DHKP-C festgenommen. Der türkische Präsident wird diese Besänftigungsgeste zu schätzen wissen – und mehr verlangen.

Alexander Isele

Verteidigerin der Menschenrechte

Journalismus ist in vielen Teilen der Welt gefährlich. Mindestens 930 ReporterInnen wurden in den letzten zehn Jahren ermordet, viele mehr bedroht, verhaftet oder gefoltert. Der Alternative Nobelpreis 2017 geht unter anderem an die Journalistin Khadija Ismayilova aus Aserbaidschan. Die Jury begründet dies mit ihrem Mut und ihrer Hartnäckigkeit, »Korruption auf höchster Regierungsebene durch heraus...

Martin Leidenfrost

Im Literaturcafé

Budapest hat ein neues Kaffeehaus: »Drei Raben«. Der Gründer Wilhelm Droste, ein Sauerländer mit Ungarn-Faible, versuchte schon in den 90ern zweimal, dort ein Literaturcafé zu etablieren. Damals hörte der Jungpolitiker Victor Orban ihm noch zu. Martin Leidenfrost hat sich die Eröffnung der »Drei Raben« angesehen.

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Das Auge wohnt mit

Bis zum Jahresende sollen schon 39 000 Fassaden bunt bemalt sein. Ziel des Projekts »Habitarte« ist es, insgesamt 65 000 Fassaden in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá zu verschönern. Die Initiatoren, das Secretaría de Hábitat und die Orbis-Stiftung, arbeiten dabei eng mit den Bewohnern der armen Viertel zusammen, die ermutigt werden sollen, ihre Nachbarschaften selbst zu gestalten. »Wir wollen...

Yücel Özdemir

Gewerkschaften gegen den Ausnahmezustand

Seit Juli 2016 gilt in der Türkei der Ausnahmezustand. Unter ihm wurden nicht nur Zehntausende verhaftet, sondern auch Streiks verboten. Mehrere Gewerkschaften machen nun eine Kampagne für ein Ende des Ausnahmezustandes.

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Koalitionskröten

Zwar scheint das Konfliktpotenzial geringer als bei Jamaika. Neben atmosphärischen Spannungen warten auf die möglichen Koalitionsfortsetzer auch einige harte Kompromissbrocken. Eine Übersicht über Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

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Sebastian Haak, Erfurt

Das rot-rot-grüne Kernprojekt ist tot

Es ist die schwerste politische Niederlage für Rot-Rot-Grün seit Regierungsantritt von Linkspartei, SPD und Grünen Ende 2014 in Thüringen: Die Gebietsreform wird es so wie geplant nicht geben.

Robert D. Meyer

Gute Arbeiter, böse Arbeiter

Gegen höhere Abgaben für Reiche und gegen eine Erbschaftssteuer: Bisher vertritt die AfD eher die Forderung nach weniger Staat. Einige wollen dies ändern. Ohne innere Widersprüche bleibt das nicht.

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Jürgen Vogt

NGOs werden bei WTO-Gipfel ausgeladen

Argentiniens Regierung verweigert der Zivilgesellschaft die Teilnahme an der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation. Ausgeladen wurde neben vielen anderen Organisationen der BUND. Das Ende des C20-Dialogs?

Ralf Streck, San Sebastián

Polarisierter Wahlkampf

Der Oberste Gerichtshof Spaniens entscheidet in den nächsten Tagen, ob die inhaftierten katalanischen Minister freikommen und an den bevorstehenden Wahlen teilnehmen können.

Denis Trubetskoy, Kiew

Kiewer Minister sagt Minsker Abkommen tot

In Kiew wird scharfe Kritik an dem Minsker Abkommen verübt, im Donbass wieder mehr geschossen. Die Verhandlungen über eine mögliche UN-Friedensmission stocken.

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Martin Reischke

Honduras ohne Präsident

Bei den Wahlen in Honduras liegt Amtsinhaber Hernández knapp vor seinem Herausforderer Nasralla. Die Lage ist angespannt, es kommt zu Ausschreitungen.

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Simon Poelchau

Ökonomen warnen vor Bitcoin-Spekulationsblase

Bitcoins haben nicht nur das Problem, dass sie im Wert wahnsinnig schwanken. Sie verbrauchen auch unheimlich viel Energie. Ihr Stromverbrauch ist mittlerweile so hoch wie der von Marokko.

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Milo Rau sagt ab

Eigentlich sollte es im Februar 2018 am Münchener Residenztheater zur Uraufführung kommen. Jetzt wurde das Projekt abgesagt. Das teilte das Residenztheater in einer Pressemitteilung mit, über die zuerst das Onlineportal »nachtkritik.de« berichtete. Die Entwicklung des Stückes mit dem Titel »Jeanne d’Arc« sollte auf Basis von Recherchen im Nordirak erfolgen. Im Zentrum der Aufführung sollte die Fig...

Sachsen kauft an

Sachsen hat in diesem Jahr 31 Werke von zeitgenössischen Künstlern angekauft. Rund 170 000 Euro habe die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen dafür bereitgestellt, teilte der Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden am Freitag mit. Die Foto- und Videoarbeiten, Installationen, Zeichnungen, Skulpturen, Objekte und Gemälde würden gesellschaftlich-politische Aktualität besitzen. Es sind Ar...

Gnade der Versöhnung

Was ist eigentlich Schuld? Im strafrechtlichen Sinne lässt sich das eindeutig beantworten. Schuldig ist jemand dann, wenn er rechtskräftig für eine Tat verurteilt wurde. Schuld ist allerdings eher ein ethischer denn ein juristischer Begriff. Es gibt Juristen, die deshalb den Begriff »Verantwortung« bevorzugen. Verantwortung aber kann man nur übernehmen, nie auf sich laden; von der Verantwortung ka...

Ingolf Bossenz

Advent der Verzauberten

Als Angela Merkel gefragt wurde, wie sie »unsere Kultur vor der Islamisierung schützen« wolle, war ihre Antwort: Durch »den Mut, zu sagen, dass wir Christen sind«. Aber auf wen trifft diese Zuschreibung heute noch zu?

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Europäische Auszeichnung

Der Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken wurde am Freitag an den französischen Philosophie-Professor Étienne Balibar übergeben. Mit der Auszeichnung, die mit 10 000 Euro dotiert ist, würdigen die Stadt Bremen und die Heinrich-Böll-Stiftung Balibar als einen »nimmermüden Kämpfer für ein Europa, das sich erneuern muss«. In seinem Buch »Europa: Krise und Ende?« habe der Professor herausgearbeit...

Korrekte Besetzung

Das 1998 von Disney verfilmte Zeichentrickmärchen »Mulan« um die chinesische Heldin Hua Mulan soll mit der Schauspielerin Liu Yifei neu verfilmt werden. Das Hollywoodstudio gab die Wahl der chinesischen Hauptdarstellerin bekannt. Dem Branchenblatt »Hollywood Reporter« zufolge hatten Castingproduzenten weltweit fast 1000 Kandidatinnen vorsprechen lassen. Das 2000 Jahre alte chinesische Volksmärchen...

Politische Entscheidung

Das Frankfurter Bibelmuseum hat eine für September 2019 geplante Ausstellung mit Qumran-Schriftrollen aus Israel abgesagt. Aufgrund der politischen Begleitumstände könne die Schau nicht »verantwortet« werden, sagte Museumsdirektor Jürgen Schefzyk.Er wies darauf hin, dass die Bundesrepublik keine rechtsverbindliche Rückgabezusicherung für die aus dem israelisch besetzten Westjordanland stammenden R...

Stefan Amzoll

Die Hitze und Kälte des Schabernacks

Gast zu sein in einem konkurrierenden Haus, das ist eigentlich nicht die Art der Philharmoniker. Im Konzerthaus spielen sie auch nicht. Wozu auch? Sie haben ja alles selbst. Aber die Neugierde trieb sie wohl in den nunmehr restaurierten Bau Unter den Linden. Mal sehen, wie wir dort klingen, und was das für Leute sind, die uns zuhören. Simon Rattle am Pult im festlichen Saal, wo sonst die Staatskap...

Klaus Bellin

Das unerschrockene Wort

Zum Schluss sah sie noch einmal zurück und entwarf für eine Anthologie ein »Selbstportrait«. Annette Kolb war nun 97 Jahre alt, eine kleine, grazile Person mit schmalem Kopf, eingefallenem Gesicht, großer Nase und obligatorischem Hütchen. Sie lebte seit 1961, ehrfürchtig, auch verwundert bestaunt, wieder ständig in München, eine Frau, die Schriftstellerin geworden war, obwohl ihr das Schreiben imm...

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Russland 2018: Die Vorrundengruppen sind ausgelost

Gruppe ARusslandSaudi-ArabienÄgyptenUruguayGruppe BPortugalSpanienMarokkoIranGruppe CFrankreichAustralienPeruDänemarkGruppe DArgentinienIslandKroatienNigeriaGruppe EBrasilienSchweizCosta RicaSerbienGruppe FDeutschlandMexikoSchwedenSüdkoreaGruppe GBelgienPanamaTunesienEnglandGruppe HPolenSenegalKolumbienJapan...

Der Sport im Reformstau

Koblenz. Ein Jahr nach der Verabschiedung der Spitzensportreform ist das Mammutprojekt des Deutschen Olympischen Sportbundes ins Stocken geraten. Auch weil die politischen Verhältnisse in Berlin weiter unklar sind und die erhoffte finanzielle Aufstockung in den Sternen steht, steigt vor der 14. Mitgliederversammlung des DOSB am Samstag in Koblenz in den Spitzenverbänden der Frustpegel. »Keiner wei...

Nicolas Reimer, Östersund

Alltag eines Weltmeisters

Seit Februar ist Benedikt Doll der Sprintkönig unter den Biathleten. Im ersten Einzelrennen der Olympiasaison lief es deswegen allerdings nicht besser.

Thomas Körbel, Jens Mende und Arne Richter, Moskau

Wutrede im Kreml

Eigentlich will Witali Mutko dvor der Gruppenauslosung die Fußball-WM 2018 in Russland preisen. Doch der Auftritt wird ein emotionaler Ausbruch: Sein Land fühlt sich ungerecht behandelt.

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ndPlusTom Mustroph, Beirut

Die Liga der Camps

Schon seit 2004 tragen die palästinensischen Flüchtlingslager in Beirut ihre eigene Meisterschaft aus, die »League of the Camps«. In den Teams spielen mittlerweile auch viele aus Syrien geflüchtete Kicker.

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Martin Kröger

»Innenpolitik ist ein zutiefst linkes Thema«

Berlins Innensenator Geisel sieht Innenpolitik als »zutiefst linkes Thema«. Er unterstützt die Idee eines unabhängigen Polizeibeauftragten, bezieht Stellung gegen anonyme Anschuldigungen gegen eine interkulturell geöffnete Polizei und eine Sicherheitspolitik nur für Reiche.

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Aus den Statistischen Jahrbüchern

In Brandenburg gibt es inzwischen 10 736 ausländische Schüler, so viele wie nie zuvor.Im Schuljahr 2014/2015 besuchten in Brandenburg 873 polnische Kinder und Jugendliche den Unterricht. Ihrer Herkunft nach folgten auf den Plätzen zwei und drei die Schüler aus Russland und aus Vietnam. Im Schuljahr 2016/2017 standen wegen der vielen aufgenommenen Flüchtlingsfamilien die syrischen Schüler (2673) au...

Nicolas Šustr

»Neutralitätsgesetz so nicht mehr haltbar«

Man erlebe gerade eine große Geschlossenheit in der Partei über die Flügel hinweg, heißt es vom Grünen-Landesvorstand. Kontrovers dürfte die Diskussion um das Neutralitätsgesetz ausfallen.

Andreas Fritsche

Kluge Frauen mit Kindern

Ab kommenden Montag können die neuesten Statistischen Jahrbücher für Berlin und Brandenburg über den Buchhandel bezogen werden.

Marina Mai

Riesenrad soll leuchten

Ein klassischer Vergnügungspark soll das verwilderte Gelände im Plänterwald nicht wieder werden. Einzig das Riesenrad soll instand gesetzt werden, Kunst und Kultur die Hauptrolle spielen.

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Das Geheimnis des Indischgelb

Dresden. Alle Farben dieser Welt: Die Technische Universität Dresden bewahrt seit gut 90 Jahren eine der bedeutsamsten Farbensammlungen auf. Diese stammt aus dem früheren Institut für Farben- und Textilchemie und umfasst rund 8000 verschiedene Farbstoffe in etwa 20 000 Fläschchen. Das älteste Stück stammt von 1851 - dem Jahr der ersten Weltausstellung in London. Zudem weisen viele Musterbücher für...

Eine Straße wird zum Ostfriesenwitz

Bensersiel. »Guck mal, da schwimmt ne Mütz im Hochwasser!« »Nee, dat ist Jan Boll, der mäht bei jedem Wetter!« Ein oller Ostfriesenwitz der älteren Generation, der jene Böslinge erheitert, die den Menschen an der Nordseeküste Niedersachsens gern ein bisschen Döskoppigkeit unterstellen. Doch nun erheitert ein juristisch hochoffizieller Vorgang die ganze Republik, der durchaus wie ein Witz aus jener...

Joachim Mangler, Linstow

Rückgang alarmiert Touristiker

Auch wenn die Verantwortlichen der erfolgsverwöhnten Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommerns sagen, dass in diesem Jahr die zweitbeste Bilanz nach 2016 vorgewiesen werden kann, ist klar: Der Dämpfer durch die September-Statistik zeigt Wirkung. In den ersten neun Monaten musste die Branche einen Rückgang von 1,9 Prozent verkraften.Es ist jedoch nicht der Rückgang alleine, der Sorgen bereitet. Der ...

Hagen Jung

Das Raumschiff hat hart aufgesetzt

Noch immer ist offen, wie teuer das Zentralgebäude der Universität im niedersächsischen Lüneburg wird. Rund 58 Millionen Euro waren für den Protzbau angesetzt worden, vermutlich kostet er das Doppelte.

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Gutes Geschäft

Der Einzelhandel erwartet ein Weihnachtsgeschäft, das so gut wie noch nie wird. Das geht aus der neuesten Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages hervor. Demnach rechnen 87 Prozent der Einzelhandelsunternehmen mit besseren oder zumindest gleichbleibenden Geschäften. 2016 waren es 84 Prozent. Besonders verkaufsoffene Adventssonntage sollen den Umsatz hochtreiben. Seit dem ...

Berliner Kriegskinder

Kriegskinder sind die Menschen, die kurz vor oder während des Krieges geboren wurden und die Wirren und Eindrücke des Krieges und der Nachkriegszeit erleben mussten; die oft von ihren Eltern wenig Liebe und Aufmerksamkeit erhielten, weil diese damit ausgelastet waren, das Überleben der Familie zu ermöglichen. Ihnen gibt die Ausstellung »Kriegskinder«, die gestern in der Alten Feuerwache in Friedri...

Ehrung für Salzmann

Die Berliner Schriftstellerin Sasha Marianna Salzmann erhält den mit 15 000 Euro dotierten Mara-Cassens-Preis 2017 des Literaturhauses Hamburg. Ausgezeichnet wird die deutsch-russische Autorin für ihren Roman »Außer sich«, wie der Suhrkamp-Verlag mitteilte. Der Preis wird ihr am 16. Januar im Literaturhaus übergeben. Salzmann ist Hausautorin am Maxim-Gorki-Theater Berlin und leitete zudem von 2013...

Ute Wessels, Neuschönau

Kooperation statt Eiszeit

Ökologisch gesehen bilden die Nationalparks Bayerischer Wald und Böhmerwald eine große Einheit. Was sie trennt, ist die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Tschechien - und das Management. In den vergangenen drei Jahren haben sich die beiden Nationalparks jedoch auch auf organisatorischer Ebene angenähert. Die Leiter der zwei Schutzgebiete, Franz Leibl und Pavel Hubený, arbeiten bei Themen wie F...

Wolfgang W. Salzburg

Warum der Merseburger Rabe gedoubelt wird

Der im Herbst 2016 zerstörte steinerne Rabe am Merseburger Schloss sitzt wieder auf seiner Voliere. Für die Stadt im Süden Sachsen-Anhalts gehört der Vogel zum Marketing.

Esteban Engel

Bloß nicht ins Schiller-Theater

Lange sei die Komische Oper das Aschenputtel gewesen. »Die Hierarchie war klar: Staatsoper, Deutsche Oper und dann wir.« Doch nun, sagt Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky, werde nach neuen Regeln gespielt. Tatsächlich ist die Komische Oper seit dem Antritt des Australiers vor fünf Jahren zum hippen Musiktheater Berlins aufgestiegen. Zum 70. Geburtstag, der an diesem Sonntag gefeiert wird, st...

Jasper Rothfels, Bad Dürkheim

Kaisers Machtwort zum Advent

Wie lang ist die Adventszeit? Diese Frage wurde im Mittelalter intensiv diskutiert - bis im Kloster Limburg auf dem Gebiet der heutigen Pfalz eine weitreichende Entscheidung getroffen wurde.

Gunnar Decker

Ein Ufo ist gelandet

Nach drei Monaten gab es unter der neuen Intendanz der Volksbühne Berlin endlich die erste richtige Schauspielpremiere: »Women in Trouble«, geschrieben und inszeniert von Susanne Kennedy, ist ein Hardcore-Cyborg-Community-Event.

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Aufruhrgebiet

»Wenn es an der Ruhr brennt, hat der Rhein nicht genug Wasser, um die Flammen zu löschen«, soll Konrad Adenauer einmal gesagt haben. In Duisburg-Rheinhausen begann im November 1987 ein monatelanger Arbeitskampf, der diesem Ausspruch alle Ehre machte. Stahlkocher wehrten sich gegen die Schließung eines Krupp-Werkes. Bis heute spricht man in Duisburg darüber - das Werk allerdings gibt es seit 1993 n...

Wolfgang Hübner

Der Kapitalismus als Verführer

Eine nd-Kollegin kam durch eine Toffifee-Aktionspackung zu einem 15-Euro-Rabatt bei der Bahn. Offenbar hat sie »Das Kapital« von Karl Marx nicht genau gelesen, denn sonst könnte sich der Kapitalismus nun nicht ins Fäustchen lachen.

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Nelli Tügel

»Ein Schluck aus der Lebenspulle«

Drei Jahrzehnte sind sie her, die Demonstrationen am Hüttenwerk in Duisburg-Rheinhausen - mehr als 6000 Beschäftigte bangten damals um ihre Arbeitsplätze. Doch was ist aus der Region geworden? Ein Besuch.

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Warum Rheinhausen?

Herr Hordt, was ist vor 30 Jahren in Rheinhausen passiert?In Rheinhausen gab es nicht nur einen Protest gegen eine Werksschließung, sondern dort ist auch deutlich geworden, dass ein bestimmtes Organisationsmodell von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zu Ende gegangen ist. Ein Modell, das eine Zeit lang sehr erfolgreich war, nämlich der industrielle Strukturwandel im Ruhrgebiet.Wie meinen Sie da...

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Nachrufe

Dieter Bellmann 24. 7. 1940 - 20. 11. 2017 Fernsehserien können für Schauspieler Fluch und Segen zugleich sein. Im besten wie im schlechtesten Fall identifizieren die Zuschauer einen Darsteller irgendwann nur noch mit der Serienrolle; ein Segen sind sie aber deshalb, weil sie den Schauspielern ein finanzielles Auskommen sichern. Die Schauspielerei, das wissen nicht viele, ist für die mei...

Der Prediger

Während der zurückliegenden Jamaika-Sondierungen wurde Norbert Lammert in einem Interview der TV-Abendnachrichten nach seiner Einschätzung gefragt. Der bisherige Präsident des Bundestages, nun aus dem Parlament ausgeschieden, saß in gänzlich ungewohntem Pullover statt Schlips und Kragen vor der Kamera, und man hatte den Eindruck, dass er sich vom häuslichen Sofa aus reiner Disziplin losgerissen ha...

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Oliver Eberhardt

Der ultimativ beste Superdeal

John Kerry ist ein Mann, der in der Öffentlichkeit selten Emotionen zeigt. Doch wenn der ehemalige amerikanische Außenminister unter Präsident Barack Obama auf die Nahostpolitik des derzeitigen Präsidenten Donald Trump angesprochen wird, kann auch er sich ein paar bissige Bemerkungen nicht verkneifen: »Es ist bedauerlich, dass erst Donald Trump es geschafft hat festzustellen, dass die Konflikte in...

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Paula Irmschler

Die unnormale Sache namens Frau

Die Ärztin Kristina Hänel wurde verurteilt, weil sie für Schwangerschaftsabbrüche geworben haben soll. Damit hat das Gericht seinen Teil dazu beigetragen, dass die Tabuisierung von Abtreibungen weiter geht.

Weltkarriere mit Schatten

Sie war die Tochter eines Finanzbeamten, der zugleich die staatliche Tabakmanufaktur leitete. Während sie von ihrem Vater streng konservativ erzogen wurde, vermittelte die Mutter ihr die Vorzüge von Toleranz und Offenheit. Die Grundschule absolvierte sie ohne Schwierigkeiten. Da sie sich besonders für Naturwissenschaften interessierte, besuchte sie - völlig atypisch für Mädchen ihrer Zeit und gege...

Wolfgang M. Schmitt

Selbstentfesselungskünstler

Nicht nur die Schieflage der Nation lässt sich an deutschen Kinokomödien ablesen, auch ihre Ein- und Auslassungen über die Arbeitswelt sind von bemerkenswerter Bedenklichkeit: In »Final Fack«, dem dritten Teil der »Fack ju Göhte«-Reihe, geht Lehrer Müller (Elyas M’Barek) mit seinen Krawallschülern des Goethe-Gymnasiums ins Berufsinformationszentrum. Dort sollen sie am Computer einen umfangreichen ...

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Stefan Ripplinger

Die Welt als Muskel und Bewegung

Der Materialist ist ein Abenteurer. Er wagt sich vor in unbekanntes Gelände. Er zerlegt, was andere für grob, er verwirft, was sie für gegeben halten. Er bringt sich in Gefahr. In manchem Augenblick ist er von einem verstiegenen Idealisten kaum zu unterscheiden, aber nur, um schon im nächsten die allerfeinsten Muskeln spielen zu lassen. Ein solcher Abenteurer war Gaston Bachelard (1884-1962). Vo...

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tgn

Jesper Juul

Jesper Juul. In seinem Buch »Das kompetente Kind« entwirft der dänische Familientherapeut Jesper Juul eine Erziehungsmethode, die auf den sozialen Fähigkeiten des Kindes aufbaut. »Kinder werden mit allen sozialen und menschlichen Eigenschaften geboren. Um diese weiterzuentwickeln, brauchen sie nichts als die Gegenwart von Erwachsenen, die sich menschlich und sozial verhalten. Jede Methode ist nich...

Ängste überwinden

Keiner mag sie. Ihren Kinder werden psychische Probleme nachgesagt und eine weniger glanzvolle Zukunft versprochen. Fachkräfte wissen deren Fehlverhalten genau zu beschreiben und halten nicht mit Lösungen hinterm Berg. Und dennoch sterben sie nicht aus, sie scheinen sich sogar zu vermehren - jedenfalls sind sie ein Dauerthema: die Helikopter-Eltern. Warum das so ist? Eine Antwort fällt schwer. Da ...

Lena Tietgen

Gestählte Weicheier?

Nicht erst seit einigen Jahren ist das Verhalten überbetreuender Eltern für Pädagogen, Erziehungswissenschaftler und andere Forscher ein Thema. Erstmals tauchte der Begriff »Helikopter-Eltern« 1969 in dem Buch »Between Parent & Teenager« des israelischen Psychologen Haim G. Ginott in Form eines Zitates eines Teenagers auf. Dieser empfand seine Mutter als »über ihn kreisend wie ein Hubschrauber«. 2...

Thomas Gesterkamp

Störende Kontrollinstanz

Lehrkräfte klagen, dass sich sogenannte Helikopter-Eltern zu sehr in schulische Angelegenheiten ihrer Kinder einmischen. Doch wo liegt die richtige Balance zwischen sinnvoller Teilhabe und lästiger Intervention?

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Eckart Roloff

Mangel an Organspendern

Vor 50 Jahren kam es zur ersten Verpflanzung eines Herzens von Mensch zu Mensch. Ob das erlaubt war, in Südafrika, in Deutschland, anderswo auf der Welt? Darüber wurde durchaus diskutiert, aber das entscheidende Wort führten einige wenige Mediziner: Sie schufen Tatsachen, sie operierten eben. In Deutschland dauerte es dann nicht weniger als 30 Jahre, bis - mit 26 Paragrafen - ein Transplantationsg...

Eckart Roloff

Als die Welt mit »Washy« lebte

Vor 50 Jahren gelang in Kapstadt erstmals die Transplantation eines Herzens von Mensch zu Mensch. Es war ein Musterbeispiel medialer Ausschlachtung. Heute machen Herzverpflanzungen keine Schlagzeilen mehr: Sie sind Routine.

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Andreas Knudsen

Die alten Knochen und das Lebensalter

Kriminalisten werden bei Morduntersuchungen immer wieder mit Skelettfunden unbekannter Personen konfrontiert, die es zu identifizieren gilt. Bisher vermochten die Rechtsmediziner, die an diesen schwierigen Aufklärungen beteiligt waren, das Alter der Opfer meist nur grob zu bestimmen. Doch eine Altersangabe »zwischen 40 und 70« macht die zielgerichtete Suche in der Vermisstenkartei ziemlich schwier...

Draufsicht auf die Artenvielfalt

Mancher Leser mit DDR-Erinnerungen wird sich noch an die wegen des Presserummels etwas despektierlich »Multispektakelkamera« genannte MKF-6 aus dem Kombinat Carl Zeiss Jena erinnern. Diese gemeinsam mit Forschern der DDR-Wissenschaftsakademie für Flüge mit dem sowjetischen Raumschiff »Sojus-22« und den Raumstationen »Saljut 6« und »Saljut 7« sowie »Mir« entwickelte Kamera besaß sechs Spezialobjekt...

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Wochen-Chronik

30. November 1917 In der Kunsthandlung von Paul Cassirer findet erstmals eine Gesamtausstellung mit Werken des Dichters, Grafikers und Bildhauers Ernst Barlach statt. Gezeigt werden 20 Holzplastiken und grafische Arbeiten. Cassirer hatte 1908 gegen ein festes Jahresgehalt sämtliche Arbeiten des Künstlers übernommen. Barlach, der seit 1910 im mecklenburgischen Güstrow lebt, bleibt mit seinen e...

Mario Keßler, New York

Georg Iggers

Er gehörte zu den letzten noch lebenden Wissenschaftlern, die von Hitler vertrieben wurden und später zu Mittlern zwischen der neuen Heimat und Nachkriegsdeutschland avancierten. Was Georg Iggers jedoch auch hier heraushob: Er bemühte sich wie kein anderer um den Dialog mit Wissenschaftlern der DDR, nicht nur mit deren etablierten Vertretern, sondern auch mit den Jüngeren, denen er trotz komplizie...

Andreas Knudsen

Späte Versöhnung einer Nation

Das Großfürstentum Finnland, seit 1809 Teil des Russischen Reiches, ist von den schlimmsten Folgen des Krieges, der später der Erste Weltkrieg genannt wird, verschont geblieben. Dank seiner Sonderstellung als de facto autonomes Gebiet können seine Söhne nicht in die russische Armee einberufen werden, und nur wenige Freiwillige sowie aristokratische Karriereoffiziere dienen in ihr. Im Gegensatz zu ...

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gra

Sieben plus eins

Um Stammesfehden nicht immer blutig ausarten zu lassen, wurden in grauer Vorzeit bei manchen Völkern rituelle Kampfspiele kreiert (z.B. in Papua-Neuguinea). Seinem deutschen Namen nach könnte Völkerball dazu gehören, tut es aber nicht, es ist einfach ein Sportspiel. Die Grundregeln kennt jedes Kind. Es geht ums Abwerfen mit dem Ball auf zwei gegenüberliegenden Feldern (deshalb in der DDR einst auc...

mim

Denklösung »Zahlenspiele«

Beim Denkspiel vom 18./19. November ging es um »Zahlenspielerei und Zahlenspielerei«. Die Antwort auf die erste Frage lautete: Es gibt 612 579 511 solcher Zahlen. Und so kam man dahinter: Es gibt eine Milliarde Kandidaten für die Lösung. Zu bestimmen ist die Anzahl derer, die ihre Länge nicht enthalten. Da können an jeder Position nur noch 9 verschiedene Ziffern stehen, nämlich die zehn möglichen,...

Udo Bartsch

Erst auf den zweiten Blick

Was soll das denn sein? Federball, Mütze, Skateboard, Regenschirm und 84 weitere Gegenstände verstecken sich jeweils zu neunt in verwirrenden Bildkompositionen. Zu erkennen sind nur Silhouetten. Theoretisch. Denn auf den ersten Blick sind die Silhouetten überhaupt nicht zu erkennen. Und genau das ist der Witz an der Sache.Auf die Details kommt es an: Da ragt aus der Schattenrissskulptur der Zipfel...

Mike Mlynar

Teile und herrsche

Die vorige Denkspielfolge »Zahlenspielerei und Zahlenspielerei« hatte offenbar mehr Probleme gemacht als anzunehmen war. Bei der zweiten Aufgabe mag die Ursache schlicht darin begründet gewesen sein, dass es sich ja mehr um eine Scherz- bzw. Fangfrage handelte. Bei der ersten indes hätte man es kurzerhand einmal entlang der alten Devise divide et impera versuchen sollen. Das Teile-und-herrsche-Pri...

Carlos Garcia Hernández

Adlys Coup vom Tegernsee

Das Land des großen Sees, tegarin seo auf Althochdeutsch, heißt heute Tegernsee. Am Nordufer dieses Sees liegt Gmund, gleich neben dem Fluss Mangfall, der dort seinen Ursprung hat; alles ist von Wasser umgeben. Dort, im Herzen des grünen Deutschlands, ist ein Mann der Wüste aufgetaucht: Ahmed Adly (Ägypten; 30). Er ist Schachgroßmeister, und er hat gerade die 21. Offene Internationale Bayerische S...

Eine für alle, alle für eine

Völkerball gibt es ja neuerdings sogar im Fernsehen. Wird Ihr Sport, den einst Zeltlagerromantik geprägt hat, jetzt plötzlich Pop? Na, das hoffen wir doch! Andererseits waren wir doch leicht verwundert, dass die Produzenten des Formats keinen Kontakt gesucht haben zu den Aktiven aus unserer Szene. Im Ergebnis musste ich immer wieder wegschalten während der Sendung, denn am Stück konnte ich mir d...

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Manfred Lädtke

Fünf Minuten bis ins Mittelalter

Der Lange Graben ist Halls steiniger Laufsteg von der Unter- in die gemütliche Oberstadt. Fünf Minuten Fußweg und man steht im Mittelalter. Sterne aus gebrochenem Spiegelmosaik reflektieren alte Hausfassaden und zaubern eine Atmosphäre weihnachtlicher Vorfreude in die Gassen des 700 Jahre alten Tiroler Städtchens. Turbulent wird es in der Altstadt mit ihren über 300 ensemblegeschützten Häusern nur...

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Heidi Diehl

Moore, Schiffe und Kräuter

Es schüttet, was der Himmel hergibt. Seit Tagen schon! Bei jedem Schritt sinken Mensch und Tier im weichen, schwammigen Erdboden tief ein. Ein Fluch für die Siedler, die aus allen Himmelsrichtungen in die Sumpflandschaft rund um das »Gut Papenborg« an der Ems gekommen sind. Viele Arme und Besitzlose folgen Mitte des 17. Jahrhunderts dem verlockenden Angebot des Gutsbesitzers Drost Dietrich von Vel...

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ndPlusBjörn Hayer

Die Selbstgeburt

Die Werke von Dominik Schmitt erzählen von fallenden oder verschwimmenden Grenzen - Körper und Umwelt sind nicht mehr zu unterscheiden. Ein Portrait des in Neustadt an der Weinstraße geborenen Künstlers.

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Der nd-Sportpokal

Der nd-Sportpokal wurde 2003 von der Ballenstedter Bildhauerin Esther Brockhaus entworfen. »Ich wollte etwas Originelles, das die Sieger gerne in ihrem Wohnzimmer aufstellen«, sagte sie einmal. Nun steht die in Bronze gegossene Statue zu Hause neben den Fernsehern von geehrten Ehrenamtlern, Sportlehrern und Olympiasiegern wie Fabian Hambüchen, Birgit Fischer oder Matthias Steiner. Zum Tippsch...

Oliver Kern

»Spannend, hochklassig, dramatisch«

Berlins Tischtennisasse mögen ihr Finalrückspiel in der Champions League vor nur 500 Zuschauern austragen. Ihre Leistungen sind dennoch herausragend. Und die Fans sehen immer wieder denkwürdige Matches.

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Mitmachen und gewinnen!

Nicht nur für die Nominierten geht es beim nd-Sportpreis um den Sieg: Auch wer seine Stimme abgibt, kann gewinnen. Unter allen Einsendern verlosen wir tolle Preise. Eine Postkarte zum Ausschneiden finden Sie auf der nächsten Seite, Sie können Ihre Stimme aber auch per Mail unter sportpreis@nd-online.de oder im Internet unter dem Kurzlink dasND.de/sportpreis abgeben. Der Hauptgewinner der Verl...

Hauptsache: Freunde finden

Der 22-Jährige Amanal Petros, in Eritrea geboren, sicherte Deutschland 2017 mit einem dritten Platz über 5000 Meter Mannschaftsgold. In seiner Freizeit hilft er mittlerweile Geflüchteten, wie er Jirka Grahl verriet.

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Alexander Ludewig

Kämpfen um Siege - und für den Sport

Max Hartung ist ein Draufgänger, einer, der keine Konfrontation scheut. Diese Eigenschaft braucht der 28-Jährige auch, um erfolgreich zu sein. Im Säbelfechten und als Vereinsgründer von »Athleten Deutschland«.

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Bald werden die ersten Früchte geerntet
Michael Krämer

Bald werden die ersten Früchte geerntet

Was mit dem Geld der nd-Spendenaktion von 2016 geschieht: Die Aufforstung an den Hängen eines Vulkans und neue Werkzeuge sorgen für ertragreichere Ernten in der Landwirtschaft. Ein Beispiel aus El Salvador.

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Hexen, Spaß und gute Gespräche
Heidi Diehl

Hexen, Spaß und gute Gespräche

Malerischen Orte, ein gastfreundliches Hotel, strahlender Sonnenschein aber auch Waschküchen-Wetter und ein abwechslungsreiches Programm lockte Anfang November viele Leser von »neues deutschland« in den Harz.

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Michael Müller

Sanfte Töne, scharfe Kontraste

Was spricht dafür, fürs Frühjahr oder den Herbst 2018 (auch) eine nd-Leserreise »spezial« nach Zypern einzuplanen? Vor zwei Wochen hatte ich Gelegenheit, mit Besuchern der nd-Reisemesse in Berlin darüber ins Gespräch zu kommen. Eröffnet wurde der Gedankenaustausch mit einem Bild-Text-Vortrag. Aus ihm entwickelte sich anschließend bald ein lebendiges Erwartungs- und Stimmungsbild. Da sind natürli...