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Wolfgang Hübner

Wie im Film

Das Brexit-Drama erreichte diese Woche einen neuen Höhepunkt. Schwere Schmach für Premierministerin Theresa May im britischen Parlament. Das schreit nach Verfilmung - kein Wunder, dass namhafte Regisseure dran sind. Ein Werkstattbericht.

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Hermannus Pfeiffer

Riesen auf Übernahmetour

Auch bei den Lebensmittelkonzernen darf ein Sortiment an Bio- und Gesundheitsprodukten nicht fehlen. Das gilt selbst für Unternehmen, die sonst für besonders ungesunde Produkte bekannt sind. Wie diese Entwicklung zu bewerten ist, bleibt umstritten.

Nische war gestern
ndPlusHaidy Damm

Nische war gestern

Auch in den ganz normalen Supermärkten finden sich immer mehr Biolebensmittel. Die Verbände der Biolandwirtschaft haben Kooperationen selbst mit Discountern geschlossen, um deutlich mehr Verbraucher zu erreichen.

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ndPlusStephan Kaufmann

Leben in Zeiten der Geoökonomie

Zwischen den Weltmächten läuft der Kampf um Einfluss und Dominanz. Zur Geopolitik gesellt sich dabei die »Geoökonomie«, also der Machtkampf mit ökonomischen Mitteln: Sanktionen, Kredite, Zölle. Die Grenzen zwischen Wirtschaft und Politik verschwimmen.

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ndPlusAnna Maldini

Römische Sozialreformen

Mit dem »Bürgereinkommen« werde, so Luigi Di Maio von der Fünf-Sterne-Bewegung, die »Armut in Italien abgeschafft«. Wie die Umsetzung funktionieren soll, ist offen.

ndPlusBirthe Berghöfer

Der Alte wird der Neue sein

Mit der Wahl Stefan Löfvens zum neuen Regierungschef bleibt Schweden das letzte Kernland Nordeuropas, in dem Rechte weder mitregieren noch die Regierung tolerieren.

Bundestag ruft im Maghreb sichere Herkunftsstaaten aus
Sebastian Bähr

Bundestag ruft im Maghreb sichere Herkunftsstaaten aus

Zweiter Anlauf der Großen Koalition zur Beförderung dreier Maghreb-Staaten sowie Georgiens zu sicheren Herkunftsstaaten: Der Bundestag folgte ihr am Freitag mehrheitlich. Grüne und LINKE im Bundesrat könnten das Ganze noch kippen.

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Im Visier der Nationalisten
Ute Weinmann

Im Visier der Nationalisten

Vor genau zehn Jahren fielen die tödlichen Schüsse. Russische Neonazis ermordeten die Antifaschisten Stanislaw Markelow und Anastasia Baburowa in Moskau. Mit nur 34 und 25 Jahren.

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Friedensprozess auf Abwegen

Friedensprozess auf Abwegen

Wer hinter dem Anschlag auf die Polizeischule in Bogotá steckt, ist nicht ausgemacht. Sicher ist, dass dieses Attentat mit mindestens 21 Toten ein weiterer Rückschlag für den stockenden Friedensprozess in Kolumbien ist.

Nicht hopp, nicht top
Kurt Stenger

Nicht hopp, nicht top

Aus Hopp oder top - wird nichts. Großbritannien ist nicht Griechenland. So führt letztlich kein Weg an Neuverhandlungen vorbei.

Riskante Doppelstrategie
Felix Jaitner

Riskante Doppelstrategie

Als »konstruktiv« bezeichnete Außenminister Heiko Maas (SPD) am Freitag das Gespräch mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Moskau. Beide Seiten bekräftigten die Absicht, sich bei internationalen Themen eng miteinander abzustimmen. Lawrow konstatierte sogar grundsätzliche Fortschritte in den deutsch-russischen Beziehungen: »Unsere Zusammenarbeit über internationale und regionale Angel...

Auf der Flucht
Aert van Riel

Auf der Flucht

Die Rodeo-Kuh Betsy ist weg.Große amerikanische Medien berichten. Twitter-Nutzer feuern sie unterdsessen an, sich vor ihren Häschern zu verstecken. Sie könnte schnell zum Symbol gegen Teile der Wählerbasis Donald Trumps werden..

Der nächste Kompromiss
Leo Fischer

Der nächste Kompromiss

Der Bundestag hat die Liste der so genannten sicheren Herkunftsländer verlängert. Wohin man notfalls wirklich gern fliehen würde - dazu fällt Leo Fischer eine eher theoretische Antwort ein.

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Deutsche Wortkultur

Das, was auf dem Bild zu sehen ist, hat auf den ersten Blick nun wahrlich wenig mit Kultur zu tun, zumindest dann nicht, wenn man die landläufige Definition des Begriffs zugrunde legt. Bei »Kultur« denkt man doch an Lieder, Bücher, Gemälde, Schauspieler, aber nicht an Mullbinden, Schutzhandschuhe mit Noppen oder Löschpapier, nicht an ein Kellerregal aus dem Baumarkt. Doch die Kultur ist auch ...

Das Populäre war früher besser
ndPlusWolfgang M. Schmitt

Das Populäre war früher besser

Früher trafen sich U- und E-Musik in der Operette, und aus dieser ging der Schlager hervor. Die Operette überlebte zwar die Nazi-Zeit, doch die Grenzüberschreitung war jetzt ausgebremst. Das Ergebnis dieses Verfallsprozesses heißt heute: Helene Fischer!

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Stefan Fischer

Pünktlichkeit, päckchenweise

Die Bahn schnürt ein »Pünktlichkeitspaket«. Aber warum Züge eigentlich überhaupt fahren lassen? Null Fahrten gleich null Verspätung gleich hundert Prozent Pünktlichkeit!

ndPlusJonas Engelmann

Die Schimmeligen Pfirsiche sind nett!

Man kann die ganze Entwicklung der musikalischen Avantgarde seit den 1950ern an der Lower East Side festmachen«, erklärte kurz nach der Jahrtausendwende der 1975 in New York geborene Musiker Jeffrey Lewis in einem Interview, »all das konnte sich dort entwickeln, weil die Mieten niedrig waren und das Zentrum von New York ein Paralleluniversum neben der bürgerlichen Kultur ausgebildet hatte.« Doch i...

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The grumpy Pensioner
Volker Surmann

The grumpy Pensioner

Nachts in der U2 in Berlin. Ein Obdachloser im Rollstuhl bittet um Spenden. Ein weißhaariger Rentner drückt ihm einen Schein in die Hand. Das kann The grumpy Pensioner aber so gar nicht verstehen.

Handbuch für Diktatoren
ndPlusUlrike Wagener

Handbuch für Diktatoren

Fake News brauchen ein apokalyptisches Zeitgefühl: Der antisemitische Text »Protokolle der Weisen von Zion« ist eine Mischung aus Plagiat und Fiktion. Genau deshalb konnte er sich so weit verbreiten. Zeitgenössische »Fake News« funktionieren ähnlich.

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Unvollendete Demokratie
ndPlusGisela Notz

Unvollendete Demokratie

Wahlrecht für alle – was uns heute selbstverständlich erscheint, ist jedoch Ergebnis eines langen, anstrengenden Aushandlungsprozesses. Alter und Pass sind in Deutschland heute noch entscheidend für die Berechtigung.

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ndPlusLotte Laloire

Rätedemokratin im Reichstag

Die meisten Linken heute kennen Rosa Luxemburg, Clara Zetkin und ... danach hört es oft schon auf. Doch die beiden waren nicht alleine. Eine weitere wichtige Persönlichkeit war Tony Sender (1888 - 1964). Sidonie Zippora, wie die temperamentvolle Hessin offiziell hieß, war Tochter eines Kaufmanns und Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Biebrich bei Wiesbaden. Mit 13 Jahren verließ Tony - auch To...

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Wird die 60 000er-Schwelle noch überschritten?
Wolfgang Hübner, Chefredakteur / Martin Ling, Nord-Süd-Redakteur

Wird die 60 000er-Schwelle noch überschritten?

Liebe Leserinnen und Leser, der Kontostand zum publizistischen Ende der nd-Spendenaktion 2018/2019 ist: 58 372 Euro!!! Das Spendenkonto bleibt wie üblich für Spätentschlossene noch ein paar Wochen geöffnet, um niemandem die Chance zu verbauen, sich noch als Spender*in zu beteiligen, denn die magische 60 000er-Schwelle sollte noch übertroffen werden, wenn nicht gar die 70 000er-Schwelle, die nur 20...

6000 Pflanzensorten
Stefanie Wurm, WfD

6000 Pflanzensorten

Simbabwe kriselt einmal mehr. Bei Protesten gegen die drastische Erhöhung der Kraftstoffpreise starben Anfang dieser Woche mehrere Menschen. Demonstranten hatten Barrikaden errichtet und Geschäfte geplündert. Jetzt bleiben viele Läden geschlossen. Die Regale sind seit Wochen leer. Die Regierung hat das Internet abgestellt. Es gibt kein Bargeld mehr. Wer sich selbst versorgen kann, ist klar im Vort...

Mit dem Wasser fließt die Hoffnung
Katja Neuendorf, SODI

Mit dem Wasser fließt die Hoffnung

Unter den Projektteilnehmern des noch jungen Projekts zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung in Süd-Kivu zwischen der kongolesischen Partnerorganisation UGEAFI und SODI traf die Nachricht der Solidarität aus Deutschland auf große Freude. »Jetzt steht dem Bau der ersten Leitungen und Wasserentnahmestellen nichts mehr im Weg«, sagt UGEAFI-Direktor Butoto und bedankt sich. Derzeit sind auf d...

Tet-Fest mit erstem eigenem Tee
Sarah Grieß, INKOTA

Tet-Fest mit erstem eigenem Tee

Während unsere Straßen bereits von den Spuren der Silvesternacht befreit sind, stehen den Menschen in Vietnam die Neujahrs- Feierlichkeiten noch bevor. Nach dem Mondkalender findet dort der Jahreswechsel nämlich erst zum 5. Februar statt. Die Vorbereitungen für diesen wichtigsten vietnamesischen Feiertag, genannt Tet, haben jedoch längst begonnen. Häuser und Straßen werden von Grund auf gereinigt ...

Seite 17
Velten Schäfer

Ein Schloss sucht einen Namen

Die Rede vom »Volksmund« ist aus der Mode. Der sprachbildpolizeiliche Einwand liegt ja nahe, dass das »Volk« nicht einen, sondern viele Münder hat. Gewitzte Ideologiekritik erweitert dieses ästhetische Unbehagen um das politische Argument, aus dem Munde des »Volks« könne nur »Völkisches« kommen, immerhin teilen die Wörter den Stamm! Natürlich lässt sich das noch eleganter ausdrücken, ungefähr so: ...

Seite 18
Mehr als Rechthaberei
Velten Schäfer

Mehr als Rechthaberei

Die Auseinandersetzung um drei Straßennamen im Berliner Wedding zeigt, wie umkämpft Geschichte sein kann. Und die Hauptstadt hat noch einige andere Straßennamen, die an den Kolonialismus erinnern.

Es war einmal in Afrika
ndPlusPhilmon Ghirmai

Es war einmal in Afrika

Erst 100 Jahre nach dem formalen Ende der deutschen Kolonialherrschaft rückt deren Aufarbeitung ins Blickfeld. Beigetragen dazu haben nicht zuletzt Personen aus den ehemaligen Kolonien, die immer wieder Gerechtigkeit forderten.

Seite 19
Reflexionen im Stadtschloss

Reflexionen im Stadtschloss

Bietet ein Gedenkort im Humboldt Forum die Chance, das Projekt doch noch zum versprochenen »Ort der Debatte« zu machen? Bliebe es bei einer leere Geste? Wäre das sogar kontraproduktiv? Eine Debatte.

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Neuer Tonfall, alte Politik
ndPlusBernard Schmid

Neuer Tonfall, alte Politik

Emmanuel Macron bemüht sich um eine - im Vergleich zu früheren Zeiten - veränderte Rhetorik und Gestik im Umgang mit dem afrikanischen Kontinent. So tief wie behauptet ist der Bruch mit dem »Alten« auch unter Macron nicht.

90 000 Fragezeichen
Ralf Klingsieck

90 000 Fragezeichen

Gibt es keinen Konsens über den Verbleib afrikanischen Kulturerbes in französischen Sammlungen empfehlen die Wissenschaftler*innen Felwine Sarr und Bénédicte Savoy die endgültige Rückgabe. Ob Macron das umsetzt bleibt abzuwarten.

Seite 21
Auch Statuen sterben
Ulrike Wagener

Auch Statuen sterben

Die Anwesenheit afrikanischer Kulturgüter steht ihrer Abwesenheit in den Herkunftsgesellschaften diametral gegenüber. Eine Restitution würde nicht nur die Museumspraxis verändern, sondern auch die eurozentrische Organisation von Wissen hinterfragen.

Seite 22
»Wir wollen maximale Transparenz«
Karlen Vesper

»Wir wollen maximale Transparenz«

Hermann Parzinger möchte einzelne Werke aus Tansania zurückgeben. Allerdings erst nach der Ausstellung. Der Präsident der »Stiftung Preußischer Kulturbesitz« im Interview über das Humboldt Forum, Raubgut und Restitution.

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ndPlusMartin Koch

Die Formalisierung des Denkens

Seit Jahren sinken die Intelligenzquotienten, so das Ergebnis der einschlägigen IQ-Tests. 
Die Ursachen dieses Phänomens sind unter Wissenschaftlern umstritten.

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Das bisschen Sand fällt nicht ins Gewicht
Ines Wallrodt

Das bisschen Sand fällt nicht ins Gewicht

Dr. Steffen Schmidt ist Wissenschaftsredakteur des »nd« und der Universalgelehrte der Redaktion. Auf fast 
jede Frage weiß er eine Antwort – und wenn doch nicht, beantwortet er eine andere. Ines Wallrodt fragte ihn nach künstlichen Inseln.

Seite 25
Die Mietpreislawine stoppen
Nicolas Šustr

Die Mietpreislawine stoppen

Berlin könnte auch ohne den untätigen Bund die Mieten in der Stadt deckeln. Das zeigt ein Gutachten. Möglich macht das eine Grundgesetzänderung, der zufolge die Stadt eine einfache Verordnung zu Mietobergrenzen erlassen könnte.

Seite 26
Regulierung muss sein
Nicolas Šustr

Regulierung muss sein

Die Berliner Politik wird verantwortlich gemacht, dass nicht genügend neu gebaut wird. Doch die Baugenehmigungen liegen vor. Doch Privatinvestoren spekulieren lieber, als zu bauen. Deshalb muss reguliert werden.

Fehler mit System
Jérôme Lombard

Fehler mit System

In Berlin-Wedding wehren sich Mieter von Deutschlands größtem Wohnungsunternehmen Vonovia gegen dubiose Nebenkostenabrechnungen.

Seite 27
ndPlusTomas Morgenstern

Mehr Altstadtleben mit weniger Autos

Ein Drittel aller Brandenburger sind Städter, doch gerade den frisch sanierten Innenstädten fehlt es häufig an Leben, Handel und Wandel, Gastronomie und Kultur. Hilft es da, den Autoverkehr auszusperren?

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Diese nd-Leser haben gewonnen

Nicht nur Jenny Nowak ist eine Gewinnerin, sondern auch jene Leser und Leserinnen, die bei unserer Umfrage mitgemacht haben und bei der Auslosung das nötige Quäntchen Glück hatten: So wie Ronny Kaiser aus Rodewisch, der Gewinner unseres Hauptpreises. Er darf sich auf eine Woche Übernachtung mit Frühstück für zwei Personen und bis zu drei Kindern in einem Familienzimmer des Hotels »Lugsteinhof« in ...

Jirka Grahl

Meisterlich kombiniert

Wenn es nach Jenny Nowak geht, darf es 2019 gern so weitergehen, wie es angefangen hat: erfolgreich. Gleich im Januar nämlich bekam sie von »nd« einen Anruf, in dem ihr der erste große Sieg des Jahres verkündet wurde. Nach Auszählung der fast 600 Leserstimmen bei der Umfrage zum nd-Sportpreis 2018 konnte die Nordische Kombiniererin vom VSC Klingenthal die meisten Stimmen auf sich vereinen: 42 Proz...

ndPlusMichael Wilkening

Der nächste Gegner ist ein gutes Omen

Nach dem Ende der Vorrunde hoffen die Handball-Fans auf Wiederholung der Geschichte: Es soll doch bitte wieder so werden wie 2007, als die Deutschen bei der WM im eigenen Land Gold gewannen. Oder wie vor drei Jahren, als Deutschland bei der EM in Polen überraschend den Titel holte. Vor diesem Hintergrund ist es ein gutes Omen, dass Bundestrainer Christian Prokop und seine Schützlinge zum Start der...

Seite 29
Von Piloten lernen
Alexander Ludewig

Von Piloten lernen

Die Akzeptanz des Videobeweises im Fußball steigt langsam. Weil es aber noch genug Fehlerquellen gibt, bleibt den Verantwortlichen weiterhin viel Arbeit. Die grundsätzlichen Gegner der Technik werden sie aber wohl nie überzeugen können.

Seite 30
Wo die Elefanten planschen
ndPlusSusanne Kilimann

Wo die Elefanten planschen

Simbabwe gehört zu den schönsten Ländern des afrikanischen Kontinents. Nach den Schrecken der Mugabe-Herrschaft kommen auch die Touristen zurück. Ein besonderes Projekt zeigt, wie auch Safari-Tourismus Menschen und Tieren helfen kann.

Seite 31
ndPlusStephan Brünjes

»Katalogisch« für Anfänger

Endlich Urlaub! Relaxed, wohlig-warm und rundum umsorgt fühlt sich’s meist schon bei der Buchung an - Monate vor Reisebeginn. Zum einen, weil der ersehnte, mit sonnendurchfluteten Fotos garnierte Trip nur ein paar Online-Bestätigungs-Klicks entfernt scheint. Vor allem aber, weil die Prospektpoeten die zur Auswahl stehenden Reiseziele mit einer Art »Adjektiv-Ayurveda« geliftet haben. Aber Acht...

Seite 32
»Diese Angst, die hemmt alles«
ndPlusInga Dreyer

»Diese Angst, die hemmt alles«

Hildegard Welbers fiel es schwer, dass sie HIV-positiv ist. Immer noch viele Menschen glauben, dass HIV nur Junkies und Schwule betrifft. Seit 20 Jahren lebt die 72-Jährige nun mit dem Virus. Fast genauso lange engagiert sie sich in der Aids-Hilfe.