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Regina Stötzel

Britain-Trump und US-Johnson

Am Golf droht Eskalation. Der Streit um Tanker ist das eine. Immer mächtigere Revolutionsgarden in Iran und Kronprinzen mit atomaren Ambitionen in Saudi-Arabien und den Emiraten sind das andere. Lesen Sie auch: Gaffen und begafft werden - 175 Jahre Berliner Zoo; Tour de Klamotte: ein Mann, der Sportjournalisten die Wäsche wäscht; schwul, säkular, israelfreundlich: Mounir Baatour will tunesischer Präsident werden

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Philip Malzahn

Atomarer Naher Osten

Am Golf droht die Eskalation. Angetrieben wird sie von einer neuen Generation machthungriger Kronprinzen, die verstanden hat, dass das Öl irgendwann ausgehen wird. Deshalb investieren sie immer mehr in die Aufrüstung.

Oliver Eberhardt

Die neuen Ajatollahs

Sie sind nicht nur Militär, sondern längst auch Polizei, Finanzdienstleister, wichtiger politischer Akteur und größter Arbeitgeber in Iran: die Revolutionsgarden. Luft nach oben gibt es dennoch - denn für Ajatollah Khamenei wird ein Nachfolger gesucht.

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ndPlusRobert D. Meyer

AfD in Sachsen darf doch mit längerer Liste antreten

Aufgrund von Regelverstößen wurde die AfD-Landesliste in Sachsen von 61 auf 18 Kandidaten gekürzt. Nun korrigierte das Verfassungsgericht diese Entscheidung der Landeswahlleitung - jedoch nur teilweise. Das endgültige Urteil steht noch aus.

ndPlusRené Heilig

Gewissenhaft beim Aufrüsten

Kaum im Amt, hat Annegret Kramp-Karrenbauer höhere Militärausgaben gefordert: Über die neue Verteidigungsministerin, ihr Pflichtbewusstsein im NATO-Bündnis und warum ihr Gott helfen sollte.

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Sebastian Weiermann

Terror mit Konzept

Der rechte Einzeltäter ist in Mode gekommen, so könnte man zynisch behaupten. Dessen historische Vorbilder haben sich häufig an Neonazi-Konzepten wie »Leaderless Resistance« und »Lone Wolf«-Attacken orientiert.

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ndPlusMax Böhnel

US-Bürger zweiter Klasse

Als assoziierter Freistaat gehört Puerto Rico nicht zu den Vereinigten Staaten von Amerika. Zwar sind die Bewohner US-Bürger, aber sie dürfen nicht an der Präsidentschaftswahl teilnehmen. Über den Status der Insel gibt es sehr jeher unterschiedliche Ansichten.

Sascha Zastiral, London

Auf die harte Tour

Der neue britische Premier Boris Johnson hat gegenüber der EU wiederholt äußerst aggressive Töne angeschlagen. Er gibt sich weiter kämpferisch und fordert den Brexit zum 31. Oktober - mit oder ohne Abkommen. Welches Ziel verfolgt er?

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Nach dem Tod Essebsis

Am Donnerstag ist der tunesische Präsident Beji Caid Essebsi im Alter von 92 Jahren gestorben. Tunesien ist der einzige Staat, der nach dem Arabischen Frühling 2011 den Übergang in eine Demokratie geschafft hat - Essebsi war der erste Präsident der Geschichte, der sein Amt durch freie Wahlen erlangte. Schon am selben Donnerstagnachmittag wurde der bisherige Parlamentschef Mohammed Ennaceur zum Int...

ndPlusEva Tepest

Ein Außenseiter will nach oben

Tunesien hat nicht nur eine schwule, sondern auch eine sehr aktive queer-feministische Community. Ein Interview mit dem Präsidentschaftskandidaten, der genau diese Szene vertritt. Außerdem setzt er sich für eine Normalisierung der Beziehungen zu Israel ein.

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Uwe Kalbe

Rentenruinenlandschaft

Mehr als die Hälfte der Renten liegt mittlerweile unter 900 Euro. Aus der Union kommt nun der Vorschlag, die Renten aufzubessern - durch eine verpflichtende Betriebsrente.

Martin Ling

Das Sterben ist zu stoppen

Über 150 Menschen sind im Mittelmeer ertrunken. Es liegt auf der Hand, wie die EU samt Mitgliedsstaaten reagieren müssten, damit solche Katastrophen ausbleiben: Wiederaufnahme der staatlichen Seenotrettung wäre nur eine von wichtigen Schritten.

Stephan Fischer

Der Preis ist nicht zu hoch

Natürlich kommt Verkehrsminister Scheuer nicht um Superlative herum. Nun kündigte er »das größte Modernisierungsprogramm für die Schiene« an, »das es je in Deutschland gab«. Die Zahlen beeindrucken: Rund 62 Milliarden Euro für die zehn Jahre ab 2020 plant der Bund als Eigentümer der Bahn zu investieren, die Bahn steuert 24 Milliarden dazu. Große Zahlen für große Aufgaben - und das Eingeständnis gr...

Dennis Pesch

Die Perspektive der Täter

In den Medien wird der Anschlag in Wächtersbach oftmals als »fremdenfeindlich« charakterisiert. Das ist grundfalsch, weil es die Perspektive des Täters wiedergibt.

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ndPlusKarlen Vesper

Spinnen die Briten?

Ist er doch kein Rüpel? Die Verbeugung von Boris Johnson vor der Queen ist aristokratische Tradition. Doch wir Deutschen sollten uns nicht mokieren. Haben wir doch unseren Ersatzkaiser, der in einem Schloss residiert.

ndPlusFrank Jöricke

Brotbacken oder Fließbandkotelett?

In den 50er Jahren wollte sich eine ganze Nation endlich satt essen. Man fraß, als gäbe es kein Morgen. Heute hingegen wächst, auch durch die sozialen Netzwerke, der gesellschaftliche Druck, sich »richtig« zu ernähren. Frank Jöricke über die Deutschen und ihr Essen.

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ndPlusUlrike Wagener

Im Namen der Kunst

Genies wird ein Wutanfall auch schon mal verziehen, als Ausdruck seiner schöpferischen Leidenschaft. Dieses »Ideal« des meist männlichen »Künstler-Genies« fördert Machtmissbrauch am Theater - und lässt Herrschaftskritik auf der Bühne zur Farce werden.

ndPlusLidia Polito

Barrierefreie Bühnen

Die Anti-Rassismus-Klausel in Theaterverträgen soll People of Colour künftig mehr Schutz bieten. Bisher hatten Betroffene bei einem Vorfall rassistischer Diskriminierung nur zwei Optionen: Bleiben und ertragen oder gehen und das Engagement verlieren.

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Umdrehungen

Die Grenzöffnung der Ungarn im Frühsommer 1989 ließ in den folgenden Wochen und Monaten die DDR ausbluten - was sich auch auf die Volkseigenen Betriebe, VEB, auswirken sollte.

Florian Brand

»Am besten ganz normal!«

Frauenrollen, Männerrollen, Crossdressing, und Aufforderungen wie »Spiel das Mannsweib!«: Queere Lebensrealitäten am Theater sind geprägt von Auseinandersetzungen – mit sich selbst und anderen.

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Honig im Kopf

Als die elfjährige Tilda (Emma Schweiger) mitbekommt, dass ihr Opa Amandus (Dieter Hallervorden, rechts) wegen seiner Alzheimer-Erkrankung in ein Heim ziehen muss, entführt sie einfach den alten Mann. Von ihrem Kinderarzt hat sie erfahren, dass es für Alzheimer-Patienten hilfreich sein könnte, altbekannte Orte wiederzusehen. So machen sich Amandus und Tilda auf den Weg nach Venedig, wo der Großvat...

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Paula Irmschler

Neues vom Wetterquatschkopf

Wir bräuchten Regen, erklärt der Wetterquatschkopf Jörg Kachelmann. Es wäre wünschenswert, dass sowohl seine als auch die langweilige Männlichkeitsperformance der anderen Welterklärheinis mal aufhört.

Benjamin Moldenhauer

Immer diese Widersprüche

Jens Balzer, früher jahrelang als Pop-Redakteur der «Berliner Zeitung» tätig, hat eine Pop- und Alltagsgeschichte der 70er Jahre geschrieben, das Buch «Das entfesselte Jahrzehnt».

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ndPlusWolfgang M. Schmitt

Wenn die Mode entkleidet

Um den Hitzesommer erträglicher zu machen, wählen viele Menschen Kleidung, die mehr Haut zeigt als verdeckt. Gleichzeitig präsentieren Nutzer*innen von Onlinediensten vermeintlich ideale 
Körperbilder im Internet.

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ndPlusWolfgang M. Schmitt

Die körperliche Arbeit nach Feierabend

Als der Körper zur Ware wurde: Eine Analyse der Erfolgsgeschichte des Pornos. Das alte Rollenmodell, in dem der Mann als Ernährer der Familie fungiert, löst sich auf, wodurch er neben ökonomischen Kapital nun ebenso über ästhetisches Kapital verfügen muss.

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Zuckerrohr als Exportgut

Zuckerrohr ist wichtigstes Exportgut Guatemalas. Die Anbauflächen wurden seit den 80er Jahren stets ausgebaut. Pro Jahr werden laut Welternährungsorganisation (FAO) mittlerweile etwa 2,8 Millionen Tonnen Zuckerrohr produziert. Davon wurden zwei Millionen Tonnen exportiert. Guatemala ist zweitgrößter Zuckerexporteur Lateinamerikas und der viertgrößte weltweit. Weil die Zuckerpreise weltweit gesunke...

ndPlusAndreas Boueke

Zwei Fernandos, ein Elend

Kinderarbeit ist in Guatemala eigentlich verboten. Trotzdem arbeiten hier Kinder 12 Stunden pro Tag schwer. Ein Besuch auf den Zuckerrohrfeldern bei Fernando und Panzo. Sie haben einen rußverschmierten und ambivalenten Alltag.

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Ulrike Wagener

46 Schweine

Ein durchschnittlicher Mensch in Deutschland hat 46 Schweine auf dem Gewissen. Die Voraussetzung dafür ist brutale Schlachttechnik. »Unnormal« sind aber trotzdem die, die keine Schweine essen - über die Willkür von Nahrungsmitteltabus.

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Stephan Kaufmann

Wessen Geld die Welt regiert

Facebook will mit anderen Konzernen ein neues, privates Zahlungsmittel schaffen - die Libra. Mit ihr soll man künftig digital einkaufen und überweisen können. Politiker befürchten, die Libra könnte zur Konkurrentin von Euro und Dollar werden. Könnte sie?

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ndPlusColin Goldner

Besuchszahlen

Zoos beschreiben sich als meistbesuchte Kultureinrichtungen überhaupt. Die Rede ist von 45 Millionen Besuchern pro Jahr allein in hiesigen Zoos. Tatsächlich haben diese Angaben einen geflissentlich übersehenen Haken: Sie setzen Besuche mit Besuchern gleich. Viele Menschen besuchen ein und denselben Zoo per Dauerkarte mehrfach pro Jahr, manche kommen regelmäßig jede Woche oder gar täglich und/oder ...

ndPlusColin Goldner

Menagerie, Thierpark, Zoo

Die Geschichte des Zoos beginnt als eine von Herrschaft und Luxus: »Exotische« Tiere wurden eingefangen und ausgestellt. Später dienten Zoos als Stärkung der nationalsozialistischen Ideologie. Heute folgen sie vor allem einem kommerzielles Interesse.

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Andreas Fisahn

Recht und Wirklichkeit

Die berühmten »Lehren aus Weimar« sollen uns und unsere Demokratie vor einer neuen autoritären Regierung schützen. Doch Gesetze allein können das nicht leisten, meint Andreas Fisahn.

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ndPlusVelten Schäfer

Bürokratisches Gedenkjahr

Zum Jubiläum von 1918/19 hätten sich die Parteien der Arbeiterbewegung näherkommen können - auch in Form einer leidenschaftlichen Debatte. Doch die Gelegenheit ist bis auf Weiteres verstrichen.

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ndPlusReinhard Renneberg

Der Süße vom Douro

Beim Portwein setzt man auf einer bestimmten Stufe der normalen Weingärung hochprozentiges Weindestillat zu, dadurch entsteht das harmonische Portwein-Aroma. Der Brexit könnte dem Portwein-Geschäft nun erheblich schaden.

ndPlusKathrin Drinkuth

Tierbeobachtung aus dem All

Das deutsch-russische Mammutprojekt Icarus erfasst Wanderungen von Tieren per Funk. Die Tiere können dadurch aus dem All beobachtet werden.

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ndPlusSteffen Schmidt

Hitzewellen um ein Vielfaches wahrscheinlicher

Sind die aktuellen Hitzerekorde ein rein europäisches Problem? Grundsätzlich haben wir global 1,1 Grad Erwärmung. Über Land sind es derzeit bereits fast zwei Grad. Das heißt, bei einer relativ starken Hitzewelle wird es noch mal zwei Grad wärmer als früher. Klar, je näher man ans Meer kommt, desto weniger warm wird es. In Großbritannien ist es dann »nur« etwas über ein Grad. Aber im Großen un...

ndPlusSusanne Aigner

Wetterextrem oder Klimawandel?

Ob in Belgien, Frankreich oder im Westen Deutschlands - vielerorts wurden diese Woche neue Hitzerekorde aufgestellt. Und nach dem extrem trockenen und heißen Sommer 2018 lässt sich auch das Jahr 2019 zu trocken an. In etlichen Bundesländern im Norden und im Süden Deutschlands fiel ab Mitte Juli zu wenig Regen. Die Wasserstände von Elbe und Oder waren so niedrig, dass die Schifffahrt wegen Niedrigw...

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Ines Wallrodt

»Prompt am Mars vorbei geflogen«

Diäten, GPS und Marsmissionen: Maßeinheiten sind manchmal nervig, sie sind unterschiedlich und doch wichtig in unserem Leben. Ein Gespräch mit unserem Universalgelehrten.

ndPlusMartin Koch

Zwischen allen Stühlen

Er wurde als Sohn eines jüdischen Gutsbesitzers in einer entlegenen Region Österreich-Ungarns geboren. Bevor er das Gymnasium besuchte, wurde er zu Hause von Privatlehrern unterrichtet. Während dieser Zeit überraschte er seine Mutter mit einem seiner Lehrer im Bett und erzählte davon seinem Vater. Dieser quälte seine Gattin daraufhin so lange, bis sie sich das Leben nahm. Der Vater starb wenig spä...

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Wohnen unterm Klimadach
ndPlusYannic Walther

Wohnen unterm Klimadach

Wenn Berlin bis 2050 klimaneutral werden will, muss der Gebäudebestand dringend modernisiert werden. Auch Neubauten müssen anders konzipiert werden, wie der Rundgang in einem klimaneutralen Quartier zeigt.

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Mascha Malburg

Der Klang des Krieges

In Syrien war Omar Znkawan ein gefragter Musiker. Er tourte mit einer internationalen Big Band durchs Land. Dann kam der Krieg. Nach seiner Flucht nach Berlin erfüllt sich nun sein größter Traum: Ein Konzert in der Philharmonie.

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Onkel Arno aus Weißensee
Andreas Fritsche

Onkel Arno aus Weißensee

Die Nähe zu Polen ist in der Hauptstadtregion überall spürbar. Der 85-jährige Arno Kiehl pflegt bereits seit Jahrzehnten intensive Kontakte ins Nachbarland. Der wiederaufkeimende Nationalismus bereitet ihm Sorgen.

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ndPlusFelix Lill

Superlativ Sommerspiele

Ein Jahr vor Olympia präsentiert sich Tokio als souveräner Gastgeber. Dabei jagt eine Krise die nächste: Ein Korruptionsverdacht, überbordende Kosten und erschreckende Arbeitsbedingungen auf den Baustellen haben die Organisatoren blamiert.

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Stephan Brünjes

Dein Reis komme!

Von Mailand nach China dauert es nur eine Stunde. So scheint es beim Blick aus dem Zugfenster: Reisfelder, knöcheltief unter Wasser stehend, so weit das Auge reicht in Europas größtem Anbaugebiet rund um Novara.

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ndPlusEkkehart Eichler

Muskatnuss und Muskelkater

Eine Reise durch Sri Lanka ist so vielfältig wie spannend. Und unerwartet extra vergnüglich durch einen wissensdurstigen Reiseleiter, der auch noch erpicht darauf ist, sein Deutsch zu verbessern.

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ndPlusTom Mustroph

»Wir würden gern ein Gelbes Trikot waschen«

Während Journalisten und Fans drei Wochen lang den Radrennfahrern der Tour de France hinterherjagen, wäscht Laurent Dujardin ihre Wäsche. Jeden Tag nimmt er mit seinen beiden Kolleg*innen Manon und Eric die Wäsche des etwa 4500 Personen des Radrennens an.

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Heidi Diehl

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, nur noch wenige Wochen, dann werden in Sachsen, Thüringen und Brandenburg neue Landtage gewählt. Die Aussichten sind eher trübe, überall ist ein beängstigender Rechtsruck zu beobachten. Doch wer den Kopf in den Sand steckt, hat schon verloren. Deswegen ruft die Initiative WannWennNichtJetzt dazu auf, deutliche Zeichen gegen den Vormarsch der Rechten zu setzen. Überall f...

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Stephan Fischer

Wann? Jetzt! Allein? Auf keinen Fall!

In Sachsen, Brandenburg und Thüringen werden im Herbst die Landtage neu gewählt - und die Aussichten sind ziemlich düster. Fast unaufhaltsam scheint der Rechstruck; so könnte am Ende dieses Jahres die AfD stärkste Partei im Sächsischen Landtag sein, die sich angesichts einer wankelmütigen CDU sogar eine Regierungsbeteiligung erhofft. Allein kann diesen Rechtsruck niemand aufhalten. Und überha...

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Anke Ziebell

Blumengärten für intelligente Faule

Für Gartenfreunde ist der Karl-Foerster-Garten in Potsdams Norden ein Muss. Nicht von ungefähr ist das gut 6000 Quadratmeter große Anwesen einer der meistbesuchten Privatgärten Deutschlands. Aber auch für Leute, die nicht allzu gern in der Erde wühlen, nicht von jeder Pflanze den Namen kennen, sind die fünf »Gartenzimmer«, die Foerster vor über 100 Jahren »eingerichtet« hat, eine wirkliche Entdeck...

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Thomas Billhardt in BFF-Hall-of-Fame aufgenommen

Der Berufsverband Freier Fotografen und Filmgestalter e. V. (BFF), einer der bedeutendsten Fotografenverbände in Europa, feierte im Juni sein 50-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wurden die renommierten Fotografen Thomas Billhardt und Volker Hinz in die Hall of Fame des BFF aufgenommen. Beide schufen einzigartige und unvergessliche Bilder des 20. Jahrhunderts. Während Billhardt für die Darstell...

Alles zählt, was kreucht und fleucht

nd: Vom 2. bis 11. August ruft der Naturschutzbund Deutschland alle Naturfreunde zum Insektenzählen auf, bereits zum zweiten Mal in diesem Sommer. Was ist der optimale Tag, um Insekten zu beobachten? Franzisi: Der optimale Tag ist sonnig, warm, windstill und trocken. Dann sind die meisten Insekten zu sehen, denn sie benötigen die Wärme, um ihre Muskeln in Bewegung zu halten und sich gut bewegen z...

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Heidi Diehl

Einladung ins Weihnachtswunderland

Zugegeben, in diesen heißen Tagen denkt noch niemand so richtig an Weihnachten. Aber die Zeit vergeht wie im Fluge, im nächsten Monat schon könnten die ersten Lebkuchen wieder in den Geschäften stehen. Da können wir doch locker mithalten - mit einer tollen Leserreise! Im Wissen darum, dass diese sicher viele »Romantiker« ansprechen wird, mache ich Ihnen ein heißes Angebot für kalte Tage: Geni...

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Die bunteste von allen
Katharina Schwirkus

Die bunteste von allen

Bettina trägt eine pinke, flattrige Hose und ein weißes T-Shirt. Vor den Zeitungen im Archiv des »neuen deutschland« erzählt sie, wie sie hierherkam. Nachdem sie ihr Fachabitur mit Wirtschaftsschwerpunkt abschloss, absolvierte sie zunächst einen Bundesfreiwilligendienst im Zoo in Eberswalde. Sie war die Allererste, die an dem Programm teilnahm, und die Begeisterung für Tiere ist bis heute gebliebe...

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Pflanzen for Future
Mario Pschera

Pflanzen for Future

Der Ornithologe Peter Berthold bemerkte 2018 im Interview im Magazin »Chrismon« zu Deutschlands Gärten: »Zu über 90 Prozent sind das Psychopathengärten mit runtergehobeltem Psychopathenrasen. Es ist eine Frechheit, ein Stück des von Gott gegebenen Landes so zu missbrauchen! Wenn ich Kaiser von Deutschland wäre, würde ich ein Dekret erlassen: Ab 1. Januar 2019 hätte jeder Garten so und so bepflanzt...

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Sabine Fielow

Mit nützlichen kleinen Dingen helfen

Sind Sie Kaffeetrinker? Dann werden Sie den »Macht wach!«-Kaffee, den der nd-Shop seit einem halben Jahr anbietet, bestimmt schon probiert haben. Denn den Muntermacher - in eigener Röstung für »neues deutschland« - kann man mit wirklich gutem Gewissen genießen. Mit jeder verkauften Tüte werden die Frauen der Kooperative »Aprolma« in Honduras unterstützt. Wir vom nd-Shop sind neugierig geworde...

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nd

Hoppeldoppelhoppel

Für diese Rubrik bitten wir Leserinnen und Leser laufend um Denkspielvorschläge. Das Echo hält an, könnte aber noch stärker werden (Kontakte siehe Spalte links unten). Die heutige Aufgabe bekamen wir von Lea Klingelhöfer aus Münster: Um ihr neuestes rekordverdächtiges elektromechanisches Springelement zu testen, haben die Entwicklungsingenieure mit diesem den Roboter-Springfrosch RSF1 ausgest...

kurz & knackig

Tim, Tom, Tobias und Thomas gehen ins Freibad. Im Durchschnitt hat jeder von ihnen acht Euro in der Tasche, Thomas hat sogar zehn. Wie viel Euro haben die drei anderen im Durchschnitt dabei? Emma kam aus der Schule mit einer rätselhaften Neuigkeit nach Hause: »Frau Wurzel, also unsere neue Mathelehrerin, erzählte uns von sich dies: Ihr Alter kann man aus dem Alter ihrer Tochter ablesen, wenn ...

Wie sich die gute alte Stoffwindel rechnet

Der Chemnitzer Mathelehrer Thomas Jahre veröffentlicht bei www.schulmodell.eu jede Woche eine Aufgabe, die sich an Schüler sowie alle mathematisch Interessierten richtet. Der sechssprachige Newsletter hat weltweit fast 2000 Empfänger. Normalerweise übernehmen wir für »nd.Commune« die jeweilige Wochenaufgabe. In den Sommerferien ist nun allerdings Denkpause, weshalb wir hier auf das gut bestückte A...

Mike Mlynar

Ende Gelände

Im Urlaub zu wandern, galt während einiger, erst unlängst verflossener Jahrzehnte allgemein als dröge und spießig - der Zeitgeist fuhr Auto. Inzwischen ist Wandern wieder angesagt. Aber es ist anders geworden: nach haargenauen Karten, entlang präzise markierter und von Etappenhotels gesäumter Wege, mit GPS als sicherem Notanker. Echte Überraschungen oder gar Entdeckungen halten sich dabei in Grenz...