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Wolfgang Hübner

Freunde, Feinde, nette Nachbarn

Schwerpunkt Freundschaft: Kinder, Sport und Alkohol als Freundschaftskitt und Freundschaftskiller - Freundschaften zwischen Männern und Hunden - Freundschaft als gesellschaftliches Gut – und noch viel mehr.

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ndPlusKathrin Gerlof

Ziemlich gut

Den Philosophen der Antike, des Mittelalters und der Aufklärung galt Freundschaft als gesellschaftliches Gut. Der Liberalismus machte aus ihr eine rein private Angelegenheit. Doch heute wird das Private wieder politisch.

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Julia Macher

Schlechte Gegner

Der Katalonienkonflikt spalte die Gesellschaft, heißt es immer wieder. Diese Freundschaft beweist das Gegenteil: Ismael Peña López träumt von der Unabhängigkeit Kataloniens, José Luis Martí schüttelt darüber bloß den Kopf.

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Netanjahu gewinnt

Nach seinem Sieg bei einer parteiinternen Wahl des Likuds hat Israels rechtskonservativer Regierungschef Benjamin Netanjahu am Freitag weitreichende Schritte angekündigt. »Wir werden eine US-Anerkennung unserer Souveränität im Jordantal und allen Siedlungen im Westjordanland erzielen«, sagte der frisch gewählte 70-Jährige laut der Nachrichtenagentur dpa in seiner Siegesansprache. Bei der Wahl zum ...

Jan Keetman

Tripolis ruft, Erdogan hört

Plötzlich soll alles ganz schnell gehen: Bereits am 8. oder 9. Januar soll das Parlament dem türkischen Präsidenten Erdoğan einen Blankoscheck für die Entsendung von Soldaten nach Libyen ausstellen.

Haidy Damm

Papiermüll aus dem Internet

Amazon oder Zalando bekommen in diesen Tagen viel Post. Weihnachten beschert dem Onlinehandel eine Unmenge an Rücksendungen und einen wachsenden Berg von Verpackungen.

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ndPlusPaul Toetzke, Jerewan

Blockierte Goldgräber

Seit anderthalb Jahren verhindern Armenier den Betrieb einer Goldmine. Der Konflikt ist nicht nur besonders zäh. Er könnte auch dem Anführer der »samtenen Revolution« und derzeitigen Premier zum Verhängnis werden.

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ndPlusSascha Döring

Freundschaft!

Freundschaft! Mit diesem Gruß enden bei uns Falken alle E-Mails und Briefe. Wir raunen ihn uns an einem verkaterten Morgen im Zeltlager zu, eröffnen damit offizielle Veranstaltungen und intonieren ihn auf Demonstrationen mit viel Pathos und gehobenen Fäusten. Freundschaft ist jenseits dieser Rituale in unserem pluralistischen Kinder- und Jugendverband das Verbindende. Sie verzahnt sich mit gemeins...

ndPlusJirka Grahl

Freundschaft!

Sommerferien endeten in der DDR stets Ende August, der erste Schultag bescherte immer einen Lacher. Fahnenappell, Begrüßung: Kaum hatten die Jung- und Thälmannpioniere dem Direktor ihr vielstimmiges »Immer bereit!« entboten, kamen die Acht-, Neunt- und Zehntklässler an die Reihe. »FDJler - Freundschaft!« grüßte der Direktor inbrünstig. Eine Sekunde der Vorfreude verrann, ehe die Pickeligen und Flu...

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Aert van Riel

Ungebremste Rüstungsexporte

Die Bundesregierung hat ihren eigenen Koalitionsvertrag gebrochen und genehmigt Rüstungsausfuhren an Staaten, die Krieg in Jemen führen. Aber auch die Exporte an Partner in der EU können Konflikte anheizen.

Uwe Kalbe

Selbstgewählte Ohnmacht

Die Arbeiten an der Gaspipeline North Stream 2 ruhen wegen angekündigter USA-Sanktionen. Nun kündigt Russland an, die Leitung fertigzubauen. Schweigen aus Berlin zeugt von der misslichen Rolle, in die Deutschland sich selbst manövriert hat.

Jana Frielinghaus

Gesundbeter vom Dienst

Da dem Ostbeauftragten der Bundesregierung wirtschaftspolitisch seit jeher wenig mehr als das Instrument des Appells zur Verfügung steht, verlegt er sich traditionell auf klassische Schönfärberei. So auch Christian Hirte.

Oliver Kern

Der Oberrichter

John Roberts ist kaum zu beneiden. Der Vorsitzende des Obersten Gerichtshofs der USA ist der am nächsten der politischen Mitte befindliche Konservative Richter dort. Zu Beginn des neuen Jahres wird dihm nun ein weiteres Amt zugeteilt, auf das er gern verzichtet hätte.

Mechthild Schrooten

Für Tesla geht es um Rendite

Tesla will sich in Brandenburg ansiedeln. Das Unternehmen sichert sich damit Marktanteile und Renditen. Denn der Megatrend »Mobilitätswende« ist längst zum Verteilungskampf geworden.

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Fontane to go

Sie wollte nach Norden, raus aus der Stadt,wie jeder, der manchmal die Stadt satthat.Damit es nicht trist werde in der Bahn,hatt’ sie dabei einen dicken Fontan’. So schritt sie zum Bahnhof hoffnungsfroh.Noch hundert Minuten bis Bantikow.Das erste Kapitel ging mählich voran.Die Handlung flanierte, genau wie die Bahn. Dann quietschten die Bremsen, der Zug kam zum Stehn.Da vorn war es um eine Weiche ...

Thomas Lau

Friede - Freunde - Eierkuchen

In der Popkultur ist das eigentümliche Konzept einer Sozialbeziehung - der Freund, die Freundin - ein beliebtes Thema, bei dem alle Möglichkeiten und Grenzen einer solchen Solidarverbindung ausgelotet werden. Wir stellen die Top Ten der besten Popfreunde vor.

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ndPlusKalle

Annus mirabilis

300 000 Bürger haben die DDR 1989 gen Westen verlassen, viele Arbeitsplätze sind unbesetzt. Eine Menschenkette quer durch die Republik, von Nord nach Süd, demonstriert für die Erneuerung des Landes. Erste MfS-Bezirksdienststellen werden gestürmt.

Jasper Nicolaisen

Ein leises Grummeln und ein lautes Trotzdem!

»Freundschaft!« - dieser Gruß galt lange Zeit unter Menschen, die zu Erdzeiten der Zukunft zugewandt waren, so universell, dass er sogar in der Sowjetunion auf Deutsch verwendet wurde, bis man dort 1941 gewaltsam erfuhr, dass die Deutschen überhaupt niemandem mehr Freund sein wollten. Das laut schallende »Freundschaft!« klang leider auch den Bürgenden oder, wie man damals sagte: Bürgerinnen und Bü...

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Wolfgang Hübner

Wenn ich nicht mehr bin ...

… dann kann ich aufhören zu arbeiten, sagte der Filmproduzent und Antifaschist Artur Brauner (1918-2019). Die Toten des Jahres.

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Paula Irmschler

Come together, liebe Leute

Komisch. Alle tun immer so, als sei Weihnachten, Abendland, Nächstenliebe und diese ganze Scheiße so wichtig, und trotzdem wird schon wieder überall nur Galle gespuckt.

Hans-Dieter Schütt

Wunderbarer Botenstoff

Er galt als Wunderstimme des 20. Jahrhunderts. Peter Schreier hat ganze Generationen geprägt. Jetzt ist er im Alter von 84 Jahren gestorben.

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ndPlusJérôme Lombard

Ermittler auf vier Pfoten

«Wenn du tagtäglich mit deinem Hund zusammenarbeitest, ist das wie eine Ehe», sagt Thorsten Block. Er ist seit über 30 Jahren bei der Hundestaffel der Berliner Polizei. Seinen letzten aktiven Polizeihund hat er behalten, nachdem er erblindet war.

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Inga Dreyer

Reisegefährtin mit Hundeblick

»Sie ist wie ein Baby. Sie ist ein Teil von mir«, sagt Rumman, der auf der Straße lebt, über seinen Hund Elizza. Der Mischling aus American Stafford, Pit Bull und Shar-Pei begleitet ihn seit zwei Jahren auf seinen Reisen.

Seite 16
Ulrike Wagener

Vom Guten und Eigenen

Ist Liebe wichtiger als Freundschaft? Was bedeuten Veränderungen für eine Freundschaft? Und ist Freundschaft eine subversive Kraft? Ein Gespräch über philosophische Perspektiven auf die »Wahlverwandtschaft«.

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Stephan Kaufmann

Gläserner Spagat

Überwachung hat einen schlechten Ruf. Dabei gibt es durchaus gute Gründe dafür: Als Patient im Krankenhaus kann man darüber durchaus froh sein. Kritisieren sollte man nicht die Sache an sich, sondern die Motive dahinter.

Seite 18
Thomas Gesterkamp

»Der Konsument muss wieder spüren, dass Arbeit eine Ware ist«

Die Arbeitsmarktstatistiken sehen auf den ersten Blick gut aus. Und doch gibt es immer mehr prekär Beschäftigte. Die Journalistin Anette Dowideit hat sich diesen Trend angeschaut, um herauszufinden: Wer gehört heute eigentlich noch zur Mittelschicht?

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ndPlusRené Heilig

Von Sekt und Soldatsein

Silvester 1989 kam es zu einer Meuterei bei der NVA: Ein Sektverbot gab den Anstoß für allerlei widerständige Aktionen der Militärs - bis hin zur Gründung von Soldatenräten. Doch traditionsstiftend für die Bundeswehr ist das bis heute nicht.

Seite 20
ndPlusJana Weinert

Zu meiner Zeit ...

An den Feiertagen sitzen viele Menschen mit ihren Familien, Freunden oder anderen lieben Menschen zusammen. Anderen bleiben nur ihre Erinnerungen an vergangene Zeiten. Eine Geschichte über Unterschlupf und Einsamkeit.

Seite 22

Schimpansen bewegen sich rhythmisch zu Musik

Schimpansen können sich einer Studie zufolge rhythmisch zu Musik bewegen. Das fanden japanische Forscher heraus, indem sie sieben Tieren Klavierstücke vorspielten. Die Schimpansen reagierten mit Tanzelementen, etwa dem Wiegen des Körpers, Stampfen oder auch Klatschen. Besonders legten sich die Männchen ins Zeug, wie Yuko Hattori and Masaki Tomonaga vom Primateninstitut der Universität Kyoto in den...

ndPlusSimone Schmollack

Boxen heißt: Spiel mit mir

Die einen finden ihre ersten Freunde im Alter von zwei Jahren, andere, wenn sie vier oder fünf Jahre alt sind. Erste Kontakte nehmen Kinder aber schon als Babys auf.

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ndPlusSteffen Schmidt

Quanten und Ignoranten

Für die Klimaforschung endete das Jahr ziemlich enttäuschend. Es wird zunehmend deutlich, dass selbst gut geprüfte wissenschaftliche Erkenntnisse kaum Einfluss auf die Politik haben.

Seite 24
Wolfgang Hübner

»Laut wie ein Düsenflugzeug«

Dr. Steffen Schmidt ist Wissenschaftsredakteur des »nd« und der Universalgelehrte der Redaktion. Auf fast 
jede Frage weiß er eine Antwort – und wenn doch nicht, beantwortet er eine andere. Wolfgang Hübner fragte ihn nach Silvesterknallern.

Seite 25
Claudia Krieg

Ein ewiger Kampf

Politische Solidarität habe er von der Linken in Europa gelernt, sagt der Flüchtlingsaktivist Trésor. Seit fünf Jahren lebt er in Berlin und kämpft von hier aus für diejenigen, die Unterstützung brauchen.

Seite 26
Marie Frank

Ein Stich ins Herz der Linken

Auf das vergangene Jahr der Besetzungen folgte 2019 in Berlin das Jahr der Verdrängung alternativer Projekte. Steht nun das Jahr der Räumungen an? Hausprojekte und antifaschistische Gruppen rufen zum Widerstand auf.

Seite 27
Kümmern ist Arbeit
ndPlusClaudia Krieg

Kümmern ist Arbeit

Das Wort »Dorfkümmerin« mag niedlich klingen, doch dahinter verbergen sich wichtige Aufgaben: zum Beispiel Nachbarschaftshilfe wie Fahrgemeinschaften organisieren. Das Beispiel von Deniz Öz zeigt, wie Gemeinwohl und Solidarität auf dem Land funktionieren können.

Seite 28
ndPlusJirka Grahl

»Letztlich sind wir Arbeitskolleginnen«

Die Hamburger Beachvolleyballerin Kira Walkenhorst gewann 
gemeinsam mit Laura Ludwig Olympiagold 2016 in Rio de 
Janeiro. Im Interview verrät sie, welchen Wert Freundschaft im professionellen Sport hat und wie sie ihre Lebenspartnerin kennenlernte.

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Was das Sportjahr 2019 prägte
Oliver Kern, Alexander Ludewig, Jirka Grahl

Was das Sportjahr 2019 prägte

Die nd-Sportredakteure schildern die Ereignisse, die ihnen von den vergangenen zwölf Monaten am stärksten in Erinnerung geblieben sind: Russland hört nicht mit dem Betrügen auf, Union ist oben angekommen und das nd-Team gewinnt seinen ersten Titel.

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Tipps

Zyprian-Hof im Skigebiet Karersee: www.zyprianhof.it Soleseid Hof am Kronplatz:www.soleseid.it/de Jaggl Schwaige auf der Seiser Alm: jagglschwaige.com/de Gutonhof im Grödnertal: www.gutonhof.com/de Lärchhof am Rittner Horn: www.laerchhof.com Sunnleitn-Hof am Reschenpass:www.sunnleitn.it/de ...

ndPlusArmin Herb

Wo die Pferdeschlitten warten

Agriturismo statt Wintersporthotel - in Südtirol ist das eine beliebte und meist preisgünstige Alternative. Mehr als 100 Bauernhöfe liegen maximal 500 Meter von einer Skipiste entfernt.

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ndPlusRasso Knoller

Männerfreundschaft

Wie wichtig die Sauna für die finnische Kultur ist, zeigt das Wort »Löyly«. Es bezeichnet den 
Wasserdampf, der nach dem Aufguss in der Sauna entsteht. Nach ein paar Saunagängen fangen zudem auch die schweigsamsten Finnen zu reden an.

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ndPlusHendrik Lasch

»Vögel lösen Konflikte durch Wettsingen«

Vögel leben gewaltfrei. Konflikte lösen sie, indem sie um die Wette singen. Das lernt man über unsere »gefiederten Freunde« im Buch »Nestwärme« von Paul Ernst Dörfler. Im Interview verrät er, was ihn mit den Tieren verbindet und was Vögel mit Bienen gemein haben.

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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, noch drei Tage, dann ist es fast geschafft: Der Jahreswechsel und damit ein neues Jahrzehnt stehen an. Warum das kommende Jahr für Verlag und Redaktion besonders herausfordernd wird und wie Sie, liebe Leserinnen und Leser, uns dabei unterstützen können, erfahren Sie von Verlagsleiter Olaf Koppe und Chefredakteur Wolfgang Hübner auf Seite 2. »Drum o Mensch, sei weis...

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Mit Engagement und Fantasie
Olaf Koppe, Verlagsleiter, und Wolfgang Hübner, Chefredakteur

Mit Engagement und Fantasie

Weil Schenken etwas Schönes ist, haben wir uns entschlossen, die Ende November gestartete Geschenkabo-Aktion über den Jahreswechsel fortzusetzen. Für den Aktionspreis von 45 Euro kann der oder die Beschenkte drei Monate lang das Digitalangebot unserer Zeitung uneingeschränkt nutzen und erhält in diesem Zeitraum zusätzlich die gedruckte Wochenendausgabe »nd.DieWoche«. Als Dankeschön für eine Bestel...

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& Marie Reinhard

Wer jetzt bucht, kann sich lange freuen

Das Reisejahr 2019 ist so gut wie Geschichte. Wie war es? Es war ein gutes Jahr. Insgesamt hatten die Leserinnen und Leser die Qual der Wahl zwischen 161 Reisen durch die ganze Welt. 1183 gingen mit ihrem »nd« auf Entdeckungstour. Und welche Reisen waren besonders gefragt? Da muss man zuerst einmal die zwei Touren mit dem Fotografen Thomas Billhardt nach Vietnam nennen. Geplant war nur eine...

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Heidi Diehl

Zwei Läden in zwei Welten

Gute Traditionen soll man pflegen - und die alljährliche nd-Frauentagsfahrt am 8. März ist seit Jahren so eine Tradition. Im kommenden Jahr wird diese Tagesfahrt zu zwei ganz besonderen Attraktionen in der Lausitz führen, die wohl kaum unterschiedlicher sein könnten, andererseits jedoch eine Gemeinsamkeit haben: nämlich jeweils einen einzigartigen Laden! Zunächst werden wir einem guten alten Bek...

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Michael Müller

Geflügelte Worte, unterwegs eingefangen

Einige Male hatten wir Albanien mit Leserinnen und Lesern bereits bei MehrLänder-Touren durchstreift. Dann kam aus der Mitte der nd-Reisefamilie der Wunsch nach einem Albanien-Solo. Im April/Mai 2020 ist es nun so weit.

Seite 38
Karlen Vesper

Bambule mit Beethoven

Vom 19. bis 22. Juni lädt »nd« zu einer Reise in die Beethoven-Stadt Bonn ein. Es werden unvergessliche geistige und sinnliche Genüsse geboten.

Seite 42
Links, feministisch, mit Style!
Katja Choudhuri

Links, feministisch, mit Style!

Ob Stefan Liebich wohl weiß, wie er den Lebensweg von Christin Odoj geprägt hat? Die Feuilleton-Redakteurin hatte den damaligen Landesvorsitzenden der PDS und Fraktionschef im Berliner Abgeordnetenhaus in einem TV-Bericht gesehen. »Ich war so überrascht, meinen ehemaligen Ferienlagerbetreuer im Fernsehen zu sehen, dass ich ihm einfach eine Mail geschrieben habe.« So landete sie schließlich als Pra...

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Widerspruch, Konflikt - und Utopie

Ein Bewahrer, ein Vermittler, ein Beförderer - von Wissen und Herzensbildung: Paul Werner Wagner. Mit dem 1948 geborenen Kultur- und Literaturwissenschaftler sprach Hans-Dieter Schütt.

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Zusammen sind wir stark
Anne Schindler und Mathias Nehls

Zusammen sind wir stark

Die Sonne scheint in dem kleinen Ort Daras im Südwesten der griechischen Halbinsel Peloponnes. Hier ist die Kooperative »Messinis Gea« zu Hause. Die Bäuerinnen und Bauern der Kooperative produzieren seit über zwei Jahren das Olivenöl »MAZI«. Dieses Öl ist in doppeltem Sinne solidarisch: Nicht nur die Bäuerinnen und Bauern erhalten fast das Doppelte des aktuellen Marktpreises, ein Euro je verkaufte...

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Buchgewinne

Lösungseinsendungen:»Zeit und Liebe ...«, »Na, dann ist ja alles klar« sowie »kurz & knackig« bis Freitag, 3.1.2020, »Mit Dürer um fünf Ecken« bis Donnerstag, 9.1.2020. Jede Lösung kann auch einzeln geschickt werden, denn für jede richtige gibt es eine Buchauslosung! (»kurz & knackig« gilt als eine Aufgabe!)E-Mail: ndCommune@nd-online.de oder Post unter Kennwort »ndCommune/Denkspiele«. Bitte Ihren...

nd

»Na, dann ist ja alles klar«

Für diese Rubrik bitten wir Sie immer herzlich um neue Denkspielvorschläge. Für jede veröffentlichte Aufgabe erhalten Einsender bzw. Einsenderin ein Buch (E-Mail-Adresse siehe links unten). Das heutige kleine Problem schickte uns Christine Herweg aus Hamm/Westfalen: Kommen Kevin und Dina bei der Silvesterpartie ins Gespräch. Kevin: »Wie alt sind denn inzwischen deine drei Töchter?« Daraufhin ...

mim

kurz & knackig

Auf dem Tisch stehen mehrere Kegel in einer Reihe. Zwei davon sind schwarz. Ein schwarzer ist der neunte von rechts, der andere ist der sechste von links. Zwischen beiden sind noch drei andersfarbige Kegel. Wie viele Kegel stehen mindestens auf dem Tisch? Für welche Zahl steht hier das »x« ganz unten? 78 789 = 5, 56 784 = 4, 11 111 = 0, 32 791 = 1, 72 348 = 3, 28 865 = 5, 75213 = 0, 65 465 = ...

Mit Dürer um fünf Ecken

Unter www.schulmodell.eu veröffentlicht der Chemnitzer Mathelehrer Thomas Jahre wöchentlich eine Aufgabe, die sich weltweit besonders an Schüler richtet. Wir übernehmen sie einmal monatlich. »Maria, heute habe ich mal eine andere Konstruktion von Albrecht Dürer mitgebracht: die seines Fünfecks«, sagt der Opa von Maria und Bernd und gibt vor: Strecke AB zeichnen (a = 4 cm). Jetzt die blauen Kr...

Mike Mlynar

Zeit und Liebe kontra Schrottgeschenke

»Pfingsten / sind die Geschenke am geringsten. / Während Geburtstag, Ostern und Weihnachten / etwas einbrachten.« So weit Bert Brecht zu einer Binsenwahrheit. Was die lieben Kleinen angeht, mag diesmal zu Weihnachten ja auch mehr gejubelt als gegrollt worden sein. Bei den Großen ist es öfter umgekehrt. Wenn sich nämlich hochglanzverpackte Gaben als unliebsamer und geschmackloser Geschenkschrott en...