Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Seite 1

Morddrohungen gegen EKD-Chef

Augsburg. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat wegen seines Engagements zur Entsendung eines Schiffes zur Rettung von Flüchtlingen ins Mittelmeer nach eigenen Angaben Morddrohungen erhalten. Es habe »recht konkrete Drohungen« gegeben, sagte Bedford-Strohm, der zugleich bayerischer Landesbischof ist, der »Augsburger Allgemeinen« (Samstag). Er hatte die In...

Unten links

Durchbruch für den Nulltarif bei Bus und Bahn. So kann man seit Jahreswechsel in Augsburg in der ganzen Innenstadt ohne Ticket Bus und Bahn besteigen. Lange währt das Gratis-Vergnügen allerdings nicht. Nach maximal drei Haltestellen ist das Ende der fahrkartenfreien Zone erreicht. Dafür empfiehlt sich zum Beispiel eine Fahrt mit der Straßenbahnlinie 1. Besteigt man sie am Rathausplatz, muss man si...

Sánchez verliert erste Abstimmung

Madrid. Der geschäftsführende spanische Regierungschef Pedro Sánchez hat bei der ersten Parlamentsabstimmung über seine Wiederwahl erwartungsgemäß die absolute Mehrheit verfehlt. Nur 166 der 350 Abgeordneten stimmten am Sonntag für ihn; 165 votierten gegen den Sozialisten, 18 enthielten sich. Beim zweiten Votum am Dienstag reicht Sánchez eine einfache Mehrheit, seine Wiederwahl gilt damit als rela...

Weiter Debatten um Gewalt in Leipzig

Leipzig. Nach den Ausschreitungen in der Silvesternacht in Leipzig hat Sachsens SPD vor einer Instrumentalisierung der Attacke auf einen Polizisten gewarnt. Diese sei »eine verbrecherische Tat«, erklärte SPD-Generalsekretär Henning Homann am Sonntag. Es sei aber »nicht nur schamlos, sondern wird auch der Situation des Polizisten und seiner Familie nicht gerecht«, den Übergriff auf den Beamten im O...

Philip Malzahn

Trügerische Freude

Die sterblichen Überreste des getöteten Generals Qassem Soleimani werden einmal quer durch Iran getragen. Von der Pilgerstätte Maschhad geht es über die Hauptstadt in seinen Geburtstort Kerman. Das staatliche Fernsehen schlachtet das Ereignis aus und stimmt die Bevölkerung auf Krieg ein, indem es am laufenden Band Zehntausende schwarz gekleidete Trauernde zeigt, die racheschwörend »ihrem Kriegshel...

Soleimanis langer Leichenzug

Die Konsequenzen der Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani: Demonstrationen, ein weiterer Teilausstieg Irans aus dem Internationalen Atomabkommen und die Abzugsforderung an die US-Truppen durch das irakische Parlament.

Seite 2
ndPlusReiner Oschmann

Gute Freunde

»Catch and Kill« (Fangen und Töten) nannte Ronan Farrow seine Enthüllungen über Weinstein - und beschreibt damit das Geschäft des Vertuschens durch Einflussnahme

Reiner Oschmann

Weinsteins Watergate

Der Ex-Filmproduzent Harvey Weinstein soll mit Frauen, die ihm sexualisierte Gewalt vorwerfen, eine Millionen-Entschädigung vereinbart haben. Unabhängig davon beginnt der Strafprozess gegen ihn.

Seite 3
ndPlusSebastian Haak

Für einen Moment

Es sind vor allem Frauen, die sich in deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen ehrenamtlich engagieren. Ihre Arbeit ist ein Beispiel dafür, wie viel die Gesellschaft durch Ehrenamtliche gewinnt.

Seite 4
ndPlusAert van Riel

Schwierige Konstellation

Robert Habeck und Werner Kogler können gut miteinander. Im April reiste der Vorsitzende der deutschen Grünen nach Wien, um den Chef der österreichischen Schwesterpartei beim EU-Wahlkampf zu unterstützen. Im September gaben die Grünen-Politiker der »Krone« ein gemeinsames Interview. Darin ging es auch um Koalitionsfragen. »Bündnisse mit Parteien wie der CDU laufen dann gut, wenn man sich gegenseiti...

Hendrik Lasch

Randale befeuert Leipziger Wahlkampf

Nach Ausschreitungen zu Silvester in Leipzig werden Fragen zur Taktik, der Kommunikation und möglicher politischen Instrumentalisierung der sächsischen Polizei laut.

Aert van Riel

Die Klientelpolitik bei der FDP bleibt

Großspenden an Parteien stehen in der Kritik, weil Unternehmen dadurch Einfluss auf die Politik nehmen können. Die FDP erhält trotz ihrer geringen Bedeutung große Zuwendungen von Firmen.

Seite 5
Desaster für Oma-Fans
Sebastian Weiermann

Desaster für Oma-Fans

Am Ende waren es nur 50 Rechte, denen 1000 Gegendemonstranten gegenüberstanden. Nach einer virtuellen Eskalation um die WDR-Satire »Umweltsau«, hatten rechte »Zwangsgebührengegner« am Samstag auf der Straße in Köln einen schweren Stand.

Sebastian Weiermann

Wo Neonazis akzeptiert werden

Vorbereitungen für den Bürgerkrieg, Nazisprüche und enge Verbindungen zu Militär und Geheimdiensten: Netzwerke um den Verein »Uniter« bereiten seit geraumer Zeit Grund zur Sorge.

Seite 6
Subel Bhandari und Caroline Bock, Canberra

Es brennt und brennt

Die Menschen in den Feuergebieten von Australien haben ein Horrorwochenende hinter sich. Die Zahl der Toten stieg auf 24, ganze Landstriche brannten nieder. Der Schrecken nimmt noch kein Ende.

ndPlusOliver Eberhardt

Iranisches Trauerspektakel

Bislang unternehmen weder Irans Militär noch verbündete Milizen in Jemen oder Libanon konkrete Schritte für einen militärischen Racheakt gegen die USA.

ndPlusJan Keetman

Von Syrien nach Libyen

Vergangene Woche holte sich Erdoğan beim Parlament das Mandat zur Entsendung von Truppen nach Libyen. In der Türkei stößt der Schritt auf teils heftige Kritik.

Seite 7
ndPlusHans-Gerd Öfinger

Auf dem dornigen Weg zur 35

Im Tauziehen um die längst überfällige Einführung der tarifvertraglichen 35-Stunden-Woche für die ostdeutsche Metall- und Elektroindustrie naht die Stunde der Wahrheit.

Seite 8
Aert van Riel

Immer wieder Zickzack

Sigmar Gabriel ist einst als SPD-Chef gescheitert, weil viele Genossen nie genau wussten, woran sie bei ihm waren. Anstatt klare Haltungen zu vertreten, musste man bei ihm immer wieder mit überraschenden Wendungen rechnen. Das brachte Gabriel in der Parteibasis den wenig schmeichelhaften Beinamen »Mr. Zickzack« ein. Es deutet sich an, dass die neuen Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Bor...

Simon Poelchau

Schlechter Schnitt für Beschäftigte

Seit der Konjunktur der Atem ausgeht, ist das Thema Weiterbildung in aller Munde. Nun schlagen auch die Grünen im Bundestag ein Recht auf Weiterbildung für alle vor. Dafür soll es ein Weiterbildungsgeld geben, das 200 Euro höher als der ALG-I- beziehungsweise ALG-II-Anspruch ist. Positiv an dem Grünen-Vorschlag ist, dass er auch für Arbeitslose und Freiberufler gelten soll. Für Festangestellt...

Jana Frielinghaus

Fremdeln mit einem Einheimischen

An der Basis sind die Christsozialen immer noch sehr schnell überfordert, allen von der CSU-Spitze mittlerweile vorgenommenen Modernisierungen und Begrünungen zum Trotz. Das zeigt die Debatte um die Kandidatur von Sener Sahin. Der ist einer von uns, dachte sich der CSU-Ortschef von Wallerstein im westbayerischen Landkreis Donau-Ries. Denn der 44-Jährige ist Unternehmer, hat seinen eigenen Maschine...

ndPlusMarion Bergermann

Rekordbrecherin

Alma Zadić ist Shootingstar in der neuen österreichischen Regierung und hält bereits mehrere Rekorde, bevor sie die Arbeit aufgenommen hat. Die neue Justizministerin in der ersten Koalition von Konservativen und Grünen auf Bundesebene in Österreich ist dort die erste Ministerin, die Migrationsgeschichte hat. Zudem ist sie mit 35 Jahren die jüngste österreichische Justizministerin aller Zeiten.Ein ...

Christoph Ruf

Circus Maximus im Nahen Osten

»Und wieder fliegen mit Kafala Airways die Menschenrechte davon«, haben die Bayern-Ultras jüngst plakatiert. Doch die Verantwortlichen in den großen Vereinen lassen gerne in den mittelalterlichen Regimes im Nahen Osten spielen.

Seite 9

BVG schleppt selber ab

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) setzen in der Nacht auf Dienstag erstmals eigene Abschleppwagen ein. Damit sollen Fahrzeuge entfernt werden, die Busspuren, Haltestellen oder Straßenbahngleise blockieren. »Wir fangen nachts an und weiten dann nach und nach aus«, teilte BVG-Sprecher Jannes Schwentu am Freitag mit. Bisher musste die BVG darauf warten, dass die Polizei das Abschleppen anordnet, da...

Marie Frank

Wer zuerst kommt...

Die Gentrifizierung in der Hauptstadt macht auch vor Berliner Clubs nicht Halt. Immer öfter stehen traditionsreiche Lokalitäten wegen Lärmbeschwerden ihrer neuen Nachbar*innen vor dem Aus. Dass die Clubs, die der Stadt jährlich Millioneneinnahmen bescheren, vom Senat Geld erhalten, um ihren Lärmschutz zu verbessern, ist daher zwar begrüßenswert, aber längst nicht ausreichend. Zum einen ist de...

ndPlusNicolas Šustr

Rückschlag beim sozialen Wohnungsbau

Seit dem Wiedereinstieg Berlins in die Neubauförderung sind über 11 700 Wohnungen bewilligt worden. 2019 lag der Zuwachs nur bei knapp 1800 Stück - wegen neuer Konditionen.

ndPlusNicolas Šustr

Rotes Rathaus feiert Jubiläum

Für Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) ist die erste Stadtverordnetensitzung im Roten Rathaus 1870 der Beginn einer 150-jährigen Traditionslinie für Demokratie.

Martin Kröger

Jobwunder hat Schattenseiten

Das wirtschaftliche Wachstum in Berlin wirkt sich nicht mehr so positiv auf den Arbeitsmarkt aus. Die weltweite Schwäche der Konjunktur zeigt Wirkung - auch in der Hauptstadtregion.

Seite 10
ndPlusMarie Frank

Geld gegen Clublärm

Um Konflikte mit Anwohner*innen zu vermeiden, hat der Senat bislang 655 000 Euro für Lärmschutzmaßnahmen von Clubs ausgegeben. Das Programm stößt auch international auf Interesse.

ndPlusNicolas Šustr

Deckel für Ahrensfelde

Nach Jahren des Stillstands soll das Planfeststellungsverfahren für die Ortsumgehung der vielbefahrenen B158 an der nordöstlichen Berliner Stadtgrenze weitergeführt werden.

Tim Zülch

Stimme der Migranten

Das Netzwerk Links*Kanax sagt dem Rechtsruck den Kampf an. Nach der Demonstration gegen Neonazi-Angriffe in Neukölln stehen nun eine solidarische Gesellschaft und offene Migrationspolitik auf der Agenda.

Seite 11
ndPlusAndreas Fritsche

Frauen nicht mehr auf Augenhöhe

In Brandenburg gibt es dem Namen nach kein Frauenministerium mehr. Die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe beklagt das.

Seite 12

Drei-Sterne-Restaurant komplett zerstört

Baiersbronn. Das Drei-Sterne-Restaurant »Schwarzwaldstube« in Baiersbronn ist bei einem Brand komplett zerstört worden. Verletzt wurde bei dem Feuer in der Nacht zu Sonntag niemand. Der Brand war am Sonntagmittag größtenteils unter Kontrolle, wie der Sprecher der Feuerwehr, Martin Frey, sagte. 150 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Wo genau in dem Gebäude das Feuer ausbrach, war zunächst nicht klar....

Hagen Jung

Schüler bezweifeln Zahl von KZ-Opfern

Sind im KZ Bergen-Belsen wirklich so viele Menschen zu Tode gekommen, wie in der Gedenkstätte mitgeteilt wird? Zunehmend stellen Schüler provokante Fragen dieser Art bei Besuchen in jenem KZ.

Seite 13
ndPlusAdrian Levin

Über Beethoven hinaus

Lasst die Leute raus! Mit Beethoven über Beethoven hinaus gehen: In Bonn inszeniert Volker Lösch dessen Oper »Fidelio« und fordert in Massenszenen die Freilassung aller politischen Gefangenen in der Türkei

Seite 14
ndPlusChristof Meueler

Das Schisma als Kompromiss

Kennen Sie die Methodisten? Diese Kirche vereint Beyoncé, Hillary Clinton, George W. Bush und sogar den Comic-Helden Superman. Jetzt ist Trennung angesagt: Die Methodisten spalten sich wegen des Streits um LGBT.

Seite 15
ndPlusFrank Kastner, Winterberg

Zwangspause trotz EM-Titelgewinn

Johannes Lochner sichert sich mit einer Risikofahrt den EM-Titel im Viererbob. Doch der Cheftrainer streicht den Europameister trotzdem aus dem Kader für die nächsten Weltcuprennen im Zweier.

Michael Wilkening, Mannheim

Neue Leichtigkeit

Gerade der Ausfall von einigen Spitzenspielern scheint der Auswahl des DHB Lockerheit und Gier zu verleihen in der Vorbereitung auf die bevorstehende Europameisterschaft in Norwegen.

Seite 16

Eisenlunge

Topfavoritin Therese Johaug hat sich am Sonntag im italienischen Val die Fiemme zum dritten Mal nach 2014 und 2016 den Gesamtsieg bei der Tour de Ski der Langläuferinnen gesichert. Die 31-Jährige dominierte die Plackerei mit Spitzensteigungen von 28 Prozent nach Belieben und kam 50,3 Sekunden vor ihrer Landsfrau Heidi Weng ins Ziel. Es war Johaugs dritter Toursieg. Bei den Männern gewann zum erste...

Antiimperialist

Football-Quarterback Colin Kaepernick hat die US-Regierung für den Schlag gegen den Iran scharf kritisiert. Es sei nichts Neues, dass Amerikas Imperialismus Terror gegen Schwarze und Dunkelhäutige verübe, schrieb er bei Twitter. Die USAhaben schon immer Schwarze und Dunkelhäutige bestraft und bedrängt, sowohl zu Hause als auch im Ausland. Kaepernick hatte mit seinem Kniefall während der US-Hymne a...

Kraftpaket

»Am Start werde ich zum Tiger« sagte die WM-Dritte Petra Vlhova nach ihrem sicheren Sieg beim Slalom in Zagreb. Die Slowakin gilt als kräftigste aller Slalomfahrerinnen, getrimmt von Trainer Livio Magoni. Der Italiener gilt als knallharter Coach. »Heute habe ich mich schon am Morgen super gefühlt. In beiden Läufen ich habe keinen einzigen Fehler gemacht. Ich war hier häufig Zweite, jetzt endlich E...

Tourneestand

3. Springen in Innsbruck: 1. Lindvik (Norw.) 253,3 Pkt. (133,0 m/120,5 m) 2. Kubacki (Polen) 252,0 (133,0 m /120,5 m)3. Tande (Norwegen) 249,3 (126,0 m/131,0 m).4. Kraft (Österreich) 245,0 (123,0 m /127,5 m)5. Leyhe (Willingen) 241,6 (125,0 m/125,0 m)6. Schlierenzauer (Öst.) 240,0 (127,5 m /126,0 m)7. Forfang (Norwegen) 238,4 (131,0 m/120,5 m )8. Geiger (Oberstdorf) 236,5 (117,5 m/126,0) mGesam...

ndPlusChristoph Leuchtenberg und Erik Roos, Bischofshofen

Tollpatsch, Schlafmütze, Superflieger

Mit seinen Siegen in Garmisch und Innsbruck ist Marius Lindvik die Entdeckung der Vierschanzentournee. Jetzt ist für den jungen Norweger sogar der ganz große Wurf möglich.

Lars Becker, Bischofshofen

Vierkampf um den Goldenen Adler

Selten gab es bei der Vierschanzentournee in den vergangenen Jahre solch eine spannende Ausgangsposition vor dem Abschlussspringen in Bischofshofen: Vier Kandidaten können heute noch siegen.