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Um 10 Uhr ins 36-Grad-Becken gesprungen, um 11 Uhr das erste Bier. Handtücher auf der Liege ausgebreitet, hingelegt, Bier ausgetrunken. Eine Runde Außenbecken, in den Strömungskanal einsardiniert. Plansch, plansch. Zurück zur Liege, abtrocknen, ins 38-Grad-Solebecken, 20 Minuten Seele baumeln lassen. Bademantel von der Liege einsammeln, wieder ein Bier - schon 13 Uhr. Dazu Grützwurst. Kurz auf die...

Jana Frielinghaus

Brandstifter als Feuerwehr

Mit ihrem Gerede von »Asyltourismus« und »Anti-Abschiebe-Industrie« haben CSU-Politiker den Hass auf Geflüchtete und ihre Unterstützer geschürt. Jetzt will die Union »Hass und Ausgrenzung aktiv bekämpfen«.

Markus Drescher

Erinnerung und Verantwortung

Mit zahlreichen Veranstaltungen wurde am Montag der Opfer des Holocaust gedacht und vor dem Widererstarken des Antisemitismus gewarnt. Auch Überlebende des deutschen Vernichtungslager Auschwitz kehrten an den Ort zurück.

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ndPlusFabian Kretschmer, Peking

In Wuhan ruht der Straßenverkehr

Verlängerte Ferien, geschlossene Kitas, Reiseverbote - Chinas Behörden reagieren drastisch auf den neuen Coronavirus. In blauer Schutzausrüstung tourte nun auch Premier Li Kequiang durch die Krankenhäuser der Millionenstadt Wuhan.

Ulrike Henning

Coronavirus, neuester Auftritt

Coronaviren verursachen Infektionen bei Wirbeltieren und auch beim Menschen. Mit dem neuartigen Typ aus Zentralchina werden Erinnerungen an die SARS-Pandemie 2002/03 wach. In Deutschland wächst die Besorgnis, ob Behörden und Gesundheitssystem vorbereitet sind.

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ndPlusSimon Poelcha

Milliarden mögliche Nutzer

Über 6500 sogenannte Kryptowährungen gibt es derzeit. Die bekannteste von ihnen ist das 2009 von einem anonymen Hacker erfundene Digitalgeld Bit-coin. All diesen Kryptowährungen ist gemein, dass sie kein Geld im engeren Sinne sind. Keine Zentralbank steht hinter ihnen. Stattdessen sind es grob gesagt digitale Datensätze, die von Privatpersonen erschaffen, getauscht und gehandelt werden. Deshalb sc...

Simon Poelchau

Geld gehört nicht in die Hand von Facebook

Für Fabio De Masi (LINKE) gehört das Kryptogeld Libra verboten. Es braucht aber auch eine staatliche Alternative zu Facebooks Digitalgeldinitiative Libra, meint der stellvertretende Vorsitzende und finanzpolitische Sprecher der LINKEN im Bundestag.

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Reinhard Schwarz, Hamburg

Wahlkampf auf Hochzeiten

Mehrheitsbeschaffer für die bestehende Politik sollte die LINKE nicht sein, sagt Cansu Özdemir vor der Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft im Februar. Was steht auf ihrer politischen Agenda?

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ndPlusPeter Nowak

»National-Zeitung« eingestellt

Ihre Hochzeit hatte die »National-Zeitung«, als noch viele Altnazis lebten. Neue Leser*innen hat sie zu wenige gewonnen, um bestehen zu können.

Uwe Kalbe

Minister Heil justiert nach

Die Grundrente ist nicht sicher. Das Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag der Großen Koalition droht erneut im internen Konflikt um die Details steckenzubleiben. Und der terminliche Druck wird immer größer.

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ndPlusStefan Schocher, Wien

Das burgenländische Rezept

Die österreichischen Sozialdemokraten gehen als klarer Sieger aus der Wahl im Burgenland hervor. Landeschef Doskozil will seine Partei mit dem Ergebnis aufrütteln.

Wolf H. Wagner, Florenz

Die Emilia-Romagna bleibt »rot«

Die aufwendige und populistische Wahlkampagne Matteo Salvinis hat sich nur teilweise ausgezahlt: Der Lega-Chef konnte die Region Emilia-Romagna - anders als Kalabrien - nicht gewinnen.

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Haidy Damm

Agrarminister fordern Budget für Green Deal

Beim Treffen der EU-Agrarminister*innen in Brüssel wurde am Montag der Green Deal für Klimaschutz diskutiert. Gefordert ist ein angemessenes Budget für Umweltmaßnahmen.

ndPlusInes Wallrodt

Zweigleisig

Wie hoch die nächste Mindestlohnanpassung sein wird, darüber beginnt die zuständige Kommission jetzt zu beraten. Die Arbeitgeber haben Angst, dass die Politik die Sache erneut an sich zieht.

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Martin Ling

Freie Bahn für politische Reformen

Der Weg für überfällige Reformen in Peru ist frei. Das Kalkül von Perus rechtsliberalem Übergangspräsidenten Martín Vizcarra ist aufgegangen. Bei der Neuwahl des von ihm im Herbst einseitig aufgelösten Parlament hat die Opposition um Keiko Fujimoris rechte Partei »Fuerza Popular« (»Volkskraft«) richtig Federn gelassen: Sie ist von 36 Prozent auf unter zehn Prozent abgestürzt und hat ihre absolute ...

Katja Herzberg

Salvinis Bann gebrochen - vorerst

Der rechtsradikale Matteo Salvini hatte die Regionalwahlen in Italien zur »Schicksalswahl« und zum »Wendepunkt« erkoren. Damit ist der Lega-Chef gescheitert. Sein Bann ist gebrochen - vorerst.

Vanessa Fischer

Islamophobie behandeln

In den USA musste ein Paar ein Flugzeug verlassen, weil die Frau ein Kopftuch getragen, ihr Mann in einer Kurzmitteilung das Wort »Allah« verwendet hatte. Es ist nur das neueste Beispiel von Islamfeindlichkeit, die sich immer weiter ausbreitet.

Johanna Treblin

Gekauft

Ein Journalist bittet eine Escortdame um ein Interview. Als sie absagt, bucht er sie und schreibt hinterher ein Porträt über sie, ohne dass sie davon wusste. Für eine Klage sammelt sie nun Geld.

Bernd Zeller

Im Chinesischen Zimmer

In unserem heutigen Bericht beleuchten wir die spirituelle Führung, die wir von unseren Politikern bekommen könnten, wenn wir nur offen genug wären für ihre parapolitischen Botschaften. Die Reihenfolge der Aufzählung ist keine Rangfolge, wir sind ja multispirituell. Ursula von der Leyen ist nur die formal Ranghöchste und hat uns etwas zu sagen, das die meisten von uns betrifft: Es handelt es sich ...

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Mahnmal endlich sanieren
Andreas Fritsche

Mahnmal endlich sanieren

Das 1973 für 577 ermordeten Juden errichtete Mahnmal in Lieberose in Brandenburg hat dringend eine Sanierung verdient. Es ist peinlich, dass es zum 75. Jahrestag des Massakers an den 1342 jüdischen KZ-Häftlingen noch immer so schlimm aussieht.

ndPlusRainer Rutz

Gleicher Lohn für gleichen Unterricht

Viele Absolventen der DDR-Lehrerbildung sind seit Jahrzehnten pädagogisch tätig, bekommen aber nach wie vor weniger Gehalt als die meisten ihrer Kollegen. Die LINKE will das nicht hinnehmen.

Philip Blees

»Kein Grußonkel«

Akteneinsicht, Zeugen vernehmen und selbst ermitteln: Im vorgeschlagenen Gesetz der Regierungsfraktionen zum Polizeibeauftragten werden dessen Befugnisse klarer benannt. 2021 soll es losgehen.

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ndPlusNicolas Šustr

Ressourcenfresser Krankenhaus

Die 83 Krankenhäuser der Hauptstadt verbrauchen in etwa so viel Energie wie ungefähr 80 000 Einwohner. Gerade die landeseigenen Kliniken könnten aber noch mehr für die Umwelt tun.

Claudia Krieg

Aids soll bis 2030 Geschichte sein

In der Hauptstadt gibt es jetzt ein einzigartiges Projekt zur HIV-Früherkennung. Es soll dafür sorgen, dass die Ansteckungsgefahr auf ein Minimum sinkt. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) will Aids in Berlin »beenden«.

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Andreas Fritsche

13 Euro die Stunde sind kein Luxus

Die Koalition aus SPD, CDU und Grünen plant, den Vergabemindestlohn in Brandenburg deutlich anzuheben. Der Wirtschaft ist die Summe zu hoch, der Linksfraktion dauert es zu lange.

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Sebastian Haak

Beratung soll soziales Abgleiten verhindern

Der Chef der Arbeitsagenturen in Thüringen wirbt dafür, Menschen noch zielgerichteter auf dem Weg in den Arbeitsmarkt zu begleiten; gerade auch junge. Dafür brauche seine Behörde aber noch mehr Daten.

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Höchstrichterliches aus Bayern
Ulrich Sander

Höchstrichterliches aus Bayern

In Deutschland wird nicht gegen Faschisten vorgegangen, sondern gegen Antifaschisten. Rechtsextreme Netzwerke in Polizei und Bundeswehr bleiben straffrei, die NPD unbehelligt - antifaschistische Vereinigungen hingegen gelten als nicht gemeinnützig.

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ndPlusChristian Fahrenbach

Musik aus dem Schlafzimmer

Die 18-jährige Sängerin und Songwriterin Billie Eilish ist die große Gewinnerin bei den 62. Grammy Awards in Los Angeles. Ihr Lied »Bad Guy« gewann am Sonntag (Ortszeit) als »Song des Jahres« und »Aufnahme des Jahres«. »When We All Fall Asleep, Where Do We Go?« wurde zum besten Album erklärt, und Eilish gewann für ihren Elektropop auch den Preis als »Bester neuer Künstler«. Seit Beginn der Grammy-...

Tim Wolff

Den Tod auslachen

Die Menschheit hat im Kapitalismus zu sich gefunden und mit dem, was euphemistisch »Klimawandel« genannt wird, zu ihrem Ende. Zeit also, kurz vor Schluss zurückzublicken auf ein paar Tausend Jahre Zivilisation, was trotz allem gar nicht so übel war.

ndPlusTom Wohlfarth

Da-da-da-daaa! Ich bin jetzt da!

In einem Anflug beginnenden Überdrusses am schon jetzt heftig heiß laufenden Beethovenjahr fragte der Kulturpodcast des Deutschlandradios, »Lakonisch elegant«, Anfang Januar kritisch danach, an welche Künstler und Geistesgrößen von heute man sich denn wohl in 250 Jahren noch erinnern würde. Als gewisser Grundkonsens zwischen Gästen und Moderatorinnen schälte sich schnell heraus, dass allein künstl...

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ndPlusJan Freitag

Bitte keine Wanderhuren mehr!

Film und Fernsehen sind im Zwiespalt. Nicht erst seit MeToo männliche Gewaltstrukturen entlarvt hat - was Maria Furtwänglers Stiftung mit viel Statistikmaterial zu weiblicher Benachteiligung am Set unterfüttert -, rätselt die Branche, wie Männer Frauen durch die gläserne Decke lassen, ohne Macht zu verlieren. Ein Rezept lautet: Selbstbewusste, durchsetzungsstarke, liberale weibliche Figuren mit de...

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ndPlusAlexander Ludewig

Großes Tennis, grässliche Worte

Margaret Court ist noch immer die erfolgreichste Tennisspielerin der Welt - gemessen an Siegen bei Grand-Slam-Turnieren. An dem Rekord der Australierin von 24 Titeln arbeitet sich die aktuell Erfolgreichste, die Amerikanerin Serena Williams, seit Jahren ab.Als die 77-Jährige Court am Montag bei den Australian Open in Melbourne geehrt wurde, waren auch Pfiffe und Buh-Rufe zu hören. Denn aus dem ein...

Oliver Kern

Ruhm genug für zwei Leben

Fünf NBA-Titel, 18 mal Allstar, zwei Olympiasiege: Kobe Bryants Basketballkarriere war voller überragender Statistiken. Doch auch sein Auftreten machte ihn zum Star - selbst wenn es nicht immer bergauf ging.