Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Seite 1

unten links

Über das Für und Wider des Zuhausearbeitens ist schon viel geschrieben worden. Ablenkung durch Zwischendrin-Onlineshopping, häufige Fresspausenbesuche am Kühlschrank, noch nie da gewesene Putzattacken. Ist alles bekannt. Die neue Situation aber, sich auch im Homeoffice regelmäßig mit Kolleg*innen austauschen zu müssen, hebt die Diskussion auf eine neue Ebene. How to look good in Videokonferenzen i...

Uwe Kalbe

Scholz pflegt heilige Kuh

Olaf Scholz ist ein Fachmann in Sachen Finanzen und in Sachen Krisenbewältigung sowieso. Umso interessanter wird es sein zu beobachten, wie lange der Bundesfinanzminister sein Dogma von der Schwarzen Null aufrechterhalten kann, ohne mit der Mathematik oder aber mit Corona zu kollidieren. Denn entweder verfügt Scholz über eine Schwarze Kasse, aus der er auch seine Schwarze Null finanzieren kann, we...

Moritz Wichmann

Biden als Kandidat, Sanders als Programm

Bernie Sanders ist bisher wenig erfolgreich mit seinem Coronakrise-Wahlkampf.Denn viele US-Demokraten vertrauen in dieser Sache eher Joe Biden. Der umwirbt mit zwei Vorschlägen schon die Parteilinke ihn zu unterstützen.

Seite 2

Es bleibt ein Desaster

Wie gut vorbereitet ist Kubas Gesundheitssystem auf die Coronakrise?Kubas Gesundheitssystem ist nicht auf die Coronakrise vorbereitet - kein Gesundheitssystem ist das. Aber Kubas Gesundheitssystem hat mehr Erfahrung mit Seuchen als jedes andere in Lateinamerika. Das hat auch mit der Ebola-Bekämpfung zu tun, wo Kuba an vorderster Front war und Ärzte nach Westafrika geschickt hat. Zudem hat Kuba dur...

Andreas Knobloch, Havanna

Kuba bringt die Erlösung

Mehrere Tage irrte das Kreuzfahrtschiff MS Braemar durch die Karibik. Kuba hat nun einer Bitte Großbritanniens entsprochen und lässt das Schiff der Firma Fred Olsen anlegen.

Niklas Franzen, São Paulo

Bolsonaro gefährdet Brasilien

Während vielerorts in Brasilien die Angst vor Covid-19 wächst, zeigt sich Präsident Bolsonaro lieber bei ultrarechten Demonstrationen, die die Rückkehr zur Militärdiktatur herbeiwünschen.

Seite 3
Hans-Gerd Öfinger

Die Stunde der Deregulierer

Überstunden, Sonntagsarbeit, Gehaltskürzung, Kündigung - Unternehmen versuchen die Corona-Krise für ihre Zwecke auszunutzen. Bleiben manche Arbeitnehmerrechte auf der Strecke?

Hermannus Pfeiffer

So hilft der Staat

Bei Corona-Arbeitslosigkeit sitzen Millionen Ex-Beschäftigte am kürzeren Hebel. Denn im deutschen Arbeitsrecht gilt der Grundsatz »Ohne Arbeit kein Lohn«. Doch es gibt erfreuliche Ausnahmen.

Seite 4
Fabian Hillebrand

Flüchtlinge: Abstand halten unmöglich

Das Coronavirus macht auch vor Flüchtlingsunterkünften nicht halt. Aufgrund der beengten Zustände und den oft mangelhaften hygienischen Bedingungen führt das Virus hier zu besonderen Herausforderungen.

Uwe Kalbe

Rufe nach dem Rettungsschirm

Die Bundesregierung hat den nächsten Haushalt beschlossen. In der Coronakrise wachsen die Erwartungen an die Politik. Doch die Regierung bleibt bei ihrer Linie. Und bei der Schwarzen Null.

Seite 5
Ralf Streck

Kliniken unter staatlicher Kontrolle

»Gute Nacht« schallt es wie hier im katalanischen Barcelona allabendlich von Balkonen im ganzen spanischen Staat, um sich nach gemeinsamem Applaus für die Beschäftigten im Gesundheitswesen in der Coronakrise auch gegenseitig aufzumuntern. Seitdem der spanische Regierungschef Pedro Sánchez am Samstag den Alarmzustand und eine Ausgangssperre verkündet hat, verständigen sich Bewohner nun per Zuruf.Sp...

Fabian Kretschmer, Peking

Auge um Auge, Reporter um Reporter

Nachdem Anfang des Monats 60 Chinesen ihre US-Journalistenvisa entzogen wurden, weist Peking nun alle US-Journalisten der »Washington Post,«, »New York Times« und des »Wall Street Journals« aus.

Denis Trubetskoy, Kiew

Selenskyj nutzt Coronakrise

Die Ukraine hat trotz geringer Fallzahl harte Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus beschlossen. Diese könnten allerdings auch bei der Durchsetzung einiger unbeliebten Projekte helfen.

Seite 6
Stefan Otto

Vom Gleichklang weit entfernt

Die Einschränkungen, auf die sich Bund und Länder am Montag verständigt haben, sind enorm. Schulen dicht, Kitas dicht, Hotels dicht, Kirchen dicht, die meisten Geschäfte dicht. Bundesregierung und Ministerpräsidenten haben damit ein Zeichen gesetzt, dass sie gemeinsam handeln können und der Föderalismus funktioniert. Im Großen betrachtet tut er das auch - im Gegensatz zur EU, in der einzelne Natio...

Sebastian Bähr

Nicht unter diesen Bedingungen

Auf der Suche nach Sicherheit in der Coronakrise geht Deutschland wie verrückt einkaufen. Die Leidtragenden der Hamstertouren sind die Beschäftigten im Einzelhandel. Anstrengende Kundenkontakte, Mehrarbeit und erhöhtes Infektionsrisiko prasseln auf eine Branche ein, die schon zuvor von starker Überlastung und prekärer Bezahlung geprägt war. Die Grundversorgung wird damit von den Menschen sicherges...

Moritz Wichmann

Biden hat smarte Politik gemacht

Ewig grüßt das Murmeltier, scheinbar. Wie 2016 sind progressive US-Demokraten offenbar auf die Verhandlung zur Aufnahme von linken Forderungen zurückgeworfen. Über die Gründe des absehbaren Scheiterns der zweiten Präsidentschaftskampagne von Bernie Sanders, und warum die Demokraten nicht bereit für die feindliche Übernahme waren, wird in den nächsten Wochen noch viel geschrieben werden. Was sich s...

Philip Malzahn

Der Schlächter von Khiam

Amer Fakhoury führte lange ein prototypisches, US-amerikanisches Leben. Er war 2001 aus dem Libanon in die USA geflohen, wo er ein Restaurant im Bundesstaat New Hampshire eröffnete und zusammen mit seiner Frau und vier Töchtern lebte. Eines der Kinder, Zoya Fakhoury, beschrieb ihren Vater in einem Interview mit der Zeitung »The Times of Israel« im November als »die Verkörperung des American Dream«...

Kurt Stenger

Mit Egoismus gegen die Pandemie

Als sich das Epizentrum der Corona-Ausbreitung nach Europa verlegte, wurden die betroffenen Regionen nicht mit EU-Hilfsaktionen überschüttet, sondern als Risikogebiete gebrandmarkt, gegen die man die Grenzen schließen muss. Solidarität sieht anders aus.

Seite 7
Marie Frank

Vergesst nicht die kleinen Läden

Wer dieser Tage mit Messebauer*innen, Künstler*innen und Angestellten kleiner selbstverwalteter Betriebe spricht, erlebt vor allem eins: nackte Existenzangst. Denn während für die großen Wirtschaftsunternehmen eilig Rettungspakete geschürt werden, stehen die kleinen Geschäfte angesichts wochenlanger Schließungen vor dem Aus. Kiezläden und Kollektivbetriebe wie das »k-fetisch«, die »Tristeza« oder ...

Claudia Krieg

Hamsterkäufe bringen Arme in Not

Vielen Menschen brechen durch Schließungen und Hamsterkäufe dringend notwendige Hilfsangebote weg. Arme Kinder und ihre Familien brauchen jetzt besonders viel Aufmerksamkeit.

Andreas Fritsche

Grenzen offen für Abschiebungen

Es kommen kaum noch Flüchtlinge in Brandenburg an. Wegen der Schließung der Grenzen könnten es bald noch weniger werden. Gleichzeitig wird versucht, die Geflüchteten, die hier sind, loszuwerden.

Seite 8
Nicolas Šustr

Zwangsräumung in Berlin in letzter Minute abgesagt

Eigentumsrecht bricht Menschlichkeit – und den Infektionsschutz selbst angesichts der Coronakrise. Dieser Meinung war wohl ein Berliner Gerichtsvollzieher auch an diesem Mittwoch, der an diesem Mittwoch eine Zwangsräumung angesetzt hatte.

Martin Kröger

»Wir werden alle Sparschweine schlachten«

Das Coronavirus hält auch Berlin in Atem. »neues deutschland« hat die Landesvorsitzende der Berliner Linkspartei nach den sozialen und ökonomischen Auswirkungen der aktuellen Krise auf die Hauptstadt gefragt.

Seite 9
Angela Stoll

Putzorgien schützen nicht vor Corona

Die Angst vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus lässt kaum jemanden unberührt. Sie führt unter anderem dazu, dass viele Menschen daheim besonders gründlich putzen. Aber: Schützen das wirklich vor einer Ansteckung? Ein Interview mit dem Hygieneexperten Ernst Tabori.

Seite 10
Klaus Hammer

Nagel für Nagel

Er hämmerte Nagel für Nagel in ein Brett - und das Ergebnis wurde ein Kunstwerk. Entscheidend war die Regelmäßigkeit der Wiederholung, mit der Günther Uecker seine Nägel in den Untergrund hineintrieb. Der Nagel ist das Symbol des Werkzeuges schlechthin, - wer bauen will, braucht Nägel - aber auch des Leidens, wie die Geschichte der Kreuzigungen zeigt. Ueckers rasterartig gestalteten Nagelbild...

Hans-Dieter Schütt

Hoffnung auf den Tag inmitten der Nacht

Wer auf sein Elend tritt, steht höher – und aufbrechen, wohin man will. Alles für die Kunst und für die Freiheit. Zum 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin hat Rüdiger Safranski dessen Biografie geschrieben.

Seite 11
Jakob Hayner

Wenn die Bühnen nun leer sind

Was macht ein Theaterkritiker ohne Theater? Wenn die Seuche die Aufführungen verhindert? Er könnte die Stücke frei von allem Unsinn besprechen. Was macht das Theater ohne Theater? Es könnte über sich nachdenken.

Seite 12
Nikolaj Stobbe

Harte Kritik für olympische Funktionäre

IOC-Präsident Thomas Bach gerät mit seiner Coronavirus-Politik immer stärker in Bedrängnis. Deutsche Spitzenathleten und erstmals auch Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees schlagen Alarm, nachdem der Ringeorden am Dienstag erklärt hatte, dass an der Austragung der Olympischen Spiele in Tokio vom 24. Juli bis 9. August festgehalten werde.»Das ist eine unverständliche und überhaupt ni...

Marion Bergermann

Das letzte Spielfeld

Aller Panik zum Trotz treten in Russland die besten Schachspieler der Welt im Vorentscheid für die Weltmeisterschaft an. Bis Anfang April wollen sie einen Sieger finden. Es könnte für eine Weile das letzte große Sportevent werden.Von Marion BergermannZumindest nach offiziellen Zahlen hat der Coronavirus in Russland noch nicht so stark eingeschlagen. Dort treten seit Dienstag acht Schachprofis an, ...