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Stephan Fischer

Die gleichzeitige Ungleichzeitigkeit

Vorschriften, Maßnahmen, Kontrollen: Dank Corona schlägt die Stunde der Sicherheitskräfte. Wovon AfD und Co. niemals zu träumen gewagt hätten, Regieren à la Orban und ein Gesundheitsproblem als Ordnungsfrage

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Stephan Kaufmann

Geld oder Leben

Wie viel Gesundheitsschutz ist »der Wirtschaft« zuzumuten? Darüber wird jetzt breit diskutiert, dabei gelten die meisten Einschränkungen erst seit Mitte März. »Ja, man darf den wirtschaftlichen Schaden gegen Menschenleben abwägen«, heißt es etwa auf Spiegel-Online. Hier sind Überlegungen dazu von Stephan Kaufmann.

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Kurt Stenger

Keine Einigung auf Hilfen für EU-Staaten

Inmitten der Corona-Pandemie sucht die Europäische Union bereits nach Auswegen aus der Krise. Strittig ist aber nach wie vor, wie Staaten unterstützt werden können, die nun in große finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Aert van Riel

Orbán liegt voll im Trend

In Ungarn könnten bald alles entsorgt werden, was noch an eine Demokratie erinnerte. Regierungschef Viktor Orbán nimmt die Coronakrise zum Anlass, um seine Macht auszubauen. Damit ist er in Europa nicht allein.

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Nelli Tügel

Voreiliger Optimismus

Geschlossene Grenzen, egoistische Nationalstaaten und Geflüchtete, die sich selbst überlassen bleiben: Obwohl man von den Rechten derzeit kaum etwas hört, gehen ihre kühnsten Träume in Erfüllung.

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Stefan Schocher

»Ein unglaublicher Eingriff«

Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober über das Abwägen zwischen demokratischen Grundrechten und dem Schutz der Bevölkerung, über Ungarns Präsidenten Victor Orbán und darüber, warum ein deutscher Exportstopp von Schutzausrüstung eine schlechte Entscheidung war.

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Sebastian Bähr

Mit Corona allein gelassen

In dem Flüchtlingslager Moria auf Lesbos, das ausgelegt ist für 3000, wird inzwischen von mehr als 20.000 Menschen bewohnt. Die Lage vor Ort spitzt sich immer mehr zu.

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Kurt Stenger

Beim Geld hört Europa auf

Geld hilft zwar nicht gegen das Coronavirus, aber es wird jetzt in großen Mengen gebraucht, um das Gesundheitssystem zu stärken und den Wirtschaftseinbruch aufzufangen. Doch beim Geld hört Europa auf.

Jana Frielinghaus

Den Schuss nicht gehört

Vor knapp zwei Jahren hatte Hubertus Heil die »Kommission verlässlicher Generationenvertrag« einberufen. Experten und Vertreter der »Sozialpartner« sollten Rentenreformvorschläge für die Zeit nach dem Jahr 2025 erarbeiten. Bis dahin gelten die »Haltelinien«, die im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD stehen: Das Niveau der gesetzlichen Rente soll nach 45 Beitragsjahren nicht unter 48 Prozent de...

Christian Klemm

Washingtons blutige Geschichte

Die USA haben gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro Anklage wegen »Drogenterrorismus« erhoben. Dieses politische Manöver ist ein Lehrstück in Sachen US-amerikanischer Doppelmoral.

Sebastian Weiermann

Sport und Affären

Das deutsche Militär erhält einen neuen obersten Seelsorger: Bernhard Felmberg übernimmt im Oktober das Amt des evangelischen Militärbischofs. Felmberg hat eine äußerst wechselvolle Karriere hinter sich. Der 54-jährige Sohn eines West-Berliner Pfarrers promovierte in Theologie mit Bestnote, blieb in der Wissenschaft und ließ sich zum ehrenamtlichen Pfarrer ordinieren. Von 2000 bis 2002 war er Bund...

Sebastian Weiermann

Sport und Affären

Das deutsche Militär erhält einen neuen obersten Seelsorger: Bernhard Felmberg übernimmt im Oktober das Amt des evangelischen Militärbischofs. Felmberg hat eine äußerst wechselvolle Karriere hinter sich.

Leo Fischer

Der unaufhaltsame Dr. Spahn

In der Krise gewinnt der Gesundheitsminister etwas unerhört Staatsmännisches. Spahn ist erwachsen geworden und jetzt bereit, das Zepter der Macht sicher zu führen.

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Marcel Bois Salvador Oberhaus

Leb wohl, Panoptikum der Piefigkeit

Die »Lindenstraße« war mehr als eine gewöhnliche Soap. Schöpfer Hans W. Geißendörfer wollte den Alltag ganz normaler Menschen zeigen - mit all ihren Problemen. Am Sonntag läuft die letzte Folge.

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Max Böhnel und Moritz Wichmann

Jetzt sind wir alle Sozialisten

Republikaner, die die Demokraten rhetorisch links überholen, viele Milliarden Dollar Hilfen, die vor allem Firmen zugute kommen: Der Coronavirus ändert die US-Politik gerade atemberaubend schnell.

Tilmann Ziegenhain

»Die Musik war der Held«

Der Ruhraufstand wird 100. Es war der größte Volksaufstand in Deutschland seit dem Bauernkrieg. Rio Reiser und seine Brüder machten darüber 1981 ein heute vergessenes Theaterstück. Ein Gespräch mit Claudia Roth, die damals mitspielte.

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Volker Surmann

Educational Standing

Ich habe ein neues Hobby. Einfach mal stehen bleiben. Das klingt nicht sehr spannend, ist es aber. Denn natürlich bleibe ich nicht allein auf weiter Flur stehen. Das wär wirklich langweilig. Es sei denn, man wollte immer schon mal in aller Ruhe verstauben oder von Spinnen benetzt werden. Nein, ich bleib auf Gehwegen stehen. Oder in U-Bahn-Unterführungen, an Bahnsteigen, gehöre aber nicht zu den Tr...

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Ulrike Wagener

Als der Profit übernahm

Der Frühling 1990 in der DDR gilt als Pressefrühling. Doch dieser war nur von kurzer Dauer. Die anfängliche Euphorie wich auch hier bald Ernüchterung. Denn das Pressemonopol der SED wurde nicht wie geplant tatsächlich zerschlagen - sondern verkauft.

Mandy Tröger

Ein Überleben mit Hindernissen

Niemand gibt der Treuhand das Recht, Vermögen einfach untergehen zu lassen.« So der damalige PDS-Vorsitzende Gregor Gysi im August 1991. Das Überleben eines Unternehmens müsse auch dann Ziel der Treuhand sein, wenn dieses »Neues Deutschland« heiße. Das war mehr Wunsch als Feststellung. Laut Wolfgang Spickermann, ND-Chefredakteur von November 1989 bis 1992, versuchte die Treuhandanstalt 1991 »zu ho...

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Velten Schäfer

Politisierte Pandemie

Eine globale Krise wie die Corona-Pandemie könnte die Welt zusammenrücken lassen. Doch stattdessen regieren Bigotterie, Misstrauen und Schuldzuweisungen. So scheint das Virus politische Frontstellungen noch zu vertiefen.

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Florian Schmid

Der Weg in die Erlaubnisgesellschaft

Täglich hören wir, wie nachhaltig Corona die Gesellschaft verändern wird. Das könnte wahr werden. Im ungünstigen Fall gewöhnen wir uns daran, jedem Bedürfnis und Wunsch die Frage »darf ich das?« voranzustellen.

Dario Stefano Dell’Aquila

Die Freunde der Tyrannen

Primum vivere, deinde philosophari – zuerst das Leben, dann das Philosophieren, sagte der Präsident der süditalienischen Region Campania, als er seine 20. Verordnung zur Bewegungseinschränkung der Menschen aufgrund von Covid-19 ankündigte. Der Schutz des Lebens stehe über aller Diskussion, heißt es gemeinhin. Und doch muss noch etwas gesagt werden zu der Art und Weise, wie derzeit Leben und Gesund...

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Ozonloch über dem Nordpol

Mehrere Forschergruppen haben zum ersten Mal ein Ozonloch über der Arktis festgestellt. Atmosphärenforscher beobachteten dies über Satellitendaten, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen bei München mitteilte. Von einem Ozonloch sprechen die Forscher, wenn die Schutzschicht so dünn wird, dass sie den Normalwert um etwa ein Drittel unterschreitet. Schon zuvor war...

Reinhard Renneberg

Wer hilft China gegen das Virus?

Chinesische Studenten wundern sich, dass in Deutschland - trotz Pandemie-Warnung - noch Karneval gefeiert wurde. Und sie berichten, wer China konkret gegen das Coronavirus hilft. Zum Beispiel Kuba. Wie? Mit Bio-Pharmaka!

Ingrid Wenzl

Artenschutz als Prophylaxe

Intakte Ökosysteme und ausreichend Abstand zwischen den Lebensräumen wildlebender Tiere reduzieren das Risiko der Entstehung neuer Infektionskrankheiten. Ökologische Studien warnten schon vor rund zehn Jahren vor der Entstehung neuer Infektionskrankheiten, die aus dem Tierreich zum Menschen überspringen.

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Wolfgang Hübner

»Der neue Impfstoff kommt nicht so bald«

Dr. Steffen Schmidt, Jahrgang 1952, ist Wissenschaftsredakteur des »nd« und der Universalgelehrte der Redaktion. Auf fast 
jede Frage weiß er eine Antwort – und wenn doch nicht, beantwortet er eine andere. Wolfgang Hübner fragte ihn nach dem neuen Coronavirus

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Inga Dreyer

Die Kultur überlebt im Netz

Was macht man, wenn man wegen der Corona-Pandemie nicht mehr auf Konzerte, ins Theater oder auf eine Lesung gehen kann? Man streamt sie live im Internet! Doch sind die digitalen Angebote die Zukunft der Kulturbranche oder nur ein billiger Ersatz?

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Nicolas Šustr

Keine Macht für Uber

Geringverdiener haben wenig von neuen Mobilitätsdiensten, wie sie Konzerne wie Uber anbieten. Im Zweifelsfall könnte der oft noch bezahlbare Nahverkehr ausgedünnt werden, wenn die Angebote nicht von den Kommunen reguliert werden können.

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Tomas Morgenstern

»Für mich ist es Dienst am Menschen«

Im April 1945 vollendete die Rote Armee mit ihrer Berliner Operation die Zerschlagung des Machtzentrums des NS-Regimes. Bis heute werden noch immer Opfer der verlustreichen Kämpfe zur Befreiung Deutschlands gefunden - bei Halbe, um Seelow, in der Lausitz.

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Alexander Ludewig

Ein Leben in vollen Zügen

»Schach ist mein Leben«, sagt Wolfgang Uhlmann. Der Dresdner war in den 60er und 70er Jahren einer der weltbesten Spieler und ein Star der Szene. An diesem Sonntag wird er 85 Jahre alt.

Oliver Kern

Ideal wird’s nicht

Los geht’s! Auf Englisch: »Here we go!« Viel Zeit blieb offenbar nicht für die Suche nach einem guten Titel für die Taskforce, mit der das Internationale Olympische Komitee (IOC) nach einem neuen Termin für die Sommerspiele in Tokio sucht - und nach Lösungen für die vielen Probleme, die mit der Verschiebung ins Jahr 2021 einhergehen. Diese hatten Japans Premierminister Shinzo Abe und IOC-Präsident...

»Ungesunder Gigantismus«

Die Krise könnte eine Chance für den Profifußball und den Umgang miteinander sein, hofft Claudia Neumann. Darüber, wie sie als erfolgreiche TV-Kommentatorin mit Hass umgeht und wie sehr sie Fußball liebt, hat sie ein Buch geschrieben.

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Leben mit hohem Risiko
Fabian Hillebrand

Leben mit hohem Risiko

Das Coronavirus trifft nicht alle gleich. Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sind besonders gefährdet. Zehn von ihnen erzählen, wie sich ihr Leben verändert hat und wie sie sich vor einer allgegenwärtigen Gefahr schützen.

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Ines Wallrodt

Für jede ein Foto

Klaus Baltruschat ist 85, Handballtrainer und war linker Buchhändler. Ein Neonazi schoss vor über 20 Jahren seinen Arm weg. Es war das erste politische Attentat des Jahres 1997. Danach kam der NSU. Wenn Baltruschat trainiert, lässt er die Politik draußen.

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Mario Pschera

Die gute und die böse Macht

Der Internethandelsgigant, den manche immer noch für eine besonders preisgünstige Buchhandlung halten, liefert vorläufig keine Bücher mehr aus. Man habe jetzt andere Prioritäten, heißt es. Zeit, Jeff Bezos den Mittelfinger zu zeigen.

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Heute bekommst du auf die Fresse!

Aus dem Tagebuch von Johannes Heine: Mi., 5. April. Ab heute schreibe ich Tagebuch. Es ist etwas in mir, Durchmesser ca. 12 cm, was da nicht hingehört. Operation ist notwendig und deshalb Verlegung auf die Chirurgie mit Vorbereitung auf die OP morgen. Maria war da, wir haben ernsthafte und tiefere Gespräche geführt. Do., 6. April. OP-Tag. Bauchrasur, im Flatterhemd geht’s ab in den OP. Nette ...

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V tridtsat’ tretyem godu vsyu poyeli

Aleksi Mensch ging in die Geschichte ein. Davon hat er nichts erfahren. Würde er auch nicht, denn über einem vom Volkskommissariat für innere Angelegenheiten der UdSSR am 25. Mai 1938 in Moskau ausgegebenen Befehl zur »Verhinderung von Verfehlungen in Kinderheimen im Umgang mit Kindern repressalienbetroffener Eltern« stand unmissverständlich geschrieben: »Streng geheim«. In dem Befehl stand so ein...

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Waschbären in der Seifenoper

Sandra Rösch wusste, dass nur aus einem einzigen Grund ihr Drucker unaufgefordert loslegt, nämlich wenn ein Fax kommt, und die Erfahrung hatte sie gelehrt, dass außer Anwälten niemand mehr Faxe verschickt. Tatsächlich war auch dieses Fax, das zur schönsten Bürozeit, nämlich am Dienstagvormittag um 10:18 Uhr einging, von einem ihr unbekannten Anwalt, der die Herausgabe der Videoaufzeichnung einer Ü...

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Die Trauerarbeit der Goldfische

Völlig eins mit sich und der Welt liegt Goldbeck glückselig im kühlen Halbdunkel der Ferienwohnung, aber schon bald, er ahnt es nur noch nicht, wird Hendrik Richard Goldbeck ein letztes Mal in dem Kinosaal sitzen, in dem er mit Bringsheim so oft all die wunderbaren Filme gesehen hat. Filme, die so eindrucksvoll an das schmerzliche Scheitern der großen Idee erinnern, dass sie schon allein deshalb v...

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Nur wer Kredit hat, hat es angenehm

Der wirklich sehr merkwürdige Mensch, von dem ich jetzt einige Augenblicke meine Leser unterhalten will, mein Onkel also, war eines jener von der Natur bevorzugten Individuen, für die das Schicksal Wunder wirkt. Schon vom zartesten Alter an wusste er es, sich über jene so mächtigen Vorurteile zu stellen, die die Gesellschaft beherrschen und die, philosophisch angeschaut, doch nur große moralische ...

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Meine Tarnung ist die Knechtschaft

Nehmen Sie ein Gemälde von Pieter Bruegel. Nun animieren Sie es. Wir essen schwarze Regensuppe zum Nachtmahl. Der grüne Kachelofen brütet in der Ecke, in der Stube dampft es, doch mir ist kalt. Die Bewohner des Hauses haben sich im Parterre versammelt. Nicht oft verlassen die Urgroßeltern den ersten Stock. Sie sind die Urgesteine hier am Hof und wer sie bewegen will, beißt auf Granit. Wir, di...

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Wir müssen einfach warten,

In den langen Gesprächen mit dem 87-jährigen Maler weigerte er sich konsequent, seinen Gemälden einen Symbolwert zuzusprechen. Sie sind für ihn einfach nur, was sie sind: reale, mit Präzision wiedergegebene Berliner Mietshäuser, nicht metaphorisch aufgeladene Sinnbilder der Vergänglichkeit. Dass ich in diesen verwitterten Gebäuden, den leeren Fabrikhallen, den nackten Brandmauern, den engen Hinter...

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nd-Leser helfen

Liebe Leserinnen und Leser, die Coronakrise beeinträchtigt radikal das gesamte öffentliche Leben und betrifft längst jede und jeden Einzelnen. Am wenigsten geschützt sind Menschen ohne festen Wohnsitz. Hunderttausende in Deutschland haben keine Wohnung; Zehntausende leben nicht einmal in Notunterkünften, sondern auf der Straße. Sie können sich nicht in die eigenen vier Wände zurückziehen; soz...

Olaf Koppe

Das Virus und das »nd«

Nein, liebe Leserinnen und Leser, Sie bekommen von mir jetzt nicht neue und weitere Verhaltensvorschläge für den Umgang mit der Corona-Krisensituation.Seit zwei Wochen leistet unsere Redaktion Hervorragendes, um Sie immer auf dem Laufenden zu halten. Ausführliche Zusammenfassungen der seitens der Behörden getroffenen Maßnahmen, Stimmungsbilder, Informationen zur Suche nach Gegenmitteln und den Bli...

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Olaf Koppe und Frank Diekert

Buchen Sie um, statt zu stornieren!

Es ist dramatisch, ohne Zweifel. Durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ist weltweit die komplette Reisebranche betroffen. Viele, vor allem kleinere Reiseunternehmen haben ernsthafte Existenzprobleme. Auch wir mussten gemeinsam mit unseren Partnern eine ganze Reihe von Reisen absagen, zum Leidwesen unserer treuen Leserreisen-Gemeinschaft und natürlich auch zum Leidwesen unseres eigenen...

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»16,5 mal 7«

Über welche Distanz geht es? In den sieben Wochen bis zum 16. Mai, dem ursprünglichen Rennsteiglauf-Starttermin, jede Woche 16,5 Kilometer bzw. insgesamt 115,5 km Joggen, Walken oder Wandern. Und zwar individuell in der Natur, so wie es die rechtliche Corona-Lage zulässt. Wer kann mitmachen? Alle, die für 2020 ins nd-Rennsteiglaufteam wollten sowie alle »Ehemaligen«, die seit 2002 in d...

Treffpunkt 8. Mai 2021!

Karin Enke, Ehrenkapitänin, Dresden, Eisschnelllaufweltstar der '80er Jahre: Dass der Lauf abgesagt wurde, halte ich angesichts der aktuellen Entwicklung für logisch und richtig. Allerdings kann man sich Rennsteig ohne Rennsteiglauf gar nicht mehr vorstellen! Deshalb wünsche ich dem gesamten Organisationsteam viel Erfolg. Gemäß der Devise »Nach dem Spiel ist vor dem Spiel« also alles Gute für die...

Michael Müller

Rennsteiglauf: Start heute in 406 Tagen

Der geplante Start des 48. Rennsteiglaufs ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt und um fast ein Jahr auf den 8. Mai 2021 verschoben worden. Warum war es gleich ein so weitreichender Befreiungsschlag?

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Molly unterwegs

Was für ein Schock! Am 28. Februar gibt es eine Meldung, dass sich ein Hund bei seiner Besitzerin in Hongkong mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben soll. Eine Ansteckung durch Menschen ist nicht witzig, denn immerhin leben die meisten von uns sehr eng mit den zweibeinigen Virenschleudern zusammen. Nachgewiesen, so stellte sich heraus, wurde der Virus aber lediglich im Mund meines Artgenos...

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Die Leserschaft ist Spiegel der Zeitung

»Liebe Frau Sohl, herzlichen Dank für Ihre Antwort! Ich habe mal von einer anderen Zeitung gehört, dass es fast eine Art Strafe ist, in der Leserbriefredaktion die Antworten schreiben zu müssen …« Alles, was der »taz« immer wieder nachgesagt wird, trifft auch auf die meisten LeserbriefschreiberInnen zu: Sie lieben die Ironie, Polemik, den politischen »Weckruf«, linkes Engagement, sie sind frech un...

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Heidi Diehl

Eine Freundin verhalf ihr zum Traumjob

Obwohl sie die meiste Zeit ihres Lebens in Berlin lebt, hält Marijana Heinrich an einem Brauch aus ihrer bulgarischen Heimat fest: Jedes Jahr am 1. März steckt sie sich die »Martenitschki« - zwei rot-weiße Wollpüppchen - an den Pullover. Sie sind das Symbol des Frühlingsbeginns. Dann beginnt endlich wieder die Zeit, wo die Blumenliebhaberin über die Blütenpracht nachdenken kann, die demnächst ihre...

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Oswin Huber

Sagenhafte und andere Thüringer

Von Oswin Huber»Wo noch in deutschen Landen findet man so viel Gutes auf so engem Fleck?«, staunte einst Johann Wolfgang Goethe. Er war aus dem hessischen Frankfurt am Main herübergekommen, um im sächsischen Leipzig zu studieren und dann in Thüringen, vornehmlich in Weimar und Jena, zu arbeiten, gut und gern zu leben. Ähnlich sein Kollege und Nachbar im Alltag wie im Streite und Geiste, Friedrich ...

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Sebastian Haak

Jenseits der Kommunalordnung

Die ganz kleinen Verlage haben es in der Buchbranche schwer. Doch in der Nische können auch sie leben; und Menschen begeistern. Wie der Thüringer Kommunalverlag, dessen Name verschleiert, wie vielfältig sein Angebot ist.

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mim

kurz & knackig

Welche Ziffer steht in der Einerstelle der Summe 11 hoch 6 + 14 hoch 6 + 16 hoch 6?Die Reihe der Zahl/Buchstabe-Paare 3/C, 7/G, 11/K folgt einem bestimmten Bildungsgesetz. Wie heißt das nächste Paar in der Reihe?Für ein Buch zahlt man zehn Euro und noch die Hälfte des Preises. Was kostet es?Wie lässt sich die Zahl 55 durch fünf Vieren ausdrücken? mim...

Buchgewinne

Lösungseinsendungenfür »Wer, wo, wann und was?«: Donnerstag, 9. April, für alle anderen Aufgaben: Montag, 6. April.Jede Lösung kann auch einzeln geschickt werden, denn für jede richtige gibt es eine Buchauslosung! (»kurz & knackig« gilt als eine Aufgabe!)Per E-Mail an: ndCommune@nd-online.de oder per Post unter Kennwort »nd.Commune/Denkspiele« an neues deutschland, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Ber...

nd

Kleiner Scherz des Erbonkels

Für diese Rubrik bitten wir Sie stets herzlich um neue Denkspielvorschläge. Für jede veröffentlichte Aufgabe erhalten Einsenderin bzw. Einsender ein Buch (Mail- und Postadresse siehe links unten). Das heutige Problem schickte uns, Svenja Ruttig aus Gießen: Ein guter, etwas spleeniger Erbonkel hat seinen Nichten und Neffen Haus und Hof hinterlassen. Die stoßen im Keller auch auf einen Panzerschrank...

Mike Mlynar

Albert Camus und ein bisschen Kopfarbeit

In diesen verrückten Tagen scheinen Leute, so hört und liest man, auch Tröstung oder gar (Er-)Lösung in der Literatur zu suchen. »Die Pest« von Albert Camus (1913-1960) ist dem Vernehmen nach ein besonderer Renner. Höchst spannend, höchst aktuell. Die eigentliche Spannung des Romans entspringt indes seiner Zeitlosigkeit. Denn er ist eine Parabel auf gesellschaftliches Engagement, Widerstand und So...

Wer, wo, wann und was?

Der Chemnitzer Mathelehrer Thomas Jahre veröffentlicht bei www.schulmodell.eu seit vielen Jahren wöchentlich eine Aufgabe, die sich an Schüler sowie alle mathematisch Interessierten richtet. Wir übernehmen immer eine aktuelle Wochenaufgabe. Die heutige ist bei www.schulmodell.eu Nr. 637.Diesmal handelt es sich um zwei Logikprobleme. Das erste ist das vielleicht etwas leichtere: Maria hat mit ihren...