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Donald Trump

US-Präsident Donald Trump ist dafür bekannt, ab und zu mal zu flunkern. Böse Zungen sprechen sogar von handfesten Lügen. Und das nicht nur ab und zu. Bis Mai dieses Jahres zählte die »Washington Post« mehr als 19 000 falsche oder irreführende Behauptungen seit Beginn seiner Amtszeit. Ausgerechnet Trumps eigene Partei scheint nun mit wahren Aussagen zu kontern. Im Parteigramm der Republikaner finde...

Etwas ist anders
Jana Frielinghaus

Etwas ist anders

Wieder gibt es in den USA tödliche Polizeigewalt gegen einen Schwarzen. Doch die Wucht der Proteste hat eines bewirkt: Täter müssen mit Konsequenzen rechnen.

Peking wird zum Risikogebiet
Fabian Kretschmer, Peking

Peking wird zum Risikogebiet

Ausgerechnet in Chinas Hauptstadt droht sich eine zweite Infektionswelle auszubreiten. Die nächsten Tage entscheiden darüber, ob sie lokal eingedämmt werden kann.

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Volkswirtschaften am Tourismus-Tropf
Hermannus Pfeiffer

Volkswirtschaften am Tourismus-Tropf

Die Urlaubsindustrie steckt tief in der Krise. Selbst der Reiseweltmeister macht schlapp. Die Hälfte der Deutschen will auch nach Corona lieber zu Hause bleiben.

Grundrechte nicht an Instrumente koppeln
Peter Steininger

Grundrechte nicht an Instrumente koppeln

Der Linke-Politiker Andrej Hunko begrüßt die Aufhebung von Grenzschließungen in Europa. Die Corona-App sieht er allerdings durchaus skeptisch.

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Andrea Dip und Niklas Franzen, São Paulo

Zelte, Fackeln, Waffen

Am Samstag wurde das Camp einer Gruppe von Unterstützern des brasilianischen Staatschefs Bolsonaro in Brasília geräumt. Ihre Selbstdarstellung und Ästhetik ähnelt jener der Identitären in Europa.

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Solidarisch durch die Krise
Georg Sturm

Solidarisch durch die Krise

Unter anderem in Berlin, Leipzig und Hamburg organisierte »Unteilbar« am Wochenende Kundgebungen. 20 000 forderten alleine in der Hauptstadt eine gerechte Verteilung der Pandemiekosten.

Die Corona-Rebellion ist vorbei
Sebastian Weiermann

Die Corona-Rebellion ist vorbei

Zu Demos gegen die Corona-Maßnahmen kamen am Wochenende nur noch wenige Teilnehmer. Ehemalige Organisatoren haben sich zerstritten und sind in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Was bleibt sind ein paar Verschwörungsgläubige.

Blind für Erwerbslose
Alina Leimbach

Blind für Erwerbslose

Ohne Brille lässt sich für Sehbehinderte kaum Arbeit suchen. Doch Jobcenter zahlen oftmals keine neuen Sehhilfen – anders als orthopädische Schuhe oder auch Brillenreparaturen. Die Bundesregierung hält die aktuelle Regelung für ausreichend.

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Othmara Glas, Almaty

Schweigen ist die beste Medizin

Wenige Wochen nach Ausbruch des Coronavirus geht die Regierung wieder zur Normalität über. Dabei ist das Gesundheitssystem der Krise kaum gewachsen.

Andreas Knobloch, Havanna

»Hurrikan der Kreativität« gefordert

Kuba lockert die Corona-Maßnahmen. Trotz einiger Rückschläge in den vergangenen Wochen sei das Infektionsgeschehen weitgehend unter Kontrolle gebracht, erklärte Präsident Miguel Díaz-Canel am vergangenen Donnerstag.

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Briefe sind keine Lösung
Daniel Lücking

Briefe sind keine Lösung

Ein Whistleblower gibt einen Einblick in die innere Verfasstheit der Elitetruppe Kommando Spezialkräfte (KSK) und schlägt Alarm: Rechtsradikalismus ist dort strukturell und kommt nicht nur punktuell vor.

Die richtigen Fragen stellen

Die richtigen Fragen stellen

Am Dienstag beginnt der Prozess gegen die mutmaßlichen Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Die kritische Öffentlichkeit wird prüfen, welche Lehren aus dem NSU-Komplex gezogen wurden.

Opfer von Nazis und Nachlässigkeit
Andreas Fritsche

Opfer von Nazis und Nachlässigkeit

Der Umgang mit dem Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma in Berlin-Tiergarten ist befremdlich. Angeblich hatte die Deutsche Bahn es bei der Planung einer neuen Strecke nicht auf dem Schirm.

Gabi Kotlenko

Rücktritt mit 101

Vor einem Jahr ging ihr Name durch die Medien. Und auch ihr Heimatort brachte es zu ungeahnter Berühmtheit. Presse und Fernsehsender interessierten sich für die Frau aus dem zuvor eher weniger bekannten Kirchheimbolanden in Rheinland-Pfalz. Genau 100 Jahre alt war Lisel Heise, als sie sich vor einem Jahr um einen Platz im Stadtrat bewarb. Ihr Hauptziel: die Wiedereröffnung des 2011 geschlossenen F...

Christoph Ruf

Dresden ist nicht Wiesbaden

Der Wegfall des Heimvorteils in den Fußballligen benachteiligt Traditionsvereine. Einem Serge Gnabry oder Kai Havertz dürfte es eher egal sein, was auf den Rängen passiert, als einem limitierteren Spieler, der eher über den Willen als übers Genie kommt.

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Kein Fußbreit den Faschisten

Kein Fußbreit den Faschisten

»Der Musel gehört aus dem Amt entfernt.« »Der gehört weggesperrt.« »Auf Hakan wartet Allah schon zur Abrechnung.« So klingen sie, die unzähligen widerlichen Kommentare unter dem widerlichen Hetzvideo gegen den Berliner Linke-Abgeordneten Hakan Taş.

Sinti und Roma in Sorge um Denkmal

Sinti und Roma in Sorge um Denkmal

Seit 2012 gibt es im Berliner Tiergarten ein Denkmal für die in der Nazizeit ermordeten Sinti und Roma. Nun schwebt das Denkmal durch ein Bauprojekt der S-Bahn in Gefahr.

Yannic Walther

Immobilienriese im Shoppingwahn

Während der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen die Lufthansa aus dem DAX verdrängt, fragen sich berlinweit Mieter, ob sie die nächsten sind. Mieter schließen sich zusammen gegen den Verkauf ihrer Häuser an die Deutsche Wohnen

AfD veröffentlicht Hassvideo gegen Linke-Politiker
Nicolas Šustr

AfD veröffentlicht Hassvideo gegen Linke-Politiker

»Die AfD kann hetzen wie sie will - ich bin abgehärtet und lasse mich von meinem Weg nicht abbringen«, sagt Hakan Taş. Der Abgeordnete der Berliner Linksfraktion ist Ziel eines Hassvideos der Rechten.

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Tomas Morgenstern

Brandenburg setzt auf den Tesla-Effekt

Nach dem Rekordjahr 2019 stoppte im März die Coronakrise den guten Lauf der Brandenburger Wirtschaft abrupt. Dennoch sehen Landesregierung und Wirtschaftsförderung auch gute Gründe für Optimismus.

Rainer Rutz

Her mit den Stornogebühren!

Der Ex-Hausbesetzer Freke Over hat sich schon immer gern mit dem Berliner Senat angelegt. Aktuell kämpft er dafür, dass die Bildungsverwaltung die Stornogebühren für ausgefallene Kitafahrten übernimmt.

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Pflegebedürftige am Rand der Gesellschaft
Lisa Ecke

Pflegebedürftige am Rand der Gesellschaft

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz sieht ältere Menschen während der Coronakrise als diskriminiert an. Es braucht daher dringend ein Konzept, das den Menschen in den Heimen mehr Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglicht und nicht weiter einschränkt.

Kurt Stenger

Hilferuf des Wagniskapitals wurde gehört

Auch für Start-ups hat der Staat Hilfen beschlossen. Viele junge Firmen haben mit zurückgehenden Umsätzen zu kämpfen, aber auch mit wegbrechenden Finanzierungen.

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Wolfgang Hübner

Mosekunds Montag

Gerade wollte sich Herr Mosekund vor der Kaufhalle einen Einkaufswagen nehmen, als ihn ein Bekannter ansprach. »Sind Sie nicht auch erleichtert?«, fragte der Bekannte. »Endlich wieder mehr Bewegungsfreiheit, mehr Gelassenheit, mehr Leben in der Stadt. Sogar Demonstrationen! Wir sollen wieder mehr Demokratie wagen!« - »Nichts dagegen«, antwortete Herr Mosekund und nahm einen Plastechip aus seinem P...

Heult doch!
Susanne Romanowski

Heult doch!

Der Filmklassiker »Vom Winde verweht« verschwindet vorerst von einer US-amerikanischen Streamingplattform. Die Entrüstung darüber zeigt, dass es zu einer antirassistischen Gesellschaft noch ein langer Weg ist.

Alle abgestochen
Marion Bergermann

Alle abgestochen

Die Spargelernte kann lang werden, wenn man selbst auf dem Acker steht. Jetzt ist es vorerst vorbei mit dem Kampfgemüse.

Seite 11
Michael Wolf

Warum gibt es Stadttheater?

Das Theater steht ständig unter Legitimationsdruck. Gerne verweisen Dramaturgen auf die ihrer Kunst immanente Sozialstruktur. Es heißt dann, Theater sei die einzige Kunstform, bei der Produktion und Rezeption im Hier und Jetzt vollzogen würden oder poetischer: bei der Künstler wie Zuschauer »dieselbe Luft« atmen. Es ist diese Luft, die dem Theater in den letzten Monaten zum Verhängnis wurde. Die v...

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Lars Reinefeld, München

Ronaldo patzt, Messi trifft

Seit Freitag und Samstag rollt in Italien und Spanien wieder der Ball. Heftige Kritik musste Juve-Superstar Cristiano Ronaldo einstecken. Beim 4:0-Barca-Sieg sorgte ein Flitzer für Aufregung.

Andreas Morbach, Köln

Ein großer und wichtiger Schritt

Das erste Bundesliga-Jahr für Union Berlin wird wohl nicht das letzte bleiben. Nach dem Auswärtssieg haben die Eisernen den Klassenerhalt so gut wie sicher. Feiern durfte und wollte aber noch niemand.