Seite 2
Wolfgang Hübner

Lauter gute Nachrichten

Über eine Million nachgewiesene Corona-Infektionen gibt es mittlerweile in Deutschland, die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus steigt. Doch ist die Pandemie kein unabwendbares Schicksal. Das zeigt das Beispiel Asien. Dank einer konsequenten Anti-Corona-Politik.

Seite 3
Paul Simon

Die Geister, die sie riefen

Die US-Republikaner nutzen seit langem rassistische Ressentiments, um ihre neoliberale Politik durchzusetzen. Jetzt haben sie einen Trumpismus, den sie nicht mehr komplett in ihrem Sinne kanalisieren können.

Seite 4
Julia Behrens

Es wird wieder gefeiert

Vietnam ist eines der Länder, die bislang am besten durch die Corona-Pandemie gekommen sind. Wie hat es das geschafft? Und ist das vietnamesische Modell auf andere Länder übertragbar?

Seite 5
Jana Frielinghaus

Keine Entspannung der Lage in Sicht

Deutschland ist weit davon entfernt, Corona in den Griff zu bekommen. Am Freitag wurde die höchste Zahl von Todesfällen seit Beginn der Pandemie gemeldet.

Christian Y. Schmidt

Faule Ausreden

Asien ist divers - sowohl was den Wohlstand angeht, wie auch die Regierungsformen oder die Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie. Eine spezielle asiatische »Mentalität« kann den Erfolg im Kampf gegen Corona daher nicht erklären.

Seite 6
Gabi Kotlenko

»Diese Schnüffelei ist nicht akzeptabel«

Die Schufa, Deutschlands größte Wirtschaftsauskunftei, plant offenbar, die Kontoauszüge von Verbrauchern zu durchleuchten. Das Unternehmen hat wohl erste Schritte unternommen, um an solche sensiblen Daten zu gelangen.

Joachim F. Tornau

Zunehmend verzweifelt

Mit allen Mitteln versucht die Verteidigung zu verhindern, dass der mutmaßliche Mörder von Walter Lübcke auch wegen des Messerangriff auf den Geflüchteten Iraker Ahmed I. verurteilt wird.

Seite 7
Eva Roth

Die neue Solidarität: Lohnverzicht

Auch die Metall-Arbeitgeber appellieren in der Pandemie an den Gemeinsinn: Alle müssten zur Bewältigung der Krise beitragen. Konkret fordern sie: Nullrunden und Lohnverzicht. Denn die Arbeitskosten seinen aus dem Ruder gelaufen. Tatsächlich?

Seite 8
Simon Poelchau

Die Ausbeutung geht weiter

Nach dem es die Union lange verhindert hat, wird die Leiharbeit in der Fleischindustrie nun doch eingedämmt. Doch Tönnies und & Co. bleiben genügend Ausnahmen, um weitermachen zu können wie bisher.

Birthe Berghöfer

Schwarzer Tag

Nach dem Winter- und Sommersale und den vielen Sales dazwischen lädt der »Black Friday« endlich wieder zum Shoppen ein. Der neue Plunder tröstet dann bestenfalls darüber hinweg, dass es sich aufgrund menschenunwürdiger Zustände in der Produktion tatsächlich um einen schwarzen Tag handelt.

Ulrike Wagener

Seehofer flirtet mit Assad

Bundesinnenminister Horst Seehofer will den allgemeinen Abschiebestopp nach Syrien aufweichen. Das wäre zwar völkerrechtswidrig. Doch allein die Forderung ist eine Anbiederung an die politische Rechte - und das Assad-Regime.

Oliver Eberhardt

Rechter Gedenker

Effi Eitam bezeichnete einst israelische Araber als »Krebsgeschwür im Körper der Nation«, nun soll er die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem leiten. Im In- und Ausland wird seine Nominierung scharf kritisiert.

Andreas Koristka

Ein Herz für Vermieter

21 Millionen Euro verlieren Berlins gepeinigte Vermieter wegen des Mietendeckels. Pro Monat. Und was machen die Mieter mit der Kohle? Sie leisten sich davon Alkohol, Drogen, Wandtattoos. Das ist echt bitter.

Seite 9
jha

Einig Krimi-Land

Aufblende, Augen, Fadenkreuz, Beine, psychedelische Linien, dann in wuchtiger serifenloser Schrift der Titel: »Tatort«. 30 Sekunden Markenkern - und das seit 50 Jahren. Am 29. November 1970 wurde die erste Folge »Taxi nach Leipzig« ausgestrahlt, mit dem Anspruch, gesamtdeutsches Fernsehen mit westdeutschen Produzenten zu machen. Berühmte Folgen wie »Nachtfrost« und »Reifezeugnis« oder legendäre Er...

Christof Meueler

Im Jahrhundert geirrt

Pascal Bruckner schreibt über Islamisten und Islamophobie. Letzteres gibt es für ihn nicht. Das sei nur ein Kampfbegriff, mit dem die Islamisten, unterstützt von den Linken, jede Kritik abwehren - gibt es aber.

Seite 10
Jeja Klein

Ein Mal Klassismus bitte, aber ohne Klasse

Die Diskussionen über Klassismus vermeiden auffällig die Auseinandersetzung mit Marx. Doch könnte man gerade von dem lernen, dass Klassenkampf nicht ins Antidiskriminierungsbüro, sondern zur Revolution führen soll. Höchste Zeit, anders über Klasse zu reden.

Bahareh Ebrahimi

»Der Text spaziert mit mir«

Wem gehört die Stadt? Der Schriftsteller David Wagner wandelt nachts mit einer Schildkröte durch Berlin. Ein Bildband zeigt die Stationen. Ein Spaziergang-Interview.

Seite 13
Ingrid Heinisch

Im Dienste der Vernichtung

»Ich habe in meinem Leben viele ekelerregende Filme anschauen müssen, ich kann mich trotzdem nicht erinnern, einen schlimmeren als diesen gesehen zu haben«: Vor 80 Jahren kam der antisemitische Hetzfilm »Der ewige Jude« raus.

Seite 14
Peter Steiniger (Text) und José Eduardo Bernardes (Fotos)

Linke Einheit in São Paulo

Der Sozialist Guilherme Boulos will Bürgermeister der brasilianischen Megastadt werden. Hinter ihm hat sich ein breites Bündnis versammelt.

Seite 16
Sabina Zollner

Immer dahin, wo der Schmerz sitzt

Wer Mo Asumang trifft, hört die Geschichte einer Schwarzen Frau, die oft dahingeht, wo es für sie am unbequemsten ist. Sie ist für ihre Filme Rassisten aus aller Welt begegnetet, hat dabei aber nicht den Glauben an Menschlichkeit verloren.

Seite 17
Heiko aus Saarlouis
Velten Schäfer

Heiko aus Saarlouis

Seine sauer erarbeitete »Erinnerungskultur« lässt sich Deutschland nicht wegnehmen! Man weiß schließlich nie, für welchen Krieg sie gut noch sein könnte: Ein Albtraum rund um »Jana aus Kassel«, dem bundesdeutschen Auschwitzminister und andere Experten.

Seite 18
Karsten Krampitz

Erinnerungsprobleme

Quellenfundus statt politischer Akteur: Die Stasi-Akten werden nun endlich dem Bundesarchiv übergeben - ein in Corona-Zeiten fast unbemerkt gebliebener Bundestagsbeschluss und seine Auswirkungen auf das kritische Erinnern an die untergegangene DDR.

Velten Schäfer

Linienbus nach Buchenwald

Warum das KZ Buchenwald nicht »Ettersberg« heißen durfte und wie es mehrfach sein Gesicht veränderte: Eine Geschichte des Lagers für alle, die meinen, sie wüssten darüber schon alles.

Seite 19
Stephan Kaufmann

Ökonomische Harmonielehre

Zwietracht säen und Harmonien finden: Wie die unternehmerfreundliche Wirtschaftswissenschaft Widersprüche erfindet, wo sie diese politisch braucht - und verwischt, wo sie dem heiligen Zweck des Unternehmensprofits auch nur potenziell entgegenstehen.

Seite 20
Ingar Solty

Nur der Obelix für Asterix?

Noch immer gilt Friedrich Engels oft nur als Gönner von Karl Marx. Und tatsächlich hat ihn Marx intellektuell überflügelt. Dennoch hatte Engels entscheidenden Einfluss darauf, was und wie sein berühmter Freund dachte - eine Würdigung zum 200. Geburtstag.

Seite 21
Georg Fülberth

Das Ende des Bellizismus

»Droht der Ausbruch 
eines Krieges, so sind 
in den beteiligten 
Ländern die Arbeiter und ihre parlamentarischen Vertreter 
verpflichtet, alles 
aufzubieten, um den Ausbruch des Krieges durch Anwendung 
entsprechender Mittel zu verhindern.« Krieg und Frieden im Werk von Friedrich Engels

Seite 22
Manfred Ronzheimer

Schwachpunkt Anwendung

Die Nachhaltigkeitsforschung hat in den letzten Jahren eine erstaunliche Karriere gemacht. Vier Milliarden Euro will das Forschungsministerium in den nächsten vier Jahren im Förderprogramm »Forschung für Nachhaltigkeit« ausgeben. Bei der Forschung an den nötigen sozialen Innovationen allerdings sehen Kritiker Mängel.

Seite 23
Dieter B. Herrmann

Der Diamant unter den Asteroiden

Einige Asteroiden kreuzen regelmäßig die Erdbahn. Ein Zusammenstoß könnte böse Folgen für uns haben. Man wüsste also gern, ob und wann so eine Kollision droht. Doch nicht bei allen lässt sich die Bahn sicher vorhersagen.

Seite 24
Christof Meueler

Warum strahlt die Nuss?

Dr. Steffen Schmidt ist Wissenschaftsredakteur des »nd« und der Universalgelehrte der Redaktion. Auf fast 
jede Frage weiß er eine Antwort – und wenn doch nicht, beantwortet er eine andere. Christof Meueler fragte ihn nach radioaktiven Nüssen.

Seite 25
Marie Frank

Kultur ist tanzbar

Clubbing ist jetzt Hochkultur, das hat das Abgeordnetenhaus beschlossen. Doch kann das Clubsterben wirklich gestoppt werden, indem Raven mit Theater- statt wie bisher mit Bordellbesuchen auf eine Stufe gestellt wird?

Seite 26
Martin Kröger

Leuchtende kommunale Zukunft

In der Zivilgesellschaft und den Regierungsfraktionen wird der geplante Rückkauf des Berliner Stromnetzes begrüßt. Für die angestrebte Energiewende ist die Steuerungshoheit über das Stromnetz ein wichtiger Faktor.

Seite 27
Tomas Morgenstern

Steherqualitäten im märkischen Sand

Der dritte Hitzesommer in Folge hat Brandenburgs Wäldern schwer zugesetzt, wobei es regionale Unterschiede gibt. In der Landeswald bei Hammer südlich Berlins haben sich Kiefern und Eichen relativ gut gehalten, doch es fehlt an Kapazitäten im Waldumbau.

Seite 28
Oliver Kern

Hygienekonzepte für die Schublade

90 000 Sportvereine haben noch weit mehr Hygienekonzepte entwickelt. Doch derzeit liegt der Sport in Deutschland fast komplett lahm. Der Wunsch nach differenzierteren Maßnahmen ist groß, gleichzeitig aber auch das Verständnis für die Politik.

Andreas Morbach

Mit Lebensfreude zu Erfolgen

Vanessa Hinz gewann im letzten Winter erstmals eine Einzelmedaille bei Weltmeisterschaften. Darauf ist die deutsche Biathletin auch vor dem Start der neuen Saison noch immer äußerst stolz. Persönlich verändert habe sie der Erfolg aber nicht, sagt sie.

Seite 29
Sebastian Haak

Wussten sie, was sie tun?

Die Thüringer Staatskanzlei und der Landessportbund haben eine Textsammlung zum Doping im DDR-Sport vorgelegt. Nun folgt eine weitere Studie zu dem Thema. Beides soll helfen zu ergründen, ob die dopenden Sportler auch anders gekonnt hätten.

Seite 30
Katja Gartz

Problemfall Undertourism

Der Virus Covid 19 beeinflusst unsere Arbeitswelt und das Reisen. Die meisten Menschen reisten in diesem Jahr im eigenen Land. Können wir bald wieder ans Mittelmeer oder werden Flugreisen künftig unerschwinglich? Antworten weiß der Tourismusforscher Martin Lohmann.

Seite 31
Oliver Gerhard

Winterwanderfreude

An Flussauen flanieren, durch Feldsteindörfer spazieren, 
in historische Parks eintauchen und Berge erklimmen – 
Brandenburg bietet eine Fülle von Wanderrouten für die Zeit des Lockdowns.

Seite 32
René Laglstorfer

»Mein Job ist für mich ein bezahltes Hobby«

Für Helmut Hofbauer ist das Wort »Streber« positiv 
besetzt. Der Österreicher war mit 20 schon Lehrer, mit 23 promovierte er. Seitdem arbeitet über 60 Stunden pro Woche an einer Schule und der Universität. Seine Schüler finden es positiv, einen so jungen Lehrer zu haben.

Seite 34
Mit »Muckefuck« in den Morgen
Mascha Malburg

Mit »Muckefuck« in den Morgen

Wie viel Zeit haben junge, engagierte Berliner*innen am Morgen, um sich darüber zu informieren, was heute in ihrer Stadt los ist? Oft nicht mehr als eine Kaffeelänge. Diese fünf Minuten reichen nicht, um den dreiseitigen Hauptstadtteil des »nd« zu lesen - aber für unseren neuen Newsletter schon. Weil nd-Leser*innen traditionell keinen teuren Latte macchiato mit Karamellsirup trinken, heißt un...

Seite 35
Der Reporter im Wohnmobil
Oliver Kern

Der Reporter im Wohnmobil

nd: Wie lange warst du in den Staaten? Wichmann: Diesmal waren es 28 Tage. War es schwer, zu Corona-Zeiten ein Visum für die USA zu bekommen? Das Land hat ja eigentlich die Grenzen geschlossen. Nein, das Gespräch in der Botschaft dauerte nur zwei Minuten. Der Konsularbeamte fragte mich, was ich im Land machen will, und stellte mir dann eine Ausnahmegenehmigung »aus nationalem Interesse«...

Seite 36
Heidi Diehl

Hoffentlich bald wieder Koffer packen

Ist es wirklich erst ein Jahr her, dass wir voller Vorfreude in den Reisekatalogen geblättert haben und den Urlaub für 2020 planten? Die Welt stand uns offen, die individuellen Reisepläne reichten vom Wanderurlaub bis zur Weltreise. Auch wenn Ende des Jahres aus China erste Meldungen über eine rätselhafte Infektionskrankheit durch die Nachrichtensendungen geisterten: Das war weit weg, ging uns nic...

Seite 37
»Ja, meistens kommt es anders ...«
Klaus Fischer

»Ja, meistens kommt es anders ...«

Vor 30 Jahren erhellte das zeitlose alte Lustspiel »Der Komet« den endlich wieder vereinten Berliner Theaterhimmel. In einer Neufassung passte das Stück bestens ins Sommertheater 1990, erhellte den Mauerfall und die Wendezeit mit dem Verschwinden der DDR. Wunderbar - zur Premiere rieselte auch noch die D-Mark mit buntem Kometenschweif auf den Osten hernieder. Die Marktwirtschaft mit Vielfalt, Über...

Seite 41
Molly unterwegs

Molly unterwegs

Es kann vorkommen - es ist mir fast unangenehm, das zu sagen -, dass auch ein Hund wie ich mal verloren geht. Auch wir Hunde können mal einen Moment unkonzentriert sein oder auch einfach nur im Unterholz hängen bleiben, weil es dort so spannend ist. Dann heißt es: Ruhe bewahren und nicht anfangen, nach seinen Menschen zu suchen. Denn die sind wieder wer weiß wohin gelaufen. Wenn man dann selber no...

Seite 42
Ein kleiner Lichtblick

Ein kleiner Lichtblick

Am 31. Oktober 1989, einem Dienstag, gegen Mittag, traf ich nach 14-stündiger Zugfahrt zusammen mit drei Studienkollegen im herbstlich tristen Florenz ein. Sie hatten wie ich ein Halbjahresstipendium für die dortige Uni ergattert. Über eine Sprachschule, die wir gemeinsam sechs Wochen besuchen wollten, hatten wir eine Etage in einem Vorstadtwohnhaus an der Viale Talenti gemietet, einer sechss...

Seite 43

Homo sapiens wossi

Die Ereignisse und Entwicklungen vor und nach dem 3. Oktober 1990 hatten bei mir über Wochen und Monate Ungewissheit, Zweifel und Zukunftsängste ausgelöst. In diesem Wechselbad der Gefühle kam auch bei mir die bange Frage auf, wie es mit dem Land und einem selbst weitergehen würde. Mich und gewiss viele andere erfasste zunächst weniger die Euphorie um die Wiederherstellung der staatlichen Einheit ...

Seite 44
Mario Pschera

Wem gehört die Stadt? Und warum?

Vom jemütlich’n Heinrich Zille stammt der wenig gemütliche Satz: »Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genauso töten wie mit einer Axt.« Der 1858 im sächsischen Radeburg geborene Zille wusste, wovon er sprach. Als die Familie 1868 vor den Schuldeneintreibern nach Berlin flüchtete, kam sie in einer schäbigen Kellerwohnung unter. Heinrichs erste eigene Wohnung war ebenfalls eine im Keller, bis ...

Seite 45
Ein »Moin« aus Sachsen
Ulrike Kumpe

Ein »Moin« aus Sachsen

Es ist morgens sieben Uhr und damit Beginn der Frühschicht im Online-Ressort. Während andere bei dieser Uhrzeit stöhnen, schreibt Robert Meyer schon Nachrichten an die Kolleg*innen, die noch mit dem ersten Kaffee kämpfen, während er gleichzeitig Meldungen für unsere Leser*innen auf die nd-Webseite stellt und Tweets formuliert. Der 32-Jährige ist ein engagiertes Multitasking-Talent mit Tempo. ...

Seite 46

Buchgewinne

Lösungseinsendungen für alle Aufgaben bis Freitag, 4. Dezember. Jede Lösung kann auch einzeln geschickt werden, denn für jede richtige gibt es eine Buchauslosung! (»kurz & knackig« gilt als eine Aufgabe!)Per E-Mail an: ndCommune@nd-online.de oder per Post unter Kennwort »Denkspiele« an: Redaktion »nd«, Ressort nd.Commune, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin. Bitte den Absender nicht vergessen! ...

mim

kurz & knackig

Auf einem Radausflug sagt Gerd: »Bis Hohenstein sind es von hier knapp 23 Kilometer.« Darauf Sylvia: »Nein, auf jeden Fall mehr als 23 Kilometer.« Meint Fred: »Einer von euch beiden hat recht.« Diese Aussage war falsch. Wie weit ist es also bis Hohenstein?Claudia, die Mutter von Jannik, war vor acht Jahren fünfmal so alt wie ihr Sohn. Der wird in 16 Jahren halb so alt sein wie seine Mutter. Wie al...

nd

Eimer und Euro gerecht geteilt

In dieser Rubrik übernehmen wir Denkspielvorschläge unserer Leserinnen und Leser. Das heutige Problem schickte uns Annika Freese aus Lübben. Für jede veröffentlichte Aufgabe verschickt »nd.Commune« als Dankeschön ein Buch.Mia, Marta und Max wollen ein Zimmer ihrer Studenten-WG renovieren. Tapezieren kommt nicht infrage - es soll gestrichen werden. Mia bringt vom Baumarkt einen Fünf-Liter-Eimer Far...

Würfel und Prisma, mal innen und mal außen

Die »Aufgabe der Woche«, die der Chemnitzer Mathelehrer Thomas Jahre bei www.schulmodell.eu veröffentlicht, erscheint für Schülerinnen und Schüler sowie alle mathematisch Interessierten in sieben Sprachen.* Die heutige Aufgabe ist bei www.schulmodell.eu die Nr. 656: »Das ist ja ein interessanter Körper, den du gezeichnet hast«, sagt Mike zu Bernd. »Ja, der gefällt mir auch, wobei ich zuerst einen ...

Mike Mlynar

Mythisches, Mystisches, aber auch harte Arbeit

Weihnachten steht vor der Tür. Es wird sicher wieder ein nettes und fettes, aber hoffentlich auch friedliches und vor allem gesundes Fest. Sein historischer Ursprung bleibt indes weiter unergründlich. Das beginnt beim Monat und beim Tag, in und an dem es gefeiert wird. Warum im Dezember, also dem Monat, dessen Vorsilbe auf »deka« (griech. zehn) statt wie zu erwarten auf zwölf (griech. dodeka) hinw...