ndCommune

Mit »Muckefuck« in den Morgen

Wie viel Zeit haben junge, engagierte Berliner*innen am Morgen, um sich darüber zu informieren, was heute in ihrer Stadt los ist? Oft nicht mehr als eine Kaffeelänge. Diese fünf Minuten reichen nicht, um den dreiseitigen Hauptstadtteil des »nd« zu lesen - aber für unser...

Von Mascha Malburg
Journalismus

Der Reporter im Wohnmobil

nd: Wie lange warst du in den Staaten? Wichmann: Diesmal waren es 28 Tage. War es schwer, zu Corona-Zeiten ein Visum für die USA zu bekommen? Das Land hat ja eigentlich die Grenzen geschlossen. Nein, das Gespräch in der Botschaft dauerte nur zwei Minuten. Der...

Von Oliver Kern

Hoffentlich bald wieder Koffer packen

Ist es wirklich erst ein Jahr her, dass wir voller Vorfreude in den Reisekatalogen geblättert haben und den Urlaub für 2020 planten? Die Welt stand uns offen, die individuellen Reisepläne reichten vom Wanderurlaub bis zur Weltreise. Auch wenn Ende des Jahres aus China e...

Von Heidi Diehl

»Ja, meistens kommt es anders ...«

Vor 30 Jahren erhellte das zeitlose alte Lustspiel »Der Komet« den endlich wieder vereinten Berliner Theaterhimmel. In einer Neufassung passte das Stück bestens ins Sommertheater 1990, erhellte den Mauerfall und die Wendezeit mit dem Verschwinden der DDR. Wunderbar - zu...

Von Klaus Fischer

Ein kleiner Lichtblick

Am 31. Oktober 1989, einem Dienstag, gegen Mittag, traf ich nach 14-stündiger Zugfahrt zusammen mit drei Studienkollegen im herbstlich tristen Florenz ein. Sie hatten wie ich ein Halbjahresstipendium für die dortige Uni ergattert. Über eine Sprachschule, die wir ge...

Homo sapiens wossi

Die Ereignisse und Entwicklungen vor und nach dem 3. Oktober 1990 hatten bei mir über Wochen und Monate Ungewissheit, Zweifel und Zukunftsängste ausgelöst. In diesem Wechselbad der Gefühle kam auch bei mir die bange Frage auf, wie es mit dem Land und einem selbst weiter...

Ein »Moin« aus Sachsen

Es ist morgens sieben Uhr und damit Beginn der Frühschicht im Online-Ressort. Während andere bei dieser Uhrzeit stöhnen, schreibt Robert Meyer schon Nachrichten an die Kolleg*innen, die noch mit dem ersten Kaffee kämpfen, während er gleichzeitig Meldungen für unsere Les...

Von Ulrike Kumpe

Molly unterwegs

Es kann vorkommen - es ist mir fast unangenehm, das zu sagen -, dass auch ein Hund wie ich mal verloren geht. Auch wir Hunde können mal einen Moment unkonzentriert sein oder auch einfach nur im Unterholz hängen bleiben, weil es dort so spannend ist. Dann heißt es: Ruhe ...

Wem gehört die Stadt? Und warum?

Vom jemütlich’n Heinrich Zille stammt der wenig gemütliche Satz: »Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genauso töten wie mit einer Axt.« Der 1858 im sächsischen Radeburg geborene Zille wusste, wovon er sprach. Als die Familie 1868 vor den Schuldeneintreibern nach B...

Von Mario Pschera

Mythisches, Mystisches, aber auch harte Arbeit

Weihnachten steht vor der Tür. Es wird sicher wieder ein nettes und fettes, aber hoffentlich auch friedliches und vor allem gesundes Fest. Sein historischer Ursprung bleibt indes weiter unergründlich. Das beginnt beim Monat und beim Tag, in und an dem es gefeiert wird. ...

Von Mike Mlynar

Eimer und Euro gerecht geteilt

In dieser Rubrik übernehmen wir Denkspielvorschläge unserer Leserinnen und Leser. Das heutige Problem schickte uns Annika Freese aus Lübben. Für jede veröffentlichte Aufgabe verschickt »nd.Commune« als Dankeschön ein Buch.Mia, Marta und Max wollen ein Zimmer ihrer Stude...

Von nd

Würfel und Prisma, mal innen und mal außen

Die »Aufgabe der Woche«, die der Chemnitzer Mathelehrer Thomas Jahre bei www.schulmodell.eu veröffentlicht, erscheint für Schülerinnen und Schüler sowie alle mathematisch Interessierten in sieben Sprachen.* Die heutige Aufgabe ist bei www.schulmodell.eu die Nr. 656: »Da...

kurz & knackig

Auf einem Radausflug sagt Gerd: »Bis Hohenstein sind es von hier knapp 23 Kilometer.« Darauf Sylvia: »Nein, auf jeden Fall mehr als 23 Kilometer.« Meint Fred: »Einer von euch beiden hat recht.« Diese Aussage war falsch. Wie weit ist es also bis Hohenstein?Claudia, die M...

Von mim

Buchgewinne

Lösungseinsendungen für alle Aufgaben bis Freitag, 4. Dezember. Jede Lösung kann auch einzeln geschickt werden, denn für jede richtige gibt es eine Buchauslosung! (»kurz & knackig« gilt als eine Aufgabe!)Per E-Mail an: ndCommune@nd-online.de oder per Post unter Kennwort...

Trotz alledem

War es wirklich erst die 102. nd-Wanderung oder nicht vielleicht doch schon die Nummer 103? Man kommt in der Zählung ein wenig durcheinander, nachdem wir im Herbst 2019 nur einen Spaziergang und keine Wanderung veranstaltet haben und nachdem wegen der Coronakrise im Frü...

Von Andreas Fritsche
Frankfurter Buchmesse

buch plan B: Die Herbst-Edition

Dieses Jahr 2020 wird das Jahr der Improvisation. Eine Kunst, die nicht nur, aber vor allem im Osten, weit verbreitet war und zum Teil noch ist. Der bayerische Universalkünstler und radikal gute Mensch Herbert Achternbusch wiederum ließ 1976 den Helden eines seiner schr...

Von Mario Pschera

Zwischen Alltag und Glück

Das Fenster für Auslandsreisen hatte sich gerade geöffnet, und genau für diesen Zeitpunkt war diese nd-Leserreise lange geplant: Glück gehabt und das Format »nd-Kultur- und Studienreisen« doppelt schätzen gelernt.

Von Michael Müller

»Meine Sorge war völlig unbegründet«

Viele haben sich wegen Corona lange das Reisen verkniffen, jetzt tasten sich immer mehr langsam wieder ran. Auch an die nd-Leserreisen.

Von Heidi Diehl

Molly unterwegs

Los geht’s! Eine Woche in die hügelige Landschaft Rügens. Packen meine Menschen das Zelt aus, heißt es für mich, dass sie entspannt sind, morgens keine Hektik ausbricht und vor allem, dass man stundenlang zu Fuß und neben dem Fahrrad durchs Gelände streifen kann. Inbegr...

Die Solidarität geht weiter

»Wir haben uns zu diesem Erbe entschlossen aus Verantwortung gegenüber einer der größten Herausforderungen unserer Zeit, aus der Verpflichtung heraus, Menschen in Not […] Hilfe leisten zu müssen, und um denen beizustehen, die Opfer der heutigen Weltordnung sind.« Diese ...

Von Martin Ling

Endlich Verwandte besuchen

1989 war für mich das ereignisreichste und emotionalste Jahr in meinem inzwischen 70-jährigen Leben. Da meine Mutter in Lindau im Bodensee beheimatet war, aber schon vor dem Krieg zu ihrem Bruder nach Plauen kam, um im Geschäft und Haushalt zu helfen, lernte sie hier ih...

Von Sigrid Armbruster

Begrüßungsgeld

Im November 1989 sollte ich eine vorbeugende Kur in der Sächsischen Schweiz erhalten. Da waren bereits die Demonstrationen auch in Plauen im Gange, sodass die Kombinatsleitung andere Sorgen hatte, als einen Kurleiter aus den eigenen Reihen zu stellen, den ich nun als ei...

Von Albert Armbruster

Hier spricht die materielle Kultur!

Kenntnis von frühen Zivilisationen haben wir oft nur durch die Tonscherben, die sie hinterlassen haben. Dass Martin Luther kein enthaltsamer Klosterbruder war, wissen wir durch die Archäologen, die die Abfallgrube hinter seinem Haus gesichtet haben. Die DDR ist jet...

Von Mario Pschera

Über Schweden zurück nach Berlin

Schon jetzt fühlt sich Birthe Berghöfer nicht mehr als die Neue in der Online-Redaktion. Dabei ist die gebürtige Berlinerin gerade einmal ein halbes Jahr dabei. Sie schreibt über Geschlechterpolitik und auch über Schweden. Als Teilnehmerin am europäischen Studierenden-A...

Von Ulrike Kumpe

Rätselei beim Racketlon

Auch Freizeitsportler*innen gehen die Coronazeiten auf den Geist. Zwar lässt sich im Freien unentwegt laufen, schwimmen und Rad fahren, aber das macht auf Dauer nicht alle selig. Zum einen diese Akteure selbst nicht, zum anderen vor allem die vielen anderen nicht, die a...

Von ⋌Mike Mlynar