Alle Dossiers

Rot-Rot-Grün und das Lager der Solidarität

Welche Chancen hätte ein rot-rot-grünes Bündnis auf Bundesebene? Ist ein echter Politikwechsel vorstellbar? Was müssten SPD, Grüne und Linkspartei dafür tun? Und abseits arithmetischer Fragen: Was will eigentlich die Gesellschaft?

Tom Strohschneider

Nahles, Wagenknecht und der »Talkshow-Sozialismus«

Ankommen in der Wirklichkeit: Warum die Arbeitsministerin etwas selbstkritischer über das Maximale und das Machbare reden sollte

Es ist schon wahr, es bringt keine linken Punkte, sich vorrangig an der SPD abzuarbeiten. Dass die aber schon auf die nächste Rekordwahlpleite zusteuert - daran war sicher nicht zu viel Talkshow-Sozialismus Schuld.

SPD: »Wollen keinen harten Verteilungskampf«

Ministerpräsident Weil gegen Rot-Rot-Grün / Weitergehende Umverteilungsforderungen »mit der SPD nicht zu machen«

Absagen an Rot-Rot-Grün gibt es viele - ob aus der Linkspartei oder der SPD. Ein Sozialdemokrat begründet nun sein Nein: Ein harter Verteilungskampf, wie die Linken ihn wollen, sei mit der SPD nicht zu machen.

Tom Strohschneider

»Es muss nicht immer Kampf sein«

Rot-Rot-Grün und der Linksparteitag: Vom strikten Nein zu »illusorischen Träumereien« bis zum Bekenntnis, regieren zu wollen

Wie will die Linkspartei ihre Forderungen nach der Wahl durchsetzen? Die leidige Regierungsfrage bleibt auch 2017 umstritten. Ein Überblick über den Stand der Debatte vor dem Hannoveraner Parteitag.

Kipping nennt SPD-Programm »hochnotpeinlich«

Linkspolitikerin kritisiert sozialpolitische Forderungen im sozialdemokratischen Entwurf als »zutiefst ängstlich« / Ultimatum an Schulz wegen Rot-Rot-Grün

Erst hatte die SPD »keine Inhalte«, wie Politiker der Linkspartei in Richtung des Spitzenkandidaten Schulz gern beklagten - nun haben die Sozialdemokraten etwas vorgelegt, doch die Kritik wird deshalb nicht leiser.

Tom Strohschneider

Rot-rot-grüne Märchen – und wahre Geschichten

Tom Strohschneider über asymmetrische Mobilisierung zugunsten der CDU durch Angstmache - und wie die SPD eine funktionierende Erzählung preisgibt

Dass die Aussicht auf Mitte-Links-Mehrheiten auch mehr Wähler der Union in die Stimmlokale lockt, ist so richtig, wie es für die SPD kein Grund sein müsste, über das Stöckchen auch zu springen, dass die CDU da hinhält.

Schluss mit den selbstbezogenen Ritualen

Ist Rot-Rot-Grün ein totes Pferd? Wenn man weiter so wie bisher meist darüber redet, bestimmt. Ein Gastkommentar von Alexander Fischer

Der Fall der Thüringer Abgeordneten Marion Rosin sagt viel über Eitelkeiten, manches über die SPD, aber gar nichts, was man als Erkenntniszuwachs für die Debatte über rot-rot-grüne Bündnisse ableiten könnte. Eine Replik.

Aert van Riel

SPD-Netzwerker laden Bartsch ein

Linksfraktionschef spricht mit Abgeordneten über Voraussetzungen für rot-rot-grüne Koalition

In der SPD-Bundestagsfraktion interessieren sich mittlerweile auch eher konservative Parlamentarier für die Debatten um Rot-Rot-Grün. Vor drei Jahren wurde Gregor Gysi wegen seiner Außenpolitischen Haltung noch ausgeladen.

Wulf Gallert

Macht oder Ohnmacht der LINKEN

Will die Linkspartei Mehrheiten jenseits der Konservativen ermöglichen, dann muss sie ihre Verzagtheit ablegen

Die Sozialisten sollten mit einer klaren Ansage in den Bundestags-Wahlkampf ziehen: Eine Regierung mit ihnen für politischen Wandel und soziale Gerechtigkeit ist möglich, ist LINKEN-Politiker Wulf Gallert überzeugt.

Rot-Rot-Grün als arithmetischer Unfall

Die Bewegungslinke sollte unabhängige Organisierung stärken, meint Christoph Kleine – und keine linke Regierung

Die Debatte um die Stärkung der Linken darf nicht auf die Frage einer linken Regierung verengt werden. Rot-rot-grün wäre ein arithmetischer Unfall. Es muss um die Selbstorganisierung der Zivilgesellschaft gehen.

Hat die Linke eine Zukunftsstrategie?

Die Erfolge von Sanders und Corbyn sollten zu sozialen Alternativen gegen Rechts in Deutschland ermutigen

Zur Suche nach Orientierung in unsicheren Zeiten gehört, Chancen für einen Politikwechsel auszuloten. Kann bei SPD, Grünen und Linkspartei die Bereitschaft zur ernsthaften Suche nach Kooperationsmöglichkeiten gestärkt werden?

Linksjugend ['solid] Berlin

Solid zu Rot-Rot-Grün: Wir wollen mehr als das kleinere Übel!

Linksjugend ['solid] Berlin attestiert dem neuen Senat in einem »nd«-Gastbeitrag gute Absichten - ein grundlegender Kurswechsel bleibe jedoch aus

Von einer rot-rot-grünen Landesregierung wird einiges erwartet: Bezahlbarer Wohnraum, humanitäre Asylpolitik, beste Bildungschancen. Die Linksjugend unterzieht den Koalitionsvertrag einer kritischen Betrachtung.

Aert van Riel, Leipzig

»Große Koalition hat sich erschöpft«

Politiker von SPD, LINKEN und Grünen suchen im Bund nach Gemeinsamkeiten

Führungspolitiker der Mitte-links-Parteien diskutieren über eine mögliche Zusammenarbeit nach der Bundestagswahl. Bei einer Veranstaltung in Leipzig blieben heikle Themen allerdings außen vor.

Michael Brie und Mario Candeias

Rückkehr der Hoffnung

Die LINKE sollte die Folgen neoliberaler Politik abmildern - und den Bruch mit den Grundlagen dieser Politik verkörpern

Die Teilnahme an einer Mitte-Links-Regierung ohne Richtungswechsel würde den gesellschaftlichen Gebrauchswert der LINKEN zerstören, sie selbst zerrreißen und in die Bedeutungslosigkeit treiben.

Dietmar Bartsch

Zwingend links

Über Risiken, Bündnisfähigkeit, Eigenständigkeit - und die Fähigkeit, zuhören zu können. Ein Debattenbeitrag von Dietmar Bartsch

Es gibt eine Dynamik Richtung Mitte-Links. Und es gibt einen Rechtsruck sowie soziale Herausforderungen. Deshalb sollte die Linkspartei über Bündnisfähigkeiten ernsthaft und jenseits von Ritualen und Reflexen nachdenken.

Tom Strohschneider

Die CSU hat Recht

Ja, es geht um eine Richtungsentscheidung. Die Frage ist, in welche Richtung man will. Tom Strohschneider über den Leitantrag »Linksrutsch verhindern«

Worin sich die CSU in ihrer Anti-Linksfront-Rhetorik selbst feiert, erkennt man »das Andere«, das im Interesse wirklicher Veränderung zu überwinden wäre. Ein Plädoyer, die Rede von der Richtungsentscheidung ernst zu nehmen.

CSU will Wahlkampf gegen »Linksfront« und Multikulti

Honecker und deutsche Leitkultur: Bayerische Regionalpartei macht Stimmung gegen progressive Mehrheit / Bericht über Entwurf für Leitantrag

Die CSU will sich im Wahlkampf als Bollwerk gegen progressive Regierungsmehrheiten inszenieren – und stößt dafür ins rechtspopulistische Horn gegen Linksfront, Multikulti und hier lebende Muslime.

Bartsch: Gabriel könnte nächste Woche Kanzler sein

Linksfraktionschef sieht unter Bedingungen mögliche Kooperation mit SPD und Grünen schon vor der Bundestagswahl / Kahrs: »Doch nicht mit diesen Linken«

Linksfraktionschef Bartsch schlägt der SPD die Abwahl von Merkel vor - und zwar gleich. Voraussetzung sei, dass sich man sich mit den Grünen vorher auf Punkte verständigten, die man vor der Wahl noch durchsetzt.

Michael Schlecht

Rot-Rot-Grün? Jetzt!

Es gibt im Bundestag eine Mehrheit links von Merkel. Wer einen Politikwechsel will, muss die schnell nutzen, meint Michael Schlecht. Ein Gastbeitrag

Für viele besteht linke Politik im Aufstellen von Forderungen, und zwar möglichst weitreichenden. Prinzipienfestigkeit ist ein hohes Gut, aber linke Politik wird an konkreten Ergebnissen für die Menschen gemessen.

Tom Strohschneider

Gauck-Nachfolge: Gabriel schickt Steinmeier ins Rennen

Äußerung von SPD-Chef stellt Weichen in Debatte über Wahl des Bundespräsidenten - rot-rot-grünes Signal? Grüne kritisiert Außenminister

Die SPD-Spitze schickt Außenminister Steinmeier ins Rennen für die Wahl des Bundespräsidenten – zwar noch nicht offiziell, aber eine Äußerung von Parteichef Gabriel stellte jetzt die Weichen in der Debatte neu.

Tom Strohschneider

Für die meisten wäre Rot-Rot-Grün normal

Umfrage: Wechsel zu Mitte-Links wäre für über 70 Prozent normaler demokratischer Vorgang / Union macht weiter Front gegen Linksregierung

Seit Wochen machen Politiker der Union Front gegen ein mögliches Mitte-Links-Bündnis aus SPD, Linkspartei und Grünen. Angst vor Rot-Rot-Grün? Nein: Bei den meisten verfängt die Stimmungsmache nicht mehr.

Uwe Kalbe

Erstes Herantasten

SPD, LINKE und Grüne versuchen sich in einem Trialog 
ohne Vorbedingungen

Am Dienstag kam es zu einem neuartigen Austausch von Bundestagsabgeordneten der SPD, LINKEN und Grünen über die Möglichkeiten einer Kooperation. Voraustrupp einer späteren Koalition?

Uwe Kalbe

Kein Grund zur Panik

Uwe Kalbe über die Dreiergespräche der Mitte-Links-Parteien im Bundestag

Im konservativen Lager wächst die Angst vor einer Mitte-Links Regierungskoalition. Unlängst attackierten Unionspolitiker SPD-Chef Sigmar Gabriel wegen dessen Teilnahme an den rot-rot-grünen Gesprächen.

Tom Strohschneider

Achtung, die rot-rot-grüne Armee steht vor Berlin!

Warnung vor der Sowjet-Nanny: Wie der Jungen Union München Nord einmal der Sprung auf Platz 1 der Vorsicht-Linksfront-Charts gelungen ist

Früher waren es rote Socken gegen die PDS. Heute stinkt die Union immer einfallsreicher gegen Rot-Rot-Grün auf Bundesebene an. Kurzer Blick auf den aktuellen Stand der deutschen Vorsicht-Linksfront-Charts.

Generalsekretäre der Union wettern gegen »Linksfront«

90 Abgeordnete von SPD, Grünen und Linkspartei sprachen über Rot-Rot-Grün / Linke-Politiker Korte: Soziale Frage entscheidend / CSU-Generalsekretär Tauber nennt Linke »eine rote AfD«

SPD-, Linken- und Grünen-Abgeordneten wollen Optionen für ein rot-rot-grünes Bündnis ausloten. 90 Bundestagsabgeordnete der drei Parteien trafen sich am Dienstagabend - zum Unmut der Union, die gegen eine »Linksfront« polemisiert.

Buchmesse Frankfurt/Main
Tom Strohschneider

Die Sache mit den Regenwürmern

Rot-Rot-Grün? Ein Sammelband fasst einen Teil der Kritik am linken Mitregieren zusammen

»Wir sind Gegner von Koalitionen mit SPD und Grünen« - das ist die Botschaft eines Sammelbandes, die einen Teil der Debatte über das linke Mitregieren widerspiegelt. Über andere Antworten erfährt man darin nichts.

Aert van Riel

Juso-Chefin: Erst Programm, dann Kandidat

Johanna Uekermann im Gespräch über soziale Gerechtigkeit, die SPD und Alternativen nach der Bundestagswahl 2017

Johanna Ueckermann spricht sich immer wieder gegen die Koalition mit den Christdemokraten aus und plädiert für eine linke Alternative. Ihrem Parteichef Sigmar Gabriel gibt die 29-jährige öffentlich reichlich Kontra.

Käßmann will nicht

Theologin steht als Gauck-Nachfolgerin nicht zur Verfügung

Berlin. Die Spekulationen waren am Mittwoch schnell beendet. Laut einem Bericht der Funke Mediengruppe wollte SPD-Chef Sigmar Gabriel die evangelische Theologin Margot Käßmann als Kandidatin für die Bundespräsidentenwahl 2017 gewinnen. Gerüchte um einen neuen Vorstoß fü...

Martin Kröger

Rot-Rot-Grün verhandelt über »gutes Regieren«

Vor den Fachthemen steht das Selbstverständnis des möglichen künftigen Senats auf der politischen Agenda

Bevor die Hauptverhandlungsgruppe zwei Wochen pausiert und die Stunde der Fachpolitiker schlägt, soll es an diesem Montag unter anderem um künftige Bundesratsinitiativen gehen - Berlin soll im Bund mehr mitmischen.

Raul Zelik

Macht Gegenmacht!

Was bleibt, wenn weder klassischer Reformismus noch Revolutionsrhetorik weiterhelfen? Plädoyer für einen radikalen Perspektivenwechsel. Von Raul Zelik

Nach den Berlin-Wahlen ist wieder viel von rot-rot-grünen Koalitionen die Rede. Es gehe um realistische Perspektiven, heißt es, die Linke müsse Hoffnung auf Veränderung wecken. Das Argument würde schon einleuchten - wäre es denn richtig. Das Problem ist nämlich, dass Mi...

Tom Strohschneider

Fraktionsvize: Linke braucht wieder mehr Klassenpolitik

Korte fordert »neuen Aufbruch« und »radikalere Analyse«: Partei soll Brücken zwischen Arbeitermilieus und progressiven Mittelschichten schlagen

Linksfraktionsvize Korte fordert seine Partei auf, »radikaler in der Analyse« und »praktischer im Tun« zu werden. Damit die Linke Arbeitermilieus und progressive Mittelschichten zusammenbringen kann - für eine solidarische Gesellschaft.

Tom Strohschneider

Schneidern mit Schnittmengen

Ein »Trialog für eine progressive Politik« soll nun »den rot-rot-grünen Dialog auf eine höhere Ebene heben«

Politiker aus SPD, Linkspartei und den Grünen wollen den Dialog »für eine progressive Politik« auf Bundesebene intensivieren. Gemeinsame Schnittmengen müssen dafür ausgelotet werden. Einfach wird das nicht.

Tom Strohschneider

Rot-Rot-Grün will »auf höherer Ebene« diskutieren

Zeitung: »Dialog für eine progressive Politik« geplant / Drei Fraktionsvize im Bundestag laden zu bisher größtem Treffen von Abgeordneten

Politiker aus SPD, Linkspartei und den Grünen wollen die Diskussion über Chancen und Grenzen von Rot-Rot-Grün intensivieren. Mit einem größeren Treffen von Abgeordneten: einem »Dialog für eine progressive Politik«.

Tom Strohschneider

Umfragen, Umfragen, Umfragen

Über Zahlen, die die Welt nicht bewegen. Von denen es aber ganz viele gibt

Rot-Rot-Grün? Wenn man den Demoskopen glaubt, ist das nicht die unbeliebteste Konstellation. Aber neun Prozent finden jetzt schon eine Koalition aus AfD und Union gut. Ein Blick auf die Zahlen dieser Woche.

Tom Strohschneider

Dieses Ping-Pong führt nicht zu anderer Politik

Solange sich die Debatte über Rot-Rot-Grün darauf beschränkt, vom jeweils anderen ultimativ Selbstveränderung zu fordern, wiederholt sie nur die Fehler der Vergangenheit. Ein Kommentar

In Zeiten des Rechtsrucks muss man sich eine Debatte über Rot-Rot-Grün wünschen. Was derzeit als mediales Ping-Pong aufgeführt wird, kann diesen Anspruch nicht erfüllen. Ein Versuch, Parteien von alten Fehler abzuhalten.

Tom Strohschneider

Die »neuen Wähler« und das Gesicht der Linkspartei

Auch Gründe für die Wahlentscheidung für die LINKE haben sich verändert - fast alle ihre Wähler wollen, dass sie regiert

Die Spitze der LINKEN freut sich über das Wahlergebnis – und dafür gibt es gute Gründe. Und der Erfolg in Berlin bestätigt einen Trend, der das Gesicht der Partei grundlegend verändern wird.

Tom Strohschneider

Linkspartei setzt auf »linke Unentschlossene«

Wahlstrategie: Ziel ist zweistelliges Ergebnis / Option Regierungsbeteiligung »kann 2017 mobilisieren« / Höhn: Unsere Erzählung ist die der Hoffnung

Hoffnung machen auf Veränderung, klare linke Werte und Mitregieren als Option: Die Linkspartei will bei den Bundestagswahlen um »ein zweistelliges Ergebnis« kämpfen - und »fünf Gründe« für ein Kreuzchen bei ihr liefern.

Tom Strohschneider

Die Hoffnung und die linke Seite

Was tun gegen den Rechtsruck? Politik muss wieder einen Unterschied machen, sagen Klaus Lederer und Gregor Gysi

Der wahlpolitische Rechtsruck setzt sich auch im Nordosten fort. In der Linkspartei fragt man sich händeringend, wie eine entgegengesetzte Dynamik progressiver Veränderung entfacht werden könnte.

Tom Strohschneider

»Wir sind nicht zufrieden«: Klatsche für die Linkspartei

Schlechtestes Wahlergebnis seit der Wende / Spitzenkandidat Holter enttäuscht / Ramelow: Linkspartei muss »neue Wege denken und gehen«

Bei der Linkspartei herrscht nicht nur im Nordosten schwere Katerstimmung. Nun geht die Debatte über die Strategie in die nächste Runde und schon ertönt der Ruf: Die Linkspartei solle »neue Wege denken und gehen«.

Eine andere EU: Varoufakis für »zivilen Ungehorsam«

Früherer griechischer Finanzminister warnt vor linken EU-Austrittsüberlegungen: Das spielt bloß den Rechten in die Hände

Der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis wirbt für „eine paneuropäische Bewegung des zivilen und staatlichen Ungehorsams", als breite demokratische Opposition für eine andere, solidarische EU.

Tom Strohschneider

Alles durcheinander

Für die Linkspartei sieht es im Nordosten nicht gerade rosig aus. Man komme »nur schwer gegen Stimmungen an«, sagt Spitzenkandidat Holter. Aber das allein erklärt die Schwäche nicht

»Die Linke kämpft ums Überleben« - solche Schlagzeilen muss Spitzenkandidat Helmut Holter jetzt lesen. Immerzu wird die Schwäche der Partei mit dem Aufstieg der AfD erklärt. In Wahrheit liegen die Probleme tiefer.

Linksfraktion will »Bündnis für Frieden und soziale Sicherheit«

Klausur in Hannover beendet / Bartsch und Wagenknecht: Haben momentan in erster Linie außerparlamentarische Bündnispartner

Drei Tage vor den Landtagswahlen im Nordosten hat die Bundestagsfraktion der Linkspartei ihre Herbstklausur in Hannover beendet – und die Abstimmung in Mecklenburg-Vorpommern spielte dabei natürlich auch eine Rolle.

Michael Brie

Für eine Politik des »Dritten Pols«

Wirksame Opposition und Bildung des solidarischen Lagers: Thesen zu den strategischen Optionen der Linkspartei von Michael Brie

Mitregieren im Bund ab 2017? Nein, gegenwärtig ist kein Richtungswechsel möglich und unter den aktuellen Bedingungen beginnt Veränderung mit Opposition. Die Linkspartei sollte dabei eine Doppelstrategie verfolgen.

Ökologische Plattform

Den Gesellschaftsumbau mit Leben füllen

Die Linkspartei muss auch ihre »grünen« Ziele stärker in den Vordergrund rücken. Plädoyer für einen radikal-ökologischen Wahlkampf. Ein Debattenbeitrag

2012 hat die Linke einen „Plan B“ beschlossen. Leider ist dem seither nicht viel gefolgt. Die ökologische Frage radikal zu stellen, heißt die Wirtschaftsordnung in Frage zu stellen. Das muss sich auch im Wahlkampf widerspiegeln.

Tom Strohschneider

Gabriel, Scholz und das SPD-Dilemma

Die Sozialdemokraten könnten »schnell zehn Prozentpunkte« zulegen, sagt ein Obergenosse. Über das Elend der sozialdemokratischen Kandidatensoap

Kann er es, wird er es? Und wenn nein, was macht die SPD dann? Die sozialdemokratische Kandidatensoap läuft in der zehnten Staffel. Oder in der elften? Man weiß es nicht - sicher ist: Es gäbe Wichtigeres zu debattieren.

Klare Kante gegen die gefühlte Mehrheit

Gegen den Mangel an Kontinuität unserer Diskussionen: Ein Beitrag zur Suche nach linken Strategien gegen den Rechtsruck. Von Volker Hinck

Der linken Debatte mangelt es an Analyse von Gesellschaft, Politik und den Dynamiken auf der Rechten. Plädoyer für eine Partei der Vielheit, die von Unterdrückung betroffene Menschen im Kampf um ein besseres Leben zusammenbringt.

Varoufakis: Wir brauchen eine »progressive Internationale«

DiEM25-Mitgründer: Rechte und Neoliberale sind »Komplizen« / Plädoyer für »grünes Bretton Woods« / Kipping: Linke haben historische, europäische Chance

Was bringt die »Große Deflation« hervor? Vor dem Hintergrund des Aufstiegs rechter Parteien und der Krise des etablierten Politikbetriebs setzt Yanis Varoufakis auf »eine internationale progressive Bewegung«.

Tom Strohschneider

Jenseits der Zauberwörter

SPD und Linkspartei sollten den Grünen ein konkretes Angebot machen. Dann erst wird man sehen, wer wirklich »regierungsunfähig« ist, meint Tom Strohschneider

SPD und LINKE sollten den Grünen ein Angebot machen, das deren Merkel-Flügel nicht zurückweisen kann. Vielleicht gibt es keine Einigung. Es aber nicht zu versuchen, hieße wirklich: regierungsunfähig zu sein.

Wie beliebt wäre Rot-Rot-Grün?

Koalitionsmalen nach Zahlen: Tom Strohschneider über »Impulsgeber«, Farbspiele und Umfragewerte

Es kommt jetzt wieder die Zeit der Koalitionsumfragen: Rot-Rot-Grün? Schwarz-Grün? Dauer-Merkel? Die Antworten sind ein Spiegel der Debatte darüber, was politisch möglich ist in diesem Land und was nicht.

SPD und Linkspartei stellen sich Bedingungen

Debatte um Rot-Rot-Grün / Oppermann: Ihr müsst die Außenpolitik ändern / Wagenknecht: Ihr müsst die Sozialpolitik ändern

In der Diskussion über ein rot-rot-grünes Bündnis haben Politiker von SPD und Linkspartei sich gegenseitig zu Kursänderungen aufgefordert. Die Sozialdemokraten haben noch eine Bedingung: ihr genehme Abgeordnete.

Alban Werner

Die Linke ist schuld am Aufstieg der AfD

Was der Aufstieg der Rechtsaußen-Partei mit der Kanzlerschaft von Merkel und der Krise von Rot-Rot-Grün zu tun hat. Ein Debattenbeitrag von Alban Werner

Die rot-rot-grüne Uneinigkeit hat bisher nicht nur Merkels Kanzlerschaft gerettet. Es wäre auch zur Gründung der AfD nicht gekommen, hätten sich die linken Parteien ab 2005 in wichtigen Punkten anders entschieden.

Tom Strohschneider

Wie hältst Du es mit dem Brexit?

Die Linke diskutiert: Neustart in Europa, aber wie? Kipping für europaweite EU-Abstimmung / Antikapitalistischer Flügel begrüßt Ausgang des Referendums

Gibt das britische Brexit-Votum von links betrachtet Anlass zur Freude? Oder wird nun das Ringen um ein sozialeres Europa viel schwieriger? Die Linkspartei diskutiert über die Konsequenzen aus dem Referendum.

Vincent Körner

Die SPD sucht nach einer neuen Ostpolitik

Willy-Brandt-Kreis für Dialog und Zusammenarbeit mit Russland / Erler unterstützt Steinmeiers Kritik an »Säbelrasseln und Kriegsgeheul« / Aufruf kritisiert »Pro-Moskau-Connection« in der Partei

Außenminister Steinmeier hat mit seiner Kritik am »Säbelrasseln« der NATO gegenüber Russland für Diskussionen gesorgt. Die SPD ist unsicher, wie eine künftige Ostpolitik aussehen sollen. Sozialdemokraten werben für eine Annäherung.

Tom Strohschneider

Rot-Rot-Grün: Ein Schreck, ein Gespenst

Gabriel relativiert Vorstoß für »progressives Bündnis«: Nicht auf Parteien reduzieren / SPD-Politiker deuten Aussage des Vorsitzenden / Linken-Politiker zwischen Skepsis und Ruf nach konkreten Gesprächen

Was hat Sigmar Gabriel nun eigentlich sagen wollen mit seinem Plädoyer für ein »Bündnis aller progressiven Kräfte«? SPD-Politiker deuten eifrig die Aussagen ihres Chefs. Und die Linke schwankt zwischen Skepsis und Hoffnung.

Benjamin-Immanuel Hoff und Alexander Fischer

Kursanpassung an die Realität

Was Sigmar Gabriels Vorstoß und Ferdinand Lassalle miteinander zu tun haben. Und warum die Linkspartei den »Platz der radikalen Linken« ausfüllen muss: Ein Debattenbeitrag von Benjamin-Immanuel Hoff und Alexander Fischer

Ein Bündnis der progressiven Kräfte? Sigmar Gabriel macht den Versuch, den Kurs der SPD an die Realität anzupassen. Das ist ein Fortschritt. Für Linkspartei und Grüne kommt nun viel darauf an, dasselbe zu tun.

Tom Strohschneider

Die Suche nach dem »Podemos«-Moment

Kommt da was ins Rutschen? Und was hieße das für die gesellschaftliche Linke? Tom Strohschneider über Signale der SPD, die Reflexartigkeit alter Antworten und eine alte Idee

Nicht nur der SPD-Chef plädiert für ein »progressives Bündnis«. Doch ein solches kann man nicht den Parteien allein überlassen. Was wäre das bundesrepublikanische »Wir können«? Ein Kommentar.

Linke für »Lagerwahlkampf gegen Bürgerlich-Konservative«

Riexinger: Gabriel soll Gespräche aufnehmen / Weitere SPD-Politiker für Mehrheit links von Merkel / Schäfer-Gümbel: Schulterschluss mit neuen sozialen Bewegungen / Stegner: »Niemand will wieder GroKo« / CDU: »Rot-Rot-Grün wäre für Deutschland schlimm«

Nach Sigmar Gabriels Plädoyer für ein Mitte-Links-Bündnis gegen den Rechtsruck bekommt der SPD-Chef Zustimmung - und die Linkspartei drängt. Die CDU macht hingegen Front gegen eine Koalition der progressiven Kräfte.

Fabian Lambeck

Nicht mit Gabriel!

Fabian Lambeck über einen Beitrag des SPD-Chefs zu rot-rot-grünen Optionen auf Bundesebene

SPD-Chef Sigmar Gabriel will, dass man seine Partei wieder mit sozialer Gerechtigkeit assoziiert. Doch der Kurswechsel ist keine Herzensangelegenheit. Gabriel ist kein Linker, bestenfalls Opportunist.

Gabriel für »Bündnis aller progressiven Kräfte«

SPD-Chef fordert Mitte-links-Parteien auf, »Eitelkeiten und Spaltungen zu überwinden« / Politiker von Grünen und Linken skeptisch / »Aggressive Herausforderung« von Rechts verlangt nach »mehr Kampfbereitschaft der demokratischen Linken«

Scharfe Kritik am rechten Feuilleton und ein Appell für mehr gemeinsame Courage im Mitte-Links-Lager: SPD-Chef Gabriel hat sich für ein »Bündnis aller progressiven Kräfte« gegen die Gefährdung von Rechts ausgesprochen.

Tom Strohschneider

Die Sache mit der »progressiven Regierung«

»Wenigstens den Eindruck erwecken«: Grüner Fraktionschef drängt SPD zu Rot-Rot-Grün / Hofreiter aber skeptisch: Glaube Gabriel den Linksschwenk nicht / Rot-Rot-Grün in Thüringen ohne Mehrheit

Der grüne Fraktionschef drängt die SPD zu Rot-Rot-Grün – und hält sich doch die Tür zur Union offen. So lässt sich Merkel nicht überwinden. Das eigentliche Problem ist aber die Schwäche der Sozialdemokraten.

Tom Strohschneider

Die Linke wächst im »demokratischen Milieu«

Anteil der chauvinistisch und ausländerfeindlich eingestellten Anhänger stark gesunken / Abwanderung zur AfD verändert Wählerschaft / Polarisierung der Gesellschaft wirft strategische Fragen auf

Der Aufstieg der AfD hat die Anhängerschaft der Linkspartei verändert: Mit der Abwanderung nach rechts korrespondiert ein Gewinn in »demokratischen Milieus«. Was bedeutet das für die Strategie der Linken?

Linken-Politiker für rot-rot-grünen Gauck-Nachfolger

Fraktionschef Bartsch: Weichenstellung für die Bundestagswahl / Lafontaine: »Das wäre ein Signal« / SPD solle einen Vorschlag machen / CDU-Vize Laschet warnt Sozialdemokraten vor gemeinsamem Kandidaten mit Linken und Grünen

Wer folgt auf Gauck? Und was für ein Signal wird damit ausgesandt? Auch Oskar Lafontaine plädiert für einen Kandidaten von SPD, Linken und Grünen für die Präsidentenwahl. Wen? Der Saarländer sieht die SPD am Zug.

Tom Strohschneider

Nein zum Brexit: Varoufakis und Žižek für »Vote In«

Warnungen vor linkem Nationalismus / Europabewegung DiEM25 wirbt an der Seite von Labour für Verbleib Großbritanniens in der EU / »Londoner Erklärung« verabschiedet

Yanis Varoufakis weiß, wie die EU tickt. Dennoch plädieren der Grieche und die Europabewegung DiEM25 für einen Verbleib Großbritanniens in der Union. Auch der Philosoph Slavoj Žižek ist dabei - und warnt vor linkem Nationalismus.

Linksreformer drängen: Partei muss »digitaler« werden

Automatisierung, Roboter und Co: Strömung fordert mehr Berücksichtigung von Folgen und Chancen neuer Technologien / Themenparteitag angeregt

Mit der Forderung, sich stärker mit den Folgen der Digitalisierung auseinanderzusetzen, hat sich der linksreformerische Flügel der Linkspartei zu Wort gemeldet. Kommt ein Themenparteitag zu Roboter, Internet und Co?

Max Zeising und Tom Strohschneider

Wer warf die Torte auf Sahra Wagenknecht?

Luxemburg-Stiftung wehrt sich gegen Vorwürfe / Zeitungsprojekt »Straßen aus Zucker«: Wir waren es nicht / Debatte über Reaktionen in der Linkspartei

Wer hat die Torte auf Sahra Wagenknecht geworfen? Die mediale Suche nach einer Antwort hat jetzt die Linken-nahe Stiftung unversehens in die Schusslinie gebracht. Aber nicht nur die RLS weist alle Vorwürfe zurück.

Tom Strohschneider

Die Religion muss warten

Parteitag der Linken vertagt Entscheidung über Laizismus-Debatte / Anträge an Vorstand überwiesen

Es wäre eine der letzten Entscheidungen vor dem Ende des Parteitags in Magdeburg gewesen. Und sie fiel aus - aus Zeitgründen: Zur Frage »Wie hältst Du es mit der Religion?« bleibt die Linke vorläufig ohne Antwort.

Wo steht die Linke nach Magdeburg?

Stoppsignal für Rot-Rot-Grün, rhetorische Kampfansagen, Tortenwurf: Wie die Reaktionen in der Presse nach dem Parteitag ausfallen - ein Überblick

Ratloser? Oder rebellischer? Vor allem soll ein Parteitag Bilder und Botschaften produzieren: Welchen Eindruck hat die Linkspartei in Magdeburg bei den Beobachtern hinterlassen? Eine Presseschau.

Aert van Riel, Magdeburg

Wie die AfD entzaubert werden soll

Linkspartei will sich nach großen Wählerverlusten künftig offensiv mit der rechten Konkurrenz auseinandersetzen

Auf ihrem Parteitag hat die LINKE über die strategische Ausrichtung in der Sozial- und Flüchtlingspolitik diskutiert. Für Aufregung sorgte eine Tortenattacke auf Sahra Wagenknecht.

Tom Strohschneider

Gute Wünsche

Tom Strohschneider über den Parteitag der Linken

War dieser Parteitag schon das »kraftvolle Signal des Aufbruchs«, von dem Linken-Chef Bernd Riexinger in Magdeburg sprach? Nein, aber das liegt auch daran, dass die Frage in die Irre führt. Was kann ein Parteitag leisten?

Hoffnung, Haltung, Hutablage

Gregor Gysi ist nicht auf dem Parteitag in Magdeburg - und doch ist der Ex-Fraktionschef präsent: Tom Strohschneider über Loslassen und Festhalten - und die Wahlen 2017

Gregor Gysi sei im südlichen Niedersachsen unterwegs, hieß es auf dem Linkenparteiag. Das ist nicht allzu weit von Magdeburg entfernt - und doch scheint es, der Abstand zwischen ihm und der Partei ist größer geworden ist. Zu groß?

Wagenknecht: Neoliberale befeuern Verrohung

Zweiter Tag des Parteitags der Linken in Magdeburg: Neuer Linken-Vorstand ist komplett / Bartsch: Wir reden zu wenig über unsere Erfolge / Ältestenrat kritisiert Dämonisierung der DDR / Riexinger für rot-rot-grünen Präsidenten-Kandidaten / Der Newsblog

Gibt es ein Lager der Solidarität? Wie macht man eine »Revolution der Gerechtigkeit«? Wer kommt in den Linken-Vorstand? Und wie kann die AfD gestoppt werden? Der Newsblog zum Linken-Parteitag.

Torten-Attacke auf Wagenknecht

Eklat beim Parteitag in Magdeburg: »Antifaschistische Initiative« stellt Linksfraktionschefin mit AfD-Rechtsaußen gleich / Linkenpolitiker üben scharfe Kritik an der Aktion

Beim Parteitag in Magdeburg ist Sahra Wagenknecht mit einer Torte beworfen worden. Eine »antifaschistische Initiative« wollte so Kritik an der Linksfraktionschefin üben - die Partei reagierte empört und mit scharfer Kritik.

Aert van Riel und Tom Strohschneider

Linkenspitze wiedergewählt

Delegiertentreffen in Magdeburg / Kipping erhält 74 Prozent: »Brauchen eine europaweite linke Allianz« / Riexinger bekommt 78,5 Prozent und fordert »Obergrenzen bei den Reichen« / Torten-Attacke auf Wagenknecht / Der Newsblog

Gibt es ein Lager der Solidarität? Gehören SPD und Grüne dazu? Wo geht es zur demokratischen Klassenpolitik? Und wie macht man eine »Revolution der Gerechtigkeit«? Der Newsblog zum Linken-Parteitag.

Tom Strohschneider

Auf der Suche nach Halt

Nach Wahlniederlagen, inmitten von Debatten: In Magdeburg trifft sich eine verunsicherte Linkspartei zu ihrem Parteitag. Worum geht es dort genau?

Migration und ihre Ursachen, Solidarität und soziale Offensive, Kampf gegen Rechts: Auf ihrem Magdeburger Parteitag will eine -laut Gregor Gysi »saft- und kraftlose« - Linkspartei wieder Orientierung finden.

Gysi nennt Linkspartei »saft- und kraftlos«

Ex-Fraktionschef führt Schwäche auf fehlende Regierungsperspektive zurück / SPD-Fraktionschef Oppermann schließt Rot-Rot-Grün ab 2017 nicht aus / Bundesgeschäftsführer Höhn: SPD blockiert die Linkswende

Ex-Fraktionschef Gysi meldet sich kurz vor dem Linken-Parteitag mit Kritik zu Wort: Die Linkspartei sei »saft- und kraftlos« - wegen der fehlenden Regierungsperspektive. In der SPD will man Rot-Rot-Grün nicht ausschließen.

Tom Strohschneider

»Ich bin noch 
längst nicht fertig«

Wie wirkt links? Und wann wieder mehr? Linkspartei-Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn im Gespräch über die Strategiedebatte der Partei, Haltung in der Politik und die Gefahr der Scharchigkeit

Linkswende gegen Rechtsruck – wie kann das gehen? Europaweit tönt rechtes Ressentiment und Hoffnungslosigkeit. Die Linkspartei sucht nach Wahlniederlagen den Rückweg in die Erfolgsspur. Ein Gespräch mit Matthias Höhn.

Daniel Anton und Janis Ehling

Analog ist der neue, alte Schlüssel zum Erfolg

»Die Revolution der sozialen Gerechtigkeit« kann mehr sein als bloße Parole, meinen Daniel Anton und Janis Ehling. Ein Kommentar zu Antje Feiks »Nicht nur Parolen rausbrüllen«. Ein Plädoyer für eine Partei neuen Typs

Wir müssen raus aus der Selbstisolation des Wahlvereins und raus aus der kräftezehrenden Selbstüberschätzung. Ein Plädoyer für den Fokus auf die Arbeit, die uns stärker macht: vor Ort.

LINKE-Politiker Höhn: Die Leute nehmen Gabriel nichts mehr ab

Partei-Geschäftsführer dringt auf Debatte über rot-rot-grüne Machtoption gegen Merkel

Linkswende gegen den Rechtsruck – wie kann das gehen? In Europa haben rechte Parteien immer öfter Erfolg. Am Wochenende 
sucht die LINKE in Magdeburg auf einem Parteitag nach Antworten.

Nicht nur Wahlverein sein

Mehr Bewegung, mehr Zuspitzung, mehr Bildung: Thesen zur Linkspartei und zu ihrem Studierendenverband. Ein Beitrag zur linken Strategiedebatte vom Bundesvorstand des SDS

Die Linkspartei ist immer noch die einzige relevante antineoliberale Kraft hierzulande. Wie lange noch? Und was ist nötig, damit sie wieder stärker wird? Thesen aus dem Bundesvorstand des Studierendenverbandes SDS.

Susanna Karawanskij

Lokale Verwurzelung und politische Verantwortung

Aus der Perspektive linker ostdeutscher Politik: ein Beitrag zur Debatte über die Strategie der Linkspartei von Susanna Karawanskij

Nahezu jeder soziale Widerspruch, nahezu jedes sozialpolitische Problem existiert in den neuen Bundesländern in ganz besonderer Schärfe. Das stellt der Linkspartei mit ihrer Verankerung vor Ort Aufgaben. Fünf Thesen.

Gysi offen für rot-rot-grünen Kanzlerkandidaten

Ex-Linksfraktionschef: Voraussetzung wäre Verständigung über gemeinsame Politikbasis / Kritik an SPD-Chef: Gabriel strebt allenfalls Scheinkanzlerkandidatur an

Ein gemeinsamer Kanzlerkandidat von SPD, Grünen und Linkspartei? Für Gregor Gysi ist das nicht unvorstellbar. "Der böte eine echte Alternative", sagte der Ex-Linksfraktionschef - unter bestimmten Voraussetzungen.

Schriftsteller Zelik kandidiert für Linken-Vorstand

Umbruchprozess der Partei stelle »eine echte Chance« dar / Parteitag in gut einer Woche – Parteispitze tritt komplett wieder an

Die Linkspartei kommt in gut einer Woche in Magdeburg zu einem Bundesparteitag zusammen. Dort soll auch die Führung neu gewählt werden. Kleine Überraschung: Der Schriftsteller Raul Zelik will auch kandidieren.

Martin Künkler

Soziale Spaltung befördert AfD-Erfolge

Warum wählen Arbeiter und Erwerbslose die Rechtspartei? Martin Künkler versucht, Antworten zu finden

Bei den drei Landtagswahlen im März dieses Jahres haben Erwerbslose und Arbeiter überdurchschnittlich oft AfD gewählt. In Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt ist sie sogar jeweils unter den Erwerbslosen und den Arbeitern die stärkste Partei geworden. Für die anstehende...

Ein Verein für die Solidarität

Von SYRIZA lernen: Warum die Linkspartei ein Netzwerk wie »Solidarity4All« braucht. Vorschlag zur Debatte über die Strategie der Linkspartei von Katalin Gennburg, Jan Schlemermeyer und Moritz Warnke

Es geht um nicht weniger, als darum, in der gegenwärtigen Situation gesellschaftlicher Polarisierung den dritten Pol der Solidarität jenseits von neoliberaler Zurichtung und völkischer Hetze wirksam werden zu lassen.

Höhn appelliert an Linkspartei: »Haltung zeigen«

Bundesgeschäftsführer meldet sich in Strategiedebatten zu Wort: »Gerechtigkeit: für alle, oder es ist keine« / Partei zu »ein wenig Demut« aufgerufen - Warnung vor Verzettelung

Was tun gegen Rechtsruck und für eine Linkswende? Der Bundesgeschäftsführer der Linken, Matthias Höhn, hat sich in der Strategiedebatte zu Wort gemeldet: Es geht um Haltung, Demut, Realismus und Selbstbewusstsein.

Tom Strohschneider

Drei Monate DiEM25: »Wir müssen das Tempo erhöhen«

Demokratiebewegung zählt inzwischen mehr als 17.000 Unterstützer - bleibt aber realistisch: »Wir müssen viel mehr tun« / Treffen in Wien drehte sich unter anderem um Flucht, Migration und Solidarität

Yanis Varoufakis hat am Wochenende gleich zwei Mal Schlagzeilen gemacht - wegen Kritik an Finanzminister Schäuble und seines Einsatzes gegen den Brexit. Aber was macht eigentlich die Bewegung DiEM25? Ein Zwischenbericht.

Tom Strohschneider

Chimäre einer Machtoption

Wenn zwei sich treffen, freuen sich die Medien: Über Lafontaine, Gabriel - und was ein kurzes Gespräch so alles für Interpretationen auslöst

Es gab mal eine Zeit, da sorgten vertrauliche Gespräche zwischen Politikern von Linkspartei und SPD für richtige Schlagzeilen. Heute fällt die Aufregung kleiner aus. Mediale Deutungen bleiben freilich nicht aus.

Tom Strohschneider

Bericht: Gabriel will Lafontaine treffen

Gesprächswunsch ging von SPD-Chef aus / Offenbar Signal an unzufriedene Basis / Saarländischer Linksfraktionschef: Gabriel hat »viel Richtiges gesagt« / Engholm: SPD muss sich stärker links von der Mitte positionieren

Es wäre ein Treffen mit Symbolwert und zumindest Sigmar Gabriel verbindet damit wohl auch taktische Überlegung: Der SPD-Chef will sich mit dem saarländischen Linksfraktionschef Oskar Lafontaine treffen.

Vor dem Ertrinken

Die Demokratie und Europa: Tom Strohschneider über autoritären Neoliberalismus à la Hollande und die Krise der Linken

Autoritäre Politik gegen Mehrheiten auf Druck von Kapital und EU - und die Rechten profitieren. Was in Frankreich derzeit geschieht, ist Ausdruck einer politischen Krise von enormer Tragweite – und sie ist typisch für Europa.

Antje Feiks

Nicht nur Parolen herausbrüllen

Zur Forderung eines Aktionsplanes, zur »Revolution der Gerechtigkeit« und zu den Mühen der Ebenen, in denen die Linkspartei sich bewegt. Ein Debattenbeitrag von Antje Feiks

Revolution? Schön und gut. Aber wir brauchen keinen Aktionismus, sondern eine Bestandsaufnahme, was unsere Partei leistet. Und wir brauchen eine realistische Einschätzung dessen, was sie leisten könnte.

Damit wir den »Bern« fühlen können

Revolution der sozialen Gerechtigkeit? Nur mit einer Revolutionierung der Partei! Lucy Redler und Claus Ludwig über die Impulse des Strategiepapiers der Linkspartei-Vorsitzenden

Die Linken-Spitze scheint beeindruckt von der Sanders-Kampagne in den USA und Bernies Slogan von der „politischen Revolution“. Für eine solche muss die Linke ihre alten Probleme angehen und innere Widersprüche lösen.

Was hat der AfD-Erfolg mit Gramsci zu tun?

Schaut auf Sozialstruktur und Bewusstsein der Rechtsaußen-Wählerschaft: Überlegungen zur Strategiedebatte der Linken von Horst Arenz und Werner Dreibus

Was tun gegen AfD-Aufstieg und Rechtsruck? Die Linkspartei befindet sich im Suchmodus. Das ist eine Chance - wenn die Partei aus dieser Diskussion neue Impulse für eine intensivere Strategiedebatte ableitet.

Ralf Krämer

Überdehnter Anspruch

Gegen die Illusionen vom transnationalen Proletariat. Eine Replik auf Kolja Möller

Die Staaten sind weiterhin das zentrale Feld, auf dem die Lebensbedingungen der Menschen gestaltet werden. Das markiert auch das Feld für linke Politik - und für praktischen Internationalismus. Zur Debatte um das transnationale Proletariat.

Thomas Falkner

Archimedische Punkte

Mehr Fortschritt wagen: Warum die Linkspartei den Platz der »radikalen Linken« einnehmen muss - und zwar mit praktisch verfolgbaren Lösungsansätzen. Von Thomas Falkner

Vieles ist und wird möglich, was das Leben der Menschen verbessern kann. Die Aufgabe der radikalen Linken ist es nicht, diese Entwicklungen zu stoppen, sondern Fortschritt zu ermöglichen, ihm eine Richtung zuzuweisen.

Dieter Klein

Für den Aufstand des Menschen im Menschen

Warum die Linkspartei eine offensive Transformationslinke werden muss: Ein Beitrag zur Debatte um eine Linkswende gegen den Rechtsruck von Dieter Klein

Mit einer Beschränkung auf sozialdemokratische Reformen wird angesichts finanzkapitalistischer Macht und rechter Hetze nichts zu gewinnen sein. Revolution ist nötig – als Arbeit für einen radikalen Politikwechsel.

Revolution für soziale Gerechtigkeit und Demokratie

»Da geht noch mehr«: Vorschläge für eine offensive Strategie der Linkspartei. Dokumentation eines Papiers von Katja Kipping und Bernd Riexinger

In den nächsten Jahren wird sich entscheiden, in welche Richtung sich diese Gesellschaft bewegt: nach rechts oder in Richtung mehr Solidarität. Welche Rolle kann die Linkspartei dabei spielen? "Da geht noch mehr", finden die beiden Vorsitzenden.

Tom Strohschneider

Die AfD ist es nicht

Wird alles besser, wenn die soziale Frage stärker betont wird? Muss man die Ängste der Rechtsaußen-Wähler ernst nehmen? Tom Strohschneider zur Strategiedebatte in der Linkspartei

Die Schwäche der Linkspartei ist älter als das Phänomen AfD – wenn sie nach Antworten auf schwache Wahlergebnisse suchen und daran etwas ändern will, müsste sie zunächst die richtigen Fragen stellen.

Verankert, widerständig und den Gegner im Blick

Sieben Thesen zur Situation der Linkspartei. Ein Beitrag in der Debatte um eine Linkswende gegen den Rechtsruck

Die Linkspartei muss sich auf die schärfer werdenden politischen Auseinandersetzungen und die schwierigen Wahlkämpfe der kommenden Zeit vorbereiten. Ein Beitrag zur Debatte um eine Linkswende gegen den Rechtsruck.

Jules El-Khatib, Daniel Kerekes und Julius Zukowski-Krebs

Aktionsbündnis statt Regierungsbündnis

Für mehr Jugend und Anti-Establishment im Kampf gegen Rassismus. Ein Beitrag zur Debatte über Rechtsruck und Linkswende von Jules El-Khatib, Daniel Kerekes und Julius Zukowski-Krebs

Was tun gegen Rechts? Ein Plädoyer für eine Bewegung aller jungen Menschen gegen das neoliberale Spardiktat und den rassistischen Normalzustand - die auch vor zivilem Ungehorsam und Streiks nicht zurückschreckt.

Max Zeising, Frankfurt am Main

Wie die AfD bekämpfen?

Gegen die Rechtspopulisten muss vorgegangen werden - über das Wie herrscht noch keine Einigkeit

Das Bündnis »Aufstehen gegen Rassismus« sieht die AfD als Hauptschwerpunkt antifaschistischer Kämpfe - auf seiner Aktionskonferenz zeigte sich jedoch noch viel Klärungsbedarf im Umgang mit der Rechtspartei.

Linken-Spitze will »Revolution der Gerechtigkeit«

Papier von Kipping und Riexinger: Müssen unsere Rolle in der Gesell­schaft neu finden / Partei soll organisierende Kraft eines »Lagers der Solidarität« werden / Positionen in der Asylfrage »unverhandelbar«

Die Linkspartei müsse ihre Rolle neu finden, sagen die Vorsitzenden Kipping und Riexinger. Beide plädieren für eine offensivere Haltung: für eine »Revolution der Gerechtigkeit«, im Bündnis mit einem »Lager der Solidarität«.

Den »dritten Pol« wieder sichtbar machen

Mario Candeias über mögliche Strategien gegen den autoritär regierenden Machtblock und einen sich radikalisierenden Rechtspopulismus

Europa sind auch all jene Millionen von Menschen, die die Geflüchteten willkommen heißen. Sie erheben damit einen Anspruch auf eine solidarische und demokratische Lebensweise

Harald Pätzolt

Ein »Wir« und seine Voraussetzungen

Über die politische Wieder-In-Wert-Setzung der Gemeinschaft in Deutschland und in Europa. Ein Beitrag zur Kursdebatte der Linken von Harald Pätzolt

Man muss den Aufwuchs der AfD bei den jüngsten Wahlen als einen Ausdruck kommunitaristischer Protestation begreifen. Wie reagiert die Linke auf diese Entwicklung? Anmerkungen zur »guten« und »schlechten" Konstruktionen von Gemeinschaften.

Tom Strohschneider

Die Kirche im linken Dorf

Brüderlichkeit oder Laizität? Linkspartei steht neue Debatte über Religionspolitik bevor / Antrag zum Parteitag für konsequente Trennung von Staat und Kirche ruft Kritiker auf den Plan

Wie viel Laizismus braucht eine plurale Gesellschaft? Vor dem Magdeburger Parteitag diskutiert die Linkspartei über die Grenzen der Religionsfreiheit - und den Anspruch, Freiheit zur Religion zu garantieren.

Tom Strohschneider

An der Grenze des Gemeinsamen

Eine Frage der Kapazität? Ein Blick ins Unterholz des Streits um linke Asylpolitik

»Offene Grenzen für alle«, so steht es im LINKEN-Programm. Nun kommen die Geflüchteten, und die Partei streitet angefeuert von »Obergrenzen«-Argumenten. Der Kern der Debatte weist aber darüber hinaus.

Kolja Möller

Macht und Ohnmacht des transnationalen Proletariats

Die Geflüchteten machen eine neue soziale Frage auf. Sie wird sich nicht einfach durch Beschluss »lösen« lassen

Ein neues Mittelalter beginnt, das durch Ordnungskämpfe langer Dauer geprägt sein wird. Selbst in den westlichen Demokratien kehren Gewalt und die Gefahr einer autoritären Transformation zurück.

Das Ende des Formelkompromisses

Frank Puskarev zur Debatte über die Strategie der Linkspartei

Die Partei und der Parteivorstand können und fürfen nicht weiter im politischen Winterschlaf verharren, wir müssen raus, mit den Menschen Politik entwickeln. Wir brauchen eine offene Debatte über den Kurs.

Wladek Flakin

Was würde Trotzki tun?

Was tun gegen den Rechtsruck? Eine möglichst breite Aktionsfront ohne Bündnisverbote – und eine klare Alternative zum ganzen kapitalistischen Establishment. Ein Beitrag zur Debatte von Wladek Flakin

Die SAV und Marx21, zwei trotzkistische Strömungen innerhalb der Linkspartei, debattieren über Lehren aus den frühen 1930er Jahren für den Kampf gegen Rechts ziehen? Beide nutzen teilweise haarsträubende Analogien.

Rüdiger Sagel

Der Platz ist links

Nur mit internationaler Perspektive, nur im offenen Gespräch mit den Menschen: Ein Beitrag zur Debatte um die Strategie der Linken gegen den Rechtsruck von Rüdiger Sagel

Neue Erfolge der Linkspartei lassen sich nicht einfach beschließen. Sie setzen auch eine Selbstveränderung der Partei voraus - denn eine Partei, die schon alles weiß, ist nicht nur langweilig. Sie stößt ab.

Heino Berg und Yannic Dyck

Mit Rotgrün gegen Rassisten?

Bündnisse gegen Rechts: Zur Debatte in der Linkspartei nach den Wahlerfolgen der AfD. Ein Beitrag von Heino Berg und Yannic Dyck

Mit Parteien gemeinsam gegen Rassismus kämpfen zu wollen, die diese Spaltung selbst Tag für Tag befeuern, ist ungefähr so zielführend wie der Versuch, mit Ulli Hoeneß ein Bündnis gegen Steuerhinterziehung gründen zu wollen.

Luise Neuhaus-Wartenberg und Halina Wawzyniak

Protestpartei oder Angebotspartei, das ist hier die Frage!

Der Osten, seine Anfälligkeit für autoritäre Lösungen und die Linke. Ein etwas anderer Erklärungsversuch von Luise Neuhaus-Wartenberg und Halina Wawzyniak

Wir müssen reden - und klären, ob wird Protestpartei oder Angebotspartei sein wollen. Offen, selbstkritisch und mit dem gemeinsamen Ziel, wieder stärker zu werden. Ein Beitrag zur Debatte über die Strategie der Linkspartei.

Tom Strohschneider

Abgeordnete wollen Rot-Rot-Grün noch nicht aufgeben

Mehrheiten im Bund? Gemeinsames Papier aus SPD, Linkspartei und Grünen kritisieren »Sozialneiddebatte« und machen sich für Solidarprojekt für alle stark / Frage nach solidarischer Umverteilung stellt sich

Solidarprojekt für alle statt Sozialneiddebatte - dafür braucht es solidarische Mehrheiten. Politiker aus SPD, Linkspartei und Grünen wollen deshalb die Tür für eine Zusammenarbeit der drei Parteien offenhalten.

Jürgen Aust

Für mehr linke Fragen, gegen vorschnelle Antworten

Landtagswahlen und Flüchtlingsthema: Zu einigen Herausforderungen linker Politik nach den Niederlagen im Frühjahr. Ein Debattenbeitrag von Jürgen Aust

Wir sollten uns deshalb in den nächsten Monaten auch ernsthafter als bisher mit der Frage beschäftigen, welche neuen Formen oder Formate brauchen wir, um die Menschen zu erreichen, deren Interessen wir vertreten.

Thies Gleiss

Der Aufhaltsame Aufstieg der Rechten

Zum Ausgang der letzten Wahlen: Die Antwort auf rechte Erfolge ist linke Politik – sonst nichts. Ein Beitrag zur Debatte von Thies Gleiss

In den Landtagswahlen hat sich die Linkspartei einmal mehr deutlich unter ihrem Wert als einzige reale Oppositionskraft im Lande verkauft. Das kann und muss sich ändern: Wer gegen die Rechten redet, darf vom Kapitalismus nicht schweigen. 

Horst Kahrs

Kampf um die Deutungshoheit

Was muss die Linkspartei tun, um bei den Wählern wieder punkten zu können? Horst Kahrs versucht Antworten zu finden.

Unkontrollierte Gesellschaftsexperimente sind Sache linker Politik nicht. Also gilt es, für programmatische Ziele eine Politik zu entwickeln, mit der und durch die eine Gesellschaft lernt, sich verständigt.

Tom Strohschneider

Abbilden und auffangen

Aufstieg der AfD, Krise der Linken: Was ist da passiert? Wann fing das an? Und was kann man dagegen tun? Wie die Linkspartei über ihren Kurs diskutiert

Ostdeutsche Interessen und Protest gegen die Etablierten - das war einmal das Erfolgsrezept der PDS. Nun sucht die Linkspartei wieder den Anschluss an die Arbeiter - als Beitrag zu einer Linkswende gegen den Rechtsruck.

Nicht einfach zur Tagesordnung übergehen

Was folgt aus dem Rechtsruck? Für eine europäische Lösung - gegen die Rufe nach einer Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik: Ein Debattenbeitrag von Axel Troost

Die Linkspartei braucht eine Debatte über ihre Strategie. Schnellschüsse und die Bedienung von Ängsten vor den anstehenden Aufgaben der Flüchtlingsmigration sind dabei aber nicht hilfreich.

Stefan Bornost

Den Keil ansetzen

Die Linken und die Diskussion über eine wirksame Strategie gegen den Rechtsruck. Eine Antwort auf Sascha Stanicic von Stefan Bornost

Gegen den gegenwärtigen Rechtsruck ist zweierlei nötig und möglich: die Schaffung einer möglichst breiten Aktionseinheit gegen die AfD. Und eine deutliche Schärfung des Profils der Linkspartei. Ein Debattenbeitrag.

Jörg Schindler und Tobias Schulze

Eine Perspektive für die neue Unübersichtlichkeit

Weshalb der Aufstieg der AfD keine fehlgeleitete Kritik neoliberaler Politik ist. Und weshalb eine Ära endet. Einige Vorschläge in einer offenen Diskussion von Jörg Schindler und Tobias Schulze

Wie soll die Linke auf den Aufstieg der AfD reagieren? Ein Plädoyer für mehr Nachdenklichkeit, eine neue „Kümmereroffensive“ und eine Linkspartei als Pfeiler einer solidarischen Alltagsorganisierung.

Bernd Riexinger

Für eine linke Politik der Hoffnung

Wir brauchen einen gesellschaftlichen Aufbruch gegen den Rechtsruck und die Große Koalition. Wie das gehen könnte? Ein Gastbeitrag von Bernd Riexinger

Nach dem Rückschlag bei den Landtagswahlen muss die Linkspartei Lehren ziehen: solidarisch, kritisch, konstruktiv. Plädoyer für eine Politik, die vor Ort, in den Betrieben und Stadtteilen Hoffnung auf Veränderungen macht.

Grüne: »Schrille Tabuisierung« hilft nicht gegen AfD

Strategiepapier von Hofreiter und Agena fordert »differenzierte« Auseinandersetzung mit der Rechtsaußen-Partei

Die Parteien suchen nach Strategien, um den Aufstieg der AfD zu stoppen. Ein Strategiepapier der Grünen warnt nun vor »schriller Tabuisierung« und fordert eine »differenzierte« Auseinandersetzung mit den Rechtsaußen.

Hendrik Lasch

Gebhardt: AfD stellt LINKE vor ein existenzielles Problem

Sachsens Landeschef: Partei muss auf Rechtstrend antworten / Sozialisten sollen sich wieder verstärkt um Arbeiter und Arbeitslose bemühen

Nach den Wahlerfolgen der AfD müsse sich die LINKE wieder verstärkt um ihre frühere Kernwähler kümmern, fordert der sächsische Parteichef Rico Gebhardt. Er warnt: Die Partei sei in einer „noch schwierigeren Situation“ als 2002.

»Nicht akzeptabel«: Kritik von Parteilinken an Wagenknecht

Offener Brief aus dem Umfeld der Antikapitalistischen Linken weist Äußerungen der Fraktionschefin zur Asylpolitik zurück

Deutliche Kritik an Äußerungen von Linksfraktionschefin Wagenknecht zur Asylpolitik kommt jetzt auch vom linken Flügel der Partei. In einem Offenen Brief wird die Politikerin aufgefordert, ihre »Positionen zu korrigieren«.

Tom Strohschneider

Oder eben besser

Im Schatten des Rechtsrucks nach neuen Antworten suchen: Die Linkspartei streitet über ihren Kurs gegen den »rechtskonservativ-nationalen Tsunami«

Strategiekonflikte und Parteiknatsch nach Wahlniederlagen sind üblich – zumal in der Linken. Diesmal aber geht es »um alles«, heißt es von überall her in der Partei. Es dreht sich nicht nur um umstrittene Äußerungen Einzelner.

Peter Schaber

Wie zertreten wir den Schneeball?

Es geht um Klassenpolitik: Anmerkungen zu einer Strategie gegen AfD und die anderen Kameraden

Es geht darum, in den Alltagskämpfen von Menschen, die sich im Hier und Jetzt benachteiligt und ausgebeutet fühlen, Perspektiven linker Organisierung zu eröffnen - egal ob Refugees oder Biodeutsche.

Wir brauchen Bündnisse gegen die AfD

Deutschland ist nach rechts gerückt. Ein Beitrag zur Debatte nach den Landtagswahlen von Anne Helm, Wilko Theeßen Meyer, Oliver Höfinghoff und Peter Laskowski

Wenn die Linke ihre konsequent humanistische Flüchtlingspolitik durchzieht, verliert sie Wähler. Wenn sie nur einmal wankt in dieser Position, verliert sie etwas viel wichtigeres: ihre Existenzgrundlage.

Evrim Sommer

Der Aufstieg der AfD – ein wiederkehrendes Phänomen

Was die LINKE im politischen Umgang mit der AfD aus den Wahlerfolgen der Rechtspopulisten in anderen europäischen Staaten lernen kann. Ein Gastbeitrag der Berliner LINKEN-Politikerin Evrim Sommer

In vielen Staaten Europas sind rechtspopulistische Parteien auf dem Vormarsch, auch in Deutschland. Ihr Erfolg hängt auch mit dem Verwischen der Grenze zwischen Links und Rechts zusammen. Das ist der Nährboden für die AfD.

David Bebnowski

Die Rechte gewinnt auf der Straße

Der Sozialwissenschaftler David Bebnowski sieht in der Formel »Wir gegen Die« die Erfolge von AfD und Pegida begründet

Um den rechten Mob zu verstehen, muss man ihn beim Wort nehmen. Sein Wahlspruch „Wir sind das Volk“ erinnert an die Losung “Wir gegen Die”. Den Kampf um Zustimmung gewinnt die AfD auf der Straße, nicht im Parlament.

Joachim Bischoff

Die Republik rückt weiter nach rechts

Die trügerische Gemütlichkeit einer Konsensdemokratie ist dahin. Was vom Aufstieg der AfD gelernt werden könnte. Ein Beitrag von Joachim Bischoff

Der rechte Populismus ist keine Bewegung der Armen, sondern eine Bewegung der unteren Mittelschicht in wohlhabenden kapitalistischen Gesellschaften. Was gegen den Aufstieg der AfD helfen kann: ein Debattenbeitrag.

Die Verlierer

Tom Strohschneider über Rot-Rot-Grün nach dem Rechtsruck-Sonntag und die ungewisse Zukunft solidarischer Mehrheiten

Wer Rot-Rot-Grün für eine Option hielt, Veränderungen links der CDU durchzusetzen, hat seit Sonntag viel nachzudenken. Dazu zwingt schon die Mathematik. Aber die Hausaufgaben sind weit schwieriger zu lösen.

Alban Werner

Vorsicht, Spoiler! Die Folgen von AfD Reloaded

Aufstieg der Rechtsaußen-Partei, soziale Frage und die Politik der Linken. Ein Debattenbeitrag von Alban Werner

Was sind die möglichen Folgen einer AfD-Etablierung in kurz-, mittel- und langfristigen Zeiträumen? Die anderen Parteien müssen künftig daran gemessen werden, wie sie mit den angesprochenen Problemen umgehen.

Katja Rom, Claudia Gosdeck, Luise Neuhaus-Wartenberg und Dominic Heilig

Damit die Zeit nicht an uns vorbeigeht

Was tun gegen den Rechtsruck? Wegducken zählt nicht. Die Alternative hieße: Diese Gesellschaft nach rechts verloren zu geben. Ein Diskssionsbeitrag

Debatten über „Enthaltsamkeit“ können wir uns in der Auseinandersetzung um den Rechtsruck in Deutschland und Europa nicht leisten. Wir brauchen andere Mehrheiten und gesellschaftliche Druck. Ein Beitrag zur Debatte.

Étienne Balibar

Als sei bereits Marine Le Pen an der Macht

Étienne Balibar über die Politik der Regierung Hollande, warum Merkel in der Flüchtlingsfrage Recht hatte - und was gegen das drohende Ende der EU getan werden muss

Die EU steht vor dem Zerfall, mörderischer Nationalismus grassiert, Geflüchtete werden zur Manövriermaße rechter Regierungen. Ein Appell von Étienne Balibar, »damit das Schlimmste nicht wieder zur einzigen Option wird«.

Thies Gleiss

Es geht um wirklich linke Regierungen

Ausgelutschtes Rot-Rot-Grün, die Krise der EU und der Kampf gegen Rassismus: Thies Gleiss zur Debatte über eine linke Strategie gegen die Rechtsentwicklung

Was tun gegen Rechts? Radikale Umverteilung von Einkommen und Arbeitszeit sowie ein sozialökologischer Umbau der Gesellschaft, der nicht vor radikalen Eingriffen in die Eigentumsverhältnisse halt machen darf.

Sascha Stanicic

Breite Bündnisse, aber keine politische Beliebigkeit

Antirassismus und Kampf für soziale Veränderungen gehören zusammen: Gastbeitrag von Sascha Stanicic zur Debatte: Was tun gegen Rechts?

Rassismus, Rechtspopulismus und Faschismus sind wie ein Krebsgeschwür. Und wie bei einer Krankheit müssen die Ursachen, nicht die Symptome, bekämpft werden, um sie zu besiegen. Ein Debattenbeitrag.

Nicole Gohlke, Christine Buchholz und Hubertus Zdebel

Breite Koalition, sozialistische Kraft

Der Rechtsentwicklung entgegenstellen – aber wie? Ein Beitrag zur Debatte von Nicole Gohlke, Christine Buchholz und Hubertus Zdebel

Linksregierungen, die als parlamentarisches Zweckbündnis die Rechtsentwicklung stoppen sollen, mit denen aber kein wirklicher Politikwechsel vollzogen werden kann, könnten die Probleme sogar noch verschärfen.

Elsa Koester

Wo bitte geht’s zur europäischen Demokratie?

In Madrid diskutierten 2000 linke Politiker und Wissenschaftler über Europas Zukunft: »Es gibt B-Pläne, aber sie sind in den Ländern ganz unterschiedlich«

Zweiter Akt in Madrid: Am Wochenende fand in Spaniens Hauptstadt eine weitere Plan-B-Konferenz statt. Politiker und Wissenschaftler diskutierten Strategien zur Demokratisierung und für eine Linkswende in Europa.

Janis Ehling

Die italienische Lehre ernst nehmen

Ist Rot-Rot-Grün als Bündnis gegen Rechts die Option der Stunde? Nein, sagt Janis Ehling - und verweist auf Erfahrungen anderer. Ein Debattenbeitrag

Kampf gegen Rechts ist wichtig, aber Rot-Rot-Grün ist keine Option. Die tieferliegenden strukturellen Gründe des Aufstiegs der Rechten können nur durch eine andere, antineoliberale Politik beseitigt werden.

Anne Helm, Oliver Höfinghoff und Peter Laskowski

Das Unmögliche fordern, um das Mögliche zu erreichen

Rot-Rot-Grün ist keine Option für den Bund im kommenden Jahr. Für die Linke gibt es dennoch viel zu tun: Solidarisch an der Seite der Geflüchteten. Ein Debattenbeitrag von Anne Helm, Oliver Höfinghoff und Peter Laskowski

Rot-Rot-Grün auf Bundesebene ist als Option für 2017 gescheitert. Was fehlt: ein gesellschaftliches Projekt des Aufbruchs. Die Linke kann ihren Beitrag dazu leisten: als die Partei der Flüchtlingshelfer*Innen.

Tom Strohschneider

DiEM25: »Großer Anlauf«, »traurige Sektenhuberei«

An Aufmerksamkeit für »Democracy in Europa Movement« fehlte es nicht. Wie haben die anderen Zeitungen den Auftakt des Projekts von Varoufakis erlebt? Eine kleine Presseschau

Was schreiben die Zeitungen über »Varoufakis' kleine Internationale gegen Kapitalismus«? Es gibt natürlich die übliche Kritik aus dem Regal. Aber das ist nicht alles. Eine kleine, unvollständige Presseschau.

Ernste Lage, nächster Versuch

Gegen eine Kritik, die eine antirassistisch-demokratische Initiative leichtfertig kaputtredet. Raul Zelik über Varoufakis und DiEM25

Der DiEM25 -Gründungsabend lässt sich leicht als langatmige Theaterveranstaltung denunzieren. Tatsächlich hat die Initiative für eine radikale Demokratisierung Europas einen stärkeren Impuls gesetzt als man erwarten durfte.

Tom Strohschneider

So ein Theater

Gesine Schwan und Brian Eno machen Dank Yanis Varoufakis ein bisschen Hoffnung: Das paneuropäische, linke Projekt DiEM25 wurde in Berlin vorgestellt

Ein historischer Tag für die Linken. Oder doch nur eine Art politischer Eurovision-Redewettbewerb ohne Punktvergabe? Was war das nun, dieser DiEM25-Auftakt? Anmerkungen zu einem wichtigen europäischen Abend.

Tom Strohschneider

Plan B, Austerexit, DiEM25, Blockupy etc.

Da kommt was in Bewegung: Aufrufe, Aktionen und Konferenzen der europäischen Linken - ein unvollständiger Überblick

Zwischen Eurodebatte, Bewegung und parteipolitischen Strategien spannt sich ein Feld linker Neuorientierung auf - Konferenzen werden organisiert, Aktionen geplant, Bündnisse geschmiedet.

Raul Zelik

Institutionell verdichtete Schwäche

Raul Zelik über rot-rot-grüne Bündnisse im Schatten des AfD-Aufstieges. Eine Antwort auf Klaus Ernst

Die LINKE wäre gut beraten, endlich ernst zu nehmen, was sie seit Jahren debattiert: Sie muss eine »gesellschaftliche Partei« werden. Kämpfe mittragen, zuhören, lernen, Bündnisse schließen – aber immer »von unten«.

Tom Strohschneider

Keine einfache Alternative. Aber immerhin eine

Der Zoff im Regierungslager wird weitergehen, solange es keine Option jenseits der Großen Koalition gibt. Wir müssen über eine Minderheitsregierung reden

Das »Affentheater« genannte Spiel, bei dem CSU und Teile der CDU die Rolle einer Opposition in der Regierung übernommen haben, läuft deshalb immer weiter, weil kein Schlusspfiff in Aussicht ist. Das muss sich ändern.

Tom Strohschneider

Wo ist die Opposition?

Solange die Bundesregierung so tun kann, als sei sie die einzige Alternative zu sich selbst, wird keine Linkswende gelingen

Geht es Merkel bald »an den Kragen«? Die Regierungsparteien stärkt diese rhetorische Zuspitzung, die sie zugleich auch Ruf nach einer »Lösung« von oben ist. Linkspartei und Grüne kommen allein dagegen nicht mehr an.

Joachim Bischoff und Björn Radke

Die Linke muss konkreter werden

Die SPD schaltet in den Wahlkampfmodus und beschwört Symbolik für die arbeitende Mitte. Ein Weckruf von Joachim Bischoff und Björn Radke

Die Mosaiklinke von Gewerkschaften, Sozialverbänden, Bewegungen und Parteien kommt aus der Defensive nur heraus, wenn sie ein linkes Reformprojekt konkretisiert, für das alle Beteiligten bereit sind zu kämpfen.

Axel Troost

Linkswende – aber wie?

Für ein europäisches Projekt gegen Rechts, gegen den Rückfall in nationalstaatliche Lösungen. Ein Beitrag zur Debatte von Axel Troost

Wie kann der Rechtstrend aufgehalten werden? Es geht nicht vorrangig ums Mitregieren. Es geht um eine europäische Antwort in der Flüchtlingsfrage. Der linke Motor für einen Politikwechsels muss endlich anspringen.

Ein Wochenende im Winter

Brennende Flüchtlingsheime, Hetze, AfD-Ähnlichkeitswettbewerb in der Politik: Warum jetzt der Aufstand der vielen nötig ist. Ein Gastbeitrag von Jan Korte

Heute geht es um nicht weniger als die Verteidigung einer Gesellschaft, die extrem viele Fehler hat. Wollen wir in Zukunft noch verändern, müssen wir sie heute verteidigen. Dafür brauchen wir viele.

Vorwärts, zurück zu Piketty!

Tom Strohschneider über die globale Ungleichheit, Reichtum, der die Demokratie gefährdet, und die Zentralität der Verteilungsfrage

Die globale Ungleichheit nimmt irrsinnige Ausmaße an. Das ist keine Frage der Moral. Es untergräbt die Demokratie und droht jeden Ausweg aus der Krise zu blockieren. Plädoyer für einen »sozialistischen Kompromiss«.

Wider eine düstere rechte Zukunft

Klaus Ernst fordert mehr Einigkeit im linkspolitischen Spektrum in Deutschland

Zum politischen Erbe derjenigen, die heute im Mitte-links-Spektrum Politik machen, gehört es, den Linken neben sich für eine große Gefahr zu halten. Weil er zu links oder zu rechts oder zu erfolgreich ist - aus der Sicht des jeweiligen Akteurs durchaus verständlich. Den...

Luise Neuhaus-Wartenberg und Dominic Heilig

Die Machtfrage von links stellen

Bündnisdebatte im Koma - doch die Herausforderungen bleiben: Ein vielleicht letztes, aber notwendiges Plädoyer für Rot-Rot-Grün. Gastbeitrag von Luise Neuhaus-Wartenberg und Dominic Heilig

Warum sollte eine bislang erfolglose Debatte über ein rot-rot-grünes Bündnis wiederbelebt werden? Weil ein Europa auf Rechtskurs immer mehr zum Krisengebiet wird und Linke dabei nicht zuschauen können.

Joachim Bischoff und Björn Radke

Gefährliche Orientierungslosigkeit

Die Sozialdemokratie, die arbeitende Mitte und die Linke. Ein Gastbeitrag von Joachim Bischoff und Björn Radke

Die SPD will "auf die arbeitende Mitte der Gesellschaft zielen". Weiß aber die arbeitende Mitte umgekehrt, dass ihre Interessen und Zukunftserwartungen bei der Sozialdemokratie gut aufgehoben sind?

Petra Sitte, Jan Korte, Olaf Miemiec, Harald Pätzolt und Tobias Schulze

Für eine Linkswende gegen den Rechtstrend

Die gemütlichen Jahre in der Oppposition sind vorbei. Wer die soziale Modernisierung will, muss die Machtfrage stellen. Ein Debatten-Beitrag von Petra Sitte, Jan Korte, Olaf Miemiec, Harald Pätzolt und Tobias Schulze

Wir denken als Linke global und handeln internationalistisch. Und internationalistisch wäre es, die nächste Chance auf die Macht in Deutschland zu ergreifen. Es ändern sich die Zeiten? Ändern wir sie doch mit!

Joachim Bischoff

Ein Politikwechsel ist unverzichtbar

Kann auch in Deutschland die neoliberale Hegemonie aufgebrochen werden? Zwei Aspekte einer Idee der Zukunft

Europaweit sind wir mit einem Aufstieg der Rechtspopulisten konfrontiert. Die Parteien des bürgerlichen Lagers und der europäischen Sozialdemokratie sind gelähmt. Welcher Ausweg führt nach links?

Tom Strohschneider

Rot-Rot-Grün als »historischer Kompromiss«?

Gysi plädiert für Mitte-Links als Bollwerk gegen Rechtsentwicklung / SPD-Fraktionsvize winkt ab - und wirft Linkspartei rechte Positionen vor / Debatte auch in der Linken: Brie versus Ernst

Teile von Europa rücken politisch immer weiter nach rechts. Die Linke ist entweder zu schwach, dem etwas entgegenzusetzen, oder es fehlt wie in Deutschland an Mehrheiten gegen die Rechtsentwicklung. Kann sich das ändern?

Linkspartei legt Fünf-Punkte-Plan gegen Rechts vor

Sozialgarantie, humaneres Asylrecht, Unterstützung für Flüchtlingshelfer: Linke will Erstarken der Rechten soziale Grundlage entziehen / Riexinger: Bundesregierung trägt Verantwortung für Anstieg rechter Gewalt

Nach dem Durchmarsch der rechtsradikalen Front National in der ersten Runde der französischen Regionalwahlen fordert die Linkspartei von der Bundesregierung konkrete Schritte gegen wachsenden Rassismus in Deutschland.