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Buchmesse in Frankfurt Main

Eigentlich kommen jedes Jahr im Oktober Verleger, Buchhändler und Autoren zusammen und präsentieren Neues vom Buchmarkt. Das hat der Corona-Virus diesmal verhindert. Dennoch, auf unserer 20seitigen Beilage stellen wir Neuerscheinungen vor, die wir wichtig finden.

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main

Ein Gruß von Herzen

Corona macht es möglich: Die Frankfurter Buchmesse findet statt, nur ohne Messe. Keine Aussteller, keine Verlage. Aber es gibt Lesungen und Diskussionen in der Stadt, im Rundfunk und im Internet.

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Marit Hofmann

Wenn man Macht hat

Das Feuer, die Wut, die verzerrten Gesichter und ihre Posen, wie sie die Fäuste recken, wie sie sich inszenieren, als würden sie in einen Kampf ziehen. Und auf der anderen Seite die Rumstehenden, die Äugenden. Wenn du es dir genau ansiehst, dann hat jede Figur auf diese...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
René Hamann

Das Making-of eines Romans

Wer war Ellen West? Wer war Werner Bruni? Was verbindet die berühmte Patientin mit dem gefallenen Schweizer Lottokönig aus den 80er Jahren - und was haben Karl Marx oder Max Frisch damit zu schaffen? Und was hat das alles mit dem Essen von vornehmlich süßen Speisen zu t...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Michael Wolf

Eine falsche Fliege

Es ist eines der ungewöhnliches Debüts der Saison. Oftmals hangeln sich Autoren bei ihren ersten Büchern an den Eckpfeilern der eigenen Biografie entlang, was den Vorteil hat, dass sie ihr Material kennen und zu kontrollieren wissen, allerdings - so ein oft gehörter Vor...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Michael Bittner

Krieg in den Köpfen

In den vergangenen Jahren sind die 90er Jahre in der ostdeutschen Provinz zu einem der wichtigsten literarischen Stoffe geworden. Sie stehen für eine Zeit, in der Aufbruchstimmung, aber auch Orientierungslosigkeit die jungen Leute in den damals noch neuen Bundesländern ...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Fokke Joel

Mein Vater ist eine Lichtgestalt

Für Zsuzsa Bánk ist der Sommer eine Zeit des Glücks. Es ist die Zeit des Urlaubs, die Zeit, in der sie mit ihren Eltern nach Ungarn gereist ist, an den Balaton, jenen großen See im Westen des Landes. Seit den 60er Jahren, seit es für ihre Eltern, die nach dem Aufstand 1...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Norma Schneider

Krise, Hoffnung und Wahn

Menschen verlassen ihre Häuser nicht mehr, leben in ungewohnter Enge zusammen und warten auf das Ende einer Katastrophe, die das normale Alltagsleben unmöglich gemacht hat. Sie vertreiben sich die Zeit mit Musik, Alkohol und Gesprächen. Gekocht wird, was die Vorratskamm...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Irmtraud Gutschke

Die Zunge und der Zahn

Unter den Zitaten in diesem Buch ist eines von dem argentinischen Autor Guillermo Saccomanno: »Meine Großmutter hat mir beigebracht: ›Die Erinnerung ist wie eine Zunge, sie geht immer zu dem Zahn, der am stärksten wehtut.‹« Was tut Claudia Pineiro weh, dass sie dieses B...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Florian Schmid

Ein Programm wird selbstständig

Zeitreisegeschichten und nichtlineares Erzählen haben in Film und Literatur gerade Hochkonjunktur. Mit Christopher Nolans »Tenet« ist dieses Sujet jetzt auch in einer massenkompatiblen Actionvariante im hoch budgetierten Blockbuster-Kino angekommen. Dass der Hype um Zei...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Tom Wohlfarth

Prekäre Heimat

Schon seit ein paar Jahren gibt es in der deutschsprachigen Literatur den Trend zum Dorfroman, zur Provinzerzählung, aber auch zur Herkunftsgeschichte als Rückkehr in diese Provinz. Die Großstadt hat sich ein wenig auserzählt, die wahren Abenteuer der Selbstfindung lieg...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Axel Klingenberg

Poetischer Content - copy or delete?

Der Sammelband »poesie.exe« präsentiert Gedichte, an deren Entstehung sowohl Menschen als auch Maschinen beteiligt sind. Aber können Computer, Algorithmen oder Künstliche Intelligenzen überhaupt Künstler sein? Wie ansprechend ist denn ihre Kunst überhaupt? Und wie eigen...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Guido Speckmann

Das Epizentrum touristischer Dystopien

Wer grenzenlose Enthemmung im Winterurlaub suchte, für den war Ischgl in Tirol eine der Top-Adressen. Und dann kam Corona ... Eine wunderbare Alpenlandschaft, die besten Pisten und modernsten Skilifte - alles ganz nett und eine notwendige Voraussetzung, aber keineswegs ...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Thomas Wagner

Die Steinzeit war eine Tragetaschenzeit

Welche Chancen, aber auch welche Probleme brächte es mit sich, in einer Gesellschaft zu leben, die ganz und gar dem Prinzip der Herrschaftsfreiheit verpflichtet wäre? Und wie würde sich unser Denken und Fühlen ändern, wenn wir Körper bewohnten, die ihr biologisches Gesc...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Christopher Wimmer

Das Bedürfnis nach dem »Wir«

Ein fiktives Gespräch zwischen dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland Heinrich Bedford-Strohm und dem marxistischen Philosophen Slavoj Žižek zur Situation von geflüchteten Menschen im Mittelmeer. Bedford-Strohm ist entsetzt über den Hass, welcher d...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Klaus Bellin

Leidende, Verstummte, Nazis und Angepasste

Er litt, er schlief schlecht, er sah erschrocken, wie die Akademie der Künste brutal auf den Kurs der Nationalsozialisten gebracht wurde. »Alles bricht zusammen«, schrieb Oskar Loerke am 14. Februar 1933 ins Tagebuch. Und: »Viel Entsetzliches hat sich ereignet.« Er hatt...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Frank Willmann

Glück und Glas

Bisher kannte man Christoph Nußbaumeder als Dramatiker, der in seinen zahlreichen Stücken den Finger auf deutsche Wunden legte. Er setzte mit seinen gesellschaftskritischen Stücken, in denen er immer wieder das Schicksal kleiner Leute im Kampf gegen die unerbittlichen M...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Gunnar Decker

Wunderkammer mit verborgenem System

Normalerweise schreibt man, um sich etwas Fremdes anzueignen, sich Unvertrautes vertraut zu machen. Das Irritierende an Alexander Kluges »Russland-Kontainer« ist, dass der Autor offenbar dem Aneignungsprozess als solchem wie auch dem heimatlichen Vertrautsein gleicherma...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Enno Stahl

Der überdrehte Erzählton

Deutsche können keine Komödien. Den Text mit einem Pauschalurteil zu eröffnen, kommt immer gut. Das erregt Widerspruch oder Zustimmung, und in unseren polarisierenden Zeiten ist Aufmerksamkeit, die sich allein aus Ablehnung oder Apotheose speist, nur so zu erlangen. Als...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Frank Schäfer

Wie die anderen sein

Im Jahr 1952 ist Annie Ernaux zwölf Jahre alt. An einem Junisonntag beim Essen streiten sich ihre Eltern, die Situation eskaliert, der Vater will die Mutter mit der Axt erschlagen. Er beruhigt sich schließlich, aber es bleibt ein Trauma bei dem jungen Mädchen zurück, da...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Klaus Bellin

Der ungeliebte Bruder

Die letzten Jahre verbrachte er in Wolfenbüttel. Es ging ihm miserabel. Er war arm und krank, lebte seit Jahren von Brot und Blutwurst, Kaffee und Tee, hatte heftige Kopfschmerzen und schlaflose Nächte und nur einen einzigen Wunsch: »einmal frei von Sorge und Angst, wen...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Karlen Vesper

Die Vergangenheit lebt wieder auf

Sie wurden herzlichst begrüßt, die sich auf Zeitreise zurück in ihre Vergangenheit begebenden Veteranen der Republikanischen Armee und der Interbrigaden - ob auf dem Campus der Madrider Universität, Schauplatz heftiger Kämpfe im Dezember 1936, oder im Gewerkschaftshaus ...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Peter Nowak

Politik in erster Person

In konservativen Medien müssen die Autonomen immer wieder als Popanz herhalten, wenn man nachzuweisen versucht, dass es auch militante Linke gibt. Doch konnte man je von einer autonomen Bewegung sprechen? Und gibt es sie noch heute? Das sind Fragen, über die sich auch d...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Robert D. Meyer

Blicke hinter Höckes Kulissen

Mit Büchern über Nazis, Kameradschaften, die Neue Rechte und Rechtsterroristen ließe sich längst eine komplette Bibliothek füllen. Auch für die AfD bräuchte es darin einige Regalmeter. Ihr rasanter Aufstieg wie auch das Erstarken reaktionärer Kräfte weltweit beschäftige...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Johanna Bussemer

Von Cola di Rienzo bis Gauland & Co

Populismus ist die politische Kommunikation des kleinen Aufstands, Appell des Volkes gegen die Eliten. Kein neues Phänomen, sondern immerwährender Bestandteil politischer Prozesse. Das sind die Kernthesen von Kolja Möllers »Geschichte des Populismus«. Den im Titel des B...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Stefan Bollinger

Die geschmähte Alternative

Differenziert auf den verschwundenen (ost)deutschen Staat zu blicken, ohne die gängigen Klischees von Stasi, Mauer und Stacheldraht wiederzukäuen - das ist auch 30 Jahre nach dem Ende der DDR beileibe nicht selbstverständlich. • Buch im nd-Shop bestellen Thomas Ka...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Hans-Gerd Oefinger

Ein bewegtes Leben

Dass die rheinisch-bergische Industriestadt Remscheid vor 100 Jahren den Ruf als »Bergisch Moskau« genoss, war kein Zufall. Die von Metallfacharbeitern gegründete Arbeiterbewegung hatte einen sehr hohen Organisationsgrad und Zusammenhalt, Streikerfahrung und Selbstbewus...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Karlen Vesper

Mutige Frauen

Unser Leben war von wenigen Siegen und zahlreichen Niederlagen gezeichnet«, resümierte Rossana Ros-sanda, die italienische Kommunistin, Frauenrechtlerin und Schriftstellerin, die am 20. September dieses Jahres verstarb. An sie wird dankenswerterweise in diesem einzigart...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Peter Nowak

Sie wollten nicht nur Opfer sein

Ich habe daher eine Bitte. Gedenkt der Frauen nicht nur als Opfer. Gedenkt und würdigt auch ihren Mut, ihre Solidarität und ihren Lebenswillen.« Diesen Appell richtete Lisl Jäger während der Gedenkfeier zur Befreiung des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück vor zehn J...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Franziska Klein

«Es gibt immer eine Alternative»

Links sein und Engstirnigkeit schließen sich für mich aus.« Dieses sympathische, dick zu unterstreichende Bekenntnis von Ton Veerkamp, ehemaliger Jesuit und evangelischer Studentenpfarrer in Berlin-West sowie Aktivist der Friedensbewegung, eröffnet die spannende Zeitrei...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Hermann Klenner

Ohne Hegel geht es natürlich nicht

Der Titel dieser kleinen Würdigung ist nicht der hier zu besprechenden Hegel-Monografie entnommen. Deren Autor, der wohl profilierteste deutsche Hegel-Forscher der Gegenwart, hat diese Unentbehrlichkeitserklärung nicht ein einziges Mal zitiert, wie man es hätte erwarten...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Werner Abel

Ruheloser Anarchist

Kaum ein anderer hatte den Geburtsfehler der Weimarer Republik so treffend auf den Punkt gebracht wie Theodor Plievier mit dem Titel seines im Malik-Verlag erschienenen Buches »Der Kaiser ging, die Generäle blieben«. Als der bekennende und aktive Anarchist, der allerdin...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Jürgen Holz

Weitermachen gegen ein »Weiter so«

Der Leipziger Universitätsverlag ist 1992 mit dem Ziel gegründet worden, einen Ort des Verlegens akademischer Literatur zu schaffen. Diesem Profil entspricht auch der in der Reihe der Leipziger »Ostasien-Studien« herausgegebene Band »NOlympics«. Bedingt durch die Corona...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Günter Wernicke

Ein Volkstribun

Ho, Ho, Ho Chi Minh« - skandierten rebellierende Studenten Ende der 60er Jahre weltweit auf Straßen und Plätzen. Diese Sprechchöre dürften allgemein bekannt sein. Aber wer weiß noch, dass es in Berlin-Ost eine Ho-Chi-Minh-Straße per Magistratsbeschluss seit 1976 gab, di...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Silvia Ottow

Nicht die Natur ist schuld

Das Coronavirus oder, wie es exakt heißt, Sars-CoV-2, ist nicht der erste Krankheitserreger, der die Welt in Angst und Schrecken versetzt. In den Jahren 1918 bis 1920 war es die Spanische Grippe, die ihren Ausgangspunkt in einem Betrieb für Massentierhaltung in den USA ...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Sophie Luisa

Analyse und Anklage

Feminismus ist eine sehr gute Sache«, heißt es eingangs, worauf sogleich die Begründung folgt: »In der anzustrebenden feministischen Gesellschaft gibt es keine Diskriminierung, keine einengenden Zuschreibungen, keine Ausbeutung und keine Unterdrückung.« Alle bräuchten w...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Franziska Klein

Warum Ioana ihren Sohn nie wiedersah

Sie war zwölf, als ihr opiumsüchtiger Vater sie an einen Kinderhändler verkaufte und sie in ein dunkles Hinterzimmer in Bangkoks Rotlichtviertel gesperrt wurde. Sie wurde als Nummer 17 zum Lustobjekt von Touristen. Als ein Deutscher sie und ihre Freundinnen Sokdy und Wa...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Knut Henkel

Was heißt Schwarz sein?

Ihre Haare waren für das Büroteam zu »ethnisch«, ihr Auftreten zu »laut« - Ijeoma Oluo nahm es hin. Sah über rassistische Witze hinweg, dämpfte ihre Stimme in Meetings, akzeptierte, dass ihr Chef sie zwar beförderte, aber ihr keine Gehaltserhöhung gewährte, arbeitete hä...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Reiner Oschmann

Bei Thomas Mann

Kalte Nacht. Sonne. Leibesverstimmung und nervöse Erschütterung ...« So beginnt der Tagebucheintrag Thomas Manns vom 1. Januar 1951 in seinem Exil in Pacific Palisades, Los Angeles, Kalifornien. Von 1942 bis 1952 hatte der Nobelpreisträger, der den Nazis den Rücken kehr...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Ulrike Henning

Die Ungleichheit bleibt

Er ist nicht nur Publizist und Sozialwissenschaftler, sondern zugleich Vorsitzender der Partei der Arbeit von Belgien: Peter Mertens. Der Antwerpener erzählt von der Pandemie. Sein Text wird persönlich, wenn er über den Krebstod seines Schwiegervaters mitten im Lockdown...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Irmtraud Gutschke

Drei Frauen und ein Kinderschreck

Goldmarie sprang in den Brunnen und landete auf einer himmlischen Wiese, Alice fiel in ein Kaninchenloch und schwebte hinab in ein Wunderland, Robinson Crusoe wurde auf eine einsame Insel gespült und blieb dort achtundzwanzig Jahre, ich schritt durch Müll, über zerfetzt...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main

Schneewittchen spielen

Dieses Buch ist zugleich eine Bühne, Einladung für Kinder ab vier, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Damit »Schneewittchen« inszeniert werden kann, muss das Märchen natürlich erst einmal vorgelesen werden. Aber diese Box enthält nicht nur den Text, adaptiert nach de...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Silvia Ottow

Bequem im Vogelnest

Rot und schnell und immer hungrig - so lernen wir den Fuchs in dieser Geschichte kennen. Elegant springt er ins erste Bild des kleinen Büchleins und verliert dabei gleich mal seinen prächtigen blauen Hut. Doch noch ist die Welt für das schlaue Tier vollkommen in Ordnung...

Aus der Zeitungsbeilage

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Hans-Dieter Schütt

Mitten im Wald

Ist der Mensch den unmittelbaren Wirkungen seiner Kindheit weit genug entrückt, sucht er in wachsender Wehmut die Wege zurück. Verlangt just in den Nach-Bildern eines längst verwitterten Ursprungs nach der Steigerung seines gegenwärtigen Empfindens. »Suchbild« nannte Ch...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Jana Frielinghaus

Schussreif manipuliert

Seit Jahrzehnten arbeitet Daniela Dahn die Verwerfungen infolge der überstürzten Fusion von DDR und Bundesrepublik auf, darunter die Ignoranz der Herrschenden in der alten BRD gegenüber dem Vorschlag für eine neue, gemeinsame Verfassung für ein künftiges gesamtdeutsches...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main
Irmtraud Gutschke

Ein anderes Zusammenleben

Die Revolution ist fällig«, ruft es in roter Schrift. »Aber sie ist verboten« - das ist nur klein in Schwarz hinzugesetzt. Es gibt so viele Unzufriedene in diesem Land, dass ein Buch mit diesem Titel Aufmerksamkeit finden müsste, zumal wenn es von einem politisch erfahr...

Beilage zur Buchmesse Frankfurt Main

Pferd auf dem Baum

In Gaulis bei Borna beginnt die Geschichte, zwischen Roßwein und Döbeln endet sie. Ein sächsisches Pferd lässt sich von Bauer Trillhose nicht länger knechten, sondern besteigt dessen Opel, den der Mann mehr liebt als das Tier, und fährt auf Verwandtenbesuch. Nach Pappen...