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Gastautoren

Christoph Ruf

Christoph Ruf

Christoph Ruf, 41, lebt als frei(willlig)er Journalist im sonnigen Südwesten, wo er Bücher und Zeitungstexte über Fußball, Fans und Neonazismus schreibt. Für das nd besonders gerne..

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Aktuelle Beiträge von Christoph Ruf

Unverschuldet abgeschlagen

Nach positiven Covid-19-Tests und einer Zwangsquarantäne für alle Spieler stieg Dynamo Dresden erst jetzt wieder in die 2. Liga ein. Aufstiegsaspirant VfB Stuttgart erwies sich beim 0:2 als zu stark.

Affe gegen Elefant

Im Leistungssport sind politische Botschaften unerwünscht. Wer will auch deutsche Olympiasieger mit AfD-Fähnchen auf dem Siegerpodest? Dennoch sollte für antirassitische Botschaften endlich eine Ausnahme gemacht werden.

Verzweifelt gesucht: «Riesige Euphorie»

Ich habe am Samstag mein zweites «Geisterspiel» auf einer Pressetribüne gesehen. Wenn man zu den zehn Printjournalisten gehört, die Einlass finden, muss man sich Fieber messen lassen, eine Erklärung abgeben, wonach man keinen wissentlichen Kontakt mit Corona-Infizierten...

Wenn Fußballer Regeln einhalten sollen

Am Wochenende hat die Bundesliga ihren Spielbetrieb wieder aufgenommen. Im Focus war dabei auch Hertha BSC Berlin, das erst kürzlich mit einem Video für reichlich Schlagzeilen gesorgt hatte.

Im Strafraum

Ich hatte mir ja eigentlich geschworen, mich an dieser Stelle nicht mehr über Geisterspiele auszulassen. Andererseits ist ein »Sonntagsschuss«, dessen Autor den Schuss nicht hören will, natürlich auch eine schwierige Sache. An diesem Sonntag fällt es mir jedenfalls nich...

Survival oft the fattest

Das Fußball-Profigeschäft redet in Corona-Zeiten viel davon, nachhaltiger werden zu wollen. Doch alle Zeichen deuten darauf hin, dass nach der Pandemie die Großen nur noch größer werden – und dass eine letzte Grenze fällt.

»Respektiert, aber nie geliebt«

Ein Buch über Thomas Tuchel porträtiert einen hervorragenden Trainer, der sich selbst im Weg steht. Riesiges Fachwissen, abwechslungsreiches Training und perfekte Vorbereitung treffen auf einen nachtragender und cholerischen Charakter.

Niemand mag Drängler

Wer auf einer Corona-Station arbeitet, darf sich ebenso wenig testen lassen wie die Lehrkräfte, die ab Montag wieder unterrichten sollen. Und da sollen ein paar Fußballer 20.000 Testeinheiten verballern dürfen? Kolumne von Christoph Ruf.

Und plötzlich geht das Licht an

Ob und wann die Profis wieder spielen, ist noch nicht abschließend geklärt. Doch seit der Erklärung der Fans ist eine Diskussion entbrannt, die der offizielle Fußball lieber nicht geführt hätte.

»Ein Denkzettel zur rechten Zeit«

Besser Investitionen in den Nachwuchs statt immer wieder teure Millionen-Transfers: Haching-Präsident Manfred Schwabl hält die Dritte Liga für eine Fehlkonstruktion und fordert für die Zeit nach Corona ein radikales Umdenken im deutschen Fußball.

Liverpooler Einkaufswagenrempler

Nicht alle Bereiche des Lebens werden in Corona-Zeiten eingedampft. Dass Hefewürfel so umkämpft sind, deutet zum Beispiel daraufhin, dass viel gebacken wird in Deutschland. Der Suff scheint ebenfalls ein Corona-Gewinner zu sein, wenn man denn die Flaschenmeere vor den A...

Augen zu und durch

Die Bundesliga will die Saison um jeden Preis zu Ende bringen – wegen der Fernsehgelder. Ab Sommer aber brechen neue Zeiten an. Die Spielergehälter und Beraterprovisionen werden angesichts der Pandemie um gut 20 Prozent sinken. Selbst in den Chefetagen der Klubs wird das begrüßt.

Trennung auf Probe

An alten Gewohnheiten festhalten ist in der Coronakrise nicht möglich. Doch genug Menschen versuchen genau das und rufen schon jetzt nach der Exitstrategie, um zu den alten Gewohnheiten zurückkehren zu können.

Das Merkel-Vakuum

In der COVID-19-Krise sind die Deutschen autoritätsfixiert. Christoph Ruf meint, dass sogar der Fußball besser auf die nahe Zukunft vorbereitet ist als die Bundesregierung auf die Gegenwart.

Befreite Blicke

Wie in Zeiten der Pest gibt auch der Shutdown-Modus im 21. Jahrhundert den Blick auf das Wesentliche frei. Der Fußball gehört dabei zu den schon grotesk überhöhten Dingen des Lebens: Jetzt ließen selbst die in normalen Zeiten als die Guten wahrgenommenen ihre Masken fallen.

Poesie und Prosa auf den Fantribünen

In deutschen Stadien gab es in letzter Zeit viel Polemik gegen Dietmar Hopp. Die Reaktionen von Politik und Funktionären zeigt: Die Würde eines Milliardärs ist unantastbar, der Profifußball ist moralisch bankrott.

Es eskaliert

Der Protest von Fans gegen Kollektivstrafen im Fußball ist verständlich. Doch schwachsinnige Beleidigungen und dumpfes Hetzen einer anonymen Masse gegen einzelne Menschen werden das Gegenteil dessen bewirken, was die Fans erreichen wollen.

Zu viele Lippenbekenntnisse

Die Fußballfans sind in den vergangenen 20 Jahren politischer geworden und haben sich dabei fast durchgehend von rechts nach links bewegt. Die Klubs aber entdecken ihre antifaschistische Gesinnung oft erst, wenn sie diese medienwirksam in Szene setzen können.

Wenn Ichlinge in Fahrt sind

Das Kapitel Jürgen Klinsmann bei Herta BSC ist schnell zu ende gegangen. Was lernt man daraus? Im Fußball ist es nie gut, wenn einer allein am Steuer sitzt. Es kann ihn dann nämlich keiner mehr aufhalten.