Gastautoren

Paula Irmschler

Die freie Autorin kümmert sich in ihrer Kolumne "Abgebügelt" alle 14  Tage um Dinge, denen man nur mit Heißdampf begegnen kann. 

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Aktuelle Beiträge von Paula Irmschler

Alles im Lot in Patriarchistan

Ein Jahr nach dem Aufkommen von metoo: Brett Kavanaugh wird Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, es gibt eine Geldstrafe für die Ärztin Kristina Hänel wegen unerlaubter »Werbung« für Abtreibung und die Österreicherin Sigi Maurer muss ebenfalls zahlen...

Tischmänner

Paula Irmschler war während einer abendlichen Diskussionsrunde mit Männern zugegen. Was sich dort abspielte, hat ihr überhaupt nicht gefallen. Sie findet nämlich, dass Frauen in diesen Situationen zu oft untergebuttert werden.

Huge Assholes

Das Aufgeilen am Minimalismus als Entscheidung ist nichts Neues. Dabei ist Freude an Reduktion natürlich nicht das Problem, sondern der Umstand, dass man es für generell erstrebenswert hält, wenig zu haben und das zu propagieren.

Don’t call it Antifa

Nur nicht festlegen. In den Sozialen Netzwerken möchte man vieles nicht: gefährlich, Antifa, linksextrem. Irgendwie mit Herz gegen Nazis. Doch gegen Rausposauner menschenverachtender Forderungen muss es gefährlich sein.

Für sich selber kämpfen

Aaoron Lehmanns Film »Das schönste Mädchen der Welt« ist nur vordergründig eine klassische Liebeskomödie, denn sie bricht mit dem patriarchalen Rollenverständnis bisheriger romantischer Komödien im deutschen Film.

Lachreactions

Männer sollen hart, potent und mächtig sein. Betroffenheit kommt da nicht vor. Der aktuelle Fall von Missbrauch durch Asia Argento betrifft auch Frauen, da feministische Ambitionen wieder delegitimiert werden.

Die eigenen Leute

Flaschensammelnde Rentner, Arme oder »unsere Frauen« interessieren Rechte in Deutschland nur, wenn es in der Diskussion gegen Flüchtlinge geht. In der Realität auf der Straße ignorieren sie diese Gruppen, oder tun schlimmeres.

Deutschland, Weltmeister der Abwehr

Wenn Diskriminierung ein solch großes Problem wäre, dann hätte man das doch mitbekommen lamentieren von Diskriminierung Unbetroffene. Der weiße Deutsche fühlt sich angegriffen. Bis hin zum Verdacht, das Özil sich den Rassismus nur ausgedacht hätte.

Lächel mal

Welche Frau hat es noch nicht gehört? Kaum grinst sie nicht dauerfröhlich durch die Gegend, heißt es von irgendwoher: »Lach doch mal.« Warum es gerade während der Arbeit ein Recht auf einen beschissenen Tag geben muss.

Mittelmäßige Kritik

Die Fußballkommentatorin Claudia Neumann ruft tief sitzende Kastrationsängste hervor. Wenn sie Spielernamen vertauscht, wird sie beschimpft. Einem mittelmäßig talentierten Kommentator wäre der Shitstorm erspart geblieben.

Die Ausreden der linken Männer

Zu Fußballweltmeisterschaften wollen linke Männer mit Kritik an immer mehr Kommerzialisierung und Korruption versuchen anders zu sein als die Patriotendödel. Doch es ging beim Fußball immer um Identität und Männlichkeit.

Autofahrende Männer

Weil ja überraschenderweise bereits Sommer ist und in diesem Jahr deshalb alle noch ungebremster und effektiver durchdrehen als sonst, kann man das Balzverhalten von Heteros nun noch früher und noch ungefilteter erleben.

Ich habe den ESC gewonnen

Als letzte Woche die Israelin Netta Barzilai, perfekt in Shape, den ESC gewann, haben wir dicken Menschen alle gewonnen. Nicht nur, weil Arschlöcher uns eh alle für dieselbe halten, sondern weil Netta einfach darauf pfeift, beziehungsweise gackert.

Regie mit offener Hose

Oskar Roehler, Skandalnudel unter den deutschen Regisseuren, hat einen neuen Film gemacht. In »HERRliche Zeiten« geht es um Macht und Herrschaft in Paarbeziehungen. Ein Film, der ordentlich durch die Hose atmet.

Mythos Frau

Paula Irmschler ist genervt von den Mario Barths dieser Welt - sie lamentieren, Frauen würden zu viel reden, geben aber gleichzeitig an, dass es unmöglich sei, sie zu begreifen. Dabei ist es gar nicht so schwer, den Mythos Frau zu entschlüsseln.