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Eine Zeitreise durch die Geschichte Weißrusslands - Maler, Dichter, Schlösser, Denkmäler und Bialowieza-Nationalpark

Eine Zeitreise durch die Geschichte Weißrusslands - Maler, Dichter, Schlösser, Denkmäler und Bialowieza-Nationalpark
Foto: pixabay.com

Flugreise / Rundreise

Eine unberührte Natur, der naturnahe Wald, die Gastfreundschaft der Menschen, Dinge sehen und erleben, die man sonst nur aus Geschichtsbüchern kennt, dazu die ursprüngliche belarussische Folklore. All das macht die Hauptstadt Minsk und das Land Belarus zu einem attraktiven Reiseland, zu einem Geheimtipp. Und vielleicht auch das große Mysterium Sowjetunion, das hier so lebendig wie wahrscheinlich nirgends sonst auf der Welt zu erleben ist. Wir bieten Ihnen eine Zeitreise durch die Geschichte Weißrusslands.

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise nach Minsk
In Minsk erwartet Sie Ihre Reiseleitung. Gemeinsam fahren Sie zum Hotel. Nach einer kleinen Erfrischung erfolgt am Nachmittag die Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Weißrusslands. Sie lernen die altstadt mit der ehemaligen oberstadt um die orthodoxe Heiliggeist-kathedrale, die unterstadt und die Nationalbibliothek kennen. Viele breite alleen und Plätze werden Sie mit eindrucksvollen Beispielen der sowjetischen architektur beeindrucken. anschließend unternehmen Sie einen kleinen Spaziergang durch den Jankakupala-Park. Lernen Sie die „Insel der Tränen“, im Fluss Swislatsch kennen und schlendern Sie durch die Dreifaltigkeits- Vorstadt, einem rekonstruierten altstädtischen Viertel aus dem 19. Jahrhundert. Ihr abendessen nehmen Sie im Restaurant „Pan Chmelju“ ein. Hier können Sie sich die traditionellen Speisen der weißrussischen küche bei Folklore schmecken lassen.

2. Tag: Minsk - Zhodino - Polozk
Fahrt nach Schodsina. Hier besichtigen Sie den Betrieb Belaz. Er ist weltweit der größte Produzent von Sandgrubentechnik. Bewundern Sie den größten kipper der Welt mit seinen 450 Tonnen, einzigartig! Sie werden begeistert sein. auch andere Muldenkipper, die wertvolle Bodenschätze transportieren, werden Sie sehen und dem klang der Motoren lauschen. Versuchen Sie doch einmal, bis zur Mitte des Rades zu gelangen! Viele verschiedene Radgrößen sind hier zu finden. am Ende der Führung sollten Sie es nicht versäumen, in die Fahrerkabine des legendären Belaz einzusteigen. Ein einmaliges Erlebnis! Die Reise geht weiter nach Polazk. Dort lernen Sie während einer Stadtführung die älteste Stadt Weißrusslands kennen. Sie laufen durch die alten Straßen, die Sie an den legendären Fürsten von Wsjeslaw, des architekten Johannes und des Juweliers Lazarus von Bogashi erinnern werden. Viele einzigartige Polazker Denkmäler, wie das Denkmal „J“, werden Sie während Ihres Rundgangs betrachten. Weiter besichtigen Sie das Euphrosyne-Erlöser-kloster. Es wurde von der Heiligen Euphrosyne, Fürstin von Polazk, gegründet. Ihre Reliquien sind das Hauptheiligtum des klosters. Hoch über dem Steilufer der westlichen Dwina thront die Sophien-kathedrale. Einzelne Fragmente sind aus dem 11. Jahrhundert. Sie besichtigen das Museum sowie den kerker und können im restaurierten Saal den klängen der Musik bei einem kleinen orgelkonzert (vorbehaltlich der Schließung wegen Festgottesdienstes) lauschen. Die ausstellung des Buchdruckmuseums in den Gebäuden des alten Dreikönigstag-klosters besichtigen Sie im anschluss, bevor Sie mit der Stadt Witebsk Ihr heutiges ziel erreichen. Späte ankunft und abendessen im Hotel.

3. Tag: Witebsker Schule und Herrenhaus „Zdrawnewo“
Die Stadt Witebsk, an der hohen küste der westlichen Dwina gelegen, ist trotz massiver zerstörung im zweiten Weltkrieg, mit Gouverneurspalast und altem Rathaus aus dem 18. Jh. sehr sehenswert. Das kulturelle Erbe von Witebsk umfasst auch die Jugendstilgebäude, den mittelalterlichen Turm, lustige Straßenskulpturen und die malerische Fußgängerzone mit ihren Souvenirläden, kunstgalerien und kaffeehäusern. anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Witebsk zu einem einzigartigen Symbol der dynamischen kunst, der weltberühmten „Witebsker Schule“. Ihre Vertreter, wie der ge- niale Marc Chagall, kasimir Malewitsch oder Mstislaw Dobuschinski, sind mit ihren Werken weltberühmt geworden. Sie sind in den größten Museen der Welt ausgestellt. Einer der berühmtesten Persönlichkeiten von Witebsk ist Marc Chagall. In der Straße Pokrowskaja verbrachte er seine Jugend. Diese zeit beschrieb der Maler in seinem autobiografischen Buch „Mein Leben“. Das Haus wurde 1997 als Marc-Chagall-Wohnmuseum der öffentlichkeit zugänglich gemacht. Hier sind die alltäglichen Gegenstände aus der Jahrhundertwende und die Bilder von Marc Chagall aus der Witebsker Periode der Chagallfamilie ausgestellt.  Im  Marc-Chagall-kunstzentrum,  das 1992 gegründet wurde, finden verschiedene, wechselnde ausstellungen der Chagall-Graphiken statt. In der Museumssammlung sind u. a. die Bilderserie für Gogols Roman „Tote Seelen“ und der zyklus von farbigen Lithographien „zwölf Stämme Israels“ (1960) ausgestellt. Nach einer Mittagspause fahren Sie in das nah gelegene Herrenhaus „zdrawnewo“ des künstlers Ilja Repin. In einer malerischen Landschaft gelegen, besteht der Museumskomplex aus einem restaurierten Herrenhaus, einer ausstellungshalle  und  verschiedenen weiteren Räumlichkeiten. Der große künstler malte hier viele seiner berühmten Werke wie: „Duell“, „Herbststrauß“ und „Weißrussisch“. Die ausstellung umfasst antike Möbel des 19. bis 20. Jahrhunderts. und Gegenstände aus dem Leben der Familie Repin. unternehmen Sie noch einen kleinen Spaziergang entlang der Lindenallee, die einst von Ilja Repin selbst bepflanzt wurde, bevor Sie die Rückfahrt nach Witebsk antreten.

4. Tag: Mogiljow Buinichi-Gedenkstätte Belarussisches Dorf
Weiter führt Sie Ihre Reise nach Mogiljow. Die Stadt, die vor mehr als sieben Jahrhunderten entstand, liegt direkt am ufer des Flusses Dnjepr. Während einer Stadtrundfahrt sehen Sie die historischen Stadtplätze mit dem Rathaus, der Fußgängerzone und das orthodoxe St.-Nikolaus-kloster sowie seine Hauptkirche, die berühmte Nikolski-kathedrale aus dem 17. Jahrhundert. Nach der Mittagspause tauchen Sie in die bewegte russische Geschichte ein. Sie fahren zur Gedenkstätte „Buinichi-Feld“. Es ist das Denkmal, das an die dramatischen Ereignisse des Sommers 1941 erinnert und der helden- haften Verteidigung von Mogiljow gewidmet ist. Im Museum ist dazu eine ausstellung untergebracht. Gegenüber dem Denkmal befindet sich das „Belarussische Dorf“, das Sie im anschluss besuchen. Hier ist fast alles vorhanden: die Häuser der Handwerker, das Herrenhaus und die schöne zeltmühle. Sie besichtigen die Werkstätten der Töpfermeister,  Schmiede, zimmermänner, Weber und der Bäcker. Sie unternehmen eine ca. 20-mi- nütige Fahrt, vorbei an den Tiergehegen, wo Sie Wisente, Hirsche, Rehe und Wildschweine sowie andere Tiere in einem natürlichen Lebensraum sehen können. abendessen und Übernachtung in Mogiljow.

5. Tag: Die majestätischen Paläste von Ruschani und Kosawa
Ruschani und Kosawa sind eng verbunden mit dem Revolutionär Tadeusz kosciuszko. Er beteiligte sich Ende des 18. Jahrhunderts an republikanischen und demokratischen Bewegungen in Europa und den uSa. kosciuszko wird in Weißrussland ebenso wie in Polen, Litauen und auch in den uSa verehrt. Bei kosawa befand sich sein Geburtshaus. Die majestätischen Paläste in Ruschani und kosawa, das kosciuszko-Museum mit der interessanten ausstellung und der schöne Landschaftspark machen diese Tagesetappe zu einer sehr beeindruckenden Tour.  Tausende Touristen kommen hierher, um die ehemalige Residenz zu besichtigen. am abend erreichen Sie Brest. abendessen und Übernachtung in Brest. unser Tipp: Bei Sonnenuntergang können Sie die tägliche zeremonie um die Retro-Laternen miterleben. auf der Fußgängerzone der Stadt werden Laternen von einem „Laternen-Mann“ wie in zeiten von Peter I. „eingeschaltet“.

6. Tag: Brest und Bialowieza-Nationalpark
Brest ist eine alte Stadt an der Grenze zwischen Weißrussland und Polen. Bei einer Stadtführung  lernen  Sie  das  geschichtsträchtige Brest kennen. 1917 wurde hier der Frieden von „Brest-Litowsk“ zwischen den Bolschewiki Russlands und dem Deutschen Reich geschlossen. Bei einer Besichtigung des „Museums der geretteten Werte“ können Sie die Gemälde und Ikonen, die vor Schmugglern gerettet werden konnten, betrachten. Den abschluss Ihrer Stadtführung bildet die Besichtigung der Festung von Brest, die die Hauptattraktion der Stadt am Fluss Bug darstellt. Sie wurde im zweiten Weltkrieg stark zerstört aber ist trotzdem ein beeindruckendes Bauwerk der Geschichte. anschließend fahren Sie zum Bialowieza-Nationalpark. Er dehnt sich auf polnischer und auch weißrussischer Seite aus und gehört zum letzten großflächigen Tiefland-Urwald Europas, das bereits 1929 unter Schutz gestellt worden ist und seit 1992 Weltnaturerbe der UNESCO. Mit einem Nationalparkführer unternehmen Sie eine Rundfahrt durch den Park. Sie besichtigen das Natur-und-Wald- Museum und das „Museum zur Lebensweise“ sowie einige Volieren. Im letzteren Museum lernen Sie u. a. den alltag der Bewohner des Bialowieza Waldes im 19. Jh. kennen. Sie verkosten die „Puschtschanski“-Leckereien und erfahren, wie ein „Samogon-Gebräu“ (selbstgebrannter Wodka) hergestellt wird. Natürlich wird Ihnen im anschluss ein Glas des herrlichen Selbstgebrannten zum Verkosten gereicht. Prost! abendessen und Übernachtung im Bialowieza-Nationalpark.

7. Tag: Grodno (Hrodna) und Gorodniza
Grodno ist eine der ältesten Städte Weißrusslands und war im Mittelalter eng mit dem Großherzogtum Litauen und der Polnisch-Litauischen Union verbunden. Bei einer Stadtführung erfahren Sie viel Wissenswertes über die ehemalige Residenzstadt polnischer könige und über die jüngere Geschichte dieser architektonisch schönen Stadt. Sie besichtigen den Schlossberg mit dem alten und dem Neuen Schloss sowie die bedeutende kaloscha-kirche. anschließend führt Sie Ihr Weg weiter zum touristischen komplex Gorodniza Er ist ein Freilichtmuseum im Stil eines alten Landgutes aus dem 18. Jh.. Viele bunte Gebäude und Handwerker-Häu- ser gehören dazu, von einer schönen Landschaft umgeben, die von architekten und Designern geschaffen wurde. In dem beein- druckenden Museum können Sie in das Le- ben einer adelsfamilie in ihrem Herrenhaus eintauchen. Während des Rundgangs seh- en Sie eine Schmiede, das Haus eines Holzschnitzers, mehrere Stallungen. Sie lernen den zigeuner kibitku kennen und können in dem malerischen Gartenpavillon verweilen. Freigehege und Volieren laden zu Tierbe- obachtungen ein, z. B. von Hirschen Straußen, Pfauen und Fasanen. Wie wäre es zum abschluss des Nachmittages mit einer Tasse kaffee oder duftendem Tee im Restaurant Schloss von Zewana Abendessen und Übernachtung in Grodno.

8. Tag: Schloss Mirnjaswisch-Minsk
Auf Ihrem Weg nach Minsk sehen Sie die wertvollsten Denkmäler von Weißrussland, die von der uNESCo in die Liste des Weltkulturerbes eingetragen wurden. Das Schloss Mir und das Palast-Park-Ensemble in Njaswisch. Mir wurde im 16. Jh. erbaut und strahlt in seiner hellen Gestalt, mit seinen mächtigen Wänden und Türmen sowie seinem bunten Innenhof. Das macht die Besichtigung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Sie tau- chen ein in die atmosphäre des Lebens des Schlossbesitzers, angefangen vom Weinkeller bis zum Ballsaal. Neben dem Schloss Mir befindet sich die im Jugendstil erbaute kirche, die dem letzten Schlossherren, Fürsten Swjatopolk-Mirski als Grabstätte dient. Weiterfahrt nach Njaswisch, dem ehemaligen Residenzschloss der Fürsten Radziwillow. auf dem Marktplatz dieser malerischen Stadt sind das Rathaus und die alten Handelshäu- ser der Handwerker erhalten geblieben. Sie besichtigen das majestätische Schloss, das in einem einzigartigen Ensemble von Gebäu- den aus den unterschiedlichsten Stilepochen umgeben ist. Der Hauptsaal des Schlosses, der Jagdsaal, Ballsaal, Porträtsaal, kaminsaal und Goldene Saal sowie die Wohn- und Wirtschaftsräume werden Sie ins Staunen bringen. Während des Rundgangs erfahren Sie viel aus der Geschichte der Radziwillow-Dynastie, eine der einflussreichsten in der Geschichte des Großfürstentums Litau- en und der Polnischen Republik. Sie haben tiefe Spuren im kulturellen Erbe des weißrussischen Volkes hinterlassen. zum abschluss können Sie einen kleinen Spaziergang im malerischen Park unternehmen. abendessen und Übernachtung in Minsk.

9. Tag: Heimreise
Je nach Flugzeiten haben Sie am Vormittag Zeit für einen kleinen Bummel durch die Stadt, um das eine oder andere Mitbringsel zu erwerben. anschließend erfolgt der Flughafentransfer nach Minsk und Sie treten mit vielen, neuen Eindrücken den Rückflug in die Heimatorte an.

Reisebegleitung durch Gert Gampe

Der Kulturwissenschaftler ist ein Russlandkenner, seit über 40 Jahren nebenberuflich als Reisebegleiter tätig und steht Ihnen mit Kurzvorträgen und vielen Informationen zur Seite.

  • Ü/Hotels/HP EZZ 176 EUR Visum 100 EUR
  • Reisepreis ab 1960,00 Euro*

Reisetermine:

  • 06.08.2019 bis 14.08.2019

* Die angegebenen Preise beziehen sich auf den Preis pro Person im Doppelzimmer inkl. programmunabhängige Gebühren und Zuschläge, deren Änderung durch den Veranstalter nicht beeinflussbar ist; sie kann sich auf den angegebenen Endpreis auswirken. Nicht im Preis: Reiseversicherungen.

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