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Ein Tag in Berlin

Ein Tag in Berlin
M-tours LiveReisen, Jan Frontzek

Schloss Biesdorf, Otto Nagel, Charlotte von Mahlsdorf & Claire Waldoff

Warum in die Ferne schweifen...

Berlin bietet viel Unentdecktes und eine unzählige Vielzahl an nahezu unbekannten Orten. Begleiten Sie den Kunsthistoriker und Berliner aus Leidenschaft Dr. Siegfried Wein zu einer Tagesfahrt in Berlin mit vielen besonderen Begegnungen.
Um 09.00 Uhr starten Sie am Ostbahnhof in Berlin und mit dem Bus geht es entlang der Karl-Marx-Allee zum Biesdorfer Schloss. Die liebevoll "Schloss" genannte spätklassizistische Villa ist schon von weitem Dank ihres markanten, achteckigen Turms zu erkennen. Das herrschaftliche Wohnhaus - auf der höchsten Stelle des Barnimplateaus errichtet - ist ein Kleinod in der Berliner Denkmallandschaft. Heute zeigt das Schloss Biesdorf als kommunale Galerie des Bezirkes Marzahn-Hellersdorf wechselnde Ausstellungen und ist ein Ort für Veranstaltungen vielfältigster Art – von Konzerten und Führungen über Künstlergespräche bis hin zu Vorträgen oder Literaturformaten.

Vom 20. Mai bis zum 14. August 2020 zeigt das Schloss die Ausstellung „Otto Nagel – Menschenbilder, Menschenbild“. In der Ausstellung werden ausschließlich Porträts (inklusive Mehrpersonenporträts) aus der gesamten Schaffenszeit Otto Nagels von 1920 bis 1965 gezeigt. Durch die Publikationen der Nachkriegszeit wurde Nagel, obwohl als proletarisch-revolutionärer Künstler gefeiert, hauptsächlich als „Maler Alt-Berlins“ populär. Nichtsdestotrotz liegt seine bleibende Bedeutung als eine der herausragenden Figuren des Berliner Realismus – auch in seinem Selbstverständnis – in seinen Menschendarstellungen. Im Zentrum der Ausstellung steht die Gegenüberstellung der sozialkritischen „Typenporträts“ der 1920er und 1930er Jahre und der Folge „Menschen der Gegenwart“ von 1949/50. Einen stilistischen und inhaltlichen Kontrapunkt sowie eine zeitliche Klammer bilden Selbstbildnisse Otto Nagels. DieAusstellung wird kuratiert von Andreas Wessel in Zusammenarbeit mit Karin Scheel, der Leiterin des Schlosses, die Sie hier empfangen wird.

Nach einem Mittagsimbiss im Schlosscafé erfahren Sie bei einem kurzen Rundgang Interessantes aus der 150-jährigen Geschichte des Denkmalensembles Schloss und Park Biesdorf. Sein Architekt Heino Schmieden und der Gartenarchitekt Albert Brodersen, die Industriellenfamilie Siemens, die Brandzerstörung 1945, der Friedhof für sowjetische Soldaten, Ferienspiele und Kreiskulturhaus und schließlich der Wiederaufbau 2016 im Ergebnis auch einer Bürgerinitiative sind einige Stichworte.

In der folgenden Rundfahrt durch den 40 Jahre alt gewordenen jüngsten Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf wird die Entwicklung der Großsiedlungen zulebenswerten Berliner Stadtteilen geschildert und an markanten Orten und Bauten sichtbar gemacht. Begleitet werden Sie von Dr. Heinrich Niemann, der dabei sein Wissen und die Erfahrungen aus seiner langjährigen Arbeit als Stadtrat in diesem Bezirk und als Vorsitzender des Vereins „Freunde Schloss Biesdorf“ einbringen wird.

Von hier aus geht es in den unerwartet beschaulichen Stadtteil Mahlsdorf. Hier lernen Sie die Gründerzeitsammlung einer illustren Berliner Persönlichkeit kennen. Die Sammlung zählt zu den beeindruckendsten Deutschlands und besteht aus 14 vollständig eingerichteten Ausstellungsräumen einschließlich einer mechanischen Musikmaschinensammlung. Im Souterrain befindet sich eine Kücheneinrichtung und die älteste erhaltene Zillekneipe Berlins mit Vereinszimmer und „Hurenstube“. Gegründet wurde das Museum durch die stadtbekannte Charlotte von Mahlsdorf, die 1928 in Berlin-Mahlsdorf als Lothar Berfelde geboren wurde. Früh gepackt von der Sammelleidenschaft fand „Lottchen“ eine Bleibe für die Sammlung im vom Abriss bedrohten Gutshaus Mahlsdorf. 1972 wurde das Gebäude auf die Denkmalliste der DDR gesetzt. Es gilt heute als ein bedeutendes Zeugnis der Gutswirtschaften des 18. Jahrhunderts und darüber hinaus als ein herausragendes Dokument der privaten Denkmalpflege in Berlin. Im Keller des Hauses erwartet Sie in der sogenannten „Mulackritze“ wo Sie bei Kaffee und Kuchen Sigrid Grajek mit einer musikalischen Biographie der Claire Waldoff erwartet, die von 1907 bis 1935 der Star in den großen Berliner Kabaretts und Varietés war. Ihre Lieder wurden auf der Straße gesungen und gepfiffen – von Müllkutschern genauso wie von Millionären. Gegen 20.00 Uhr erreichen Sie später wieder den Ostbahnhof.

Eingeschlossene Leistungen

  • Fahrt im komfortablen Reisebus ab/bis Berlin-Ostbahnhof (Abfahrt 09.00 Uhr)
  • Begleitung durch den Kunsthistoriker Dr. Siegfried Wein
  • Begrüßung im Schloss Biesdorf und Besichtigung der Ausstellung „Otto Nagel – Menschensbilder, Menschenbild“
  • Mittagsimbiss im Schlosscafé
  • Rundgang durch das Schloss und Rundfahrt durch Biesdorf mit dem ehemaligen Stadtrat von Biesdorf Dr. Heinrich Niemann
  • Eintritt und Führung im Gründerzeitmuseum Charlotte von Mahlsdorf mit Kaffeetafel
  • Claire Waldoff-Programm in der Mulackritze
  • Busfahrt
  • Reisepreis ab 110,00 Euro*

Reisetermine:

  • 11.06.2020 bis 11.06.2020

* Die angegebenen Preise beziehen sich auf den Preis pro Person inkl. programmunabhängige Gebühren und Zuschläge, deren Änderung durch den Veranstalter nicht beeinflussbar ist; sie kann sich auf den angegebenen Endpreis auswirken. Nicht im Preis: Reiseversicherungen.

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