Redaktionsübersicht

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr, Jahrgang 1988, hat Medien- und Politikwissenschaften in Erfurt und Berlin studiert. September 2015 wurde er Volontär bei neues deutschland. Seit Herbst 2017 arbeitet er als Redakteur im Ressort Politik. Er beschäftigt sich unter anderem mit sozialen Bewegungen, Flüchtlingspolitik und Bürgerrechten.

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Aktuelle Beiträge von Sebastian Bähr

Auf dem kurdischen Newrozfest 
2016 in Hannover

Unter Dauerüberwachung

Seit 25 Jahren ist die PKK in Deutschland verboten. Das wird die kurdische Arbeiterpartei auch erstmal bleiben. Unter dem Verbot leidet die gesamte kurdische Minderheit in der Bundesrepublik.

Brasilianische Pixação-Künstler auf Streifzug

Unsere Waffe ist die Farbe

Eine dunkle Straße in São Paulo, Autos sind nur vereinzelt unterwegs. Dijan, die Basecap ins Gesicht gezogen, setzt mit geübten Handgriffen seine Farbdose an einem Brückenpfeiler an. Die schwarzen Zeichen, die er in wenigen Minuten sprayt, sind verschnörkelt, eine Art k...

Ulrich Henkel (AfD)

Zorniger alter Mann

Der bayerische AfD-Landtagsabgeordnete Ulrich Henkel wird neben anderen Parteikollegen vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Er will Vizepräsident des Parlaments werden - Chancen dafür werden ihm jedoch kaum eingeräumt.

Demonstrant bei einem Antikriegstag in Berlin

»Schwer zu ertragender Unsinn«

Deutschland liefert umfangreiche Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien, obwohl das Land federführend am Jemen-Krieg beteiligt ist und offenbar Oppositionelle wie Jamal Khashoggi ermorden lässt. Hatte man sich nicht im Koalitionsvertrag der GroKo explizit gegen solche Exporte...

Schützenhilfe für Dschihadisten

Der Islamische Staat ist noch nicht besiegt. Womöglich mehrere Tausend verzweifelte und damit umso gefährlichere Dschihadisten halten sich im letzten Kessel von Rojava verschanzt. Die Kurden und ihre Verbündeten führen derzeit einen erbitterten und hoffentlich auch letz...

Ein Kampfflugzeug der türkischen Luftwaffe vom Typ F-16 (Symbolfoto)

Türkei bombardiert nordsyrische Region

Ankara verstärkt seine Angriffe auf nordsyrische Städte. Dörfer um Kobane und Tall Abyad stehen seit mehreren Tagen unter Beschuss. Die Kurden erleiden dadurch Rückschläge im Vorgehen gegen Dschihadisten-Verbände.

Adil Yigit darf nun offenbar doch in Deutschland bleiben.

Unbequemer Journalist

Es hätte ein so unbeschwertes Treffen werden können. Vor einem Monat besuchte in Berlin der türkische Autokrat Recep Tayyip Erdogan Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die »Normalisierung der Beziehungen« beider Länder sollte öffentlichkeitswirksam inszeniert werden. Das erw...

Will OB von Rostock werden: Steffen Bockhahn

LINKE wählt Bockhahn zum Bürgermeisterkandidaten

Rostocks Parteien stellen sich für die bedeutsame Oberbürgermeisterwahl im Mai 2019 auf. Die Linkspartei bestimmte nun offiziell Steffen Bockhahn zu ihrem Kandidaten. Der Politiker tritt für eine weltoffene und gerechte Hansestadt ein.

Kundgebung der Jüdischen Studierendenunion Deutschland in Frankfurt am Main

Mit Pistole und Gewaltfantasien

Spitzenkandidat Rainer Rahn versucht der hessischen AfD ein bürgerliches Image zu geben. Auf der Wahlliste finden sich jedoch auch Unterstützer der Identitären und der neuen Rechten.

Serienbrandstifter

Hans-Georg Maaßen hat es wieder getan. In einem Brief an die »Tagesschau« wiederholte der scheidende, aber mangels eines Nachfolgers noch amtierende Verfassungsschutzpräsident seine Schelte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wie auch seine Verschwörungstheorien. Die A...

Mouctar Bah, Nadine Saeed und Thomas Ndindah von der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Der Oury-Jalloh-Komplex

Eine internationale Gruppe von Experten glaubt nicht mehr an eine staatliche Aufklärung des Todes von Oury Jalloh. Sie dehnt ihre eigenen Ermittlungen auf zwei weitere Todesfälle bei der Dessauer Polizei aus.

Streit um Feine Sahne

Die Debatte um einen Auftritt der Punkband Feine Sahne Fischfilet in Dessau weitet sich aus. Am Montag haben Klaus Lederer (LINKE), Berlins Kultursenator und diesjähriger Vorsitzender des Bauhaus-Verbundes, sowie Markus Klimmer, Vorstandsvorsitzender des Berliner Bauhau...

Noch nicht »komplett im Arsch«

Das vergangene Wochenende hat gezeigt, dass auch in Ostdeutschland die Machtverhältnisse nicht statisch sind. In Rostock protestierten 2500 Menschen gegen ein Häuflein von 250 AfD-Anhängern, 10.000 Dresdner standen beim vierten Pegida-Geburtstag 4000 Rassisten gegenüber. Und Feine Sahne Fischfilet erklärten, in Dessau spielen zu wollen.

Die »unteilbar«-Demonstration 
war einer der größten Proteste der vergangenen Jahre in Deutschland.

»Natürlich wird da was folgen«

Die »unteilbar«-Demonstration war einer der größten Proteste der vergangenen Jahre in Deutschland. Als Errungenschaft wird besonders die Verknüpfung verschiendener Inhalte gesehen. Wohin die Reise für das Bündnis nun geht, ist unklar.

Unser Islamisten-Problem

Die nordsyrischen Kurden und ihre Verbündeten konnten unter großen Verlusten die Banden des Islamischen Staates bis auf ein paar letzte Widerstandsnester besiegen. Das Resultat: zerstörte Städte, zahlreiche Grabsteine und 800 gefangene ausländische IS-Kämpfer samt Famil...

Deutsche IS-Gefangene mit unklarer Zukunft

Nordsyrische Behörden haben nach eigenen Angaben über 800 ausländische IS-Kämpfer in Gewahrsam. Sie fordern die Staatengemeinschaft auf, diese zurückzuholen.

»Wir brauchen endlich Solidarität«

Das »unteilbar«-Bündnis plant am Samstag in Berlin eine Großdemo für eine offene und solidarische Gesellschaft. In der Linkspartei gibt es Streit über die Unterstützung.

Das Echo der 1990er

In Chemnitz ist nach den rassistischen Protesten ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis nötig. Diese Ansicht vertreten viele Demokraten in der Stadt. Doch so einfach ist das nicht, berichtet Sebastian Bähr, der sich zwei Tage lang dort umgehört hat.

Ohnmacht und Ermächtigung

Nach Chemnitz sind Nazis auch in Köthen laut grölend durch die Stadt gezogen. Rechtsextremismus-Experte David Begrich war zugegen. Ein Interview über Köthen, die untergegangene DDR und Wendeerfahrungen.

Widerstand lohnt sich

Fast wäre dies einer jener aus dem endlosen Kopf-Schütteln geborenen Kommentare geworden, die es so oft in den vergangenen Wochen zu lesen gab. Noch am Freitagmorgen hatten sich die Deutschen Zustände wieder in ihrer ganzen Pracht präsentiert: Die Aachener Polizei verbo...