Redaktionsübersicht

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr, Jahrgang 1988, hat Medien- und Politikwissenschaften in Erfurt und Berlin studiert. September 2015 wurde er Volontär bei neues deutschland. Seit Herbst 2017 arbeitet er als Redakteur im Ressort Politik. Er beschäftigt sich unter anderem mit sozialen Bewegungen, Flüchtlingspolitik und Bürgerrechten.

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Aktuelle Beiträge von Sebastian Bähr

Stephan E. wird nach einem Haftprüfungstermin zu einem Hubschrauber gebracht.

Verwirrspiel im Lübcke-Fall

Laut Stephan E. soll nun sein Neonazi-Gefährte der Todesschütze im Fall Lübcke sein. Politiker zweifeln an dem Wahrheitsgehalt - und weisen auf weitere Unterstützer hin.

Neuer Rekord bei Rüstungsexporten

Die Rüstungsexporte haben sich im vergangenen Jahr von 4,8 auf 8 Milliarden Euro nahezu verdoppelt. SPD, Grüne und LINKE fordern stärkere Restriktionen.

Deutliche Kriegsabsage

Imperialistische Kriegstreiber in den USA und Iran spielen mit dem Feuer. Nach der völkerrechtswidrigen Ermordung des Generals Qassem Soleimani durch amerikanische Raketen halten Beobachter eine weitere Eskalation des Konflikts zumindest für möglich. In solch einem Fall...

Vor dem rechten Mob eingeknickt

Das Satirelied »Umweltsau« des WDR-Kinderchors hat einen Social-Media Shitstorm ausgelöst. Dass der WDR das Video daraufhin löschte, ist ein unnötiger Geländegewinn für die AfD.

Hacker diskutieren Nachhaltigkeit

Die Klimabewegung sprach in der sächsischen Messestadt mit linken Technik-Nerds. Zentrales Thema war die Schonung von Ressourcen.

Vampirrapper

Es fällt schwer, einen Rapper ernstzunehmen, der sich auf dem Plattencover mit falschen Vampirzähnen zeigt und auf Twitter »Graf« nennt. Im Fall von Moritz Wilken alias Grim104 haben wir es jedoch mit einer besonderen Situation zu tun. Hier handelt es sich schließlich u...

Kein Einzelfall

Der wegen Neonazi-Kontakten in Kritik geratene CDU-Lokalpolitiker aus Sachsen-Anhalt, Robert Möritz, ist aus der Partei ausgetreten - wenige Stunden nach einem Ultimatum der CDU zur Offenlegung aller Kontakte zur extrem rechten Szene. Der 29-jährige Kreisvorstand teilte...

Nichts gelernt

Der sachsen-anhaltinische Politiker Robert Möritz wurde nach einer hitzigen Kontroverse über Neonazi-Kontakte von der CDU aufgefordert, seine Aktivitäten in der extrem rechten Szene offenzulegen. Offenbar war ihm sein Bekenntnis zur »Schwarzen Sonne« wichtiger - er ents...

Freiwillig im Drohnenfeuer

In Deutschland wird er kaum noch wahrgenommen: der Krieg der Türkei im nordsyrischen Rojava. Doch er ist nicht zu Ende. Denn hartnäckig verteidigen Menschen noch immer ihr Selbstverwaltungsprojekt.

Christdemokraten am Abgrund

In der CDU Sachsen-Anhalt ist ein Funktionär aktiv, der offenbar in der Neonaziszene verkehrte. Die Union muss sich endlich entscheiden, ob sie Steigbügelhalter der Faschisten sein will, meint Sebastian Bähr.

Wo das Kalifat weiterlebt

Der »Islamische Staat« mag militärisch vorerst besiegt sein. Der Umgang mit den Zehntausenden gefangen genommenen Kämpfern und ihren Angehörigen stellen Rojava und die internationale Staatengemeinschaft jedoch vor immense Herausforderungen.

Teilsieg für Antifaschisten

Das Berliner Finanzamt hat den Steuerbescheid gegen die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes zurückgezogen. Ob der Entzug der Gemeinnützigkeit rechtswidrig war, bleibt weiter unklar.

Abschied

Weizenfelder, soweit das Auge reicht. Zwischen ihnen ein Dorf, bestehend aus einfachen Lehmhäusern. Carudi ist der Name, 50 Familien leben hier. Gänse und Kühe laufen auf Matschpfaden an mir vorbei. Die türkische Grenze ist zwei Kilometer entfernt.

Hauptstadt des Schutts

Nur eine Autostunde von der Front in Nordsyrien entfernt gibt es wieder Theater und Kunst in der einstigen Hauptstadt des IS-Kalifats. Doch der Frieden in Raqqa ist fragil - und er ist gefährdet, durch die türkische Invasion.

Fünf Kilometer

Bis vor wenigen Wochen kannte kein Mensch den Namen Tall Tamer. Jetzt ist das anders. Die nordsyrische Kleinstadt liegt nur fünf Kilometer von der Front entfernt. Die Stellungen der türkischen Armee und ihrer dschihadistischen Verbündeten kann man in etwa 30 Minuten mit...

Zitronen und Stifte

Eigentlich wollte Nabil, gelernter Maurer und glühender Kommunist, mit seiner Familie nach in Libanon umsiedeln. Frau und Kinder durften jedoch nicht mit. Dann kam der Krieg, er trat der YPG bei. Ein Bericht aus Rojava.

Die nd-Redakteure Philip Malzahn und Sebastian Bähr (Foto) berichten aktuell aus Rojava. Lesen Sie ihr Tagebuch online unter: www.dasND.de/rojava

Angekommen

Fünf Uhr in der Frühe. Die Sonne geht auf, violette Muster durchziehen den Morgenhimmel. Unser Taxifahrer hat die kurdische Volksmusik aufgedreht, an den Fensterscheiben ziehen abwechselnd Berge, Ödnis und Wachposten der Peschmerga vorbei. Wir befinden uns auf dem Weg n...

Regen über Rojava

Es wird kalt, aus den grauen Wolken am Himmel fällt Regen. Im Nordosten Syriens bricht der Winter herein. Seit dem 9. Oktober regnet es auch türkische Bomben. Interessiert das noch jemanden?

Vor den Baseballschlägerjahren

Delfin Guerra, Raul Garcia Paret, Manuel Diogo, Carlos Conceição: Wurden sie Opfer rassistischer Gewalt in der DDR? Aktivisten halten das für wahrscheinlich. Doch die Geschichten der Vertragsarbeiter zu rekonstruieren gleicht einem Puzzlespiel.