Redaktionsübersicht

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr, Jahrgang 1988, hat Medien- und Politikwissenschaften in Erfurt und Berlin studiert. September 2015 wurde er Volontär bei neues deutschland. Seit Herbst 2017 arbeitet er als Redakteur im Ressort Politik. Er beschäftigt sich unter anderem mit sozialen Bewegungen, Flüchtlingspolitik und Bürgerrechten.

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Aktuelle Beiträge von Sebastian Bähr:
Beschäftigte aus der Pflegebranche demonstrieren während der Corona-Pandemie am Berliner Kurfürstendamm.
»Linke Bewegungen sind sehr aktiv«

Welchen Einfluss hatte die gesellschaftliche Linke in der Corona-Pandemie? Der Bewegungsforscher Daniel Mullis zieht eine kritische Bilanz: Es gab sehr wohl Proteste, doch Aufmerksamkeit bekamen andere.

Mehr als schöne Worte

Am Jahrestag des rassistischen Terroranschlags von Hanau hält die bundesdeutsche Politprominenz große Reden. Die Opferangehörigen kämpfen derweil weiter für die Erfüllung ihrer Forderungen. Sie brauchen dabei soviel Unterstützung wie möglich - sonst wird sich wenig ändern.

Ein Graffito erinnert in Hanau an den rassistischen Anschlag.
Der Geheimdienst nach Hanau

Der rassistisch 
motivierte Mord an neun Menschen am 
19. Februar 2020 in Hanau hat die Gesellschaft erschüttert. 
Die Debatte über politische Konsequenzen 
aus dem Verbrechen hält bis heute an. »nd« befragte dazu die 
Regierungen von 
Bund und Ländern.

»Hat sich im internationalen Vergleich gut bewährt«

Der rassistisch motivierte Mord an neun Menschen am 19. Februar 2020 in Hanau hat die Gesellschaft erschüttert. Die Debatte über politische Konsequenzen aus dem Verbrechen hält bis heute an. »nd« befragte dazu die Regierungen von Bund und Ländern.

Bundesaußenminister Heiko Maas bei einer Gedenkzeremonie der Bundeswehr in Afghanistan
Kein Abzug in Sicht

Ursprünglich war der Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan für Ende April vorgesehen. Die Nato nimmt von dem Termin nun Abstand - und mit ihr auch die Bundesregierung.

Krieg ohne Ende

Außenminister Heiko Maas und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bleiben mit ihrem Vorschlag, das Afghanistan-Mandat der Bundeswehr zu verlängern, dem deutschen Kurs treu. Den Konflikt am Hindukusch befriedet das nicht.

Julia Reuss und ihr Freund, der Politiker Andreas Scheuer (CSU)
Die Lobbyistin

Julia Reuss ist eine Grenzgängerin zwischen Wirtschaft und Politik: Vom Bundesverkehrsministerium wechselte sie zur Deutschen Bahn und vom Büro der Digitalministerin Dorothee Bär nun zum Social-Media-Giganten Facebook. Die Opposition hält das für problematisch.

Haben das Virus weitergetragen: Demonstranten von Querdenken auf dem Augustusplatz in Leipzig.
Corona durch Querdenken

Laut einer Studie haben Proteste zur Virusverbreitung beigetragen. Das ZEW-Mannheim und die Berliner Humboldt-Universität zeigen Zusammenhänge zwischen Coronaleugnerdemos und Infektionsgeschehen auf.

Von extremen Rechten erstellte Feindeslisten sind ein ernstes Problem – trifft ein neues Gesetz letzten Endes aber Antifaschisten?
Strafe für Feindeslisten

Das Bundesjustizministerium will mit einem neuen Gesetz gegen die Verbreitung personenbezogener Daten vorgehen. Antifaschisten fürchten, dass die Neuregelung letztlich auch sie treffen könnte.

Fridays-For-Future-Aktivisten, Beschäftigte des öffentlichen Personennahverkehrs sowie Gewerkschafts-Aktive im September 2020 in Dresden auf einer gemeinsamen Kundgebung
Sozial-ökologisches Bündnis will Wahlkampf aufmischen

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, das Klimastreikbündnis Fridays for Future sowie das Bündnis Unteilbar planen derzeit eine gemeinsame Kampagne, um vor der Bundestagswahl für eine sozial-ökologische Transformation zu werben.

Potenzial für positiven Wandel

Fridays for Future, Verdi und das Unteilbar-Bündnis wollen eine gemeinsame Allianz bilden, um den Wahlkampf aufzumischen. Dieser Schritt ist sehr zu begrüßen und stimmt hoffnungsvoll. Die Zusammenarbeit hätte das Potenzial, den notwendigen progressiven Wandel anzukurbel...

Neonazis haben oftmals eine Vorliebe für Waffen – diese Teilnehmerin einer Pegida-Demonstration hat sich sogar welche tätowiert.
Entwaffnung wäre die Antwort

Die Sicherheitsbehörden hatten Ende Dezember bundesweit rund 1200 extreme Rechte auf dem Schirm, die legal Waffen besaßen - ein Anstieg um knapp 35 Prozent im Vergleich zu Ende 2019.

Realpolitikerin

Fridays for Future Aktivistin Luisa Neubauer hat am Nato Youth Summit teilgenommen. Die Bewegung sieht das kritisch, sie selbst will »Akteure konfrontieren«. Sie will protestieren und gleichzeitig die Debatte auch mit Militärs.

Tausende demonstrierten am Wochenende für die Evakuierung von Flüchtlingen.
EU-Parlament will Frontex überwachen

Die Vereinten Nationen berichten von zahlreichen Abschiebungen und illegalen Zurückweisungen an den europäischen Grenzen. Das EU-Parlament will die Einhaltung von Grundrechten durch Frontex stärker kontrollieren.

Frontex nerven - Leben retten

Die europäische Abschottungspolitik ist ein Verbrechen - die für ihre Durchsetzung zentrale Grenzschutzagentur Frontex eine kriminelle Vereinigung. Eine neue Arbeitsgruppe im EU-Parlament will nun das Projekt stärker kontrollieren und Menschenrechtsverletzungen aufdecken.

Rondenbarg-Prozess in Hamburg geplatzt

In Hamburg begann im Dezember ein umstrittener Gerichtsprozess gegen mehr als 80 G20-Protestierer. Aufgrund der Pandemie wurde dieser nun abgesagt. Wann er neu aufgerollt wird, ist unklar.

»Ein erster Schritt zur Organisierung«

Das Konzept Klassismus wird derzeit unter Linken heftigst diskutiert. Sahra Rausch berichtet im »nd«-Interview über ihre Erfahrungen als ostdeutsches Arbeiterkind im Universitätssystem. Und von ihrem Versuch, gegen Vorurteile und miese Arbeitsbedingungen anzukämpfen.