Redaktionsübersicht

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr, Jahrgang 1988, hat Medien- und Politikwissenschaften in Erfurt und Berlin studiert. September 2015 wurde er Volontär bei neues deutschland. Seit Herbst 2017 arbeitet er als Redakteur im Ressort Politik. Er beschäftigt sich unter anderem mit sozialen Bewegungen, Flüchtlingspolitik und Bürgerrechten.

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Aktuelle Beiträge von Sebastian Bähr

Plakate der Vereinigten Linken im Prenzlauer Berg Anfang 1990

Zaungäste der kapitalistischen Restauration

Die Vereinigte Linke versuchte 1989 die antistalinistische linke Opposition der DDR zu vereinigen. Wie viele andere Oppositionsbewegungen scheiterte sie bei der Volkskammerwahl. Mitbegründer Thomas Klein spricht im Interview über Fehler und Erfahrungen.

Mike Mohring (l.) hat von AfD-Chef Björn Höcke ein vergiftetes Angebot erhalten.

Bei Braun-Schwarzer Kooperation gibt’s Proteste

Thüringens CDU-Chef Mike Mohring gab der Duldung durch die AfD eine Absage. Gleichzeitig verteidigt er Mitglieder, die Gespräche mit Rechtsaußen suchen. Antifaschisten zeigen sich alarmiert.

Zwei Mitglieder einer selbst ernannten Bürgerwehr patrouillieren in Sachsen.

Rechtes Terrorpotenzial

Die Linksfraktion fragte beim Innenministerium nach der Gefahr durch »Bürgerwehren«. Bei allen bekannten Gruppen bestehen der Antwort zufolge »Anhaltspunkte für eine rechtsextreme Einflussnahme«.

Erkennen heißt auch Handeln

Die Bundesregierung warnt vor »rechtsterroristischem Potenzial« bei selbst ernannten Bürgerwehren. Der Übergang »hin zu einem gewalttätigen Handeln« sei fließend, heißt es in einer Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion. Das Innenministerium scheint also die Gefahr ...

Die drängenden Probleme gemeinsam diskutieren

Bücherstände über Bücherstände. Vergilbte Raubdrucke liegen neben eingeschweißten Neuveröffentlichungen, Antifa-T-Shirts teilen sich die Tische mit Buttons. Auf einem Transparent steht »Bleiberecht für alle«, an anderer Stelle hängt eine Kuba-Fahne. Beim Betreten d...

Die Oberbürgermeisterin von Zwickau, Pia Findeiß (SPD), auf der Gedenkveranstaltung für die Opfer des NSU.

Würdiges und unwürdiges Gedenken

Beim Gedenken an die Opfer des NSU wirkt es so, als ob der deutsche Staat ein Pflichtprogramm absolviert, aber den Inhalt des Gedenkens weder versteht noch ernst nimmt. Die kritische Zivilgesellschaft dagegen gibt den Opfern eine Stimme.

Blockade von »Alan Kurdi« hält an

Die Lage an Bord des Rettungsschiffes »Alan Kurdi« verschlechtert sich zusehends. Nach Angaben der deutschen Rettungsorganisation Sea-Eye werden nach fünf Tagen auf See die Wasser und Lebensmittelvorräte knapp, der Zustand einiger Geflüchteter sei kritisch. Noch am Dien...

Der Extremismus der Mitte holt aus

Teile der bürgerlichen Öffentlichkeit setzen AfD und Linkspartei gleich. Die Analyse menschenfeindlicher Einstellungen bringt das nicht weiter.

»Rojava ist ein revolutionärer Bezugspunkt«

Die Kampagne »RiseUp4Rojava« organisiert weltweit Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen den türkischen Einmarsch in Nordsyrien. Initiativensprecher Michael Hellstein war selbst längere Zeit in Rojava und erzählt, was dort passiert.

Neue Realitäten in Nordsyrien

Seit dem völkerrechtswidrigen türkischen Einmarsch in Nordsyrien scheinen sich derzeit fast täglich die militärischen und politischen Begebenheiten in der Region zu verändern. Alleine zwischen dem 13. und dem 22. Oktober gab es ein militärisches Beistandsabkommen zwisch...

Ein Polizist nutzt intelligente Videoüberwachung.

Niederlage für Datenschützer

Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar ordnete die Löschung einer biometrischen Gesichtsdatenbank zu den G20-Protesten an. Der Innensenat klagte dagegen - und bekam nun Recht.

Auch am Bahnhof Südkreuz in Berlin gibt es Kameras mit Gesichtserkennung.

Öfters mal Vermummen

Die Hamburger Polizei setzt im Zuge der G20-Ermittlungen erstmals im großen Maßstab automatische Gesichtserkennungstechnologie ein. Die Gesichterprofile von mindestens 100 000 Menschen könnten Schätzungen zufolge seit März 2018 in biometrischen Datenbanken gespeichert w...

Abkommen zur Unterwerfung

Der zwischen Trump und Erdoğan vereinbarte Waffenstillstand für Rojava klingt nach einem schlechten Scherz. Die türkische Miliz YPG soll sich zurückziehen, der Türkei wird de facto ein Streifen nordsyrisches Land geschenkt.

Erhobenen Hauptes inmitten der Niederlage

Bischofferode wurde 1993 zum Symbol der Treuhand-Politik. Ehemalige Bischofferoder Kumpel erinnern an den Arbeitskampf von damals und fordern eine politische Aufarbeitung der Ereignisse.

Nach dem Heulen kommt das Lachen

Sein blauer VW-Lauti ist Kult, er selbst gilt als antifaschistische Institution. Der alte Querulant Lothar König ist seit Oktober nun im Ruhestand.

Kein Ruhiges Hinterland

Radikale Linke rufen mit der Kampagne »Rise up 4 Rojava« zu weltweiten Protesten in Solidarität mit der Bevölkerung in Nordsyrien auf. Auch in deutschen Städten finden zahlreiche Aktionen statt.

Düstere Aussichten

»Wenn wir uns entscheiden müssen zwischen Kompromiss und Genozid, dann wählen wir unser Volk.« Mit diesen Worten verteidigte der oberste General von Rojava, Mazloum Abdi, die jüngst beschlossene Zusammenarbeit der Selbstverwaltung mit dem Assad-Regime und Russland. Nach...