Redaktionsübersicht

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr, Jahrgang 1988, hat Medien- und Politikwissenschaften in Erfurt und Berlin studiert. September 2015 wurde er Volontär bei neues deutschland. Seit Herbst 2017 arbeitet er als Redakteur im Ressort Politik. Er beschäftigt sich unter anderem mit sozialen Bewegungen, Flüchtlingspolitik und Bürgerrechten.

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Aktuelle Beiträge von Sebastian Bähr

LINKE will Nazifestivals verhindern

Anfang Oktober 2018. Nachdem ihr ursprünglich geplantes Festival im thüringischen Magdala verboten wurde, ziehen rund 800 Neonazis zum Marktplatz von Apolda, dem bereits zuvor organisierten Ausweichort. Hier soll nun »Rock gegen Überfremdung 3« gefeiert werden, Tickets ...

Madrid blockiert Seenotretter

Spanische Behörden verhindern das Ablegen eines Rettungsschiffes der spanischen Hilfsorganisation »Proactiva Open Arms«. »Wir werden in einem Hafen festgehalten«, schrieben die Seenotretter am Montag auf Twitter. Die Hafenverantwortlichen in Barcelona verweigerten demna...

2016 wollten die Identitären den Eingang zur CDU-Bundeszentrale blockieren, wurden von der Polizei aber rasch abgeräumt.

Identitäre greifen Verlags- und Parteihäuser an

Anhänger der »Identitären Bewegung« zogen am Montag in mehreren Städten vor Büros von Politikern und Journalisten. In Berlin wurden die Rechten vor den Räumen der taz dann sogar gewalttätig.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan

Geschenk für Erdogan?

US-Präsident Donald Trump hat wieder getwittert. Nach den üblichen Drohungen, kündigt er im zweiten Satz, kündigt er eine 32-Kilometerlange »Schutzzone« an. Bekäme die Türkei die Kontrolle darüber, wären Selbstverwaltung und Kurden in Gefahr.

Zwei Jungen im Januar 2018 vor türkischen Panzern im nordsyrischen Afrin

Für ein demokratisches Syrien

Vertreter der »Demokratischen Föderation Nordsyrien« haben in Moskau einen Fahrplan für eine politische Lösung des Syrienkonfliktes vorgelegt. Man warte nun auf eine Antwort des syrischen Regimes und Russlands, sagte der kurdisch-syrische Politiker Salih Muslim dem »nd«.

Kritik an Ermittlungen bei Brandserie

Das Mietshäusersyndikat aus dem Rhein-Main-Gebiet wirft der hessischen Polizei und Staatsanwaltschaft Versäumnisse bei der Aufklärung einer Brandserie vorgeworfen. Seit September wurden neun mutmaßliche Anschläge auf linke und alternative Hausprojekte verübt.

Schändlicher Rekord

Die Blockade zweier Rettungsschiffe vor den europäischen Küsten hält an. Trägervereine fordern die Bundesregierung zum Handeln auf. In der Politik mehren sich Stimmen, die ein Einlenken der EU und von CSU-Innenminister Seehofer fordern.

Für die von deutschen Hilfsorganisationen im Mittelmeer geretteten Migranten ist weiter kein Ende der Hängepartie in Sicht.

»Unmenschliche Blockadehaltung«

Die »Sea Watch 3« wartet nun seit 17 Tagen auf einen sicheren Hafen, die »Sea-Eye« seit mehr als einer Woche. Die Situation an Bord wird kritischer.

Pappschild mit dem Konterfei von Oury Jalloh auf der Gedenkdemonstration 2018 in Dessau

Was geschah in Zelle fünf?

Am 7. Januar jährt sich der Todestag von Oury Jalloh, der 2005 im Polizeigewahrsam starb. Trotz vieler Hinweise auf Mord will die Justiz nicht weiter ermitteln. Eine unabhängige Kommission will aufklären.

Am 22. Dezember 2018 hatte die die Crew von Sea-Watch 3 mehr als 30 Menschen auf See gerettet.

Bundesinnenministerium blockiert Aufnahme

Zwei Rettungsschiffe treiben seit Tagen mit Dutzenden Schutzsuchenden im Mittelmeer. Die Europäische Union streitet über ihre Aufnahme. Derweil erklären sich mehrere Städte zur Aufnahme bereit.

Ein 50-Jähriger hatte in der Silvesternacht an dieser Haltestelle in Essen gezielt eine wartende Frau angefahren.

Die Gewalt der Sprache

Ein 50-Jähriger raste in der Neujahrsnacht mehrmals aus rassistischer Motivation in Menschenmengen. Das Bundesinnenministerium will hier keinen Terror erkennen.

Organisierung von unten

»Ya Basta - Genug ist genug«, schallte es am 1. Januar 1994 durch die Berge des mexikanischen Südostens. Maya-Indigene mit Wollmasken hatten sich mit Inkrafttreten des nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA zu einem »Aufstand der Würde« erhoben. Sie revoltierten ...

Das Hackerherz schlägt links

Vier Tage haben sich rund 17 000 Menschen in Leipzig mit den Folgen der Digitalisierung beschäftigt. Diskutiert wurde auch über die Frage, ob der Kongress des Chaos Computer Clubs (CCC) zu politisch sei.

»Die wollten uns kaputtspielen«

Die AfD kämpfte um Rostock - und ist an einem breiten linken Bündnis gescheitert. Eine Reportage darüber, was hier anders gelaufen ist, als an vielen anderen Orten in Deutschland. Wie wurden die Rechtspopulisten geschlagen?

Demonstranten halten auf dem Schlossplatz in Stuttgart (Baden-Württemberg) ein Banner mit der Aufschrift «ISIS verübt Massaker - Rojava leistet Widerstand».

Strategische Partnerschaft

Der vorschnelle Abzug der US-Truppen aus Syrien stellt die Kurden vor Probleme. Die Errungenschaften der Selbstverwaltung sind akut in Gefahr, ob nun durch eine Intervention der Türkei oder einen schlechten Deal mit Assad.

Sächsische SEK-Polizisten posieren vor einem Panzerwagen. Dieser hatte zeitweise Sitzbezüge, die an Nazifolklore erinnerten.

»Wohl nur die Spitze des Eisbergs«

Das hessische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft haben die Verfahren gegen mutmaßlich rechte Beamte in Frankfurt am Main ausgeweitet. Es geht nicht mehr nur um Volksverhetzung.

Gerade bei der Eliteeinheit KSK gibt es extrem rechte Tendenzen.

»Die Einlasskontrollen haben versagt«

Der Terrorist Uwe Mundlos wurde während seines Wehrdienstes über seine Gesinnung befragt und räumte ein, Neonazi zu sein. Diese Geschichte ist nur eins von etlichen Beispielen extrem rechter Umtriebe in der Bundeswehr.

Verurteilung für Blockade von Flughafen

Ein britisches Gericht hat am Montag eine Gruppe antirassistischer Aktivisten verurteilt. Die »Stansted 15« hatten sich im März 2017 am gleichnamigen Flughafen nahe London mit Schlossvorrichtungen um eine Boeing-Maschine herum platziert. Die Aktivisten wollten damit gew...

Debatte um Rote-Hilfe-Verbot

Noch ist unklar, wie konkret die Pläne für das Verbot der Roten Hilfe wirklich sind. Für die Große Koalition könnte das Thema zu einer weiteren Zerrreißprobe werden.