Redaktionsübersicht

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr, Jahrgang 1988, hat Medien- und Politikwissenschaften in Erfurt und Berlin studiert. September 2015 wurde er Volontär bei neues deutschland. Seit Herbst 2017 arbeitet er als Redakteur im Ressort Politik. Er beschäftigt sich unter anderem mit sozialen Bewegungen, Flüchtlingspolitik und Bürgerrechten.

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Aktuelle Beiträge von Sebastian Bähr

Ekrem Imamoglu

Luft zum Atmen

In der Nacht zu Montag verwandelten sich Istanbuls Oppositionshochburgen in eine riesige Party. Tausende Menschen tanzten gelassen durch die Straßen, Fahnen der Linkspartei HDP wehten neben Wimpeln mit dem Konterfei des CHP-Gründers Atatürk. Der Geist der Gezi-Proteste ...

Ein Neonazi bei einer Kundgebung in Dortmund Ende Mai mit einem »Blood and Honour«-Tattoo. Das rechtsterroristische Netzwerk »Combat 18« versteht sich als bewaffneter Arm dieser verbotenen Organisation. Medienberichten zufolge nahm Stephan E. wahrscheinlich im März an einer rechten Veranstaltung in Sachsen teil und wurde dort zusammen mit Mitgliedern von »Combat 18« fotografiert.

Gefahr in Verzug

Die Hinweise verdichten sich, dass der Lübcke-Tatverdächtige Stephan E. Teil von militanten Neonazi-Strukturen ist. Fotos zeigen ihn bei einem konspirativem Treffen des rechten Terror-Netzwerks »Combat-18« im März diesen Jahres.

Trauergottesdienst für den ermordeten Walter Lübcke (CDU)

Aufgaben der Zivilgesellschaft

Die Zivilgesellschaft muss den Behörden im Fall Walter Lübcke auf die Finger schauen und die Ermittlungen kritisch begleiten. Dies bedeutet, eine Versteifung der Ermittler auf eine Einzeltäter-These zu verhindern.

Akte des hessischen NSU-Ausschusses: Mitglieder protestieren gegen die Vernichtung von Daten

Die NSU-Netzwerke wirken fort

In den hessischen NSU-Akten gibt es Informationen über den Verdächtigen Stephan E. Doch welche Behördenakten über den Tatverdächtigen überhaupt noch verfügbar sind, ist unklar - trotz dessen jahrzehntelanger neonazistischer Betätigung.

Ein gerahmtes Porträtfoto des erschossenen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU)

Überzeugt, vernetzt und bekannt

Der 45-jährige Stephan E. pflegte Kontakte zur NPD und zur Terrorgruppe »Combat 18«. Er soll auch an die AfD gespendet haben. Der Verfassungsschutz kannte ihn.

Das Morden geht weiter

Walter Lübcke ist wegen seiner flüchtlingsfreundlichen Haltung von einem Neonazi erschossen wurde. Die aktuelle Stimmung wird von Rechtsradikalen verstärkt als Aufforderung zum Handeln - und Töten - wahrgenommen. Die AfD trägt dafür eine Verantwortung.

Bundesanwalt übernimmt Lübcke-Fall

Die Generalbundesanwaltschaft ermittelt gegen einen 45-jährigen Tatverdächtigen. Grüne, FDP und LINKE fordern eine Sondersitzung des Bundestagsinnenausschusses.

Kein Vertrauen

»Das ist nicht die Landespolizei.« Diesen Satz sagte der Innenminister Mecklenburg-Vorpommerns, Lorenz Caffier (CDU), am Mittwoch nach der Festnahme von vier SEK-Beamten. Diese sollen jahrelang Munition entwendet und gehortet haben. Da einer der Polizisten der Gründer e...

Razzien 2017 gegen Mitglieder von »Nordkreuz«

Brauner Behördensumpf im Norden

Hausdurchsuchung in 14 Fällen: Die Staatsanwaltschaft wirft mehreren Verdächtigen einen Verstoß gegen Waffengesetze vor. Einer war der Gründer einer rechten »Prepper«-Gruppe.

Polizisten vor dem Mezopotamien-Verlagshaus im Februar

Kein Respekt für kurdische Kultur

Das Bundesinnenministerium verbot zwei Verlage wegen angeblicher PKK-Finanzierung. Tausende Bücher verstauben seit über einem Jahr.

Aktivisten von Extinction Rebellion und der Organisation „Extinction Rebellion Youth

Aktivisten wollen Ausrufung von Klimanotstand

Die Umweltbewegung »Extinction Rebellion« protestierte vor dem Kanzleramt für die Erklärung eines Klimanotstands. Das »Ende Gelände«-Bündnis erhält derweil Strafzahlungsaufforderungen in Höhe von 50.000 Euro.

Abendpodium zum Feminismus der 99%! Mit Cinzia Arruzza, Kerstin Wolter, Rhonda Koch und Ulrike Eifler

Klima, Kapitalismus, Ostdeutschland

Die Grünen gewinnen in Umfragen, die AfD dominiert weite Teile des Ostens. Vor den kommenden Landtagswahlen suchten Aktivisten und LINKE-Politiker auf dem Kongress »Marx is muss« nach Antworten.

Traumatisiert von Europa

Das Lager Moria ist halb Gefängnis und halb Slum. Hilfsorganisationen warnen vor dramatischen Folgen für die Schutzsuchenden und fordern die Schließung.

Nazis statt Seifenkisten

Ein Seifenkistenrennen in Chemnitz kann nicht stattfinden, weil Neonazis eine Demonstration angemeldet haben. Auch in Plauen sorgt eine rechte Kundgebung für Schwierigkeiten, ein Kinderfest zu planen.

Kein grüner Reformismus

Annika Waka, 21 Jahre, lebt in Köln und ist in der dortigen Fridays-for-Future-Ortsgruppe engagiert. Sie gehört zu bundesweit rund 200 Aktivist*innen innerhalb der Bewegung, die sich zur antikapitalistischen Plattform »Change for Future« zusammengeschlossen haben.

Zynismus ist keine Antwort

Es liegt nahe, auf die sächsischen Zustände mit Zynismus zu reagieren. »Sind halt alles Nazis« - geht schnell über die Lippen. Zynismus ist jedoch keine Antwort. Er gibt Sachsen auf - und damit auch die anständigen Menschen vor Ort.

Ein politisches Urteil

Maltesisches Gericht verurteilt »Lifeline«-Kapitän Claus-Peter-Reisch zu 10.000 Euro Strafe. Die Dresdner Hilfsorganisation Mission Lifeline kündigt an, gegen das Urteil in Berufung zu gehen. Politiker üben scharfe Kritik an der Justizentscheidung.