Redaktionsübersicht

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr, Jahrgang 1988, hat Medien- und Politikwissenschaften in Erfurt und Berlin studiert. September 2015 wurde er Volontär bei neues deutschland. Seit Herbst 2017 arbeitet er als Redakteur im Ressort Politik. Er beschäftigt sich unter anderem mit sozialen Bewegungen, Flüchtlingspolitik und Bürgerrechten.

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Aktuelle Beiträge von Sebastian Bähr

Pfefferspray-Einsatz gegen eine Demonstrantin beim G20-Gipfel in Hamburg

Unsichtbare Staatsprügel

Illegale Gewalt von Polizeibeamten bleibt meist ohne Folgen. Eine Studie der Ruhr-Universität Bochum untersucht erstmals die Perspektive der Betroffenen. Sie zeigt, viele Opfer haben anschließend Angst vor der Polizei.

Offizielle Bestätigung

Nicht nur Querulanten: Die bürgerliche Öffentlichkeit gibt sich immer wieder überrascht, wenn Vorwürfe der Polizeigewalt aufkommen. Das Thema wird dann schnell beiseite gelegt. Doch nun liegen belastbare Daten zum Thema vor.

Länder fordern Verbot von Combat 18

Die Innenminister von Niedersachsen, Thüringen und Hessen dringen darauf, die extrem rechte Organisation «Combat 18» zu verbieten. Der Innenminister von Niedersachsen Boris Pistorius (SPD), sagte am Montag gegenüber Medien: «Wenn wir ›Combat 18‹ verfassungsfest verbiete...

Selbstverwaltet ins Internet

Das linke Zeitungskollektiv »Analyse und Kritik« wagt mit einer Spendenkampagne die digitale Transformation. Die Hamburger Redaktion sammelt Geld für eine neue Webseite. Prekäre Bedingungen erschweren das ambitionierte Medienprojekt.

Das Rettungsschiff «Open Arms» der Hilfsorganisation Proactiva Open Arms steht im Mittelmeer vor der Küste.

Was fehlt

Die Verhandlungen zwischen verschiedenen EU-Staaten zur Aufnahme von Bootsflüchtlingen laufen noch, ein offizielles Ergebnis wird es wohl erst am 23. September nach einem Treffen europäischer Innenminister auf Malta geben. Berichten zufolge zeigt sich Bundesinnenministe...

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sitzt während des Eröffnungsrundgangs auf der IAA am Volkswagen Stand im Elektrofahrzeug ID.3.

Zeichen des Niedergangs

Die »Fridays for Future«-Bewegung hat ihren Auftritt auf der internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main abgesagt. Die Absage der Jugendlichen ist ein starkes Signal.

Freigesprochen: Max Zirngast

Türkische Willkürjustiz

Aufatmen, erneut. Der österreichische Journalist Max Zirngast wurde ein Jahr nach seiner Festnahme in der Türkei gemeinsam mit zwei weiteren Angeklagten von einem Gericht freigesprochen. Der Vorwurf der Mitgliedschaft in einer »Terrorgruppe« war von Anfang an hanebüchen...

Flüchtlinge kommen in einem Schlauchboot aus der Türkei auf der griechischen Insel Lesbos in der Nähe der Hafenstadt Mitilini (Griechenland) an und werden von Helfern (vorne) erwartet.

Mal wieder eine humanitäre Krise

600 Flüchtlinge erreichten in den vergangenen Tagen die griechische Insel Lesbos. Seit dem EU-Türkei-Deal vom März 2016 kamen hier immer wieder Schutzsuchende an - jedoch seit Jahren nicht mehr so viele wie in dieser kurzen Zeit. Will der türkische Präsident Erdoğan mit...

»Wir machen erst mal weiter«

Eine Regierungsoption für die AfD nach den Landtagswahlen am Sonntag dürfte viele Initiativen mit Sorge erfüllen. Doch auch über die Rechtsaußenpartei hinaus haben sie es schwer, vor allem in der Provinz.

Teilnehmer der rechten Bewegung Pro Chemnitz im Zentrum von Chemnitz

Nun auch offiziell

Die tödliche Messerattacke von Chemnitz hat rechte Ausschreitungen ausgelöst - und eine Debatte, ob es »Hetzjagden« gab. Ärgerlich bleibt, dass zahlreiche Medien damals wie heute bei den unnützen Semantikstreitereien mitspielen.

Unteilbar in Dresden

Unteilbar im Ostwind

In Dresden haben nach Angaben der Veranstalter mindestens 40.000 Menschen für eine offene und freie Gesellschaft demonstriert. Die Teilnehmer haben »ein unmissverständliches Zeichen für Solidarität statt Ausgrenzung gesetzt«.

Nicht alleine

Die Unteilbar-Großdemonstration in Dresden war ein Moment der Selbstermächtigung. Zehntausende Teilnehmer aus den verschiedensten gesellschaftspolitischen Spektren gaben sich gegenseitig Kraft für eine ungewisse Zukunft.

Adam Bednarsky (links) bei einer Fahradtour mit dem ehemaligen Radrennfahrer Täve Schur (Mitte)

Der rote Kampf um die Leipziger Platte

Das Leipziger Plattenbauviertel Grünau ist umkämpft. Die AfD und die Linkspartei liefern sich hier ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Ein Gespräch mit dem LINKE-Direktkandidat für die Landtagswahl Adam Bednarsky über die richtige Strategie in der »Platte«.

Die »WannWennNichtJetzt«-Tour in Neuruppin

Demokraten formieren sich

Die Unteilbar-Parade für eine »solidarische, offene und freie Gesellschaft« ist der Höhepunkt einer monatelangen Mobilisierung. 283 Bewegungen, Organisationen, Vereine, Parteien und linke Gruppen haben auf dieses Wochenende hingearbeitet.

Kampf um die ostdeutsche Geschichte

Kurz vor den Wahlen tobt in Ostdeutschland ein Deutungskampf um die Geschichte der Wende. Die AfD hat es scheinbar geschafft, ein Narrativ zu finden, auf das die Wähler*innen anspringen. Doch auch für linke Bewegungen gäbe es einiges zu gewinnen.

Deutschland holt Kinder aus Syrien

Vertreter deutscher Behörden haben an der irakischen Grenze vier Waisenkinder in Empfang genommen. Mehr als 100 IS-Angehörige aus Deutschland sollen sich noch in Syrien befinden.

Nicht genug

Die nordsyrische Selbstverwaltung hat am Montag vier Waisenkinder von getöteten IS-Anhängern deutschen Behörden übergeben. Hat die Bundesregierung Lob für diesen Schritt verdient? Nicht wirklich. Bisher hatte Deutschland sich um das heikle Thema herumlaviert. Obwohl Dut...

Rassismusverstärker

Die Polizei soll bei der Auswertung von DNA-Spuren mehr Möglichkeiten erhalten. Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass Ermittler die äußeren Merkmale und das Alter von Verdächtigen bestimmen dürfen. Die Union kam glücklicherweise mit ihrer Forderung nach der Ermittlung der...

Mehr Befugnisse bei DNA-Auswertung

Das Justizministerium hat einen Entwurf für eine erweiterte DNA-Analyse vorgelegt. Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma befürchtet eine Verstärkung von Vorurteilen.