Redaktionsübersicht

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr, Jahrgang 1988, hat Medien- und Politikwissenschaften in Erfurt und Berlin studiert. September 2015 wurde er Volontär bei neues deutschland. Seit Herbst 2017 arbeitet er als Redakteur im Ressort Politik. Er beschäftigt sich unter anderem mit sozialen Bewegungen, Flüchtlingspolitik und Bürgerrechten.

Aktuelle Beiträge von Sebastian Bähr:
Lage in Flüchtlingslager dramatisch

In der provisorischen Zeltstadt Kara Tepe auf Lesbos grassiert das Corona-Virus. Die verzweifelten Schutzsuchenden beschweren sich in einem Offenen Brief - und kritisieren auch die dort tätigen NGOs.

»Es ist höchste Zeit«

Zivilgesellschaftliche Initiativen und Hilfsorganisationen fordern die EU auf, zügig zu handeln und die Corona-Impfpatente freizugeben. Die Linkspartei hat beantragt, am Donnerstagabend im Bundestag darüber abzustimmen.

Neue Kategorie beim Geheimdienst

Die Querdenken-Bewegung wird seit Ende April bundesweit vom Verfassungsschutz beobachtet. Um die heterogenen Gruppen einzuordnen, hatte der Geheimdienst jüngst die neue Kategorie «Demokratiefeindliche und/oder sicherheitsgefährdende Delegitimierung des Staates» eingefüh...

Klimaaktivisten zeichnen mit Kreide einen Regenbogen
»Wir wollen ein Aufbruchsklima«

Die Gewerkschaft Verdi geht mit dem Bündnis Unteilbar und der Bewegung Fridays for Future eine Allianz ein. Die Partner fordern gemeinsam eine sozial-ökologische Transformation und wollen auch den Bundestagswahlkampf aufmischen.

Die Polizei soll mit den NSU-2.0-Drohschreiben nichts zu tun haben. Doch die präsentierte Geschichte ist unschlüssig.
Unglaubwürdig

Kein Polizist war beteiligt, der Einzeltäter ist gefasst, die Akte geschlossen – so ein Ende der NSU-2.0-Drohschreiben würde nicht nur dem CDU-geführten Landesinnenministerium ganz gut in den Kram passen.

Hans-Georg Maaßen (CDU)
Roter Teppich für Demokratie-Feind

Die Nominierung von Hans-Georg Maaßen in Südthüringen als Kandidat für den Bundestag ist aufschlussreich. Selbst wenn die Spitzen der CDU ihren Unmut über die Wahl bekunden, so zeigt sich eben doch, dass die Parteichefs keine Kontrolle mehr über die Landesverbände im Osten haben.

CDU wählt Maaßen als Bundestagskandidat

Teile der CDU-Spitze zeigen sich unzufrieden mit der Nominierung des rechten Politikers Hans-Georg Maaßen. Kritik kommt auch von Linkspartei und SPD.

Alles muss raus: Manche Unternehmen nutzen die Pandemie, um ohnehin kriselnde Filialen dicht zu machen, vermutet Farina Kerekes.
»Eigentlich wäre es total clever, jetzt zu streiken«

Fehlende Abstände, zunehmende Aggression, unfaire Einkommen: Farina Kerekes arbeitet seit zwölf Jahren als Verkäuferin. Sie wohnt im Ruhrpott und kämpft dort für die Rechte der Beschäftigten im Handel.

Krisenzeit

Die Welt ist mit einer multiplen Krise konfrontiert. Viele Aktivist*innen erwarten zukünftig harte Auseinandersetzungen. Und überlegen, was sie tun können.

Geheimdienst überwacht Querdenken

Die Querdenken-Bewegung wurde bereits von den Ländern überwacht, nun zieht auch der Bund nach. Der Zentralrat der Juden begrüßt die Entscheidung.

Ein Park im Zentrum von Maputo, der Hauptstadt von Mosambik, ist Treffpunkt der »Madgermanes«.
Historiker fordern Entschädigungen

Etwa 20.000 Vertragsarbeiter aus Mosambik hatten in der DDR gearbeitet. Seit Jahren kritisieren sie einbehaltene Lohnzahlungen und Sozialversicherungsbeiträge. Nun bekommen sie Unterstützung.

Laschet wird Kanzlerkandidat der Union

Nach nächtlicher Debatte hat sich der CDU-Vorstand für Armin Laschet als Kanzlerkandidaten ausgesprochen. Die Linke kritisierte das Vorgehen der Union.

Mehr Abschiebungen nach Guinea geplant

Nordrhein-Westfalen will fortan offenbar verstärkt in das westafrikanische Guinea abschieben. Eine Delegation aus dem Land hat deutschen Behörden bei der Identifizierung von Geflüchteten geholfen.

Bezahlte Pause für alle

Die Regierung bekämpft die Pandemie wenig erfolgreich mit Jojo-Lockdowns, die Rechten organisieren Coronaleugner-Demonstrationen. Auf der Linken nimmt die Kampagne Zero Covid nun einen neuen Anlauf und fordert: drei Wochen Pause für die Wirtschaft.

Alles noch schlimmer durch Corona

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International veröffentlichte am Mittwoch ihren neuen Jahresbericht. Demnach haben im vergangenen Jahr besonders schutzbedürftige Gruppen gelitten.

Aufrüstung braucht kein Mensch

Vor einem Jahr musste die Friedensbewegung pandemiebedingt auf Veranstaltungen im Netz ausweichen. Nun ruft sie wieder zu Aktionen auf der Straße auf. Auch die Coronakrise wird in den diesjährigen Protesten eine Rolle spielen.

Öffentlicher Druck ist notwendig

Der Fall ist brisant, wenn auch nicht überraschend: Sächsische Elite-Polizisten haben massiv Munition geklaut und damit ein nicht genehmigtes Training auf einem Schießplatz in Güstrow bezahlt. Und zwar bei einem mutmaßlich zeitweisen Mitglied der extrem rechten Prepper-...

Syrien braucht zehn Milliarden Dollar

Bundesaußenminister Heiko Maaß rief bei der Syrien-Geberkonferenz die Führung in Damaskus zu einer politischen Lösung des langjährigen Konfliktes auf.