Redaktionsübersicht

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr

Sebastian Bähr, Jahrgang 1988, hat Medien- und Politikwissenschaften in Erfurt und Berlin studiert. September 2015 wurde er Volontär bei neues deutschland. Seit Herbst 2017 arbeitet er als Redakteur im Ressort Politik. Er beschäftigt sich unter anderem mit sozialen Bewegungen, Flüchtlingspolitik und Bürgerrechten.

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Aktuelle Beiträge von Sebastian Bähr

Marsch zum Friedhof zur Beerdigung von Thomas Haller

Trauerkranz mit Reichsadler

In Chemnitz hat die rechte Szene feste Strukturen aufgebaut. Für einen verstorbenen Neonazi gingen am Montag etwa 1000 Menschen auf die Straße. Auch Passanten bekundeten ihre Sympathie.

Tilman Kuban wettert gegen alles diesseits des rechten Unionflügels.

Rechtsaußen wird JU-Chef

Tilman Kuban galt als Außenseiter im Rennen um den Vorsitz der Jungen Union (JU). Am Wochenende konnte sich der niedersächsische JU-Landesvorsitzende aber dann doch gegen den Thüringer JU-Chef und Landtagsabgeordneten Stefan Gruhner durchsetzen.

Der Bahnhof Lübeck wurde am Montag nach einer Bombendrohung evakuiert.

Bundesweite Nazidrohschreiben

Eine Serie von Briefen terrorisiert immer mehr Bürger und Institutionen. Die Absender nennen sich »Nationalsozialistische Offensive«, »NSU 2.0« oder »Wehrmacht«.

Nazis sollen sich endlich fürchten

Die Serie von E-Mails mit Gewaltandrohungen ist Neonazis zuzuschreiben. Daran gibt es keinen Zweifel. Die Betroffenen müssen umfassend über die Bedrohungen informiert und anschließend geschützt werden. Sie sollen keine Angst mehr haben müssen.

Großrazzia womöglich rechtswidrig

Im Mai 2018 stürmten Hunderte Beamte eine Erstaufnahmeeinrichtung in Baden-Württemberg. Über die umstrittene Maßnahme streiten noch immer Gerichte.

Punks in Ost-Berlin Ende der 1980er Jahre

Schmerzhaftes Erinnern

Die Bewertung der DDR wird unter Linken immer wieder emotional diskutiert. Dies spürt seit ein paar Jahren auch die »Rote Hilfe«.

Hungerstreik für Öcalan

Der PKK-Mitbegründer Abdullah Öcalan befindet sich seit 1999 auf einer türkischen Gefängnisinsel. Hunderte kurdische Aktivisten aus mehreren Ländern streiken für sein Recht, Besuch zu empfangen.

Gedenken im Chemnitzer Stadion an einen toten Neonazi

Angekommen in der Mitte

Die Chemnitzer Fußballwelt verabschiedete den jüngst verstorbenen den Neonazi Thomas Haller mit Ehren. Der CFC hat seit der Wende ein Naziproblem. Und die radikalen Rechten sind längst nicht mehr nur im Stadion stark verankert.

Wenn wir streiken, steht die Welt still – Demo durchs »nd«-Gebäude in Berlin-Friedrichshain

Frauenstreik im »nd«-Haus

Ein Feiertag zur Ehre der Frau reicht den Kolleginnen beim »nd« nicht. Sie zeigen, wie schnell alles zum Stillstand kommen kann, wenn Frauen ihre Arbeit verweigern - Und das auch schon am 7. März.

Typen an den Herd

Kann der Frauenstreik von Männern unterstützt werden? Das Frauenstreikbündnis meint, ja. Das Bündnis empfiehlt solidarischen Männern Kinderbetreuung, Pflege oder Koch-und Aufräumarbeiten zu übernehmen.

Sicherheitsbehörden nutzen gerne Smartphones zur Ortung von Verdächtigen.

Der Spion im Smartphone

Das Bundesinnenministerium gibt in seiner Halbjahresübersicht Auskunft über den Einsatz digitaler Fahndungsmethoden. Bei mehreren Behörden werden die Informationen jedoch verweigert.

Keine Lust auf demokratische Prüfer

Im Zuge fortschreitender Digitalisierung werden die Überwachungsmethoden des Staates raffinierter und undurchsichtiger. Stille SMS sind hier ein eklatantes Beispiel. Behörden verschicken sie tausendfach an Zielpersonen, um unerkannt Bewegungen und Kontakte auszuspähen. ...

Irakische Sicherheitskräfte nehmen einen ausländischen IS-Kämpfer fest.

Passentzug für deutsche IS-Kämpfer

Deutschen Dschihadisten soll unter Umständen künftig der Pass entzogen werden. Das Innenministerium will die Regelung offenbar auch bei Flüchtlingen anwenden.

Attac-Aktion gegen den G20-Gipfel 2017 in Hamburg – laut Bundesfinanzhof ist derlei nicht gemeinnützig.

Zu politisch fürs Gemeinwohl

Der Status der Gemeinnützigkeit hat für Organisationen und Vereine in Deutschland zahlreiche Vorteile. Bürger können Spenden von der Steuer absetzen. Für unzählige Vereine ist der Status wichtig, finanziell nicht selten sogar überlebenswichtig.

Attac-Aktivisten besetzen im September 2018 die Paulskirche in Frankfurt am Main.

Politikmonopol für Parteien

Dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac droht der endgültige Entzug der Gemeinnützigkeit. Alfred Eibl aus dem Koordinierungskreis hat mit »nd« über die weitreichende Bedeutung des Urteils gesprochen. Er warnt vor einem Angriff auf die Zivilgesellschaft.

Maulkorb für Zivilgesellschaft

Attac muss nach einem Urteil des höchsten deutschen Finanzgerichts mit der endgültigen Aberkennung seiner Gemeinnützigkeit rechnen. Sollte es Bestand haben, könnten mit der Argumentation Finanzämter gegen Hunderte unliebsame Nichtregierungsorganisationen vorgehen.

Die Deutsche Umwelthilfe könnte den Status als gemeinnütze Organisation verlieren.

Unbequeme Gemeinnützigkeit

Dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac wurde 2014 die Gemeinnützigkeit aberkannt. Nun könnte es weitere Organisationen treffen. Besonders FDP und Union setzen sich dafür ein.

Der Bund wirbt mit Plakaten für eine »freiwillige« Rückkehr von Geflüchteten.

Mit Rückkehrhilfe ins Gefängnis

Das Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge unterstützt syrische Rückkehrer. Aus Sicht von Medico International will es damit den Abschiebestopp umgehen.

Eloquenter Trendbekämpfer

Der Kölner Rapper Retrogott hat zusammen mit dem DJ Hulk Hodn das Album »Kontemporärkontamination« veröffentlicht. Darin teilt er gewohnt wortgewandt und mit funkigem Sound gegen Szene und Gesellschaftsverirrungen aus.