Redaktionsübersicht

Sebastian Bähr

Ressort: Politik
Sebastian Bähr

Sebastian Bähr, Jahrgang 1988, hat Medien- und Politikwissenschaften in Erfurt und Berlin studiert. September 2015 wurde er Volontär bei neues deutschland. Seit Herbst 2017 arbeitet er als Redakteur im Ressort Politik. Er beschäftigt sich unter anderem mit sozialen Bewegungen, Flüchtlingspolitik und Bürgerrechten.

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Aktuelle Beiträge von Sebastian Bähr

Flüchtlingsrettung auf See am 23. September

Zunehmend bösartige Taktiken

Portugal, Spanien und Frankreich nehmen einen kleinen Teil der 58 geretteten Flüchtlinge der »Aquarius« auf. Wo das Schiff anlegen soll, ist weiter unklar.

Vom Geheimdienstchef zum Abschottungs-Berater

Der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Maaßen erhält eine neue Aufgabe. Als Sonderberater ist er fortan im Innenministerium für die Rückführung von Asylbewerbern zuständig.

Anhänger der rechtsradikalen «Identitären Bewegung» in Berlin.

Sächsische Berufsakademie wirbt für »Identitäre«

In dem jährlich erscheinenden Magazin der Berufsakademie Sachsen sollen »wissenschaftliche Themen« angesprochen werden. In der aktuellen Ausgabe sticht ein Artikel heraus: »Die Identitäre Bewegung als politischer Entrepreneur«.

Problem erkannt, falsche Lösung

Der Verfassungsschutz prüft eine Überwachung von Ditib, größter Islam-Dachverband in Deutschland und der Religionsbehörde in Ankara unterstellt. Die Ankündigung ist oberflächlich ein Signal kurz vor dem Besuch des türkischen Präsidenten Erdogan in Berlin. Trotz Staatsem...

Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger verlässt die SPD.

Enttäuschter Sozialdemokrat

Als SPD-Unterstützer musste man schon lange eine große Portion Toleranz mitbringen, um Herzinfarkte zu vermeiden. Das Vorgehen der Parteispitze in der Causa Maaßen ließ dem Oberbürgermeister von Freiberg nun keine Wahl mehr: Er verlässt die Partei.

Seebrücke konnte in den vergangenen Wochen bundesweit zehntausende Menschen auf die Straße mobilisieren.

Linke Bündnisse rufen für Herbst zum Protest auf

Verschiedene linke und zivilgesellschaftliche Netzwerke haben bei einer Pressekonferenz in Berlin ihre Zusammenarbeit bekundet. »Seebrücke«, »unteilbar«, »We'll Come United« und »ausgehetzt« wollen Zehntausende auf die Straßen bringen.

Demokratisches Desaster

Hans-Georg Maaßen, Verschwörungstheoretiker und Zuarbeiter rechter Brandstifter, wird vom Verfassungsschutzchef zum Staatssekretär wegbefördert. Die Große Koalition versucht, dies als erfolgreichen Kompromiss zu verkaufen.

Razzien bei Antikapitalisten

Die Ereignisse auf dem G20-Gipfel vor rund einem Jahr in Hamburg wirken nach. Am Dienstagmorgen haben Polizisten Wohnungen von mehreren Globalisierungskritikern durchsucht. Erstmals wurde eine europaweite öffentliche Fahndung gestartet.

Staatstrojaner für Dealer

Der Staatstrojaner soll laut Regierung eigentlich nur in Fällen von Terrorismus sowie schweren und schwersten Straftaten eingesetzt werden können. Doch Instrument kommt vor allem bei Drogendelikten zur Anwendung.

Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender des Metro-Konzerns.

Profi-Ausbeuter

Metro hat sich von seiner Supermarkt-Tochter Real getrennt. Noch im Mai hatte Konzernchef Koch versprochen, das Unternehmen halten zu wollen - und hatte das als Argument genommen, Tarifflucht zu begehen.

Ein Verkehrsschild steht vor einem Metro-Markt.

Metro will Supermarktkette Real verkaufen

Nach Tarifflucht, Auslagerung und Lohnsenkung kommt die nächste Hiobsbotschaft für die Real-Beschäftigten. Der Metrokonzern kündigt die Veräußerung der Filialen an. Kritik daran kommt von Mitarbeitern, ver.di und Linkspartei.

Aufstehn, aufeinander zugehn?

Links bewegt sich was - bei antirassistischen Protesten und seit Dienstag, so das Versprechen, auch um die Sammlungsbewegung »Aufstehen« herum. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Kritik an Polizeikessel in Chemnitz

Am vergangenen Samstag hat die Polizei in Chemnitz Hunderte Antifaschisten eingekesselt und ihnen Landfriedensbruch vorgeworfen. Laut Zeugen haben die Beamten sich nicht korrekt verhalten.

Konzertfreude zu Basisorganisierung

So gut wie jede Band wies in Chemnitz am Montagabend darauf hin, dass das Engagement nach dem Konzert weitergehen müsse. Genau dies wird die Herausforderung für die kommende Zeit sein: Den Elan in die anstrengenden Alltagskämpfe zu überführen.

Die Polizei hat sich am Samstag in Chemnitz laut Augenzeugen oft falsch verhalten.

Kritik an Polizeikessel in Chemnitz

Am vergangenen Samstag kesselte die Polizei in Chemnitz Hunderte Antifaschisten ein. Laut Zeugen haben die Beamten sich nicht korrekt verhalten. Demosanitäter erheben schwere Vorwürfe.

Eine Fertigungshalle von Rheinmetall in Unterlüß

Kriegsgegner blockieren Waffenfabrik

Unter dem Motto »Der Krieg beginnt hier« blockierten am Montag Dutzende Kriegsgegner eine Waffenfabrik in Niedersachsen. Die Aktion war der Abschluss eines einwöchigen Protestcamps.

Ein Journalist ergreift die Flucht vor rechten Schlägern.

»Eine Hemmschwelle gibt es nicht mehr«

Am Samstag standen sich in Chemnitz rund 5000 Rechtsradikale und 5000 Gegendemonstranten gegenüber. Dank der Blockaden kamen die Nazis nicht weit. Dafür tobten sie sich anschließend aus.

Antifa braucht auch Konzerte

Nach den pogromartigen Ausschreitungen kommen am Montag zahlreiche Bands nach Chemnitz. Einige kritisieren, dies wäre ein symbolisches Wohlfühlevent ohne Konsequenzen. Eine Erwiderung. Kulturarbeit kann Basisarbeit unterstützen.

Der Rheinmetall-Panzer Puma

Der Krieg beginnt in Deutschland

Diskussionen in direkter Nachbarschaft zum größten privaten Kriegsübungsplatz Europas: Rheinmetall rüstet deutsche Behörden und das Erdoganregime auf. Deswegen protestieren Aktivisten in Unterlüß gegen den Konzern.