Redaktionsübersicht

Eva Roth

Eva Roth
ist seit August 2016 beim nd. Wenn sie nicht selbst recherchiert oder schreibt, koordiniert sie das neue Wochenendressort. Vor ihrem Wechsel zum nd hat sie über viele Jahre als Autorin mit den Schwerpunkten Erwerbsarbeit, Sozialpolitik und Verteilungsfragen und als leitende Redakteurin für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen gearbeitet, darunter die Berliner Zeitung und die Frankfurter Rundschau. Für eine Serie über das digitale Proletariat wurde sie 2015 mit dem Helmut-Schmidt-Journalistenpreis und dem Preis der Friedrich-und-Isabel-Vogel-Stiftung ausgezeichnet. Studiert hat sie Politik und Wirtschaft in Marburg und Berlin.

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Aktuelle Beiträge von Eva Roth

Keine Angst!

Die Blicke richten sich nach Frankreich. Aus den Protesten von politisch schlecht einzuordnenden Autofahrern ist eine breite Aufstandsbewegung geworden. Schwer vorstellbar in Deutschland, wo die Angst umgeht, höhere Löhne könnten Arbeitsplätze vernichten.

Vorsicht: Hartz-IV-Falle!

Jahrelang wurde sie gefordert, nun scheint sie näher gerückt zu sein: die Abkehr von Hartz IV. Doch der Sozialforscher Sell warnt: »Wer die sozialpolitische Diskussion auf das Arbeitslosengeld II verengt, läuft in eine Falle.«

Sparsam und gerecht

In Sachen Verteilung und soziale Gerechtigkeit haben die Grünen zwei Gesichter. Einerseits fordern sie einen höheren SpitzensteuersatzAndererseits andererseits lassen sich die Grünen in der Finanzpolitik auf einen restriktiven Kurs ein.

Was die AfD schwächt

Was die AfD stark macht, darüber ist schon viel geschrieben worden. Deshalb haben wir uns einmal umgesehen, wo die AfD besonders schwach ist und sind auf eine ländliche Region in Niedersachsen gestoßen.

Sieben Tage, sieben Nächte

Vor einigen Tagen ist im Feuilleton des »nd« ein Gastbeitrag von Gerhard Schweppenhäuser zum 70. Geburtstag des Philosophen Christoph Türcke erschienen. Wir haben dazu ein Foto von Türcke gestellt und eine Bildzeile formuliert, über die sich Gerhard Schweppenhäuser geär...

Danke, Herr Schäuble!

Es gibt einen Scherz über einen alten Mann, der zu seiner alten Partnerin sagt: »Wenn einer von uns stirbt, ziehe ich zu meiner Tochter.« Wolfgang Schäuble will nicht mal pro forma die Vorstellung aufkommen lassen, dass es die Union zuerst erwischen könnte. Darum sagte ...

Das Layout steht - jetzt kann’s für die Kolleginnen und Kollegen aus Redaktion und Marketing losgehen.

Was ist denn hier los?

Viele Linke haben sich über Jahre intensiv um Minderheiten gekümmert, um Migranten etwa, und viel zu wenig um das materielle Wohlergehen von Arbeitern, Renterinnen und Erwerbslosen. Die Folge: Sinkende Löhne, Renten und Sozialleistungen. So lautet ein Vorwurf von Linken...

Wenn nur Zahlen helfen

Statistik ist sexy: Dieses kurvige S, dieses verspielte i gefolgt von einem scharfen st - prickelnd! Nicht prickelnd? Sondern Quatsch? Dann war das eben ein lächerlicher Versuch, der Statistik eine emotionale Note zu geben und Zahlenverächter davon abzuhalten, beim...

Das Üble an »sozialen Wohltaten«

Wohltaten sind etwas Gutes, sozial sein ist auch gut. Wenn man die Begriffe zusammenspannt, kommt plötzlich etwas heraus, worüber oft die Nase gerümpft wird: »soziale Wohltaten« – pah! Tatsächlich ist etwas faul an den »sozialen Wohltaten«.

Der Spalter

Der FDP-Chef Lindner ist angeblich für eine offene und tolerante Gesellschaft. Tatsächlich trägt er jedoch dazu bei, Vorbehalte gegen Ausländer und Menschen mit Migrationshintergrund zu schüren. Zur metwo-Debatte, in der Menschen über Alltagsrassismus berichten, sa...

Arbeiten ist erlaubt

Seit 2014 können Menschen aus Bulgarien und Rumänien ohne Beschränkungen einen Job in Deutschland suchen. Massive Einschränkungen gibt es allerdings bei der staatlichen Hilfe.

»Völlig aufgebauscht«

Die Folgen der Negativzinsen trifft vor allem die betrieblichen Renten. Für die gesetzlichen hält Spzialforscher Gerhard Bosch das Problem für »aufgebauscht«. Er hält die Negativzinsen für eine verdeckte Vermögenssteuer.

Rentenansprüche in homöopathischen Dosen

Der demografische Wandel ist ein Riesenproblem, heißt es. Denn künftig gibt es immer weniger junge Menschen, die die Renten von immer mehr alten Leuten bezahlen müssen. Doch diese Behauptung führt in die Irre. Das zeigen auch aktuelle Rentendaten.

Ein bisschen Gehalt vom Staat

Wenn Privatfirmen, Kommunen oder soziale Einrichtungen Menschen einstellen, die schon sehr lange arbeitslos sind, soll der Staat künftig nach dem Willen der Großen Koalition für zwei Jahre das Gehalt voll bezahlen und in den drei folgenden Jahren einen Großteil des Lohn...

Bayerische Schwächlinge

Die Forderungen des Bayerischen Gemeindetags zur Landtagswahl im Freistaat sind recht unspektakulär, was in diesen Zeiten erfreulich ist. Die Kommunen plädieren zum Beispiel dafür, die kommunale Daseinsvorsorge gegen Privatisierungsbestrebungen zu verteidigen, genügend ...

Wie es den Bürgern gefällt?

Politiker in Deutschland behaupten gern, die Menschen im Lande erwarteten von ihnen ein härteres Vorgehen gegen Flüchtlinge. Nun hat allerdings eine Umfrage einmal mehr ergeben, dass den meisten Befragten andere Themen viel wichtiger sind. Die Leute wurden gefragt: »Wie...

»Das könnte Europa auch«

Die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und anderer EU-Regierungen ist nur zu verstehen, wenn man die herrschende neoliberale Weltanschauung versteht. Diese Einschätzung vertritt der Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister.

Mit Geld einfach tolle Sachen anstellen

Donald Trump hat mal wieder für mächtig Wirbel gesorgt. Eine Nachricht hat es allerdings nicht in die Schlagzeilen geschafft, obwohl sie es verdient hätte: Die drastische Senkung von Unternehmenssteuern, die der US-Präsident beschlossen hat, zeigt Wirkung. Und wie!