Redaktionsübersicht

Eva Roth

Eva Roth
ist seit August 2016 beim nd. Wenn sie nicht selbst recherchiert oder schreibt, koordiniert sie das neue Wochenendressort. Vor ihrem Wechsel zum nd hat sie über viele Jahre als Autorin mit den Schwerpunkten Erwerbsarbeit, Sozialpolitik und Verteilungsfragen und als leitende Redakteurin für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen gearbeitet, darunter die Berliner Zeitung und die Frankfurter Rundschau. Für eine Serie über das digitale Proletariat wurde sie 2015 mit dem Helmut-Schmidt-Journalistenpreis und dem Preis der Friedrich-und-Isabel-Vogel-Stiftung ausgezeichnet. Studiert hat sie Politik und Wirtschaft in Marburg und Berlin.

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Aktuelle Beiträge von Eva Roth

Der teilweise verwitterte Schriftzug

Vom Westen in den Osten

Obwohl seit 1990 Milliardensummen nach Ostdeutschland geflossen sind, ist die Wirtschaft noch immer schwächer als im Westen und die Gehälter sind niedriger. Ein Grund ist die Art und Weise, wie die Treuhand Betriebe privatisiert hat.

Der BER-Effekt

Warum ist die Not der SPD eigentlich so groß und seit wann? Ein Blick zurück zeigt, dass sie lange vor Hartz IV begann. Lesen Sie auch: Brasilianisches Kino unter Bolsonaro, die Technikreligion des Silicon Valley und wie der Berliner Müggelturm barrierefrei werden kann

Einschnitte und Wunden

Europa hat eine offene Wunde, sagt Manfred Weber: die Migrationsfrage. Um diese Wunde zu heilen, müssten schnell zusätzlich 10 000 Frontex-Beamte die EU-Außengrenzen besser schützen, so der Spitzenkandidat der konservativen EVP für die EU-Wahl. Die Gefahr kommt aus sein...

Jung, alt, ausgetrickst

Junge haben oft prekäre Jobs, jetzt sollen sie auch noch mehr für Rentner zahlen, heißt es. Auch beim Klimaschutz ist von einem Generationenkonflikt die Rede. Das klingt plausibel. Tatsächlich werden mit dieser Erzählung aber oft Junge und Alte ausgetrickst.

Geringe Gehälter trotz Aufschwung

Die Beschäftigung ist auf Rekordhöhe, Firmen klagen über Fachkräftemangel - dennoch wird hierzulande jeder vierte Job lediglich mit einem Niedriglohn vergütet.

»Es ist eine Trendwende zu beobachten«

Er gilt als Kritiker strenger Sparpolitik und sorgte schon vor seiner Ernennung zum »Wirtschaftsweisen« für Diskussionen: Achim Truger folgt auf Peter Bofinger in dem Sachverständigenrat. Der linke Ökonom im Interview.

Soziale Zurückhaltung

Kanzlerin Merkel hat CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer auf Macrons neue Vorschläge zur Reform der EU antworten lassen - und sie damit machtpolitisch unterstützt. Inhaltlich sind die Positionen von AKK nicht sonderlich überraschend und nicht wenig überzeugend. So fordert sie,...

Nach dem Lohnverfall

Die SPD will höhere Mindestlöhne zu einer zentralen Forderung im EU-Wahlkampf machen. Doch das reicht nicht, um die Ungleichheit zu korrigieren, sagt der Sozialforscher Bosch und fordert einen »Systemwechsel« in der Tarifpolitik.

Tarifgehälter - schwer gemacht

Im Hotel- und Gaststättengewerbe erhalten extrem viele Menschen Niedriglöhne. In Bremen ist es Gewerkschaft und Arbeitgeberverband gelungen, den Tarifvertrag für allgemeinverbindlich erklären zu lassen. Andere wollen dem Beispiel folgen.

Das Mindeste

Der Bundestag hat über Jahre einiges getan, damit mehr alte Menschen eine geringe Rente und mehr junge Menschen Angst vor Altersarmut haben. Nun will SPD-Arbeitsminister Heil den Missstand wieder ein wenig lindern.