Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Redaktionsübersicht

Eva Roth

Eva Roth
ist seit August 2016 beim nd. Vor ihrem Wechsel hat sie über viele Jahre als Autorin mit den Schwerpunkten Erwerbsarbeit, Sozialpolitik und Verteilungsfragen und als leitende Redakteurin für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen gearbeitet, darunter die Berliner Zeitung und die Frankfurter Rundschau. Für eine Serie über das digitale Proletariat wurde sie 2015 mit dem Helmut-Schmidt-Journalistenpreis und dem Preis der Friedrich-und-Isabel-Vogel-Stiftung ausgezeichnet. Studiert hat sie Politik und Wirtschaft in Marburg und Berlin.

Folgen Sie Eva Roth:

Aktuelle Beiträge von Eva Roth

Alternative Fakten

Funk und Fernsehen berichten mehrmals täglich, wie es dem Dax geht. Wieso eigentlich? Auch Lottospielen wird medial gefördert, und noch immer werden Raser vor Blitzern gewarnt. Gibt es echt keine anderen spannenden Fakten? Doch!

Krankmeldung - leicht gemacht

Nach dem Brand im Flüchtlingslager Moria dauerte es drei Tage, bis Innenminister Seehofer erklärte, zehn europäische Staaten wollten 400 minderjährige Flüchtlinge aufnehmen – rund drei Prozent der mehr als 12.000 notleidenden Menschen. Nach dem geplanten EU-Migrationskonzept sollen Flüchtlinge am besten ganz draußen bleiben. Dafür werden auch illegale Praktiken hingenommen, kritisiert das Netzwerk Alarmphone.

»Wir haben unseren Arbeitsmarkt liberalisiert. Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt«, sagte SPD-Kanzler Gerhard Schröder 2005 auf dem Weltwirtschaftsforum. Inzwischen hadert die SPD heftig mit der Agenda 2010. Doch nun erklärt die Adenauer-Stiftung: »Hartz IV ist besser als sein Ruf.« ⋌Foto: dpa/Laurent GILLIERON

Aufstieg à la Hartz

15 Jahre nach Einführung von Hartz IV gibt es nur noch wenige, die die Agenda 2010 rundum gutheißen. Nun hat die Konrad-Adenauer-Stiftung unter Verweis auf eine Studie erklärt: »Hartz IV ist besser als sein Ruf.« Was haben die Forschenden herausgefunden?

Olaf Scholz, stellvertretender Vorsitzender der SPD und Bundesminister der Finanzen

Fortschrittchen möglich

Man mag daran zweifeln, wie ernst es dem SPD-Kanzlerkandidaten Scholz ist, wenn er für höhere Steuern für Besserverdienende plädiert. Man mag überhaupt daran zweifeln, ob von den Sozialdemokraten eine andere Fiskalpolitik zu erwarten ist. Schließlich haben sie um die Ja...

Fließband, Kinder, Sport

Viele Vollzeit-Beschäftigte wünschen sich kürzere Arbeitszeiten. Genau darüber will die IG Metall mit den Arbeitgebern verhandeln. Volkwagen-Beschäftigte wissen bereits, wie das ist, wenn man mehr Freizeit hat.

OK Boomer, »Zeit« für die Revolution!

OK, wenn ein Boomer und eine Boomerin über die Boomer schreiben, was kann da schon rauskommen? Schwelgen in Erinnerungen an die geile alte Zeit? Ein bisschen. Aber dann geht es zur Sache.

Reformen von gestern, Armut von heute

Bis zur Coronakrise Anfang dieses Jahres war der wirtschaftliche Aufschwung intakt. Dennoch ist die Armutsquote 2019 gestiegen. Dazu hat die Politik beigetragen.

Hassliebe: Umfragen

Mal ist eine Mehrheit in einer Umfrage für Steuererhöhungen, mal sind die meisten dagegen. Alles Quatsch also? Nicht unbedingt. Selbst solche widersprüchlichen Umfragen geben Hinweise über die Haltung von Befragten zu Steuererhöhungen.

Alltag im historischen Einbruch

Weniger Flüge, weniger Autoverkäufe, weniger Hotelübernachtungen - und weniger Geld für Erwerbstätige: Die Pandemie hat zu einem starken Rückgang der Wirtschaftsleitung in Industrieländern geführt. In Deutschland schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) vom ersten aufs...

Geteilter Genuss

In Österreich sind die gesetzlichen Renten viel höher als in Deutschland. Wieso sind dort Altersbezüge möglich, die hier als unbezahlbar abgetan werden?

»Das ist ein nationalistisches Zerrbild«

Die Menschen müssen merken, dass die EU einen Mehrwert hat, sagt der SPD-Europapolitiker Markus Töns. Deswegen müsse jede weitere wirtschaftliche Integration mit dem Aufbau einer europäischen Sozialpolitik einhergehen. Erste Ansätze dafür gebe es.

Wohin das Geld fließt

Über die Verteilung der Einkommen, die Wirkung des Sozialstaats und alternative Mittel, Menschen vor finanzieller Not zu bewahren.

Dauernd fragen Gäste: Habt ihr wieder auf? Doch das »Gasthaus Lentz« ist noch geschlossen. Fürs Foto stehen Dagi Seegestroj und Kathrin Pasold (r.) kurz hinter der Theke.

Nach dem Schock

Das Gastgewerbe hat für fast alle Beschäftigten Kurzarbeit angemeldet. Dabei sind die Gehälter ohnehin sehr niedrig. Forscher und Gewerkschafter nennen Strategien für anständige Löhne, in Kneipen und anderswo.

Ein Mittel gegen »permanenten Frust«

Das Rentenniveau sinkt seit Jahrzehnten. Gert G. Wagner ist Mitglied der von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil eingesetzten Rentenkommission und erläutert im Gespräch mit »nd« deren Vorschläge und eigene Ideen für eine armutsfeste Altersversorgung.

Diese Krise ist anders

Kellner, Künstlerinnen, Selbstständige – Millionen Menschen in Deutschland können wegen der Pandemie-Vorschriften ihre Jobs nicht mehr ausüben. Plötzlich haben sie kaum oder kein Erwerbseinkommen mehr und brauchen schnell Geld.