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Redaktionsübersicht

Moritz Wichmann

Moritz Wichmann

Moritz Wichmann, Jahrgang 1987, hat Politik und Soziologie in Berlin und New York studiert. Er hat als freier Journalist geschrieben und war Datenjournalist für YouGov. Er beschäftigt sich vor allem mit Netzpolitik und Digitalem, Datenjournalismus und Umfragen sowie den USA und internationaler Politik.

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Aktuelle Beiträge von Moritz Wichmann

Polizisten in Atlanta inmitten einer Tränengaswolke.

Mehr Gewalt, Verhaftungen und Details

Hubschrauber in geringer Höhe, militarisierte Polizei und massive Repression gegen Protestierende können die Ausschreitungen und den Protest in den USA nicht stoppen. Die Sicherheitskräfte haben rund 5600 Menschen festgenommen.

Den Keller verlassen: Am Memorial Day Ende Mai hatte Joe Biden einen seiner wenigen öffentlichen Auftritte seit Langem.

Wahlkampf aus dem Keller

Joe Biden kann in Pandemiezeiten kaum Wahlkampf machen, führt aber trotzdem die Umfragen an. Der Grund ist die Selbstdemontage von Donald Trump. Derweil wird fleißig spekuliert, wer seine Vizepräsidentin werden könnte.

Demonstranten vor dem brennenden

Die Wut explodiert

Es gibt einen Grund, warum die Proteste nach der Ermordung von George Floyd in Minneapolis so explodiert sind. Immer ging die Polizei überproportional gegen Afroamerikaner in der Stadt vor - ohne Folgen, selber wenn es Tote gab.

Es ist alles nur Theater!

Die Posse um Twitter und den Faktencheck von Donald Trump Tweets ist absurd, weil beide sich gegenseitig brauchen. Statt mit Tweet-Theater sollten Wählerunterdrückung und die Marktmacht der Tech-Giganten Thema sein.

Brennendes Auto nahe einem Polizeirevier in Minneapolis bei Protesten gegen rassistische Polizeigewalt

Das System ist das Problem

Nach dem Tod von George Floyd ist es am Mittwochnacht erneut zu Protesten in Minneapolis gekommen. Die Ausschreitungen zeigen die Wut über Polizeibeamte, die immer wieder schwarze Männer töten - ohne Konsequenzen.

Systematische Polizeigewalt

Millionen haben in den USA in einem Video gesehen, wie George Floyd langsam starb. Wie sein Kopf minutenlang auf den Asphalt gedrückt wird, bis er ohnmächtig ist. Die Polizeigewalt gegen Afroamerikaner, die für viele traumatisierend und nur schmerzhafte Wiederholung ist...

Demonstranten versammeln sich auf einem Polizeirevier und fordern mit einem Plakat mit der Aufschrift

Nicht alles wie immer

Wer die Bilder aus Minneapolis zum Tod George Floyds sieht, könnte denken: »Alles wie immer, leider.« Schon wieder töteten weiße Polizisten einen unbewaffneten schwarzen Mann durch Einsatz übermäßiger Gewalt. Schon wieder wurde auf den Hilferuf »Ich kann nicht atmen« ni...

Politischer »shithole«-Bundesstaat

Der US-Bundesstaat Florida beherbergt allerhand zwielichtige Gestalten - US-Präsident Donald Trump zum Beispiel. Der »sunshine state« hat leider auch eine Geschichte kreativer Wählerunterdrückung. Die wird trotz einem neuen Gerichtsurteil weitergehen.

Man muss auch nicht alles mitmachen

Joe Biden muss es ohne eine offizielle Unterstützung der Democratic Socialists of America schaffen, die Wahl zu gewinnen. Es ist gut, dass die Linke jetzt selbstbewusster auftritt als noch in der Vergangenheit.

Lobbyisten in den USA haben derzeit trotz erzwungendem Corona-Homeoffice viel zu tun, weil in Washington DC Coronavirus-Hilfsgelder in Milliardenhöhe vergeben werden. Dabei wollen sie sich ein Stück vom Kuchen sichern.

Großindustrielobbyisten machen auf »small business«

Es wäre der ultimative Kunstgriff dreister Lobbyisten: Nach einem Gesetzesentwurf der US-Demokraten für ein weiteres Coronavirushilfspaket könnten Industrielobbies Staatshilfe erhalten. Der Vorschlag ist in 1815 Seiten Gesetzestext versteckt.

DSA-Mitglieder 2018 bei einer Demonstation gegen eine rechte Demonstration in Berkely, Kalifornien.

Die Linke und das kleinere Übel

Ein Tweet der Democratic Socialists of America hat für wochenlange Diskussionen gesorgt. In der Debatte zur Haltung der US-Linken zu Joe Biden geht es um Idealismus und Wahltaktik, aber auch um einen Generationenkonflikt.

Protest gegen Coronavirus-Beschränkungen mit Pest-Maske in Köln - Klare Reduktionsziele und ihre Kommunikation sind sinnvoll gegen diffuse Ängste

Keine klaren Reduktionsziele

Die relativ erfolgreiche Eindämmung des Coronavirus in Deutschland ist in Gefahr. Hätte die Politik Ende April klare Reduktionsziele kommuniziert, wäre vielleicht manchem Corona-Skeptiker der Sinn von längeren Beschränkungen klar gewesen.

Überall in den USA gibt es derzeit lange Schlangen bei der Verteilung von Essenspaketen an Bedürftige: Drive-Thru-Lebensmitteltafel in Utah

Hunger Games in der Krise

Die wütenden Forderungen von US-Republikanern, die Wirtschaft wieder zu öffnen, sind Klassenkampf von oben. Die Corona-beschränkungswillige Mehrheit soll ausgehungert und zur Rückkehr an ihre unsicheren Arbeitsplätze gezwungen werden.

Arztbesuch nur mit Kreditkarte

Viele US-Amerikaner vermeiden Arztbesuche, weil das wegen der privaten Krankenversicherung im Land sehr teuer ist. Wir erklären den Irrsinn des US-Gesundheitssystem und warum sich Leute deswegen das Leben nehmen im nd-Podcast.

»Einfach kein Geld mehr, um die Miete zu zahlen«

Ab dem 1. Mai könnte es in den USA Mietstreiks geben - wenige explizit erklärte, womögliche viele unausgesprochene. Aktivisten fordern einen Mietenstopp in der Coronakrise. Sie warnen vor der Verzweiflung vieler neuer Corona-Arbeitsloser.