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Moritz Wichmann

Moritz Wichmann

Moritz Wichmann, Jahrgang 1987, hat Politik und Soziologie in Berlin und New York studiert. Er hat als freier Journalist geschrieben und war Datenjournalist für YouGov. Er beschäftigt sich vor allem mit Netzpolitik und Digitalem, Datenjournalismus und Umfragen sowie den USA und internationaler Politik.

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Aktuelle Beiträge von Moritz Wichmann

Bernie Sanders sammelt Amerikas Underdogs, Vergessene und Verschmähte ein: die Demokraten brauchen die

Wenn Bernie Sanders bereits der Kompromiss ist

Eine Armee von Motherf******, die im Internet gnadenlos Mainstream-Journalisten kritisieren: Die Anhänger von Bernie Sanders haben einen schlechten Ruf im gesitteten liberalen Kabelfernsehen. Doch die US-Demokraten brauchen die «Bernie Bros».

Trauer in Hanau

Rechtsverharmloser

Nachdem die ersten Meldungen zu den mutmaßlich rechtsextremistisch motivierten Mordanschlägen in Hanau eintrafen, machte sich die politische Rechte daran, den Täter zu entpolitisieren, um dann sogleich wieder auf die »linke Bedrohung« umzuschwenken.

Die brutale Macht des Geldes

Die Präsidentschaftskandidatur von Michael Bloomberg ist ideales Futter für Bernie Sanders. Der kann sich gegen den Multmilliardär noch besser als Gegner der Reichen in der Politik inszenieren.

Kämpft gegen Polizeischikane: Max Schellenberg Screenshot: latimes.com

Streitbarer Wohnungsloser

Rex Schellenberg ist ein streibarer Mann. Der Wohnungslose aus Los Angeles lässt sich die sozialchauvinistische Kampagne eines Polizisten nicht gefallen und klagt jetzt gegen den Beamten. Er geht nicht um ersten Mal vor Gericht.

Unterstützer*innen von Bernie Sanders sollten sich nicht zu früh freuen. Noch ist sein Vorsprung bei den Vorwahlen der Demokraten nur hauchdünn.

Bernie Sanders mühsamer erster Sieg

Bei den Vorwahlen der Demokraten in New Hampshire konnte Bernie Sanders zulegen. Der erhoffte, deutliche Sieg blieb aber aus. Nur knapp konnte er sich gegen moderate Kandidaten durchsetzen, die in den letzten Tagen mehr mediale Hilfe genossen.

Siegessicher: Bernie Sanders, demokratischer Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur.

Schwache Konkurrenz nützt Sanders

Bernie Sanders hat aktuell die besten Chancen Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten zu werden, weil er in den nächsten Vorwahlstaaten in guter Position ist. Doch vor allem nützt ihm die Schwäche seiner Gegner.

Pete Buttigieg, US-Demokrat

Der kleine Obama

Er ist ein Überflieger, ein Optimierer und Manager. Linke hassen ihn, moderate Demokraten lieben Pete Buttigieg, weil der erste schwule Präsidentschaftskandidat der Demokraten wirtschaftsfreundliche Positionen mit sozialliberalen Positionen verbindet.

The kids are alright: Viele junge Wähler unterstützen Bernie Sanders, das Demokraten-Establishment will ihn stoppen. Doch die US-Demokraten sind auf junge Wähler angewiesen, wenn sie die Wahl gegen Donald Trump gewinnen wollen.

Demokratenelite gegen Sanders

Die Demokratischen Partei steckt im Dilemma: Geht man offen gegen Sanders vor, wird es eine laute Gegenreaktion von dessen überwiegend jungen Wählern geben, die bei der Wahl im November benötigt werden. Bleibt die Kritik aus, könnte er die Vorwahlen gewinnen.

Unterstützer von Bernie Sanders beim Vorwahlkampfabschluss in Cedar Rapids, Iowa

Sanders lässt Linke in den USA träumen

Das Establishment der US-Demokraten ist »not amused«. Daten zeigen: Bernie Sanders könnte die ersten Vorwahlen gewinnen und dann vielleicht noch mehr. Seine Kampagne versucht besonders Nichtwähler und Latinos zu mobilisieren.

Sanders und Warren sollten sich nicht unnötig attackieren

Bernie Sanders hat gute Chancen, die erste Vorwahl der US-Demokraten zu gewinnen. Doch nun hat seine Konkurrentin Elizabeth Warren Sexismus-Vorwürfe ausgepackt und es gibt einen hässlichen linken Grabenkampf. Das hilft dem Gegner der Beiden.

Die Vielleicht-Pazifisten

Manche Menschen muss man schubsen, das Richtige zu tun, auch wenn sie dabei noch »schreien und um sich treten«. Das Sprichwort passt auch für die US-Demokraten. Die sind uneins, ob sie Friedenspartei sind. Die Demonstranten der über 350 am Donnerstag geplanten Antikrieg...

Amtsenthebung ist nicht Amtsenfernung

Der Impeachment-Prozess in den USA baut zwar aufeinander auf, anders als bei Gesetzesprojekten ist aber nicht die Zustimmung beider Parlamentskammern nötig. Donald Trump ist des Amtes enthoben, auch wenn er weiterregiert und freigesprochen wird.

Ultrareiche legen 2019 zu

Die 500 reichsten Menschen auf diesem Planeten haben 2019 ihr Vermögen um 25 Prozent gesteigert. Insgesamt konnten die Mitglieder dieser ultra-exklusiven Gruppe ihren Besitz um 1,2 Billionen US-Dollar vermehren. Das zeigt eine neue Analyse der Finanznachrichtenplattform...

Ultrareiche steigerten ihr Vermögen 2019 um 25 Prozent

Die 500 reichsten Milliardäre haben ihr Vermögen dieses Jahr um ein Viertel gesteigert und besitzen jetzt 1,2 Billionen US-Dollar mehr. Viele von ihnen stammen aus den USA. Dort macht unter anderem Bernie Sanders gegen die Megareichen mobil.

Auf dem Weg in die Oligarchie

Anklagen, Medienschlachten und politische Folgen: ein Rückblick auf die Geschichte der Impeachments von US-Präsidenten und die Hinweise, die sie vielleicht geben.

Der Impeachment-Opportunist

Die Anti-Trump-Stimmung sorgte dafür, dass er Kongressabgeordneter wurde. Eine Amtsenthebung des US-Präsidenten lehnte der Demokrat Jeff Van Drew aber ab - seine Wähler wiederum lehnen das ab. Nun könnte Van Drew Republikaner werden.

Zeichen setzen für die Basis

Nancy Pelosi sucht immer noch nach überparteilicher Unterstützung im Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump. Dabei haben die Republikaner die Zusammenarbeit in Washington seit Jahren schon eingestellt.