Redaktionsübersicht

Moritz Wichmann

Moritz Wichmann

Moritz Wichmann, Jahrgang 1987, hat Politik und Soziologie in Berlin und New York studiert. Er hat als freier Journalist geschrieben und war Datenjournalist für YouGov. Er beschäftigt sich vor allem mit Netzpolitik und Digitalem, Datenjournalismus und Umfragen sowie den USA und internationaler Politik.

Folgen Sie Moritz Wichmann:

Aktuelle Beiträge von Moritz Wichmann

Technokratisch und sozial

Joe Biden macht mit seinem Programm gegen die Coronakrise moderate Politik, setzt aber auch linkspopulistische Akzente, es gibt zarte Ansätze sozialdemokratischer Politik. Der Technokratismus ist nicht tot, aber ein Wandel deutet sich an.

Antifa ist Handarbeit und manchmal schmutzig

Die Sperrung von Trump und weißen Nationalisten ist effektiv, weil sie konkret die Vernetzung und Mobilisierung einer rechten sozialen Bewegung untergräbt. Dieser wird - wenn auch spät - wichtige Infrastruktur genommen.

Konsequenzen nach Kapitol-Stürmung

120 Trump-Unterstützer sind im Zusammenhang mit der Erstürmung des Kapitols bereits festgenommen worden. Auch die Zivilgesellschaft und Unternehmen reagieren, zum Beispiel mit Flugverboten. Weitere Trumpisten-Proteste sind geplant.

Rechter Aufruhr in Washington

Die Erstürmung des Kapitols in Washington ist faschistoid - noch ist unklar, wie spontan sie war - und eine weitere Eskalation der Trump’schen Normbrüche. Vor allem aber muss sie Konsequenzen haben.

Schockstarre im Kaninchenbau

Lange hielten sie Trump die Treue, waren vereint in Unterstützung für ihren Präsidenten. Nach der Wahl im November und in Georgia aber sind die Republikaner gespalten.

Schwarze Gewerkschaftsaktivisten in Georgia beim Wahlkampf

Ein Sieg für aktivistische Politik

Die »Energie der Bewegung« hat Raphael Warnock und Jon Ossoff zum Sieg bei den Stichwahlen zum US-Senat getragen. Mit aktivistischer Basisarbeit erreichten die Demokraten die Mehrheit. Das Ergebnis in Georgia ist hochsymbolisch.

Demokraten vor Mehrheit im US-Senat

Die Demokraten Jon Ossoff und Raphael Warnock haben es bei den Stichwahlen zum US-Senat noch besser als Joe Biden geschafft, die Basis der Partei zu mobilisieren.

Sicherheitskräfte des US-Kongresses stehen mit gezogenen Waffen in der Nähe einer verbarrikadierten Tür, als Trump-Anhänger versuchen, in die Kammer des Repräsentantenhauses im Kapitol einzubrechen.

Kapitol-Erstürmung muss Konsequenzen haben

Die Parlamentsstürmung in Washington ist nur die neueste Eskalation der Trump-Präsidentschaft. Doch vielleicht zwingt sie die Demokraten dazu, die Verbrechen von Trump und seinen Anhängern zu verfolgen, statt nur »nach vorne« zu gucken.

Jon Ossoff und Raphael Warnock - auf den beiden Demokraten-Kandidaten für die Stichwahl zum US-Senat in Georgia lasten derzeit die Hoffnungen vieler Demokraten in den USA.

Alles-oder-Nichts-Moment in Georgia

Junge und Schwarze Wähler, die an die Urnen strömen, könnten am Dienstag von Republikaner-Wählern bei der Senatsstichwahl im US-Bundesstaat Georgia überstimmt werden. Doch vielleicht schaffen die Demokraten eine Sensation.

Die Demokraten haben zwölf Sitze im 
Repräsentantenhaus verloren. Das liegt unter anderem an der fehlenden Popularität von Joe Biden. Die moderaten Demokraten wiederum machen die radikalen Linken um Alexandria Ocasio-Cortez (u.) verantwortlich. Weil die in den sozialen Medien viel präsenter waren, hätten sie insgesamt ein falsches Bild von den Demokraten gezeichnet.

Den erhofften Durchbruch verpasst

Das Wahljahr 2020 war enttäuschend für die Demokraten im US-Kongress. Die Partei hatte keine Geldprobleme, aber mehrere andere, darunter die Mobilisierung der eigenen Basis und eine wenig begeisternde »Message« an die Wähler.

Hanau, Hartz und Aluhut

Sogar Ministerien folgen uns: Kritik an der Sozialpolitik der GroKo, Protest aller Art, vor allem aber die Corona-Leugner und starke Thesen unserer Kolumnisten. Das war das Twitter-Jahr 2020 bei ndaktuell.

Propagandaschlacht um 2000-Dollar-Zahlungen

14 Millionen Amerikaner werden ihre Arbeitslosengeldzahlungen verlieren, wenn US-Präsident Donald Trump das Coronakrise-Hilfsgesetz nicht unterzeichnet. Seine Forderung nach höheren 2000-Dollar-Direktgeldzahlung an alle Amerikaner bringt die Republikaner in Bedrängnis.

Unerwarteter Fortschritt

Natürlich sind die 600-Dollar-Einmalzahlungen zu wenig angesichts der Tatsache, dass es seit Monaten in den USA kaum Regierungshilfe in der Coronakrise gab. Auch das wöchentliche Corona-Arbeitslosengeld von 300 Dollar ist angesichts des Preisniveaus in den »Staaten« zu ...

Bei ihrer Vereidigung als Kongressabgeordnete Anfang 2019 trug Haaland Indigenen-Tracht.

Indigene Kämpferin

Deb Haaland soll unter Joe Biden Ministerin des Innern werden. Damit würden Indigenen-Angelegenheiten zum ersten Mal von einem Mitglied von Amerikas 500 Indigenen-Stämmen geregelt. Parteilinke hatten sich für sie eingesetzt.

Bernies Einheizerin will in den US-Kongress

Die Fans von Nina Turner lieben ihre feurigen Auftritte, nun will die Ko-Chefin der Präsidentschaftskampagne von Bernie Sanders offenbar in den US-Kongress einziehen, um die linke »Squad« um Alexandria Ocasio-Cortez zu verstärken.

Barrikaden und Spenden für das »Rote Haus« in Portland

Portlands Bürgermeister Ted Weeler will nicht noch eine autonome Zone wie in Seattle. In der North Mississippi Avenue stehen seit Tagen Barrikaden gegen eine Zwangsräumung eines Hauses. Die Geschichte könnte nun ein gutes Ende nehmen.

Ein »Blutbad« für die Demokraten

In Pennsylvania scheiterte die Biden-Partei daran, die Mehrheit im Staatsparlament zu übernehmen. Junge Progressive wie Emily Kinkead wollen die US-Demokraten verändern, damit die Partei bei Wahlen besser abschneidet.

Fortgesetzte »Minderheitenherrschaft«

Die Wahlen 2020 waren strategisch wichtig, weil nächstes Jahr wie alle zehn Jahre der Neuzuschnitt der Wahlkreise in den USA ansteht. Dabei sind die Demokraten nur in leicht besserer Position als 2011.

Snowden-Appell an Trump: Retten Sie Julian Assange

Sollte Präsident am Ende seiner Präsidentschaft eine gute Tat tun, und Julian Assange begnadigen? Whistleblower Edward Snowden und der linke Filmemacher Oliver Stone jedenfalls appellieren an den US-Präsidenten dies zu tun.