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Moritz Wichmann

Moritz Wichmann

Moritz Wichmann, Jahrgang 1987, hat Politik und Soziologie in Berlin und New York studiert. Er hat als freier Journalist geschrieben und war Datenjournalist für YouGov. Er beschäftigt sich vor allem mit Netzpolitik und Digitalem, Datenjournalismus und Umfragen sowie den USA und internationaler Politik.

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Aktuelle Beiträge von Moritz Wichmann

Colin Kaepernick

Später Sieg für Kaepernick

Footballstar und Polizeigewalt-Kritiker Colin Kaepernick hat der mächtigen NFL in den USA einen Vergleich abgerungen. Für sein Schweigen zur Diskriminierung gegen ihn wird er vermutlich viel Geld bekommen.

Den Notstand ausrufen heisst die Mitte verlieren

Mit der Ausrufung des Notstands macht der US-Präsident trotz Niederlage bei den Midterms und beim Shutdown einfach weiter nur Politik für seine Basis. Doch nur auf diese zu setzen verschlechtert seine Wiederwahlchancen.

Amerikas Reiche haben Angst vor den Ideen der Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez und dem Sozialismus - ein bisschen zumindest.

Die Reichen-Angst vorm Sozialismus

Es war ein wahrer Themenritt und dann sagte der Multimillionär Donald Trump bei seiner Rede zur Lage der Nation auch das: »Heute Abend erneuern wir unsere Entschlossenheit, dass Amerika niemals ein sozialistisches Land sein wird.« Nachdem er über die Lage in Venezuela g...

Die Schlacht der Erzählungen

In der jährlichen Rede des US-Präsidenten ging es mal präsidentiell, mal wie bei einer Wahlkampfrede zu - und es ging auch um den Sozialismus.

Ein bisschen Grün gibt es schon

Kalifornien geht voran, ein Dutzend andere US-Staaten folgen beim Komplettumstieg auf erneuerbare Energien. Auch 98 US-Städte haben das als Ziel erklärt.

Rushhour auf der Golden Gate Bridge in San Francisco. Kalifornien steigt auf erneuerbare Energien um, doch das reicht nicht.

Der große neue Deal

Berlin. Die US-Demokraten wollen sich ein Beispiel an Roosevelt nehmen. »Als US-Präsident Franklin Delano Roosevelt 1940 die Produktion von 180 000 Flugzeugen gefordert hat, um Hitler zu schlagen, erschien das lächerlich, weil wir 1939 nur 3000 Flugzeuge produziert habe...

Wo Antifas mit Gewehren auf Demos gehen

Neonazis wollten in Georgia am Gründungsort des Ku-Klux-Klans demonstrieren. Doch dazu kam es nicht. Trotzdem gab es eine Antifa-Demonstration vor Ort - die wurde auch von bewaffneten Linken mit Gewehren begleitet.

Eine Demonstrantin in Washington meint: »Fiese Frauen machen Geschichte«.

Feminismus für alle

Der Women’s March fiel dieses Jahr in den USA etwas kleiner aus und betont einen »intersektionalen« Feminismus. In Zukunft wollen die Organisatorinnen mit einer Liste konkreter Forderungen mobilisieren: der »Womens Agenda«.

Frauenmacht trotz Uneinigkeit

Die Organisatorinnen des Women’s Marches wollen die Macht von Frauen zeigen, doch in den USA gibt es dabei ein Problem.

Womens-March-Organisatorin Tamika Mallory bei einer Rede in Washington

Antisemitismusvorwürfe: Frauenmacht trotz Uneinigkeit

Die Organisatorinnen des »Womens March« wollen die Macht von Frauen auf die Straße bringen, doch dabei gibt es ein Problem. Wegen Antisemtismus-Vorwürfen wird es dieses Jahr zahlreiche Parallelveranstaltungen geben.

New York für kleines Geld

Offen, raubeinig, manchmal exzentrisch: Das Spannendste an New York ist das Straßenleben. Die Stadt ist teuer, doch viele gute Dinge in der »City« sind erschwinglich. Wir erklären wie, ganz praktisch.

Opfer des Systems

Cyntoia Brown saß 15 Jahre im Gefängnis, weil sie sich gegen einen gewalttätigen Freier wehrte. Mehrere Promis wie der Basketballer LeBron James, die Sängerin Rihanna und der Rapper Snoop Dogg setzten sich für sie ein - nun kommt sie frei.

Nicht mit Ruhm bekleckert

Die US-Medien hätten die Fernsehansprache von Donald Trump zur Grenzmauer nicht live übertragen sollen. Dafür gibt es einen Präzedenzfall in der Vergangenheit. Außerdem hatte der US-Präsident keine Neuigkeiten zu verkünden.

Trump versucht es per Fernsehansprache

Im US-Haushaltsstreit setzen Präsident Trump und die Demokraten sich gegenseitig unter Druck – nicht nur im Fernsehen. Einzelne Republikaner haben Trump bereits die Gefolgschaft gekündigt, weitere Abweichler könnten folgen.

Mehr weiblichen Zorn bitte

Sie beschimpfte Trump und erntete einen Sturm der Entrüstung von den »Anstandswauwaus« der US-Medien. Die Kritik an Rashida Tlaibs »Motherfucker«-Bemerkung zeigt die Doppelstandards für öffentliche Auftritte von Frauen.

Die Demokratie-Reparierer

Mit einem großen Gesetzespaket wollen die Demokraten gegen die Korruption in Washington und Präsident Trump vorgehen. Viele der Maßnahmen sind sehr populär in der Bevölkerung und sollen die Republikaner in die Defensive bringen.

Progressive, an die Schaltstellen!

Wer die Welt verändern will, sollte sich in einflussreiche Parlamentsausschüsse wählen lassen. Das versuchen progressive US-Demokraten derzeit. Sie wollen dort die Weichen stellen für eine möglichst linke Politik nach Trump.