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Redaktionsübersicht

Nelli Tügel

Nelli Tügel

Jahrgang 1984, war von Juni 2017 bis Juni 2019 Redakteurin und Ressortleiterin im Politikressort des "nd". Studium der Skandinavistik und Geschichte in Berlin. Schreibt über die EU, West- und Nordeuropa sowie die Türkei. Interessiert sich für Geschichte und Gegenwart von Arbeiterbewegungen, Gewerkschaften und Linken.

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Aktuelle Beiträge von Nelli Tügel

»Ist es die Ruhe vor dem Sturm, oder zieht er vorüber?«

Tanja Lang-Gernath kennt viele Berliner Krankenhäuser. Als Leasingkraft war die Krankenpflegerin in zweieinhalb Monaten in mehr als zehn eingesetzt. Auf Corona sind sie gut vorbereitet. Auch, wenn andere Krankheiten keine Pause machen. Ein Gespräch.

Past Tense, Edelgase, Verdauungstrakt

Hurra, die Schule ist geschlossen! Aber leider sollen die Schüler*innen zu Hause lernen. Per Stream oder old school mit dem Schulfernsehen. Taugt das Lern-TV etwas? Der Selbsttest ergibt: ja (für Leute über 30)

Voreiliger Optimismus

Geschlossene Grenzen, egoistische Nationalstaaten und Geflüchtete, die sich selbst überlassen bleiben: Obwohl man von den Rechten derzeit kaum etwas hört, gehen ihre kühnsten Träume in Erfüllung.

»In den nächsten Tagen«

Knapp zwei Wochen nach der Ankündigung der Bundesregierung, 350 geflüchtete Kinder aus den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln nach Deutschland zu holen, ist das immer noch nicht passiert. Dabei ist es gerade in Zeiten der Corona-Pandemie wichtig, Lager zu schließen.

Erdoğan hat sich verkalkuliert

Der türkische Präsident Erdoğan will die Türkei zu einer Hegemonialmacht im Mittleren Osten machen. Doch er hat sich verkalkuliert. Das zeigt auch die Entwicklung des Konflikts in Idlib.

Postdemokratische Justiz

Die Vorgänge um den Gezi-Prozess in Istanbul werfen Fragen auf. Vor allem diese: Gibt es eine Auseinandersetzung innerhalb der türkischen Regierung? Denn die Vorstellung, die türkische Justiz habe urplötzlich zur Unabhängigkeit zurückgefunden, scheint äußerst unwahrscheinlich.

Flexibel konservieren

Die Ereignisse in Thüringen stürzen die CDU in eine Krise. Diesen Zustand teilt sie aber mit anderen konservativen Parteien in der Welt. Die Umbrüche des Kapitalismus setzen nach der Sozialdemokratie nun auch die »Bürgerlichen« unter Zugzwang.