Redaktionsübersicht

Katharina Schwirkus

Katharina Schwirkus
Sie kam aus Leidenschaft zum Journalismus: Während ihres Forschungsaufenthaltes in Ecuador berichtete sie 2013 regelmäßig über die Proteste der YASunidos-Bewegung gegen die Erdölförderung im Amazonas-Regenwald. Studiert hat sie Politikwissenschaften, Spanisch und Interdisziplinäre Lateinamerika Studien in Kassel, Berlin und Quito. 
Seit August 2017 arbeitet sie als Redakteurin im Politikressort der Tageszeitung neues deutschland. Sie widmet sich besonders innenpolitischen Themen, immer wieder berichtet sie aber auch über soziale Bewegungen aus Lateinamerika und Afrika. 

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Aktuelle Beiträge von Katharina Schwirkus

Ein Demonstrant schützt sich mit einer selbstgebauten Gasmaske bei einem Zusammenstoß mit der Polizei.

Schuldzuweisungen in Ecuador

Wenngleich die Indigenen bei den Protesten in Ecuador eine zentrale Rolle spielen, ist es falsch, ihnen die alleinige Schuld an den Gewaltexzessen zu geben. Will Präsident Lenín Moreno die Gewalt stoppen, muss er die Treibstoffpreiserhöhungen zurücknehmen.

Nach den Protesten gegen die Treibstoffpreiserhöhungen stehen in Ecuadors Hauptstadt Quito große Aufräumarbeiten an.

»Wir müssen uns vom IWF unabhängig machen«

Der ehemalige Präsident der Verfassungsgebenden Versammlung Ecuadors, Alberto Acosta, sagt, dass die Rücknahme der Treibstoffpreiserhöhungen nicht ausreicht. Er fordert, dass Staatschef Lenín Moreno die neoliberale Politik aufgibt und eine Reichensteuer einführt.

Indigene und andere Demonstranten stoßen in der Nähe der Nationalversammlung Ecuadors mit der Polizei zusammen.

Das Zünglein an der politischen Waage

Als Grund für die politische Krise Ecuadors gilt der Konflikt zwischen Staatschef Lenín Moreno und Ex-Präsident Rafael Correa. Die Bedeutung der Indigenen wird unterbeleuchtet. Ein Fehler, denn in der Vergangenheit spielten sie oft eine entscheidende Rolle.

Aktivist*innen von

Ungehorsam fürs Klima

Einigen Teilnehmer*innen des Klimastreiks gingen die Demonstrationen nicht weit genug. Aktivist*innen der Klimabewegung »Ende Gelände« und der »Seebrücke«, die legale Migrationswege fordert, besetzten von Freitagnachmittag bis in die Nacht Straßen in Berlin.

»Ihr könnt auch Fahrrad fahren«

Ziel erreicht: Das Aktionsbündnis »Sand im Getriebe« hat am Sonntag Teile der Automesse IAA lahmgelegt und mehrere Zugänge blockiert. Viele Messebesucher reagierten mit Unverständnis.

1:0 gegen die Autoindustrie

Sie kamen mit ihren Fahrrädern aus allen Himmelsrichtungen, in einer Sternfahrt aus Städten wie Aschaffenburg, Gießen oder Mannheim. 25.000 Menschen protestierten am Samstag in Frankfurt gegen die IAA und für eine Verkehrswende.

Die Gruppe «Extinction Rebellion» ruft zum zivilen Ungehorsam für Protestaktionen gegen die internationale Klimapolitik auf und will die breite Gesellschaft erreichen.

»Wir sind uns einig, dass es Grenzen geben muss«

Die Klimabewegung »Extinction Rebellion« steht aktuell wegen Äußerungen eines Mitglieds in der Kritik, wonach in der Bewegung Menschen willkommen sind, die »ein bisschen sexistisch oder rassistisch« denken. Zwei Aktivist*innen erklären, wie sie das Zitat verstehen.

Greenpeace: Autoindustrie versteht die Klimakrise nicht

Die Internationale Automobil-Ausstellung hat noch nicht für Besucher*innen eröffnet, da beginnen schon die Proteste gegen die Autoindustrie. Greenpeace demonstriert am Dienstagmorgen mit einem großen Truck und ruft zu mehr Protest auf.

Bücher für das Klima

Etwa 50 Klimaschutzaktivist*innen von »Extinction Rebellion« blockieren in Berlin eine Hauptverkehrsstraße und stellen dort ihr Buch:»Wann wenn nicht wir« vor. Die Polizei ist zunächst freundlich, räumt die Blockade aber nach einer Stunde und droht mit Strafanzeigen.

Böhmermann will die SPD retten

Der Satiriker Jan Böhmermann hat in seiner Sendung »Neo Magazin Royale« angekündigt, er wolle für den SPD-Vorsitz kandidieren. Allerdings ist er noch nicht Parteimitglied und benötigt die Unterstützung von fünf Bezirken. Dafür hat er nur noch 70 Stunden.

Hakenkreuze sollen der Bildung dienen

In dem Computerspiel »Berlin 1936« soll man in die Rolle Adolf Hitlers bei der Eröffnung der Olympischen Spiele 1936 schlüpfen. Der Herausgeber gibt an, das Spiel zu Bildungszwecken veröffentlicht zu haben. Zwei Tester und eine Expertin bezweifeln diese Absicht.

Ein Sozialarbeiter, der Kühe melkt

Wer in Deutschland eine längere Auszeit vom Job einlegen möchte, hat es schwer. In Österreich ist es dagegen viel verbreiteter, eine Pause im Arbeitsleben einzulegen. Dort gibt es ein Programm, das sich Bildungskarenz nennt.

Schweizer Jusos machen gegen Fliegen mobil

Die Jugendorganisation der Sozialdemokraten in der Schweiz sorgt für Aufregung: 15 Mitglieder haben Plakate von Billigfluganbietern in Zürich verändert. Auf diesen kritisieren sie das Fliegen und fordern eine konsequentere Klimapolitik.

Eine technische Einheit der Polizei öffnet die Lock-On-Gleisblockade der Aktivist*innen.

24 Stunden Blockade von Volkswagen

Weniger als 50 Menschen ist es gelungen, Gleise vor dem Volkswagenwerk in Wolfsburg für zwölf Stunden zu blockieren. Eine Besetzung eines Globus aus Metall, der im Eingang des Vergnügungspark »Autostadt« hängt, wurde 24 Stunden aufrechterhalten.

Daniel Neiser (r.) mit einem weiteren Aktivist in einer sogenannten Lock-On-Blockade.

Gleisblockade gegen Volkswagen

Etwa 30 Menschen blockieren seit Dienstagvormittag Gleise zwischen Fallersleben und Wolfsburg und versuchen damit, die Produktion des Autoherstellers Volkswagen zu stören. Die Aktivist*innen wollen durch die Aktion eine Debatte über die Verkehrswende einleiten.

AfD instrumentalisiert Tod eines Achtjährigen

Ein Junge wird am Frankfurter Hauptbahnhof vor die Gleise gestoßen und von einem ICE tödlich verletzt. Kaum ist die Nachricht im Umlauf, poltert AfD-Fraktionsvorsitzende Weidel gegen die Willkommenskultur los, weil der Täter mutmaßlich afrikanischer Herkunft ist.

Die bunteste von allen

Bettina trägt eine pinke, flattrige Hose und ein weißes T-Shirt. Vor den Zeitungen im Archiv des »neuen deutschland« erzählt sie, wie sie hierherkam. Nachdem sie ihr Fachabitur mit Wirtschaftsschwerpunkt abschloss, absolvierte sie zunächst einen Bundesfreiwilligendienst...

Im Durchschnitt hat jeder zehnte Deutsche einen Hund.

Lasst uns die Köter abschaffen

Katharina Schwirkus meint: Vierbeiner verschmutzen nicht nur Parks und Gehwege, sondern sind auch eine unnötige Belastung für das Klima. Sie sollten endlich aus unseren Städten und aus unserem Leben verschwinden.