Redaktionsübersicht

Katharina Schwirkus

Katharina Schwirkus
Sie kam aus Leidenschaft zum Journalismus: Während ihres Forschungsaufenthaltes in Ecuador berichtete sie 2013 regelmäßig über die Proteste der YASunidos-Bewegung gegen die Erdölförderung im Amazonas-Regenwald. Studiert hat sie Politikwissenschaften, Spanisch und Interdisziplinäre Lateinamerika Studien in Kassel, Berlin und Quito. 
Seit August 2017 arbeitet sie als Redakteurin im Politikressort der Tageszeitung neues deutschland. Sie widmet sich besonders innenpolitischen Themen, immer wieder berichtet sie aber auch über soziale Bewegungen aus Lateinamerika und Afrika. 

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Aktuelle Beiträge von Katharina Schwirkus

Bekenntnisse zur Antifa sind wichtig: Ob durch Graffitis oder Kommentare in sozialen Medien.

Die Antifa schlägt zurück

Wenngleich es lächerlich scheinen mag, sich in sozialen Medien zur Antifa zu bekennen, ist es wichtig: Um Politiker*innen wie Martina Renner oder Lars Klingbeil zu verteidigen und Faschist*innen die Stirn zu bieten.

Neun Polizisten posierten am vergangenen Freitag vor einem rechtsextremen Grafiti in Cottbus.

Polizisten setzten nach Nazivorwurf einen drauf

Polizisten haben mutmaßlich beim Überstreichen eines Schriftzugs absichtlich die Buchstaben »DC« übrig gelassen. Das Kürzel steht für die rechte Gruppe »Defend Cottbus«.

Neun Polizisten posierten am vergangenen Freitag vor einem rechtsextremen Grafiti in Cottbus.

Zu schwierig für die Polizei: Rechtsradikales Graffiti übermalen

Vor den Protesten von »Ende Gelände« posierten am Donnerstag neun Polizisten vor einem rechtsradikalen Graffiti. Als Strafe sollten sie das Grafiti komplett überstreichen. Doch am Ende des Tages war noch »DC« zu lesen. Es ist das Kürzel einer rechtsextremen Gruppe.

Mehrere Aktivist*innen des Klimaschutz-Bündnisses

Klimaaktivist nach 55 Tagen aus Haft entlassen

Ein Aktivist von »Extinction Rebellion« (XR) ist nach 55 Tagen Untersuchungshaft aus der JVA Moabit in Berlin entlassen worden. Bis zum letzten Tag der Haft verweigerte der Mann gegenüber der Polizei, seine Personalien preiszugeben.

Klimaaktivisten gehen durch den Tagebau Vereinigtes Schleenhain südlich von Leipzig.

Kohlebriketts und Klimaprotest

Am Samstag haben 4000 Menschen Braunkohleinfrastruktur in der Lausitz und im Leipziger Land blockiert. Gleichzeitig gab es Mahnwachen von Kohlebefürwortern. Die Proteste der Klimabewegung kommen in den zwei Regionen sehr unterschiedlich an.

Während Kohlebefürworter*innen der Klimabewegung vorwerfen, von

Fake-News-Angriff auf »Ende Gelände«

Im Nachgang zu den Protesten von »Ende Gelände« für einen sofortigen Kohleausstieg ist bekannt geworden, dass der Kohlekonzern LEAG Falschmeldungen über die Aktionen der Aktivist*innen verbreitete. Dementieren will der Konzern die Meldungen aber nicht.

Öffentliches Aktionstraining von »Ende Gelände« in Berlin auf der Wiese vor dem Bundestag

Historischer Moment für »Ende Gelände«

Erstmals seit 2016 soll es wieder eine Massenaktion des zivilen Ungehorsams gegen die Braunkohlebranche in der Lausitz geben. Im Voraus drohen Rechtsgesinnte den Aktivist*innen mit Gewalt.

Umwelt-Aktivist*innen von

SPD warnt vor »Ende Gelände« als »gewalttätig«

Eine Woche vor den geplanten Blockaden der Klimabewegung im Leipziger Braunkohlerevier und in der Lausitz sorgt die SPD für Aufregung: In Cottbus will sie mit der ganzen Stadtverordnetenversammlung gegen »Ende Gelände« aufrufen - auch mit der AfD.

Der Twitter-Account von Rainer Meyer.

Die Methode Alphonso

Unter dem Pseudonym »Don Alphonso« verbreitet der »Welt«-Autor Rainer Meyer auf Twitter Kurznachrichten, in denen er mit rassistischen Vorurteilen spielt. Dabei betont er immer wieder, niemanden aufhetzen zu wollen. Doch Meyer weiß genau, was er tut.

Zu späte Distanzierung von Hallam

Der deutsche Ableger von »Extinction Rebellion« hat sich von dem Mitgründer der Klimabewegung, Roger Hallam, distanziert, nachdem dieser den Holocaust relativierte. Die Distanzierung ist richtig, kommt aber zu spät.

XR distanziert sich von Hallam nach Holocaustrelativierung

Es ist nicht das erste Mal, dass der Mitbegründer der Klimabewegung »Extinction Rebellion« Roger Hallam durch Äußerungen schockiert. Doch mit seiner Relativierung der Shoah ist er endgültig zu weit gegangen. Der deutsche Ableger distanziert sich.

Zurückgetreten: Evo Morales

Loslassen lernen

Es ist nicht schön, wie sich Evo Morales aus dem Präsidentenamt verabschieden musste. Doch wie auch andere Beispiele aus Lateinamerika zeigen: Morales ist nur eine von vielen Personen, die ihre Macht nicht abgegeben wollen und damit einer ganzen Bewegung schaden.

Carlos Mesa führt in Bolivien die Proteste an und forderte den Ex-Präsidenten Morales heraus.

Kein Scharfmacher

Carlos Mesa ist nicht neu in der Politik, wenngleich er lange Zeit im Journalismus gearbeitet hat. Im Medienbusiness ist er anerkannt und hat zahlreiche Preise gewonnen. Bekannt geworden ist er als stellvertretender Herausgeber der bolivianischen Tageszeitung Última Hor...

Nach anhaltenden Protesten kündigte Evo Morales Neuwahlen an.

Morales spaltet extrem

Evo Morales hat sich mit seiner vierten Präsidentschaftskandidatur keinen Gefallen getan: Er hat Bolivien gespalten und die Partei Bewegung zum Sozialismus geschwächt, die einst unter ihm groß wurde.

Twitter führt 1:0 gegen Facebook

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat angekündigt, ab Mitte November keine Anzeigen zu politischer Werbung mehr anzunehmen. Doch Facbook weigert sich, weiterhin solche Schritte zu gehen. Aber auch bei Twitter gibt es noch viel zu tun.

Husten, wir haben ein Problem

Alice Weidel ließ einen Mann von einer AfD-Veranstaltung rauswerfen, weil ihr dieser angeblich eine 'Kopf-Ab-Geste' zeigte. Dass der Mann auch nur stark gehustet haben könnte und sich deswegen an den Hals gefasst haben könnte, will die »Führerin« nicht hören.

Voll auf den Deckel

Kaum war der Mietendeckel in Berlin beschlossene Sache, ging auf dem Kurznachrichtendienst das Gejammer über dessen Auswirkungen los. Dabei zeigt sich: Viele Twitter-Konten wurden offenbar nur geschaffen, um gegen den Mietendeckel anzuschreiben.

Zu spät und zu schwach

Nach tagelangen Protesten gegen die soziale Ungleichheit im Land geht Chiles Präsident Sebastián Piñera auf die Forderungen der Demonstrant*innen ein. Doch sein Angebot kommt zu spät und ist noch zu schwach.

Morales hat den Absprung verpasst

Der seit 2006 regierende Präsident Boliviens scheint von sich selbst überzeugter zu sein, als es die Bevölkerung seines Landes ist. Wenngleich es Evo Morales mit der Bewegung zum Sozialismus (MAS) schaffte, die extreme Armut in Bolivien innerhalb von zehn Jahren um ein ...