Redaktionsübersicht

Katharina Schwirkus

Katharina Schwirkus
Sie kam aus Leidenschaft zum Journalismus: Während ihres Forschungsaufenthaltes in Ecuador berichtete sie 2013 regelmäßig über die Proteste der YASunidos-Bewegung gegen die Erdölförderung im Amazonas-Regenwald. Studiert hat sie Politikwissenschaften, Spanisch und Interdisziplinäre Lateinamerika Studien in Kassel, Berlin und Quito. 
Seit August 2017 arbeitet sie als Redakteurin im Politikressort der Tageszeitung neues deutschland. Sie widmet sich besonders innenpolitischen Themen, immer wieder berichtet sie aber auch über soziale Bewegungen aus Lateinamerika und Afrika. 

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Aktuelle Beiträge von Katharina Schwirkus

Das doppelte Spiel des Julian Reichelt

»Bild«-Chef Julian Reichelt nutzt eine Einladung bei der »taz« zur Eigenwerbung. Wirklich herausfordern tut ihn der kumpelnde taz-Reporter Martin Kaul nicht. Harte Kritik kommt von einer linken Initiative und aus dem Publikum.

Der reaktionäre, katholische Monsieur Claude mit seiner Ehegattin.

Wir haben die Macht verloren

Wer über rassistische Witze nicht mehr lachen kann und die Debatten über die Grenzen der Hilfe für Geflüchtete leid ist, sollte schnell ins Kino gehen. Die neue Komödie von Philippe de Chauveron gibt humorvolle Antworten auf die schwierigsten Fragen unserer Zeit.

Schüler*innen demonstrieren seit Wochen bundesweit für eine konsequentere Klimapolitik und fehlen deswegen Freitags im Unterricht.

Bank sammelt Geld für Schüler von Fridays For Future

Der Leiter eines Münchener Gymnasiums hat seinen Schüler*innen Bußgelder angedroht, sofern sie an den Fridays For Future-Demonstrationen teilnehmen. Um den Betroffenen den Rücken zu stärken, hat die GLS Bank einen Spendenaufruf gestartet.

Teilnehmer der 1. Mai Demonstration in Berlin 2018 halten Fahnen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG).

Bayern verfolgt YPG-Postings

In München geht die Polizei restriktiv gegen das Zeigen von PKK-Fahnen bei Demonstrationen oder im Internet vor. Deswegen steigen die Statistiken der politisch motivierten Straftaten mit »Ausländischer Ideologie«. Viele der Fälle gehen auf das Konto von Deutschen.

Julia Reda wurde bei der Europawahl 2014 in das Europäische Parlament gewählt. In den vergangenen Monaten war sie eine der Wortführerinnen gegen die EU-Urheberrechtsreform. Am Mittwoch trat sie aus ihrer Partei aus. Grund sind Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen ihren ehemaligen Büroleiter Gilles Bordelais.

»Sexismus gehört im Europaparlament zum Alltag«

Julia Reda hat die Piratenpartei verlassen und dazu aufgerufen, bei der Europawahl nicht für die Partei zu stimmen. Grund dafür seien Belästigungsvorwürfe gegen ihren ehemaligen Büroleiter Gilles Bordelais. Ein Interview mit der EU-Politikerin.

Julia Reda im EU-Parlament

Plötzlich parteilos

Julia Reda setzt sich seit Jahren für das freie Internet ein. Aus Kritik an dem Umgang der Piratenpartei mit ihrem ehemaligen Büroleiter, dem sexuelle Belästigungen vorgeworfen wurden, verlässt sie ihre Partei.

Der ahnungslose Reformer

Axel Voss ist ein bisher eher kaum bekannter CDU-Politiker. Doch in letzter Zeit macht er mit fragwürdigen bis falschen Aussagen über die geplante EU-Urheberrechtsreform auf sich aufmerksam. Dafür erntet er im Internet viel Kritik.

Rechte unter sich

Der Schriftsteller Uwe Tellkamp hat die Schirmherrschaft über eine Veranstaltungsreihe namens »70 Jahre DDR« übernommen, die vom 27. Mai bis 9. November im Dresdner Buchhaus Loschwitz stattfinden wird. Tellkamp steht seit Längerem in der Kritik, weil er vor »illegaler M...

Wikipedia streikt

Nichts geht mehr: Bei Wikipedia sind am Donnerstag keine Lexikoneinträge, sondern Protest gegen die geplante EU-Urherberrechtsreform zu finden. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter gibt es breite Unterstützung für die Aktion.

Rechte unter sich

Es geht nicht mehr darum, ob man mit Rechten reden soll, denn sie reden bereits meist nur noch unter sich. In Dresden werden sich rund um den umstrittenen Autor Uwe Tellkamp rechts gesinnte Politiker und Autorinnen treffen und über das Erbe der DDR sprechen.

Kein Che in Sicht

Ein Museumsbesuch in einem linken Kulturzentrum in Rosario: Besucher- und Betreuer*innen einer Ausstellung über Che Guevara als Fotograf sprechen über die anstehenden Präsidentschaftswahlen und die politische Lage Argentiniens.

»Weil ihr uns die Zukunft klaut!«

Auf der ganzen Welt demonstrieren Schüler*innen gegen die internationale Klimapolitik. In Deutschland gehen Tausende Jugendliche auf die Straße. Sie fordern den Ausstieg aus der Braunkohle und eine Verkehrswende.

Schießt den »Spitzenvater des Jahres« auf den Mond

Der Ehemann der Astronautin Insa Thiele-Eichs ist von der Großbäckerei Mestemacher mit dem Preis »Spitzenvater 2019« ausgezeichnet worden. Das hat für reichlich Wirbel gesorgt. Zu Recht. Die Auszeichnung gehört nämlich auf den Mond geschossen.

Die Grube darf nicht wachsen

Es wäre nicht das erste Mal: Das Bündnis »Ende Gelände« will den Tagebau Garzweiler mit einer Blockade stilllegen. Die Klimaaktivisten fordern den sofortigen Ausstieg Deutschlands aus der Braunkohle und kritisieren die Empfehlungen der Kohlekommission.

Mit Weibern werben

Der Frauenkampftag wird von Unternehmen mit unpassenden Werbesprüchen verballhornt. Die verfehlten Sprüche und Reklame-Aktionen zeigen, dass der Tag gesellschaftlich so relevant geworden ist, dass selbst konservative Männer von ihm überrollt werden.