Redaktionsübersicht

Katharina Schwirkus

Ressort: Politik
Katharina Schwirkus
Sie kam aus Leidenschaft zum Journalismus: Während ihres Forschungsaufenthaltes in Ecuador berichtete sie 2013 regelmäßig über die Proteste der YASunidos-Bewegung gegen die Erdölförderung im Amazonas-Regenwald. Studiert hat sie Politikwissenschaften, Spanisch und Interdisziplinäre Lateinamerika Studien in Kassel, Berlin und Quito. 
Seit August 2017 arbeitet sie als Redakteurin im Politikressort der Tageszeitung neues deutschland. Sie widmet sich besonders innenpolitischen Themen, immer wieder berichtet sie aber auch über soziale Bewegungen aus Lateinamerika und Afrika. 

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Aktuelle Beiträge von Katharina Schwirkus

Schriftzug von neuem Sachsen-Panzer »Survivor R« kam nicht vom Hersteller

Sächsisches Landeskriminalamt gab wehrmachtsähnlichen Schriftzug für Panzer in Auftrag

Entgegen öffentlicher Behauptungen wurde der Schriftzug auf den Sitzen des Panzers »Survivors R« vom sächsische LKA selbst in Auftrag gegeben. Das zeigt die Antwort auf eine Anfrage der Linkspartei im Landtag.

Mutter und Zehnjähriger beleidigt und geschlagen

Familie mit »indischen Wurzeln« wurde laut Polizei in einem Supermarkt in Magdeburg attackiert / Zeugen ordnen Täter der rechten Szene zu

Eine Frau und ihr zehnjähriger Sohn werden im Supermarkt von einem Unbekannten beleidigt und angegriffen. Zeugen ordnen den Täter der rechten Szene zu, die Polizei ermittelt.

#BosbachLeavingThings war voll #covfefe!

Auf Twitter ging es 2017 manchmal sogar heißer her als in der echten Welt: Rechtspopulisten rutschten maus, Bosbach wurde ausgelacht und der Herr stieg vom Himmel herab

Auf Twitter ging es 2017 manchmal sogar heißer her als in der echten Welt: Rechtspopulisten rutschten maus, Bosbach wurde ausgelacht und sogar der Herr stieg noch einmal vom Himmel herab - für eine feministische Revolution.

Unschuldig, wie immer

Der freigesprochene Sänger von »Feine Sahne Fischfilet« hätte gar nicht angeklagt werden dürfen

»Monchi« von Feine Sahne Fischfilet empört sich nach dem Prozess gegen ihn über »Faschobratzen«, deren Verfahren zunächst fallen gelassen worden waren. Was ihm passiert sei, passiere Antifaschisten in Deutschland ständig.

»Der Krieg in ihrem Land ist beendet – gehen Sie dorthin zurück«

Autohaus weist die Bewerbung eines Syrers mit diskriminierender Begründung ab

Ein junger Syrer erhielt von dem Autohaus Budde in Warnstein eine Absage: Die Firma rät ihm darin, in sein Heimatland zurückzukehren. Nur ein Beispiel für rassistische Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt.

Ordentlich verkalkuliert

Personalie

Der ehemalige Vizepräsident Ecuadors (2013-2017), Jorge Glas, ist das erste große politische Opfer der Korruptionsaffäre des brasilianischen Infrastrukturunternehmens Odebrecht. Am Mittwoch wurde er vom nationalen Gerichtshof Ecuadors zu sechs Jahren Haft verurteilt. Au...

Nebenwirkung AfD

Wenn es erneut eine Große Koalition gibt, werden Rechtspopulisten Oppositionsführer

Führende SPD-Politiker sprechen sich für eine Große Koalition aus, andere befürchten dadurch ein Erstarken der AfD. Im Bundestag zeigt die Partei, wie es zugehen könnte, wenn sie Oppositionsführer würde.

Tausende Namen gegen 219a

Unterschriften für Abschaffung des frauenfeindlichen Paragrafen übergeben

Die Ärztin Kristina Hänel hat mehr als 150.000 Unterschriften für die Abschaffung des Paragrafen 219a an den Bundestag übergeben. Sie will zur Not bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen, um über Abtreibung zu informieren.

Informieren verboten

Die verurteilte Ärztin Kristina Hänel will gegen den Paragrafen 219a vorgehen

Seit den 1990er Jahren ist Abtreibung in der Bundesrepublik unter bestimmten Bedingungen straffrei. Allerdings darf nicht öffentlich darüber informiert werden, wo Frauen einen Abbruch machen können.

Der Westen schreitet voran

Laut zwei Studien fallen der gesellschaftliche Zusammenhalt und die Zufriedenheit mit dem Lohn im Osten niedriger aus

Studien der Bertelsmann-Stiftung und des Instituts der deutschen Wirtschaft attestieren den Bürgern in Ostdeutschland weniger Hilfsbereitschaft und eine geringere Lohnzufriedenheit als im Westen.

»Mit Trump ist alles möglich«

Amy Goodman über linke Bewegungen, Klimaschutzpolitik in den USA und Strategien gegen den Präsidenten

Nicht alles ist schlecht unter Donald Trump. Im Interview erläutert die linke Star-Journalistin Amy Goodman, dass linken Bewegungen wieder stärker werden, seit Trump die USA regiert und wie die Medien gegen Trump agieren.

Lenín unter Beschuss

Ex-Präsident Correa sorgt für Unruhe in Ecuador

Mit der Rückkehr von Rafael Correa aus Belgien in sein Heimatsland Ecuador haben die Machtkämpfe in der Regierungspartei Alianza País eine neue Dimension erreicht.

Correas fragwürdige Rückkehr

Katharina Schwirkus über die Spaltungstendenzen in Ecuadors Regierungspartei

Rafael Correa fürchtet seine politische Bedeutungslosigkeit. Dass sein Nachfolger Lenín Moreno die von ihm veranlasste Verfassungsänderung, die es Politikern erlaubt, unbegrenzt oft für politische Ämter kandidieren zu können, der Bevölkerung zur Entscheidung anheim stel...

Zur Not durch alle Instanzen

Die 61-jährige Allgemeinmedizinerin Kristina Hänel hat sich viel vorgenommen für ihre letzten Arbeitsjahre. Mit ihrer Anwältin Monika Frommel ist sie dazu bereit, sich durch alle Instanzen zu klagen, damit Frauen das Recht bekommen, sich umfassend und uneingeschränkt üb...

»Ein Anlass, die Gesetze zu ändern«

Die Frauenärztin Edith Beckmann kritisiert den Prozess gegen Kristina Hänel

Edith Beckmann ist Gynäkologin und führt Schwangerschaftsabbrüche. Gemeinsam mit Kollegen hat sie sich mit der angeklagten Kristina Hänel solidarisiert. Mit »nd« sprach sie über die Rechtslage und die Frage, wo Werbung für Schwangerschaftsabbrüche beginnt.

»Das Vorgehen ist skandalös und intransparent«

Die Anwältin Gabriele Heinecke prangert im Interview die Einstellung des Verfahrens zur Aufklärung des Todes von Oury Jalloh in einer Dessauer Polizeizelle an

Gabriele Heinecke ist Rechtsanwältin in Hamburg und vertritt die Familie des 2005 in einer Dessauer Polizeistelle verbrannten Geflüchteten Oury Jalloh. »nd« sprach mit ihr über die Einstellung des Verfahrens, den aktuellen Stand der Ermittlungen und die Zukunft des Falls.

»Der Klimawandel trifft Afrika besonders«

Calisto Ribeiro von ORAM im Gespräch über Land- und Wasserknappheit in Mosambik und das Treiben großer Unternehmen

Aufgrund des Klimawandels und der Aktivitäten großer Unternehmen herrscht in weiten Teilen Mosambiks Land- und Wasserknappheit. Ein Problem sei auch, dass die Regierung kein Vertrauen genieße, meint der für die NGO ORAM tätige Calisto Ribeiro.

Steinmeiers Moment

Der Weg zu Neuwahlen ist gar nicht so einfach

Nachdem die Jamaika-Sondierungen erfolglos geblieben sind und sich die SPD erneut gegen eine Große Koalition ausgesprochen hat, stehen nun andere Optionen im Vordergrund. Im Prinzip möglich ist eine Minderheitsregierung, beispielsweise aus CDU/CSU und FDP. Bisher gab es...

Tatsachen, die nicht zu vertuschen sind

Der Fall Oury Jalloh wurde im Oktober abgeschlossen, neue Erkenntnisse könnten zur Wiederaufnahme führen

Ein Bericht der ARD stützt die Zweifel an der Selbsttötung Oury Jallohs. Sogar der langjährige leitende Ermittler der Staatsanwaltschaft Dessau hält es nun für möglich, dass Dritte am Tod beteiligt waren.

»Lieber Lungenkrebs als Langeweile«

150 Menschen protestierten gegen die Inhaftierung des Journalisten Deniz Yücel und rauchten für ihn

Mit »Rauchen für Deniz« rief die »taz« zum Protest gegen die Festnahme des »Welt«-Journalisten auf. In Berlin, Hamburg und Flörsheim steckten sich Unterstützer gemeinschaftlich Kippen an.