Redaktionsübersicht

Samuela Nickel

Samuela Nickel
Geboren in Berlin. Studierte Literaturwissenschaft, Publizistik und Kulturjournalismus an der Freien Universität und an der Universität der Künste in Berlin. Seit 2018 arbeitet sie als Redakteurin im Feuilleton.

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Aktuelle Beiträge von Samuela Nickel

Parolen, leere

Wie kann man den zeitgenössischen Kulturbetrieb beschreiben? Ohnmächtig gegenüber den Rechten? Mit sich selbst beschäftigt und elitär? Oder als Gefasel, Geschrammel, Gekleckere - viel zu kapitalistisch, die wahren Probleme nicht benennend? Die Zeitschrift »Melodie und R...

Kämpfer auf der Leinwand und im realen Leben: Wes Studi

Mit Perspektive

Mit der Auszeichnung des Schauspielers Wes Studi mit dem Ehren-Oscar für sein Lebenswerk ist zum ersten Mal ein indigener US-Amerikaner mit diesem Preis bedacht worden. Die Akademie begründete die Auszeichnung Studis mit seinen »eindringlichen und authentischen Porträts...

Zahme Wut

Wien hat jetzt endlich ebenfalls einen Wutraum. Irgendwie haben solche Orte etwas unendlich Trauriges. Es wäre doch viel schöner, den eigenen Flachbildfernseher mal ordentlich zu zerhacken - und den der Nachbar*innen gleich mit!

Allgemeiner Glücksbefehl

Glücklich sein kann doch jeder! Die Erzählung vom erreichbaren Glück - durch Yoga, Fotofilter oder Spinatsmoothies - verlagert strukturelle und soziale Probleme ins Private. Das ist nicht nur schlecht für die Psyche, sondern auch für gesellschaftliche Veränderungen.

Auf Knallkurs

Vom Strap-On-Fick zu verbotenen Küssen: Ein Abend »Krawalle und Liebe« im Berliner Brecht-Haus. »Wir wollen nicht nur jammern in Zeiten der AfD, sondern aus dem Vollen schöpfen mit linken Utopien«, sagt Veranstalterin Sandra Grether

Journalistenpreise: Oder soll man es lassen?

Der Totalausrutscher der »Zeit«, in dem unter dem Titel »Oder soll man es lassen?« über das Für und Wider von Seenotrettung diskutiert wurde, ist für den Theodor-Wolff-Preis nominiert worden. Wenn das mal nicht eine Überraschung ist! Oder eher doch nicht?

Pöbelbraut

Ob als Ghettobraut aus Neukölln oder als Nazioma: Mit ihren Kunstfiguren kritisiert die Komikerin Idil Baydar auch den allgegenwärtigen Rassismus in Deutschland. Nun wird sie von Nazis bedroht.

»Schreiben ist eine Art von Exorzismus«

Sie leben in Nairobi, haben in London studiert, sind nach Brisbane gegangen und halten sich derzeit in Berlin auf - das ist viel Bewegung. Dazwischen schreiben Sie. Wie verbinden Sie diese zwei unterschiedlichen Lebensmodi? Interessanterweise geben mir diese Städte...

Hinunter in den Kaninchenbau

War es das Ketamin? Am Abend ihres 36. Geburtstages stirbt Nadia. Und steht kurz darauf wieder alleine vor dem Badezimmerspiegel auf ihrer Geburtstagsparty – und stirbt wieder. Bis sie merkt: Sie ist in einer Zeitschleife gefangen.

Eingeseift

Der Amadeus Austrian Music Award gilt als einer der wichtigsten Musikpreise der Alpenrepublik. Doch die erfolgreiche Sängerin Anja Plaschg bleibt dem Event trotz Nominierung fern. Der Grund: Andreas Gabalier.

Du weißt nicht, welche Kriege toben

Der Fotograf Nihad Nino Pušija setzt sich in seinem 30-jährigen Schaffen mit den Lebensrealitäten der in Europa lebenden Roma und Sinti. Seine Fotografien halten Schicksale fest, die von Krieg, Armut und Flucht geprägt sind.

Rasierte Männlichkeit

Gillette kritisiert in einem Werbespot toxische Männlichkeit. Nun werfen Konservative ihre Rasierer ins Klo. Doch die Boykottversuche werden weder den Profit des Unternehmens noch dessen diskriminierendes Gendermarketing ändern.

Orange ist das neue Rot

Die Internetlinke hat ein neues Maskottchen: Gritty – antifaschistisch, nonbinär, kompromisslos. Mit seinem manischen Grinsen und den irren Kulleraugen sieht er auch noch so aus, als sei er wegen kolossalen LSD-Konsums aus der Sesamstraße geflogen.