Redaktionsübersicht

Samuela Nickel

Samuela Nickel
Geboren in Berlin. Studierte Literaturwissenschaft, Publizistik und Kulturjournalismus an der Freien Universität und an der Universität der Künste in Berlin. Seit 2018 arbeitet sie als Redakteurin im Feuilleton.

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Aktuelle Beiträge von Samuela Nickel

Stefano Lombardo (l.) und Christopher Mäuer (M.) gibt es nur im Pop-up-Kollektiv. Der provisorische Bestelldienst liefert seit dem Wochenende Essen in Berlin aus, an dem Deliveroo sich vom deutschen Markt verabschiedet hat. Auch Christophe Chatrenet (r.) fährt seit Kurzem Lieferungen aus. Jetzt suchen sie weitere Unterstützung.

»Arbeit ist immer politisch«

Deliveroo adé: Seit August hat in Berlin Lieferando das Monopol über den Essenslieferservice. Stefano Lombardo vom Radkollektivprojekt »Kolyma 2« will den Hauptstädter*innen eine Alternative bieten - ökologisch, transparent und sozial.

Mit Drachen – aber fern von jeglichem Zugehörigkeitskitsch: der Roman »Herkunft«

«Wer unsere sagt, sagt: eure nicht»

Ich bin Jugo und habe in Deutschland trotzdem nie was geklaut.« Der junge Ich-Erzähler sitzt in Heidelberg und schreibt einen Brief an die Ausländerbehörde. Zum Erlangen der deutschen Staatsbürgerschaft muss er einen handgeschriebenen Lebenslauf einreichen. Also schreib...

»Tiergarten geht immer«

Durch Hinterhöfe und über Pflastersteine: Der Berliner Rikschafahrer Helmut Millan chauffiert auch mal im 
Urlaub Fahrgäste – und lernt so neue Städte kennen. Im Gespräch mit »nd« erzählt er, wie er zu dieser Sportart kam.

Hellwach

Die großen Fragen der Gegenwart - Lukas Bärfuss lässt sie unbeantwortet. Oder sagen wir mal so: Die wichtigen Widersprüche unserer Zeit, Bärfuss rückt sie in den Lichtkegel der öffentlichen Aufmerksamkeit und überlässt es den Zuschauer*innen und Leser*innen, eigene Antw...

Parolen, leere

Wie kann man den zeitgenössischen Kulturbetrieb beschreiben? Ohnmächtig gegenüber den Rechten? Mit sich selbst beschäftigt und elitär? Oder als Gefasel, Geschrammel, Gekleckere - viel zu kapitalistisch, die wahren Probleme nicht benennend? Die Zeitschrift »Melodie und R...

Mit Perspektive

Mit der Auszeichnung des Schauspielers Wes Studi mit dem Ehren-Oscar für sein Lebenswerk ist zum ersten Mal ein indigener US-Amerikaner mit diesem Preis bedacht worden. Die Akademie begründete die Auszeichnung Studis mit seinen »eindringlichen und authentischen Porträts...

Zahme Wut

Wien hat jetzt endlich ebenfalls einen Wutraum. Irgendwie haben solche Orte etwas unendlich Trauriges. Es wäre doch viel schöner, den eigenen Flachbildfernseher mal ordentlich zu zerhacken - und den der Nachbar*innen gleich mit!

Allgemeiner Glücksbefehl

Glücklich sein kann doch jeder! Die Erzählung vom erreichbaren Glück - durch Yoga, Fotofilter oder Spinatsmoothies - verlagert strukturelle und soziale Probleme ins Private. Das ist nicht nur schlecht für die Psyche, sondern auch für gesellschaftliche Veränderungen.

Auf Knallkurs

Vom Strap-On-Fick zu verbotenen Küssen: Ein Abend »Krawalle und Liebe« im Berliner Brecht-Haus. »Wir wollen nicht nur jammern in Zeiten der AfD, sondern aus dem Vollen schöpfen mit linken Utopien«, sagt Veranstalterin Sandra Grether

Journalistenpreise: Oder soll man es lassen?

Der Totalausrutscher der »Zeit«, in dem unter dem Titel »Oder soll man es lassen?« über das Für und Wider von Seenotrettung diskutiert wurde, ist für den Theodor-Wolff-Preis nominiert worden. Wenn das mal nicht eine Überraschung ist! Oder eher doch nicht?

Pöbelbraut

Ob als Ghettobraut aus Neukölln oder als Nazioma: Mit ihren Kunstfiguren kritisiert die Komikerin Idil Baydar auch den allgegenwärtigen Rassismus in Deutschland. Nun wird sie von Nazis bedroht.

»Schreiben ist eine Art von Exorzismus«

Sie leben in Nairobi, haben in London studiert, sind nach Brisbane gegangen und halten sich derzeit in Berlin auf - das ist viel Bewegung. Dazwischen schreiben Sie. Wie verbinden Sie diese zwei unterschiedlichen Lebensmodi? Interessanterweise geben mir diese Städte...