Redaktionsübersicht

Samuela Nickel

Samuela Nickel
Geboren in Berlin. Studierte Literaturwissenschaft, Publizistik und Kulturjournalismus an der Freien Universität und an der Universität der Künste in Berlin. Seit 2018 arbeitet sie als Redakteurin im Feuilleton.

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Aktuelle Beiträge von Samuela Nickel

Mit scharfem Blick: Satirikerin Sarah Bosetti

Nicht leise

Mit Sprachwitz demaskiert die Autorin und Kabarettistin Sarah Bosetti die sie umgebenden gesellschaftlichen Verhältnisse. Feminismus nerve - aber das müsse er auch, solange patriarchale Strukturen herrschten.

Autorin, Kolumnistin, Feministin: Margarete Stokowski

Stokowski reicht’s

Margarete Stokowski sagt eine Lesung in einem Münchner Buchladen ab, in dem auch Bücher von rechten Verlagen ausliegen – und alle rasten aus. Ein weiteres Kapitel der Realsatire »Mit Rechten lesen« zum Versagen der deutschsprachigen Literaturszene im Umgang mit rassistischem Gedankengut.

Das Cover der ersten Ausgabe des »Missy Magazines« im Januar 2008 (l.)	und das Cover der aktuellen Ausgabe im September 2018

Pop »in Geil«

»Spex« macht dicht, »Groove« und »Intro« sind schon verschwunden, doch das »Missy Magazine« wird zehn Jahre alt. Pop, neuer Feminismus und intersektionaler Ansatz ließen die Auflage steigen - noch mehr Politik und Kommunismus wären toll.

Lena Stoehrfaktor

»Extra alleine«

MeToo im Deutschrap, wie siehts aus? Lena Stoehrfaktor verbindet in ihrer Musik Kritik an Kapitalismus, Lohnarbeitswahnsinn und Gentrifizierung mit Feminismus – und Gedisse gehört natürlich auch dazu.

»Integration trotz Deutschland«

Kinder und Jugendliche mit sogenanntem Migrationshintergrund müssen sich mit Vorurteilen und Diskriminierung auseinandersetzen. Ihnen wird von außen die Zugehörigkeit abgesprochen. Aber ab wann gehört jemand zu einer Gesellschaft?

Viktor Orban (Fidesz-Partei), EU-feindlicher Ministerpräsident Ungarns.

Weiter nach rechts

Wer Wissenschaft verbietet, beschränkt den Horizont. Und wenn ein Studienfach wie Geschlechterforschung verboten wird, werden auch Übergriffe von Staatsseite legitimiert: Ungarns rechte Regierung hat die Gender Studies aus den Universitäten verbannt. Ein von Viktor Orbá...

Von Büchern zu Bränden

Nachdenkliches über »Nachhaltigkeit« und Ökologie, Bilder von schönen Schlössern und Burgen, Überlegungen zur Illegitimität von Abtreibung oder FKK-Kalender aus den Zeiten des Faschismus: Die Publikationen rechter Verlage liegen immer häufiger auch in Sortimenten von Bu...

Krawalldonnertage

Solche Tage. Tage, an denen es wie aus Eimern schüttet und die Einsamkeit wie unangemeldeter Besuch vorbeikommt. Solche Tage, an denen ein großes dunkles Loch in der Brust zu klaffen scheint. Solche Tage! • Young-ah Kim und Ji-soo Shin: Auch solche Tage gibt es. a...

Fremdbestimmt

Tierrechtler wollen den Menschenaffen Robby aus dem Circus Belly holen und in eine Station für gequälte Primaten bringen. Zirkusdirektor Klaus Köhler will ihn aber nicht gehen lassen. Am 8. November entscheidet das Oberverwaltungsgericht Lüneburg über das Schicksal des ...

Faustgefühle

«Die Schläge waren hart, und trotzdem waren wir nicht darauf aus, uns körperlich zu verletzen. Es war mehr eine Art Kommunikation, und zwar eine ganz schön intensive», beschreibt Joanna, 31, wie sie mit ihrem damaligen Partner aneinandergeriet. Ein Aschenbecher flog und...

Der Weg des Tees

Tausende Teeplantagenarbeiter*innen streikten vergangenes Jahr im Oktober in Kenia. Mit welchen Forderungen? Sie streikten für bessere Wohnverhältnisse. Oft teilen sich die Arbeiter Häuser und Unterkünfte, sodass sie und ihre Familien kaum Privatsphäre haben. Und n...

Flüstern, Aufstöhnen, Quietschen und Knistern

Gegründet hat sich das Kollektiv »Henrike Iglesias« 2012 in Hildesheim und schlagen seitdem die Brücke vom Pop zum Politischen. Massenmediale und -kulturelle Narrative werden zur Projektionsfläche gesellschaftlicher Missstände.

Ein Wochenende lang Rad-Utopie

Ein Wochenende Ende August, eine freie Fläche in Brandenburg: Radaktivist*innen kommen zusammen, um das Fahrrad zu feiern und die Politik wieder auf die Straße zu bringen.

Gönner

Der Chef der britischen »Financial Times« (FT), John Ridding, wurde Anfang August von seiner Belegschaft für sein Gehalt kritisiert: 2016 hatte Ridding nach Angaben der Wirtschaftszeitung 2,04 Millionen Pfund verdient. 2017 waren es 510 000 Pfund (571 000 Euro) mehr: Er...

Gefährliche Verbote

Ungefähr 26 Prozent der Weltbevölkerung leben in Staaten, in denen Abtreibungen komplett verboten sind. Die Kriminalisierung gefährdet die Schwangeren und führt zu einer hohen Sterblichkeitsrate.

Zeit und Geld für »an.schläge«

Von Stammtischpöbeleien zu Regierungsparteien: Im schwarz-blauen Österreich ist zu sehen, wie Rechte in der Regierung konkret wirken. Erst einmal werden kritische Medien angegriffen - dann werden vom österreichischen Familienministerium die staatlichen Fördermittel für ...

Anerkennen statt kriminalisieren

Flüchtlinge, die auf der griechischen Insel Lesbos im Lager Moria festsitzen, fliehen, wenn es geht, in das Lager »Pipka«. Dieses Lager funktioniert anders, weil vieles selbstorganisiert ist. Aus formalen Gründen soll es jetzt geschlossen werden.

Natürlicher Widerstand

Es sind meist die schwächsten in der Nahrungskette des globalen Kapitalismus: Bauern, die sich gegen eine Übernahme ihres Landes wehren, indigene Aktivist*innen, die für ihren Wald, Felder, Berge einstehen, Naturschützer*innen, die gegen zerstörerische landwirtschaftlic...

Der Neue

Der bisherige Manager Mike Manley übernimmt die Führung von Fiat Chrysler. Sergio Marchionne, 14 Jahre an der Unternehmensspitze des Autokonzerns, trat aus gesundheitlichen Gründen von allen Posten zurück. Der 54-jährige Brite Manley soll nun die Leitung der Automobilgr...

Hoher Einsatz

Der Einsatz: Ein Holzschiff in Seenot mit 450 Menschen darauf. Die Spieler: Italien und Malta. Sie streiten sich seit Freitag, wo das Boot mit den Geflüchteten anlegen soll. Letztendlich nehmen zwei Schiffe von Frontex die Gestrandeten am Samstag auf und müssen dann sel...