Redaktionsübersicht

Samuela Nickel

Samuela Nickel
Geboren in Berlin. Studierte Literaturwissenschaft, Publizistik und Kulturjournalismus an der Freien Universität und an der Universität der Künste in Berlin. Seit 2018 arbeitet sie als Redakteurin im Feuilleton.

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Aktuelle Beiträge von Samuela Nickel

Arbeiten ohne Steuernummer und ohne Pause

«Ich will keine Sklavin sein»

In der Graphic Novel «Von unten» erzählt Daria Bogdanska von Arbeitskämpfen in Schweden. Sie zeigt dabei die Perspektive der Schichten der Gesellschaft, die häufig übersehen werden: undokumentierte migrantische Arbeitskräfte.

»Die können einen zuverlässig umbringen«

Dr. Steffen Schmidt ist Wissenschaftsredakteur des »nd« und der Universalgelehrte der Redaktion. Auf fast 
jede Frage weiß er eine Antwort – und wenn doch nicht, beantwortet er eine andere. Samuela Nickel fragte ihn nach Stinkmorcheln und Pilzwetter.

Militant unabhängig

Der Einstieg der Rechten in die Parlamente ist nicht nur für die Politik, sondern auch für Medienschaffende eine Herausforderung: Wie über Rechte berichten, ohne ihnen eine Bühne für ihre Propaganda zu geben? Eine klare Linie im Umgang mit rassistischen Politiker*innen ...

Metal for Future

»Meine Botschaft ist, dass wir Euch beobachten!«: Die Rede der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg beim UN-Klimagipfel am 23. September hat schon jetzt Kultcharakter - und lebt als sogenanntes Meme im Internet fort. Es gibt den Trend, politische Reden oder Seque...

»Arbeit ist immer politisch«

Deliveroo adé: Seit August hat in Berlin Lieferando das Monopol über den Essenslieferservice. Stefano Lombardo vom Radkollektivprojekt »Kolyma 2« will den Hauptstädter*innen eine Alternative bieten - ökologisch, transparent und sozial.

«Wer unsere sagt, sagt: eure nicht»

Ich bin Jugo und habe in Deutschland trotzdem nie was geklaut.« Der junge Ich-Erzähler sitzt in Heidelberg und schreibt einen Brief an die Ausländerbehörde. Zum Erlangen der deutschen Staatsbürgerschaft muss er einen handgeschriebenen Lebenslauf einreichen. Also schreib...

»Tiergarten geht immer«

Durch Hinterhöfe und über Pflastersteine: Der Berliner Rikschafahrer Helmut Millan chauffiert auch mal im 
Urlaub Fahrgäste – und lernt so neue Städte kennen. Im Gespräch mit »nd« erzählt er, wie er zu dieser Sportart kam.

Hellwach

Die großen Fragen der Gegenwart - Lukas Bärfuss lässt sie unbeantwortet. Oder sagen wir mal so: Die wichtigen Widersprüche unserer Zeit, Bärfuss rückt sie in den Lichtkegel der öffentlichen Aufmerksamkeit und überlässt es den Zuschauer*innen und Leser*innen, eigene Antw...

Parolen, leere

Wie kann man den zeitgenössischen Kulturbetrieb beschreiben? Ohnmächtig gegenüber den Rechten? Mit sich selbst beschäftigt und elitär? Oder als Gefasel, Geschrammel, Gekleckere - viel zu kapitalistisch, die wahren Probleme nicht benennend? Die Zeitschrift »Melodie und R...

Mit Perspektive

Mit der Auszeichnung des Schauspielers Wes Studi mit dem Ehren-Oscar für sein Lebenswerk ist zum ersten Mal ein indigener US-Amerikaner mit diesem Preis bedacht worden. Die Akademie begründete die Auszeichnung Studis mit seinen »eindringlichen und authentischen Porträts...