Redaktionsübersicht

Ulrike Kumpe

Ulrike Kumpe
Ulrike Kumpe, Jahrgang 1977, hat Politikwissenschaft, Geschichte und Soziologie in Hannover studiert. Bevor sie die Redakteursstelle im März 2018  bei ndaktuell antrat, war sie vier Jahre hauptverantwortliche Redakteurin bei Contraste-Zeitung für Selbstorganisation. Themen sind unter anderem Feminismus, Asylpolitik und Solidarische Ökonomie.
 

Folgen Sie Ulrike Kumpe:

Aktuelle Beiträge von Ulrike Kumpe

Plakat am linken Zentrum

Rote Flora plakatiert Hobby-Denunzianten

Yannic Hendricks wollte anonym Ärztinnen und Ärzte denunzieren, die über Schwangerschaftsabbrüche informieren. Gegen die Nennung seines Namens hatte er geklagt und verloren. Jetzt hat die Rote Flora dem Hobby-Denunzianten endgültig jede Anonymität genommen.

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg kommt zur 49. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums an. Thunberg wird von Mittwoch bis Freitag am World Economic Forum in Davos teilnehmen. Weil Flugreisen viel CO2 ausstoßen und damit klimaschädlich sind, hat die schwedische Klimaaktivistin den langen Weg mit der Bahn zurückgelegt. Auf dem Schild steht

Twitterer gegen Klimaaktivistin

Greta Thunberg ist eine 16-jährige Klimaaktivistin, die wegen einer Plastiktüte auf Twitter angefeindet wird. Dabei sollten ihre Kritiker einfach Mal zuhören und sich damit auseinandersetzen, was Thunberg zu sagen hat.

Karen Larisch (r.) 2015 bei einem Protest gegen einen Aufmarsch von MVgida

Anschlag auf Wohnhaus von LINKEN-Politikerin

Nicht zum ersten Mal muss die LINKEN-Abgeordnete Karen Larisch eine Attacke auf sich erleben. Das ist nicht leicht. Doch Larisch gibt nicht auf und will weiter öffentlich machen, was in Güstrow passiert.

Angehörige demonstrieren mit Pappfiguren als Symbole für die getöteten Frauen in Ciudad Juarez 2003 in Mexiko. Deutlich weniger ermordete Frauen gibt es in Österreich, dennoch steigt ihre Zahl seit Jahren an.

Immer mehr Frauenmorde in Österreich

Das Jahr ist gerade erst einmal drei Wochen alt und schon jetzt wurden vier Frauen in Österreich ermordet. Die rechts-konservative Regierung gerät unter Druck. Erst Mitte letzten Jahres hatte sie viele Kooperationen mit Frauenberatungsstellen eingestellt.

Solidaritätswelle nach Shitstorm

Auf Hass folgt Solidarität. ZDF-Korrespondentin Nicole Diekmann musste sich nach ihrem Tweet »Nazis raus« mit Morddrohungen auseinandersetzen. Das wiederum löste eine Welle der Solidarität aus.

Spaniens Konservative wünschen Regierungschef den Tod

Die konservative Oppositionspartei Spaniens hat sich mit einem Scherzvideo blamiert, in dem Regierungschef Pedro Sanchez der Tod gewünscht wird. Der Videoclip der Partido Popular löste einen Sturm der Entrüstung aus.

Prinzessin Lillifee ist nichts für Jungs

Mädchen sollen gut aussehen, Jungs das große Abenteuer erleben. Doch die Spielewelt ist nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Denn für Frauen und Männer gelten noch immer unterschiedliche Regeln.

Will Seehofer die Rote Hilfe verbieten?

Immer wieder steht die Rote Hilfe in den Schlagzeilen, weil konservative Politiker den Rechtshilfeverein verbieten lassen wollen - Bislang ohne Erfolg. Jetzt berichtet der Focus, dass Innenminister Horst Seehofer ein Verbot anstrebt.

Antifa heißt waschen

So geht erfolgreiches Marketing: Nach dem kurzen »Waschmittelskandal« um das antifaschistische St. Pauli Duschgel »Anti-Fa« können alle Beteiligten zufrieden sein - nur nicht die AfD.

Schutz mit Tücken

Laut Polizei ermittelte für 2017, dass Frauen 103.364 Mal Opfer gewalttätiger Männer wurden. Deshalb gibt es in Deutschland etwa 350 Frauenhäuser mit rund 6800 Plätzen. Doch diesen Einrichtungen fehlt es an Geld und Personal.

Gewalt in den eigenen vier Wänden

Jeden Tag versucht im Schnitt ein Mann in Deutschland, seine Partnerin oder Ex-Partnerin zu töten. In 147 Fällen gelang das im vergangenen Jahr. Für viele Frauen ist das eigene Zuhause ein gefährlicher Ort.

Neonazis sperren symbolisch Gewerkschaftshaus

Mit einer Anzeige reagiert die IG Metall Salzgitter auf eine NPD-Aktion vor ihrem Gewerkschaftshaus. Die Neonazis hängten Schilder auf. Auf denen forderten sie: »Gewerkschaften verbieten«. Das geht zu weit, sagen Gewerkschafter.

Pink und glitzernd

Ein pink glitzerndes Einhorn ist erst einmal nur das, ein pink glitzerndes Einhorn. So wie ein blaues Auto erst einmal nur ein blaues Auto ist. Zusammengefasst handelt sich um Kinderspielzeug und spätestens damit ist jede geschlechtsspezifische Zuschreibung für eine Sek...

FC Sankt Pauli prüft rechtliche Schritte gegen Einsatzleitung

Am letzten Sonntag erreichten 250 Fans des Hamburger Vereins FC Sankt Pauli das Fußballstadion in Bielefeld nicht. Nach Auseinandersetzungen mit der Polizei wurden sie gekesselt. Der Verein prüft nun rechtliche Schritte gegen die Einsatzleistung.

Widmann-Mauz stärkt Frauen

Die Integrationsbeauftragte Annette Widmann-Mauz fordert nach einer Gruppenvergewaltigung in Freiburg Sexualkunde für Geflüchtete und lehnt Verbandsgespräche nur mit Männern ab.

Morddrohungen für Freiburger Oberbürgermeister

Der Oberbürgermeister von Freiburg bekommt Morddrohungen, weil er im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung vor einer Pauschalverurteilung von Flüchtlingen gewarnt hat. Die Opposition im Landtag attackiert derweil den Innenminister.

Ist Freiburg das nächste Kandel?

Nach dem Bekanntwerden einer mehrfachen Vergewaltigung in Freiburg ruft die AfD zur Demonstration auf. Gleich zwei Gruppen mobilisieren gegen die Ausnutzung des Vorfalls durch rechte Hetzer.

Greifswald wird »sicherer Hafen«

Die Blockade der zivilen Seenotrettung durch Italien und Malta, aber auch das zähe Ringen um die Aufnahme der Geflüchteten, hat eine breite Bewegung gegen die EU-Asylpolitik entstehen lassen. Dieser schließt sich nun auch Greifswald an.

Pure Geldverschwendung

Sollte ein molekularer Gentest an Föten auf Trisomie 21 künftig eine allgemeine Krankenkassenleistung sein? Kann man fragen. Aber das ist nicht die richtige Frage. Eher sollte sie lauten: Was ist der Grund für diese Tests und was deren Nutzen?