Redaktionsübersicht

Ulrike Kumpe

Ressort: ndaktuell
Ulrike Kumpe
Ulrike Kumpe, Jahrgang 1977, hat Politikwissenschaft, Geschichte und Soziologie in Hannover studiert. Bevor sie die Redakteursstelle im März 2018  bei ndaktuell antrat, war sie vier Jahre hauptverantwortliche Redakteurin bei Contraste-Zeitung für Selbstorganisation. Themen sind unter anderem Feminismus, Asylpolitik und Solidarische Ökonomie.
 

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Aktuelle Beiträge von Ulrike Kumpe

Plakat der SPD-Aktion am Steintor in Rostock:

Wenn die SPD »Ausländer raus« plakatiert

Mit einer umstrittenen Plakataktion sorgt die SPD in Rostock kurz vor einem geplanten AfD-Aufmarsch am Wochenende für Irritationen. Erst bei genaueren Hinsehen wird klar, was die Genossen eigentlich sagen wollen.

Köthen: Ein Teilnehmer einer Kundgebung für einen verstorbenen 22-Jährigen hält eine Deutschlandfahne. Zum Aufmarsch hatte die rechte Gruppierung «Zukunft Heimat» aufgerufen

+++Rechter Schulterschluss +++

Der Stadt Köthen steht nach einem Todesfall erneut ein Aufmarsch von Neonazis bevor. Im Internet mobilisiert der rechtsgerichtete Verein »Zukunft Heimat«, »Pegida«, die völkisch-nationalistischen Plattform »Ein Prozent« sowie AfD-Kader.

Die Sonne steht hinter dem Ortsschild. In der für ihr alljährliches Musikfestival gegen Rechts bekannten Gemeinde Jamel bleibt die unbebaute Dorfmitte im Pachteigentum eines mutmaßlichen Rechtsextremisten. Die für das 40-Seelen-Dorf zuständige Gemeindevertretung von Gägelow erneuerte am Dienstagabend den umstrittenen Pachtvertrag.

Jamel: Es bleibt bei Verpachtung an Neonazi

Die Gemeindevertreter in Gägelow, zu der das bekannte Neonazi-Dorf gehört, haben entschieden den umstrittenen Pachtvertrag für die zentrale Dorfwiese unverändert beizubehalten. Das Ehepaar Lohmeyer ist entsetzt über die Entscheidung.

Antifa-Meme zu Helene Fischer

Schlagerstar und Antifa

Helene Fischer hat mit ihrem Chemnitz-Statement Menschen über linke Nischen hinaus erreicht. Das zeigt nicht nur die wütende rechte Reaktion auf ihre Äußerungen. Fischer steht für eine Mitte, die sich vorsichtig positioniert.

Eine Rentnerin geht in Hamburg durch eine Fußgängerzone. Gerade bei Frauen reicht die Rente oft nicht zum Leben.

Offener Brief an die Rentenkommission

Das »Frauen-Bündnis gegen Altersarmut« fordert einen verbesserten Zugang für Frauen zur Altersicherung. Ver.di-Vertreterin Karin Schwendler meint: »Was nützt es denn, wenn die Frauen am Ende immer die Dummen sind.«

Mit einem Plakat «Ihr Marbacher habt diese Moschee verdient» ziehen Gegner des umstrittenen Moscheebaus in Erfurt-Marbach durch den Ortsteil der Landeshauptstadt.

Grünen-Politikerin von Islamhassern in Erfurt bedroht

Rechte Islamfeinde haben die Grünen-Politikerin Astrid Rothe-Beinlich vor ihrem Haus in Erfurt bedroht. Sie machen die Abgeordnete für die Genehmigung eines Moscheebaus verantwortlich. Ihren Redebeitrag endete mit den Worten: »Wir kommen wieder.«

Frauen demonstrieren in Lausanne (Schweiz) bei einer #MeToo-Kundgebung gegen geschlechtsbezogene und sexuelle Gewalt gegen Frauen anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen.

Todesstoß einer notwendigen Debatte

Wegen ihrer Kritik am aktuellen Schweizer Sommerhit wurde die Schweizer Juso-Chefin Tamara Funiciello in einer sexistischen Karikatur verunglimpft. Anlass für die Kritik war ein brutaler Übergriff auf fünf Frauen in Genf.

Rolle rückwärts ins Patriarchat

Die österreichische Regierung zerstört feministische Projekte in großem Umfang. Sie etabliert mit ihrer Politik ein rückwärtsgewandtes Familienideal. Eines, das Frauenhäuser erst notwendig gemacht hat.

Kein Opfer, sondern Täter

Der in den USA bekannte rechtspopulistische Verschwörungstheoretiker Alex Jones versucht sich nach der Sperrung seiner Accounts durch Online-Plattformen als Opfer zu präsentieren. In einem Tweet setzt er sich mit Anschlagsopfern gleich.

Diskriminierte Rassisten

»Bild«-Redakteur Filipp Piatov fragt in einem Kommentar zum Hashtag metwo: »Sollen ›Weiße Männer‹ bei Rassismus die Klappe halten?«. Einfach mal die Klappe halten, keine schlechte Idee. Tenor des Kommentars: Die Opfer sind eigentlich »weiße Männer«, weil irgendwelc...