Redaktionsübersicht

Fabian Hillebrand

Fabian Hillebrand
Fabian Hillebrand hat Politik und Philosophie in Leipzig und Barcelona studiert. Als Redakteur bei ndaktuell beschäftigt er sich mit sozialen Bewegungen, Südeuropa und dem Mittelmeer. Schreibt nie in der dritten Person über sich selber. Niemals!

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Aktuelle Beiträge von Fabian Hillebrand

Hungernder Bäcker

Wegen der drohenden Abschiebung seines Azubis tritt ein Bäcker in den Hungerstreik. Die Geschichte von Stéphane Ravacley und Laye Fodé Traoré geht gerade um die Welt. Weil sie zutiefst menschlich ist – und sich trotzdem so selten ereignet.

Baby Yoda, eine Figur, wie für die Vermarktung geschafften. Wer sich darüber aufregt: Was ist Kino denn sonst?

Keine dunkle Seite

Die neuen Filme guckten Star-Wars-Enthusiasten aus denselben Gründen, aus denen umweltbewegte Menschen immer noch die Grünen wählen: einer Mischung aus Mitleid und Selbsthass und vor allem: der alten Zeiten wegen. »The Mandalorian« ist anders.

Gerne nie wieder: 2020.

Cannabis, Köter, Corona

Cannabis, Köter und Corona - wofür die Leser*innen von nd-aktuell sich dieses Jahr interessiert haben. Eine Danksagung und eine Publikumsbeschimpfung als Best-Off.

Wessi-Schnüffler

Sachsen blüht der größte Shopping-Samstag in der Geschichte des Freistaats. Während in Dresden, Leipzig und Freital panisch die letzten Weihnachtsgeschenke eingekauft werden, bevor der Laden dicht macht, fragt man sich anderswo: Warum wieder Sachsen. Sind die Medien schuld?

Warum verdienen sie so wenig?

141 Euro für fünf Tage Arbeit: In der Pandemie sind beinahe unbemerkt Löhne 
in Behindertenwerkstätten gekürzt worden. 
Schon vorher ließ sich von dem Geld kaum leben.

Jenseits vom Jammerossi

Die große Gefahr von Querdenken ist, dass sich dort ein neues politisch rechtes Milieu bildet, so der Soziologe Alexander Leistner.

Rechter Wahnsinn mit Ansage

Zehntausende Menschen haben in Leipzig gegen die Corona-Einschränkungen demonstriert und dieselbe dabei massenhaft missachtet. Zunächst bleibt alles friedlich, aber als die Stadt die Versammlung auflöst, kippt die Stimmung.

Rechte Pockenparty

Es war nicht der erste Tag dieser Art: Ballermann-Nazis, chantende Verschwörungsgläubige und durchtrainierte Hooligans trafen sich in Leipzig zu einem Jahrmarkt des verwilderten Denkens.

Jenseits vom Jammerossi

Alexander Leistner forscht an der Universität Leipzig zur politischen Aneignung vom Herbst 1989. Dass sich Proteste wie Querdenken eigensinnig auf die DDR und den Widerstand gegen sie beziehen, ist für ihn nichts Neues.

Der Tag begann mit einem Knall aus Bautzen

Eigentlich sollten die «Querdenker» auf die Neue Messe außerhalb der Stadt Leipzig - in letzter Minuten erlaubt das Oberverwaltungsgericht aber doch die Großdemonstration mit 16 000 Menschen in der Innenstadt. Stadt und Polizei sind fassungslos.

Kein Recht auf Ansteckung

Für Menschen, denen wirklich etwas an den Grundrechten liegt, gilt in Bezug auf die Querdenker, was in dieser Pandemie immer schon half: Abstand halten. Es gibt zwar das Recht auf Demonstrationsfreiheit - aber keines darauf, sich und andere anstecken zu dürfen.

Ein Stehplatz für immer

Am 9.  Oktober 2019 tötete ein Attentäter zwei Menschen in Halle. Einer von ihnen war Fan des Halleschen FC. Was hat das mit dem Verein gemacht?

1500 Beamte gegen 57 Besetzerinnen

Lange Zeit war es eine feministische und linksradikale Trutzburg mitten in Berlin Friedrichshain. Am Freitag soll die Liebig 34 geräumt werden. Bewohner*innen des feministischen Hausprojekt rufen zu dezentralen Aktionen auf. Alle Ereignisse im nd-Liveblog.

Im Wendeschatten

Während ein Großteil der Gesellschaft die deutsche Einheit feierte, kämpften die Andersaussehenden, Andersdenkenden und Alleingelassenen um ihre Häuser - und mancherorts um ihr Leben.

Die Gewalt der Vereinigung

Während ein Großteil der Gesellschaft die deutsche Einheit feierte, kämpften die Andersaussehenden, Andersdenkenden und Alleingelassenen um ihre Häuser - und mancherorts um ihr Leben. Perspektiven von Migranten und Linken auf die Einheitsfeier vor 30 Jahren.

Erst Hitlergruß, dann Messerangriff

18 Zentimeter soll die Klinge lang gewesen sein. Mehrmals stach ein 16-Jähriger Ende August mit seinem Messer zu. Eine Frau musste noch in der Nacht notoperiert werden. Der mutmaßliche Täter soll vorher einen Hitlergruß gezeigt haben.

Hinter ihnen das Feuer

Mehr als 12.000 Menschen sind nach dem Brand des Flüchtlingslagers Moria ohne Obdach. Europäische Länder wollen 400 Minderjährige aufnehmen. Was wird aus den anderen?

Moria: Die Grenze der europäischen Humanität

Die Katastrophe von Moria war abzusehen. Das Gerede davon, die europäische Idee sei in den Flammen aufgegangen, ist zynisch. Moria war nicht die Ausnahme, das Lager und seine abschreckende Wirkung war der Kern der europäischen Migrationspolitik.

Im Kampf gegen die Barbarei

Was haben ein Kantholz, ein Einkaufswagen und ein Bierkasten gemeinsam? Was klingt wie der Auftakt zu einem schlechten Witz oder einem gutem Rätsel, ist eigentlich eine Kunstausstellung. Und der Versuch, Staatsgelder an die Antifa weiterzuleiten.

Wenn das Zuhause schmerzt

Ein migrantisches Fußballteam in Greifswald, das regelmäßig von Nazis angepöbelt wird, No-go-Areas für Punks in Zwickau, tätliche Angriffe auf Nazigegner in Plauen: nur drei Beispiele für rechte 
Hegemonie.