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Fabian Hillebrand

Fabian Hillebrand
Fabian Hillebrand hat Politik und Philosophie in Leipzig und Barcelona studiert. Als Redakteur bei ndaktuell beschäftigt er sich mit sozialen Bewegungen, Südeuropa und dem Mittelmeer. Schreibt nie in der dritten Person über sich selber. Niemals!

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Aktuelle Beiträge von Fabian Hillebrand

Die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Zuerst stand dort ein Außenlager von Buchenwald. Es wurde im Herbst 1944 als KZ Mittelbau reorganisiert worden.

Sprengstoff bei KZ-Gedenkstätte gefunden

Zuerst ist es nur ein verdächtiger Gegenstand - dann stellt sich heraus, dass es sich tatsächlich um einen Sprengkörper mit explosionsfähigem Material handelt. Der Fundort könnte kaum sensibler sein.

Terror ohne Anfang

Es sind Gedenkstätten wie Buchenwald, die uns daran erinnern, dass es nie ein Ende des deutschen Faschismus gab. Dass ein brauner Faden der Vernichtung von Buchenwald über die Anschläge in München bis nach Hanau führt.

Ein Mann legt am Heumarkt in unmittelbarer Nähe eines Tatorts in Hanau Blumen ab.

Ein Problem der gesamten Gesellschaft

Die Rechtsterroristen der »Gruppe S« wollten bürgerkriegsähnliche Zustände herbeiführen. Im hessischen Hanau ereignete sich einen rassistischen Anschlag mit neun Toten. Über Deutschland und seine rechten Terroristen sprach »nd« mit Martina Renner.

Elf Tote in Hanau: Täter mit rassistischem Motiv

Am Mittwochabend schoss ein Mann in zwei Shisha-Bars in Hanau um sich. Nach Angaben der Polizei tötete er dabei neun Menschen und verletzte vier weitere Menschen. Der mutmaßliche Täter wurde in seiner Wohnung neben einer weiteren Leiche leblos aufgefunden.

Comedian Atze Schröder reicht Eva Szepesi, Holocaust-Überlebende, im Beisein ihrer Tochter Anita Schwarz die Hand.

Atze Schröder, die Nazi-Verbrechen seines Vaters und die Schuld

Der Komiker Atze Schröder hat sich bei der Holocaust-Überlebenden Eva Szepesi für die Nazi-Verbrechen seines Vaters entschuldigt. Die Netzwoche über eine bemerkenswerte Entschuldigung in einer deutschen Talkshow und die Reaktionen darauf.

#unteilbar im August in Dresden. Von dort kommt Kritik an dem Bündnis auf.

Unteilbar gespalten

Eigentlich könnte man unter Linken gerade wenigstens kurz einmal feiern, nach der Abwahl von Kemmerich. Stattdessen streitet man sich über die Terminfindung zweier Großveranstaltungen.

Hindenburg und Hitler, Kemmerich und Höcke. Ein zulässiger Vergleich? Wenn er dazu beiträgt sich klarzumachen, das der Wolf einmal mehr Kreide gefressen hat, dann mag das hilfreich sein, meint Gedenkstättenleider Knigge.

Nichts ist vorbei

Prof. Dr. Volkhard Knigge ist Leiter der Gedenkstätte Buchenwald. Die Wahl in Thüringen empfindet er als einen Epochenschnitt. Im Interview spricht der Historiker über Parallelen zu Weimar und die Angst der Überlebenden.

Ein Beatmungsgerät steht hinter einem Kind, das an spinaler Muskelatrophie (SMA) leidet.

Ein Gerechtigkeitsproblem

Per Los zum lebensrettenden Medikament. Damit hat der Schweizer Pharmariese Novartis eine breite Debatte losgetreten. Es geht um die Verantwortung der Pharmaindustrie - und um Gerechtigkeit.

Philipp Amthor will CDU-Chef in Mecklenburg-Vorpommern werden.

Markenzeichen Hornbrille

Philipp Amthor will CDU-Landeschef in Mecklenburg-Vorpommern werden. Der Jungpolitiker mit der Hornbrille, dem strengen Scheitel und dem Deutschland-Pin am Jackett ist ein Überflieger und will sich nicht auf sein Alter reduzieren lassen.

Atemschutzmaske oder doch besser Beruhigungsmittel? In sozialen Netzwerken kritisieren Nutzer*innen die Aufregung um das Coronavirus. Ein Thema, das mittlerweile auch Rassisten angezogen hat.

Viraler Rassismus

Eine Online-Petition aus Malaysia sammelt mehr als 400.000 Unterstützer gegen Chinesen. Es ist eine Reaktion auf den Ausbruch des Coronavirus im Reich der Mitte. Ein Twitternutzer kommentiert den Rassismus: »Ein Virus kann man heilen, Nazis nicht«.

Sieht mächtig gefährlich aus, ist aber harmloser als manche Verbotsverfügung: Bengalische Feuer in Leipzig während der Demonstration gegen das Verbot von linksunten.indymedia.

Gefährlicher als bengalische Feuer

linksunten.indymedia bleibt verboten. Obwohl das Bundesverwaltungsgericht das Verbot inhaltlich gar nicht geprüft hat. Damit könnte ein Präzedenzfall geschaffen worden sein, der dem Bundesinnenministerium Tür und Tor für weitere Verbote öffnet.

Verhandlung über das »Linksunten.Indymedia«-Verbot beim Bundesverwaltungsgericht

Indymedia Linksunten bleibt verboten

Beschneidet das Vereinsverbot einer linken Internet-Plattform die Pressefreiheit? Um diese Frage wurde vor dem Bundesverwaltungsgericht gestritten. Am Ende war das Gericht eindeutig - und kurz angebunden.

Anhänger der linken Szene halten bei einer Demonstration ein Banner mit der Aufschrift «Free Indymedia», um gegen das Verbot der Internetplattform «linksunten.indymedia.org» zu protestieren.

Leipzig: Polizeigroßeinsatz an Tag (((i)))

Seit zweieinhalb Jahren ist das Portal »Linksunten.Indymedia« verboten. Nächste Woche verhandelt das Bundesverwaltungsgericht über Klagen dagegen. Vorher steht in Leipzig aber noch eine Demonstration an.

Passanten und Feiernde stehen auf einer Kreuzung im Stadtteil Connewitz. Kurz darauf wurden aus diesen Szenen ein bundesweites Politikum.

Nach Hungerstreik: Untersuchungshäftling in Leipzig freigelassen

Nach der Silvesternacht in Leipzig-Connewitz saßen drei Menschen in Untersuchungshaft. Nun wurde einer der Häftlinge überraschend freigelassen. Dieser trat sechs Tage vorher in den Hungerstreik. War das ein Grund für die vorzeitige Entlassung?

Folter an Europas Grenzen

Zum Besuch des kroatischen Premierministers Andrej Plenković belegt ein Bericht steigende Gewalt kroatischer Behörden gegenüber Asylsuchenden im Rahmen illegaler Kollektivausweisungen.

Ein irres Ostjahr

Wann, wenn nicht jetzt? Die Landtagswahlen und der Schatten, den die erwartenden Erfolge der AfD vorauswarfen, hat die Zivilgesellschaft in Ostdeutschland mobilisiert. Ein Rückblick.

»Sachsen-Koalition« statt Kenia

Die Wahl zum Ministerpräsidenten fällt knapp aus: Nicht alle Koalitionäre geben CDU-Mann Michael Kretschmer ihre Stimme. Nach dreieinhalb Monaten steht nun trotzdem das neue Dreierbündnis für Sachsen.

Ein Beinbruch als Politikum

Foul oder Rassismus? Die Fußballer des SV Blau-Weiß Grana stehen im ländlichen Sachsen-Anhalt für Integration ein. Seit einem unglücklichen Zweikampf werden sie angefeindet. Die anderen Vereine der Liga boykottieren den Verein.

Politik pro Braunkohle

Brandenburgs Landesregierung betraute ausgerechnet einen Braunkohlelobbyverband damit, die Bevölkerung über den Klimawandel zu informieren.