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Fabian Hillebrand

Fabian Hillebrand
Fabian Hillebrand hat Politik und Philosophie in Leipzig und Barcelona studiert. Als Redakteur bei ndaktuell beschäftigt er sich mit sozialen Bewegungen, Südeuropa und dem Mittelmeer. Schreibt nie in der dritten Person über sich selber. Niemals!

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Aktuelle Beiträge von Fabian Hillebrand

Die Polizei setzt am 31.05.2013 Pfefferspray gegen Blockupy-Aktivisten ein.

Wenn eine Folie zur Waffe wird

Innerhalb vieler Länder und bei zwischenstaatlichen Konflikten ist es verboten und geächtet, in Deutschland wird es massenhaft eingesetzt: Pfefferspray. Ein Blockupy-Aktivist wollte sich davor schützen - und wurde zu einer Geldstrafe verurteilt.

Ein afrikanischer Migrant sitzen am 18.04.2017 im Lager Zawiyah, 45 Kilometer von Tripolis, Libyen. Er wurde von der Küstenwache aus dem Mittelmeer gerettet.

Unmenschliche Bedingungen in Internierungslager

Fast ein Viertel der Flüchtlinge und Migranten im Internierungslager Sabaa in Tripolis sind akut mangelernährt oder untergewichtig. Das ist das Ergebnis eines Berichts, für den zweimal alle Gefangenen auf Mangelernährung untersucht haben.

Marsch zum Friedhof zur Beerdigung von Thomas Haller

Trauerkranz mit Reichsadler

In Chemnitz hat die rechte Szene feste Strukturen aufgebaut. Für einen verstorbenen Neonazi gingen am Montag etwa 1000 Menschen auf die Straße. Auch Passanten bekundeten ihre Sympathie.

Im Namen des Sohnes

45 Flüchtlinge sind am Donnerstag bei einem Schiffsunglück ertrunken. Erst am Sonntag wurde ein neunjähriges Mädchen auf der griechischen Insel Samos angespült. Was sich auf dem Mittelmeer abspielt, ist von unendlicher Trostlosigkeit. Es ist eine humanitäre Katastrophe....

Flüchtlinge auf einem Schlauchboot.

Schiffsunglück im Mittelmeer

45 Flüchtlinge starben bei dem Versuch, das Mittelmeer nach Spanien zu überqueren. Unter ihen waren auch schwangere Frauen. Das erfuhr das »nd« von spanischen Seenotrettungsaktivisten, die sich auf die Berichte von Überlebenden des Unglücks berufen.

Eine Demonstration der bundesweiten Bewegung Seebrücke in Frankfurt am Main.

Leipzig ist sicherer Hafen für Geflüchtete

Nach dem Vorbild anderer deutscher Großstädte will Leipzig zum »sicheren Hafen« für Flüchtlinge werden, die bei der Fahrt über das Mittelmeer aus Seenot gerettet wurden. Die Messestadt ist damit Vorreiter in Sachsen.

Wenn wir streiken, steht die Welt still – Demo durchs »nd«-Gebäude in Berlin-Friedrichshain

Frauenstreik im »nd«-Haus

Ein Feiertag zur Ehre der Frau reicht den Kolleginnen beim »nd« nicht. Sie zeigen, wie schnell alles zum Stillstand kommen kann, wenn Frauen ihre Arbeit verweigern - Und das auch schon am 7. März.

Aktivist*innen fordern eine Care-Revolution.

Ob als Mutter, Sexarbeiterin oder Hebamme

»Ob als Mutter, Krankenschwester, Altenpflegerin, Sexarbeiterin oder Hebamme - es sind größtenteils Frauen, die die Pflege und Versorgung übernehmen.« So beginnt der Aufruf verschiedener Organisationen, die vor dem Gesundheitsministerium protestierten

Die Aktivisten vom «Zentrum für Politische Schönheit», Cesy Leonard, Stefan Pelzer und Philipp Ruch, äußern sich bei einer Pressekonferenz zur Aktion «Wir haben etwas zur Aufklärung von Chemnitz beizutragen». Das ZPS hat nach eigenen Angaben 3 Millionen Bilder von über 7.000 Verdächtigen ausgewertet, um Rechtsextreme zu identifizieren.

Innenministerium verhindert Auftritt von Aktionskünstler

Nach einer Intervention des Bundesinnenministeriums darf der Leiter des »Zentrums für politische Schönheit«, Philipp Ruch, anders als zunächst geplant nicht bei einem Kongress der Bundeszentrale für politische Bildung auftreten.

Teilnehmer einer Demonstration in Gedenken an Oury Jalloh ziehen durch Dessau-Roßlau.

Vorhang zu und alle Fragen offen

Oury Jalloh verbrannte 2005 in einer Gewahrsamszelle im Keller des Polizeireviers Dessau-Roßlau. Wenn er das Feuer nicht selbst gelegt hat - und alles, was über den Fall bekannt ist, spricht dafür -, wer ist dann schuld am Tod eines an Händen und Füßen gefesselten Manne...

AfD interessiert sich für Klimaschwänzer

Die AfD interessiert sich für Fridays for Future. Mit den Schüler*innen für eine bessere Klimapolitik auf die Straße gehen wird die Rechtsaußenpartei aber vorerst nicht. In einer kleinen Anfrage will sie Ausmaß der Proteste erfassen lassen.

»Ich fühle mich als Pionier«

Der Rapper Disarstar sieht sich als Antikapitalist. Er teilt nicht aus – sondern sich mit: In seinen Texten geht es um durchlebte Depressionen, gesellschaftliche Ungleichheit und das Begehren, die Welt radikal zu verändern.

»Für Seehofer steht exklusiv ein Kinosessel zu Verfügung«

»Sea-Watch« will die Dokumentation »Lifeboat« über Flüchtlinge auf dem Mittelmeer vor dem Innenministerium zeigen. »Wenn sich der Innenminister der Realität verweigert, bringen wir die Realität eben an seinen Dienstsitz«, so die Ankündigung.

Um sie geht es in dem Deal zwischen Spanien und Marokko: Migranten warten an Bord eines Rettungsschiffs im Hafen von Malaga.

»Die Todesfälle werden in die Höhe schießen«

Die spanische Regierung hat mit Marokko eine Einigung über eine teilweise Rücknahme von im Mittelmeer aufgegriffenen Migranten erzielt. Die spanische Küstenwache befürchtet, die neue Regelung bringe mehr Tote.

Spitzel an den Hochschulen?

Warum untersagte die Universität Leipzig mehrere kritische Bildungsveranstaltungen? Die Studentenschaft vermutet Beeinflussung durch den Verfassungsschutz - und bemüht sich um Aufklärung.

Studie: Fast jedes fünfte Kind wächst in Konfliktgebiet auf

»Das Leid der Kinder in Kriegen wird immer grauenvoller«, sagte Susanna Krüger, Geschäftsführerin von »Save the Children« Deutschland. Fast jedes fünfte Kind auf der Welt wächst einem Bericht der Organisation zufolge in einem Konfliktgebiet auf. 

»Es geht ihnen darum, Klimaschutz zu kriminalisieren«

Nach der Besetzung zweier Tagebau-Bagger in der Lausitz sind 18 Aktivist*innen in Untersuchungshaft gekommen. Mit der Aktion zivilen Ungehorsams wollten sie gegen die Beschlüsse der Kohlekommission und die Abbaggerung weiterer Dörfer protestieren.

Italienische Ermittler: Kein Fehlverhalten von Sea-Watch

Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Watch hat sich nach Einschätzung der italienischen Justiz im Zusammenhang mit der Rettung von 47 Migranten nicht falsch verhalten. Gesetzesverstöße konnten die Ermittler nicht feststellen.

»Die Vorwürfe sind knüppelhart«

Bewegt von der Tragödie im Mittelmeer wandte Kapitänin Pia Klemp sich 2015 der privaten Seenotrettung zu. Seitdem haben sie und ihre Crew mehr als 1000 Flüchtende vor dem Ertrinken gerettet. Dafür wird nun gegen sie ermittelt.