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Fabian Hillebrand

Fabian Hillebrand
Fabian Hillebrand hat Politik und Philosophie in Leipzig und Barcelona studiert. Als Redakteur bei ndaktuell beschäftigt er sich mit sozialen Bewegungen, Südeuropa und dem Mittelmeer. Schreibt nie in der dritten Person über sich selber. Niemals!

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Aktuelle Beiträge von Fabian Hillebrand

Ein Beinbruch als Politikum

Foul oder Rassismus? Die Fußballer des SV Blau-Weiß Grana stehen im ländlichen Sachsen-Anhalt für Integration ein. Seit einem unglücklichen Zweikampf werden sie angefeindet. Die anderen Vereine der Liga boykottieren den Verein.

Politik pro Braunkohle

Brandenburgs Landesregierung betraute ausgerechnet einen Braunkohlelobbyverband damit, die Bevölkerung über den Klimawandel zu informieren.

Bekommt nun eine Lektion im Schweigen erteilt: Uwe Steimle

»Jammer-Ossi«

Uwe Steimle ist einer, den man laut Gericht unter Umständen als »völkisch-antisemitischen Jammer-Ossi« bezeichnen darf. Das wäre ein Grund für einen Rauswurf gewesen, nicht »mangelnde Solidarität« mit einer pluralen Rundfunkanstalt. 

Sind Sie über 30? Dann sagt ihnen dieses Symbol wohlmöglich nichts. In der App TikTok wurden Menschen mit Behinderung bewusst in ihrer Reichweite gedrosselt.

Soziales Netzwerk: Behinderung für Behinderte

Das soziale Netzwerk TikTok versuchte Mobbing zu bekämpfen: Indem Videos von Menschen mit Behinderungen einfach versteckt wurden. Auch die Inhalte von anderen marginalisierten Menschen wurden bewusst in der Reichweite gedrosselt.

Wasserdampf steigt am frühen Morgen aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerkes Jänschwalde. Wenn es nach dem Verein »Pro Lausitzer Braunkohle« ginge, wird das noch einige Zeit so bleiben.

Staatskohle für Umweltschutzgegner

Die brandenburgische Landesregierung hat ausgerechnet einen Braunkohleverband damit beauftragt die Bevölkerung über den Klimawandel zu informieren. Über 40.000 Euro pro Jahr bezieht der Verein »Pro Lausitzer Braunkohle« für Kampagnen an Schulen.

Klimaaktivisten gehen durch den Tagebau Vereinigtes Schleenhain südlich von Leipzig.

Kohlebriketts und Klimaprotest

Am Samstag haben 4000 Menschen Braunkohleinfrastruktur in der Lausitz und im Leipziger Land blockiert. Gleichzeitig gab es Mahnwachen von Kohlebefürwortern. Die Proteste der Klimabewegung kommen in den zwei Regionen sehr unterschiedlich an.

Auf der Straße: 1980 fand die bis dato größte Behindertendemonstration in Frankfurt statt.

Nicht ohne sie über sie

In Deutschland einmalig: Das »Bremer Behindertenparlament« tagte im Rathaus. Entstanden ist es aus einer historischen Bewegung.

In Stasi-Akten ein »Todesfall unter verdächtigen Umständen«: Manuel Diogo

Vor den Baseballschlägerjahren

Delfin Guerra, Raul Garcia Paret, Manuel Diogo, Carlos Conceição: Wurden sie Opfer rassistischer Gewalt in der DDR? Aktivisten halten das für wahrscheinlich. Doch die Geschichten der Vertragsarbeiter zu rekonstruieren gleicht einem Puzzlespiel.

Gamende Pappkameraden

Bevor Seehofer aber die Gamerszene in den Blick nimmt, sollte er dreimal das folgende Sagen: »Wir müssen deutsche Nazis stärker in den Blick nehmen.« Und dann: »Wir müssen den Verfassungsschutz abschaffen.« Alles Weitere kommt danach.

Strafrechtlich eine einfache Angelegenheit

Vorwurf: Mord. Omer Shatz verklagt führende 
EU-Politiker vorm Internationalen Strafgerichtshof wegen des Sterbens im Mittelmeer. Der Anwalt hat drei Jahre lang recherchiert und meint, Merkel und Macron haben sich schwerer Straftaten schuldig gemacht.

Flüchtlingsabwehr mit Kralle

Abd al-Rahman al-Milad ist einer der gefährlichsten Menschenhändler der Welt. Eine Recherche der Zeitung »Avvenire« hat nun ergeben, dass die italienische Regierung im Mai 2017 mit ihm über die Kontrolle der Flüchtlingsbewegung verhandelt hat.

Gescheiterte Mission

Horst Seehofer scheint sich für Flüchtlinge einzusetzten. Und für eine bessere Verteilung dieser innerhalb Europas. Doch was steckt wirklich dahinter? Wenig bekannt sind die Details der Malta-Erklärung.

»Die Mehrheiten erfordern es«

Sophie Koch (SPD) war die jüngste Teilnehmerin bei den Sondierungen mit CDU und Grünen in Sachsen. Sie ist kein Fan von Kenia. Viel lieber hätte sie mit einer Rot-Rot-Grünen Koalition regiert.

Der erlegte Drache

In der Lausitz ist die Diskussion um den Klimawandel hitziger, viele Arbeitsplätze in der Region hängen an der Kohle. Umso erstaunlicher: In Finsterwalde beteiligten sich über 300 Menschen am Klimastreik.

Trümmertruppe gegen Gurkenauswahl

Union Berlin gegen Werder Bremen, das war Trümmertruppe gegen Gurkenauswahl. Politisch brisant war das Spiel allemal. Schließlich spielten dort zwei Rot-Rot-Grün regierte Bundesländer gegeneinander.

Von Guardiola geehrt, von Conte blockiert

Die Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete und der Gründer der Rettungsorganisation »Open Arms«, Oscar Camps, sind am Dienstag für ihren Einsatz in der Seenotrettung mit der Ehrenmedaille des katalanischen Regionalparlaments ausgezeichnet worden.

Mit Schreiber reden?

Wo andere die AfD als bürgerlich bezeichnen, benennt Monitor-Chef Georg Restle die rechte Gefahr – und wird dafür angefeindet. Weil er in einem neuen Video mit einer AfD-Aussteigerin plaudert, gibt es nun Kritik von links.

Keine Protestwähler

Wie sind die hohen Wahlerfolge der AfD in Brandenburg und Sachsen zu erklären? Der Soziologe Matthias Quent meint, die Rechtsaußenpartei kann sich auf eine stabile Wählerbasis in Deutschland berufen. Er warnt vor Naivität im Umgang mit den Rechten.

Unteilbar in Dresden

Unteilbar im Ostwind

In Dresden haben nach Angaben der Veranstalter mindestens 40.000 Menschen für eine offene und freie Gesellschaft demonstriert. Die Teilnehmer haben »ein unmissverständliches Zeichen für Solidarität statt Ausgrenzung gesetzt«.