Redaktionsübersicht

Fabian Hillebrand

Fabian Hillebrand
Fabian Hillebrand hat Politik und Philosophie in Leipzig und Barcelona studiert. Als Redakteur bei ndaktuell beschäftigt er sich mit sozialen Bewegungen, Südeuropa und dem Mittelmeer. Schreibt nie in der dritten Person über sich selber. Niemals!
Aktuelle Beiträge von Fabian Hillebrand:
7000 Kugeln sollen die Polizisten entwendet haben. Wo diese sich nun befinden ist völlig unklar.
Zwei Bauernopfer für 7000 Geschosse

Polizisten einer sächsischen Spezialeinheit sollen 7000 Schuss Munition geklaut und damit ein Schießtraining bezahlt haben. Das LKA Sachsen zieht nun personelle Konsequenzen. Doch es muss aufgeklärt werden, welche Verbindungen es zum Rechtsextremismus gibt und wo die Munition nun ist.

Ist es gewohnt, digital vor großem Publikum zu sprechen: Der Youtuber Rezo
»Safe, alter«

Weniger Schnittgewitter, weniger Analyse: Das neue Zerstörungsvideo von Rezo ist längst nicht so eine fundierte Aneinanderreihung von Fakten, wie andere seiner Filme es waren. Genau deshalb ist es so großartig.

Der Todesfall des Mosambikaners Manuel Diogo (links) von 1986 warf viele Fragen auf.
Keine Ermittlungen im Fall Manuel Diogo

Die Linke-Abgeordnete Andrea Johlige hatte die Brandenburger Landesregierung aufgefordert, den ungeklärten Tod eines Mosambikaners aus dem Jahr 1986 zu überprüfen. Die Antwort liegt nun vor.

Hält gern Dinge und Wutreden in die Kamera: Thalia-Chef Michael Busch.
Keine Muse

In einer Wutrede fordert Thalia-Chef Michael Busch die Öffnung der Buchläden und droht der Politik. Eine Woche danach sind die Buchläden wieder geöffnet. Die Politik zeigt, wessen Wünsche sie eigentlich meint, wenn sie von Öffnungsperspektiven redet: die der Wirtschaft.

Kein Geld zum Sparen. In der Krise häufen sich die Pandemiepleiten.
Bedingungsloses Geben

Gelingt hier im Kleinen, wovon manch linker Romantiker schon immer träumte? Eine autonome Initiative aus Leipzig zahlt Betroffenen der Coronakrise Hilfen aus – ohne das wie im Jobcenter die Hosen herunterlassen, müssen. Kann das funktionieren?

Die Crew der «Iuventa« rettete über 14 000 Menschen im Mittelmeer. Dafür soll ihr nun der Prozess gemacht werden.
Anklage gegen Seenotretter

Mehr als drei Jahre nach der Beschlagnahmung des Schiffes »Iuventa« werden 21 Mitstreiter*innen von »Jugend rettet« und weiteren zivilen Hilfsorganisationen in Italien angeklagt.

Behindert arbeiten

Mehr als 300 000 Menschen mit Behinderung arbeiten in Deutschland für sehr wenig Geld in sogenannten Werkstätten. Sie bekommen keinen Mindestlohn, weil sie arbeitsrechtlich als Rehabilitanden gelten. Ist das fair?

Sie wollen doch nur spielen

Aus Lego kann man die ganze Welt bauen. Einst gehörte sie dem Unternehmen allein. Heute herrscht der Kampf der Noppen. Lego mahnt Youtuber und Verkäufer ab und macht sich dabei immer unbeliebter bei seinen Fans.

Ein permanenter Rechtsbruch an den EU-Außengrenzen

Die Lage der Schutzsuchenden an den EU-Außengrenzen ist nicht nur eine humanitäre Katastrophe. Die Union verstößt auch gegen eigene juristische Grundsätze. Ihre Flüchtlingspolitik ist ein permanenter Rechtsbruch.

Das Spiel ihres Lebens

Vor den Toren der Europäischen Union harren Akademiker und junge Männer aus Bangladesch in Wäldern und Ruinen aus. Sie alle wollen in die EU und wagen den Grenzübertritt.

»Wir können das doch nicht alleine tragen«

Der Bürgermeister von Bihać, Šuhret Fazlić, macht der EU, der Internationalen Organisation für Migration und Kroatien schwere Vorwürfe. Seit 2018 kommen Hunderte Geflüchtete in die Stadt in Bosnien-Herzegowina. Hilfe gibt es kaum.

Der Schein trügt: Die Aussichten für Migranten wie Jamal aus Pakistan in der Ruine im neuen Camp Lipa sind alles andere als malerisch.
Wenn die Bäume wieder blühen

Seit die EU-Staaten die Balkanroute abgeriegelt haben, staut sich die Bewegung der Geflüchteten in Bosnien-Herzegowina. Das Camp Lipa reicht kaum aus. Einige von ihnen kampieren im Wald - und kämpfen gegen das Erfrieren.

Hungernder Bäcker

Wegen der drohenden Abschiebung seines Azubis tritt ein Bäcker in den Hungerstreik. Die Geschichte von Stéphane Ravacley und Laye Fodé Traoré geht gerade um die Welt. Weil sie zutiefst menschlich ist – und sich trotzdem so selten ereignet.

Keine dunkle Seite

Die neuen Filme guckten Star-Wars-Enthusiasten aus denselben Gründen, aus denen umweltbewegte Menschen immer noch die Grünen wählen: einer Mischung aus Mitleid und Selbsthass und vor allem: der alten Zeiten wegen. »The Mandalorian« ist anders.

Cannabis, Köter, Corona

Cannabis, Köter und Corona - wofür die Leser*innen von nd-aktuell sich dieses Jahr interessiert haben. Eine Danksagung und eine Publikumsbeschimpfung als Best-Off.

Wessi-Schnüffler

Sachsen blüht der größte Shopping-Samstag in der Geschichte des Freistaats. Während in Dresden, Leipzig und Freital panisch die letzten Weihnachtsgeschenke eingekauft werden, bevor der Laden dicht macht, fragt man sich anderswo: Warum wieder Sachsen. Sind die Medien schuld?

Warum verdienen sie so wenig?

141 Euro für fünf Tage Arbeit: In der Pandemie sind beinahe unbemerkt Löhne 
in Behindertenwerkstätten gekürzt worden. 
Schon vorher ließ sich von dem Geld kaum leben.

Jenseits vom Jammerossi

Die große Gefahr von Querdenken ist, dass sich dort ein neues politisch rechtes Milieu bildet, so der Soziologe Alexander Leistner.

Rechter Wahnsinn mit Ansage

Zehntausende Menschen haben in Leipzig gegen die Corona-Einschränkungen demonstriert und dieselbe dabei massenhaft missachtet. Zunächst bleibt alles friedlich, aber als die Stadt die Versammlung auflöst, kippt die Stimmung.

Rechte Pockenparty

Es war nicht der erste Tag dieser Art: Ballermann-Nazis, chantende Verschwörungsgläubige und durchtrainierte Hooligans trafen sich in Leipzig zu einem Jahrmarkt des verwilderten Denkens.