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Redaktionsübersicht

Felix Jaitner

Felix Jaitner
Felix Jaitner, Jahrgang 1986, studierte in Bremen, Moskau, Berlin und Wien Politikwissenschaft. Derzeit beendet er eine Promotion zu Entwicklungskonflikten in Russland. Seit Herbst 2018 arbeitet er für das "nd" als Redakteur für den Bereich Osteuropa/post-sowjetischer Raum. 

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Aktuelle Beiträge von Felix Jaitner

Trotz Gewaltandrohung durch die Polizei in Belarus haben sich Frauen in Minsk zu einem Protestmarsch gegen Staatschef Lukaschenko versammelt.

Verhaftungen bei Frauenmärschen

Die Proteste in Belarus halten an: Trotz massiver Polizeipräsenz gingen in Minsk 50 000 Menschen auf die Straße. Derweil bestätigte das Innenministerium den Tod von drei Demonstranten.

Ein Gemälde von Andrej Budaew zeigt die Rolle Putins (rechts): zwischen den Oligarchen Abramowitsch (links) und Wekselberg (oben), Jelzin (unten) ist abserviert.

Kreml-Astrologen unter sich

Für die Vergiftung Alexej Nawalnys machen viele deutsche Spitzenpolitiker und Experten Wladimir Putin oder schlicht »den Kreml« verantwortlich. Doch ist der russische Präsident wirklich ein allmächtiger Herrscher oder agiert er im Interesse der Herrschenden?

Finanzhilfe für Belarus

Die belarussische Wirtschaft ist im freien Fall. Um einen Staatsbankrott zu verhindern, sichert Russland nun umfangreiche Kredite zu und stärkt damit den angeschlagenen Präsidenten Lukaschenko.

Eine Linke für Serbien

Die serbische Partei »Bewegung der Sozialisten« hat einen linken Namen, ist aber seit Jahren Bestandteil der rechten Regierung. Dennoch pflegt sie gute Beziehungen zur Europäischen Linken, darunter auch zur Linkspartei.

Der nützliche Nawalnyj

Seit der Vergiftung des russischen Anti-Korruptionsaktivisten Aleksej Nawalynj mehren sich in Deutschland Stimmen, den kurz vor dem Abschluss stehenden Ausbau der Gaspipeline Nord Stream einzustellen. Die Bundesregierung dürfte dem kaum nachkommen. Zu sehr folgt sie den Interessen der deutschen Wirtschaft und die will vor allem eins: billige Energie.

Aufklärung aufgeschoben

Kuciak deckte nicht nur die dubiosen Geschäfte Kočners auf, sondern schrieb auch über die engen Verbindungen zwischen Politik, Wirtschaft und organisiertem Verbrechen. Höchste Zeit, das zur Sprache zu bringen.

Zauberwort Korruption

Der Mord an dem Enthüllungsjournalisten Ján Kuciak und seiner Verlobten Martina Kušnírová hatte weitreichende politische Folgen. Doch an den Machtverhältnissen im Land hat sich nur wenig geändert.

Persona non grata

Die Ernennung eines Botschafters gilt eigentlich als Formsache. Bei Arndt Freytag von Loringhoven wurde sie zwischenzeitlich zum Politikum. Der deutsche Karrierediplomat war von der Bundesregierung auserkoren worden, den Botschafterposten in Polen zu übernehmen, doch di...

Belarussische Opposition organisiert sich

Die anhaltenden Proteste gegen Präsident Alexander Lukaschenko belasten die belarussische Wirtschaft immer stärker. Der von der Opposition ausgerufene Generalstreik blieb jedoch aus.

Uneingelöstes Versprechen

Die anhaltenden Proteste in Belarus machen eines deutlich: Alexander Lukaschenkos Stabilitätsversprechen zieht nicht mehr. Dabei haben die Demonstrationen nicht nur ökonomische Ursachen.

Lukaschenko lässt aufmarschieren

Aufgelöste Demonstrationen und mehrere Hundert Festnahmen sind das Ergebnis des belarussischen Wahlkampfes. Trotzdem sorgt sich die Staatsmacht vor neuen Protesten und setzt weiter auf Repression.

Intervention gegen linke Melancholie

Spätestens seit der Corona-Krise wird auch wieder über die Krise der EU gesprochen. Der Politikwissenschaftler Gal Kirn erklärt im Interview mit »nd«, was wir aus der Geschichte und dem Zerfall Jugoslawiens über die Krise der EU lernen können.

Lukaschenko-Faktor bröckelt

Seit 26 Jahren steht Alexander Lukaschenko für autoritäre Stabilität. Doch den Menschen in Belarus reicht das nicht mehr. Die anhaltende Wirtschaftskrise, die national-konservative Politik und die autoritäre Ordnung sorgen für Unmut.

Lenin in Gefahr

Agrarunternehmer Pawel Grudinin droht Enteignung seiner Sowchose

Der aufmüpfige Gouverneur

Die Verhaftung Sergej Furgals macht deutlich: Russlands Föderalregierung verschärft den Kurs gegen lokal verankerte Gouverneure. Derweil richtet sich die staatliche Repression auch zunehmend gegen die gesellschaftliche Linke.

»Proteste haben in Bulgarien Tradition«

Seit Wochen protestieren die Menschen in Bulgarien gegen die Regierung. Die Opposition unter Führung der Sozialisten hat vergangene Woche ein Misstrauensvotum initiiert, das jedoch scheiterte. Doch die Proteste halten weiter an.

Oligarchie von EU-Gnaden

Bulgarien gehört zu den demokratischen Sorgenkindern der EU. Schuld daran ist weniger die »totalitäre Vergangenheit« als die postsozialistische Elite, die sich auf Kosten der Mehrheit schamlos bereichert.

Den Protesten getrotzt

Mit klarer Mehrheit hat die Regierungskoalition das Misstrauensvotum der Opposition zurückgewiesen. Die Proteste gehen derweil unvermindert weiter. Im ärmsten Land der EU haben die Menschen genug von Korruption und Oligarchenherrschaft.

Jetzt haben wir den Salat

Nach der jüngsten Gewalteskalation an der armenisch-aserbaidschanischen Grenze hat die russische Regierung angeboten, zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln. Aber Russland ist kein neutraler Akteur, warnt Felix Jaitner.

Fahne im Wind

Kolinda Grabar-Kitarović, Kroatiens Ex-Präsidentin, ist jetzt beim IOC