Redaktionsübersicht

Felix Jaitner

Felix Jaitner
Felix Jaitner, Jahrgang 1986, studierte in Bremen, Moskau, Berlin und Wien Politikwissenschaft. Derzeit beendet er eine Promotion zu Entwicklungskonflikten in Russland. Seit Herbst 2018 arbeitet er für das "nd" als Redakteur für den Bereich Osteuropa/post-sowjetischer Raum. 

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Aktuelle Beiträge von Felix Jaitner

Eingefroren, neu entflammt

Seit dem Ende des Ost-West-Konfliktes hat die EU wenig Interesse an dem Aufbau einer gemeinsamen europäischen Sicherheitsstruktur gezeigt. Das rächt sich, denn der Karabach-Konflikt lässt sich in den bestehenden internationalen Verhandlungsrahmen nicht lösen.

Munter Öl ins Feuer

Im eskalierenden Konflikt um Bergkarabach entdeckt Armenien plötzlich wieder die Bedeutung internationaler Organisationen. Beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte beantragte die Regierung in Eriwan am Montag Sofortmaßnahmen gegen Aserbaidschan. Für Präsident Ni...

Armenien verhängt Kriegsrecht

Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach galt lange als »eingefroren«. Doch inzwischen haben sich die Kräfteverhältnisse verschoben. Neben Russland ist die Türkei der zentrale Akteur in der Region.

Konkurrenten zündeln

Der Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien um die Region Bergkarabach ist wieder voll entbrannt. Die wirklich entscheidenden Akteure in dem Konflikt sind allerdings Russland und die Türkei.

Geheimoperation Amtseinführung

80 Prozent der Bevölkerung haben nach offiziellen Angaben für den belarussischen Präsidenten gestimmt, doch seine Amtseinführung wollte Lukaschenko lieber ohne das Volk begehen. Künftig dürfte sich sein Land weiter nach Osten orientieren.

Multipolare Zweckehen

Die Ankündigung kommt alles andere als überraschend, die Auswirkungen sind dagegen von großer Bedeutung: Russland will nach dem Auslaufen des UN-Waffenembargos gegen den Iran die militärische Kooperation beider Länder ausbauen. Dies erklärte der russische Vize-Außenmini...

Geheimdienst gegen Kumpel

Mit neoliberalen Strukturanpassungen will die Ukraine den ökonomisch einst so bedeutsamen Bergbausektor fit für den Weltmarkt machen. Dagegen wehren sich Kumpel mit einem Untertagestreik. Der Staat antwortet mit Repression.

Verhaftungen bei Frauenmärschen

Die Proteste in Belarus halten an: Trotz massiver Polizeipräsenz gingen in Minsk 50 000 Menschen auf die Straße. Derweil bestätigte das Innenministerium den Tod von drei Demonstranten.

Kreml-Astrologen unter sich

Für die Vergiftung Alexej Nawalnys machen viele deutsche Spitzenpolitiker und Experten Wladimir Putin oder schlicht »den Kreml« verantwortlich. Doch ist der russische Präsident wirklich ein allmächtiger Herrscher oder agiert er im Interesse der Herrschenden?

Finanzhilfe für Belarus

Die belarussische Wirtschaft ist im freien Fall. Um einen Staatsbankrott zu verhindern, sichert Russland nun umfangreiche Kredite zu und stärkt damit den angeschlagenen Präsidenten Lukaschenko.

Eine Linke für Serbien

Die serbische Partei »Bewegung der Sozialisten« hat einen linken Namen, ist aber seit Jahren Bestandteil der rechten Regierung. Dennoch pflegt sie gute Beziehungen zur Europäischen Linken, darunter auch zur Linkspartei.

Der nützliche Nawalnyj

Seit der Vergiftung des russischen Anti-Korruptionsaktivisten Aleksej Nawalynj mehren sich in Deutschland Stimmen, den kurz vor dem Abschluss stehenden Ausbau der Gaspipeline Nord Stream einzustellen. Die Bundesregierung dürfte dem kaum nachkommen. Zu sehr folgt sie den Interessen der deutschen Wirtschaft und die will vor allem eins: billige Energie.

Aufklärung aufgeschoben

Kuciak deckte nicht nur die dubiosen Geschäfte Kočners auf, sondern schrieb auch über die engen Verbindungen zwischen Politik, Wirtschaft und organisiertem Verbrechen. Höchste Zeit, das zur Sprache zu bringen.

Zauberwort Korruption

Der Mord an dem Enthüllungsjournalisten Ján Kuciak und seiner Verlobten Martina Kušnírová hatte weitreichende politische Folgen. Doch an den Machtverhältnissen im Land hat sich nur wenig geändert.

Persona non grata

Die Ernennung eines Botschafters gilt eigentlich als Formsache. Bei Arndt Freytag von Loringhoven wurde sie zwischenzeitlich zum Politikum. Der deutsche Karrierediplomat war von der Bundesregierung auserkoren worden, den Botschafterposten in Polen zu übernehmen, doch di...

Belarussische Opposition organisiert sich

Die anhaltenden Proteste gegen Präsident Alexander Lukaschenko belasten die belarussische Wirtschaft immer stärker. Der von der Opposition ausgerufene Generalstreik blieb jedoch aus.

Uneingelöstes Versprechen

Die anhaltenden Proteste in Belarus machen eines deutlich: Alexander Lukaschenkos Stabilitätsversprechen zieht nicht mehr. Dabei haben die Demonstrationen nicht nur ökonomische Ursachen.

Lukaschenko lässt aufmarschieren

Aufgelöste Demonstrationen und mehrere Hundert Festnahmen sind das Ergebnis des belarussischen Wahlkampfes. Trotzdem sorgt sich die Staatsmacht vor neuen Protesten und setzt weiter auf Repression.

Intervention gegen linke Melancholie

Spätestens seit der Corona-Krise wird auch wieder über die Krise der EU gesprochen. Der Politikwissenschaftler Gal Kirn erklärt im Interview mit »nd«, was wir aus der Geschichte und dem Zerfall Jugoslawiens über die Krise der EU lernen können.

Lukaschenko-Faktor bröckelt

Seit 26 Jahren steht Alexander Lukaschenko für autoritäre Stabilität. Doch den Menschen in Belarus reicht das nicht mehr. Die anhaltende Wirtschaftskrise, die national-konservative Politik und die autoritäre Ordnung sorgen für Unmut.