Redaktionsübersicht

Felix Jaitner

Felix Jaitner
Felix Jaitner, Jahrgang 1986, studierte in Bremen, Moskau, Berlin und Wien Politikwissenschaft. Derzeit beendet er eine Promotion zu Entwicklungskonflikten in Russland. Seit Herbst 2018 arbeitet er für das "nd" als Redakteur für den Bereich Osteuropa/post-sowjetischer Raum. 

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Aktuelle Beiträge von Felix Jaitner

Hilflose Bundesregierung

Die Russland-Sanktionen feiern diesen Sommer ihr fünfjähriges Jubiläum, doch in Deutschland sind sie so unbeliebt wie nie zuvor. Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unterstützt nur noch ein knappes Viertel der Bevölkerung uneingeschränkt ...

Hoffnung Westen. Über Ungarn geflüchtete DDR-Bürger im September 1989 im Notaufnahmelager Vilshofen

Ein Picknick für Europa

Für den linken Philosophen Étienne Balibar ging es in Osteuropa in den 1990er Jahren »um alles oder nichts«. Scheitere die Demokratisierung der Region, werde sich das auch auf Resteuropa auswirken.

Der »Unabhängige« von Einiges Russland: Alexander Beglow

Chamäleon

Die Mitgliedschaft in der Staatspartei Einiges Russland ist eigentlich die Eintrittskarte in die Welt der hohen Ämter und Posten des Landes. Ob in der sogenannten freien Wirtschaft oder in der Bürokratie, über den beruflichen Erfolg entscheidet für gewöhnlich das richti...

Trotz Krieg und Wirtschaftskrise boomt in der Ukraine die Landwirtschaft.

Nutznießer ist das Agro-Business

Im Januar 2016 trat die vertiefte und umfassende Freihandelszone zwischen der Ukraine und der EU in Kraft. Nutznießer dieses Abkommens ist vor allem der ukrainische Agro-Businesssektor, sagt der LINKEN-Politiker Helmut Scholz.

Alles bleibt so, wie es ist

Als nach sich nach den letzten Bundestagswahlen 2018 die Regierungsbildung in die Länge zog, wurden kritische Stimmen laut, dass ein Land nicht über ein halbes Jahr kommissarisch geführt werden könne. In Bosnien und Herzegowina ist dieser Zeitraum nun sogar deutlich übe...

Der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan und der sowjetische Führer Mikhail Gorbachev beschlossen einst den INF-Vertrag.

Mehr als »ein Stück Sicherheit«

Vieles lernt man zu schätzen, wenn man es nicht mehr hat. Auch Bundesaußenminister Heiko Maas scheint das so zu gehen. »Mit dem Ende des INF-Vertrags geht ein Stück Sicherheit in Europa verloren«, monierte der SPD-Politiker am Donnerstag. Dabei ist es mehr als »ein Stüc...

US-Diplomatin Malloy Witnesses inspiziert verschrottete sowjetische Mittelstreckenraketen.

»Es sieht nach Aufrüstung aus«

Der Kampagnenspezialist von Greenpeace, Christoph von Lieven fordert nach dem Aus des INF-Vertrags ein Zusammengehen der Friedens- und Klimabewegung. Im Gespräch mit »nd« prangert er die Militarisierung Deutschlands an.

Auch Wunderkinder stolpern

Über Jahre haftete Sebastian Kurz der Ruf des politischen Wunderkindes an. Im Wiener Wahlkampf 2010 fuhr der damals 24-Jährige mit einem »Geil-o-Mobil« durch die Stadt, ein Jahr später war er bereits Staatssekretär für Integration. Seitdem arbeitete er an seinem Weg nac...

Weitere Verhaftungen in Moskau

Die Moskauer Stadtregierung geht juristisch gegen Organisatoren und Teilnehmer der nicht genehmigten Kundgebung vom vergangenen Samstag vor. Es drohen bis zu 15 Jahre Haft.

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban.

Ja zur Klassenherrschaft

»Demokratie ja, Liberalismus nein«, mit dieser Aussage ist es dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán einmal mehr gelungen, den Zorn der bürgerlichen Presse auf sich zu ziehen. Er stelle sich gegen den »liberalen Zeitgeist und gegen den liberalen Internationali...

Erneute Demonstrationen für freie Wahlen

In Moskau gehen die Proteste weiter. Nachdem 57 Oppositionskandidaten die Kandidatur verweigert wurde, gibt es fast täglich Kundgebungen. Der Staat antwortet mit Härte.

Polizisten führen eine Frau während einer nicht genehmigten Kundgebung im Zentrum von der Stadt ab.

Die instabile Stabilität

Die Angst, dass die in existierenden Ungerechtigkeiten in politischen Protest münden könnten, treibt Russlands Herrschende um. Deshalb beschwören sie »Stabilität« und »Ordnung«. Sie fürchten, dass bereits 20.000 Menschen diese Stabilität ins Wanken bringen könnten.

Gemeinsames Manöver für den Seekrieg von Streitkräften unter anderem aus Frankreich, Großbritannien, Niederlanden und Portugal

Eine Falkin für Brüssel

In den Bereichen Soziales, Finanzen und Migration stockt die EU-Integration schon lange. Zu groß sind die Gräben zwischen den Mitgliedsstaaten. Ganz anders sieht es bei der militärischen Zusammenarbeit aus.

Mit Brecht Russland verstehen

Zum wiederholten Male ist der national-liberale russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalnyj verhaftet worden. Laut seiner Anwältin wird ihm vorgeworfen, zu unerlaubten Demonstrationen aufgerufen haben. Nun drohen ihm bis zu 30 Tagen Arrest. Die Festnahme erfolgt...

Haradinaj zur Befragung in Den Haag

Ramush Haradinaj war zweimal Ministerpräsident des Kosovo. Einmal von 2004 bis 2005 und seit 2017 - bis zum vergangenen Freitag, als er überraschend von seinem Amt zurücktrat. Der Grund: eine Vorladung zum Kosovo-Strafgericht in Den Haag. Am Dienstag reiste er nun in di...

Eine Abwahl des Establishments

Selenskyjs Erfolg bei den ukrainischen Parlamentswahlen ist Ausdruck der hohen Politikverdrossenheit in der Bevölkerung. Dabei steht der eher für ein »Weiter so« als einen gesellschaftlichen Wandel.

Warten auf Selenskyj

»Kooperation als Leitmotiv für ein Europa in Frieden« lautete das sperrige Motto des diesjährigen Petersburger Dialogs - und stand damit im Zeichen der ukrainischen Parlamentswahlen. Denn mit einer breiten politischen Mehrheit in der Werchowna Rada dürfte Präsident Wolo...

Ein ukrainischer Macron

Die ukrainischen 
Parlamentswahlen am Sonntag werden das politische System des Landes voraussichtlich stark verändern. 
Die neugegründete Partei von Präsident 
Selenskyj steht vor 
einem haushohen Sieg. Der Soziologe Wladimir Ischtschenko warum.

Wie weiter nach der Eiszeit?

Die Eiszeit im deutsch-russischen Verhältnis ist vorüber, das zeigt die Teilnahme der Außenminister Sergej Lawrow und Heiko Maas beim Petersburger Dialog. Doch wie es nun weitergehen soll, darüber herrscht auf beiden Seiten erschreckende Ratlosigkeit.

Atommüll als Geschäftsmodell

Die Entsorgung von Giftmüll ist in Russland ein ungelöstes Problem. Nun hat die Duma den Staatskonzern Rosatom beauftragt, die notwendige Infrastruktur zu schaffen, doch der verfolgt größere Pläne.