Redaktionsübersicht

Felix Jaitner

Felix Jaitner
Felix Jaitner, Jahrgang 1986, studierte in Bremen, Moskau, Berlin und Wien Politikwissenschaft. Derzeit beendet er eine Promotion zu Entwicklungskonflikten in Russland. Seit Herbst 2018 arbeitet er für das "nd" als Redakteur für den Bereich Osteuropa/post-sowjetischer Raum. 

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Aktuelle Beiträge von Felix Jaitner

Plötzlich sind Proteste egal

In Deutschland gibt man sich gerne als Vorreiter in Sachen Umweltschutz. Ein sicherer Aufbewahrungsort für hochradioaktiven Atommüll ist - trotz Endlagerkommission und viel wissenschaftlicher Expertise - weiterhin nicht in Sicht.

Zersplittert und zerstritten

Eine Analyse der zeitgenössischen russischen Linken scheitert oft schon daran, dass keine Einigkeit über die Frage besteht, welche Kräfte eigentlich dazugehören. Die im Frühjahr 2019 in Moskau veröffentlichte soziologische Studie »Linke Wende? Russländische linke Partei...

Undogmatisches Denken

Die Klimakrise, immer rasanter verlaufende Technologiesprünge und die zunehmende soziale Ungleichheit stellen die gesellschaftliche Linke aktuell vor neue Herausforderungen. Doch die befindet sich auch 30 Jahre nach dem Fall der Mauer in einer »postsozialistischen Depre...

Sergej Lawrow (r), Außenminister von Russland, und Wang Yi, Außenminister von China, nehmen an einer Pressekonferenz teil.

Balance halten zwischen Russland und China

In Kasachstan herrschte über 30 Jahre Präsident Nursultan Nasarbajew. Seit März ist sein Nachfolger Kasym-Schomart Tokajew im Amt. Was überwiegt seitdem: Veränderung oder Kontinuität? Kasachstan und Zentralasien befinden sich in einem Dreieck zwischen Russland, Chi...

Ein wohltemperiertes Szenario

Parlamentswahlen in Belarus folgen einem festgelegten Szenario: Der Wahlsieger steht bereits im Vorfeld fest, unabhängig davon, ob das Volk entsprechend wählt oder nicht. Die spannende Frage bei den Parlamentswahlen lautet daher nicht, welche Partei gewinnt, sondern wie...

Festnahmen bei Protesten wie hier in St. Petersburg sind in Russland keine Seltenheit.

Vorläufig ins Exil

Robert Latypow, der Vorsitzende von Memorial Perm, droht in Russland die Verhaftung. Er flüchtete deshalb nach Deutschland. Seine Zukunft und die Memorials sind ungewiss. Denn in Russland verschärft sich die politische Situation massiv.

Ein überfälliger Schritt

Ein deutsch-russisches Archivprojekt soll das bis heute ungeklärte Schicksal Millionen sowjetischer Kriegsgefangener aufklären. Dieser Schritt ist nicht nur überfällig, er verrät auch viel über die Auseinandersetzung der Deutschen mit dem Nationalsozialismus.

Vladimir Putin (r.) und der Präsident Moldaus Igor Dodon.

Sturz mit Signalwirkung

Das im Juni geschmiedete Regierungsbündnis in Moldau ist gescheitert. Die Regierungskrise des kleinen Landes ist für den gesamten postsowjetischen Raum von Bedeutung, meint Felix Jaitner.

Ein Staat für das Agrobusiness

Die ukrainische Regierung forciert die Liberalisierung des Agrarsektors. Am Mittwoch verabschiedete das Parlament in erster Lesung eine Gesetzesänderung, die in Zukunft den Verkauf von Agrarland erleichtern soll. Ein Moratorium hatte dies bisher verhindert. Künftig dürf...

Säbelrasseln der »Friedensmacht«

Mit seiner Behauptung, die NATO sei »hirntod«, hat Macron in der Nobel-preisgekrönten »Friedensmacht EU« eine Debatte über geopolitischen Ambitionen losgetreten. Dabei kommt einiges jedoch nicht offen zur Sprache, meint Felix Jaitner.

Pro-Europäerin

Seit dem Erfolg der nationalkonservativen Recht und Gerechtigkeit (PIS) hat in Polen die politische Verortung »pro-europäisch« eine besonders faule Würze. Malgorzata Gersdorf kann ein Lied davon singen. Im Zuge der sogenannten Justizreform wurde die 66-Jährige von der r...

Streitpunkt: Russland

Die Gegensätze könnten nicht größer sein: Während Frankreichs Präsident Macron der NATO den »Hirntod« bescheinigt, weist die Bundesregierung die Aussage brüsk zurück. Die spannungsgeladenen deutsch-französischen Beziehungen verschärfen sich.

Russland wird zur Atommüllkippe

Aus Deutschland wird wieder abgereichertes Uran nach Russland exportiert. Am Montag rollte ein Transport Richtung Holland. Staatskonzern Rosatom sieht darin ein Geschäftsmodell.

Es war einmal das Völkerrecht

Der Krieg in Syrien ist ein Lehrstück dafür, wie international gültiges Recht durch die Kriegsparteien außer Kraft gesetzt wird. Jüngstes Beispiel ist die Ermordung des IS-Führers Abu Bakr al-Baghdadi durch ein US-Killerkommando. Die USA hätten den meistgesuchten Terror...

Wirtschaftsbündnis der »Ausgestoßenen«

Im postsowjetischen Raum wächst die geopolitische Konkurrenz. Deshalb setzt Russland auf wirtschaftliche und politische Integration. Doch die Ausrichtung auf den Rohstoffexport steht dem entgegen.

Rückkehr nach Afrika

Von Mittwoch bis Donnerstag findet in Sotschi der erste Russland-Afrika-Gipfel statt. Denn die Putin-Administration sieht einheimische Firmen im Kampf um Absatzmärkte im Hintertreffen.

Pragmatische Ordnungsmacht

Mit der militärischen Unterstützung des Assad-Regimes ist Russland als Ordnungsmacht im Nahen Osten zurückgekehrt. Dabei setzt die Putin-Administration auch auf Diplomatie.

Zentrale Fragen bleiben ungelöst

Nun also doch: Am Dienstag einigten sich die Vertreter der Ukraine, Russlands und der separatistischen Volksrepubliken auf einen Sonderstatus für die Ostukraine, sobald dort Lokalwahlen nach den Standards der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZ...

Zahnloser Europarat

Der Europarat feierte am Dienstag in Straßburg sein 70-jähriges Jubiläum, doch weder die pathetische Gedenkfeier noch die ritualisierten Reden der hohen Politik täuschen über den unaufhaltsam voranschreitenden Bedeutungsverlust der Organisation hinweg. Dabei könnte der ...

Europarat wird wieder zum Politikum

Der Boykott des Europarats weitet sich aus. Lettland und Litauen werden der Herbstsitzung der Parlamentarischen Versammlung (PACE) des Europarats in Straßburg aus Protest über die Rückkehr Russlands in das Gremium teilweise fernbleiben. Zuvor hatte bereits die Ukraine i...