Redaktionsübersicht

Stephan Kaufmann

Stephan Kaufmann
Stephan Kaufmann (53) arbeitet als freier Autor für die neue Wochenendausgabe des "nd". Er studierte Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Berlin und Paris. Seit 30 Jahren schreibt er für Zeitungen, seit 25 Jahren arbeitet er als Wirtschaftsredakteur, zuletzt für die Frankfurter Rundschau, die Berliner Zeitung, den Kölner Stadtanzeiger und das Wochenblatt Freitag. Seine Themenschwerpunkte liegen bei der „großen Wirtschaft“: Konjunktur und Krise, Finanzmärkte und Währungen, Handel und Verteilung. Kaufmann hat einige Bücher und zahlreiche Bildungsmaterialien verfasst, unter anderem zur Euro-Krise, zur Funktion der Finanzmärkte und zur Ungleichheit in Deutschland.

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Aktuelle Beiträge von Stephan Kaufmann

Herausforderung angenommen

Früher gab es Leid und Kummer, es gab Probleme, Schwierigkeiten und Hindernisse, es gab Konflikte und Not, Katastrophen und Verzweiflung. Heute gibt es Herausforderungen.

Die Schlacht der Flugzeugverkäufer

Die Welthandelsorganisation (WTO) hat entschieden, dass Europa seinem Flugzeugbauer Airbus illegale Subventionen gezahlt hat und die USA daher Strafzölle auf europäische Produkte erheben dürfen. Der Fall ist entschieden, geklärt ist aber nichts. Die US-Regierung sieht s...

Neue Zeiten

Als Umsatzgenerator für den Rest der Welt fällt China langsam aus. Das legt die Schwäche des deutschen Wachstumsmodells bloß.

Das E-Auto wird uns nicht retten.

Vorsicht, defekt!

Die Temperaturregulierung der Erde ist kaputt. Da hilft nichts, wir brauchen bessere Technik! Saubere Autos, sauberer Strom, sauberes Fleisch. Wie das aussehen könnte wissen wir sogar. Es gibt nur einen Haken...

Neckermann-Mitarbeiterinnen stehen neben dem Büro von Condor und Thomas Cook im Flughafen Palma de Mallorca.

Was die Thomas-Cook-Pleite lehrt

Am Sonntag sind Wahlen in Österreich. Unsere Autoren beschreiben die erfolgreiche Machtstrategie der nach rechts gerückten ÖVP und der FPÖ. Außerdem: Wut am Bau – wie ein Arbeiter auf Lohnprellerei reagiert hat.

Beengte Verhältnisse: Wer wächst, muss darauf achten, die gegebenen Schranken der eigenen Existenz nicht zu sprengen.

Was mehr werden muss

Klimaschutz ist mit stetigem Wirtschaftswachstum vereinbar, sagen die einen. Der Wachstumszwang macht Klimaschutz unmöglich, sagen die anderen. Doch gibt es überhaupt einen Wachstumszwang - und worin besteht er?

Ein junger Mann ist als Zombie verkleidet auf der

Lebende Verlierer

Alle reden von E-Autos - und wie lässt sich der Autoverkehr insgesamt verringeren? Wir berichten über eine sehr wirkungsvolle Methode. Ver.di-Chef Frank Bsirske findet die Klimabewegung Fridays for Future toll und verteidigt sie gegen Kritik. Vor allem wollten wir im nd-Interview von ihm wissen, wie sich die Lage von Beschäftigten und Rentnern verbessern lässt. Bsirkse hat jede Menge Erfahrung mit sozialen Konflikten und berichtet, welche Strategien er für erfolgversprechend hält.

Vorsicht, Menschheitsdeckel

Sachsens Glanz? Preußens Gloria? Lang ist's her - und nichts, was Linke vermissen. Doch jetzt steht die AfD vor ihren bisher größten Erfolgen in Sachsen wie Brandenburg. Ein historischer Erklärungsversuch und mehr zu den Landtagswahlen am Sonntag. Lesen Sie auch: Youtuber organisieren sich, Berlins Mietendeckel wird Gesetzentwurf und einen Schwerpunkt zum 1. September 1939.

Wasser, Wein und Wahrheit

Diskussion als Theater: Ob ein Argument richtig ist, interessiert die Menschen immer weniger. Es ist ja auch viel bequemer, über die Verkörperung einer These zu lästern als über deren Inhalt nachzudenken.

Wovon Manager träumen

Nicht nur viele Linke sind für ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Auch so mancher Manager. Während die Linken dabei jedoch von Freiheit und Sicherheit träumen, geht es den Unternehmen um Leistungssteigerung und Kostensenkung.

Deutschlands reiche Erben

Die Erbschaftswelle rollt weiter durch Deutschland: Im vergangenen Jahr registrierten die Finanzverwaltungen Erbschaften und Schenkungen in Höhe von 84,7 Milliarden Euro. Schlupflöcher bei der Versteuerung helfen vor allem den Reichen.

Deutschland, das Opfer

Die deutsche Wirtschaftsleistung wächst nicht mehr, und laut Expertenmeinung stehen die Schuldigen dafür fest: der US-Präsident und der britische Premierminister. Mit Handelskrieg und Brexit, so die Erklärung, »verunsichern« Donald Trump und Boris Johnson die Investoren...

Die harmlose Schwester

Der Fortschritt, das Wirtschaftswachstum, die Technik - alles hat seine Schattenseiten, wird gesagt. Wer von »Schattenseiten« spricht, scheint Kritik an den Verhältnissen zu üben. Tatsächlich fingiert er sie aber bloß.

Wachstum um jeden Preis

Jetzt ist es offiziell: Die deutsche Wirtschaftsleistung schrumpft. Auch andere Länder spüren den Abschwung. Die Industrienationen stemmen sich dagegen, planen höhere Schulden, um das Wirtschaftswachstum aufrecht zu erhalten. Das bedeutet allerdings auch: höhere CO2-Emissionen.

Wer die Rechnung zahlt

US-Präsident Donald Trump lässt den Handelskrieg mit China eskalieren. Ab 1. September will er einen zehnprozentigen Zoll auf weitere chinesische Importe im Wert von 300 Milliarden Dollar erheben. Damit soll Peking zum Nachgeben im Handelsstreit gezwungen werden. Trumps...

Auf Biegen und Brechen

Die mächtigste Notenbank der Welt, die US-Fed, senkt die Zinsen, die Aktienmärkte jubilieren, US-Präsident Donald Trump wütet und Ökonomen wundern sich. Ziel der Zinssenkung ist es unter anderem, die Kreditvergabe anzukurbeln, um darüber mehr Konsum und mehr Investition...

Wessen Geld die Welt regiert

Facebook will mit anderen Konzernen ein neues, privates Zahlungsmittel schaffen - die Libra. Mit ihr soll man künftig digital einkaufen und überweisen können. Politiker befürchten, die Libra könnte zur Konkurrentin von Euro und Dollar werden. Könnte sie?

Keine Krankheit, nur ein Symptom

Armut im globalen Süden wird oft mit der Korruption erklärt und die Korruption mit der Mentalität im Lande. Doch hat Korruption weniger mit einer falschen Einstellung der Menschen zu tun. Sondern mit Ökonomie.

Ab ins Risiko

Mit der Weltwirtschaft geht es abwärts, Anleihen bringen keine Zinsen mehr, ein globaler Handelskrieg droht, gleichzeitig erklimmen die Aktienbörsen neue Rekordhöhen. Was ist hier los?

Vom Land in die Stadt

Die Lebensverhältnisse in Deutschland sind sehr ungleich - Städte sind reicher als die Provinz, der Westen reicher als der Osten. Die Angleichung ist aber nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sie lohnt sich auch ökonomisch.