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Stephan Kaufmann

Stephan Kaufmann
Stephan Kaufmann (53) arbeitet als freier Autor für die neue Wochenendausgabe des "nd". Er studierte Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Berlin und Paris. Seit 30 Jahren schreibt er für Zeitungen, seit 25 Jahren arbeitet er als Wirtschaftsredakteur, zuletzt für die Frankfurter Rundschau, die Berliner Zeitung, den Kölner Stadtanzeiger und das Wochenblatt Freitag. Seine Themenschwerpunkte liegen bei der „großen Wirtschaft“: Konjunktur und Krise, Finanzmärkte und Währungen, Handel und Verteilung. Kaufmann hat einige Bücher und zahlreiche Bildungsmaterialien verfasst, unter anderem zur Euro-Krise, zur Funktion der Finanzmärkte und zur Ungleichheit in Deutschland.

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Aktuelle Beiträge von Stephan Kaufmann

Börsenhändler an der Wall Street in New York City können sich über steigende Kurse freuen

Geld machen

An den Weltfinanzmärkten ist wieder mal Saison - Bilanzsaison. Die großen Konzerne legen ihre Zahlen vor. Wir sagen, was hinter diesen Zahlen steckt.

An der Kasse wartet die Guillotine

Befriedigung von Bedürfnissen? Drei Anmerkungen zu der Art und Weise, wie die Geschäftswelt unsere Wünsche bewirtschaftet.

Gläserner Spagat

Überwachung hat einen schlechten Ruf. Dabei gibt es durchaus gute Gründe dafür: Als Patient im Krankenhaus kann man darüber durchaus froh sein. Kritisieren sollte man nicht die Sache an sich, sondern die Motive dahinter.

Bloß ausgedacht

Der griechische Göttervater Zeus soll ein machtbewusstes Wesen gewesen sein. Als seine erste Geliebte Metis mit zwei Kindern von ihm schwanger war, wurde Zeus prophezeit, eine Tochter sei ihm ebenbürtig, ein Sohn werde ihn stürzen. Um dem zu entgehen, verschlang Zeus se...

Gebären für das Wachstum

Dem Kapital können es die Frauen kaum recht machen. Mal gebären sie zu viele Kinder und es herrscht Überbevölkerung. Dann wieder droht Bevölkerungsrückgang und Arbeitskräftemangel. Diese Klagen erzählen viel über die Funktionsweise unseres Wirtschaftssystems.

Klimaschutz als Weltmarkteroberung

Der Green Deal soll Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent machen. Der EU-Kommission geht es allerdings um mehr als um die Senkung von CO2-Emissionen: Sie will den Klimaschutz nutzen, um Europas Industrie in eine Führungsposition zu bringen.

Feine Unterschiede

Ist es cool, in einer »Smart City« zu leben oder womöglich in einem »digitalen Dorf«? Das kommt drauf an, was Politiker und Bewohner mit digitale Technik machen. Außerdem: Porträt eines 64-jährigen Journalisten, der nebenher als Aktmodell arbeitet.

Trimm-dich-Pfad am Arbeitsplatz

Mit dem Fitness-Wahn ist es wie mit anderen gesellschaftlichen Phänomenen, zum Beispiel Privatisierungen oder Sozialabbau: Kritisiert werden sie nur in ihren Anfängen. Sind sie erst vollzogen und etabliert, verklingt die Kritik.

Neue Machtwirtschaft

Vor 20 Jahren entstand eine internationale Bewegung gegen die neoliberale Globalisierung. Heute ist der Weltmarkt ein anderer. Die alte Kritik an entfesselten Märkten taugt nicht mehr.

Von der Wall Street nach Grünheide

Eine Lichtgestalt des globalen Unternehmertums beehrt Grünheide: Elon Musk, Chef des E-Auto-Pioniers Tesla, hat den Bau eines Werks südöstlich von Berlin versprochen. Bleibt die Frage, ob es überhaupt kommt. Schließlich sind Musks uneingelöste Versprechen legendär.

Rebellion aus Konzernhand

Zu DDR-Zeiten kam sein Heißluftballon nicht gut an, heute fährt es nicht mehr Panzer. Hopser, Sprünge und Faxen machte es erst im fortgeschrittenen Alter: Das Sandmännchen – Vorbild in Sachen lebenslanges Lernen. Lesen Sie auch über den Wandel Lateinamerikas, den ersten Geburtstag der Gelbwesten und eine Flucht aus Russland.

Die Befreiung des Kapitals

Mit der Mauer fielen vor 30 Jahren auch die geografischen Schranken der Marktwirtschaft. Die global verfügbare Arbeitsbevölkerung verdoppelte sich. Dieser massive Schock hat das Machtverhältnis zwischen Arbeit und Kapital dauerhaft verändert.

Armut verpflichtet

Viele Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas werden von Unruhen erschüttert. Die Bevölkerung demonstriert gegen steigende Preise und wachsende Armut. Doch unter dem Druck der Geldgeber müssen die Regierungen eisern sparen.

Klimawandel vor Gericht

Nach der Landtagswahl in Thüringen: Wie Faschismus normal gemacht wird. Außerdem: Vor der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über Hartz-IV-Sanktionen - eine Betroffene erzählt, wie es sich mit Sanktionen lebt.

Der Ausschluss der anderen

Weist eine Enteignung, »den typischen Weg in die totalitäre Diktatur«, wie der Historiker Hubertus Knabe meint? Sabine Nuss blickt auf die Entstehung des modernen Privateigentums. Und darauf, für wen es Freiheit bedeutet - und für wen Zwang.

Kein dummer Unfall

Es ist soweit: Großbritannien verlässt voraussichtlich Ende Oktober die EU. Der Brexit wird vielfach als Unfall oder vermeidbarer Irrtum dargestellt. Doch das trifft nicht zu. Er ist die Konsequenz der EU-internen Widersprüche.

Preissensitiv gegen Armut

Eine neue Wendung im nordsyrischen Krieg, Aussicht auf Frieden? Leider nein: Die kurdische Miliz wird nicht freiwillig tun, was der türkische Präsident Erdoğan will. Lesen Sie auch: Ehemalige Bischofferoder Kumpel fordern Aufarbeitung der Treuhand-Politik, der Brexit ist kein dummer Unfall, und Linksfraktionschef Dietmar Bartsch will ohne Sahra Wagenknecht weitermachen.

Herausforderung angenommen

Früher gab es Leid und Kummer, es gab Probleme, Schwierigkeiten und Hindernisse, es gab Konflikte und Not, Katastrophen und Verzweiflung. Heute gibt es Herausforderungen.