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Redaktionsübersicht

Stephan Kaufmann

Stephan Kaufmann
Stephan Kaufmann (53) arbeitet als freier Autor für die neue Wochenendausgabe des "nd". Er studierte Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Berlin und Paris. Seit 30 Jahren schreibt er für Zeitungen, seit 25 Jahren arbeitet er als Wirtschaftsredakteur, zuletzt für die Frankfurter Rundschau, die Berliner Zeitung, den Kölner Stadtanzeiger und das Wochenblatt Freitag. Seine Themenschwerpunkte liegen bei der „großen Wirtschaft“: Konjunktur und Krise, Finanzmärkte und Währungen, Handel und Verteilung. Kaufmann hat einige Bücher und zahlreiche Bildungsmaterialien verfasst, unter anderem zur Euro-Krise, zur Funktion der Finanzmärkte und zur Ungleichheit in Deutschland.

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Aktuelle Beiträge von Stephan Kaufmann

He is watching you: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg

Sag mir, was du willst

Facebook greift Amazon an: Mit »Shops« will das Netzwerk den Online-Handel erschließen und noch mehr Kundendaten sammeln. Doch das dürfte nur ein Schritt sein in Richtung eines Ökosystems, in dem die Nutzer den Großteil ihres digitalen Lebens verbringen.

Einheit der Konkurrenten

Auf ihrem Treffen am Freitag haben die EU-Finanzminister ihre drei bereits beschlossenen »Sicherheitsnetze« zur Bekämpfung der Coronakrise abgesegnet. Über Kredite des Euro-Rettungsschirms ESM, der Europäischen Investitionsbank und der EU-Kommission sollen zusätzliche 5...

Zeit ist Geld

Vor dem Spiel ist nicht nach der Coronakrise. Aber Hauptsache der Ball rollt und die Unternehmen im Rasengeschäft sind gesund. Lesen Sie auch, warum die Pandemie geradezu geschaffen ist für Verschwörungserzählungen, warum sogar Bienen ihre Jobs verlieren und wer die Kosten der Krise bezahlt

In der Eurokrise ist Südeuropa, insbesondere Griechenland, Sparpolitik verordnet worden. Viele Menschen sind deshalb verarmt. Ob in der Pandemie ein ähnlicher Weg eingeschlagen wird, hängt auch von den Kräfteverhältnissen ab.

Wer zahlt für die Krise?

Mehr Staatsausgaben, weniger Wirtschaftsleistung, höhere Schulden - die Corona-Pandemie wird teuer. Wer am Ende die Rechnung begleichen muss, ist offen. Das hängt von der Wirtschaftsentwicklung ab - und von der Politik.

Verwirrendes Geld

Deutschland braucht eine neue, dritte Wehrmachtsausstellung, sagt Historiker Hannes Heer im nd-Gespräch zum 75. Jahrestag des Sieges. Lesen Sie auch: Thomas Gebauer (Medico International) über die WHO und Bill Gates, der Zoom-Boom und die Datenfrage, queere Initiativen in Jordanien

Qualitätskontrolle in der Druckerei: Nicht jedes Geld ist gleich gut.

Rettung auf Kredit

Im Kampf gegen die Coronakrise legen die Staaten der Welt billionenschwere Schulden auf. Die Krise wird damit zum Test auf ihre Kreditwürdigkeit. Und diesen Test bestehen nur wenige Währungen - zum Beispiel der Euro.

Afrika wird angesteckt

Vor dem Virus ist die Krise schon in vielen Ländern des globalen Südens angekommen. Etwa in Nigeria, das seinen Haushalt zu 90 Prozent aus dem Ölverkauf finanziert. Viele Länder in Afrika erwarten heftige Einbrüche ihrer Wirtschaftsleistung.

Die Kosten der Krise

Die EU-Staaten befinden sich in der tiefsten Wirtschaftskrise seit der Großen Depression. Um ihrem Wachstum wieder auf die Beine zu helfen, brauchen die hoch verschuldeten Länder Unterstützung. Doch die lässt auf sich warten.

Der Markt ist nie schuld

Zurück zum Wahnsinn vor Corona: Zunächst werden nur ein paar Geschäfte geöffnet. Doch es sieht alles danach aus, als könnte bald wieder in Vergessenheit geraten, wer und was in Deutschland und anderswo wirklich systemrelevant ist.

Corona - die erste Bilanz

Die Welt rätselt, wie stark die Wirtschaftsleistung durch Corona und Shutdown beeinträchtigt werden wird. In China wurde nun erstmals Bilanz gezogen: Für das erste Quartal 2020 steht ein Minus von zehn Prozent zu Buche.

Das Monopol der Vermögenden

Der Staat schützt Eigentum durch widerrechtliche Aneignung. Doch das Vermögen, über das ein Mensch verfügen kann, ist kein individuelles Verhältnis zwischen Mensch und Sache, sondern ein Machtverhältnis zwischen Menschen.

Die neue Antikrisenpolitik

Die Euro-Finanzminister haben sich am Donnerstagabend auf gemeinsame Mechanismen geeinigt, wie die Mittel zur Bekämpfung der Coronakrise aufgebracht werden können. Die umstrittene Frage gemeinsamer Anleihen - sogenannter Euro- oder Coronabonds - wurde vertagt.

Machtkampf in der Eurozone

In Zeiten von Corona ist zwar viel von Kranken und Viren die Rede, vom Schutz der Bevölkerung, von Masken und Beatmungsgeräten, von Hilfen für Arme und Unternehmen und von Solidarität. All das läuft aber am Ende auf eine Frage hinaus: die Finanzierung. Mangels eigener M...

Virus und Reichtum

Die Bewältigung der Coronakrise wird teuer. Die Virusbekämpfung kostet Geld, Unternehmen und Beschäftigte brauchen Unterstützung. Kurzfristig springt die öffentliche Hand in die Bresche. Doch verschiebt sie damit die Frage »Wer zahlt?« nur in die Zukunft. Wie könnte eine Antwort aussehen?

Geld oder Leben

Wie viel Gesundheitsschutz ist »der Wirtschaft« zuzumuten? Darüber wird jetzt breit diskutiert, dabei gelten die meisten Einschränkungen erst seit Mitte März. »Ja, man darf den wirtschaftlichen Schaden gegen Menschenleben abwägen«, heißt es etwa auf Spiegel-Online. Hier sind Überlegungen dazu von Stephan Kaufmann.

Plötzlich zählt die Arbeit

Das Gehalt ist normalerweise entscheidend für die gesellschaftliche Anerkennung eines Berufs. Derzeit ist das anders: Nicht das Geld zählt, sondern die konkrete Arbeit. »Systemrelevante« Tätigkeiten werden oft mäßig bis schlecht bezahlt. Wir stellen einige vor.

Leben auf Kredit - und wer zahlt?

Jetzt zeigt sich die Bedeutung von Pflegerinnen, Kassierern und den Leuten von der Müllabfuhr, deren Arbeit sonst oft übersehen wird. Wir haben uns bei Menschen umgehört, die dafür sorgen, dass der Laden läuft, nicht nur jetzt. Sie werden oft gering vergütet. Das muss nicht so bleiben.

Nur eine Ahnung

Die Ausbreitung des Coronavirus gibt den Menschen hierzulande eine Ahnung davon, was in anderen, ärmeren Regionen des Globus normal ist. So fürchten angesichts von SARS-CoV-2 derzeit viele um die eigene Gesundheit und die ihrer Lieben.

Die Stunde der Spekulanten

20 Billionen Dollar haben sich in den vergangenen Wochen an den Weltbörsen in Luft aufgelöst. Was man damit alles hätte machen können - und ein paar weitere Anmerkungen zum Geschehen an den Finanzmärkten.

Kredit und Corona

Die Welt verfolgt derzeit gebannt Informationen zur Anzahl der Passagiere in der Pekinger U-Bahn, zur Länge der Autostaus in Schanghai oder zum Kohleverbrauch in Chinas großen Kraftwerken.