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Stephan Kaufmann

Stephan Kaufmann
Stephan Kaufmann (53) arbeitet als freier Autor für die neue Wochenendausgabe des "nd". Er studierte Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Berlin und Paris. Seit 30 Jahren schreibt er für Zeitungen, seit 25 Jahren arbeitet er als Wirtschaftsredakteur, zuletzt für die Frankfurter Rundschau, die Berliner Zeitung, den Kölner Stadtanzeiger und das Wochenblatt Freitag. Seine Themenschwerpunkte liegen bei der „großen Wirtschaft“: Konjunktur und Krise, Finanzmärkte und Währungen, Handel und Verteilung. Kaufmann hat einige Bücher und zahlreiche Bildungsmaterialien verfasst, unter anderem zur Euro-Krise, zur Funktion der Finanzmärkte und zur Ungleichheit in Deutschland.

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Aktuelle Beiträge von Stephan Kaufmann

Europas Wachstumsstrategin: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der Präsentation des Klimaschutzprogramms Green Deal am Mittwoch in Brüssel.

Klimaschutz als Weltmarkteroberung

Der Green Deal soll Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent machen. Der EU-Kommission geht es allerdings um mehr als um die Senkung von CO2-Emissionen: Sie will den Klimaschutz nutzen, um Europas Industrie in eine Führungsposition zu bringen.

Feine Unterschiede

Ist es cool, in einer »Smart City« zu leben oder womöglich in einem »digitalen Dorf«? Das kommt drauf an, was Politiker und Bewohner mit digitale Technik machen. Außerdem: Porträt eines 64-jährigen Journalisten, der nebenher als Aktmodell arbeitet.

Warum sollte Mann nicht zu so aussehen wollen?

Trimm-dich-Pfad am Arbeitsplatz

Mit dem Fitness-Wahn ist es wie mit anderen gesellschaftlichen Phänomenen, zum Beispiel Privatisierungen oder Sozialabbau: Kritisiert werden sie nur in ihren Anfängen. Sind sie erst vollzogen und etabliert, verklingt die Kritik.

Neue Machtwirtschaft

Vor 20 Jahren entstand eine internationale Bewegung gegen die neoliberale Globalisierung. Heute ist der Weltmarkt ein anderer. Die alte Kritik an entfesselten Märkten taugt nicht mehr.

Von der Wall Street nach Grünheide

Eine Lichtgestalt des globalen Unternehmertums beehrt Grünheide: Elon Musk, Chef des E-Auto-Pioniers Tesla, hat den Bau eines Werks südöstlich von Berlin versprochen. Bleibt die Frage, ob es überhaupt kommt. Schließlich sind Musks uneingelöste Versprechen legendär.

Rebellion aus Konzernhand

Zu DDR-Zeiten kam sein Heißluftballon nicht gut an, heute fährt es nicht mehr Panzer. Hopser, Sprünge und Faxen machte es erst im fortgeschrittenen Alter: Das Sandmännchen – Vorbild in Sachen lebenslanges Lernen. Lesen Sie auch über den Wandel Lateinamerikas, den ersten Geburtstag der Gelbwesten und eine Flucht aus Russland.

Die Befreiung des Kapitals

Mit der Mauer fielen vor 30 Jahren auch die geografischen Schranken der Marktwirtschaft. Die global verfügbare Arbeitsbevölkerung verdoppelte sich. Dieser massive Schock hat das Machtverhältnis zwischen Arbeit und Kapital dauerhaft verändert.

Armut verpflichtet

Viele Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas werden von Unruhen erschüttert. Die Bevölkerung demonstriert gegen steigende Preise und wachsende Armut. Doch unter dem Druck der Geldgeber müssen die Regierungen eisern sparen.

Klimawandel vor Gericht

Nach der Landtagswahl in Thüringen: Wie Faschismus normal gemacht wird. Außerdem: Vor der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über Hartz-IV-Sanktionen - eine Betroffene erzählt, wie es sich mit Sanktionen lebt.

Der Ausschluss der anderen

Weist eine Enteignung, »den typischen Weg in die totalitäre Diktatur«, wie der Historiker Hubertus Knabe meint? Sabine Nuss blickt auf die Entstehung des modernen Privateigentums. Und darauf, für wen es Freiheit bedeutet - und für wen Zwang.

Kein dummer Unfall

Es ist soweit: Großbritannien verlässt voraussichtlich Ende Oktober die EU. Der Brexit wird vielfach als Unfall oder vermeidbarer Irrtum dargestellt. Doch das trifft nicht zu. Er ist die Konsequenz der EU-internen Widersprüche.

Preissensitiv gegen Armut

Eine neue Wendung im nordsyrischen Krieg, Aussicht auf Frieden? Leider nein: Die kurdische Miliz wird nicht freiwillig tun, was der türkische Präsident Erdoğan will. Lesen Sie auch: Ehemalige Bischofferoder Kumpel fordern Aufarbeitung der Treuhand-Politik, der Brexit ist kein dummer Unfall, und Linksfraktionschef Dietmar Bartsch will ohne Sahra Wagenknecht weitermachen.

Herausforderung angenommen

Früher gab es Leid und Kummer, es gab Probleme, Schwierigkeiten und Hindernisse, es gab Konflikte und Not, Katastrophen und Verzweiflung. Heute gibt es Herausforderungen.

Die Schlacht der Flugzeugverkäufer

Die Welthandelsorganisation (WTO) hat entschieden, dass Europa seinem Flugzeugbauer Airbus illegale Subventionen gezahlt hat und die USA daher Strafzölle auf europäische Produkte erheben dürfen. Der Fall ist entschieden, geklärt ist aber nichts. Die US-Regierung sieht s...

Neue Zeiten

Als Umsatzgenerator für den Rest der Welt fällt China langsam aus. Das legt die Schwäche des deutschen Wachstumsmodells bloß.

Vorsicht, defekt!

Die Temperaturregulierung der Erde ist kaputt. Da hilft nichts, wir brauchen bessere Technik! Saubere Autos, sauberer Strom, sauberes Fleisch. Wie das aussehen könnte wissen wir sogar. Es gibt nur einen Haken...

Was die Thomas-Cook-Pleite lehrt

Am Sonntag sind Wahlen in Österreich. Unsere Autoren beschreiben die erfolgreiche Machtstrategie der nach rechts gerückten ÖVP und der FPÖ. Außerdem: Wut am Bau – wie ein Arbeiter auf Lohnprellerei reagiert hat.

Was mehr werden muss

Klimaschutz ist mit stetigem Wirtschaftswachstum vereinbar, sagen die einen. Der Wachstumszwang macht Klimaschutz unmöglich, sagen die anderen. Doch gibt es überhaupt einen Wachstumszwang - und worin besteht er?