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Stephan Kaufmann

Stephan Kaufmann
Stephan Kaufmann (53) arbeitet als freier Autor für die neue Wochenendausgabe des "nd". Er studierte Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Berlin und Paris. Seit 30 Jahren schreibt er für Zeitungen, seit 25 Jahren arbeitet er als Wirtschaftsredakteur, zuletzt für die Frankfurter Rundschau, die Berliner Zeitung, den Kölner Stadtanzeiger und das Wochenblatt Freitag. Seine Themenschwerpunkte liegen bei der „großen Wirtschaft“: Konjunktur und Krise, Finanzmärkte und Währungen, Handel und Verteilung. Kaufmann hat einige Bücher und zahlreiche Bildungsmaterialien verfasst, unter anderem zur Euro-Krise, zur Funktion der Finanzmärkte und zur Ungleichheit in Deutschland.

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Aktuelle Beiträge von Stephan Kaufmann

Deutschlands reiche Erben

Die Erbschaftswelle rollt weiter durch Deutschland: Im vergangenen Jahr registrierten die Finanzverwaltungen Erbschaften und Schenkungen in Höhe von 84,7 Milliarden Euro. Schlupflöcher bei der Versteuerung helfen vor allem den Reichen.

Deutschland, das Opfer

Die deutsche Wirtschaftsleistung wächst nicht mehr, und laut Expertenmeinung stehen die Schuldigen dafür fest: der US-Präsident und der britische Premierminister. Mit Handelskrieg und Brexit, so die Erklärung, »verunsichern« Donald Trump und Boris Johnson die Investoren...

Die harmlose Schwester

Der Fortschritt, das Wirtschaftswachstum, die Technik - alles hat seine Schattenseiten, wird gesagt. Wer von »Schattenseiten« spricht, scheint Kritik an den Verhältnissen zu üben. Tatsächlich fingiert er sie aber bloß.

Wachstum um jeden Preis

Jetzt ist es offiziell: Die deutsche Wirtschaftsleistung schrumpft. Auch andere Länder spüren den Abschwung. Die Industrienationen stemmen sich dagegen, planen höhere Schulden, um das Wirtschaftswachstum aufrecht zu erhalten. Das bedeutet allerdings auch: höhere CO2-Emissionen.

Wer die Rechnung zahlt

US-Präsident Donald Trump lässt den Handelskrieg mit China eskalieren. Ab 1. September will er einen zehnprozentigen Zoll auf weitere chinesische Importe im Wert von 300 Milliarden Dollar erheben. Damit soll Peking zum Nachgeben im Handelsstreit gezwungen werden. Trumps...

Auf Biegen und Brechen

Die mächtigste Notenbank der Welt, die US-Fed, senkt die Zinsen, die Aktienmärkte jubilieren, US-Präsident Donald Trump wütet und Ökonomen wundern sich. Ziel der Zinssenkung ist es unter anderem, die Kreditvergabe anzukurbeln, um darüber mehr Konsum und mehr Investition...

Nicht jedes Geld ist wertvoll: Ein Geldhändler stapelt somalische Schilling.

Wessen Geld die Welt regiert

Facebook will mit anderen Konzernen ein neues, privates Zahlungsmittel schaffen - die Libra. Mit ihr soll man künftig digital einkaufen und überweisen können. Politiker befürchten, die Libra könnte zur Konkurrentin von Euro und Dollar werden. Könnte sie?

Keine Krankheit, nur ein Symptom

Armut im globalen Süden wird oft mit der Korruption erklärt und die Korruption mit der Mentalität im Lande. Doch hat Korruption weniger mit einer falschen Einstellung der Menschen zu tun. Sondern mit Ökonomie.

Ab ins Risiko

Mit der Weltwirtschaft geht es abwärts, Anleihen bringen keine Zinsen mehr, ein globaler Handelskrieg droht, gleichzeitig erklimmen die Aktienbörsen neue Rekordhöhen. Was ist hier los?

Vom Land in die Stadt

Die Lebensverhältnisse in Deutschland sind sehr ungleich - Städte sind reicher als die Provinz, der Westen reicher als der Osten. Die Angleichung ist aber nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sie lohnt sich auch ökonomisch.

Zutritt verboten

Im hiesigen Wirtschaftssystem ist nicht reich, wer ein Haus hat. Sondern wer das Haus eines anderen hat. Wahrer Reichtum besteht in dem, was man nicht braucht, sondern was andere brauchen und von dem man sie ausschließen kann.

Herrin des Geldes

Christine Lagarde wird neue Chefin der Europäischen Zentralbank. Ökonomen kritisieren, die Französin habe keine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung. Doch für die Aufgabe, die Lagarde zugedacht ist, braucht sie die auch nicht.

Leben am Rockzipfel

Handelskrieg, Iran-Konflikt, Russland-Sanktionen - anhand der aktuellen Krisenfälle zeigt sich die Schwäche Europas. Weltpolitik können die EU-Regierungen nur mit Unterstützung der USA machen.

Wahrscheinlich dämlich

Täglich kommen neue Informationen ans Licht über den Tatverdächtigen im Mordfall Lübcke. Lesen Sie auch, welche Strategien Paul Mason gegen den Rechtsruck vorschlägt, welche Folgen der Klimawandel im Mekong-Delta hat und wie Schorsch Kamerun das Bauhaus rettet.

Sanktionen, Ölpreisverfall, Rubelschwäche

Die Ministerpräsidenten Thüringens,Mecklenburg-Vorpommerns und Sachsens fordern die Aufhebung der Russlandsanktionen. Dabei sind die Wirtschaftsbeziehungen auch für die ostdeutsche Wirtschaft unbedeutend.

Gerechtigkeit mit Friedrich Merz

Lange Zeit wuchs der Kurs der Deutsche Wohnen deutlich schneller als der DAX. Wie es dazu kam, dass Wohnen heutzutage der Logik der Finanzmärkte unterworfen ist. Lesen Sie auch, wie eine Sängerin zur Mackermusik Reggaeton kam, wie obdachlosen Geflüchteten in Thessaloniki geholfen wird und warum Ostdeutsche keine Angst vor Russen haben.

Der Möchtegern-Trump

Italiens Innenminister will wie Trump die Steuern im Land senken. Doch er hat ein Problem: Anders als Trump kann er nicht auf den Dollar als globale Leitwährung ein Billionendefizit finanzieren. Außerdem ist Italien von der EU abhängig.

Das gute Kapital

Alle lieben den Mittelstand. Er personifiziert den guten Kapitalisten, der seinen Wohlstand noch selbst verdient. Daran zeigt sich auch der Wille vieler, am Kapitalismus festzuklammern.

Abhängiges Wirtschaftswunder

Mit der Osterweiterung der EU vor 20 Jahren verlagerten insbesondere deutsche Unternehmen Produktion gen Osten. Mit der schwächeren Industriekonjunktur im Westen gerät Osteuropas exportlastiges Wachstumsmodell in Gefahr.

Scheitern ist keine Option

Europas Außengrenzen sind dicht, aber die Europäische Union hat schon bessere Zeiten erlebt. Lesen Sie, was Franz Müntefering eine Woche vor der Europa-Wahl empfiehlt und wie die Linken aufgestellt sind. Außerdem: die Zukunft der Stasi-Akten, das dreifache Scheitern des BER, der ESC in Tel Aviv und warum der Kapitalismus nicht scheitern kann.