Redaktionsübersicht

Stephan Kaufmann

Stephan Kaufmann
Stephan Kaufmann (53) arbeitet als freier Autor für die neue Wochenendausgabe des "nd". Er studierte Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Berlin und Paris. Seit 30 Jahren schreibt er für Zeitungen, seit 25 Jahren arbeitet er als Wirtschaftsredakteur, zuletzt für die Frankfurter Rundschau, die Berliner Zeitung, den Kölner Stadtanzeiger und das Wochenblatt Freitag. Seine Themenschwerpunkte liegen bei der „großen Wirtschaft“: Konjunktur und Krise, Finanzmärkte und Währungen, Handel und Verteilung. Kaufmann hat einige Bücher und zahlreiche Bildungsmaterialien verfasst, unter anderem zur Euro-Krise, zur Funktion der Finanzmärkte und zur Ungleichheit in Deutschland.

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Aktuelle Beiträge von Stephan Kaufmann

Der Möchtegern-Trump

Italiens Innenminister will wie Trump die Steuern im Land senken. Doch er hat ein Problem: Anders als Trump kann er nicht auf den Dollar als globale Leitwährung ein Billionendefizit finanzieren. Außerdem ist Italien von der EU abhängig.

Das gute Kapital

Alle lieben den Mittelstand. Er personifiziert den guten Kapitalisten, der seinen Wohlstand noch selbst verdient. Daran zeigt sich auch der Wille vieler, am Kapitalismus festzuklammern.

Abhängiges Wirtschaftswunder

Mit der Osterweiterung der EU vor 20 Jahren verlagerten insbesondere deutsche Unternehmen Produktion gen Osten. Mit der schwächeren Industriekonjunktur im Westen gerät Osteuropas exportlastiges Wachstumsmodell in Gefahr.

Scheitern ist keine Option

Europas Außengrenzen sind dicht, aber die Europäische Union hat schon bessere Zeiten erlebt. Lesen Sie, was Franz Müntefering eine Woche vor der Europa-Wahl empfiehlt und wie die Linken aufgestellt sind. Außerdem: die Zukunft der Stasi-Akten, das dreifache Scheitern des BER, der ESC in Tel Aviv und warum der Kapitalismus nicht scheitern kann.

Captain America in der Offensive: Im Handelsstreit mit China will die US-Regierung auch für die Hollywood-Studios mehr herausholen.

Vereint in Gegnerschaft

Der Handelsstreit zwischen den USA und China eskaliert. Gleichzeitig droht Washington der EU mit Autozöllen. Mit ihrer Auseinandersetzung demontieren die Supermächte schrittweise das globale Handelssystem.

Die Schlacht der Verkäufer

Donald Trump macht ernst: Seit Freitag erheben die Vereinigten Staaten weitere Zölle auf chinesische Einfuhren. Ziel des US-Präsidenten ist es, Peking in den laufenden Handelsgesprächen zum Nachgeben zu zwingen. Die Zölle sind kein einsamer Beschluss eines durchgedrehte...

Aktienhändler an der Wall Street haben Grund zum Feiern: In der abgelaufenen Woche erreichte der US-Börsenindex S&P 500 mehrere Rekordhochs.

Die große Umverteilung

Die Börsen feiern Aufschwung, gleichzeitig ist das Wirtschaftswachstum flau. Ein Widerspruch? Nicht unbedingt. Untersuchungen zeigen: Was die Aktienkurse seit langem antreibt, ist weniger die gute Konjunktur, sondern eine Umverteilung des Reichtums.

Roboter in einer VW-Fabrik.

Schuld sind Roboter

Können Roboter Unfälle verantworten oder menschlichen Lohnarbeitern die Jobs wegnehmen? Intelligente Roboter werden hier gern ins Feld geführt, sucht man nach einem Schuldigen. Die eigentlichen Ursachen für Missstände bleiben so verdeckt.

Der kluge Biber

Nicht Geld ist das Problem, sondern sein Mangel - so argumentiert jedenfalls die »Moderne Geldtheorie«. Doch die Idee von der staatlichen Geldschöpfung als Lösung sozialer Probleme scheitert praktisch oft am Rentabilitätsanspruch.

Jung, alt, ausgetrickst

Junge haben oft prekäre Jobs, jetzt sollen sie auch noch mehr für Rentner zahlen, heißt es. Auch beim Klimaschutz ist von einem Generationenkonflikt die Rede. Das klingt plausibel. Tatsächlich werden mit dieser Erzählung aber oft Junge und Alte ausgetrickst.

Von der Angst zu versagen

Exit? Nein, danke! Aus der EU austreten zu wollen, ist aus aktuellem Anlass aus der Mode gekommen. Dafür wurde der Brexit schon literarisch gewürdigt. Lesen Sie auch, welche Rolle die Metropolen für den Linkspolitiker Klaus Lederer spielen, wer schuld ist an der Schuldenkrise im Globalen Süden und über das politische Engagement eines Mannes in Sicherungsverwahrung.

Gleichheit im Zwang

»Der Steuerzahler« ist eine beliebte Figur in der politischen Debatte. Stephan Kaufmann macht sich mit ihr bekannt und entlarvt gleich drei Fehlschlüsse.

Happy Birthday NATO

Das Vorhaben sorgt für Aufsehen: Eine Berliner Initiative fordert, große Wohnungskonzerne zu enteignen. Die Immobilienwirtschaft bangt, die FDP ist alarmiert. Wir schildern die Enteigungsdebatte - und stellen Menschen vor, die sich für die Rechte von Mietern einsetzen.

Vorbereitung auf die Krise

Vor zehn Jahren wurde in Deutschland die Schuldenbremse beschlossen. Zwar gab es damals einige kritische Stimmen. Doch die Mehrheit des politökonomischen Sachverstandes hielt sie für wirtschaftlich solide fundiert und schlicht notwendig. Denn sie führe Deutschland auf d...

Ein System, zwei Rivalen

Die EU hat auf ihrem Gipfeltreffen die Volksrepublik China als »Systemwettbewerber« identifiziert. Europas Problem liegt allerdings weniger in Chinas System. Sondern in seinem Erfolg.

Sehnsucht nach Kontrolle

»Vote leave - take back control«, das war die Parole der Brexit-Befürworter. Die Wiedererlangung von Kontrolle und Selbstbestimmung versprechen alle rechten EU-Gegner. Doch der britische Fall zeigt: Das Versprechen ist leer.

Vom Geschäft mit der Einbildung

Ist Heimat stets ausgrenzend, spießbürgerlich, miefig? Oder kann sie auch einschließen, versöhnen, verbinden? Dem offenen Auge zeigt sich das Reizwort in vielen Facetten.

Ein besonderes Geschäftsmittel

Das Auto ist ein besonderes kapitalistisches Geschäftsmittel. Die Autobranche hat zweitens für Deutschland eine besondere Bedeutung und ist drittens in einer besonderen Lage. Fünf Anmerkungen zu den Eigenheiten einer globalen »Schlüsselindustrie«.

Ein Anfall von Schwäche

Deutschlands Wirtschaft steht plötzlich schwach da. Chinas Boom, ein Pfeiler des Aufschwungs, bricht langsam weg. Mit ihrem Handelskrieg zielt die US-Regierung auf den Kern der deutschen Stärke: Sein Erfolg auf dem Weltmarkt.

Armer Sozialismus

Zu wenig Personal, zu viele Fälle: Die Jugendämter in Deutschland sind überlastet. Mitarbeiter der Berliner Behörden gingen diese Woche auf die Straße. Außerdem: ein linker Rapper, die Wahltricks der US-Republikaner und der Sozialismus, der immer an allem schuld ist.