Redaktionsübersicht

Frank Schirrmeister

arbeitet seit 2012 als Fotoredakteur beim nd. Geboren (1968) und aufgewachsen ist er in Berlin. Nach dem Studium der Geschichte, Ethnologie und Filmwissenschaft und langjähriger Arbeit bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin machte Schirrmeister 2005 seine Leidenschaft für die Fotografie zum Beruf und studierte an der Ostkreuzschule für Fotografie. Seit 2007 arbeitet Schirrmeister als freier Fotograf sowie Bildredakteur.
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Aktuelle Beiträge von Frank Schirrmeister:
Sieg Heil war gestern

Kino darf ruhig mal wehtun, sonst könnte man ja gleich Fernsehen schauen. Die Szenen, mit denen Christian Schwochows Film »Je suis Karl« beginnt, sind denn auch schwer erträglich. Eigentlich sind Alex und Inès aus Berlin- Prenzlauer Berg links denkende Menschen, die im ...

Niemand denkt so filmisch wie er

An dieser Stelle sei die Behauptung gestattet, dass Dominik Graf der wahrscheinlich talentierteste deutsche Filmemacher ist. Und ein einsamer Solitär in der Filmlandschaft (neben Andreas Dresen, aber Graf ist schon viel länger im Geschäft). Seit Jahrzehnten versorgt er ...

Wenn die Existenz ins Wanken gerät

Das kleine Städtchen L’Étretat in der Normandie - ja genau, dort, wo der berühmte Elefanten-Felsen steht - dürfte der Inbegriff von Beschaulichkeit in der französischen Provinz sein. Hier versieht der Polizist Laurent seinen Dienst. Die Idylle wird höchstens mal von ein...

Wie menschlich kann eine Maschine sein?

So eine Online-Berlinale hat auch etwas für sich, zugegeben. Kein Gehetze am frühen Morgen zur U-Bahn, um rechtzeitig vor Beginn der morgendlichen Pressevorführung in der Schlange zu stehen, hoffend, einen der erträglichen Plätze im harten Gestühl des Berlinale-Palastes...

Ein Endzeitpanorama aus Berlin

Am heutigen Montag beginnen die 71. Internationalen Filmfestspiele, was ein ebenso schlichter wie verstörender Satz ist, denn eigentlich beginnen sie nicht wirklich. Wie wird die Online-Berlinale?

Last Call TXL

Als meine Familie und ich 2011 nach Pankow zogen, taten wir dies in der Erwartung der baldigen Stilllegung des Flughafens Tegel, die für 2012 angekündigt war. Seitdem leiden wir kollektiv unter den (zumindest bis Corona) minütlich über uns hinweg donnernden Flugzeugen u...