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Marie Frank

Marie Frank
Marie Frank hat Politikwissenschaft in Marburg sowie Politische Theorie in Frankfurt am Main studiert. Im September 2017 fing sie als Volontärin bei "neues deutschland" an. Seit dem Winter 2018 arbeitet sie als Redakteurin im Berlin-Ressort. Ihre Schwerpunkte sind Außerparlamentarisches, soziale Bewegungen, Asylpolitik und Integration.

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Aktuelle Beiträge von Marie Frank

Die Besetzung des Hamburger Gängeviertels vor zehn Jahren war ein großer Erfolg. Zehn Jahre später schaut man in der Hansestadt neidisch nach Berlin.

Sei kein Frosch

Lange Zeit konnte der stadtpolitischen Bewegung in Hamburg keiner was vormachen. Mittlerweile hat sich der Wind gedreht und die Hansestadt blickt neidisch auf die Erfolge der Berliner Mieter*innenbewegung.

Der sternförmige panoptische Aufbau der JVA Moabit ermöglicht eine lückenlose Überwachung.

Tod hinter Gittern

Das Jahr hat kaum angefangen, schon gibt es drei Gefangene zu beklagen, die sich das Leben genommen haben. Die JVA Moabit versucht, mit einem Suizidpräventionsprogramm gegenzusteuern.

Die Lösung heißt Entknastung

Gefängnisse dienen der Abschreckung künftiger Straftäter*innen. Ob dieses Ziel durch das Wegsperren von Menschen tatsächlich erreicht wird, ist ebenso fraglich wie die Resozialisierungserfolge.

Neben Politik gab es für die Besucher*innen auf der Gala von »Kein Haus Weniger« auch allerhand Kunst und Musik.

Nach der Gala kommt der Kampf

Im Festsaal Kreuzberg trafen sich am Sonntagabend Hunderte Aktivist*innen, um bei Musik und Tanz neue Pläne für den Erhalt der bedrohten Berliner Hausprojekte zu schmieden.

Die Mühe vor dem Sturm

»Wir leben nicht mehr in den 90er Jahren«, wird der Linke-Kultursenator Klaus Lederer nicht müde zu betonen, wenn es um die Verdrängung sozialer und kultureller Projekte geht. Heute könne man sich nicht mehr einfach Räume für selbstverwaltete Strukturen aneignen, dazu s...

Nachdem die Demonstrant*innen die weltberühmte feministische Performance der chilenischen Gruppe »las Tesis« aufgeführt haben endet die kraftvolle und lautstarke Demo vor dem RAW-Gelände in Friedrichshain.

Gegen Patriarchat, Staat und System

Frauen, Lesben, Trans, Inter und nicht binäre Personen demonstrieren gegen sexualisierte Gewalt auf linken Festivals. Sie gehen im Dunkeln raus, wenn es für sie am gefährlichsten ist. Männern, die sie fotografieren wollen, verpassen sie eine Bierdusche.

Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt findet meist im öffentlichen Raum statt.

Die Angst im Nacken

Auch in der vermeintlich weltoffenen Metropole Berlin ist Hassgewalt für viele Menschen alltäglich. Dass die Opfer von der Polizei oft nicht ernst genommen werden, macht die Sache noch schlimmer. Wie kann Hassgewalt bekämpft und Betroffene gestärkt werden?

Protest gegen den Immobilienkongress »Quo Vadis«

Spekulanten not welcome

Auf dem Immobilienkongress »Quo Vadis« planen Lobbyisten den Ausverkauf der Stadt. In Kreuzberg sollen derweil 120 Sozialwohnungen zum Höchstpreis verkauft werden. Doch der Widerstand wächst.

Unternehmer Christian Krawinkel spendet der AfD 100 000 Euro.

Böser Onkel

Seinen beiden Neffen dürfte der Berliner Bauunternehmer Christian Krawinkel dieser Tage noch peinlicher sein als ohnehin: Nachdem bekannt geworden war, dass der millionenschwere Vermögensverwalter 100 000 Euro an die Thüringer AfD gespendet hat, distanziert sich die Familie.

Das Gebäude in der Frankfurter Allee 187 steht nach wie vor leer.

Nach der Besetzung bleibt der Leerstand

Der Bedarf ist da, ein Konzept ebenso, und eine Zusage war so gut wie sicher. Die Aktivist*innen für ein soziales Zentrum in Lichtenberg wähnten sich fast am Ziel. Doch nun droht das Projekt zu scheitern.

Fahrradfreundlich geht anders

Fünf tote Radfahrer*innen in nur sechs Wochen - Berlin beginnt das neue Jahr mit einem Negativrekord. Bereits jetzt sind fast so viele Radler*innen durch Verkehrsunfälle gestorben wie im gesamten vergangenen Jahr. Wer selbst im Hauptstadtverkehr mit dem Fahrrad unterweg...

1976 Obdachlose wurden in der »Nacht der Solidarität« in Berlins Straßen gezählt. In Wirklichkeit dürften es weit mehr sein.

Die Straße lässt sich nicht zählen

Knapp 2000 Obdachlose wurden in der »Nacht der Solidarität« Ende Januar gezählt - weit weniger als zuvor gedacht. Die Sozialsenatorin zeigt sich zufrieden und will die Hilfsangebote anpassen.

Ein Obdachloser liegt unter einer Decke in einem Eingang einer Kirche in Kreuzberg.

Obdachlosigkeit besser verstehen

So richtig überraschend sind die Ergebnisse der »Nacht der Solidarität« nicht: Die Zählung der Obdachlosen konnte nur eine Momentaufnahme sein, die nicht wirklich etwas darüber aussagt, wie viele Menschen tatsächlich auf Berlins Straßen leben.

Illustrierte Karte zu Hausbesetzungen in Berlin Screenshot: www.berlin-besetzt.de

Löcher im Teppich

«Die Stadt gehört euch!», versprach die LINKE vollmundig im Wahlkampf. Dreieinhalb Jahre später ist sie an der Regierung und zahlreiche linke Häuser, Kneipen und Kultureinrichtungen stehen kurz vor der Räumung. Kann sie die bedrohten Projekte noch retten?

Nach Bekanntgabe der Vertagung des Räumungsprozesses gegen die Liebig34 feiern die Unterstützer*innen ausgelassen vor dem Landgericht.

Keine Räumung ohne Gendern

Skurril, aber wahr: Der Räumungsprozess gegen das feministische Hausprojekt Liebig34 wurde auf Ende April vertagt, weil der Richter nicht gegendert hat. Ihm wird deswegen Befangenheit vorgeworfen.

Von Tuten und Daten keine Ahnung

Nach dem Cyberangriff auf das Kammergericht im September hatte der Justizsenator noch behauptet, dass keine Daten gestohlen wurden. Ein neues Gutachten bringt ihn nun in Erklärungsnot.

Nicht überall willkommen: Eine Flüchtlingseinrichtung in Berlin.

Fliehen Sie bitte woandershin

Schutzsuchende Menschen müssen untergebracht werden. Wird eine Flüchtlingsunterkunft gebaut, heißt es jedoch gleich: Geht das nicht auch woanders? In Lichterfelde zog eine Eigentümerin nun vor Gericht.

Eine Frage der Glaubwürdigkeit

Es war eine emotionale Debatte, die am Mittwoch im Abgeordnetenhaus stattfand. Kein Wunder, die Erwartungen an die Mitte-links-Regierung und speziell an die LINKE-Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher seitens der stadtpolitischen Aktivist*innen von »Bucht für alle...

Die Bucht bewegt das Parlament

Zwar ist der Bebauungsplan Ostkreuz längst beschlossen, die Initiative »Bucht für alle« kämpft jedoch weiterhin für eine gemeinwohlorientierte Bebauung.

Ausgegrenzt und attackiert

Das Lichtenberger Register hat im vergangenen Jahr einen starken Anstieg rassistischer, antisemitischer und anderer diskriminierender Vorfälle erfasst. Auch Obdachlose geraten zunehmend ins Visier.