Redaktionsübersicht

Marie Frank

Marie Frank
Marie Frank hat Politikwissenschaft in Marburg sowie Politische Theorie in Frankfurt am Main studiert. Im September 2017 fing sie als Volontärin bei "neues deutschland" an. Seit Herbst 2018 arbeitet sie im Berlin Ressort. Ihre Schwerpunkte sind Asylpolitik und soziale Bewegungen.

Folgen Sie Marie Frank:

Aktuelle Beiträge von Marie Frank

Freispruch oder nichts

Wegen Vermummung und Widerstand gegen Polizeibeamte steht seit Donnerstag eine junge Antifaschistin vor Gericht. Ihre Unterstützer*innen sprechen von Polizeigewalt und Verschleierungstaktik.

Prüfsystem wird Pflegefall

Trotz mehr unangemeldeter Kontrollen in Pflegeheimen gab es im vergangenen Jahr weniger Verstöße. Für LAGeSo-Chef Franz Allert stellt sich daher die Frage: Wird auch das Richtige geprüft?

Im Zeichen des Regenbogens

Zum zweiten Mal findet in Berlin die Pride-Week statt. Beim Hissen der Regenbogenfahne kündigt Senator Dirk Behrendt Maßnahmen zur geschlechtlichen und sexuellen Vielfalt an.

Von der Straße in die Box

In Köln gibt es sie schon, in Berlin könnten sie bald kommen: Sogenannte Verrichtungsboxen sollen Sex aus dem öffentlichen Raum verlagern und die Sicherheit der Sexarbeitenden erhöhen.

Aus den Augen aus dem Sinn

Ein Straßenstrich vor der Haustür wie im Fall der Kurfürstenstraße ist niemals optimal. Eine Sperrzone zu errichten, wie es Mittes Bezirksbürgermeister möchte, löst jedoch keine Probleme: Die Prostitution wird dadurch nicht verschwinden. Vielmehr werden die Sexarbeiter*...

Mit Sichtbarkeit zur Normalität

Eine Woche vor der Berliner Pride Week will das Bündnis gegen Homophobie mit einer neuen Kampagne Trans*personen stärken und die Gesellschaft sensibilisieren. Denn verstecken sollte sich in dieser Stadt niemand.

Chillen für alle

Sitzplätze ohne Konsumzwang: das ermöglicht die Intiative Benching Berlin. Sie baut in Eigeninitiative Sitzbänke und stellt sie dort auf, wo sie nach Meinung der Aktivisten fehlen.

Bei Leerstand enteignen!

Für Menschen, die Tag für Tag erleben, was der angespannte Wohnungsmarkt in der wachsenden Metropole wirklich bedeutet, sind leer stehende Gebäude nur schwer zu ertragen. Wer nach seiner zehnten Wohnungsbesichtigung immer noch leer ausgeht oder gar nicht erst zur Besich...

Falsche Prioritäten

Während die unabhängige Ermittlungsstelle für Polizeigewalt auf sich warten lässt, soll es in Berlin nun eine Opferberatung für Polizisten geben. Dabei sind diese nicht nur Betroffene von Gewalt, sondern häufig auch Täter.

Keine Hilfe in der Krise

Fehlendes Personal, Überlastung und Krankheitsfälle: Der sozialpsychiatrische Dienst in Neukölln arbeitet am Limit und hat nun seinen Notdienst eingestellt. Das liegt auch an der schlechten Bezahlung.

Berlin, 27.06.2019 Frau Lünser ist Mieterin in der Lindenstrasse 40, verwaltet von der Deutschen Wohnen.

Edith gegen Goliath

Nach einem nd-Bericht über unrechtmäßige Geldforderungen der Deutsche Wohnen an eine langjährige Mieterin hat der Konzern mittlerweile eingelenkt - zumindest teilweise.

Kampf um ein Stück Kiezkultur

Hausbesetzer*innen, Künstler*innen und türkische Gewerbetreibende haben Kreuzberg zu dem beliebten Szenekiez gemacht, der er heute ist. Doch die Verdrängung macht auch vor ihnen nicht Halt.

Razzia bei Neuköllner Politsekte

Ermittler von Polizei und Staatsanwaltschaft haben in den frühen Morgenstunden neun Wohnungen von Mitgliedern des »Jugendwiderstands« durchsucht - unter anderem wegen Angriffen auf eine pro-israelische Versammlung im vergangenen Jahr.

Kein Markt regelt das

Investoren feiern sich gerne auf elitären Gelagen mit elenden Phrasen. Nach dem Motto: Ist so schön billig alles, lass es uns teurer machen, verwandeln sie ganze Kieze in Spekulantenträume. Auch die widerständige Rigaer Straße ist von dieser Entwicklung leider nicht gef...

Investorenparty im Gefahrengebiet

Seit Jahren gibt es Proteste von Anwohner*innen gegen das umstrittene Bauprojekt »Carré Sama-Riga« in Berlin-Friedrichshain. Das Richtfest feierte die milliardenschwere CG-Gruppe unter Polizeischutz.

Mehr als das ABC zur Integration

Geflüchtete Frauen konnten bisher oft nicht an Sprachkursen teilnehmen, weil die Kinderbetreuung fehlte. Und wenn doch, bekamen sie nur Grundkenntnisse vermittelt. Das soll sich jetzt ändern.

Hilfsarbeiter mit Doktortitel

Geflüchtete sind nach ihrer Flucht meist in einer niedrigeren beruflichen Stellung beschäftigt als davor. Welche Schwierigkeiten Schutzsuchende auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt haben, hat das Berlin Institut untersucht.

Helfen, wenn’s zu spät ist

Viele Sozialarbeiter*innen in den Jugendämtern sind für bis zu 100 Problemfälle gleichzeitig zuständig. Zeit für Prävention bleibt da keine. Um das zu ändern, fordern sie maximal 65 Fälle pro Mitarbeiter*in.

Prävention statt Intervention

Jeder, der in Berlin beruflich mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat, kennt das Problem: Die Chance, jemanden beim Jugendamt zu erreichen, geht gegen null und bekommt man doch mal einen Verantwortlichen an die Strippe, müsste schon Michael Jackson höchstpersönlich ein...

Friede, Freude, Dragonerareal

Viele Jahre wurde gerungen um die Zukunft des Dragonerareals in Berlin-Kreuzberg. Nun soll dort ein gemeinwohlorientiertes Stadtquartier mit bezahlbarem Wohnraum, Kleingewerbe und Kultur entstehen.