Redaktionsübersicht

Marie Frank

Marie Frank
Marie Frank hat Politikwissenschaft in Marburg sowie Politische Theorie in Frankfurt am Main studiert. Im September 2017 fing sie als Volontärin bei "neues deutschland" an. Seit Herbst 2018 arbeitet sie im Berlin Ressort. Ihre Schwerpunkte sind Asylpolitik und soziale Bewegungen.

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Aktuelle Beiträge von Marie Frank

Geflüchtete müssen viel Papierkram erledigen.

Neun Seiten Misstrauen

Beim Antrag auf Sozialhilfe müssen Geflüchtete in einigen Bezirken einen extra Fragebogen ausfüllen und jede Menge persönlicher Daten preisgeben. Kritiker sehen darin das Recht auf Datenschutz verletzt.

Ingrid Bujnak war eine der Ersten, die über Housing First eine eigene Wohnung gefunden haben.

Wohnung statt Straße

Seit gut einem halben Jahr gibt es das Modellprojekt Housing First, das Wohnungslose in eine eigene Wohnung vermittelt. Trotz des angespannten Wohnungsmarktes zeigen sich bereits erste Erfolge.

Briefwahl zum Europaparlament beginnt

Mit 40 kandidierenden Parteien ist der diesjährige Stimmzettel für die Europawahl fast einen Meter lang. Wer nicht bis zum 26. Mai warten will, kann bereits jetzt seine Stimme abgeben.

Umwelt-Aktivist*innen bei einer Blockade in Berlin.

Eine Frage der Richtung

Es ist unglaublich wichtig, dass immer mehr (junge) Leute auf die ökologische Krise aufmerksam machen. Doch eine Klimabewegung, die nicht zugleich den umweltzerstörerischen Kapitalismus als Ganzes kritisiert, wird diese Welt nicht retten.

Illegalisierte in Berlin sollen sich künftig ausweisen können.

Eine Karte für alle Fälle

Illegalisierte Menschen sind im Alltag meist unsichtbar und obwohl sie teils seit Jahren hier leben und arbeiten, haben sie ohne Ausweisdokumente keinen Zugang zu städtischen Leistungen. Das will die Linksfraktion in der »Solidarity City Berlin« ändern.

Eine Stimme für die Mieter

Nicht nur große Immobilienunternehmen wie die Deutsche Wohnen gelten als skrupellose Vermieter. Eine Mieterinitiative klagt auch kleinere Hausbesitzer wie Padovicz an und fordert Konsequenzen.

Polizei außer Kontrolle

Es ist eine gefährliche Entwicklung, die sich in jüngster Zeit bei der Polizei abspielt. Immer häufiger agiert diese nämlich nicht nur als ausführende Gewalt, sondern handelt selbst als politischer Akteur. Auch an diesem Wochenende war bei der Räumung eines besetzten La...

Migrantische Arbeit wird vielfach nachgefragt – Sozialleistungen sind jedoch umstritten.

Organisierte Leistungsverweigerung

Arbeiten sollen sie, aber sonst keine Ansprüche stellen? Migranten aus der EU, die in Deutschland arbeiten oder Arbeit suchen, beklagen den zunehmenden Ausschluss von existenzsichernde Leistungen.

»Das System macht dich zum Schwarzarbeiter«

Schwarzarbeit ist oft auch eine Folge des Ausschlusses von Migrant*innen von sozialen Rechten, berichten Betroffene. Das neue Gesetz gegen illegale Beschäftigung könnte das noch verschlimmern.

Besetzung als Theater

Die Räume in Berlin werden immer knapper und teurer. Auch Kunstschaffende haben zunehmend Schwierigkeiten, Produktionsstätten zu finden. Das Nie-Kollektiv will das nicht hinnehmen und besetzt im Rahmen einer Inszenierung kurzerhand ein Theater.

Rund 200 linke Demonstrant*innen wollten bei der Party von Verfassungsschutz und RWE anlässlich der Extremismus-Konferenz mitfeiern.

Keine Party ohne Extremisten

Am Mittwoch kamen Verfassungsschutz, RWE, BASF und die Telekom zu einer Extremismus-Konferenz zusammen. Da wollten auch die Berliner Linksextremist*innen nicht fehlen.

Die Vertreter*innen der Jugendzentren Potse und Drugstore demonstrieren im Jugendblock ganz vorne mit.

Unerschrocken gegen Miethaie

Immer mehr Menschen in Berlin können sich ihre Wohnung nicht mehr leisten - wenn sie überhaupt eine finden. Doch der Widerstand gegen die Verdrängung wächst und radikalisiert sich.

Auftakt zur VS-Konferenz abgesagt

Am 27. März treffen sich Verfassungsschutz und Wirtschaftsvertreter zu einer Extremismus-Konferenz. Die Vorabendveranstaltung in Berlin-Mitte wurde nach Protesten nun abgesagt.

Eine Gefahr für die Verfassung

Es könnte der Anfang eines schlechten Witzes sein: »Treffen sich Verfassungsschutz, RWE, BASF und Telekom in der Sodom und Gomorra Bar ...«. Leider ist es kein Witz, sondern hätte bittere Realität werden können. Auch wenn die Vorabendveranstaltung nun abgesagt ist, find...

Raus aus dem Krisenmodus

Obwohl mittlerweile weniger Flüchtlinge in Berlin ankommen, kommt das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten nicht zur Ruhe. Waren es im Jahr 2015 noch 55 000 Schutzsuchende, reduzierte sich deren Zahl auf rund 7200 im vergangenen Jahr.

Wohnungen für Flüchtlinge gesucht

Tausende Flüchtlinge in Berlin leben in Sammelunterkünften, weil sie keine eigene Wohnung finden. Nach monatelanger Beratung hat der Runde Tisch am Mittwoch seine Ergebnisse vorgestellt.

Berlin ist nicht erpressbar

Kaum werden die Scheinargumente der Gegner*innen der Enteignung großer Immobilienkonzerne durch ein Gutachten widerlegt, droht die Ratingagentur Moody’s mit einer Abstufung der Kreditwürdigkeit. Doch die Berliner*innen lassen sich nicht erpressen.

Gemeinwohl statt Investorentraum

Gegen den »Bebauungsplan Ostkreuz« des Bezirks Lichtenberg regt sich zunehmend Widerstand. Kurz vor der Abstimmung legen die Gegner ein Alternativkonzept vor.

Der Wind hat sich gedreht

Der Ausverkauf Berlins muss jetzt gestoppt werden. Die längst überholten Pläne zur Bebauung der Rummelsburger Bucht müssen über Bord geworfen werden. Nur so kann Berlin die Chance nutzen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.