Redaktionsübersicht

Marie Frank

Marie Frank
Marie Frank hat Politikwissenschaft in Marburg und Politische Theorie in Frankfurt am Main studiert. Nach ihrem Volontariat bei "nd" arbeitete sie als Redakteurin im Ressort Hauptstadtregion, das sie seit Juni 2020 gemeinsam mit Martin Kröger leitet. Ihre Schwerpunkte sind Außerparlamentarisches, soziale Bewegungen, Asylpolitik und Integration. 
Aktuelle Beiträge von Marie Frank:
Seyran Ates (r), geschäftsführende Gesellschafterin der Ibn Rushd-Goethe Moschee, hält zusammen mit den Models Tugay (l) und Kweengypsy Plakate einer Akzeptanzkampagne für queere Musliminnen und Muslime.
Liebe ist halal - egal, wen man liebt

»Ich bin mal er, mal sie, aber immer Muslim*in. Das entscheide ich«, steht unter dem Bild von Kweengypsi auf dem Plakat an der Bushaltestelle. Es ist Teil einer berlinweiten Akzeptanzkampagne für queere Muslim*innen.

Terror gegen linkes Hausprojekt in Berlin

Gegen das linke Hausprojekt »Jagow15« in Berlin-Spandau ist in der Nacht zu Mittwoch eine Bombendrohung eingegangen. Mitten in der Nacht wurde Haus evakuiert, aber nichts Verdächtiges gefunden.

Vor den Neukölln Arcaden standen die Demonstranten aufgrund einer Baustelle besonders eng. Ausgerechnet an dieser Stelle trennte die Polizei die Demo.
Bloß nicht laufen lassen

Warum trennte die Polizei gleich zu Beginn die »Revolutionäre 1. Mai- Demonstration« und das an einer Baustelle? Die Polizei spricht im Innenausschuss von einer Provokation des Schwarzen Blocks.

Auf der Sonnenallee in Neukölln wurden am Samstagabend Paletten und Müllcontainer angezündet, nachdem die Polizei die »Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration« aufgelöst hatte.
Eskalation statt Klassenkampf

So viele Menschen wie lange nicht mehr beteiligten sich am Samstagabend an der »Revolutionären 1.-Mai-Demonstration« in Neukölln. Nachdem die Polizei einen Teil der 20 000 Demonstrant*innen abtrennte, eskalierte die Situation.

Von Revolution weit entfernt

Die »Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration« in Berlin ist inzwischen weit von einer Revolution entfernt. Die Proteste glichen in diesem Jahr mehr einem 08/15-Volksfest als einer politischen Veranstaltung.

Räumung des Jugendclubs »Potse« auf der Kippe

Die für den 19. Mai angesetzte Räumung des autonomen Jugendzentrums »Potse« in Schöneberg findet vielleicht doch nicht statt. Es wird zunehmend wahrscheinlicher, dass die Jugendlichen umziehen können, in die Zollgarage am ehemaligen Flughafen Tempelhof.

Will mit seinem Klavieralbum die Grenzen der Kunstfreiheit ausloten: Danger Dan
Militanter Pazifist

Am Freitag erscheint das neue Klavieralbum von Danger Dan. Der Rapper ist zwar nicht der beste Pianist oder der talentierteste Sänger, trifft aber in Zeiten wachsenden Antisemitismus einen Nerv und erreicht damit eine Diskursverschiebung nach links.

Bettina Jarasch (Grüne), Klaus Lederer (Linke) und Franziska Giffey (SPD) sind die Spitzenkandidat*innen von R2G in Berlin (von links).
Die Mieter haben die Wahl

Die Regierungsparteien in Berlin, SPD, Linke und Grüne, haben sich am Wochenende auf ihren Parteitagen für die Abgeordnetenhauswahl im September aufgestellt und ihre Spitzenkandidat*innen gewählt.

Angegriffen wegen Händchenhalten

Aus Angst vor Gewalt trauen sich viele lesbische Paare in Berlin nicht, in der Öffentlichkeit Zuneigung zu zeigen. Allzu häufig werden sie beleidigt oder bespuckt. Die Täter sind zu fast 90 Prozent Männer.

Der Brand im Treppenhaus richtete schwere Schäden an.
Linke im Visier von Neonazis

Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt zu einem mutmaßlichen rechtsextremen Brandanschlag in Spandau. Neonazis hatten das linke Hausprojekt zuvor mit rechtsextremen Schmierereien markiert.

Der grüne Tod

Keine Frage, die Verkehrswende muss endlich Fahrt aufnehmen, und die im Gegensatz zu U-Bahnen weitaus günstigeren und schneller zu realisierenden Trams gehören unbedingt dazu. Dass die notwendige Verlängerung der M10 von der Warschauer Straße zum Herrmannplatz nun aber ...

Besetzung bei Demo für die »Liebig 34«

»Die Häuser denen, die sie brauchen«, ruft die Menschenmenge vor dem besetzten Haus in der Türrschmidtstraße 1 in Lichtenberg. Rund 200 Menschen haben sich hier am frühen Samstagabend versammelt, nachdem Aktivist*innen das nach ihren Angaben seit 14 Jahren leerstehende ...

»Blut an euren Händen«

Nur knapp konnte die Polizei die Demonstrant*innen am Zaun vor dem Abschiebeflieger nach Afghanistan stoppen. Die 20 Männer sind mittlerweile in Kabul gelandet. Unter den hiergebliebenen Geflüchteten wächst die Angst.

Kampf gegen Vorurteile

Am heutigen Romaday wird an den Internationalen Roma-Kongress erinnert, dem Startpunkt der Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma. 50 Jahre später sind Rom*nja noch immer benachteiligt.

Ticket in den drohenden Tod

Krieg, Pandemie, wirtschaftlicher Zusammenbruch - es gibt viele Gründe, nicht nach Afghanistan zu reisen. Brandenburg will am Mittwoch trotzdem Menschen dorthin abschieben.

Rassismus im Kopf

Auch wenn weniger Leute auf den Berliner Straßen unterwegs sind, ereignen sich deswegen nicht weniger diskriminierende Vorfälle - im Gegenteil. Die Polizei wendet ihre neuen Befugnisse vor allem gegen Schwarze Menschen an.

Kein Klassenkampf ohne Migranten

Die »Revolutionäre 1. Mai Demonstration« in Kreuzberg hat schon länger an Strahlkraft verloren. Um mehr Menschen, auch aus migrantischen Communities, anzusprechen, haben sich radikale Linke eine neue Strategie überlegt.

Tresen ohne Wiederkehr

Am Donnerstag wurde die Kiezkneipe »Meuterei« von der Polizei geräumt. Es ist bereits die dritte Räumung eines linken Projekts unter Rot-Rot-Grün. Die Linke gerät zunehmend in Erklärungsnot.

Zeit für einen Strategiewechsel

Die Meuterei ist mittlerweile das dritte linke Projekt, das unter Rot-Rot-Grün geräumt wurde. Und für die Linkspartei wird der immer offensichtlichere Widerspruch zwischen Wahlversprechen und Realpolitik zunehmend zum Problem.