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Marie Frank

Marie Frank
Marie Frank hat Politikwissenschaft in Marburg sowie Politische Theorie in Frankfurt am Main studiert. Im September 2017 fing sie als Volontärin bei "neues deutschland" an. Seit Herbst 2018 arbeitet sie im Berlin Ressort. Ihre Schwerpunkte sind Asylpolitik und soziale Bewegungen.

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Aktuelle Beiträge von Marie Frank

Rechte Kulturverächter

Eins ist klar: Den Rechten geht es bei ihrem »Kulturkampf« mitnichten um die Kultur. Vielmehr wollen sie diese für ihre Ideologie instrumentalisieren und alles zensieren, was nicht in ihr völkisches Weltbild passt.

Ulrich Khuon, Bianca Klose und Klaus Lederer (v.l.n.r.) bei der Vorstellung der Broschüre

Keine Bühne für Nazis

Kulturelle Institutionen geraten zunehmend ins Visier von Rechten. Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin hat nun eine Broschüre zum Umgang mit dem nationalen Kulturkampf erarbeitet.

Die Sonne geht über der Rummelsburger Bucht auf. Diese Idylle trügt. Nach der Räumung von Obdachlosen geraten jetzt die Besetzer*innen des Freibeuter ins Visier.

Wem gehört die Rummelsburger Bucht?

Partys, Drogen, Gewalt, ein spektakulärer SEK-Einsatz und am Schluss die Räumung: Die Chronik der Ereignisse vergangene Woche in der Rummelsburger Bucht liest sich wie ein schlechter Hollywood Film.

Der öffentliche Dienst in Berlin ächzt unter Personalmangel.

Gestresst, belastet, ausgebrannt

Geschlossene Kitas, Bibliotheken und Bezirksämter: Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes machen mit einem Warnstreik vor der nächsten Verhandlungsrunde ordentlich Druck.

Ein Schild mit der Aufschrift

Ausstand gegen den Notstand

Lohnneid-Debatten verkennen den politischen Gegner. Dieser sind nicht die Lehrer*innen. Sie verdienen nicht zu viel, sondern alle anderen zu wenig. Der Gegner sind die Arbeitgeber*innen, die den letzten Mehrwert aus den Lohnabhängigen rausquetschen.

aa

Gewerkschaften erhöhen den Druck

Der Personalmangel im öffentlichen Dienst kann nur mit mehr Lohn behoben werden, so die Gewerkschaften. Weil die Arbeitgeber mauern, wollen am Mittwoch Tausende Landesbedienstete streiken.

Fahrplan für mehr Lebensqualität

Die Politik hat gefragt, und die Bürger*innen haben geantwortet: Aus Stadtteildialogen in Neu-Hohenschönhausen hat die Linksfraktion mehrere Vorhaben entwickelt, die zeitnah umgesetzt werden sollen.

Mehr Schutz vor weiblicher Beschneidung

Anlässlich des heutigen internationalen Tags gegen Genitalverstümmelung von Frauen verspricht Rot-Rot-Grün mehr Maßnahmen zur Prävention und zum Schutz von Betroffenen.

Hinsehen und aufklären!

Die Vorstellung, dass auch heutzutage noch Mädchen und Frauen genital verstümmelt werden, und zwar nicht nur im Ausland, sondern auch hier in Berlin, ist schwer zu ertragen. Ohne jeglichen medizinischen Grund werden bei Mädchen, meist ab dem Säuglingsalter bis zum 14. L...

Gutes Personal ist wertvoll

Jeder Mensch, der in Berlin wohnt, hat die Auswirkungen des Personalmangels in den Behörden schon am eigenen Leib erfahren. Es fängt schon bei der Ummeldung an, die wesentlich länger als die vorgeschriebenen zwei Wochen dauert, weil man erst nach einem halben Jahr einen...

Rund 250 Landesbedienstete streikten am Montag für mehr Gehalt.

Landesbedienstete üben den Streik

Für mehrere Zehntausend Berliner Landesbeschäftigte finden zurzeit Tarifverhandlungen statt. Vor der zweiten Verhandlungsrunde macht die Gewerkschaft ver.di mit einem Warnstreik Druck.

Berlin will mit seinem Beitritt zum Städtenetzwerk »Solidarity Cities« ein Zeichen für solidarische Flüchtlingspolitik setzen.

Solidarität als Feigenblatt

Berlin ist jetzt ganz offiziell eine solidarische Stadt. Die Bereitschaft zur Aufnahme von aus Seenot geretteten Flüchtlingen scheitert jedoch an der Abschottungspolitik des Bundes. Kritiker*innen sehen noch ganz andere Probleme.

Securitys werden oft selbst zum Sicherheitsrisiko.

Gewalt statt Schutz

Zwei Sicherheitsmitarbeiter einer ehemaligen Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Karlshorst sollen erst einen Bewohner, dann den Heimleiter schwer verletzt haben. Nun stehen sie vor Gericht. Kein Einzelfall.

Hassan Raza Qadri (60) wehrt sich gegen die Verdrängung seines Ladens »Kamil Mode«.

Widerstand wird Mode

Die Kiezdemo am Samstag in Berlin-Kreuzberg für den Verbleib bedrohter Orte in der Nachbarschaft machte auch bei »Kamil Mode« Halt. Der Ladenbetreiber kämpft ums wirtschaftliche Überleben.

Kämpfen statt feiern

Ein Feiertag ist laut Duden ein jährlich wiederkehrender Gedenktag oder ein Tag, an dem jemand etwas besonders Schönes erlebt. Nun ist der Internationale Frauenkampftag am 8. März wahrlich nicht entstanden, weil die Frauen etwas Schönes erlebt haben.

Die Ärmsten sind in Mitte

Hohe Arbeitslosigkeit, niedriger Bildungsstand, geringes Einkommen und Kinderarmut: Um die soziale Lage in Berlin-Mitte ist es äußerst schlecht bestellt - gerade im Vergleich zu anderen Bezirken der Hauptstadt.

Auf der Spur der Goldfinger

Der Diebstahl der wagenradgroßen Goldmünze »Big Maple Leaf« im Wert von 3,75 Millionen Euro hatte für viel Aufsehen gesorgt. Am Donnerstag begann vor dem Landgericht Berlin der Prozess.

Das Problem ist hausgemacht

»Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen« - Diese Binsenweisheit ist so einfach wie wahr. Nur Unternehmen wollen sie offenbar nicht zur Kenntnis nehmen. Seit Jahrzehnten lamentieren sie über den Fachkräftemangel, zuletzt bei der Jahrespressekonferenz der Unternehme...

Des einen Müll, des anderen Heim

Eines der Obdachlosencamps an der Rummelsburger Bucht wurde unbewohnbar gemacht und eingezäunt. Der Senat hatte versprochen, nicht zu räumen, solange keine Lösung gefunden ist. Was ist passiert?