Redaktionsübersicht

Marie Frank

Marie Frank
Marie Frank hat Politikwissenschaft in Marburg und Politische Theorie in Frankfurt am Main studiert. Nach ihrem Volontariat bei "nd" arbeitete sie als Redakteurin im Ressort Hauptstadtregion, das sie seit Juni 2020 gemeinsam mit Martin Kröger leitet. Ihre Schwerpunkte sind Außerparlamentarisches, soziale Bewegungen, Asylpolitik und Integration. 

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Aktuelle Beiträge von Marie Frank

In Berlins Flüchtlingsunterkünften sind rund 1000 Plätze frei.

»Es wäre noch Platz«

Angesichts der humanitären Katastrophe im Flüchtlingslager Lipa fordern Initiativen die Aufnahme Geflüchteter aus Bosnien. Der Präsident des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten hält die Unterbringung von 300 Schutzsuchenden in Berlin für machbar.

Arbeit gefährdet die Gesundheit

Eine Party in einer Shisha-Bar mit zwölf Leuten in Reinickendorf am Mittwochabend, eine Privatparty mit mehr als 20 Menschen in Buckow am Dienstag, am Wochenende sogar eine Hochzeitsfeier in Mitte mit 60 Gästen - der Isolationsimperativ wackelt zusehends. Dass die Mensc...

Der Jugendtreff darf nicht bleiben. Und soll jetzt dort einziehen, wo andere weichen müssten.

Subkultur verdrängt Kultur

Sechs Jahre dauert die Suche nach Ersatzräumen für die ältesten Jugendzentren Berlins nun bereits an, jetzt scheint eine Lösung gefunden. Wolfgang Werfel ist darüber alles andere als glücklich.

Elke Breitenbach (Linke) will mehr Migrant*innen in den öffentlichen Dienst bringen.

So divers wie die Stadt selbst

Linke und Grüne wollen Migrant*innen in Berlins Verwaltung und landeseigenen Betrieben per Quote fördern. Die Opposition hält das für verfassungswidrig, auch die SPD stellt sich quer. Migrant*innenverbänden geht das Vorhaben nicht weit genug.

Bei Minusgraden versuchen die Menschen in Lipa in Bosnien-Herzegowina zu überleben, während in Berlin Unterkünfte leer stehen.

Hafen hinter Mauern

4589 Geflüchtete hat Berlin im vergangenen Jahr aufgenommen - das ist fast ein Drittel weniger als noch im Vorjahr. Währenddessen steigt die Zahl der Schutzsuchenden in den Elendslagern auf europäischem Boden weiter an.

Zeit für einen Mietstreik

Es ist bedauerlich, dass das Abgeordnetenhaus das Volksbegehren Deutsche Wohnen & Co enteignen nicht übernehmen wird - auch wenn es erwartbar war. Denn jetzt in der Pandemie zeigen sich die Probleme eines zu schwach regulierten Immobilienmarktes, der einzig auf Rendite ausgerichtet ist, besonders deutlich.

Bleibt das Böllerverbot?

Weniger Verletzte, weniger Einsätze von Polizei und Feuerwehr: Die ruhige Silvesternacht in der Hauptstadt weckt bei Linke und Grünen Begehrlichkeiten, das Verkaufsverbot für Feuerwerk auch nach der Pandemie beizubehalten.

Der 29-Jährige gebürtige Berliner hat bis vergangenen Samstag in einem Späti in Berlin-Mitte gearbeitet. Mehmet Aygün: Wegen der schlechten finanziellen Lage wurde ihm gekündigt. Der Neuköllner hofft nun, bei der Post oder im Lebensmittelhandel eine neue Anstellung zu finden.

Der leise Tod der Spätis

In Berlin sind die allgegenwärtigen und immer geöffneten Spätis nicht wegzudenken. Ohne Nachtleben und Tourist*innen geraten sie jedoch zunehmend an den Rand des Ruins.

Auf die Fresse

Der Zeckenrapper Pyro One ist nach vier Jahren wieder zurück auf der Bildfläche. Mit »Sisyphos« legt der Friedrichshainer eine EP vor, die dem Mainstream Hip-Hop mal ordentlich eins hinter die vergoldeten Löffel haut.

Der exklusive Corona-Buddy

Wie daten Singles, wenn Clubs dicht sind und Abstandhalten gefordert wird? »Die Leute lassen sich eher auf unverbindliche, aber exklusive Partnerschaften ein«, sagt Andrea Newerla von der Uni Gießen. Weil viele Kontakte riskant sind, legt man sich einen »Corona-Buddy« zu.

Ein Bett für alle Fälle

In Berlin sind Zehntausende Menschen wohnungslos. Für ihre Unterbringung sind die Bezirke zuständig, doch das klappt mehr schlecht als recht. Künftig soll ihre Unterbringung zentral gesteuert werden.

Gesundheit hat keinen Preis

Es ist eine feine Sache, wenn Bürger*innen in diesen schweren Zeiten freiwillig in überlasteten Kliniken aushelfen. Doch eigentlich verdeckt dieser Einsatz nur die strukturellen Probleme, die schon lange vor der Pandemie da waren. Jetzt zeigt sich die Problematik einer ...

Das Foto zeigt den Brandanschlag auf den Wagen des Neuköllner Linken-Politikers Ferat Kocak im Februar 2018.

Festnahmen im Neukölln-Komplex

Die rechtsextreme Terrorserie hat Neukölln seit vielen Jahren fest im Griff, Konsequenzen mussten die Täter bislang nicht fürchten. Im September hat die Generalstaatsanwaltschaft den Fall übernommen, nun verzeichnet sie einen ersten Erfolg.

Neonazis wegen Terrorserie festgenommen

In der rechtsextremen Terrorserie in Berlin-Neukölln gab es statt Aufklärung lange Zeit nur Justiz- und Polizeiskandale. Nun wurden zwei mutmaßliche Täter festgenommen.

Aufstand der Krachmacher

Seit zwei Jahren besetzen Jugendliche das älteste Jugendzentrum Berlins in Schöneberg. Sie wollen erst gehen, wenn sie »adäquate« Ersatzräume bekommen. Ein neues Angebot des Bezirks genügt ihnen nicht, nun droht das endgültige Aus.

Links? Rechts? Nach oben!

Mit überraschend großer Mehrheit hat der eher linke Berliner Landesverband die Vertreterin des Realo-Flügels Bettina Jarasch zur Spitzenkandidatin gewählt. Die will auch jenseits der typischen Grünen-Klientel Bündnisse schmieden.

Tote können nicht shoppen

Erst tut man so, als gäbe es trotz Rekord-Infektionszahlen nichts Wichtigeres als Shopping und Weihnachten mit der Familie, und dann folgt blinder Aktionismus. Marie Frank kommentiert die aktuelle Corona-Politik des Berliner Senats.

Gefährliche Geschlechterrollen

Es sind vor allem Männer (91,5 Prozent!), die homo- oder transfeindliche Übergriffe begehen. Um diesen Hass zu bekämpfen, müssen wir auch über toxische Männlichkeit in Erziehung und Gesellschaft sprechen, findet Marie Frank.

Durchgeknallt in Berlin

Böllerverbotszonen, gewalttätige Corona-Leugner*innen und Kontaktbeschränkungen: Die Polizei hat an Silvester alle Hände voll zu tun. Dabei ist aus anderen Bundesländern keine Hilfe zu erwarten. Berlin steht ein turbulenter Jahreswechsel bevor.

Die Wehrmacht kickte mit

Der SV Babelsberg ist überregional für seine linken Fans und sein Engagement gegen Rechts bekannt. Doch das war nicht immer so, wie junge Fans der Nulldreier nun herausgefunden haben.