Redaktionsübersicht

Christof Meueler

Christof Meueler

Christof Meueler ist Jahrgang 1968, hat Soziologie, Philosophie und Politologie studiert und ist seit Sommer 2018 Literatur-Redakteur beim „neuen deutschland“. Vorher war er 17 Jahre Ressortleiter für Feuilleton und Sport bei der „jungen Welt“.

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Aktuelle Beiträge von Christof Meueler

Holger Friedrichs Geschichten haben einen langen Bart.

Probleme bei der Schrankkontrolle

Die »Berliner Zeitung« kommt nicht zur Ruhe, seit ihre Besitzer gewechselt haben. Immer wieder muss sie über deren Geschichten berichten. Aktuell geht es um Holger Friedrichs Stasi-Vergangenheit.

»Warum heißt Mainz nicht Rheinz?«

Warum sind die meisten Flussnamen bei uns weiblich? Und warum heißt die Stadt Mainz Mainz und nicht etwa Rheinz, obwohl der Rhein dort vorbeifließt? Steffen Schmidt gibt Antworten auf diese drängenden Fragen.

In letzter Zeit weniger in der Öffentlichkeit, jetzt als OB-Kandidat vielleicht wieder mehr: Liedermacher Hans Söllner bei einem Gerichtsprozess 1998

Reggae-Anarchist gegen CSU-Apparatschiks

Hans Söllner ist der letzte bayrische Anarchist und wirkliche Oppositionelle. Schon immer kämpfte er gegen den CSU-Staat, dessen Blödheiten und Anwälte. Nun will der Reggae-Sänger Oberbürgermeister von Bad Reichenhall werden.

Sind Computer doof?

In den Medien wird zur Zeit wieder an der Künstlichen Intelligenz gezweifelt. Deshalb haben wir den »nd«-Experten Steffen Schmidt gefragt: Sind Rechner immer noch auf dem geistigen Niveau von Kleinkindern?

Der Verleger Klaus Bittermann kümmert sich sogar ums Rauchen.

Ti amo, Tiamat!

Edition Tiamat, der wichtigste BRD-Verlag für Linksintellektuelle, wird 40. Verleger Klaus Bittermann macht alles selbst. Im Geburtstagsbuch erinnert er an Wiglaf Droste, Wolfgang Pohrt, Harry Rowohlt und andere.

Wann geht die innere Heizung an?

Die Heizperiode hat begonnen. Weißt du, wie warm es hier in deinem Büro ist? Nee, aber ich schätze nach meinem Behaglichkeitsgefühl, es dürften um die 20 Grad sein. Ist das nicht die ideale Raumtemperatur? Das kommt ganz darauf an. So was kann man im Netz...

Die niedliche Revolution

Das Ende der DDR als unendliche Geschichte wie damals bei Michael Ende. Das Theaterstück «1989: The Great Disintegration» überprüft in Berlin die politische Lage, den Phantomschmerz der Linken und die Musik von The Cure.

Einsamkeit und Mannschaftsport

Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse stellte sich heraus: Das Schreiben ist ein Mannschaftssport; das Geld ist die erfolgreichste Sprache der Welt. Und die Heimat ist die ganze Welt.

Bergüber bergunter

Wie gründet man im Winter 1969 einen neuen linken Verlag in Frankfurt? Als erstes stellt man im Wohnzimmer einer Altbauwohnung die Stühle hoch. Damit genug Platz ist für die erste vollständige Versammlung. Der Frankfurter Verlag der Autoren ist 50 geworden.

Aus der Papierwerkstatt

Wenn die Frankfurter Buchmesse zu Ende ist, hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels eine neue Chefin. In der 194-jährigen Geschichte des Vereins ist Karin Schmidt-Friderichs erst die zweite Frau an der Spitze. Sie wurde im Juni in Berlin gewählt, mit 500 von 943 ...

»Herkunft ist Krieg«

Ein Preis gegen den anderen: Saša Stanišić hat mit seinem Roman »Herkunft« den Deutschen Buchpreis bekommen und in seiner Dankesrede in Frankfurt Peter Handke beleidigt, der den Literaturnobelpreis bekommt.

Können Vögel im Fliegen schlafen?

Dr. Steffen Schmidt, Jahrgang 1952, ist der Universalgelehrte der Redaktion. Auf fast 
jede Frage weiß er eine Antwort – und wenn doch nicht, beantwortet er eine andere. Christof Meueler fragte ihn nach den 
Gewohnheiten von Vögeln.

Helles Licht

Oft ist es keine Freude, Texte von Parteikommunisten zu lesen. Viele wirken wie trockene Brötchen, die man kaum runterbringt. Die Texte des Politikwissenschaftlers Georg Fülberth sind völlig anders. Heute wird er 80 Jahre alt.

Der Realist

Bruce Springsteen ist das gute Macho-Millionärs-Gewissen der USA. Barack Obama drückte es einmal so aus: »Ich bin der Präsident, er ist der Boss.« Ein Scherz des Establishments, das die Arbeiterklasse nur in der Popmusik leiden kann.

»Berliner Zeitung« soll sich mehr um Berlin kümmern

Der Berliner Verlag wechselt die Besitzer - mal wieder. Die neuen Inhaber, das Ehepaar Friedrich verspricht in Zeiten von sinkender Auflage der Printausgabe und den Einnahmen aus dem Werbegeschäft mehr Digitalisierung.

Mehr neugierig als gescheit

Dr. Steffen Schmidt ist Wissenschaftsredakteur des »nd« und der Universalgelehrte der Redaktion. Auf fast 
jede Frage weiß er eine Antwort – und wenn doch nicht, beantwortet er eine andere. Christof Meueler sprach mit ihm über eine Leserfrage zur Menschwerdung des Affen.

Hegel ist gerettet

Der Videokünstler, Popmusiker und Kunstkritiker Diego Castro hat nun mit »Der Knecht« seinen dialektischen Debütroman vorgelegt: einen Roman, der ein Essay werden könnte, bzw. einen Essay, der ein Roman werden könnte.

Der siebte Chef

Hurra, hurra, Kirill Petrenko ist da! Der neue Chefdirigent der Berliner Philharmoniker hat am Wochenende seinen Einstand gegeben, mit Beethovens neunter Sinfonie. Erst am Freitag in der Philharmonie und dann am Samstag open air und gratis bei bestem Wetter vor dem Bran...

Wie soll Greta zurückfahren?

Emissionsfrei segelt Greta Thunberg über den Atlantik. Die Rückfahrt ist noch offen. Weil es keine Luftschiffe mehr gibt, wäre die Schlittenfahrt über die zugefrorene Behringstraße eine Alternative. Doch da wird die Klimakrise zum Problem.

Das ist das Leben in der Stadt

Vor 50 Jahren starb Theodor W. Adorno. Er wird kaum noch gelesen. Wer überhaupt seine Schriften kennt, hält sie für unverständlich und ihn für arrogant. Doch man muss ihn sich als freundlichen Menschen vorstellen.