Redaktionsübersicht

Christof Meueler

Christof Meueler

Christof Meueler ist Jahrgang 1968, hat Soziologie, Philosophie und Politologie studiert und ist seit Sommer 2018 Literatur-Redakteur beim „neuen deutschland“. Vorher war er 17 Jahre Ressortleiter für Feuilleton und Sport bei der „jungen Welt“.

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Aktuelle Beiträge von Christof Meueler

In-Vitro-Fleisch aus der Petrischale

Brauchen wir künstliches Fleisch?

In Singapur darf man jetzt Chicken Nuggets aus dem Labor essen. Aber ist das überhaupt Fleisch, wie wir es kennen? Dr. Schmidt erklärt die Welt, heute: Fleisch aus dem Bioreaktor.

Semmelknödel oder Kartoffelkloß?

Mein Vorsatz für das neue Jahr lautet: lernen, Klöße zu machen. Du bist doch als Vogtländer auch Kloß-Spezialist. Naja, Spezialist eher theoretisch. Und die Vogtländer sitzen da gewissermaßen zwischen den Stühlen. Einerseits gehören sie zwar zu Sachsen, doch ihre ...

Wie kommt das Programm ins Radio?

Das Radio wurde vor rund 100 Jahren von einem US-Amerikaner erfunden. Noch heute hören viele Menschen auf der Welt zu, wenn dort Musik gespielt wird - auch bei uns. Warum das so ist, erklärt Steffen Schmidt.

Das nd-Feuilleton-Ressort: Bahareh Ebrahimi, Jakob Hayner, Christof Meueler, Samuela Nickel, Christin Odoj, Karlen Vesper

»Dümmstes Wort: Urlaub«

2020 war ein verrücktes Jahr. Unser Feuilleton-Ressort empfiehlt Konsumprodukte des Jahres oder rät davon ab. Die Bestenliste, inklusive Trump.

Wer erfand das Fernsehen?

Dr. Steffen Schmidt ist Wissenschaftsredakteur des »nd« und der Universalgelehrte der Redaktion. Auf fast jede Frage weiß er eine Antwort – und wenn doch nicht, beantwortet er eine andere. Christof Meueler sprach mit ihm über die Erfindung des Fernsehens.

Der Berliner Verbrecher-Verlag wird geführt von einem Ehepaar: Kristine Listau, Jahrgang 1977, ist in der Sowjetunion und im Rheinland aufgewachsen. 
Sie studierte Vergleichende Religionswissenschaft, Politik und Ostslawische Philologie, arbeitete im Kulturamt in Frankfurt am Main und in der 
Stiftung Stadtmuseum Berlin, bevor sie als Geschäftsführerin in den Verlag einstieg, den Jörg Sundermeier 1995 zusammen mit Werner Labisch gegründet hatte. Sundermeier, Jahrgang 1970, wuchs in Verl bei Gütersloh auf, studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Geschichte und arbeitete als Journalist.

»Die Kutsche zieht die Pferde«

Der Berliner Verbrecher Verlag ist 25 Jahre alt, unkaputtbar und altlinks, sagen die Chefin und der Chef im Interview. Sie wollen nicht den Kommunismus tanzen, aber die Welt mit Büchern ein bisschen schöner machen. Seit drei Jahren können sie sogar davon leben.

Spion gegen Spion

Es gibt den schönen Satz, dass an der Verschwörung nichts stimmt, außer der Verschwörung. Mit der Welt der Geheimdienste ist es ähnlich: Wer sie fürchtet, hat schon ein Problem. Darüber hat John le Carré Romane geschrieben.

Lottofee

Im Deutsch-Pop ist Judith Holofernes eine der wenigen Musiker*innen mit politischer Meinung und Haltung, nicht so nichtssagend und hohl wie die anderen. Deshalb verlost sie 20 Bedingungslose Grundeinkommen im Internet.

EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Weihnachten ist Wahrheit: Die üblichen Phrasen, die über das Schenken im Umlauf sind, schmelzen unterm Tannenbau dahin wie der Schnee, von dem im Winter immer gesprochen wird, der aber anscheinend niemals mehr kommt, vor allem nicht Weihn...

Warum strahlt die Nuss?

Dr. Steffen Schmidt ist Wissenschaftsredakteur des »nd« und der Universalgelehrte der Redaktion. Auf fast 
jede Frage weiß er eine Antwort – und wenn doch nicht, beantwortet er eine andere. Christof Meueler fragte ihn nach radioaktiven Nüssen.

Im Jahrhundert geirrt

Pascal Bruckner schreibt über Islamisten und Islamophobie. Letzteres gibt es für ihn nicht. Das sei nur ein Kampfbegriff, mit dem die Islamisten, unterstützt von den Linken, jede Kritik abwehren - gibt es aber.

Die Fee sagt nee

Kirsten Boie will keinen Preis vom Verein Deutsche Sprache

Wie kann man sich technisch nur so irren?

Es werden wieder mehr Vinylplatten als CDs verkauft. Dabei dachte man, dieser Tonträger sei im letzten Jahrhundert gestorben. Über Fehlprognosen in der Technikgeschichte.

Hefeweizen, schrei!

Wer Hefeweizen mag, der preist dessen Macht über den Menschen: Es sättigt den Hungrigen, es entspannt den Angespannten und es erfrischt den Müden.

»Hab ich die falsche Hose an?«

Die Atmosphäre ist vielleicht das Wichtigste in der Literatur. Damit man überhaupt weiterliest. Damit man weiterlesen will. Damit man weiterlesen kann. Bei Franz Dobler: immer. Und er wird immer besser.

Die Übersichtlichkeit des Charles Bukowski

Man hat das Gefühl, dass zu Bukowski schon alles gesagt und geschrieben worden ist. Doch man täuscht sich, wie Frank Schäfer in seinem Buch »Notes on a Dirty Old Man« zeigt - es ist seine »persönliche Bukowskipedia«,

»Wie sieht es aus, brauchst du Geld?«

Kann man von Lyrik leben? Läuft mal ein Gedicht im Radio, kann man sich neue Schuhe kaufen. Ein Gespräch mit Ann Cotten über Lyrik, Ökonomie und Hegel.

Dämonen und Nazis

Wer Sorgen hat, hat auch Likör. Lou hat außerdem noch drei Dämonen: einen »Fluchtdämon«, einen »Schamdämon« und einen »Dämon ohne besonderen Geschäftsbereich«.Und die alte Freundin Ottilie, die so wirkt, als sei sie aus dem Film »Harold and Maude«.

Infektion über Schweinshaxen?

Dr. Steffen Schmidt ist Wissenschaftsredakteur des »nd« und der Universalgelehrte der Redaktion. Auf fast jede Frage weiß er eine Antwort – und wenn doch nicht, beantwortet er eine andere. Uwe Kalbe fragte ihn nach infizierten deutschen Fleischexporten in China.

007 im Lockdown

007 ist jetzt schwarz, weiblich und lesbisch. Ist das die Dekonstruktion von James Bond, dieser lachhaften 60er-Jahre-Männlichkeitsfantasie?