Redaktionsübersicht

Lotte Laloire

Lotte Laloire
Lotte Laloire, Jahrgang 1989, bei „nd“ zuständig für Feminismus, LGBT-Themen und Rechtspolitik, davor Volontariat bei Fischer Verlag, Bachelor der Europawissenschaft in Münster, Enschede und Istanbul, Master in Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt/Main, Autorin und Herausgeberin, z.B. von „Trouble on the Far Right“. 

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Aktuelle Beiträge von Lotte Laloire

Setzen sich auch im hohen Alter für die Rechte Homosexueller ein: Lothar Raunitz (rechts) mit seinem Ehemann Peter.

Genosse ohne Groll

Lothar Raunitz* ist 1970 unehrenhaft aus der Ostberliner Volkspolizei entlassen worden. Dafür soll der bisexuelle Rentner bald fünfzig Jahre später eine Wiedergutmachung erhalten.

Mehr Basis wagen

Linken-Abgeordnete fordern eine größere Nähe ihrer Fraktion zur gesellschaftlichen Linken und zur Basis. Um das zu erreichen, legen sie ein Strategiepapier vor.

Wagenknecht wäre eine Neuwahl des Fraktionsvorstands der LINKEN vor dem Sommer lieber gewesen.

Weitermachen wider Willen

Der Fraktionsvorstand der LINKEN im Bundestag soll nach den Landtagswahlen im Osten neu bestimmt werden, meint der Ko-Vorsitzende Dietmar Bartsch. Sahra Wagenknecht fände es anders besser.

Ekel im Bundestag

Wäre das mit den Tampons nicht solch eine Schweinerei, würden wohl alle, die menstruieren, aktuell eine Genugtuung empfinden, die stärker ist als jeder Regelschmerz. Viele haben sich gefreut, als nicht »Vatertag« oder »Herrentag« das meistgenutzte Schlagwort auf Twitter...

An die Serie »Handmaid’s Tale« angelehnter Protest gegen das 6-Wochen-Gesetz in Louisiana

Bitte verklagt uns!

Während die Gesetze in Deutschland Abtreibungen erschweren, könnte in den USA ein Gesetz die Lösung sein, um Schwangerschaftsabbrüche vorerst sicherzustellen.

Besetzung in bester Wohnlage

Mittlerweile sind es nicht mehr nur junge Autonome, die in Berlin Häuser besetzen. Um gegen Leerstand zu protestieren, machen dies mittlerweile auch ältere Damen.

Israels Staatspräsident ist bestürzt über die Empfehlung des Antisemitismusbeauftragen der Bundesregierung, Juden sollten sich nicht überall in Deutschland mit der Kippa zeigen.

Kleins Kippa-Kapitulation

Juden sollten nicht überall Kippa tragen. Vor allem nicht in Teilen deutscher Großstädte. Das empfahl am Wochenende ausgerechnet der Antisemitismusbeauftrage der Bundesregierung, Felix Klein. Die Kippa, die kleine runde Mütze, tragen jüdische Männer als Zeichen ihres Gl...

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD)

»Wenn die Community es nicht will, dann ...

Nach harscher Kritik verteidigte die Justizministerin Reformpläne für das Transsexuellengesetz - und bot Betroffenen das letzte Wort an. Einige Trans*-Menschen regen sich über die »friss oder stirb«-Logik dieser Aussage auf.

Kann ein Staat »um des Menschen willen« existieren, wie Gregor Gysi es sich wünscht? Deutschland kann es offenbar nicht. Das zeigt die Polizei auch beim G20-Gipfel in Hamburg.

Den Staat abwehren, solange es ihn gibt

Diesen Donnerstag erscheint der neue Grundrechtereport. Er ist mehr als Paragrafenreiterei, der Bericht ist eine Institution. Die diesjährigen Themen: Geflüchtete, Ostdeutsche und Umweltfragen.

Geburtstagsgeschenk ans Grundgesetz

Wen man liebt, darf kein Grund für Diskriminierung sein, finden Liberale, Grüne und LINKE. Sie wollen deshalb das Grundgesetz ändern.

Hat für LGBTIQ gar nicht so viel zu bieten, wie ihr Mitglied Jens Brandenburg verkündete: Die FDP

Sollten queere Menschen FDP wählen?

Die FDP gibt sich als besonders schwulen- und lesbenfreundlich. Dabei hat das nur mit einem Fragebogen zu tun, den sie ausführlicher ausfüllte als die anderen Parteien. Auch die Konkurrenz hat die Rechte von LSBTI wenig auf dem Schirm.

Queerstellen gegen Hass

Der Hass gegen LGBTI ist nicht nur ein Gefühl, sondern auch staatlich organisiert: In mehr als 70 Ländern werden Homosexuelle kriminalisiert, diskriminiert und in neun Regionen ganz offiziell mit dem Tode bedroht.

Das Problem ist Heteronormativität

Homosexualität ist keine Krankheit. Am 17. Mai 1990 hat das auch die Weltgesundheitsorganisation anerkannt. Grund zum Feiern? Jein. Denn Hass, Benachteiligung und Fremdbestimmung von LGBTI gibt es noch immer – etwa durch das Transsexuellengesetz.

Was heißt schon eindeutig weiblich oder eindeutig männlich?

Viele trans* Menschen haben jahrelang auf die Änderung des Transsexuellengesetzes gewartet. Doch der nun vorgelegte Entwurf führt vom Regen in die Traufe. Kritik gibt es besonders an der Definition, durch die festgelegt werden soll, wer überhaupt trans* ist.

Protest unter dem Motto

Ältere Damen wollen Revolution

Vor Ungläubigkeit über die Reaktionen auf den Frauenstreik in der katholischen Kirche erstickt man fast am eigenen Gähnen. Wie bei den Predigten vieler Priester. So meint das Forum Deutscher Katholiken, die Forderungen von »Maria 2.0« widersprächen dem »Ordinatio sacerd...

»Eine Frau hat Jesus belehrt«

Die Künstlerin Lisa Kötter hat genug von der patriarchalen Gewalt in der katholischen Kirche. Aus Protest dagegen legt sie mit anderen Ehrenamtlichen für eine Woche ihre Arbeit nieder. Das Motto der internetaffinen Frauen: »Maria 2.0«.

Horst herrscht halt gern über Körper

Man muss nicht »trans«, »intersexuell« oder »queer« sein, um sich diese Woche wieder einmal zu ärgern. Das Bundesjustizministerium hat zusammen mit Horst Seehofers (CSU) Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat einen Reformvorschlag zum Transsexuellengesetz vorg...

Mit Impfpflicht auf 95 Prozent

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Masern ausrotten. Kampagnen und Appelle reichen ihm dafür nicht aus.

Es brennt in der Geburtshilfe

Der feministische Kampf für mehr Personal in der Geburtshilfe braucht dringend breitere Unterstützung – nicht zuletzt weil Hebammen Frauenrechte verteidigen, die Konservative und Rechtsextreme weltweit infrage stellen.