Redaktionsübersicht

Alina Leimbach

Sozialpolitikredakteurin. Bachelorstudium in Gießen und Leicester in Sozialwissenschaften, anschließender Master in europäisch-vergleichender Sozialpolitik in London.

Schwerpunkte Prekarität, Hartz IV, Arbeitsverhältnisse. Vor dem „nd“ politische Korrespondentin der Taz für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland und Freie bei der FR.

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Aktuelle Beiträge von Alina Leimbach

Abgestempelt - oder eben nicht? Das System der Arbeitsagentur ist umstritten.

Erwerbslose nicht gezählt

Die Bundesagentur für Arbeit hat laut Bundesrechnungshof fast neun Prozent aller Erwerbslosen in Statistiken falsch deklariert. Nun hat sie nachgebessert. Doch einigen genügt das noch nicht.

Arm und ohne Wahl

Arme Menschen gehen selten wählen, ihre Themen finden kaum Niederschlag in der Politik. Doch die Parteien müssen sie ernst nehmen, betonen drei Politikwissenschaftler.

Die Lust am Strafen

»Wir werden Hartz IV hinter uns lassen«, sagte Andrea Nahles im vergangenem Jahr. Doch: Passiert ist seither nichts. Es wird fleißig weitersanktioniert. Zwar erwecken aktuelle Meldungen zu neuen Sanktionszahlen den Eindruck, die Häufigkeit dieser Strafen sei rückläufig....

Braucht es einen Superhelden, um die Mieten zu senken? Hoffentlich nicht, aber Protest wie dieser macht in jedem Fall was her.

Das Thema Armut hat die Nische verlassen

Egal ob die Intiative gegen Mietenwahnsinn oder das Bündnis »Unteilbar«: Der Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Ralf Rosenbrock beobachtet, »dass es eine zunehmende Sensibilisierung für Armut und soziale Ungleichheit gibt.«

Hinter einem Transparent mit der Aufschrift «Mietenwahnsinn stoppen» ziehen Demonstranten durch die Frankfurter Innenstadt.

Die Gewinner

SPD-Chefin Andrea Nahles tituliert Wohnen als die »soziale Frage des 21. Jahrhunderts«. Die Mietpreisbremse ist erst kürzlich verschärft worden. Doch Expert*innen stellen der Politik der Bundesregierung ein vernichtendes Zeugnis aus.

Ziel: Tarifvertrag verhindern

Der Bundesverband der privaten Anbieter der Altenpflege hat gegen einen Flächentarifvertrag in der Altenpflege große Geschütze aufgefahren. Der AWO-Chef kritisiert das als »Blockadehaltung.

Herantasten an den Sozialismus

Soll man das Wort nutzen, oder nicht? Über den Sozialismus und was er bedeutet diskutierten die Jusos auf ihrem Sozialismuskongress am Wochenende - auch mit LINKEN-Chefin Katja Kipping. Die ist wenig zurückhaltend beim Thema.

Arme haben keine Priorität

Der Anteil der armutsgefährdeten Menschen in der EU ist seit 2008 gestiegen. Dabei ist Armutsreduktion eigentlich eine Top-Priorität der EU. Deutschlands Rolle ist noch einmal unrühmlicher.

Grundrente »reicht nicht, um Altersarmut zu bekämpfen«

Die LINKE legt in der Debatte um die Grundrente ihr eigenes Konzept vor. Sie kritisiert, dass die SPD-Pläne nicht geeignet seien, Altersarmut zu bekämpfen. Ein Element ihres Konzepts hat einen überraschenden Urprung.

Noch immer viele Langzeitarbeitslose

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen geht langsamer zurück als in der Vergangenheit. Diejenigen, die den Wechsel in die Arbeit packen, landen selten in regulärer Beschäftigung.

Mehr Rente - für wenige

Auch die CSU hat ein Rentenkonzept vorgelegt. Es sieht gegebenenfalls sogar höhere Renten vor als das Modell der SPD. Doch das Papier hat große Schönheitsfehler: Nur wenige würden profitieren.

Aufstocken für Azubis

Das Kabinett einigt sich auf höhere Beihilfen für Azubis, deren Lohn zu gering für den Lebensunterhalt ist. Die LINKE kritisiert, dass die Wurzel des Übels damit aber nicht angegangen werde.

Damit das Recht kein Zwang wird

Arbeitsminister Hubertus Heil will noch in diesem Jahr ein Recht auf Homeoffice verabschieden. LINKE und Grüne mahnen verbindliche Regelungen zum Arbeitsschutz an.