Redaktionsübersicht

Alina Leimbach

Sozialpolitikredakteurin. Bachelorstudium in Gießen und Leicester in Sozialwissenschaften, anschließender Master in europäisch-vergleichender Sozialpolitik in London.

Schwerpunkte Prekarität, Hartz IV, Arbeitsverhältnisse. Vor dem „nd“ politische Korrespondentin der Taz für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland und Freie bei der FR.

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Aktuelle Beiträge von Alina Leimbach

Bringen keinen Balon zum Platzen: Die Kandidat*innen für den SPD-Parteivorsitz.

Black Box SPD

Eigentlich gelten SPDler*innen als die »Roten«. Genauso richtig ist aber wohl die Bezeichnung »Black Box«. Ein schwarzer Kasten, bei dem keiner so recht weiß, was darin passiert. Die Mitglieder lassen zwar keine Chance aus, über ihre Partei zu klagen: zu bieder, zu kons...

Normal ist das nicht

»Normalarbeitsverhältnis« - das klingt irgendwie nach den 70er Jahren. Vor dem inneren Auge sieht man vielleicht den mittelalten deutschen Arbeiter im Blaumann, der Autoteile an einem Fließband montiert. Und so falsch ist das nicht. Das sollte man im Kopf behalten, wenn...

Schlecht bezahlt in der reichen Stadt: Fensterputzer an einer Fassade im Londoner Finanzviertel

Existenz statt Minimum

Mindestlöhne sind gerade in Großstädten oft zu niedrig, um die Existenz zu sichern. Arbeitsminister Heil will nun das britische Living-Wage-Konzept nach Deutschland holen. Wir haben Fachleute gefragt, was sie davon halten.

Weiterbildung nur für Privilegierte

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) findet Weiterbildungen essenziell: »Nur so wird es gelingen, dass die Arbeitskräfte von heute auch die Arbeit von morgen machen können«, formulierte er kürzlich. Für Beschäftigte will er deswegen die Chancen ausweiten, sich via Fortbi...

Trotz der Schwere des Problems tauch der Begriff »Erwerbsarmut« im Koalitionsvertrag von SPD und Union nicht an einer einzigen Stelle auf.

»Deutschland muss mehr tun«

Arbeit gilt oft als der beste Weg aus der Armut. Doch in Deutschland ist der Anteil der Menschen, die trotz Arbeit arm sind, EU-weit am stärksten gestiegen. Ein Kongress in Berlin thematisierte das.

Hinter Hubertus Heil steht »Neue Zuversicht« – aber kommt sie auch für die Erwerbslosen?

Hartz IV - ein bisschen weniger böse

Fast 15 Jahre nach der Einführung von Hartz IV will der Arbeitsminister die Reform reformieren. Eine Sanktion soll fallen, an der Regelsatzhöhe soll sich nichts ändern.

Und wie sieht’s nach Hartz IV aus? Es gibt einige aufschlussreiche Antworten.

Wer will Hartz IV abschaffen?

Hartz IV ist für die SPD und viele Wähler*innen das große Trauma. Seit der Agenda 2010 sind die Umfragewerte im Sinkflug. Wie positionieren sich die Kandidat*innen für den neuen Parteivorsitz?

Hat kein Interesse an der eigentlich gebotenen Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze: die SPD.

Blinder Fleck Regelsatzhöhe

»Wir lassen Hartz IV hinter uns« - wie viel von dieser Ankündigung der Ex-SPD-Vorsitzenden Andrea Nahles geblieben ist, kann man derzeit beobachten: Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die Hartz-IV-Regelsatzanpassung beschlossen. Um sagenhafte acht Euro für Alleinlebende...

Wohngipfel blieb folgenlos

Vor einem Jahr verkündete die Bundesregierung stolz ihre Maßnahmen gegen steigende Mieten. Ein Jahr später üben Verbände heftige Kritik.

Hartz IV von 72.000 Alleinerziehenden gekürzt

Sanktionen in der Grundsicherung stehen weiter in der Kritik. Eine kleine Anfrage der LINKEN im Bundestag belegt, dass auch viele Alleinerziehende von Kürzungen des Regelsatzes betroffen sind.

Deutschland strahlt weiter

Der Atomausstieg ist in Deutschland vermeintlich beschlossen, die Debatte hat sich abgekühlt. Der Uran-Atlas weist auf die Lücken und anhaltende Gefahr hin.

Niedriglohnabstandsgebot

Als selbsterklärte Partei der Arbeit betont die SPD gerne das »Lohnabstandsgebot«. Was das heißt, verdeutlichte erst kürzlich Arbeitsminister Hubertus Heil: »Wer arbeitet, soll immer mehr haben, als der, der nicht arbeitet.« Damit verteidigt die SPD das viel zu niedrige...

Liebeserklärung an Hartz IV

Entbürokratisierung, eine leichte Abmilderung der Sanktionen - und vermutlich sogar eine Kindergrundsicherung: Hubertus Heil nennt Grundzüge einer Hartz-IV-Reform. Das der Regelsatz auf Null Euro gekürzt werden kann, soll nicht verändert werden.

Wie viel kommt nach Hartz IV?

Seit einigen Jahren fordert die LINKE 1050 Euro eine sanktionsfreie Alternative zu Hartz IV für alle. Nun debattiert die Spitze, wie man sich künftig in der Frage positionieren will.

Ein Tarifvertrag Altenpflege ist greifbar

Pflegekräfte werden in Deutschland schlecht bezahlt. Einige Verbände wollen über einen verbindlichen Tarifvertrag für alle Betriebe in der Pflege verhandeln. »nd« sprach mit dem Präsidenten der Volkssolidarität, Wolfram Friedersdorff, über das Projekt.

Auch Wohneigentum verpflichtet

Das Bundesverfassungsgericht hat die Mietpreisbremse für zulässig erklärt. Es sei im öffentlichen Interesse, der Verdrängung ärmerer Bevölkerungsgruppen entgegen zu wirken.

Heimliche Liebe: Politcasting

Castingshows sind aus unserer Zeit nicht mehr wegzudenken. Die SPD könnte als Veranstalter auf jeden Fall davon profitieren: Wenn sie beginnt, endlich wieder öffentlich über ihren Kurs zu streiten - und dringend benötigte Zukunftsvisionen zu entwickeln.

»Eine Mischung aus Wut, Frust und Verzweiflung«

Sam* hat ein Jahr lang für Deliveroo in Berlin gearbeitet. Ihn hat die Rückzugsankündigung des Essenslieferdienstes am Montag auf dem kalten Fuß erwischt. Nun muss der 24-Jährige US-Amerikaner schauen, wie er seine Miete zahlt.

Ein bisschen abgefedert

Genauso sicher, wie jeden Abend um acht die Tagesschau im Ersten läuft, kommt auch die nächste Wirtschaftskrise. Die Frage ist nur: Was tun im Fall der Fälle? Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat am Dienstag Eckpunkte seines »Arbeit von morgen«-Gesetzes vorgestellt. ...

Genug Mitte

Die Sozialdemokraten wollen über Koalitionen mit der LINKEN nachdenken? Endlich. Denn sie muss erkennen, dass die Zeit der Schröderschen Politik der »neuen Mitte« endgültig vorbei ist.