Redaktionsübersicht

Alina Leimbach

Sozialpolitikredakteurin. Bachelorstudium in Gießen und Leicester in Sozialwissenschaften, anschließender Master in europäisch-vergleichender Sozialpolitik in London.

Schwerpunkte Prekarität, Hartz IV, Arbeitsverhältnisse. Vor dem „nd“ politische Korrespondentin der Taz für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland und Freie bei der FR.

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Aktuelle Beiträge von Alina Leimbach

Unter Prekären

«Es gibt kein Recht auf Faulheit in unserer Gesellschaft.» Dieser Satz von Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) steht exemplarisch für die Arbeitsmarktpolitik der vergangenen 15 Jahre. Ändert sich das mit den neuen Vorsitzenden?

Im Ruhrgebiet sind viele Kommunen klamm bei Kasse – und die Armut ist hoch.

Armut trotz Aufschwung groß

Die Armut in Deutschland ist 2018 das erste mal seit einigen Jahren leicht gesunken. Doch hinter dieser vermeintlich guten Zahl verstecken sich große regionale Differenzen.

SPD-Arbeitsminister Hubertus Heil wollte eigentlich die Hartz-IV-Sanktionen behalten. Wie es mit der Partei insgesamt aussieht ist unklar.

Kommt die Hartz-Wende in der SPD?

Mit den beiden designierten neuen SPD-Vorsitzenden Esken und Walter-Borjans stehen zwei Hartz-IV-Kritiker an der Spitze der Partei. Wird der Parteitag eine Abschaffung aller Sanktionen beschließen?

Neuanfang geht nur ohne Hartz IV

Die SPD-Parteibasis hat den Aufbruch gewählt. Nicht anders kann man die Wahl der zuvor weniger bekannten Kandidaten für den Parteivorsitz, Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken, verstehen. Wenn die Partei es ernst meint mit einem Neuanfang, dann müssen sie auch mit ei...

Hubertus Heil Grundrente kommt ab 2021 für Menschen mit 35 Beitragsjahren. Andere Länder haben

OECD warnt vor Armutsrisiken im Alter

Die OECD findet deutliche Worte zum deutschen Rentensystem: Regressiv und mit einem großen Risiko für Geringverdienende altersarm zu werden. Auch zwei andere Gruppen schneiden bei der Altersabsicherung schlecht ab.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD)

Heil: Keine Sanktionen über 30 Prozent

Eigentlich schien nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts klar: Sanktionen über 30 Prozent sind nicht verfassungsgemäß. Doch ein Weisungsentwurf missachtete das.

Im Zweifel gegen Menschen

Strafen, strafen, strafen - das scheint das Lieblingsmotto vieler Verwaltungsbeamter zu sein. Es ist nur gut, dass Arbeitsminister Hubertus Heil unmittelbar nach Bekanntwerden eines Entwurf zu Hartz IV die Reißleine zog.

Aktiv Gedenken und auf die Schrecken von Rechtsextremismus in der Gegenwart hinweisen, das ist eine der Hauptaufgaben des VVN-BdA.

»Politisch motiviert«

Bei fast jeder Gedenkveranstaltung zur Shoah ist sie vor Ort: Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes. Nun wurde ihr die Gemeinnützigkeit entzogen. Der Vorwurf lautet: »Linksextremismus«.

Das Urteil ist gesprochen, die Richter*innen verlassen den Saal. Die Deutungskämpfe beginnen.

Deutungskämpfe um Hartz-IV-Sanktionen

Konservative wollen an den Hartz-IV-Sanktionen festhalten - und verweisen auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Progressive Kräfte sehen das Urteil dagegen als »Rückenwind« für Sanktionsfreiheit. Wer hat recht?

Nichts am Denken geändert

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz-IV-Sanktionen war vor allem eines: eine riesige Klatsche für ein Großteil der Politiker*innen. Ihnen war jahrelang fast jedes Mittel recht, Erwerbslose gefügig zu machen. Dementsprechend war der Blick auf sie - von o...

Katja Kipping (LINKE) will zusammen mit den Grünen Hartz-IV Sanktionen abschaffen.

Grüne und Linkspartei geeint gegen Sanktionen

Die Bundesverfassungsrichter*innen haben die Politik beauftragt, das Urteil zu den Hartz-IV-Sanktionen in Gesetzform zu gießen. Grüne und LINKE fordern gemeinsam die Streichung aller Sanktionen.

Sanktionsaufschub in den Jobcentern

Das Bundesverfassungsgericht hat der Politik und den Jobcentern einiges ins Heft geschrieben. Nun setzen einige Jobcenter die Vollstreckung neuer Sanktionen wohl übergangsweise aus.

Wenn Karlsruhe den Feuerlöscher spielt

Über Jahre hielten weite Teile der Politik an den harten Hartz-IV-Strafen fest. Nun urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass eine Mehrzahl von ihnen verfassungswidrig ist.

Menschenwürde 15 Jahre verletzt

Das Urteil zu den Hartz-IV-Sanktionen war überfällig. Doch es kaschiert eines nicht: dass weite Teile der Politik, allen voran FDP, CDU und CSU, aber auch weite Teile der SPD bis heute menschenrechtverletzende Politik verteidigt haben.

Enterbt Karlsruhe Gerhard Schröder?

Die Agenda 2010 war ein zentrales Politikprojekt der rot-grünen Bundesregierung Gerhard Schröders. Rund 15 Jahre nach der Einführung von Hartz IV könnte ein wesentlicher Teil gekippt werden.

Martina Höfer in ihrer Küche. Seit 2016 hat sie endlich wieder eine feste Bleibe. Ihre Wohnung ist ihr Refugium.

»Alle Sanktionen müssen fallen«

Am Dienstag entscheidet das Bundesverfassungsgericht, ob Hartz-IV-Sanktionen mit dem Grundgesetz zu vereinbaren sind. Martina Höfer haben sie an den Rand der Existenz geführt.

Altersarmut ist nicht wegzulächeln

Beim Thema Pflege hat fast jeder Bilder vor dem inneren Auge: die Großmutter oder Mutter, die die schon papierdünne (Ur-)Oma mit Haferflockensuppe füttert, ihr die Haare kämmt, sie bittet, mehr zu essen: »Mutti, noch diesen einen Löffel.« Die auch nachts immer aufspring...

Gute oder nur bessere Löhne?

Am Donnerstag verabschiedete der Bundestag mit den Stimmen der Großen Koalition und Grünen, bei Enthaltung der Linken, das »Pflegelöhneverbesserungsgesetz«. Doch die Finanzierung bleibt eine große Leerstelle im Gesetz.

Ein paar Euro mehr für arme Rentner

Die Große Koalition verhandelt seit neun Monaten über die Grundrente. Erneut wurde ein Beschluss verschoben, doch Details einer Einigung sind zumindest absehbar.