Redaktionsübersicht

Alina Leimbach

Sozialpolitikredakteurin. Bachelorstudium in Gießen und Leicester in Sozialwissenschaften, anschließender Master in europäisch-vergleichender Sozialpolitik in London.

Schwerpunkte Prekarität, Hartz IV, Arbeitsverhältnisse. Vor dem „nd“ politische Korrespondentin der Taz für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland und Freie bei der FR.

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Aktuelle Beiträge von Alina Leimbach

Heimliche Liebe: Politcasting

Castingshows sind aus unserer Zeit nicht mehr wegzudenken. Die SPD könnte als Veranstalter auf jeden Fall davon profitieren: Wenn sie beginnt, endlich wieder öffentlich über ihren Kurs zu streiten - und dringend benötigte Zukunftsvisionen zu entwickeln.

Freitag wird die letzte Tour dieses Deliveroo-Fahrers sein.

»Eine Mischung aus Wut, Frust und Verzweiflung«

Sam* hat ein Jahr lang für Deliveroo in Berlin gearbeitet. Ihn hat die Rückzugsankündigung des Essenslieferdienstes am Montag auf dem kalten Fuß erwischt. Nun muss der 24-Jährige US-Amerikaner schauen, wie er seine Miete zahlt.

Ein bisschen abgefedert

Genauso sicher, wie jeden Abend um acht die Tagesschau im Ersten läuft, kommt auch die nächste Wirtschaftskrise. Die Frage ist nur: Was tun im Fall der Fälle? Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat am Dienstag Eckpunkte seines »Arbeit von morgen«-Gesetzes vorgestellt. ...

Genug Mitte

Die Sozialdemokraten wollen über Koalitionen mit der LINKEN nachdenken? Endlich. Denn sie muss erkennen, dass die Zeit der Schröderschen Politik der »neuen Mitte« endgültig vorbei ist.

Schuldenerlass ist Politik gegen Armut

»Ja, mei«, sagen die einen, »Tach auch« die anderen. Doch beinahe alle sagen sie: »Arme Kinder darf es nicht geben.« Doch genau das ist Realität in Deutschland. Jedes sechste Kind ist armutsgefährdet und im Hartz-IV-Bezug. Genau so unterschiedlich, wie die Dialekte in v...

Krokodilstränen

»Wir bekämpfen Kinderarmut«, verspricht die GroKo in ihrem Koalitionsvertrag. Doch die neuen Zahlen des Paritätischen Gesamtverbands zeigen, wie sehr sich die verfügbaren Einkommen von armen, reichen und durchschnittlichen Haushalten mit Kindern auseinander entwickelt h...

Vor allem migrantischen Frauen wird vom Jobcenter gerne ein Job als Putzkraft angeboten.

Wie wäre es mit Putzen?

Die Erwerbslose Sandra Schlensog darf keine Weiterbildung machen - angeblich, weil sie zu alt ist. Dabei kennen die Jobcenter gar keine Altersgrenze bei Maßnahmen.

Arbeiten für wenig

Neue Zahlen zur Erwerbsbeteiligung von Frauen machen derzeit Schlagzeilen. Doch Erwerbsbeteiligung an sich kann nicht Zweck alleine sein. Frauen müssen auch gut entlohnt werden - und in Vollzeitjobs arbeiten.

Obdachloser in Bremen - im kleinsten Westbundesland gibt es besonders viel Armut.

Ossis und Wessis bald gleich arm

Die Quote der armutsgefährdeten Personen in den neuen Bundesländern ist gesunken. Armutsforscher Christoph Butterwegge warnt aber vor der Annahme, dass jetzt alles gut sei.

Eine Hand hält einen Stempel mit der Aufschrift

Hartz IV im Herzen

Eigentlich versprach Ex-SPD-Chefin Andrea Nahles: »Wir lassen Hartz IV hinter uns.« Blöd nur, wenn ausgerechnet Spitzen-SPDler weiter auf Agenda-Kurs sind. Wie Detlef Scheele, Chef der Bundesagentur für Arbeit. Er kritisierte Berlins »Solidarisches Grundeinkommen«. Das ...

Für eine Arbeitslosen-Rückversicherung in der EU

Ursula von der Leyen ist auf Werbetour: Um Kommissionspräsidentin werden zu können, hofft sie auch auf Stimmen der sozialdemokratischen Fraktion im Europaparlament. Dabei setzt sie auch auf Themen, die für die Union bislang No-Gos waren.

Zahlt ihnen das Geld direkt!

Man kann sich als Bürger*in immer ein bisschen gönnerhaft fühlen, wenn man Kindern aus ärmeren Familien »eine Chance geben« will. Den süßen, unschuldig dreinblickenden Kinderaugen kann ja niemand einen Vorwurf für das Fehlverhalten der Eltern machen - selbst wenn abends...

Unwillige Frau

Eine starke Frau mit eigenem Kopf: Valerie Holsboer war als erste weibliche Vorständin der Bundesagentur für Arbeit bei Mitarbeiter*innen hoch geschätzt. Doch der Arbeitgeberseite kam sie quer.

»Wettbewerbsvorteil Sozialmodell«

Menschen sollen statt nackter Wirtschaftskennzahlen im Fokus der EU stehen, fordert Finnland. Wachstum würde das aber auch bringen.

Atypische Arbeit – für jeden Fünften normal

Wer in Leiharbeit, befristet oder in Teilzeit arbeitet, hat einen atypischen Job. Und diese Zahl bleibt hoch. Gerade bei den Frauen arbeitet fast jede Dritte in einem solchen Beschäftigungsverhältnis.

Das Märchen von der sozial gerechten Gebühr

Ausgerechnet der Ärztekammerpräsident schlägt Zuzahlungen für medizinische Behandlungen vor. Diese sollen zwar sozial gestaffelt sein - doch gerecht wären sie deswegen nicht. Lieber sollte er es machen wie die FDP.

Fünf Euro für die Grundrente

Die Pläne für die Grundrente liegen derzeit wegen Streit um die Bedürftigkeitsprüfung auf Eis. Im Interview erklärt Tim Köhler-Rama, warum eine Grundrente mit einer solchen Prüfung gar keine Rente mehr wäre und warum auch die Zahnarztgattin ein Recht auf sie haben darf.

Kletterhilfe für Löhne in der Pflege

Die Bezahlung in der Altenpflege ist mies. Schon länger wird deswegen um einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag gestritten. Nun ist ein wichtiger Schritt geschafft.

Nun nicht nachlassen

Anderen Menschen zu helfen, wird in Deutschland schlecht bezahlt: Im Mittel verdient beispielsweise eine ausgebildete Altenpflegekraft im Osten monatlich nur 2356 Euro brutto. Bei privaten Trägern liegen die Löhne teilweise noch ein Drittel darunter. Altersarmut ist da ...