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Tim Wolff

Tim Wolff
Als "Titanic"-Chefredakteur (2013-2018) war Tim Wolff gezwungen, jahrelang die Bürgerpresse intensiv zu lesen. Jetzt entsorgt er sie in "neues deutschland" Woche für Woche, Artikel für Artikel. Der gebürtige Mannheimer und Zwangs-Frankfurter schreibt neben anderen Printprodukten auch für Funk und Fernsehen.
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Aktuelle Beiträge von Tim Wolff:
Das Ende

Alles hat ein Ende: Vielleicht die Menschheit, auf jeden Fall aber diese Kolumne. Wie beides zusammenhängt und warum man etwas annimt, wovon man nicht möchte, dass es eintritt, erklärt Tim Wolff zum Abschluss von »Best of Menschheit«.

Großer Vorteil: Nichts zu sagen

Es ist fast magisch, wie Angela Merkel immer wieder als die Gute dasteht. Ihr Trick: Einfach nichtssagend sein. Deutschland ist die tiefe Empfindung, zu eigenen Gunsten den anderen Leid zufügen zu müssen – leider, leider.

Überraschungen des Pessimismus

Früher konnte man sich zwischen zwei politischen Systemen entscheiden, heute nur zwischen Optimismus und Pessimismus. Obwohl, »Realismus« gibt es auch noch. Wer das will, ist vermutlich auch »weder rechts noch links« und damit rechts.

Das ewige kleinere Übel

Die Menschheit geht dem Ende entgegen. Zeit, kurz vor Schluss zurückzublicken auf das, was gar nicht so übel war. Dieses Mal nimmt sich Tim Wolff die »erfolgreichen Trickbetrüger« bei den Grünen vor.

Rassismus gegen Weiße

Weiße, also die Menschen, die sich ganz automatisch als Individuum verstehen können, haben es noch immer einfach: Sie müssen nur zuhören, was Betroffene ihnen über Rassismus erzählen. Nur Dieter Nuhr interessiert das nicht.

Ist Wahrheit lustig?

Die Menschheit geht dem Ende entgegen. Zeit, kurz vor Schluss zurückzublicken auf das, was gar nicht so übel war.

TV und Print, die Ursuppe allen Übels

Stand jetzt sind soziale Netzwerke die Ursache oder ein Symptom für den Verfall von privater und geschäftsmäßiger Kommunikation, Verrohung und Enthemmung, der Hauptgrund für das Ausbleiben monetärer Wertschätzung geistiger Arbeit.

Konkurrenz und Rücksicht

Alles, was man über den Menschen wissen müsse, liege in der Erfindung des Motorradhelms, stellte der Komiker Jerry Seinfeld einmal fest. Heute würde man ergänzen: Im Aufsetzen der Masken in Zeiten der Pandemie.

Zerstört und vermenschlicht

Der Mensch hat gelernt, Pflanzen zu hegen und Flüsse zu lenken. Er hält Tiermitate, von denen er Fotos macht. Tim Wolff berichtet in seiner Kolumne, wie Natur beherrscht und verklärt wird - und fragt: Warum lässt der Mensch sie nicht einfach mal in Ruhe?

Im Rausch

Der Kapitalismus schafft es seit Jahrzehnten, uns Dinge aufzuschwatzen, die wir nicht brauchen, um damit ein Leben zu ertragen, das wir hassen. So oder so ähnlich geht es uns doch allen. Aber: Konsum lindert nun mal den Schmerz.

Spontan befreit vom Schmerz des Menschseins

Es gibt ziemliche viele Menschen auf der Welt. Zu viele, um Empathie für den einzelnen aufzubringen? Tim Wolff untersucht in seiner Kolumne »Best of Menschheit«, warum wir die Häme entwickelt haben – und warum sie manchmal befreiend wirkt.

Die haben wenigstens Humor

Wenn immer wieder die ermüdende Frage »Was darf Satire?« gestellt wird: Es ist schaurig, so etwas aufzuschreiben: Aber es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass niemand noch für die schlechtesten Scherze um die eigene körperliche Versehrtheit fürchten muss.

Gewinnen ist Sein

Individualität ist für den - kleiner werdenden - Teil der Menschheit, der auf der Siegerseite des kapitalistischen Kampf- und Wettspiels steht, das, was er besitzt und gleichzeitig anderen verweigert.

Inszenierte Nächstenliebe

Während europäische Politiker von »Nächstenliebe« sprechen, werden auf Moria Menschen gefangen gehalten und gedemütigt. Warum Europas Ideale stets nur Begleitmusik seiner Gewalt waren.

Das große Maschinenfressen

Hannes Jaenicke mag die Natur. So sehr, dass er 2008 für eine ZDF-Doku in ein indonesisches Affenbordell ging. Heute lassen sich von diesem Film und begleitenden Artikeln nur noch wenige Spuren finden, aus irgendwelchen Gründen war der den Beteiligten wohl im Nachhinein...

Aller Schlaf wird zum Büroschlaf

Die freundlich den Kopf in heizungslosen Kammern wärmende Schlafmütze ist bis heute ein deutsches Schimpfwort. Wer außerhalb der Nacht im Bett liegt, muss krank sein. Das Bett muss tagsüber »gemacht« sein, um den zur Arbeit Verpflichteten abzuweisen.