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Tim Wolff

Tim Wolff
Als "Titanic"-Chefredakteur (2013-2018) war Tim Wolff gezwungen, jahrelang die Bürgerpresse intensiv zu lesen. Jetzt entsorgt er sie in "neues deutschland" Woche für Woche, Artikel für Artikel. Der gebürtige Mannheimer und Zwangs-Frankfurter schreibt neben anderen Printprodukten auch für Funk und Fernsehen.

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Aktuelle Beiträge von Tim Wolff

Geschmackloser geht es nicht: Ein Tweet der ZDF heute-show kurz nach Bekanntwerden der ersten Hochrechnungen der Bürgerschaftswahl in Hamburg.

Die Freude übers Dochirgendwiegutsein

Den Finger in die Wunde zu legen, um sie zu verstecken: Wie schamlos ist die »Heute-Show«? Es geht um Wohlfühlsatire und Deutschlandrettungspathos, wenn sie gegen Nazis sein will.

Aufgepasst, Wähler! In fünf von sechs deutschen Eiern steckt der Antikommunismus!

Gestern, heute, morgen

Warum die deutschen Parteien irgendwann fast alle wurden wie die FDP, die das Erbe des Nationalsozialismus mit dem Wirtschaftsliberalismus versöhnte: Tim Wolff hat eine schnelle Geschichte des deutschen Antikommunismus geschrieben.

Den Tod auslachen

Die Menschheit hat im Kapitalismus zu sich gefunden und mit dem, was euphemistisch »Klimawandel« genannt wird, zu ihrem Ende. Zeit also, kurz vor Schluss zurückzublicken auf ein paar Tausend Jahre Zivilisation, was trotz allem gar nicht so übel war.

Wenn Idefix um Bäume weint

Der Mensch kann sich nicht sattsehen am Tier als Mensch. Ein genialer menschlicher Einfall, der keinen weiteren Applaus benötigt, weil er schon genug bekommen hat. Und selbst die Gegenprobe belegt das.

Jens und Jogi

Überall, wo Homosexualität nicht bekämpft, ja vielleicht nicht mal benannt werden muss, leben alle besser. Dort – und das wiederum gilt leider für fast alle Zeiten und Orte –, wo es nicht so war und ist, herrscht das Unglück.

Knackig, säuerlich

Es gibt eines, das die Deutschen gut gemacht, ja, dem sie sogar zu Weltruhm verholfen haben. Etwas, das noch Wert haben wird, wenn die Bevölkerung des brennenden Planeten im Kampf um die Zivilisationsreste zwischen den Todeszonen um Nahrung kämpfen wird: Kraut.

Genug ist genug ist genug!

Bald gibt es so lange Untergang, wie es dem mündigen Bürger gefällt. Wäre ja auch nicht das erste Mal in diesem Land. nd-Kolumnist Tim Wolff über Böllerverbote, die «FAZ» und die bevorstehende Apokalypse.

Wie viel Weihnacht steckt im »Spiegel«?

Alle Jahre wieder kommt die »Spiegel«-Nummer 52 - und das Sturmgeschwätz der Demokratie wird besinnlich. Dann ist Gott zu Gast. Und damit: spärlich als Wissenschaft getarnte Esoterik.

Die gute Ordnung im Widerstand

Wer die »FAZ« liest, erfährt, was herrscht. Und was nicht: Panik wegen der Klimakatastrophe. »Es gibt in Europa keinen Notstand – schon gar keinen Klimanotstand«, steht da. Hier herrscht Ordnung und auf die kommt es an.

Der schummrig schildkrötige Strippenkönig

Die zwei netten Personen, die nun die SPD zu führen versuchen, stehen in vielen Fragen rechts von der SPD unter Helmut Schmidt, aber für die meisten Medien gehorchen sie einem antikapitalistischen Geheimagenten: Kevin Kühnert.

Das Rauschen des Stifts beim Mahlen der Kaffeekörner

Warum Peter Handke den Nobelpreis fürs Interviewtwerden verdient hätte, erklärt Tim Wolff. Übrigens: Wenn in einer Zeitung steht, dass Handke nicht nur über Pilze spricht, wenn er über Pilze spricht, dann geht es nicht nur um die Behauptung, Handke spreche nicht nur über Pilze.

Da kann man nix machen

So zu tun, als müsse man nur Produkte kaufen, die etwas weniger CO2 verursachen, damit alles besser wird, »ist in etwa so sinnvoll, wie zu sagen, eine versalzene Suppe benötige nur mehr von einem weniger salzigen Salz«.

Jetzt wird ausgerechnet mit DIESEM Wort abgerechnet

Wie blöd ist das denn? Das Wort »ausgerechnet« ist die neue Pest im Journalismus: Es soll selten sein, wird aber inflationär gebraut – vor allem von bei »Focus«, »FAZ« und der »Funke Mediengruppe«

Versuch, einen »Watson«-Text zu verstehen - autsch!

Das alltägliche Elend des deutschen Printjournalismus ist nichts gegen das, was täglich in der buzzfeedisierten Sektion des Onlinejournalismus passiert. Tim Wolff über das ebenso verblödete wie verblödende Boulevardnachrichten-Onlineportal »Watson«.

Der Robert Habeck des Klassenfahrtgelages

Der Frontmann der Toten Hosen, Campino, outet sich als Fan von Volksmusik. Auch scheint er Frieden mit seiner deutschen Heimat gemacht zu haben. Klar, dass unser Kolumnist das nicht unkommentiert lässt.

Allumfassend unglaubhaft

Es gibt keinen Kampf der »Bild« gegen Rechts; es gibt nur die Taktik, ein Publikum zu sich zu holen, indem man anbietet: Lasst den einen Hass sein, dann können wir gemeinsam den anderen ausleben.

Die angekündigte Revolution ist da!

Um den Kapitalismus als ein Arbeitskraft und Verstand bis zur restlosen Dummheit verwertendes System zu erkennen, reichen Automobilkonzerne und die Presselakaien, die sie preisen. Tim Wolff über die »Revolutionen«, die von Audi und Volkswagen angekündigt werden.

Wunschschreiben

Der Wunsch nach Ernsthaftigkeit, Mäßigung, nach weniger Polemik ist der schale Standard eines sich neutral wähnenden Journalismus, der kein Ziel als das Staatstragende hat.