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Redaktionsübersicht

Tim Wolff

Tim Wolff
Als "Titanic"-Chefredakteur (2013-2018) war Tim Wolff gezwungen, jahrelang die Bürgerpresse intensiv zu lesen. Jetzt entsorgt er sie in "neues deutschland" Woche für Woche, Artikel für Artikel. Der gebürtige Mannheimer und Zwangs-Frankfurter schreibt neben anderen Printprodukten auch für Funk und Fernsehen.

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Aktuelle Beiträge von Tim Wolff

Ein Mann mit Netz-Maske - keine Pointe

Konkurrenz und Rücksicht

Alles, was man über den Menschen wissen müsse, liege in der Erfindung des Motorradhelms, stellte der Komiker Jerry Seinfeld einmal fest. Heute würde man ergänzen: Im Aufsetzen der Masken in Zeiten der Pandemie.

Zerstört und vermenschlicht

Der Mensch hat gelernt, Pflanzen zu hegen und Flüsse zu lenken. Er hält Tiermitate, von denen er Fotos macht. Tim Wolff berichtet in seiner Kolumne, wie Natur beherrscht und verklärt wird - und fragt: Warum lässt der Mensch sie nicht einfach mal in Ruhe?

Im Rausch

Der Kapitalismus schafft es seit Jahrzehnten, uns Dinge aufzuschwatzen, die wir nicht brauchen, um damit ein Leben zu ertragen, das wir hassen. So oder so ähnlich geht es uns doch allen. Aber: Konsum lindert nun mal den Schmerz.

Spontan befreit vom Schmerz des Menschseins

Es gibt ziemliche viele Menschen auf der Welt. Zu viele, um Empathie für den einzelnen aufzubringen? Tim Wolff untersucht in seiner Kolumne »Best of Menschheit«, warum wir die Häme entwickelt haben – und warum sie manchmal befreiend wirkt.

Die haben wenigstens Humor

Wenn immer wieder die ermüdende Frage »Was darf Satire?« gestellt wird: Es ist schaurig, so etwas aufzuschreiben: Aber es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass niemand noch für die schlechtesten Scherze um die eigene körperliche Versehrtheit fürchten muss.

Gewinnen ist Sein

Individualität ist für den - kleiner werdenden - Teil der Menschheit, der auf der Siegerseite des kapitalistischen Kampf- und Wettspiels steht, das, was er besitzt und gleichzeitig anderen verweigert.

Inszenierte Nächstenliebe

Während europäische Politiker von »Nächstenliebe« sprechen, werden auf Moria Menschen gefangen gehalten und gedemütigt. Warum Europas Ideale stets nur Begleitmusik seiner Gewalt waren.

Das große Maschinenfressen

Hannes Jaenicke mag die Natur. So sehr, dass er 2008 für eine ZDF-Doku in ein indonesisches Affenbordell ging. Heute lassen sich von diesem Film und begleitenden Artikeln nur noch wenige Spuren finden, aus irgendwelchen Gründen war der den Beteiligten wohl im Nachhinein...

Aller Schlaf wird zum Büroschlaf

Die freundlich den Kopf in heizungslosen Kammern wärmende Schlafmütze ist bis heute ein deutsches Schimpfwort. Wer außerhalb der Nacht im Bett liegt, muss krank sein. Das Bett muss tagsüber »gemacht« sein, um den zur Arbeit Verpflichteten abzuweisen.

Die falschen Wörter weglassen

Natürlich ist Sprache nicht per se gut, man kann schon erstaunlichen Mist mit ihr anstellen, aber sie schafft die einzige Welt, in der Menschen überhaupt leben können. Sie ist, selbst ohne Schrift, das kollektive Gedächtnis.

Ungetrübte Freude am Lebendigsein

Ist das geringere Übel immer okay? Tim Wolff kommt in seiner Kolumne »Best of Menschheit« zu einem anderen Schluss. Die Suggestion, alles sei immer das Beste, was gerade möglich ist, könne mitunter schlimme Folgen haben.

Erfundene Bedrohung der Macht der Ungleichheit

Die, die von Jahrhunderten der Gängelung, Auslöschung und hegemonialen Ausnutzung profitiert haben, fantasieren sich in trivialen Projektionen als Opfer und behaupten, ihre Kultur würde in einer Verschwörung irgendwie linker Herrschaft gecancelt.

Vorschlaghammer oder Zange?

Effizienz ist sicherlich eine der menschlichen Eigenschaften, die ihn über den Rest der Natur hat aufsteigen lassen. Doch kann sie durchaus auch die Perversion menschlicher Schaffenskraft sein kann.

Nicht wahr, werte Kiffer?

Letzte Woche habe ich an dieser Stelle Naivität gelobt: das Konzept der nicht hoffnungslosen, weil kindlichen Dummheit, mit dem man sich sogar aus Naziaktivitäten rauslavieren kann. Zumindest in Deutschland. Aber wenn ich es mir recht überlege, ist die original Dummheit...

Ein sehr deutsches Problem

Wie kann ein Offizier dem »Nazivorwurf« entkommen? Mit der Zauberformel »Naivität«. Brillant! Er ist so naiv, dass er nicht mal genau weiß, ob er naiv war, als er Rechtsextreme herzte, aber eines weiß er sicher: Rechtsextrem ist er auf keinen Fall!

Rechts bleibt übrig

Sozialdemokratie ist das, was sich im Westen zum Zwecke ergab, links mit rechts so zu versöhnen, dass rechts übrig bleibt. Wie es dazu kam, erklärt nd-Kolumnist Tim Wolff.

Jeder Horst ist ein maximaler Horst

Ja, Horst ist womöglich der beste Name, der je erdacht und vergeben wurde. Allein schon deshalb, weil aber auch jeder Horst exakt so handelt, spricht und aussieht wie ein Horst eben. Und der größte Horst aller Horste ist Horst Seehofer.

Alle anderen waren wieder Tiere

Weil der Mensch ungern zwischen mehr als zwei Möglichkeiten wählt, muss es Junge oder Mädchen sein, hetero- oder homosexuell – obwohl die Natur das deutlich flexibler angelegt hat. Tim Wolff über »Identität« als Vehikel zur Befreiung.

Die beste Partei aller Zeiten

In einem besonders nazihaften Teil des Nichtmehrnazilandes BRD entstand irgendwann die beste Partei aller Zeiten: die CSU. Sie herrscht in ihrem Bayernland fast so unangefochten wie einst die SED in der DDR. CSU-Minister kann aber nur werden, wer volltrunken gegen einen Baum fährt.