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Redaktionsübersicht

Ulrike Wagener

Ulrike Wagener
Ulrike Wagener, Jahrgang 1989, hat an der Humboldt-Universität zu Berlin deutsche Literatur und Kulturwissenschaft studiert. Während des Studiums unterrichtete sie Studienanfänger im richtigen Verfassen von Fußnoten und wissenschaftlichen Texten und sorgte für den reibungslosen Ablauf von Literaturveranstaltungen. Für ihre Abschlussarbeit las sie zahlreiche Briefe deutscher Missionare in Sütterlinschrift, um herauszufinden, welche Rolle diese für die Internierung von Schwarzen Menschen in Namibia während der deutschen Kolonialherrschaft hatten. Seit 2018 ist sie Redakteurin für das „Mikroskop“ von nd.DieWoche. Sie schreibt über postkoloniale Themen, Erinnerungspolitik und Theater.
 

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Aktuelle Beiträge von Ulrike Wagener

Benennt es um: Das »Robert Koch-Institut« in Berlin.

Forschung ohne Sockel

Nie war das Robert-Koch-Institut so präsent - und damit der namensgebende Mediziner und Mikrobiologe. Doch sein Name steht nicht nur für wissenschaftlichen Fortschritt, sondern auch für rücksichtsloses koloniales Denken. Es ist Zeit für eine Umbenennung.

Paris, 8 décembre 1982

Eine (post-)koloniale Hoffnung

Albert Memmi war jüdisch, arabisch, französisch. »Ich war eine Art ›Mischling‹ der Kolonisierung, ich verstand alle, weil ich zu niemandem gänzlich gehörte«, schrieb der Soziologe der Dekolonisation, der jetzt mit 99 gestorben ist.

Werbung für Rassismus

In einem Werbespot des Autoherstellers Volkswagen sind gleich mehrere rassistische Anspielungen zu sehen. Der Konzern sieht sich nun mit massiver Kritik im Netz konfrontiert.