Redaktionsübersicht

Ulrike Wagener

Ulrike Wagener
Ulrike Wagener, Jahrgang 1989, hat an der Humboldt-Universität zu Berlin deutsche Literatur und Kulturwissenschaft studiert. Während des Studiums unterrichtete sie Studienanfänger im richtigen Verfassen von Fußnoten und wissenschaftlichen Texten und sorgte für den reibungslosen Ablauf von Literaturveranstaltungen. Für ihre Abschlussarbeit las sie zahlreiche Briefe deutscher Missionare in Sütterlinschrift, um herauszufinden, welche Rolle diese für die Internierung von Schwarzen Menschen in Namibia während der deutschen Kolonialherrschaft hatten. Seit 2018 ist sie Redakteurin für das „Mikroskop“ von nd.DieWoche. Sie schreibt über postkoloniale Themen, Erinnerungspolitik und Theater.
 

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Aktuelle Beiträge von Ulrike Wagener

Rechte Symbolik gibt es in Deutschland auf den Straßen – und in Chatgruppen der Polizei.

Ein Fall alle ein bis zwei Tage

150 Skandale mit Rechtsradikalismus in Polizei, Bundeswehr und Justiz hat die Kampagne »Entnazifizierung jetzt« allein für 2020 gesammelt.

Benachteiligt wird nicht nach Pass

Dass die Berliner Regierung nun eine Quote für Migrant*innen im öffentlichen Dienst einführen will, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch ist die Definition, wer von dieser Regelung erfasst würde, ein Problem.

Die Drecksarbeit wird delegiert

Beobachtung von Pushbacks in Europa: Im Dezember 2019 konnte Europaparlamentarierin Cornelia Ernst mit eigenen Augen sehen, wie Menschen in der Nähe von Lipa gewaltsam über die Grenze zurück nach Bosnien gebracht wurden.

Britisches Frontex-Marineschiff vor der griechischen Insel Lesbos

Rechtsbruch an den Grenzen der EU

Gegen die EU-Grenzschutzagentur Frontex laufen Untersuchungen. Medien- und Augenzeugenberichten zufolge könnte sie in die illegale Zurückdrängung Geflüchteter verwickelt sein.

Gesa Teichert-Akkermann (l) und Verena Akkermann geben ihrer Tochter Paula ein Küsschen auf die Wange.

Zwei Mütter im Leben, eine auf Papier

Gesa C. Teichert-Akkermann und Verena Akkermann haben sich gemeinsam für ein Kind entschieden und sind nun dessen gemeinsame Eltern – praktisch gesehen. Vor dem Oberlandesgericht Celle kämpfen sie nun dafür, dass dies auch rechtliche Realität wird. Denn in der Geburtsurkunde ihrer Tochter ist nur die leibliche Mutter.

Das Privileg der Alleinverdienerehe

Das Ehegattensplitting ist eine Ungleichbehandlung - aber rechtskonform. So urteilte zuletzt das Finanzgericht Leipzig. Warum gibt es das Splitting noch?

Der geplante »Sturm auf den Reichstag« blieb im August 2020 erfolglos.

Der Brandsatz im Parlament

Deutsche Politiker*innen äußern sich bestürzt über die Ereignisse in Washington. Zugleich wird die Diskussion über eine verschärfte Bannmeile aufgegriffen.

Primat der Arbeit

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, heißt ein bekanntes deutsches Sprichwort. Doch in der Pandemie fällt der zweite Teil weitgehend aus. Es bleibt uns der Lockdown des Privaten.

Seehofers Anti-Migrationspolitik tötet

4441 Menschen sind seit 2018 auf der Flucht im Mittelmeer gestorben. Zu Menschenrechtsverletzungen in Griechenland äußert sich Seehofer nicht, stattdessen will er nun nach Syrien abschieben.

Keine mehr in 2021: Frauen in Guatemala forderten am Dienstag Gerechtigkeit für die Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt.

Die Pandemie der Femizide

Getötet, weil sie schwanger war, sich trennen wollte, einen neuen Job bekommen hat: Patriarchale Gewalt tötet jeden Tag 137 Frauen auf der ganzen Welt. Und Corona hat das Problem noch verstärkt.

Opposition unerwünscht

Mitglieder der türkischen kommunistischen Partei TKP/ML wurden im Juli vor einem Münchner Gericht zu Haftstrafen verurteilt. Jetzt droht ihnen Abschiebung.

Museum zur Heeresversuchsanstalt in Peenemünde

Nazipropaganda mit Anleitung

Schüler*innen malen Hakenkreuze und militärische Symbole. Ein Pädagoge will keine »Denkverbote« erteilen. Die Zivilgesellschaft fordert Aufarbeitung.

Dauerbaustelle Raubkunst

Mit dem Berliner Humboldt Forum verhält es sich ähnlich wie mit dem Flughafen BER. Beide wurden in den 90ern geplant, verschlangen Unsummen Geld und stehen nun bei ihrer Eröffnung seltsam anachronistisch da.

Einig in der Abschottung

Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft hat den Durchbruch in der Asylrechtsreform verpasst. Aus der Bundesrepublik sollen derweil nach coronabedingter Aussetzung der Abschiebungen erneut Menschen nach Afghanistan »rückgeführt« werden.

Pandemieschutz nur für Europäer

Eine tatsächlich gemeinsame Asylpolitik der EU bleibt Fantasie. Die Konsequenzen dafür tragen Menschen, die oft schon bei ihrer Ankunft in Europa traumatisiert sind.

Kernfamilie zuerst

Die Kontaktbeschränkungen sollten keinen Lebensentwurf privilegieren, finden Vanessa Fischer und Ulrike Wagener.

Faktenliebhaberin

Die promovierte Chemikerin Mai Thi Nguyen-Kim wurde von der Fachzeitschrift »medium magazin« für ihre Aufklärungsarbeit über die Corona-Pandemie zur Journalistin des Jahres gewählt.

Auch nach Jahrzehnten nur geduldet

Trotz Pandemie schiebt Deutschland Menschen ab, oft in ihnen kaum bekannte Länder. Das trifft auch »Systemrelevante« wie die Intensivpflegekraft Farah Demir.

Tiefschlag für die Menschenrechte

Am 10. Dezember wird alljährlich der Internationale Tag der Menschenrechte begangen. Diese sind in der Pandemie besonders gefährdet. Weltweit sind 80 Millionen Menschen auf der Flucht.

Der Preis von Weihnachten

Weihnachten wird endlich alles wieder gut. Diese schöne Aussicht sollte die Menschen in Deutschland beruhigen, vielleicht auch entschädigen dafür, dass sie zum Jahresende keiner öffentlichen Freizeitaktivität mehr nachgehen durften, außer spazieren und shoppen. Während ...