Redaktionsübersicht

Ulrike Wagener

Ulrike Wagener
Ulrike Wagener, Jahrgang 1989, hat an der Humboldt-Universität zu Berlin deutsche Literatur und Kulturwissenschaft studiert. Während des Studiums unterrichtete sie Studienanfänger im richtigen Verfassen von Fußnoten und wissenschaftlichen Texten und sorgte für den reibungslosen Ablauf von Literaturveranstaltungen. Für ihre Abschlussarbeit las sie zahlreiche Briefe deutscher Missionare in Sütterlinschrift, um herauszufinden, welche Rolle diese für die Internierung von Schwarzen Menschen in Namibia während der deutschen Kolonialherrschaft hatten. Seit 2018 ist sie Redakteurin für das „Mikroskop“ von nd.DieWoche. Sie schreibt über postkoloniale Themen, Erinnerungspolitik und Theater.
 
Aktuelle Beiträge von Ulrike Wagener:
Auf der Flucht haben es Menschen mit Behinderung besonders schwer - oft stoßen sie auch in den Ankunftsländern weiter auf Barrieren.
Das Asylrecht kennt keine Behinderung

Schätzungsweise 10 bis 15 Prozent aller Geflüchteten haben eine Behinderung. Karsten Dietze von Handicap International fordert ein Recht auf Teilhabe und mehr Schnittstellen zwischen Asyl- und Behindertenrecht.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz
Ein Büro ohne Beschäftigung

Krank durch Nichtstun: Christiane Meusel hat den Verfassungsschutz wegen Mobbings durch Nichtbeschäftigung und Isolation verklagt. Am Dienstag fand der Berufungsprozess statt. Die Behörde lehnt einen Vergleich ab.

Andreas Zick leitet das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld
»Menschen wurden zu Material«

Deutschland, der Erinnerungsweltmeister. Dieses Selbstbild prägt die deutsche Erinnerungskultur. Der Sozialpsychologe Andreas Zick erklärt, warum das falsch ist und was das mit Antisemitismus auf Demonstrationen gegen die Corona-Regeln zu tun hat.

Wenn es nach der Bundesregierung geht, ist dieses Blatt gefährlich: die
»Gesichert extremistisch«

Die »junge welt« wird vom Verfassungsschutz beobachtet und hat daraus auch Nachteile bei der Berichterstattung. Die Bundesregierung erklärt jetzt warum, und macht damit einmal mehr klar, dass ihr Kritik von links ein Dorn im Auge ist.

Ein entspannter Familienausflug in den Zoo? Das wäre es jetzt!
Monotonie und Chaos

Mal offen, mal geschlossen, mal Homeschooling, mal Präsenzunterricht. Eltern haben es in der Coronakrise nicht leicht, sich um ihren Nachwuchs zu kümmern. Vier von ihnen berichten, wie sie die Kinderbetreuung in der Pandemie organisieren.

Einige deutsche Kinder in Potsdam haben geduldete Mütter – und diese keinen Anspruch auf Sprachkurse und Arbeitserlaubnis.
Unsicherheit im sicheren Hafen

Wohnungen, Arbeitserlaubnis und Bleibeperspektive: Das fordert ein Bündnis von der Stadt Potsdam. Die Politik des »sicheren Hafens« werde nicht ausreichend umgesetzt, lautet Kritik am Oberbürgermeister. Der weist das zurück.

SPD-Bezirksbürgermeister Martin Hikel (2. v. l.) und Stadträtin Karin Korte (2. v. r.) besuchen die Lucy-Lameck-Straße in spe.
Ehre, wem Ehre gebührt

Am Freitag wird die Neuköllner Wissmannstraße feierlich in Lucy-Lameck-Straße umbenannt. Aktivist*innen begrüßen das und fordern, nun die Rückgabe der menschlichen Gebeine anzugehen.

Shopping-Center zu Kieztreffs

Viele Menschen kaufen lieber online ein als im Einkaufszentrum. Diese Entwicklung hat sich durch die Pandemie verstärkt. In Lichtenberg berät man über die Umstrukturierung der lokalen Center.

Ein Schüler an einer Gesamtschule testet sich selbst auf Corona - das ist in Berlin nun zweimal wöchentlich Pflicht.
Appell zum Coronatest

Zweimal wöchentlich müssen sich Berliner Schüler*innen unter Aufsicht von Lehrkräften auf Corona testen. Schulleitungen von Gesamtschulen fordern mehr Handlungsspielräume für Schulen.

Gläubige Moslems lassen sich vor der Dar-as-Salam-Moschee im Bezirk Neukölln auf Corona testen, bevor sie den Gebetsraum betreten.
Schnelltests vor dem Gebet

Impfberatung und Coronatests: Das soll ein mobiles Ärzteteam von Albatros vor Moscheen im Ramadan leisten. Bis jetzt wurde nur getestet. Doch die Berliner Integrationsbeauftragte ist trotzdem zufrieden.

Rettet das Essen

Seit neun Jahren rettet Foodsharing Berlin Lebensmittel vor der Mülltonne. Die Initiative wurde als »Berliner Lebensmittelretter:in 2021« ausgezeichnet. Der neue Preis über 5.000 Euro soll von nun an alle zwei Jahre verliehen werden.

Essen gehört nicht in den Müll

Menschen sollten nicht verschämt Essen retten müssen, sondern alle Zugang haben zu überschüssigen Lebensmitteln, findet Ulrike Wagener.

Maulwurfsarbeit Beratung

ReachOut, die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus und das Mobile Beratungsteam für Demokratieentwicklung feiern ihren 20. Geburtstag. Sie fordern von der Politik mehr Planungssicherheit.

Isoliert in Berlin

Wer in Berlin allein lebt und Single ist, darf künftig nach 21 Uhr niemanden mehr treffen. Das ist Diskriminierung. Dabei gibt es eine andere Regelungsmöglichkeit, die konform ist mit den Anforderungen an die Pandemie-Eindämmung.

Der Fotograf Claudius Schulze fährt auch bei schlechtem Wetter zu seinem Hausboot in der Rummelsburger Bucht, um zu schauen, ob alles in Ordnung ist – und um zu arbeiten.
Das Leben ist ein Hausboot

Wohnen, feiern, arbeiten: Das alles passiert in Berlin auch auf dem Wasser. In der Rummelsburger Bucht liegen rund 100 Boote vor Anker. Doch vielen Anwohnern gefällt das nicht. Die Lichtenberger Linke will erneut über ein Ankerverbot diskutieren.

Soli, Leonie und die anderen Kollektiv-Mitglieder aus der Reichenberger Straße meutern weiter – auch über ihren Kiez hinaus.
Meutern gegen Verdrängung

Für Donnerstag ist die Räumung der Kreuzberger Kiezkneipe »Meuterei« angekündigt. In der ganzen Stadt soll dezentral protestiert werden. Die Mitglieder des Kollektivs wollen notfalls auch ohne Räume weitermachen.

Freie Wahl nur für die Polizei

Polizist*innen in Berlin haben nun die freie Wahl für einen Impfstoff. Ende Februar hatte der Senat freiwillige Impfungen mit dem Astra-Zeneca-Vakzin für 12 000 Polizeibeamte angeboten. »Nach dem vorläufigen Ausfall von Astra-Zeneca wurde das geändert«, heißt es am Donn...

Zielscheibe Kopftuch

Das Netzwerk gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit Inssan hat im vergangenen Jahr 228 Fälle von antimuslimischem Rassismus in Berlin erfasst. Die Anlaufstelle fordert weitere Maßnahmen, um das große Dunkelfeld zu erhellen.

Projekt funktionierende Stadt

Obdachlosigkeit soll 2030 in Berlin Geschichte sein und die Verkehrswende ohne Zwang durchgesetzt werden. Die Hauptstadt-Linke hat sich ambitionierte Ziele im Entwurf ihres Wahlprogramms gesetzt.

Gekommen, um abzuschieben

15 Geflüchtete wurden in Berlin von einer Delegation als guineische Staatsangehörige anerkannt. Ihnen droht die Abschiebung. Neben Corona herrscht in dem Land Ebola, Oppositionelle werden unterdrückt.