Redaktionsübersicht

Philip Malzahn

Philip Malzahn

Geboren 1991 in Blantyre, Malawi, Kindheit in Taiwan und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Studium der Arabistik in Leipzig und Kairo. Gewinner des Deutschen Fotobuchpreises 2018 als Textautor für das Werk „Sole Harlem“. Vor seiner Tätigkeit beim "nd" freiberuflicher Reporter vor allem in Kriegs- und Krisengebieten wie Afghanistan, Syrien, Irak und der Ostukraine; Veröffentlichungen unter anderem bei der NZZ, Amnesty International, Spiegel Online und TAZ. Seit März 2019 Redakteur für die MENA-Region bei der Tageszeitung „neues deutschland“. Interessiert sich vor allem für Fußballhooliganismus in Nordafrika.

Folgen Sie Philip Malzahn:

Aktuelle Beiträge von Philip Malzahn

Gleich nach Errichtung des Lagers finden sich Händler ein, die auf einem improvisierten Markt Lebensnotwendiges anbieten.

Warten in der Wüste

Über 60 000 Menschen sind innerhalb weniger Wochen aus Tigray in Äthiopien in den Sudan geflohen, weil der äthiopische Ministerpräsident eine brutale Offensive gegen die umstrittene Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) führt.

Mit Wut im Gesicht

Sudan zählt zu den Protagonisten der zweiten Welle des arabischen Frühlings ab 2018. Die landesweiten Proteste haben zwar zum Sturz des Präsidenten Omar Al-Bashir geführt. Doch die Menschen sind weiter auf der Straße.

Revolution ohne Revolutionäre

Ein Jahrzehnt nach den Massenprotesten ist die Lage in vielen arabischen Ländern noch schlimmer als davor. In Ägypten wütet die Repression, in Syrien herrscht weiterhin Krieg. Doch es gibt Ausnahmen.

Ernüchternde Bilanz

​​​​​​​Vor zehn Jahren überrollte eine Protestwelle von beispiellosem Ausmaß die arabischsprachige Welt. Was ist davon geblieben? Markus Bickel blickt zurück auf zehn Jahre arabische Revolutionen.

Morden und beschuldigen

Während Teheran die Rolle Fakhrizadehs stets herunterspielte, galt er anderen als Schlüsselfigur des iranischen Atomprogramms. Wegen seiner Ermordung könnte nun ein Krieg zwischen Iran und Israel drohen.

Regieren mit Reformen und Gewalt

Weil die Ölreserven abnehmen, will Saudi-Arabien bis 2030 unabhängig von den Einnahmen durch das schwarze Gold werden. Dafür will sich das Land ein anderes Image geben.

Tragischer Frieden

Der Krieg in Bergkarabach ist vorbei - fragt sich bloß, wie lange. Zumindest auf armenischer Seite sind viele mit dem ausgehandelten Vertrag nicht zufrieden, der die inoffizielle Republik Arzach erheblich schrumpfen lässt.

»Das ist kein religiöser Krieg«

Der Krieg in Bergkarabach ist kein religiöser Krieg. Ab 1988 wurde er zu Großteilen durch die ethnische Vertreibung und Tötung von Armeniern in Aserbaidschan ausgelöst, so der Erzbischof Bergkarabachs Pargev Martirosyan.

Wer Shushi nimmt, gewinnt

Truppen Aserbaidschans und syrische Söldner stehen inzwischen acht Kilometer vor Stepanakert, der Hauptstadt Bergkarabachs. Davor liegt der strategisch wichtige Gipfelort Shushi. Eine politische Lösung ist nicht in Sicht.

Man nennt es Demokratie

Fast zehn Jahre nach Beginn des Arabischen Frühlings gilt Tunesien als Lichtblick des Nahen Ostens. Doch die Lage im Land ist katastrophal, auch ohne den gestürzten Diktator Ben Ali.

»Das ist Sklaverei«

173 000 ausländische Haushaltskräfte leben und arbeiten in Katar. Gehalten werden sie oft wie Sklavinnen: 18-Stunden-Tage, Hunger, sexualisierte Gewalt, kein Lohn. Seit Jahren wiegelt das Land mit ausbleibenden Reformversprechen ab.

Profiteure der Missstände

Am Wochenende wird die Protestbewegung im Libanon ein Jahr alt. Seitdem sind zwei Regierungen zurückgetreten, doch zum Guten hat sich kaum etwas verändert. Warum?

Ein Krieg der Selbstbereicherung

Die Kämpfe zwischen den beiden Regierungen in Libyen stagnieren. Das gilt jedoch nicht für die einzelnen Fraktionen, die nach wie vor mit Gewalt um Ressourcen konkurrieren.

Wirkungsloses Embargo

Vertreter der libyschen Konfliktparteien treffen sich auf Einladung der Uno und Deutschlands virtuell zum Gipfel. Bei dem Treffen wird erneut darüber beraten, wie Einmischung von außen, die den Konflikt anheizt, beendet werden kann.

Ein Kaninchen gegen Teheran

Beim Friedensabkommen zwischen Israel, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten geht es um wirtschaftliche Interessen. Und es geht ums politische Überleben von Israels Premier Benjamin Netanjahu und US-Präsident Donald Trump.

Was als Waffe gilt und was nicht

Die Menschen in Ostlibyen protestieren seit Tagen aufgrund von Versorgungsengpässen gegen die eigene Regierung. Doch dass es nicht genügend Treibstoff in Ostlibyen gibt, liegt nicht nur an der Politik des Parlaments in Tobruk, sondern auch an der EU-Mittelmeermission Ir...

Den Arsch des Prinzen gerettet

Nach dem Mord an dem Journalisten Jamal Khaschoggi habe US-Präsident Donald Trump dem saudischen Kronprinzen »den Arsch gerettet«. Warum? Offiziell weil dieser Unschuldig sei. Doch die Abwicklung eines gigantischen Rüstungsdeals zwischen Washington und Riad kurz nach dem grausamen Mord, lässt andere Motive vermuten.

Propaganda mit Rap

Vizzion ist Rapper und Kommunist. Er macht »Propaganda mit Rap« sagt er und will das »Patriotismusding« für die Linke vereinnahmen, weil »ich es gefährlich finde, wenn Rechte Nationalismus und Patriotismus in eins setzen«.

»Achse des Widerstands«

Am Sonntag haben sich die Anführer der libanesischen Hisbollah und der palästinensischen Hamas-Bewegung im Libanon getroffen.

Starthilfe für den Terror

Die Hamas und die Hisbollah nähern sich weiter an, trotz aller religiösen und politischen Differenzen. Das ist nachvollziehbar, denn in Zeiten, in der die israelische Rechte und die Golfmonarchien ihre Freundschaft zelebrieren, muss man schauen, wo man bleibt. Und beim ...