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Redaktionsübersicht

Philip Malzahn

Philip Malzahn

Geboren 1991 in Blantyre, Malawi, Kindheit in Taiwan und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Studium der Arabistik in Leipzig und Kairo. Gewinner des Deutschen Fotobuchpreises 2018 als Textautor für das Werk „Sole Harlem“. Vor seiner Tätigkeit beim "nd" freiberuflicher Reporter vor allem in Kriegs- und Krisengebieten wie Afghanistan, Syrien, Irak und der Ostukraine; Veröffentlichungen unter anderem bei der NZZ, Amnesty International, Spiegel Online und TAZ. Seit März 2019 Redakteur für die MENA-Region bei der Tageszeitung „neues deutschland“. Interessiert sich vor allem für Fußballhooliganismus in Nordafrika.

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Aktuelle Beiträge von Philip Malzahn

Trügerische Hoffnung auf ein besseres Leben: In Indonesien bewerben sich Frauen auf Gastarbeiterstellen im Nahen Osten.

»Das ist Sklaverei«

173 000 ausländische Haushaltskräfte leben und arbeiten in Katar. Gehalten werden sie oft wie Sklavinnen: 18-Stunden-Tage, Hunger, sexualisierte Gewalt, kein Lohn. Seit Jahren wiegelt das Land mit ausbleibenden Reformversprechen ab.

Protest mit Steinschleuder: Auch während des Besuchs von Frankreichs Präsident Macron im September haben Menschen in Beirut gegen das politische System im Libanon demonstriert.

Profiteure der Missstände

Am Wochenende wird die Protestbewegung im Libanon ein Jahr alt. Seitdem sind zwei Regierungen zurückgetreten, doch zum Guten hat sich kaum etwas verändert. Warum?

In Libyen mischen viele Milizen mit. Auch die Bedeutung ausländischer Söldner nimmt zu

Ein Krieg der Selbstbereicherung

Die Kämpfe zwischen den beiden Regierungen in Libyen stagnieren. Das gilt jedoch nicht für die einzelnen Fraktionen, die nach wie vor mit Gewalt um Ressourcen konkurrieren.

Der international anerkannte libysche Regierungschef Fayyez as-Sarradsch spricht vor den Vereinten Nationen.

Wirkungsloses Embargo

Vertreter der libyschen Konfliktparteien treffen sich auf Einladung der Uno und Deutschlands virtuell zum Gipfel. Bei dem Treffen wird erneut darüber beraten, wie Einmischung von außen, die den Konflikt anheizt, beendet werden kann.

Ein Kaninchen gegen Teheran

Beim Friedensabkommen zwischen Israel, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten geht es um wirtschaftliche Interessen. Und es geht ums politische Überleben von Israels Premier Benjamin Netanjahu und US-Präsident Donald Trump.

Soldaten der Bundeswehr von der deutschen Fregatte

Was als Waffe gilt und was nicht

Die Menschen in Ostlibyen protestieren seit Tagen aufgrund von Versorgungsengpässen gegen die eigene Regierung. Doch dass es nicht genügend Treibstoff in Ostlibyen gibt, liegt nicht nur an der Politik des Parlaments in Tobruk, sondern auch an der EU-Mittelmeermission Ir...

Mohammed bin Salman, Kronprinz von Saudi-Arabien.

Den Arsch des Prinzen gerettet

Nach dem Mord an dem Journalisten Jamal Khaschoggi habe US-Präsident Donald Trump dem saudischen Kronprinzen »den Arsch gerettet«. Warum? Offiziell weil dieser Unschuldig sei. Doch die Abwicklung eines gigantischen Rüstungsdeals zwischen Washington und Riad kurz nach dem grausamen Mord, lässt andere Motive vermuten.

Propaganda mit Rap

Vizzion ist Rapper und Kommunist. Er macht »Propaganda mit Rap« sagt er und will das »Patriotismusding« für die Linke vereinnahmen, weil »ich es gefährlich finde, wenn Rechte Nationalismus und Patriotismus in eins setzen«.

»Achse des Widerstands«

Am Sonntag haben sich die Anführer der libanesischen Hisbollah und der palästinensischen Hamas-Bewegung im Libanon getroffen.

Starthilfe für den Terror

Die Hamas und die Hisbollah nähern sich weiter an, trotz aller religiösen und politischen Differenzen. Das ist nachvollziehbar, denn in Zeiten, in der die israelische Rechte und die Golfmonarchien ihre Freundschaft zelebrieren, muss man schauen, wo man bleibt. Und beim ...

Über die Angst vor dem Tod und dem Leben

Vorsicht! Unzensierte Bilder: Bei dem 11. Arabischen Filmfestival in Berlin steht der Kampf der Frau im Mittelpunkt. Dabei soll das Klischee der bemitleidenswerten und unterdrückten Frau zerbrochen werden.

Kriegsspiele als Ablenkung

Während der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan innenpolitisch bei weitem nicht das halten kann, was er verspricht, geht seine Regierung auf direkten Konfrontationskurs mit seinen Nachbarn. Laut Vizepräsident Fatu Oktay steht man nun kurz vor einem Krieg mit Griech...

Es ist Zeit zu gehen

Dass es irgendwann zwischen den russischen und den US-amerikanischen Kräften in Syrien krachen würde, war mehr als vorhersehbar. Während die USA die Ölfelder im Nordosten des Landes besetzten, zerfiel die syrische Wirtschaft in ihre Einzelteile. Dafür haben neun Jahre K...

Pompeo geht auf große Werbereise

Mit dem durch Washington vermittelten Abkommen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten ist den USA ein großer diplomatischer Erfolg gelungen. Nun sollen weitere folgen.

Vom Libanon nach Den Haag

Richter sehe keine direkten Beweise für eine Beteiligung der Führung der Hisbollah oder Syriens. Das erklärte das Gericht des Sondertribunals zum Libanon am Dienstag in Leidschendam bei Den Haag.

Unverschämter Unsinn

US-Präsident Trump will abgelaufene Sanktionen gegen den Iran wieder einführen. Blöd nur, dass er im Mai 2018 mit großen Stolz aus dem Atomabkommen ausgetreten war, mit dem er das tun will. Laut dem Vertrag sind Snapbacks möglich - ein rechtliches Hintertürchen, das die...

Krise als Geschäft

Mit ihren Protesten gegen das korrupte Politsystem im Lande stößt Libanons Bevölkerung im Westen auf Sympathie. Dabei hat westliche Politik viel mit dessen Entstehung zu tun - und folgt auch sonst nicht den konstruktivsten Zielen.

Abraham im Gucci-Store

Mit dem sogenannten Abraham-Akommen zur Normalisierung der Beziehungen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel wird sich einiges verändern - allerdings kaum etwas, was sich nicht schon seit Jahren anbahnt.

Im Vordergrund steht die Wut

Miriam Younes leitet das Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Beirut. Sie erlebte die zwei gewaltigen Explosionen im städtischen Hafen aus nächster Nähe. »nd« sprach mit ihr über die andauernde Krise im Libanon, über eine Regierung, die unfähig ist, das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen.

Hört auf diese Menschen!

Es ist eine Unverschämtheit, wie die internationale Politik mit den Bedürfnissen der Libanesen umgeht. Seit Jahren zerfällt die Wirtschaft; seit Jahren droht der instabile Frieden zu brechen. Und nun, wo ein vermeidbarer Unfall schlagartig die ganze Korruption, Misswirt...