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Robert D. Meyer

Robert D. Meyer

ndaktuell-Ressortleiter Robert D. Meyer zweifelt seit dem Verzehr eines Kantinenschnitzels, ob es Schwein, Rind und Küken verdienen, durch den Fleischwolf gedreht zu werden. Als linksversiffter Öko hat er einen Fetisch: die AfD.

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Aktuelle Beiträge von Robert D. Meyer

TV-Studio statt Pressekonferenz: Kramp-Karrenbauer äußerte ihre Meinung zur AfD bei »Anne Will«.

CDU-Chefin bricht ihr Schweigen

Eine Woche nach Äußerungen führender CDU-Politiker aus Sachsen-Anhalt über mögliche Koalitionen mit der AfD meldet sich nun die Bundesvorsitzende zu Wort. Ob ihr Machtwort ausreicht, ist unklar.

Möchte einer Koalition mit der AfD keine grundsätzliche Absage in der Zukunft erteilen: Ulrich Thomas, stellvertretender Fraktionsvorsitzende der CDU in Sachsen-Anhalt

Wenn die CDU mit der AfD

Die Veränderung, sie kommt schleichend: Waren es vor zwei Jahren noch unbekannte CDU-Hinterbänkler, die sich dafür aussprachen, eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht per se auszuschließen, wird die Debatte mittlerweile auch von Vertretern befeuert, die etwas in der Partei zu sagen haben.

Den Aktivist*innen von

+++ Aktivst*innen verlassen Blockade der Nord-Süd-Bahn +++

Auch am Samstag Rheinland gingen die Proteste von Klimaaktivsten gegen die Braunkohleförderung weiter. Tausende demonstrieren erneut mit »Fridays for Future«. Aktivist*innen von »Ende Gelände« gelang es, einen Tagebau zu besetzen. Alles Wichtige im Liveblog.

Auf die Straße und in die Kohlegrube

Die Sicherheitsbehörden versuchen seit Wochen, die Klimaproteste im Rheinland zu spalten. Das Gute ist: »Fridays for Future« hat klargemacht, dass sie sich auf diese etwa von den Anti-G20-Protesten bekannte Strategie der Behörden, eine Protestbewegung in »legal« und vermeintlich »kriminell« zu unterscheiden, nicht einlässt.

Schweigt zum Mordfall: CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer

Es war ja kein Islamist

Der CDU-Politiker Walter Lübcke wird erschossen, dringend tatverdächtig ist ein vorbestrafter Neonazi. Dass die AfD nun nicht zu einen Aufstand der Anständigen gegen Rechtsterrorismus aufrufen würde, war erwartbar. Dass die CDU-Spitze es ihr gleichtut, macht wütend.

Octavian Ursu (CDU) wird nur dank breiter Unterstützung von Grünen und LINKEN Görlitzer Oberbürgermeister.

»Antifa heißt CDU wählen«

Octavian Ursu heißt der neue Oberbürgermeister von Görlitz. Der AfD gelang es mit ihrem Kandidaten nicht, das Rathaus zu erobern. Doch das Ergebnis könnte weitreichende Folgen über die Stadt hinaus haben.

Leihstimmen und nicht mehr

Nach der Oberbürgermeisterwahl in Görlitz feiert sich die CDU als »bürgerliche Kraft gegen die AfD«. Doch die Wahrheit ist: Nur weil linke Kräfte bis an die Grenze der Selbstverleugnung gingen, konnte Octavian Ursu gewinnen.

Mitglieder der Tierschutzorganisation Peta protestieren am Donnerstag vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gegen das Kükentöten.

Süß, flauschig, wirtschaftlich nutzlos

Das Töten männlicher Küken bleibt erlaubt, so das Bundesverwaltungsgericht. Erst wenn es marktreife Methoden zur Geschlechtsbestimmung im Ei gibt, soll ein Verbot kommen. Tierschützern reicht das nicht.

Mitglieder der Tierschutzorganisation Peta protestierten am Donnerstag vor dem Bundesverwaltungsgericht.

Küken bleiben Produktionsmittel

In letzter Konsequenz steht die Wirtschaftlichkeit immer über dem Tierwohl. Das gilt auch beim Leipziger Urteil zur Frage des Kükentötens. Die Wahrheit ist: Wir sehen diese Tiere als Produktionsmittel.

Rentenstreit spaltet die AfD

Sozialpolitik gilt als Achillesferse der AfD: Bei den Vorstellungen, wie sich die Rechten etwa in der Rentenpolitik positionieren, herrscht weiter Uneinigkeit. Ein geplanter Sonderparteitag wird nun sogar wahrscheinlich verschoben.

Planlos nicht nur bei der Rente

Marktradikale und den völkische Sozialstaatsanhänger stehen sich in der AfD seit der Parteigründung unversöhnlich gegenüber. Entscheidungen, wie es die Partei mit der Sozialpolitik hält, werden hinausgeschoben. Das hat auch mit den Wählern zu tun.

Julia Klöckner

Nestlé-Lobbyistin

Julia Klöckner ist keine Ministerin, die für Gesetze eintritt, die der Industrie missfallen könnten. Nährwert-Ampel? Strengere Regeln für Lebensmittelwerbung? Das Zauberwort der Ministerin lautet: freiwillige Selbstverpflichtung.

Mehr wert als nur Müll

Hamburgs grüner Justizsenator will sich für die Legalisierung des Containerns einsetzen. Ein überfälliger Schritt. Dass Menschen zu Mülltauchern werden, ist allerdings Ausdruck tiefergehender Probleme.

Meinungsmache? Meinungsfreiheit!

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer deutet in einer Rede an, so etwas wie den Wahlaufruf der 70 Youtuber dürfe es nicht geben und spricht abschätzig von »Meinungsmache«. Dabei setzt die Union gerne selbst auf Prominente.

AfD-Chef und Spitzenkandidat Jörg Meuthen

Wenn sich der Osten blau färbt

Elf Prozent holte die AfD bei der EU-Wahl. Im Vergleich zu 2014 ist das ein klares Plus. Wirklich zufrieden ist mit dem Ergebnis bei den extremen Rechten aber niemand. Denn die Ziele waren ganz andere.

Wenn plötzlich die AfD am Tisch sitzt

Wandel fängt in der Kommune an

Am Sonntag ist der AfD ein weiterer Schritt zu ihrer dauerhaften Etablierung gelungen: Bei den Kommunalwahlen im Osten holte die Partei in der Fläche zwischen 15 und 20 Prozent. Eine Zusammenarbeit mit ihr sollte es aber nicht gehen.

Anlass für Verschwörungstheorien

Wer für die Aufnahmen in der Villa auf Ibiza, die den FPÖ-Poltiker Heinz-Christian Strache und mit ihm die Regierung in Österreich zu Fall brachten, verantwortlich ist, bleibt auch eine Woche nach der Veröffentlichung ein Rätsel.

Brüchiges Salvini-Bündnis

Zwölf Parteien umfasst das neue europäische Rechtsaußenbündnis von Matteo Salvini. Das selbstgesteckte Mindestziel ist somit erreicht. Eine Einheit der gesamten extremen Rechten in der EU wird es aber nicht geben.

Inhalte statt nur einen EU-Hoodie

Besonders Union und SPD geben sich auf der Straße, aber auch in den sozialen Netzwerken, große Mühe, möglichst wenig konkrete Inhalte über die Europawahl zu verbreiten. Zumindest im Netz rächt sich diese Strategie: Da liegt eine andere Partei klar vorne.

Mehr linke Erzählungen wagen

Einer Umfrage zufolge ist der Klimaschutz für die meisten Deutschen das größte Thema bei der Europawahl. Pech für die extreme Rechte: Sie spielt in der Debatte keine Rolle, weil sie keine Lösungen anbietet. Die Linke sollte dieses Moment nutzen.