Redaktionsübersicht

Robert D. Meyer

Robert D. Meyer

ndaktuell-Redakteur Robert D. Meyer zweifelt seit dem Verzehr eines Kantinenschnitzels, ob es Schwein, Rind und Küken verdienen, durch den Fleischwolf gedreht zu werden. Als linksversiffter Öko hat er einen Fetisch: die AfD.

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Aktuelle Beiträge von Robert D. Meyer

Gibt der Erasmus-Stiftung eine brüchige bürgerliche Fassade: Erika Steinbach

Kein Fördergeld für Rechtsaußen

Gelingt der AfD im September der Wiedereinzug in den Bundestag, würde die parteinahe Desiderius-Erasmus-Stiftung künftig Millionen an staatlichen Fördermitteln erhalten. Eine Initiative will das mit einem neuen Gesetz verhindern.

Nicht nur in Bayern ein begehrtes Gut: FFP2-Masken

Die Prekarisierten haben in der Krise schon wieder das Nachsehen

In Bayern besteht ab Montag in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Die Maßnahme wäre im Kampf gegen die Pandemie zu begrüßen, würde der Freistaat ansonsten nicht alles falsch machen, was so ziemlich falsch gemacht werden kann.

Rechtsextremist Jake Angeli

Faschist, Terrorist oder nur ein Patriot?

Die Debatte über die Erstürmung des Kapitols in Washington wird bisher durch politische Unschärfe geprägt. Besonders Konservative weigern sich, die Ereignisse und die Täter klar zu benennen. Das ist Absicht.

Nur bedingt zur Abwehr bereit: Roland Hartwig

Keine Abwehr

Der AfD-Bundesvorstand hat den Leiter der parteiinternen »Arbeitsgruppe Verfassungsschutz« abgewählt. Nach zwei Jahren stellte sich heraus: Roland Hartwig unterstützt im Zweifel die völkischen Nationalisten.

Alexander Gauland

Mär vom politischen Opfer

Zehn Monate vor der Bundestagswahl befindet sich die AfD in desolater Verfassung: Die Führung verfeindet, in der Sonntagsfrage tendiert die Partei zur Einstelligkeit. ein zentrales Wahlkampfthema fehlt, auf allen Ebenen toben Machtkämpfe.

Weniger Beitrag führt nicht zu mehr Gerechtigkeit

Im Streit um den Rundfunkbeitrag entscheidet nun das Bundesverfassungsgericht. Gleichzeitig wurde eine Debatte über die Zukunft von ARD, ZDF und Co. ausgelöst. Doch die wirklichen Probleme der Öffentlich-Rechtlichen liegen ganz woanders.

Mr. Tagesschau

Lang war nicht einmal das Alter von Tagesschau-Sprecher Jan Hofer bekannt. 35 Jahre war er Chefsprecher der Tagesschau und dessen Aushängeschild mit seinem nüchtern-unaufgeregten Stil. Nun tritt er ab, doch vielleicht nicht ganz.

Wie umgehen mit den Querdenkern

Bei den Demonstrationen der Querdenker mischen auch Rechtsextreme und Reichsbürger mit. Der Verfassungsschutz sieht die Entwicklung mit Sorge. Was eine Überwachung bringen würde, ist aber fraglich.

Sachsen will AfD zum Verdachtsfall erklären

Nach Brandenburg und Thüringen dürfte Sachsen das nächste Bundesland werden, in dem die AfD offiziell zum Beobachtungsfall erklärt wird. Dass die Entscheidung so spät fällt, wirft Fragen auf.

Bloß kein nächstes Adenauer-TV

Anstatt über einen 86 Cent höheren Rundfunkbeitrag zu streiten, sollte das System der öffentlich-rechtlichen Medien weiterentwickelt werden, fordert Robert D. Meyer. Ein europäisches System muss her.

Chaos im Wunderland

Eigentlich wollte die AfD auf ihrem Bundesparteitag für ihr Sozialprogramm werben. Doch das Delegiertentreffen in Kalkar wird als Generalabrechnung mit Parteichef Jörg Meuthen in Erinnerung bleiben.

Partei der zwei Gesichter

Die AfD, das sind in Wahrheit zwei Parteien. Nicht, weil die politischen Ziele zwischen dem Meuthen-Lager und den Völkischen unversöhnlich wären. Es gibt Streit darüber, wie der Weg in eine reaktionäre und antipluralistische Gesellschaft beschritten werden soll.

Neoliberale Kümmerer

Sieben Jahre nach ihrer Gründung soll die AfD ein Sozialprogramm bekommen. Dafür wurde ein Kompromiss zwischen Marktradikalismus und nationalistisch orientierter Fürsorgepolitik ausgehandelt.

Auf dem Weg zur nächsten NPD

Weil die AfD-Fraktion im Bundestag und ihre Gäste vergangene Woche für heftigen Tumult sorgten, drohen der Partei nun ernsthafte Konsequenzen. Die Forderungen reichen bis hin zu einem möglichen Verbotsverfahren.

Das kommt mir nicht mehr in die Tüte!

Längst ist sie ein Auslaufmodell: die Plastiktüte. Der Bundestag hat nun beschlossen sie ab 2022 ganz zu verbieten. Das ist richtig, reicht aber nicht aus. Die großen Müllprobleme liegen woanders.

Koalitionsbruch wegen 86 Cent

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll nach elf Jahren mehr Geld bekommen. Dem Vorhaben müssen alle Bundesländer zustimmen. Doch in Sachsen-Anhalt ist die CDU dagegen. Notfalls würde sie sogar auf die Stimmen der AfD zählen.

Tiere raus aus der Manege

Bundesagrarministerin Julia Klöckner tut etwas, was man von ihr bisher nicht gewohnt ist: Sie könnte tatsächlich den Tierschutz voranbringen. Doch das geplante Verbot von Wildtieren im Zirkus greift zu kurz.

Humorbefreit

Die Bundesregierung wirbt mit satirischen Videos dafür, in der Coronakrise daheim zu bleiben. Witzig finden das längst nicht alle. Ist Humor zurzeit angebracht?

Nicht bedingungslos

Ende November will die AfD auf ihrem Bundesparteitag ein Sozialprogramm beschließen. Die Parteiführung überrascht mit dem gemeinsamen Vorschlag für ein Grundeinkommen. Experten sehen in dem Konzept jedoch eine Mogelpackung.

Rampensau

Nach 50 Jahren Parteimitgliedschaft verlässt Jürgen Todenhöfer die CDU. Der Bruch zeichnete sich schon länger ab. An seinem 80. Geburtstag startet der umstrittene Friedensaktivist nun ein neues Projekt: Er gründet eine Partei.