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Redaktionsübersicht

Martin Ling

Martin Ling

Redakteur im Auslandsressort und seit 2000 für das »Nord-Süd-Forum« verantwortlich. Über die Idee eines Weltsozialforums berichtete er erstmals im Sommer 2000 – ein halbes Jahr vor der Premiere in Porto Alegre. 

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Aktuelle Beiträge von Martin Ling

Im Abseits

Frankreichs Regierung hat am Freitag dementiert, was die venezolanische Regierung mit Vehemenz behauptet: dass sich Juan Guaidó in die französische Botschaft in Caracas geflüchtet hat. Venezuelas selbst ernannter Interimspräsident, der von fast 60 Staaten anerkannt wird...

Ein zu kleiner Schritt

Spanien führt ab 1. Juni ein Mindesteinkommen ein. Das wird nicht reichen. Ohne einen Kurs der massiven Umverteilung von oben nach unten hat die Mitte-links-Regierung keine Zukunft.

Kurz will Merkel ausbremsen

Angela Merkel scheint es verstanden zu haben, Sebastian Kurz noch nicht: Die Corona-Pandemie trifft die Eurozone und die Europäische Union in ihren Grundfesten. Werden die wirtschaftlichen Folgen nicht gemeinsam aufgefangen, stehen die Zeichen auf Desintegration. W...

Corona vertieft die Spaltung

Warum sollte es mit der Coronakrise anders sein? Bisher hat jede Krise die Gräben in der Eurozone vertieft: Die Bankenkrise im Jahr 2008 mündete in eine Staatsschuldenkrise der südeuropäischen Länder. Die von Brüssel und Berlin oktroyierte Austeritätspolitik als Bedingu...

Hunger bedrohlicher als Corona

Die Corona-Pandemie stellt auch die Entwicklungspolitik vor neue Herausforderungen. Die Welthungerhilfe und »terre des hommes« fordern, dass die Finanzierung für Hungerbekämpfung und die Förderung von Grundbildung für Kinder gesichert wird.

Verschollen

Der ewige Zweite ist verschollen: Soumaïla Cissé, der drei Mal bei Präsidentschaftswahlen in Mali als erster Verlierer durchs Ziel ging, wurde drei Tage vor den Parlamentswahlen am 29. März in Timbuktu in seiner Heimatregion von Dschihadisten entführt. Sein Sohn Bocar C...

Venezuela stoppt »Operation Gedeón«

Venezuelas Regierung hat einen erneuten Umsturzversuch durch Söldner unterbunden. 25 000 Soldaten wurden inzwischen in den Alarmzustand versetzt.

Coronavirus schreckt Heuschrecken nicht

Eine biblische Plage wie die Heuschrecken ist das Coronavirus nicht. Aber es erschwert massiv den Kampf gegen die Heuschreckenplage, die sich in Ostafrika seit Ende 2019 rasant entfaltet. Von Äthiopien bis Somalia sind allein in sechs Ländern rund 27 Millionen Menschen ...

Auftrag erfüllt!

Denis Goldberg kämpfte in Südafrika gegen die Apartheid. Dafür saß er 1964 gemeinsam mit Nelson Mandela auf der Anklagebank und verbrachte 22 Jahre seines Lebens im Gefängnis. Am Mittwoch ist er im Alter von 87 Jahren verstorben.

Altes Wasser in neuen Kannen

Originell ist der Ansatz von Entwicklungsminister Gerd Müller nicht: Die Entwicklungszusammenarbeit wird auf weniger Länder konzentriert. »Weg von der Gießkanne« und hin zu einer »bilateralen Zusammenarbeit dort, wo unser Engagement einen Unterschied macht und Partner R...

Kuba ist bald kein Partner mehr

Deutschland stellt die bisherige staatliche Entwicklungszusammenarbeit mit einer ganzen Reihe von Ländern ein. Die Bedingungen für Empfänger werden nachdrücklicher formuliert.

Solidarität in Trippelschritten

Untätig in Sachen Solidarität ist die Bundesregierung nicht. 300 Millionen Euro hat das Auswärtige Amt nun für humanitäre Hilfen im Kampf gegen das Coronavirus in ärmeren Ländern zugesagt. Ende März hatte UN-Generalsekretär Antonio Guterres an die Weltgemeinschaft appel...

Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr

Die Corona-Pandemie ist noch voll im Gang. Während in Deutschland die Maskenpflicht verschärft wird, lockern südeuropäische Länder ihre weit restriktiveren Ausgangssperren.

Ein Stück sozialer

Es ist ein Sieg für Spaniens Vize-Ministerpräsidenten Pablo Iglesias von der Linkspartei Podemos: Die im Koalitionsvertrag mit den Sozialdemokraten der PSOE von Ministerpräsident Pedro Sánchez vereinbarte Mindestsicherung kommt schneller als geplant

Schuldenmoratorium reicht nicht

Es steht außer Frage: Alle Mittel, die 2020 in den Schuldendienst aus Zinszahlungen und Tilgungsraten fließen sollten, sind im Gesundheitswesen weit besser aufgehoben. Das Primat der Gesundheit muss auch in den armen Schuldnerländern gelten.

Schuldenerlass ist alternativlos

Der IWF kann mit seinen Mitteln sicher nicht alleine die Folgen der Epidemie auffangen, doch der multilaterale Kreditgeber der letzten Instanz könnte weit mehr tun, als er angekündigt hat.

Krise beschleunigt Pläne zum Grundeinkommen

Es hört sich besser an als es ist: Spanien will  dauerhaft ein Grundeinkommen einführen. Das ist für spanische Verhältnisse ein Fortschritt, hat aber nichts mit einem bedingungslosen Grundeinkommen für alle zu tun, das in seinen linken Varianten vom Arbeitszwang enthebt.

Zynisches Kalkül

Aus Sicht der US-amerikanischen Außenpolitik zählen venezolanische Menschenleben nicht: Mitten in der Corona-Krise, die Venezuelas ohnehin vor dem Kollaps stehendes Gesundheitswesen weiter schwächt, verschärfen die USA den Druck auf die Regierung von Nicolás Maduro.

Quarantäne im Pazifik

Auf den Osterinseln leben gerade einmal gut 7000 Einwohner. Es gibt ein Krankenhaus und drei Beatmungsgeräte. Ein Corona-Fall ist bestätigt, Dutzende werden vermutet.