Redaktionsübersicht

Martin Ling

Martin Ling

Redakteur im Auslandsressort und seit 2000 für das »Nord-Süd-Forum« verantwortlich. Über die Idee eines Weltsozialforums berichtete er erstmals im Sommer 2000 – ein halbes Jahr vor der Premiere in Porto Alegre. 

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Aktuelle Beiträge von Martin Ling:
Schulden streichen ist unerlässlich

Es ist das Mindeste: Das Schuldenmoratorium DSSI für die ärmsten 73 Länder wurde von den G20-Staaten bei der Frühjahrstagung von Internationalem Währungsfonds und Weltbank bis zum Jahresende noch einmal verlängert. Die Aussetzung der Zins- und Tilgungszahlungen wurde vo...

Brasiliens Generäle revoltieren

Der gleichzeitige Rücktritt spricht Bände: Die Kommandeure von Heer, Marine und Luftwaffe in Brasilien quittierten im Schulterschluss den Dienst. Die Warnung an den rechtsradikalen Präsidenten Jair Bolsonaro ist deutlich: Überleg dir, mit wem du dich anlegst! Zwar ...

Das bolivianische Pendel

Das Pendel schlägt zurück: Boliviens ehemalige De-facto-Präsidentin Jeanine Áñez ist unter dem Vorwurf des »Terrorismus« und des »Aufruhrs« festgenommen worden. Die Vorwürfe datieren rund um den Putsch gegen den langjährigen Staatschef Evo Morales nach den Wahlen 2019. ...

Selbst Kuba diskutiert über das »nd« und die Linkspartei

Die »nd«-Kolumne »Ein guter Tabubruch« schaffte es selbst in die kubanische Tageszeitung »Granma«. Die Zeitung hinterfragte die Solidarität der Linkspartei mit Kuba. Ein Streitgespräch über den Spielraum von Kritik auf der sozialistischen Karibikinsel.

Paraguay brennt für eine andere Regierung

Seit mehreren Tagen demonstrieren Tausende Menschen in Paraguay und fordern unter anderem den Rücktritt von Präsident Mario Abdo Benítez und seines gesamten Kabinetts.

Nach zehn Jahren Syrien-Krieg ist die Situation der Kinder in dem arabischen Land nach Einschätzung der Vereinten Nationen schlimmer als je zuvor.
Syrische Kinder: Leben im Ausnahmezustand

Nach UN-Angaben kamen in Syrien seit Beginn des Krieges im Jahr 2011 rund 4,8 Millionen Kinder zur Welt. Mindestens 6400 Kinder seien in dieser Zeit durch Kriegshandlungen getötet worden.

Carles Puigdemont, Mitglied des Europäischen Parlaments.
EU-Parlament gibt sich eine Blöße

Für das Europäische Parlament ist es peinlich, für die katalanischen Abgeordneten ein Ärgernis. Martin Ling über die Aufhebung der Immunität für Puigdemont und andere katalanische Politiker.

Reales Handeln ist gefragt

Was beim virtuellen G7-Gipfel zu beschließen wäre, liegt auf der Hand: eine ausreichende Finanzierung der globalen Impfplattform Covax. Um auch nur das Ziel zu erreichen, bis Jahresende mindestens 20 Prozent der Bevölkerung in Entwicklungsländern gegen das Coronavirus zu impfen.

Spaniens Demokratiedefizit

Spanien hat ein Demokratiedefizit. Das zeigt sich bei den Konflikten mit den Katalanen, Basken und Galiciern, denen das Selbstbestimmungsrecht kategorisch verwehrt wird. Und das zeigt sich immer wieder in Sachen Meinungsfreiheit.

Spanien brennt für Meinungsfreiheit

Seit der Rapper Pablo Hasél am Dienstag verhaftet wurde, gehen in Spanien Menschen auf die Straße, um seine Freilassung zu fordern. Proteste gab es auch vor dem Gefängnis in seiner Heimatstadt Lleida.

Das Unreformierbare reformieren

Die Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala kann auf eine bemerkenswerte Karriere bei der Weltbank und als Finanzministerin ihres Heimatlandes verweisen. Sie hat den Ruf einer unbequemen Reformerin.

Unabhängigkeitslager in Katalonien siegt weiter

Bei der Regionalwahl in Katalonien hat das Unabhängigkeitslager erneut die absolute Mehrheit an Sitzen gewonnen. Ohne die republikanische Linke ERC wird es keine Regierung geben.

Mehrheit für Unabhängigkeitsbefürworter

Bei den Wahlen in Katalonien konnte das Unabhängigkeitslager erstmals sowohl die absolute Mehrheit der Stimmen als auch wieder der Sitze erringen - bei historisch niedriger Wahlbeteiligung.

Kein scharfes Schwert

Das Minimalziel ist erreicht: Das Lieferkettengesetz kann noch vor den Bundestagswahlen verabschiedet werden. Nach zähen Verhandlungen zwischen Entwicklungs-, Arbeits- und Wirtschaftsministerium liegt nun ein gemeinsamer Entwurf vor, der angesichts der Beteiligten nicht...

»Das Parteiensystem ist polarisiert«

Am Sonntag finden mitten in der Covid-19-Pandemie Regionalwahlen in Katalonien statt. Professor Klaus-Jürgen Nagel über die geringen Aussichten auf eine stabile Regierung in Katalonien

Schluss mit dem Lenínismus!

Die Ecuadorianer haben entschieden: Schluss mit dem Neoliberalismus, Schluss mit dem Lenínismus! Das ist schon vor der Stichwahl am 11. April klar. In dieses stehen sich bald zwei linke Kandidaten gegenüber.

Meinungsfreiheit ist frei, oder es ist keine Freiheit

Über das heterogene Movimiento San Isidro kann man geteilter Meinung sein. Kubas renommierter Regisseur Fernando Pérez hat eine klare Haltung: »Meinungsfreiheit ist frei, oder es ist keine Freiheit.«

Kuba erhöht das Reformtempo

2021 geht es in Kuba Schlag auf Schlag: Nach der Währungsreform zu Jahresbeginn wurde nun die Wirtschaft weiter für Privatisierungen geöffnet. Vielen Branchen sind künftig private Aktivitäten erlaubt.

Kubas schwierige Gratwanderung

Kubas Wirtschaft steckt tief in der Krise. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute ist, dass die Krise nach dem Ausfall des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) 1989 weit größer war. Auch das hat Kuba entgegen aller Prognosen mit Müh und Not und der Beweglich...