Redaktionsübersicht

Martin Ling

Martin Ling

Redakteur im Auslandsressort und seit 2000 für das »Nord-Süd-Forum« verantwortlich. Über die Idee eines Weltsozialforums berichtete er erstmals im Sommer 2000 – ein halbes Jahr vor der Premiere in Porto Alegre. 

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Aktuelle Beiträge von Martin Ling

Klare Ansagen an die Militärs

Der Abbruch der Gespräche am Ostersonntag ist ein deutliches Zeichen: Die zivile sudanesische Protestbewegung ist offenbar nicht gewillt, schnell beizugeben und sich nach dem geglückten Sturz des Langzeitherrschers Omar al-Baschir vom neu gebildeten Militärrat über den ...

Gerüstet für den Straßenkampf: Ein Mitglied der »Bewegung 19. April« posiert mit einem selbst gebauten Granatwerfer im Juni 2018.

»Die Straße macht Ortega Angst«

Im April 2018 beantwortete die Regierung Nicaraguas Proteste gegen sie mit Schüssen. Für die Oppositionellen war das ein Schock, dachte man doch, die Diktatur sei mit Somoza zu Ende gegangen. Vilma Núñez im Gespräch über die Zukunft des Landes.

Der Schuldenreport 2019 von Misereor und erlassjahr.de hat die Verschuldung von 154 Ländern untersucht. Der Analyse zugrunde gelegt wurden fünf Schuldenindikatoren, bei denen die öffentlichen Schulden, die Auslandsschulden und der Schuldendienst in Relation zur Wirtschaftsleistung oder den Staats- bzw. Exporteinnahmen gesetzt wurden. Leicht kritisch ist etwa eine öffentliche Verschuldung von 50 bis 75 Prozent der Wirtschaftsleistung, sehr kritisch ab über 100 Prozent.

Riester-Rente auf Kosten des Südens

Es ist definitiv Zeit, über eine neue Schuldenerlass-Initiative nachzudenken, sagt der Finanzexperte Jürgen Kaiser. Wir haben im Schuldenreport 2019 festgestellt, dass 122 von 154 untersuchten Ländern, für die Daten vorliegen, kritisch verschuldet sind.

Maduro lässt Hilfe für Venezuela zu

»Das Volk Venezuelas wird weiter die anhaltenden Putschversuche und die Verschwörung besiegen.« Diese Worte richtete Venezuela Präsident Nicolás Maduro anlässlich des Gedenkens an den 11. April 2002 an den US-Außenminister Mike Pence, der am Mittwoch in New York den UNO...

Soldat feiert unter jubelnden Sudanesen mit Omar al-Baschirs Markenzeichen, dem Stock, dessen Sturz.

Sudans Armee setzt al-Baschir ab

Sudans Langzeitherrscher Omar al-Baschir ist vom Militär gestürzt worden. Die Streitkräfte übernehmen nach Angaben des Verteidigungsministers Awad Ibn Auf die Macht im Land.

In Jemen treffen deutsche Hilfe und deutsche Rüstungsgüter aufeinander: die Stadt Saada nach einem saudischen Luftangriff

Viel Luft nach oben

Die Welthungerhilfe hat gemeinsam mit der Kinderhilfsorganisation »terre des hommes« den Bericht »Kompass 2019. Zur Wirklichkeit der Entwicklungspolitik« vorgestellt. Das Fazit: viel Luft nach oben.

Demonstration gegen Bolsonaro in São Paulo

Brasiliens kranker Pluralismus

In Brasilien ist nicht nur die Gesellschaft in Pro- und Kontra-Lager des rechtsradikalen Präsidenten Jair Bolsonaro gespalten, sondern offenbar auch die Justiz. Während die eine Richterin glasklar begründete, dass die Feiern zum Jahrestag des Militärputsches nicht mit d...

Theresa May, Premierministerin von Großbritannien

Theresa May gibt nicht klein bei

Die britische Regierung unter Premierministerin Theresa May denkt darüber nach, ihren Brexit-Deal ein viertes Mal im Unterhaus zur Abstimmung zu stellen.

»Wir sind keine Hooligans«

Seit Oktober 2018 sind Sie als Außenminister Kataloniens damit betraut, in Europa und der Europäischen Union die politische Lage in Katalonien zu erklären. Auf wie viel Resonanz und auf wie viele Vorkenntnisse stoßen Sie dabei in einer Zeit, in der die Europäische Union...

Unerhörter Appell von 41 Senatoren

Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten strafen den Katalonien-Konflikt in Spanien mit Ignoranz. In Frankreich haben nun 41 Senator*innen aus allen Parteien außer der rechten Rassemblement National am Wochenende den öffentlichen Aufruf an die französische Regieru...

Die Schädelwand von Tenochtitlan in Mexiko

Spaniens Verweigerung

Versöhnung mit Spanien ist schwer zu machen. 2021 jähren sich 500 Jahre der Eroberung Tenochtitlans, der Hauptstadt des aztekischen Reiches, durch die Spanier. Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador, an seinem Namen unschwer als spanischer Nachkomme zu erkennen, ...

Lebenstraum mit Esel

Der 43-jährige Basisaktivist Didac S. Costa hat in Katalonien und Südamerika in vielen Projekten rund um die Weltsozialforumsbewegung gearbeitet. Nun arbeitet er in Nordkatalonien an seinem Lebenstraum: Aufbau eines Ökodorfs in einer verlassenen Siedlung.

Bolsonaro huldigt Trump

Der eine macht reale Zugeständnisse, der andere schenkt warme Worte. Für US-Präsident Donald Trump war der Besuch des ultrarechten brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro ein voller Erfolg. Für ein Exportkontingent für zollfreien US-Weizen und den brasilianischen Stü...

Verweigertes Menschenrecht

Es ist der globale Menschenkiller Nummer eins: der Mangel an sauberem Trinkwasser und an sicherer Abwasserentsorgung. 780.000 Menschen sterben jährlich an Ruhr und Cholera - das sind laut der UNO mehr Opfer als durch Konflikte, Erdbeben und Epidemien. Es ist die gr...

Barça bleibt in der Spur

Am Mittwoch geht es für den FC Barcelona im Camp Nou gegen Olympique Lyon um den Einzug ins Viertelfinale der Champions League. Die Generalprobe klappte mit einem 3:1 Sieg gegen Rayo Vallecano.

Sieg mit vielen Makeln

Es ist ein Sieg mit vielen Makeln: Amtsinhaber Muhammadu Buhari wurde in Nigeria zum Wahlsieger erklärt. Der erste Makel besteht darin, dass der unterlegene Kandidat Atiku Abubakar das Ergebnis dieser »Scheinwahl« nicht anerkennt. »Wenn ich eine freie und faire Wahl ver...

Guaidós Strategie gerät ins Stocken

Es läuft nicht rund für Venezuelas selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó. Weder leistete das venezolanische Militär seinen vollmundigen Aufforderungen Folge, die Hilfslieferungen ins Land zu lassen, noch folgt ihm die Lima-Gruppe bei seiner an Trump angelehnt...

Sudan steht an einer Wegscheide

Es ist die Flucht nach vorne: Sudans Langzeitpräsident Omar al-Baschir will mit einem einjährigen Ausnahmezustand und mit einer runderneuerten Regierung noch einmal die Kurve kriegen. Seit Monaten protestieren in vielen sudanesischen Städten die Menschen gegen massiv ge...

Venezolanische Kraftprobe

Der 23. Februar ist ein entscheidenden Tag in Venezuela. Der selbst ernannte Interimspräsident Guaidó will am Samstag Hilfslieferungen ins Land bringen. Sein Kalkül: Wenn die Soldaten die Hilfe durchlassen, wäre die Maduro-Regierung erledigt.

Kubas Bevölkerung hat das letzte Wort

Am 24. Februar steht in Kuba das Referendum über die neue Verfassung an. Sie kommen gerade von einer Kuba-Reise zurück. Was verspricht sich die kubanische Regierung von einer neuen Verfassung? Die neue Verfassung orientiert sich an den Leitlinien der Wirtschafts- u...