Redaktionsübersicht

Martin Ling

Martin Ling

Redakteur im Auslandsressort und seit 2000 für das »Nord-Süd-Forum« verantwortlich. Über die Idee eines Weltsozialforums berichtete er erstmals im Sommer 2000 – ein halbes Jahr vor der Premiere in Porto Alegre. 

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Aktuelle Beiträge von Martin Ling

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach der Ankunft am Flughafen Marrakesch-Menara

Drei Millionen deutsche Migranten

Nach zweijähriger Vorbereitungszeit hat die internationale Staatengemeinschaft am Montag in Marrakesch den UN-Migrationspakt offiziell angenommen.

Einwanderer aus Nordafrika stehen am Hafen von Malaga.

»Wir brauchen eine humane Regulierung«

Honorarprofessor für Wirtschafts- und Sozialgeographie an der FU Berlin Theo Rauch meint, dass Migration für alle akzeptabel geregelt werden muss: für die Migranten, für die Herkunftsländer und für die Aufnahmeländer.

Historische Zäsur in Spanien

Die Regionalwahlen in Andalusien sind eine Zäsur für Spanien: Mit der rechtsextremen VOX ist erstmals seit dem Ende der Franco-Diktatur 1975 eine Partei in ein spanisches Parlament eingezogen, die noch jenseits der rechten Volkspartei PP angesiedelt ist. Die PP ist im e...

Nicht auf der Höhe der Zeit

Die Erfolgsmeldung spricht Bände: »Wir haben uns auf eine gemeinsame Abschlusserklärung geeinigt.« Was der gastgebende Präsident Mauricio Macri verkündete, war in der Tat nicht zwingend zu erwarten. Die G20 hat sich trotz all ihrer Zerstrittenheit zu Formelkompromissen ...

Ob es aus Buenos Aires solch versöhnliche Bilder zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping geben wird, steht angesichts des Handelsstreits in den Sternen.

Konflikte statt konzertierter Aktionen

Über die Zukunft 
der Arbeit in einer 
digitalisierten Welt 
würde Argentiniens 
Präsident Mauricio 
Macri gerne reden, 
aber die Tagesordnung des G20-Gipfels dürfte angesichts der vielen Konflikte unter den Teilnehmern in 
den Hintergrund treten.

Das Rückspiel der Copa wurde schon mehrmals verschoben, die Fans von River Plate machen auf den Straßen von Buenos Aires Alarm.

Ausnahmezustand in Buenos Aires

Am 12. Dezember beginnt die Klub-Weltmeisterschaft der Fußballer in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Teilnehmer aus Südamerika steht noch nicht fest: River Plate oder Boca Juniors oder keiner? Das wegen Fan-Ausschreitungen abgesagte Rückspiel der Copa Libertadores zwischen den Erzrivalen aus Buenos Aires steht aus.

Lastenteilung à la Trump

»Alle werden in Mexiko bleiben.« Was US-Präsident Donald Trump da getwittert hat, ist zwar nicht die reine Wahrheit, aber in der Tendenz richtig: Stand jetzt bleibt den allermeisten der Migrant*innen der Karawane, die sich Mitte Oktober in Honduras auf den Weg in ein be...

Alfred »Rambo« Yekatom

Rambo aus Zentralafrika

Er hat seinen Spitznamen Rambo nicht von ungefähr: Alfred Yekatom, ehemaliger Anführer einer Fraktion der christlichen Anti-Balaka-Milizen, die in der Zentralafrikanischen Republik gegen die muslimischen Séléka-Rebellen kämpften und kämpfen. Der offene Krieg tobte von E...

Solidarität ist machbar

Liebe Leserinnen und Leser, auch in diesem Jahr ruft »nd« gemeinsam mit den Hilfsorganisationen SODI, INKOTA und Weltfriedensdienst zu einer Weihnachtsspendenaktion auf. Bitte unterstützen Sie die Spendenaktion und geben Sie denen eine Chance, denen sie bisher verweiger...

Brasiliens Arme zahlen die Rechnung

Brasiliens rechtsradikaler Präsident Jair Bolsonaro hat es mit einem Schlag geschafft: 63 Millionen arme Brasilianer in abgelegenen Gegenden werden von der Gesundheitsversorgung weitgehend abgeschnitten.

Martin Fayulu will Präsident in der DR Kongo werden.

Kai aus der Kiste

Er ist nicht gänzlich unbekannt, doch auf der Rechnung hatte ihn keiner: Martin Fayulu. Auf diesen Präsidentschaftskandidaten haben sich sieben Parteien aus der kongolesischen Opposition für die für den 23. Dezember terminierten Präsidentschaftswahlen geeinigt. Dann geh...

Der CNN-Reporter Jim Acosta berichtet vom Pressebriefing im Weißen Haus. Der Dauerkonflikt mit US-Präsident Donald Trump kostete ihn jetzt die Akkreditierung.

»Schönling« und »Volksverräter«

Mit einer tumultartigen Pressekonferenz am Mittwoch mit Donald Trump hat es sich CNN-Reporter Jim Acosta mit dem US-Präsidenten endgültig verscherzt. Ein mutmaßlich manipuliertes Video diente dazu ihm die Akkreditierung zu entziehen.

Jeff Sessions zieht die Reißleine

Die nächste Personalrochade in Donald Trumps Kabinett ist perfekt: Justizminister Jeff Sessions muss für Matthew Whitaker weichen, der an den »Russland-Ermittlungen« bisher wenig Interesse zeigte.

Simulation mit wenig Aussagekraft

Die Spekulationen vor dem Bankenstresstest gingen fehl: Italienische Banken galten als Favoriten für die rote Laterne bei der Prüfung durch die Europäische Bankenaufsicht (EBA). Stattdessen haben die Deutsche Bank, mehrere deutsche Landesbanken sowie britische Institute...

Smarter Curitiba-Boy

Er ist das Idol aller Lula- und PT-Hasser: Sérgio Moro, der künftige Justizminister Brasiliens. Brasiliens rechtsradikaler Präsident Jair Bolsonaro hat ihn mit Bedacht in sein Kabinett berufen, denn Moro erfreut sich im polarisierten Brasilien auf der rechten Seite groß...

Kanzlerin Merkel macht Afrika zur Chefsache

Die Initiative Compact with Africa (CwA) ging von Wolfgang Schäuble aus: 2017 überboten sich die Ministerien der Bundesregierung im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft mit Afrika-Initativen: Afrika-Konzeptpapiere wurden nicht nur vom Entwicklungsministerium, sonder...

Deutsche Renditesuche in Afrika

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel nennt es »moderne Entwicklungspolitik«, der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller nennt es »Fördern und fordern«. Beide meinen dasselbe: Die Entwicklungszusammenarbeit soll in Afrika helfen, die Rahmenbedingungen so zu gestalten,...

Rechtsradikaler gewinnt Wahl in Brasilien

Die Wende blieb aus. Der Ultrarechte Jair Bolsonaro wurde mit gut 55 Prozent der Stimmen zum nächsten brasilianischen Präsidenten gewählt. Die Arbeiterpartei PT leckt ihre Wunden.

Amnestie ist ein interessantes Denkspiel

Vor einem Jahr endete der Versuch der 
katalanischen Regierung unter Carles Puigdemont, die Unabhängigkeit von Spanien durchzusetzen spätestens mit der 
Flucht von Puigdemont ins belgische Exil. 
Der Katalonien-Konflikt dauert an – eine Lösung ist fern.