Redaktionsübersicht

Martin Ling

Martin Ling

Redakteur im Auslandsressort und seit 2000 für das »Nord-Süd-Forum« verantwortlich. Über die Idee eines Weltsozialforums berichtete er erstmals im Sommer 2000 – ein halbes Jahr vor der Premiere in Porto Alegre. 

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Aktuelle Beiträge von Martin Ling

Der rechte und linke Flügel der Peronisten treten im Wahlkampf geeint auf.

Comeback aus der zweiten Reihe

Präsident Macri ist mit seiner neoliberalen Politik gescheitert: Ein Drittel der Argentinier lebt unter der Armutsgrenze. Die Präsidentschaftswahlen werden so auch zu einer Abrechnung mit ihm.

Chilenen wollen Sozialreformen

Treibstoffpreise haben soziale Sprengkraft. Was gerade erst Ecuadors neoliberaler Präsident Lenín Moreno bei der Streichung der Treibstoffsubventionen erlebt hat, musste nun auch Chiles rechter Präsident Sebastián Piñera erleben: massive Proteste. In Ecuador ging es für...

Keine Entspannung in Sicht

Kataloniens Unabhängigkeitsbewegung fordert nicht die Unabhängigkeit, sondern das Recht, darüber entscheiden zu dürfen. Daran hält sie mit einer zivilen Mobilisierung auch nach den hohen Haftstrafen für neun Unabhängigkeitsbefürworter fest.

Äthopien ist für seinen Kaffee weltweit bekannt, doch auf den Feldern des Landes wachsen noch viele andere Nahrungsmittel.

Vom Hungerleider zum Nahrungsmittelexporteur

Äthiopien gehört zu den Ländern mit den größten Fortschritten bei der Hungerbekämpfung. Die Modernisierung des Landwirtschaftssektors machte viele Kleinbauern zu Tagelöhnern.

Gefängnis heizt den Konflikt an

»Gefängnis ist keine Lösung.« Es war der FC Barcelona, der sich als erste katalanische Institution nach dem Urteil gegen zwölf Unabhängigkeitsbefürworter zu Wort meldete. Ein Verein, der in seinen Reihen von glühenden Unabhängigkeitsbefürwortern bis vehementen Vertreter...

Versöhner am Horn von Afrika

Der 100. Friedensnobelpreisträger ist ein Afrikaner: Äthiopiens gerade mal 43-jähriger Regierungschef Abiy Ahmed. Und er ist der erste Friedensnobelpreisträger, der im selben Jahr auch mit dem Hessischen Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2018 kam mit dem kongolesischen...

Afrikanischer Hoffnungsträger

Barack Obama bekam den Friedensnobelpreis 2009 gewissermaßen als Vorschuss, der äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed bekommt ihn als »Anerkennung und Ermutigung«. Abiy hat beides verdient und kann beides gebrauchen.

Verhärtete Fronten in Ecuador

Die genaue Bilanz will der Dachverband der Indigenen Völker Ecuadors CONAIE dieser Tagen nachreichen, aber das Kommuniqué nach dem Generalstreik hält fest: Mehrere seiner Mitglieder hätten allein am Mittwoch ihr Leben wegen der Repression der ecuadorianischen Regierung ...

In Portugal funktioniert Mitte-links

Knapp daneben ist auch vorbei und das ist gut so. Portugals sozialdemokratische Sozialisten bleiben an der Regierung, aber sie haben die absolute Mehrheit verpasst. Der bisherige Premier António Costa wurde für seine sozialökonomische Bilanz gestärkt, muss aber weiter a...

Ein schottischer Punk hält eine Nationalflagge. Tausende Menschen sind beim »Marsch für Unabhängigkeit« in der schottischen Hauptstadt Edinburgh auf die Straße gegangen.

Schotten zeigen Flagge

Die Schotten haben sich in Sachen Brexit eindrucksvoll zurückgemeldet: 200.000 Menschen, weit mehr als erwartet, haben in Edinburgh für die Unabhängigkeit Schottlands von Großbritannien demonstriert. Damit haben sie ihrer Premierministerin Nicola Sturgeon Rückendeckung ...

Protest gegen die Erhöhung von Spritpreisen und weitere von der Regierung geplanten Wirtschaftsmaßnahmen am Donnerstag in Quito.

Lenín spielt mit dem Feuer

Ecuadors Präsident Lenín Moreno hat nach Protesten gegen Kraftstoffpreiserhöhungen den Ausnahmezustand verhängt. Ob Lenín damit aus der Bredouille kommt, ist alles andere als ausgemacht.

Nur jeder fünfte Afghane hat gewählt

Afghanistan hat einen neuen Präsidenten gewählt. Nicht überall konnten die Bürger abstimmen, denn die Taliban beherrschen große Gebiete. Bei Angriffen gab es auch Tote.

Weitab vom richtigen Kurs

Was für das Pariser Klimaabkommen von 2015 gilt, gilt für die im selben Jahr von den Vereinten Nationen verabschiedeten Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) allemal: Vier Jahre nach der Verabschiedung ist man nicht auf Kurs, wie es UNO-Generalsekretär Antonio Guterres ...

Einer von vier Preisträgern: Davi Kopenawa, Anführer von Yanomami-Indigenen

Für eine lebenswerte Zukunft

Der Kampf für Klima und Regenwald, für das Recht indigener Völker und benachteiligter Frauen: Der Alternative Nobelpreis ehrt in diesem Jahr drei Aktivistinnen und einen Aktivisten, die viel riskieren.

Davi Kopenawa, Schamane und Anführer der Yanomami-Indigenen in Brasilien

Solares Modell ist alternativlos

Wenn es der Welt, angefangen von den Zentren, nicht gelingt, den Übergang von der fossilen in eine solare, solidarische Gesellschaft und Produktionsweise zu schaffen, wird die Spezies Mensch von der Erde verschwinden.

Reformator

Friedensstifter leben gefährlich: Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed, der am Montag mit dem Hessischen Friedenspreis geehrt wurde, hat seit seinem Amtsantritt im April 2018 einen Anschlag und zwei Putschversuche überlebt - in nicht einmal 18 Monaten. Viel Feind, vi...

»Das ist kollektives Politikversagen«

Am 24. und 25. September findet der erste Gipfel zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) statt. Offizielle Aufgabe ist es, die Fortschritte bei der Umsetzung der Agenda 2030 zu überprüfen und politische Schlussfolgerungen abzuleiten. Wie ist der Stand? ...

Optimismus des Willens

Antonio Guterres hat neue Kraft geschöpft aus den Protesten von Fridays For Future. Der UN-Generalsekretär kämpft oft gegen Politiker, die nur an ihre Widerwahl denken und deswegen Zumutungen in die Zukunft verschieben. Das könnte sich jetzt ändern.

Kuba steht vor Energiewende

Kubas Energiekrise ist akut. Staatschef Miguel Díaz-Canel bereitet im Fernsehen die Bevölkerung auf Kraftstoffengpässe vor. Noch ist man vom Ziel, 2030 mit regenerativen Energiequellen ein Viertel des Energiebedarfs zu decken, weit entfernt.

Jeder Fünfte ist obdachlos

Wie viele Menschen Hurrikan Dorian auf den Bahamas in den Tod riss, ist weiter unklar. Die Zahl der Vermissten ist hoch, die der Toten wird steigen, warnt die Regierung.