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Redaktionsübersicht

Martin Ling

Martin Ling

Redakteur im Auslandsressort und seit 2000 für das »Nord-Süd-Forum« verantwortlich. Über die Idee eines Weltsozialforums berichtete er erstmals im Sommer 2000 – ein halbes Jahr vor der Premiere in Porto Alegre. 

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Aktuelle Beiträge von Martin Ling

Sonita Mbah im Gemeinschaftsgarten der Kreutziger Straße 19 in Berlin-Friedrichshain. Dort ist die entwicklungspolitische Organisation Soned beheimatet, bei der die Studentin aus Kamerun ihren Freiwilligendienst leistet.

Sich ändern für Kamerun

Das deutsche Entwicklungsministerium betreibt den Freiwilligendienst »Weltwärts«. Seit 2013 in beiden Richtungen - auch junge Leute im Globalen Süden können sich bewerben. Die Kamerunerin Sonita Mbah ist eine der Teilnehmenden.

Besonders Frauen haben durch die besseren Gemeinschaftsstrukturen im Projekt mehr Möglichkeiten ihre Meinung zu äußern.

Die Solidarität geht weiter

»Wir haben uns zu diesem Erbe entschlossen aus Verantwortung gegenüber einer der größten Herausforderungen unserer Zeit, aus der Verpflichtung heraus, Menschen in Not […] Hilfe leisten zu müssen, und um denen beizustehen, die Opfer der heutigen Weltordnung sind.« Diese ...

Assimi Goïta, Anführer der Militärjunta in Mali

Mali steckt im Übergang

Die Forderung der westafrikanischen Staatengemeinschaft Ecowas ist prima vista erfüllt: Mit Ba Ndaw steht ein Zivilist an der Spitze der malischen Übergangsregierung - allerdings einer mit militärischer Vergangenheit.

Faule Kompromisse helfen nicht

Ob die EU-Kommission ihr Ziel erreicht, die 27 EU-Staaten und das Europaparlament dafür zu gewinnen, ihrer Asylrechtsreform zuzustimmen, ist unsicher. Sicher ist hingegen, dass der neue Vorschlag nichts ist als ein Herumdoktern an einem inhumanen System und ein Fortschr...

Áñez wirft das Handtuch

Boliviens rechte De-facto-Präsidentin Jeanine Áñez zieht ihre Kandidatur zurück, weil sie einen Wahlsieg von Luis Arce von der Bewegung zum Sozialismus im ersten Wahlgang verhindern will. Ob Áñez Kalkül aufgeht, ist allerdings fraglich. Ihre Anhänger stehen dem rechtsradikalen Diego Camacho weit näher als dem neoliberalen Carlos Mesa, der an zweiter Stelle liegt. Arce reichen zehn Prozentpunkte Vorsprung in der ersten Runde.

Polizei in Caracas

Grenzenlose Polizeigewalt

In Venezuela gibt es unumstritten eine ausufernde Gewalt von Sicherheitskräften. Sie einseitig à la UN-Bericht gegen die Regierung zu instrumentalisieren und über die Opposition zu schweigen, ist jedoch nicht hilfreich.

Nicolas Maduro, Präsident von Venezuela, hält eine venezolanische Verfassung hoch.

UN-Bericht stellt Maduro an den Pranger

UN-Ermittler haben Venezuelas Präsident Nicolás Maduro und Ministern seiner Regierung mutmaßliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen.

Emmanuel Macron (l), Präsident von Frankreich, empfängt Alassane Ouattara, Präsident der Elfenbeinküste.

Riskante Kandidatur

Es ist eine mehr als brisante Entscheidung. Amtsinhaber Alassane Ouattara darf am 31. Oktober bei den Präsidentschaftswahlen in der Côte d’Ivoire zum dritten Mal in Folge antreten, obwohl die Verfassung nur zwei Mal vorsieht. Eigentlich sollte Ministerpräsident Amadou G...

Geflüchtete schlafen auf Lesbos unter freiem Himmel.

Gerd Müller gibt die Richtung vor

Die in Moria aufgrund einer verfehlten EU-Migrationspolitik gelandeten Menschen müssen jetzt evakuiert werden und nicht am St. Nimmerleinstag. Es bedarf einer Art Koalition der Willigen, wie es Entwicklungsminister Gerd Müller.

Ex-Präsident Evo Morales

Justiz kann MAS nicht stoppen

Es ist eine Strategie der Verzweiflung: Boliviens De-facto-Präsidentin Jeanine Áñez setzt die Justiz als Waffe ein, weil sie um ihre Aussichtslosigkeit an den Wahlurnen weiß. Das Gericht habe die Bewegung zum Sozialismus (MAS) »mit dem Gesetz in der Hand, ohne Gewalt un...

Der Überflieger

Jamaikas Premier Andrew Holness wird eindrucksvoll bestätigt.

Umstritten

Filmstar Paul Rusesabagina aus Ruanda sitzt in Haft

Keine Rückkehr zum Status quo

Was in Mali nach dem Putsch 2012 formal geklappt hat und real gescheitert ist, wird nicht wiederholt: Schnelle Neuwahlen, um zur verfassungsmäßigen Ordnung zurückzukehren.

Malis Präsident kehrt nicht zurück

Die Anführer des Militärputsches in Mali streben eine mindestens dreijährige Übergangsphase bis zur Rückkehr zu einer Zivilregierung an.

Malis Ruhe nach dem Putsch

Nach dem Sturz der Regierung in Mali versprechen die Militärs eine schnelle Rückkehr zur Ruhe in dem westafrikanischen Land. Die Nachbarstaaten fürchten wachsende Instabilität.

Neuer Putsch, alte Probleme

Es ist ein Sieg der Straße: Malis ungeliebter Präsident Ibrahim Boubacar Keita (IBK)ist abgetreten. Die Militärs haben das umgesetzt, was die breite oppositionelle Bewegung des 5. Juni (M5-RFP) - benannt nach dem Beginn der Massenproteste am 5. Juni 2020 - gefordert hat...

Namibia lässt sich nicht abspeisen

Namibia hat das Entschädigungsgebot der Bundesregierung über zehn Millionen Euro zurückgewiesen. Unmut erregt in Namibia vor allem, dass Deutschland den Begriff »Reparationen« ablehnt.

Teuer für Argentiniens Arme

Das Schlimmste hat Argentinien abgewendet: eine ungeordnete Zahlungseinstellung auf den Schuldendienst, die das Schuldnerland erfahrungsgemäß teuer zu stehen kommt. Argentinien hat es geschafft, sich mit den hartleibigen Privatgläubigern um die Investmentfonds Blackrock...

Integrativ

Guyanas neuer Präsident will Politik für alle Ethnien machen

Vorwärts in die Republik!

An Realitätssinn fehlt es dem spanischen Ex-König Juan Carlos nicht: »Die Unter-40-Jährigen werden sich an mich nur an den, der mit der Corinna, der mit dem Elefanten, der mit dem Köfferchen erinnern.« Das trifft zu: Die Affäre mit Corinna zu Sayn-Wittgenstein, die Elef...